Schluss mit den ewigen „Aktionstagen” der Gewerkschaften! Organisieren wir uns unabhängig, um den Kampf auszuweiten und zu verallgemeinern!
(Flugblatt unserer französischen GenossInnen der GRI)
Die linken Parteien wollten den Rücktritt von Bayrou als ersten Sieg verkaufen. Die Gewerkschaftsführungen haben hingegen auf Zeit gespielt, als sie vorgaben, dem neuen Premierminister Lecornu eine Chance zu geben, und ihm ein Ultimatum stellten, das zu nichts geführt hat – welche Überraschung!
In Wirklichkeit ist eine Marionette durch eine andere ersetzt worden. Ohne einen entschlossenen Kampf der ArbeiterInnenklasse wird die Bourgeoisie uns alle Maßnahmen auferlegen, die sie für notwendig erachtet, um die öffentlichen Finanzen und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Wirtschaft wiederherzustellen. [...]
Die Bourgeoisie treibt uns in den Abgrund, antworten wir darauf mit dem verallgemeinerten und autonomen Klassenkampf!
- Groupe Révolutionnaire Internationaliste
(Flugblatt unserer französischen GenossInnen der GRI)
Die linken Parteien wollten den Rücktritt von Bayrou als ersten Sieg verkaufen. Die Gewerkschaftsführungen haben hingegen auf Zeit gespielt, als sie vorgaben, dem neuen Premierminister Lecornu eine Chance zu geben, und ihm ein Ultimatum stellten, das zu nichts geführt hat – welche Überraschung!
In Wirklichkeit ist eine Marionette durch eine andere ersetzt worden. Ohne einen entschlossenen Kampf der ArbeiterInnenklasse wird die Bourgeoisie uns alle Maßnahmen auferlegen, die sie für notwendig erachtet, um die öffentlichen Finanzen und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Wirtschaft wiederherzustellen. [...]
Die Bourgeoisie treibt uns in den Abgrund, antworten wir darauf mit dem verallgemeinerten und autonomen Klassenkampf!
- Groupe Révolutionnaire Internationaliste
Ganzes Flugblatt unserer französischen GenossInnen auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-10-01/schluss-mit-den-ewigen-%E2%80%9Eaktionstagen%E2%80%9D-der-gewerkschaften-organisieren-wir-uns
Zum sog. „Generalstreik“ für Gaza in Italien
Die folgenden Zeilen basieren auf Berichten unserer GenossInnen in Italien, die sich an den Streiks in mehreren Städten beteiligt haben.
Am 19. September rief die Gewerkschaftsföderation CGIL zu Arbeitsniederlegungen auf. Am 22. September waren es die Basisgewerkschaften. Diesmal schloss sich Si Cobas nicht an, sondern überließ es seinen Mitgliedern, frei zu entscheiden, ob sie sich dem Streik anschließen wollten oder nicht. Vergessen wir nicht, dass Si Cobas den 7. Oktober 2023 als eines der leuchtendsten Beispiele für „antiimperialistische Aktionen der unterdrückten Massen” bezeichnet hatte.
Die Spaltung der ArbeiterInnenklasse durch die Gewerkschaften war deutlich zu sehen: Auf der einen Seite standen die Si-Cobas-ArbeiterInnen (meist MigrantInnen), auf der anderen die CGIL-ArbeiterInnen (meist ItalienerInnen), ohne dass es zu nennenswerten Diskussionen kam.
Battaglia Comunista intervenierte in verschiedenen Städten mit einem Flugblatt.
Die folgenden Zeilen basieren auf Berichten unserer GenossInnen in Italien, die sich an den Streiks in mehreren Städten beteiligt haben.
Am 19. September rief die Gewerkschaftsföderation CGIL zu Arbeitsniederlegungen auf. Am 22. September waren es die Basisgewerkschaften. Diesmal schloss sich Si Cobas nicht an, sondern überließ es seinen Mitgliedern, frei zu entscheiden, ob sie sich dem Streik anschließen wollten oder nicht. Vergessen wir nicht, dass Si Cobas den 7. Oktober 2023 als eines der leuchtendsten Beispiele für „antiimperialistische Aktionen der unterdrückten Massen” bezeichnet hatte.
Die Spaltung der ArbeiterInnenklasse durch die Gewerkschaften war deutlich zu sehen: Auf der einen Seite standen die Si-Cobas-ArbeiterInnen (meist MigrantInnen), auf der anderen die CGIL-ArbeiterInnen (meist ItalienerInnen), ohne dass es zu nennenswerten Diskussionen kam.
Battaglia Comunista intervenierte in verschiedenen Städten mit einem Flugblatt.
Ganzer Bericht sowie das Flugblatt unserer italienischen GenossInnen auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-10-04/zum-sog-%E2%80%9Egeneralstreik%E2%80%9C-f%C3%BCr-gaza-in-italien
Hilton strebt nach Profit, ArbeiterInnen kämpfen ums Überleben
(Flugblatt, das von unseren amerikanischen GenossInnen der IWG an streikende ArbeiterInnen von Hilton-Americas in Houston, Texas, verteilt wurde.)
[...] Hilton strebt danach, seinen Profit durch zunehmende Ausbeutung seiner Beschäftigten zu maximieren, und als Reaktion auf diese unverhohlene Feindseligkeit seitens des Unternehmens haben sich die Beschäftigten des gesamten Hotels zu Recht zusammengeschlossen, um für ihr Überleben zu kämpfen. Da die ArbeiterInnenklasse im Kapitalismus weiterhin mit sich verschlechternden Bedingungen konfrontiert ist, müssen wir in der Lage sein, über einen defensiven Kampf hinauszugehen, zu einem von den ArbeiterInnen organisierten Produktionssystem zu gelangen – einem System, das die menschlichen Bedürfnisse erfüllt, anstatt immer verzweifelter Profiten hinterherzujagen.
(Flugblatt, das von unseren amerikanischen GenossInnen der IWG an streikende ArbeiterInnen von Hilton-Americas in Houston, Texas, verteilt wurde.)
[...] Hilton strebt danach, seinen Profit durch zunehmende Ausbeutung seiner Beschäftigten zu maximieren, und als Reaktion auf diese unverhohlene Feindseligkeit seitens des Unternehmens haben sich die Beschäftigten des gesamten Hotels zu Recht zusammengeschlossen, um für ihr Überleben zu kämpfen. Da die ArbeiterInnenklasse im Kapitalismus weiterhin mit sich verschlechternden Bedingungen konfrontiert ist, müssen wir in der Lage sein, über einen defensiven Kampf hinauszugehen, zu einem von den ArbeiterInnen organisierten Produktionssystem zu gelangen – einem System, das die menschlichen Bedürfnisse erfüllt, anstatt immer verzweifelter Profiten hinterherzujagen.
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Das ganze Flugblatt unserer US-amerikanischen GenossInnen auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-10-12/hilton-strebt-nach-profit-arbeiterinnen-k%C3%A4mpfen-ums-%C3%BCberleben
Comitato d'Intesa: Ein Jahrhundert Klassenkampf
Ein Beitrag zur Geschichte der Italienischen Kommunistischen Linken
[...] Gegen diese opportunistischen taktischen Wendungen kämpften diejenigen, die das Comitato d‘Intesa gründeten.
Die „Einheitsfront“ und die Parole der „ArbeiterInnenregierung“ waren eine eindeutige Abkehr von den Grundsätzen auf denen die Komintern gegründet worden war. Lenins ursprünglicher Aufruf zu einer neuen Internationale im Jahr 1915 basierte auf der klaren Erkenntnis, dass die Sozialdemokratie die Grenzen ihrer Klasse überschritten hatte, da sich die Mehrheit der Parteien der Zweiten Internationale im Ersten Weltkrieg auf die Seite ihrer eigenen nationalen Kapitale gestellt hatte. [...]
"Es ist falsch zu glauben, dass in jeder Situation Zweckmäßigkeiten und taktische Manöver die Parteibasis verbreitern können, da die Beziehungen zwischen der Partei und den Massen weitgehend von der objektiven Situation abhängt." (Plattform des Comitato d‘Intesa)
Ein Beitrag zur Geschichte der Italienischen Kommunistischen Linken
[...] Gegen diese opportunistischen taktischen Wendungen kämpften diejenigen, die das Comitato d‘Intesa gründeten.
Die „Einheitsfront“ und die Parole der „ArbeiterInnenregierung“ waren eine eindeutige Abkehr von den Grundsätzen auf denen die Komintern gegründet worden war. Lenins ursprünglicher Aufruf zu einer neuen Internationale im Jahr 1915 basierte auf der klaren Erkenntnis, dass die Sozialdemokratie die Grenzen ihrer Klasse überschritten hatte, da sich die Mehrheit der Parteien der Zweiten Internationale im Ersten Weltkrieg auf die Seite ihrer eigenen nationalen Kapitale gestellt hatte. [...]
"Es ist falsch zu glauben, dass in jeder Situation Zweckmäßigkeiten und taktische Manöver die Parteibasis verbreitern können, da die Beziehungen zwischen der Partei und den Massen weitgehend von der objektiven Situation abhängt." (Plattform des Comitato d‘Intesa)
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Der ganze Text ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-10-25/comitato-d-intesa-ein-jahrhundert-klassenkampf
"Proteste der Generation Z": Von Marokko bis Madagaskar – nur eine Erneuerung der Klassenkämpfe kann die soziale Misere des Kapitalismus überwinden
Seit dem 25. und 27. September kam es in Marokko und Madagaskar zu Protesten gegen staatliche Korruption und einen generellen rasanten Zerfall der gesellschaftlichen Lebensbedingungen. Diese Proteste standen unter dem Banner der Protestbewegung der Generation Z. Die Bewegungen wurde in erster Linie von jungen Menschen getragen, die ihre proletarische Lebenssituation als äußerst prekär empfinden. [...]
Es ist das Proletariat, nicht die Generation Z, das als internationale Klasse dem Kapitalismus ein Ende setzen kann, der aus den Fugen geraten und die Welt in allgemeine imperialistische Kriege stürzen könnte.
Nur die ArbeiterInnenklasse kann eine Alternative zum dekadenten, imperialistischen Kapitalismus herbeiführen. Die einzige Alternative ist der Kommunismus, und dieser ist nur möglich, wenn sich die Klasse auf ihrem eigenen Klassenterrain organisiert...
Seit dem 25. und 27. September kam es in Marokko und Madagaskar zu Protesten gegen staatliche Korruption und einen generellen rasanten Zerfall der gesellschaftlichen Lebensbedingungen. Diese Proteste standen unter dem Banner der Protestbewegung der Generation Z. Die Bewegungen wurde in erster Linie von jungen Menschen getragen, die ihre proletarische Lebenssituation als äußerst prekär empfinden. [...]
Es ist das Proletariat, nicht die Generation Z, das als internationale Klasse dem Kapitalismus ein Ende setzen kann, der aus den Fugen geraten und die Welt in allgemeine imperialistische Kriege stürzen könnte.
Nur die ArbeiterInnenklasse kann eine Alternative zum dekadenten, imperialistischen Kapitalismus herbeiführen. Die einzige Alternative ist der Kommunismus, und dieser ist nur möglich, wenn sich die Klasse auf ihrem eigenen Klassenterrain organisiert...
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Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!
Niemand kann die Welle des konservativen Populismus, des engstirnigen Nationalismus und des offenen Rassismus übersehen, die über weite Teile der Welt wie eine Sturmflut hereinbricht. Auch wenn sie uns alle unterschiedlich trifft, betrifft sie uns doch alle.
[...]
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind weder ein „natürliches”, dem Menschen innewohnendes Phänomen, noch sind sie ein soziales Phänomen, das von oben herabfällt. Sie entstanden während des Kolonialismus und mit dem forcierten Aufstieg des Kapitalismus veränderte sich dessen Gestalt. Seitdem dient der Rassismus als Mittel zur Herabstufung, Unterdrückung und Entmenschlichung verschiedenster Gruppen.
[...]
Wir müssen auf Rassismus und Spaltungspolitik mit einer Politik der Einheit der Klasse antworten! [...] Eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Rassismus ist möglich – lasst uns den Kampf als Klasse aufnehmen!
- Kompass-Gruppen
Niemand kann die Welle des konservativen Populismus, des engstirnigen Nationalismus und des offenen Rassismus übersehen, die über weite Teile der Welt wie eine Sturmflut hereinbricht. Auch wenn sie uns alle unterschiedlich trifft, betrifft sie uns doch alle.
[...]
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind weder ein „natürliches”, dem Menschen innewohnendes Phänomen, noch sind sie ein soziales Phänomen, das von oben herabfällt. Sie entstanden während des Kolonialismus und mit dem forcierten Aufstieg des Kapitalismus veränderte sich dessen Gestalt. Seitdem dient der Rassismus als Mittel zur Herabstufung, Unterdrückung und Entmenschlichung verschiedenster Gruppen.
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Wir müssen auf Rassismus und Spaltungspolitik mit einer Politik der Einheit der Klasse antworten! [...] Eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Rassismus ist möglich – lasst uns den Kampf als Klasse aufnehmen!
- Kompass-Gruppen
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Der ganze Text der schwedischen Kompass-Gruppen ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2025-12-03/rassismus-spaltet-%E2%80%93-klassenkampf-vereint
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"Der Prolog der Revolution“ – Zweiter Teil: Die ArbeiterInnenräte
Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns auf die Ursprünge der revolutionären Bewegung von 1905 in Russland konzentriert. Dabei haben wir besonders hervorgehoben, dass ArbeiterInnenrevolutionen nicht nur aus den aussichtslosesten Ausgangbedingungen heraus entstehen können. Manchmal scheinen sie aus dem Nichts zu kommen. [...] Sie können nur verstanden werden, wenn man das Gesamtbild im historischen Kontext betrachtet. [...]
Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass mit dem Verblassen der Erinnerung an das Jahr 1905 auch ein Teil seiner Bedeutung verloren ging oder in den Hintergrund trat. [...] Rosa Luxemburg bezog sich in ihrer Analyse der Massenstreiks von 1905 kein einziges Mal auf den Sowjet. Und Trotzki neigte 1906 in seiner Gefängniszelle in der Peter-und-Paul-Festung zu Übertreibungen. [...]
Auch wenn die ArbeiterInnenklasse heute überall in der Defensive ist, wird 1905 oder besser gesagt, werden Momente von 1905 wiederkommen.
Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns auf die Ursprünge der revolutionären Bewegung von 1905 in Russland konzentriert. Dabei haben wir besonders hervorgehoben, dass ArbeiterInnenrevolutionen nicht nur aus den aussichtslosesten Ausgangbedingungen heraus entstehen können. Manchmal scheinen sie aus dem Nichts zu kommen. [...] Sie können nur verstanden werden, wenn man das Gesamtbild im historischen Kontext betrachtet. [...]
Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass mit dem Verblassen der Erinnerung an das Jahr 1905 auch ein Teil seiner Bedeutung verloren ging oder in den Hintergrund trat. [...] Rosa Luxemburg bezog sich in ihrer Analyse der Massenstreiks von 1905 kein einziges Mal auf den Sowjet. Und Trotzki neigte 1906 in seiner Gefängniszelle in der Peter-und-Paul-Festung zu Übertreibungen. [...]
Auch wenn die ArbeiterInnenklasse heute überall in der Defensive ist, wird 1905 oder besser gesagt, werden Momente von 1905 wiederkommen.
Der Angriff der USA auf Venezuela: Ein weiterer Schritt in Richtung imperialistischer Gemetzel
In dieser Zeit der Krise des globalen Kapitalismus gehen die großen imperialistischen Mächte dazu über immer verbissener ihre Position zu festigen. Trumps Überfall auf Venezuela und die Entführung von Nicolás Maduro sind ebenso Ausdruck der imperialistischen Krise wie Israels Kriege im Nahen Osten, Russlands Invasion in der Ukraine und Chinas Vorbereitungen zur Eroberung Taiwans. Aber was bedeutet die amerikanische Aggression für die ArbeiterInnenklasse? Sie wird nur dazu führen, dass noch mehr Arbeiterinnen und Arbeiter im Namen des Profits abgeschlachtet werden. [...] Es ist ein Warnschuss gegen China, den wichtigsten imperialistischen Rivalen der USA. Die USA versuchen ihre Position in ganz Amerika zu sichern, um sich auf eine Konfrontation mit dem sich konsolidierenden Zweckbündnis aus China, Russland, Iran und Nordkorea vorzubereiten. [...]
NO WAR BUT THE CLASS WAR!
In dieser Zeit der Krise des globalen Kapitalismus gehen die großen imperialistischen Mächte dazu über immer verbissener ihre Position zu festigen. Trumps Überfall auf Venezuela und die Entführung von Nicolás Maduro sind ebenso Ausdruck der imperialistischen Krise wie Israels Kriege im Nahen Osten, Russlands Invasion in der Ukraine und Chinas Vorbereitungen zur Eroberung Taiwans. Aber was bedeutet die amerikanische Aggression für die ArbeiterInnenklasse? Sie wird nur dazu führen, dass noch mehr Arbeiterinnen und Arbeiter im Namen des Profits abgeschlachtet werden. [...] Es ist ein Warnschuss gegen China, den wichtigsten imperialistischen Rivalen der USA. Die USA versuchen ihre Position in ganz Amerika zu sichern, um sich auf eine Konfrontation mit dem sich konsolidierenden Zweckbündnis aus China, Russland, Iran und Nordkorea vorzubereiten. [...]
NO WAR BUT THE CLASS WAR!
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Das ganze Statement unserer US-amerikanischen GenossInnen von der Internationalist Workers’ Group ist zu finden auf: https://www.leftcom.org/de/articles/2026-01-04/der-angriff-der-usa-auf-venezuela-ein-weiterer-schritt-in-richtung
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Krise des Maoismus in Indien
NWBCW Initiative - South Asia
Das bewaffnete maoistische Projekt in Zentralindien befindet sich in einer schweren Krise. Die schrittweise Ausschaltung fast der gesamten Führungsspitze, darunter Basavaraju, Hidma und Dutzenden Mitgliedern des Zentral- und Regionalkomitees, ging einher mit dem Zusammenbruch der territorialen Kontrolle über den einstigen „roten Korridor“. [...]
Die aktuelle Situation offenbart jedoch die politische und theoretische Bankrotterklärung eines Paradigmas, das systematisch die Entstehung einer autonomen proletarischen Organisation verhindert und die Selbstaktivität der Klasse durch eine bewaffnete Partei ersetzt hat. [...]
Der Zusammenbruch des Maoismus in Bastar ist keine Tragödie für die ArbeiterInnenklasse. [...] Eine wirkliche Tragödie wäre die Schlussfolgerung, dass der Ausweg nun in einem disziplinierteren bewaffneten Kampf, besseren Bündnissen mit dem fortschrittlichen nationalen Kapital oder einer Rückkehr zu indigenen Traditionen läge.
NWBCW Initiative - South Asia
Das bewaffnete maoistische Projekt in Zentralindien befindet sich in einer schweren Krise. Die schrittweise Ausschaltung fast der gesamten Führungsspitze, darunter Basavaraju, Hidma und Dutzenden Mitgliedern des Zentral- und Regionalkomitees, ging einher mit dem Zusammenbruch der territorialen Kontrolle über den einstigen „roten Korridor“. [...]
Die aktuelle Situation offenbart jedoch die politische und theoretische Bankrotterklärung eines Paradigmas, das systematisch die Entstehung einer autonomen proletarischen Organisation verhindert und die Selbstaktivität der Klasse durch eine bewaffnete Partei ersetzt hat. [...]
Der Zusammenbruch des Maoismus in Bastar ist keine Tragödie für die ArbeiterInnenklasse. [...] Eine wirkliche Tragödie wäre die Schlussfolgerung, dass der Ausweg nun in einem disziplinierteren bewaffneten Kampf, besseren Bündnissen mit dem fortschrittlichen nationalen Kapital oder einer Rückkehr zu indigenen Traditionen läge.