FAMILIA*FUTURA Info-Kanal
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Hier informieren wir euch über Programm und Ablauf, sowie andere passende Inhalte rund um das FAMILIA*FUTURA Kongresstival (Kongress und Festival). Es findet vom 26.09. bis zum 3.10.2020 komplett online statt.

Weitere Informationen:
familiafutura.de
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👉🏾Bildbeschreibung: Schwarze Bleistiftstriche auf weißem Hintergrund. Es deutet sich bereits an, dass ein menschlicher Körper gezeichnet wird. Auch die Hand der Illustratorin ist erkennbar, während sie zeichnet.
👉🏾Bildbeschreibung: Die Illustration ist fertig. Sie wurde mit dunkler Haut coloriert, am Po und am oberen Rücken ist ein Bikiabdruck erkennbar.
#event Die „Behindert und Verrückt Feiern“ Pride Parade aus Berlin ist wieder da! Am 10. Oktober wird es (voraussichtlich) von 17 bis 20 Uhr, eine Online-Veranstaltung geben.

Es wird Übersetzungen in Gebärdensprache und (wahrscheinlich) eine Audiodeskription geben.

Darum soll es bei der Veranstaltung gehen:
• Was die Pandemie mit behinderten und verrückten Menschen gemacht hat.
• Wie viel Selbst-Bestimmung behinderte und verrückte Menschen in der Corona-Zeit haben.
• Ob behinderte und verrückte Menschen in der Corona-Zeit bei allem mitmachen können.
Genauso wie nicht behinderte Menschen.
Genauso wie nicht verrückte Menschen.
• Was wir uns für die Zukunft nach der Corona-Zeit wünschen.

Wir wollen bei der Veranstaltung auch feiern.
Zusammensein und Spaß haben ist auch wichtig.

Du kannst beim Programm mitmachen.
Du kannst am Veranstaltungs-Ort in Berlin etwas vortragen.
Etwas erzählen.
Oder singen.
Oder tanzen.
Und vieles mehr.

Du kannst auch über das Internet bei der Veranstaltung mitmachen:
Das kannst Du von zu Hause machen.

Mehr Infos in Leichter und schwerer Sprache finden sich hier:
https://pride-parade.de/blog/dieses-jahr-machen-wir-einen-live-stream-in-internet
#empfehlung Für Kurzentschlossene heute Abend: Belastete Familien und Pflegende -
Ursache, Folgen und Lösungsideen eines Systemfehlers
mit Dr. Sonja Bastin | Dienstag | 28.09.2021 | 20 Uhr bis ca 21:30 Uhr bei Zoom

Anmeldung noch möglich:
nester@landkreisgoettingen.de

In diesem Vortrag werden die mentalen und ökonomischen Risiken von Familien beleuchtet - vor, während und nach der Pandemie. Dr. Bastin stellt dar, dass die Situation auf eine politisch und gesellschaftlich unterschätzte Krise des Care-Systems zurückgeht. Sie beschreibt, dass die systematische Herabwürdigung der sozialen und pflegenden Tätigkeiten als nicht produktiv und wertschöpfend eine wesentliche Ursache ist. Da als Frauen gelesene Personen diese Tätigkeiten um ein vielfaches häufiger ausüben - beruflich wie privat - , geht diese Herabwürdigung und ihre Folgen zunächst vor allem auf ihre Kosten, langfristig aber auch auf die Kosten von Care-Empfangenden, also von Kindern, Alten, Kranken und der gesamten Gesellschaft. Welche Forderungen Wissenschaftler*innen und Expert*innen aufstellen und wie diese vor allem den Eltern in der Corona-Krise und danach helfen, wird Dr. Bastin in ihrem Vortrag erläutern.

Vortrag und Diskussion mit Sonja Bastin (Universität Bremen und Equal Care Day)

👉🏽Bildbeschreibung: gelber Hintergrund, schwarzer Text mit den Infos aus dem Fließtext.
#event Und nochmal eine Empfehlung für eine Veranstaltung aus der gleichen Reihe:
Reproduktive Gerechtigkeit - Eine Einführung
mit Derya Binışık | Montag | 04.10.2021 | 20 Uhr

Beschreibung: In einer Gesellschaft, die von ungleich verteilten Ressourcen und Diskriminierung geprägt ist, sind reproduktive Rechte nicht für alle zugänglich. Der menschenrechtsbasierte Ansatz der Reproduktiven Gerechtigkeit kommt aus dem Schwarzen Feminismus der USA der 90er Jahre und vereint die Forderung nach reproduktiven Rechten mit der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit. Der Ansatz macht die multiplen Formen reproduktiver Unterdrückung von queeren, migrantisierten, rassifizierten, behinderten und prekär lebenden Menschen sichtbar und besprechbar.

Gemeinsam schauen wir uns die Geschichte und Gegenwart dieses Ansatzes an, der den Blick öffnet für die Lebensrealitäten und Forderungen von communities, deren Reproduktion und Elternschaft kontrolliert, erschwert oder stigmatisiert wird. Wie lässt sich das Konzept auf unsere Kontexte übertragen und welche neuen Baustellen und Allianzen ergeben sich daraus?

Vortrag und Diskussion mit Derya Binışık, Referentin am Gunda-Werner-Institut

Die Veranstaltung findet über Zoom statt.

Anmeldung: nester@landkreisgoettingen.de
Co-Eltern für einen Radiobeitrag gesucht!

Für ein Radiofeature zum Thema Co-Parenting sucht die Journalistin Hannan El Mikdam-Lasslop Co-Eltern für ein Gespräch. Sie interessiert dabei, was Menschen dazu motiviert ihre Kinder außerhalb einer romantischen Beziehung aufzuziehen. Dafür werden Protagonist*innen gesucht, also Menschen, die bereits Co-Parenting leben und gerne über ihre Perspektive und ihre Erfahrungen berichten möchten.

Wenn ihr euch angesprochen fühlt, schreibt eine Mail an: hannan.elmila@gmail.com

Ein schönes Wochenende euch allen,
euer Familia*Futura-Team
#INFO Der Koalitionsvertrag von SPD, FDP und den Grünen ist da! Mit diesem Papier fällt von uns einiger Druck ab und sicher auch von vielen Menschen, die Jahrzehnte gefordert und gekämpft haben; für geschlechtliche und reproduktive Selbstbestimmung, für rechtliche Sicherheit, für Familien-Vielfalt und vieles mehr. Nun erwarten wir gespannt und entschlossen eine schnelle und konsequente Umsetzung der verschiedenen Einigungen.

Kurz gesagt: wir begrüßen, dass längst überfällige Positionen und Regelungen endlich Einzug auf Politikebene erhalten! Gleichzeitig verbleiben viele wichtige Punkte schwammig und Schlupflöcher für die Nicht-Umsetzung bleiben offen.

Unser Dank und unsere Anerkennung richtet sich ausdrücklich an alle Aktivist*innen der communities, die täglich und seit vielen Jahren unermüdlich für Anerkennung und Rechte und Gerechtigkeit kämpfen.

Diesen Koalitionsvertrag sehen wir deshalb weder als alleinigen Verdienst der FDP, noch der SPD und auch nicht der Grünen - er ist eine notwendige Konsequenz davon, dass wir alle laut waren und nicht aufgegeben haben. Und dies in Zukunft auch nicht werden!

Familia*Futura begrüßt im Bereich Familie insbesondere:
- dass die Kindergrundsicherung umgesetzt werden soll,
- dass Kinderrechte ins Grundgesetz kommen sollen,
- dass es ein "kleines Sorgerecht" für zwei weitere Erwachsene neben den 1-2 rechtlichen Eltern geben soll
- dass es ein "Institut für Verantwortungsübernahme" neben Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft geben soll
- dass in einer lesbischen Ehe beide Mütter rechtliche Mütter sein sollen
- dass das Blutspendeverbot für schwule cis Männer und trans Personen abgeschafft werden soll
- dass Familienförderung (wie Kindergeld und Leistungen nach SGB II) gebündelt und entbürokratisiert werden sollen
- dass der Kündigungsschutz nach der Elternzeit 3 Monate verlängert werden soll
- dass Elternschaftsanerkennung unabhängig vom Geschlecht möglich sein soll
- dass es ein "Fortbildungsanspruch für Familienrichter*innen" geben soll

Familia*Futura begrüßt im Bereich reproduktiver Selbstbestimmung insbesondere:
- dass Schwangerschaftsabbrüche Teil der ärztlichen Ausbildung werden sollen
- dass Schwangerschaftsabbrüche zur legalisiert werden sollen, also der §219a gestrichen werden soll
- dass sog. "Gehsteigbelästigungen" von Abtreibungsgegner*innen gesetzliche Maßnahmen folgen sollen
- dass die Forschungsförderung für Verhütungsmittel für alle Geschlechter erhöht werden soll

Und Familia*Futura begrüßt im Bereich Gleichstellung & Vielfalt insbesondere:
- dass das sog Transsexuellengesetz (TSG) durch ein sog. Selbstbestimmungsgesetz ersetzt werden soll,
- dass "geschlechtsangleichende Behandlungen" komplett von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden sollen.
- dass es einen Entschädigungsfonds für "Trans- und Inter-Personen, die aufgrund früherer Gesetzgebung von Körperverletzungen oder Zwangsscheidungen betroffen sind" geben soll.
#empfehlung Die Broschüre „Trans* mit Kind! – Tipps für trans* und nicht-binäre Eltern mit Kind(ern) oder Kinderwunsch“ steht ganz kurz vor der Veröffentlichung.

Am 07.12 gibt es eine Online-Veranstaltung zur Broschüre:

Webseite des Bundesverband Trans:
https://www.bundesverband-trans.de/online-veranstaltung-zu-trans-und-nicht-binaerer-elternschaft/

Facebook:
https://www.facebook.com/events/426918765544897?ref=newsfeed

Instagram:
https://www.instagram.com/bv_trans/

Wenn ihr auch gern bei der Veranstaltung dabei sein möchtet, dann schreibt gern eine kurze Mail an anmeldung@bv-trans.de. Ihr bekommt dann am Tag der Veranstaltung den Zugangslink zu der Veranstaltung zugesendet.

Ab kommenden Dienstag wird die Broschüre als pdf zum Download auf der Website des BVT* im Bereich der Veröffentlichungen bereitstehen. Nächstes Jahr wird die Broschüre dann auch gedruckt vorliegen!
#empfehlung Wir möchten euch auf die Veröffentlichung des Handbuches Feministische Perspektiven auf Elternschaft hinweisen, das von Familia*Futura- Team-Mitglied Alicia Schlender mit herausgegeben wird und nächste Woche erscheint!

Der Book Launch wird gefeiert - und zwar hybrid - also vor Ort in und digital im Live-Stream!

Das ganze findet statt am 17.Dezember um 18 Uhr im Museum des Kapitalismus in Berlin. Der Zugang ist barrierefrei möglich (http://museumdeskapitalismus.de/node/188)

Einlass mit 2G und negativem Test. Der Einlass ist kostenlos, Spenden sind erbeten.
Wenn ihr dabei sein möchtet, meldet euch bitte per Mail an: feminismusundfamilie@posteo.de
Dort bekommt ihr auch den Link zum Livestream. Diesen findet ihr auch zeitnah online in der Facebook-Veranstaltung:

https://fb.me/e/49y5kOdYQ

Mehr zum Buch: https://feministische-eltern.de/einblicke/
#Umfrage: Queeres Leben in Sachsen

Wie leben lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und queere Personen in Sachsen? Wie möchten sie ihr Leben führen, wie möchten sie zusammenleben? Haben sie Kinder, Verantwortung für enge Freund*innen, sind sie zufrieden? Was hindert sie vielleicht daran, ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben umzusetzen? Und was denken ihre Familien?

Der Freistaat Sachsen möchte die Lebenslagen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Person verbessern. Dazu hat das sächsische Gleichstellungsministerium nun die wissenschaftliche Befragung „Lebenslagen von lsbtiq* Personen in Sachsen“ gestartet.

Die Online-Umfrage wird von einem unabhängigen sozialwissenschaftlichen Institut absolut anonym durchgeführt.
Hier geht es zur Teilnahme (bis 04. Januar 2021 möglich): www.rauh-research.de/lebenslagen

Zur Zielgruppe gehören auch englischsprachige lsbtiq* Personen und deren Angehörige in Sachsen. Wenn Sie das Teilnahme-Angebot auch in englischer Sprache aussprechen möchten, kommunizieren Sie dazu bitte folgenden Link: www.rauh-research.de/queersaxony

Die Teilnahme an der rund halbstündigen Befragung lohnt sich: Ihre Ergebnisse werden eine wichtige Grundlage für die Diskussion um queerpolitische Maßnahmen der Landespolitik bilden.
Da vielfältige Lebenslagen abgebildet werden sollen, ist es besonders wichtig, dass Menschen mit verschiedenen Biografien teilnehmen: vom ländlichen Raum bis in die Großstädte, junge und alte lsbtiq* Personen, ihre Familien und Freund*innen, mit und ohne Migrationshintergrund, arm und reich:
Eure & Ihre Perspektive zählt!
# Casting Call Berlin

Für ein dokumentarisches Theaterprojekt der Regisseurin Lola Arias am Maxim Gorki Theater Berlin zum Thema Mutter*schaft werden Personen gesucht, die Teil des Projekts werden möchten. Das Gesuch richtet sich an Personen mit oder ohne Bühnenerfahrung, die sich mit der Thematik beschäftigen.

https://www.instagram.com/p/CaUoCd5M_Kx/?utm_medium=copy_link
Informationsabend „Trans und nicht-binäre Personen mit Kinderwunsch / als Eltern“
3.5.2022, 17.30-19.30 Uhr
ONLINE


Spricht man über Regenbogenfamilien, geraten trans* und nicht-binäre Personen nicht sofort in den Blick. Dass sie Eltern sind oder sich Kinder wünschen, ist oftmals nicht bekannt. Auch über deren vielfältige Familienmodelle herrscht wenig Kenntnis. Zu den damit von trans* und nicht-binären Personen verbundenen Fragen rund um Schwangerschaft, Samenspende und rechtliche Grundlagen hat der Bundesverband Trans* eine Broschüre erstellt. Diese möchte vor allem trans* und nicht-binäre Personen mit Kind(ern) oder mit Kinderwunsch in ihrer Rolle bestärken und gibt wichtige Tipps und Hinweise. Nach der Vorstellung der Broschüre ist Raum für Ihre/ Eure Fragen und Anmerkungen.

Referent*innen /Gesprächspartner*innen:
Kalle Hümpfner (Fachreferent_in für gesellschaftspolitische Arbeit, Bundesverband Trans*),
Tammo Wende (Beratung, RosaLinde Leipzig e.V.) und Mono Welk (FAMILIA FUTURA Festival).
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Das Format ist offen für alle Interessierten. Wir freuen uns auf Ihre/ Eure Anmeldung bis zum 02. Mai 2022 unter: info@queeres-netzwerk-sachsen.de.

Nach der Anmeldung erhaltet Ihr/ erhalten Sie die Zugangsdaten zum Online-Meeting.