GIK
193 subscribers
82 photos
76 links
Kanal der Gruppe Internationalistischer KommunistInnen

Website: leftcom.org/de
Download Telegram
Ganzer Bericht sowie das Flugblatt unserer italienischen GenossInnen auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-10-04/zum-sog-%E2%80%9Egeneralstreik%E2%80%9C-f%C3%BCr-gaza-in-italien
Ankündigung
In Berlin führen wir einen regelmäßigen "Jour fixe" durch und bieten die Gelegenheit zur Diskussion in einem lockeren Rahmen. Das nächste Treffen findet am 14.10.2025 umd 19:30 Uhr statt.

Ort:
Cafe Cralle, Hochstädter Straße 10, 13347 Berlin
Hilton strebt nach Profit, ArbeiterInnen kämpfen ums Überleben

(Flugblatt, das von unseren amerikanischen GenossInnen der IWG an streikende ArbeiterInnen von Hilton-Americas in Houston, Texas, verteilt wurde.)

[...] Hilton strebt danach, seinen Profit durch zunehmende Ausbeutung seiner Beschäftigten zu maximieren, und als Reaktion auf diese unverhohlene Feindseligkeit seitens des Unternehmens haben sich die Beschäftigten des gesamten Hotels zu Recht zusammengeschlossen, um für ihr Überleben zu kämpfen. Da die ArbeiterInnenklasse im Kapitalismus weiterhin mit sich verschlechternden Bedingungen konfrontiert ist, müssen wir in der Lage sein, über einen defensiven Kampf hinauszugehen, zu einem von den ArbeiterInnen organisierten Produktionssystem zu gelangen – einem System, das die menschlichen Bedürfnisse erfüllt, anstatt immer verzweifelter Profiten hinterherzujagen.
3
Comitato d'Intesa: Ein Jahrhundert Klassenkampf

Ein Beitrag zur Geschichte der Italienischen Kommunistischen Linken

[...] Gegen diese opportunistischen taktischen Wendungen kämpften diejenigen, die das Comitato d‘Intesa gründeten.
Die „Einheitsfront“ und die Parole der „ArbeiterInnenregierung“ waren eine eindeutige Abkehr von den Grundsätzen auf denen die Komintern gegründet worden war. Lenins ursprünglicher Aufruf zu einer neuen Internationale im Jahr 1915 basierte auf der klaren Erkenntnis, dass die Sozialdemokratie die Grenzen ihrer Klasse überschritten hatte, da sich die Mehrheit der Parteien der Zweiten Internationale im Ersten Weltkrieg auf die Seite ihrer eigenen nationalen Kapitale gestellt hatte. [...]

"Es ist falsch zu glauben, dass in jeder Situation Zweckmäßigkeiten und taktische Manöver die Parteibasis verbreitern können, da die Beziehungen zwischen der Partei und den Massen weitgehend von der objektiven Situation abhängt." (Plattform des Comitato d‘Intesa)
👍1
Ankündigung:
In Berlin führen wir einen regelmäßigen "Jour fixe" durch und bieten die Gelegenheit zur Diskussion in einem lockeren Rahmen. Das nächste Treffen findet am 04.11.2025 um 19:30 Uhr statt.

Ort:
Cafe Cralle, Hochstädter Straße 10, 13347
👍1
"Proteste der Generation Z": Von Marokko bis Madagaskar – nur eine Erneuerung der Klassenkämpfe kann die soziale Misere des Kapitalismus überwinden

Seit dem 25. und 27. September kam es in Marokko und Madagaskar zu Protesten gegen staatliche Korruption und einen generellen rasanten Zerfall der gesellschaftlichen Lebensbedingungen. Diese Proteste standen unter dem Banner der Protestbewegung der Generation Z. Die Bewegungen wurde in erster Linie von jungen Menschen getragen, die ihre proletarische Lebenssituation als äußerst prekär empfinden. [...]

Es ist das Proletariat, nicht die Generation Z, das als internationale Klasse dem Kapitalismus ein Ende setzen kann, der aus den Fugen geraten und die Welt in allgemeine imperialistische Kriege stürzen könnte.
Nur die ArbeiterInnenklasse kann eine Alternative zum dekadenten, imperialistischen Kapitalismus herbeiführen. Die einzige Alternative ist der Kommunismus, und dieser ist nur möglich, wenn sich die Klasse auf ihrem eigenen Klassenterrain organisiert...
👍1
Ankündigung:
In Berlin führen wir einen regelmäßigen "Jour fixe" durch und bieten die Gelegenheit zur Diskussion in einem lockeren Rahmen. Das nächste Treffen findet am 09.12.2025 um 19:30 Uhr statt.

Ort: Cafe Cralle, Hochstädter Straße 10A, 13347
Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!

Niemand kann die Welle des konservativen Populismus, des engstirnigen Nationalismus und des offenen Rassismus übersehen, die über weite Teile der Welt wie eine Sturmflut hereinbricht. Auch wenn sie uns alle unterschiedlich trifft, betrifft sie uns doch alle.
[...]
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind weder ein „natürliches”, dem Menschen innewohnendes Phänomen, noch sind sie ein soziales Phänomen, das von oben herabfällt. Sie entstanden während des Kolonialismus und mit dem forcierten Aufstieg des Kapitalismus veränderte sich dessen Gestalt. Seitdem dient der Rassismus als Mittel zur Herabstufung, Unterdrückung und Entmenschlichung verschiedenster Gruppen.
[...]
Wir müssen auf Rassismus und Spaltungspolitik mit einer Politik der Einheit der Klasse antworten! [...] Eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Rassismus ist möglich – lasst uns den Kampf als Klasse aufnehmen!

- Kompass-Gruppen
👍1
Der ganze Text der schwedischen Kompass-Gruppen ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-12-03/rassismus-spaltet-%E2%80%93-klassenkampf-vereint
1👍1
"Der Prolog der Revolution“ – Zweiter Teil: Die ArbeiterInnenräte

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns auf die Ursprünge der revolutionären Bewegung von 1905 in Russland konzentriert. Dabei haben wir besonders hervorgehoben, dass ArbeiterInnenrevolutionen nicht nur aus den aussichtslosesten Ausgangbedingungen heraus entstehen können. Manchmal scheinen sie aus dem Nichts zu kommen. [...] Sie können nur verstanden werden, wenn man das Gesamtbild im historischen Kontext betrachtet. [...]

Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass mit dem Verblassen der Erinnerung an das Jahr 1905 auch ein Teil seiner Bedeutung verloren ging oder in den Hintergrund trat. [...] Rosa Luxemburg bezog sich in ihrer Analyse der Massenstreiks von 1905 kein einziges Mal auf den Sowjet. Und Trotzki neigte 1906 in seiner Gefängniszelle in der Peter-und-Paul-Festung zu Übertreibungen. [...]

Auch wenn die ArbeiterInnenklasse heute überall in der Defensive ist, wird 1905 oder besser gesagt, werden Momente von 1905 wiederkommen.
Der Angriff der USA auf Venezuela: Ein weiterer Schritt in Richtung imperialistischer Gemetzel

In dieser Zeit der Krise des globalen Kapitalismus gehen die großen imperialistischen Mächte dazu über immer verbissener ihre Position zu festigen. Trumps Überfall auf Venezuela und die Entführung von Nicolás Maduro sind ebenso Ausdruck der imperialistischen Krise wie Israels Kriege im Nahen Osten, Russlands Invasion in der Ukraine und Chinas Vorbereitungen zur Eroberung Taiwans. Aber was bedeutet die amerikanische Aggression für die ArbeiterInnenklasse? Sie wird nur dazu führen, dass noch mehr Arbeiterinnen und Arbeiter im Namen des Profits abgeschlachtet werden. [...] Es ist ein Warnschuss gegen China, den wichtigsten imperialistischen Rivalen der USA. Die USA versuchen ihre Position in ganz Amerika zu sichern, um sich auf eine Konfrontation mit dem sich konsolidierenden Zweckbündnis aus China, Russland, Iran und Nordkorea vorzubereiten. [...]

NO WAR BUT THE CLASS WAR!
1
Das ganze Statement unserer US-amerikanischen GenossInnen von der Internationalist Workers’ Group ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-04/der-angriff-der-usa-auf-venezuela-ein-weiterer-schritt-in-richtung
👍1
Ankündigung:
In Berlin führen wir einen regelmäßigen "Jour fixe" durch und bieten die Gelegenheit zur Diskussion in einem lockeren Rahmen. Das nächste Treffen findet am 13.01.2026 um 19:30 Uhr statt.

Ort: Cafe Cralle, Hochstädter Straße 10A, 13347
Krise des Maoismus in Indien

NWBCW Initiative - South Asia

Das bewaffnete maoistische Projekt in Zentralindien befindet sich in einer schweren Krise. Die schrittweise Ausschaltung fast der gesamten Führungsspitze, darunter Basavaraju, Hidma und Dutzenden Mitgliedern des Zentral- und Regionalkomitees, ging einher mit dem Zusammenbruch der territorialen Kontrolle über den einstigen „roten Korridor“. [...]
Die aktuelle Situation offenbart jedoch die politische und theoretische Bankrotterklärung eines Paradigmas, das systematisch die Entstehung einer autonomen proletarischen Organisation verhindert und die Selbstaktivität der Klasse durch eine bewaffnete Partei ersetzt hat. [...]

Der Zusammenbruch des Maoismus in Bastar ist keine Tragödie für die ArbeiterInnenklasse. [...] Eine wirkliche Tragödie wäre die Schlussfolgerung, dass der Ausweg nun in einem disziplinierteren bewaffneten Kampf, besseren Bündnissen mit dem fortschrittlichen nationalen Kapital oder einer Rückkehr zu indigenen Traditionen läge.
Der ganze Text unserer GenossInnen der No War But Class War Initiative South Asia ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-09/krise-des-maoismus-in-indien
Berichte über den Aufstand im Iran

Der Funke der jüngsten Proteste im Iran ging vom Teheraner Basar aus. Die Abschaffung des Vorzugskurses durch die Regierung von Präsident Mahmoud Pezeshkian - die einen plötzlichen Anstieg der Devisenpreise auslöste - scheint die auf der Miete basierenden Einkommen von Teilen der Devisenmafia und oligarchischen Schichten abgeschnitten oder ernsthaft bedroht zu haben. Dies war wahrscheinlich die Hauptantriebskraft für die Mobilisierung der Basar-Händler. [...] Im Folgenden geben wir drei Erklärungen iranischer ArbeiterInnenorganisationen wieder. Die erste Erklärung, die von einer ArbeiterInnengruppe stammt, die wir erst seit kurzem kennen, zeigt sowohl eine klarere Klassenorientierung als auch ein höheres Maß an politischer Klarheit. Bedauerlicherweise weisen die letzten beiden Erklärungen einen deutlich geringeren Klassencharakter auf als ihre früheren Positionen, von denen wir bereits Beispiele veröffentlicht haben. [...]
1
Der ganze Text, sowie die drei Statements der ArbeiterInnenorganisationen aus dem Iran sind zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-12/berichte-%C3%BCber-den-aufstand-im-iran