Ehgartners.Info
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Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
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Vertrauen wieder aufzubauen ist ein langwieriger schmerzhafter Prozess. Zur Zeit befinden wir uns in der Phase der Verdrängung, wo mit Bluff und Arroganz versucht wird, die Notwendigkeit einer Aufarbeitung der Vorgänge abzustreiten. Mit dem Risiko, dass das Vertrauen in die Institutionen - und damit auch in die liberale Demokratie - irgendwann auf null sinkt.
Seit einigen Tagen haben es die Europäer Schwarz auf Weiß. In der neuen US Sicherheitsstrategie wird Russland nicht mehr als "Aggressor" oder als "unmittelbare Bedrohung" bezeichnet - so wie das noch unter Biden galt. Dafür setzt es für die EU eine Serie heftiger Ohrfeigen. Die EU untergrabe die „politische Freiheit und Souveränität“, betreibe eine falsche Migrationspolitik und die „Zensur der freien Meinungsäußerung“. „Sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen, wird der Kontinent in 20 Jahren oder weniger nicht mehr wiederzuerkennen sein“, heißt es in dem US-Papier. Europa wird nichts weniger als der „wirtschaftliche Niedergang“ sowie der "zivilisatorische Untergang“ prognostiziert.

Darauf reagierten EU Spitzenpolitiker sichtlich geschockt und verwirrt. Kaja Kallas sprach von einer Provokation, die wohl eher Russland hätte treffen sollen. Sei doch die USA weiterhin "unser wichtigster Verbündeter". Andere EU-Spitzen reagierten mit "alarm", "shock" und "outrage" (Empörung), wobei die Strategie als "harsh" (hart) und als Ausdruck von "contempt" (Verachtung) für Europas Führung gesehen wurde.
Und das habe auch Auswirkungen auf das derzeit wichtigste gemeinsame EU-Projekt: Den Überlebenskampf der Ukraine.
In einem abgehörten und an die Öffentlichkeit durchgespielten Telefongespräch zwischen Merz und Macron erkennt man regelrechte Panik, dass die USA Selenskij unter Druck setzen und hinterrücks Frieden stiften könnte. "Wir dürfen die Ukraine und Wolodymyr nicht allein mit diesen Typen lassen", versprachen einander die beiden Staatschefs.

Auffällig ist, dass die Argumentation der Trump-Administration gegenüber Europa fast eins zu eins übereinstimmt mit der US-internen Haltung gegen die Demokratische Partei und die Politik unter Präsident Biden. Auch hier geht es um die Vorwürfe der falschen Migrationspolitik, Wokeness, Zensur und wirtschaftlichen Niedergang. Der Deep State habe im Verbund mit elitären Netzwerken in den USA ein Unrechts-System geschaffen, das amerikanische Werte ausheble.

Genau über diese Deep-State Connection und die zahlreichen trans-atlantischen Netzwerke sind aber die aktuellen Politiker an der Spitze der EU und ihrer wichtigen Mitgliedsländer gelangt. Ebenso an die Führungspositionen der Arzneimittelagenturen, Obersten Gerichte, Finanzinstitute sowie die Herausgeberschaft und die Chefredaktionen der wichtigsten Medien.

Für die Trump Administration besteht Europa Polit-Elite offenbar aus lauter Marionetten der gegnerischen Partei. Und sie behandeln Europa so, wie die Republikaner eben Demokraten behandeln. Mit politischer Feindschaft und ideologischer Abscheu.

Wir, die Bevölkerung, sollten uns die Frage stellen, wie wir diese ferngesteuerte Elite innerhalb der EU los werden - und auch die Netzwerke nachhaltig entmachten, die solche Polit-Zombies hervorgebracht haben.
Es geht darum, die Demokratie-Simulation, die uns derzeit zugemutet wird, zu erkennen - und zu beenden. So rasch das eben geht.

Sonst schleudern wir weiter fremdbestimmt - von unseren eigenen Politikern fremdbestimmt - von einem Extrem ins andere. Schlittern zB in den Einflussbereich eines in den USA unter JD Vance entstehenden Gottesstaats oder eine nach Chinas-Muster designte Social-Score Diktatur.
Es wird uns nichts anderes übrig bleiben als Revolution zu machen und etwas an sich Selbstverständliches durchzusetzen: Dass unsere Politiker unsere Interessen vertreten.

Last Exit Demo-crazy.
Die Europäer feiern sich nach den "Friedensverhandlungen" in Berlin als Macher. Sie hätten tolle Vorschläge erarbeitet, sagte Kanzler Merz. Zum Beispiel einen Waffenstillstand gefordert. Und angeboten, dass europäische Friedenstruppen diesen Waffenstillstand in der Ukraine absichern. Wenn die Russen dann trotzdem schießen, würde – so Merz – zurückgeschossen. "Wir würden eventuelle russische Angriffe erwidern", präzisierte er gegenüber dem ZDF.
Ein weiteres Druckmittel, so Merz, sei der bevorstehende Zugriff auf das beschlagnahmte Vermögen der Russischen Zentralbank. Aber nun sei Putin am Zug.

Die russische Seite reagierte auf die "tollen Vorschläge" von Merz und Co. bislang gar nicht. Denn so neu sind diese nicht. Sowohl Lawrow als auch Putin haben bereits mehrfach betont, dass sie keine europäischen Truppen in der Ukraine zulassen würden und ein Waffenstillstand nur in Frage kommt, wenn ein tragfähiger Friedensvertrag ausgehandelt ist. Ansonsten würden die Ukraine im Verbund mit den Europäern die Feuerpause nur nutzen, um sich wieder neu aufzurichten, Waffen zu liefern und dann ausgeruht weiter zu kämpfen.
Am Dienstag sagte Lawrow in einem kurzen Statement, mit dem jetzigen Europa, mit der jetzigen Führung der EU, habe Russland gar nichts mehr zu besprechen.

Und auch Putins Geduld scheint erschöpft.
In einer Rede vor der Führung des russischen Verteidigungsministeriums sprach Putin gestern wörtlich von "europäischen Ferkeln", die "hofften, vom Zusammenbruch unseres Landes zu profitieren." Das, so Putin, sei gründlich gescheitert.
Die Krise habe historisch bereits mit der absichtlichen Verschleppung und Nicht Einhaltung der Minsker Verträge begonnen. Ständig sei der Einfluss ausländischer Kräfte in der Ukraine gestiegen, sagte Putin. "Das führte schließlich zum Staatsstreich in der Ukraine. Und dann begannen sie, den Südosten, die südöstlichen Regionen, mit Gewalt zu unterdrücken und entfesselten praktisch einen Krieg. Nicht wir haben den Krieg 2022 begonnen, das waren die destruktiven Kräfte in der Ukraine mit Unterstützung des Westens, im Grunde hat der Westen selbst diesen Krieg entfesselt. Wir versuchen lediglich, ihn zu beenden, ihn zu stoppen."

So unterschiedlich können Ansichten sein.

Zum Ende seiner Rede wurde Putin etwas versöhnlicher. Er erklärte: "Wir sind nach wie vor bereit, alle in den letzten Jahren aufgetretenen Probleme friedlich zu verhandeln und zu lösen. Die US-Regierung demonstriert diese Bereitschaft, wir stehen im Dialog mit ihr. Ich hoffe, dass das auch mit Europa geschehen wird. Es ist unwahrscheinlich, dass das mit den gegenwärtigen politischen Eliten möglich sein wird, aber wenn nicht mit den jetzigen Politikern, dann bei einem Wechsel der politischen Eliten in Europa."
Insofern hat Russland hier eine ganz ähnliche Perspektive wie die USA, die in ihrer kürzlich präsentierten Nationalen Sicherheitsstrategie ebenfalls auf einen politischen Wechsel in Europa setzen und dem auch aktiv nachhelfen möchten.

Die Berliner Friedensverhandlungen waren demnach wieder mal ein Versuch der Europäer, Beschlüsse zu verzögern und sie mit unrealistischen Forderungen zum Scheitern zu bringen.
Auch wenn sie offenbar gar nicht so richtig dabei waren.
Der US-Journalist Erik Kirschbaum erklärte in einem Interview mit der WELT, dass Deutschland und die Europäer bei den Friedensgesprächen zur Ukraine-Krise in Berlin nur als Gastgeber fungiert hätten – also Räume, Essen und Getränke bereitgestellt, aber nicht an den Kernverhandlungen teilgenommen haben. Stattdessen seien die entscheidenden Gespräche hinter verschlossenen Türen ausschließlich zwischen US-Vertretern (wie Steve Witkoff und Jared Kushner) und der ukrainischen Delegation geführt worden. Kirschbaum betonte, die Europäer hätten das Ganze "inszeniert" mit Fotos und Bildern, um Beteiligung vorzutäuschen, und lobte Kanzler Friedrich Merz ironisch dafür, zumindest den "Tisch gestellt" zu haben.
Sich im Krisenfall nur mit Gleichgesinnten zu treffen, ist sowohl feig als auch gefährlich. „Wer Frieden will, muss mit dem Gegner verhandeln“ ist eine weit verbreitete und zentrale Idee in der Friedenslogik, die besagt, dass echter Frieden nur durch Dialog, Kompromiss und Verhandlungen mit dem Kriegsgegner erreicht werden kann, nicht durch die Fortsetzung der Gewalt.
Nichts anderes aber wäre es, wenn Europa nun das Milliardenvermögen der Russischen Zentralbank stiehlt und es der Ukraine zum Kauf weiterer Waffen zur Verfügung stellt.

Man kann nur hoffen, dass Europa im Friedensprozess weiterhin ignoriert wird. Angeblich stehen Russland und die USA trotz allem Sperrfeuer kurz vor einem Abschluss.
Und wenn das tatsächlich passiert, wird der politische Wandel in Europa erst so richtig an Fahrt aufnehmen.
Europa manövriert mit dem 90 Mia. Euro Kredit an die Ukraine seinen Karren tiefer und tiefer in den Dreck. Die Lage gleicht immer mehr jener der Hauptfiguren in Dostojewskis Roman „Der Spieler“. Geht das Geld verloren - und da steht die Wahrscheinlichkeit bei 99% - bliebe, wenn diese Leute Ehre hätten, nur noch der Suizid oder die Selbstanzeige. Gratis dazu gibt es den Totalabsturz der Parteien, die diese Leute an die Spitze gehievt haben.

Merz - der bei Blackrock & Co. ein privates Vermögen von rund 12 Mio. Euro angehäuft hat - wird das durchstehen, als ginge ihn das alles nichts an. Er bleibt der coole Hazardeur, der mit irrem Glitzern in den Augen weiter provoziert. Notfalls jettet er in eine seiner Luxusvillen, sperrt sich dort ein und spielt mit seinen Goldbarren.

Victor Orban, einer von gerade mal drei vernünftigen Staatschefs der EU, formulierte die Folgen des 90 Milliarden Kredits so:
„Damit dieses Geld jemals zurückgezahlt werden kann, müsste Russland besiegt werden. Das ist nicht die Logik des Friedens, sondern die Logik des Krieges. Ein Kriegsdarlehen führt unweigerlich dazu, dass seine Geldgeber an einer Fortsetzung und Eskalation des Konflikts interessiert sind, da eine Niederlage auch einen finanziellen Verlust bedeuten würde. Von diesem Moment an sprechen wir nicht mehr nur von politischen oder moralischen Entscheidungen, sondern von harten finanziellen Zwängen, die Europa in eine Richtung drängen: in den Krieg.“
Erstmals berichtet auch das ZDF, wie die ukrainische Einberufungsbehörde Männer auf offener Straße einfängt, festnimmt und an die Front entführt. "Ich bin jetzt 79 Jahre alt", sagt ein Mann. "Ich hatte keine Ahnung, dass dieses Land so sein kann. Diese Regierung - ich will dazu nicht mehr sagen - gibt Befehle an diese Sadisten." Der Vater zeigt am Handy Fotos von seinem Sohn. Er wurde auf der Straße aufgegriffen, brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt ins Gefängnis gebracht. Sobald er sich halbwegs erholt hat, soll er an die Front. Und das, obwohl der Sohn wegen einer chronischen Herzerkrankung als untauglich galt.
Viele der Zwangsrekrutierten fühlen sich als Kanonenfutter und desertieren bei erster Gelegenheit. Andere Soldaten flüchten, weil sie seit zwei Jahren an der Front stehen und nie abgelöst werden.
Wer es sich leisten kann, schmiert die Behörden und wird ins Hinterland versetzt. (Der Link zum Beitrag findet sich im ersten Kommentar).

Immer häufiger durchbrechen die Staatsmedien ihre einseitige Propagandashow und erinnern sich an ihre eigentlichen journalistischen Aufgaben. Auch wenn diese Sendungen noch immer die rare Ausnahme darstellen, zeigen sie doch auf, dass die laufende Medienkritik - z.B. von Richard David Precht und anderen - Wirkung zeigen.
Es geht aber auch um das pure Überleben der Medien. Die meisten gedruckten Zeitungen werden laut Prognosen bis 2035 aussterben. Auch beim staatlichen TV und Radio ist Feuer am Dach.

4 Millionen Haushalte weigern sich in Deutschland, den Rundfunkbeitrag (18,34€ pro Monat) zu bezahlen. Die Menschen geben an, dass sie nicht verstehen, warum sie die Zwangsabgabe zahlen sollen, wenn sie diese Medien verabscheuen und gar nicht konsumieren.
Auch in der Schweiz steigt die Verweigerung der Staatsmedien massiv an. Beinahe die Hälfte der 16 bis 69 jährigen Schweizer konsumiert laut Medienanalyse der Uni Zürich keine oder fast keine staatlichen Nachrichten-Sendungen. 2009 lag der Anteil der Nicht-Konsumenten noch bei 21%.
In Österreich, wo der monatliche Rundfunk-Zwangsbeitrag - je nach Bundesland zwischen 17 und 25 € liegt - ist die Lage ähnlich. 39% der Befragten des 'Digital News Report 2025' geben als Begründung an, dass die Nachrichten "schlecht für ihre Stimmung sind".
In allen drei Ländern ist die Medien-Abstinenz bei jüngeren Personen stärker. Hier informiert sich bereits eine Mehrheit ausschließlich aus sozialen Medien.

Der massive Absturz der öffentlich Rechtlichen begann im Jahr 2020 mit der Covid-Pandemie. Hier schien es, dass es die Chefredaktionen ausschließlich darauf abgesehen haben, die Bevölkerung zu erziehen und im Sinne der Regierung zu manipulieren. In der Berichterstattung zum Ukraine Krieg merkte man, dass die Medien überhaupt nichts aus ihren Fehlern während der Pandemie gelernt haben.

Nun wird es offenbar wieder modern, auch ab und zu die Realität abzubilden oder die Argumente der Gegenseite zu erwähnen. Ob das ausreicht, um die Existenzberechtigung für die nächsten Jahrzehnte zu sichern, ist ungewiss. Zu tief hat sich bei den Medienschaffenden das Bewusstsein eingefressen, dass sie die letzten Helden der Demokratie sind, welche die 'Brandmauer gegen Rechts' aufrecht halten.
Die EU-Kommission gibt sich mittlerweile nicht mal mehr Mühe, ihr autoritäres Verständnis von 'Medienfreiheit' zu vertuschen. Ausgestattet mit der rechtlichen Allzweckwaffe des Digital Services Act, den 2024 eine grenzdebile Mehrheit im EU-Parlament durchgewunken hat, setzt die EU schamlos auf Zensur und existenz-gefährdende Sanktionen gegen den journalistischen Widerstand.
Der Rat der Europäischen Union hat vor Weihnachten den pensionierten Schweizer Oberst Jacques Baud im Rahmen der EU-Sanktionen gegen Russland "zur Bekämpfung von Desinformation und hybriden Bedrohungen im Kontext des Ukraine-Kriegs" offiziell auf eine Sanktionsliste gestellt. Die Begründung der EU lautet, dass er pro-russische Propaganda verbreitet, Verschwörungsnarrative fördert und falsche Behauptungen über den Krieg in der Ukraine aufstellt.
Der 70-jährige Baud war als strategischer Analyst und Sachverständiger für Geheimdienste und Terrorismus tätig. Sein "Verbrechen" war, dass er unter anderem russischen TV-Sendern Interviews gab und in seiner Einschätzung der Lage in der Ukraine Meinungen vertrat, die nicht jener der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas & ihrer Clique entsprachen.
Im Interview mit Roger Köppel, dem Chefredakteur der Zürcher Weltwoche, hat Jacques Baud zu seinem Fall Stellung genommen. Baud erzählte, dass es ab den 1980er Jahren zu seinen Aufgaben gehörte, regelmäßige Kontakte zu den Warschauer-Pakt-Staaten zu pflegen. Dafür lernte er russisch und ist bis heute gelegentlich Gesprächspartner für russische Medien.
Der von der EU zitierte Hauptvorwurf lautet, dass Baud behauptet hat, dass die Ukraine durch ihr Verhalten selbst den Angriff Russlands provoziert hat.
Baud streitet das entschieden ab und sagt, er habe das nicht selbst behauptet. Er habe vielmehr einen prominenten ukrainischen Parlamentarier zitiert, der diese Gefahr skizziert hat, falls die Ukraine tatsächlich auf dem Beitritt zur NATO besteht. Das könne man, so Baud, überall in seinen TV-Zitaten - oder auch in seinen Büchern nachprüfen.
Die Folge der EU-Sanktionen sind beträchtlich: Alle Vermögenswerte Bauds (z. B. Bankkonten, Immobilien) in der EU werden eingefroren. Er darf nicht mehr in der EU reisen, keine Vorträge halten oder sonstwie wirtschaftlich aktiv sein. Ausnahmen gibt es nur für Grundbedürfnisse wie medizinische Versorgung. Dafür müsste Baud jedoch Anträge stellen, die genehmigt werden müssen.
Baud berichtet, dass seine finanzielle Existenz derzeit massiv bedroht ist, da er in Brüssel lebt. Er kann nicht mal in die Schweiz heim reisen, hat keinen Zugang zu seinen Bankkonten – und er hat keine Ahnung, ob er je wieder von der Liste wegkommt.
Auf Grund des Interviews geriet auch Weltwoche-Chef Roger Köppel nun ins Visier der EU-Zensurabteilung. Köppel könnte wegen seiner Russland-Berichterstattung nun ebenfalls auf die EU-Sanktionsliste geraten, berichtet die Zeitschrift 'Blick'.
Dieses Vorhaben wird von zahlreichen Kommentatoren unterstützt. Beispielsweise vom Aussenpolitik-Redakteur der 'Zeit', Joerg Lau. Er kommentierte diese Meldung mit "Gut. Verräter."
Ein Journalist, der einen Kollegen als "Verräter" bezeichnet und staatliche Sanktionen (ohne Gerichtsverfahren) gutheißt, signalisiert einen massiven Rückschritt in finstere Zeiten.
Es erinnert an McCarthyismus, bei dem abweichende Meinungen als Verrat gebrandmarkt und mit Repressalien belegt wurden. Wenn Meinungen nicht argumentativ widerlegt, sondern durch administrative Maßnahmen (Sanktionen) unterdrückt werden, haben wir bald das Ende der Pressefreiheit erreicht.
2026 begann also gleich mit einer weiteren Eskalation. Die USA bombardieren Caracas, entführen Maduro und zelebrieren ihre 'Heldentat' auf allen Kanälen. Trump steht daneben, als der zuständige US-Militär die Aktion in allen Details schildert. Selten habe ich Trump so konzentriert zuhören sehen. Stolz genießt er seinen Triumph.

Nach seiner persönlichen Einschätzung hat er nun den Friedensnobelpreis noch mehr verdient als zuvor. Denn natürlich glaubt er, was er glauben will und sieht, was er sehen will. Und demnach hat er den Haupt-Übeltäter Maduro geschnappt und damit das Problem - zumindest zur Hälfte - gelöst. Nun wissen die Venezolaner, woran sie sind. Und sollten - so Trumps Ratschlag - mal richtig feiern. Und genießen. Dass er sie vom Bösen befreit hat. Denn nun kommen die guten Zeiten. Jetzt werden die Ölanlagen repariert. Und dann bricht der Wohlstand aus. Für die USA und - sicher, irgendwie - auch für Venezuela.

Das Fundament der Trumpschen Geisteshaltung ist seine eigene Großartigkeit. Rundum kreisen die Argumente seiner Berater, die er – je nach Intensität und Logik des Vortrags, Wert der Beute und Tageslaune – in seinen Überlegungs-Mix einbaut.
Und dann wirft er auf den Pressekonferenzen sein berühmten Kurz-Sätze raus. Bei Venezuela geht das so: "It was so bad. We go in and fix the oil. We will run the country. If they dont behave we do a second strike." ("Alles liegt am Boden. Zunächst reparieren wir die Ölförderung. Wir werden das Land regieren. Wenn sie sich nicht benehmen, schlagen wir nochmal zu.")

Und als nächstes ist Kuba dran. Schließlich ist es hoch verdächtig, dass Maduros Leibgarde zu einem Gutteil aus Kubanern bestand. Und Kolumbien. Dessen Präsident ist - laut Trump - ein noch ärgerer Drogen-Boss als Maduro.
Und dann holt er sich Grönland als Dessert.

Für jedes Begehr werden von den PR-Leuten des Pentagon bereits die geeigneten Phrasen vorbereitet. Und dann so oft in des Präsidenten Ohr geflötet, bis er sie integriert hat. Zum Beispiel stellt sich die Frage, warum Dänemark in modernen Zeiten überhaupt noch Kolonien hat! Das kleine Dänemark! Kolonien! - Und das auf der US-amerikanischen Seite der Welt! Grönland muss unabhängig werden.

Dass Trump dann wieder alle sorgfältig aufgebauten Narrative durchbricht, ist absehbar. Statt von Maduros sozialistischer Unfähigkeit und Drogen-Kriminalität zu sprechen, benutzt er die Hälfte der Pressekonferenz, um über den enormen Ölreichtum Venezuelas zu labern. Das sind Betriebsunfälle, die seine PR-Leute wohl in den Wahnsinn treiben.
Das ist zwar auch bei Biden im fortgeschrittenen Stadium seiner Demenz passiert - etwa bei seinem berühmten Nordstream-Sager. ("There will no longer be a Northstream 2 - We will bring an end to it.") – Aber das waren Ausrutscher.
Bei Trump ist das der Kern seines Charakters. Ihm ist das PR Gedöns suspekt - Wokeness für Weicheier.

Und deshalb nennt er die Dinge beim Namen:
Venezuela hat Unmengen an Öl. Sie haben unser Öl geklaut.
Grönland hat seltene Erden. Das Land ist riesig und unbewohnt. Es ließe sich in ein gigantisches Bergwerk verwandeln. Trillionen liegen da begraben.
Wir brauchen das. Und wir sind stärker. Argumentation beendet.

Trump macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Im Gegensatz zu Baerbocks Moral-triefender Außenpolitik handelt es sich bei ihm um Testosteron-gesteuerte Machtpolitik: Was erpressbar ist, wird erpresst. Wo ein gewinnbringender Deal möglich ist, wird er abgeschlossen. Wenn das Gegenüber sich nicht fügt, gehts ab in den Folterkeller. CIA und Pentagon, übernehmen Sie.

Den europäischen Staatschefs und den Spitzen der EU ist das suspekt und ultra peinlich. Doch großteils stehen sie noch immer unter dem Kommando der US-Netzwerke, die sie an die Macht gespült haben. Sie erhalten laufend die exklusiven Express-Mails mit den aktuell gültigen Background Infos, den Narrativen und PR-Phrasen. Und im Gegensatz zu Trump sind sie vertragstreue Musterschüler und plappern diese brav nach. Wie man aktuell mit aufkommendem Brechreiz wieder überall verfolgen kann.
Die unter der Leitung von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy massiv umgekrempelte Behörde CDC gab gestern bekannt, dass der US-Impfkalender gründlich überarbeitet wurde und künftig nur noch Impfungen gegen 11 Krankheiten - statt zuvor 18 - generell für alle Kinder empfohlen sind. Das entspricht einer Reduktion von rund 55 Einzel-Impfungen pro Kind.

Nicht mehr generell empfohlen sind die Impfungen gegen COVID, Rotavirus, Meningokokken, Hepatitis A und B sowie Influenza.
Mit der Begründung, dass es „für Gesundheitsbehörden nicht immer möglich ist, eindeutig zu definieren, wer von einer Impfung profitiert, wer die entsprechenden Risikofaktoren aufweist oder wer einem Expositionsrisiko ausgesetzt ist“, werden diese Impfstoffe nun von den CDC nur noch "im Rahmen einer gemeinsamen klinischen Entscheidungsfindung zwischen Ärzten und Eltern" empfohlen.

Die CDC hat sich bei dieser Entscheidung speziell am dänischen Impfkalender orientiert, einem der schlanksten Impfpläne Europas.
Kernstück der Reform war die Abschaffung der allgemeinen Hepatitis B Impfung am ersten Lebenstag, die bereits im Dezember 2025 beschlossen wurde. Dies wird nun noch einmal ausgeweitet, indem diese Impfungen auch im Babyalter in Frage gestellt werden.
Da in den USA der Impfplan der CDC meist als Vorgabe für die zum Schulbesuch allgemein vorgeschriebenen Pflichtimpfungen genommen wird, ("No Vaccination - No School") ist es sehr wahrscheinlich, dass sich auch diese Liste um die genannten Impfungen reduziert.

Ob es überhaupt noch eine Impfpflicht in den USA geben wird, ist in Diskussion. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Lage in den USA hat nämlich ergeben, dass die USA in den letzten Jahrzehnten einen Sonderweg zu immer mehr Impfungen eingeschlagen haben, der - im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern - keine wirklichen Vorteile erbracht hat.
Im Gegenteil, der Anteil der chronisch kranken Kinder ist in den USA vergleichsweise deutlich höher. Spezielle Sorge macht den Behörden die nach wie vor enorme Zunahme bei Diagnosen aus dem Autismus-Spektrum.

Als wichtigen Grund für die Reformen nannten die Behördensprecher den massiven Absturz des Vertrauens in das öffentliche Gesundheitswesen der USA. Es sank zwischen 2020 und 2024 von 72 % auf 40 %, was laut CDC-Aussendung "mit dem Versagen des öffentlichen Gesundheitswesens während der Pandemie, einschließlich der COVID-19-Impfvorschriften, zusammenfiel."
Die behördlichen Empfehlungen wurden in der Praxis immer häufiger ignoriert.
Obwohl der COVID-19-Impfstoff für alle Kinder gemäß dem CDC-Impfplan empfohlen wurde, lag die Impfquote bis 2023 bei weniger als 10 %. Die Impfquote für andere Impfstoffe für Kinder sank im gleichen Zeitraum massiv ab.
„Das Gesundheitswesen funktioniert aber nur, wenn die Menschen ihm vertrauen“, sagte Marty Makary, der Leiter der Arzneimittelbehörde FDA.

In den letzten Jahrzehnten ist die Europäische Arzneimittelbehörde EMA jener der USA in den Empfehlungen und Neu-Zulassungen immer brav hinterher gehechelt. Mal sehen, ob das auch für die Reduktion der Impfempfehlungen gilt: In Österreich und Deutschland sind beispielsweise gleich mehrere Meningokokken Impfstoffe, die Hepatitis B Impfung sowie die Influenza-Impfung allgemein für alle Kinder empfohlen. Bei der HPV Impfung stehen - je nach Alter - noch zwei bis drei Dosen im Impfkalender. Die USA hat das nun auf eine Einzeldosis reduziert.

Nicht zu vergessen: Auch der deutlich reduzierte Impfkalender enthält noch immer enorme wissenschaftliche Lücken. Nur das wenigste ist tatsächlich auf Basis guter Studien - mit Placebo-kontrolle - abgesichert.
Die USA ist uns in Europa nun einen Schritt voraus, indem die ärgsten Pharma-Lobbyisten aus den Behörden und Beratungsgremien raus geschmissen wurden. Bei uns hingegen sitzen die Lobbyisten noch überall fest im Sattel. Angefangen bei Emer Cooke, der Direktorin der EMA, die ihr ganzes Berufsleben für die Industrie gearbeitet hat und 2020 installiert wurde, um die reibungslose Zulassung der Covid-Impfstoffe sicher zu stellen.
Im kommenden März fahre ich wieder auf Film- und Vortragstour nach Deutschland. Bislang gibt es fünf Veranstaltungen von Freitag 6. März bis zum 13. März. Im Vortrag geht es um die massiven Änderungen im Impfwesen, die von den USA ausgehen und sicherlich auch bald nach Europa schwappen. Die dänische Medizinerin Christine Benn - Protagonistin meines neuen Dokumentarfilms "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX" - spielt eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung des US-Impfwesens. Demnächst startet - unter ihrer Leitung eine Studie, in der die Sinnhaftigkeit der Hepatitis B Impfung untersucht wird.

In meinem Vortrag werde ich viel über diese Revolution erzählen, die derzeit abläuft. Genaue Daten zu den Veranstaltungen gebe ich bekannt, sobald die ganze Tour steht. Derzeit ist es noch möglich, vor dem 6. März oder nach dem 13. März weitere Termine anzuhängen. (Auch Montag, der 9. März wäre noch zu haben :)

Was Ihr braucht, wenn Ihr eine Veranstaltung organisiert: eine Gruppe von Leuten, die Interesse haben und einen Raum, der groß genug ist (gerne auch ein Kino). Ich kann - bei Bedarf Leinwand, Beamer und Boxen mitbringen. Bei Interesse könnt Ihr Euch gerne bei mir melden. Kontaktdaten findet Ihr über meine Homepage bertehgartner.com - oder Ihr schreibt mich hier an.
Falls Ihr Freunde und Bekannte habt, die sich interessieren könnten, so leitet diesen Post bitte weiter.
Die Ernährungswissenschaften sind seit vielen Jahrzehnten das Gegenteil von seriös. Das begann schon in den 1970er Jahren, als sich - ausgehend von den USA - die Ansicht durchzusetzen begann, dass tierische Fette mit ihrem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren des Teufels sind. Ich erinnere mich an die Aktion "Schach dem Herztod", die im Fernsehen und Radio allgegenwärtig war. Die Ernährungswissenschaft versprach ein langes glückliches Leben, die Schädigung der Blutgefäße sollte mit dem Umstieg auf gesundes Pflanzenfett ein Ende haben. Schweinefett wurde als Inbegriff des frühen Todes dargestellt, Margarine hingegen als "herzgesunde Alternative" zu Butter und Schweineschmalz beworben.

Diese Margarine wurde aus billigem Pflanzenöl erzeugt und industriell gehärtet. Dabei wurde das flüssige Öl in großen Tanks bei großer Hitze und starkem Druck mit Wasserstoff-Atomen beschossen und damit die ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren zwangsweise gesättigt. Wenn man diesen Prozess länger laufen ließ, so wurde das Öl zunächst streichfähig und schließlich - wenn die Fettsäuren komplett gesättigt waren - steinhart. Für die Nahrungsmittel-Industrie war das ideal, denn sie konnte mit dieser Technologie für jeden Zweck das geeignete Fett herstellen. Die Margarine enthielt teil-gehärtete Fette, die Frittenbuden bekamen den harten Fettblock, der tagelang hielt und immer wieder hoch erhitzt werden konnte.

Das Pflanzenöl wurde demnach chemisch so umgewandelt, dass es von seiner Beschaffenheit tierischem Fett ähnlicher wurde. Dummerweise trat im Härtungsprozess aber das Phänomen auf, dass viele Fettsäuren dabei unnatürlich geknickt wurden. Statt der cis-Form hatten sie nun die so genannte trans-Form. Und das hatte enorme Auswirkungen: Die unnatürlich verbogenen Transfett-Säuren konnte nicht oder deutlich schlechter verarbeitet werden und sorgten in den Gefäßen für chronische Entzündungen.
Die teil-gehärteten "Herzgesund"-Margarinen bestanden bis zu 80 Prozent aus Transfetten und waren damit pures Gift für die Gefäße. Man geht heute davon aus, dass Millionen Menschen aufgrund der Transfette vorzeitig an Herzinfarkten und sonstigen Folgen der Arteriosklerose verstorben sind.

Die Ernährungswissenschaften trugen nichts dazu bei, diesen Skandal aufzuklären. Im Gegenteil, sie fanden für den weiteren Anstieg der Herz-Todesfälle einen neuen Schuldigen: Das Cholesterin. Tierisches Fett war nach wie vor des Teufels. Nun kamen auch noch Eier und andere Cholesterinbomben dazu.
Die Nahrungsmittel-Industrie richtete sich nach den Vorgaben und erfand die Light-Welle. Alles war nun light und cholesterinarm. Die Pharmaindustrie schloss sich dankbar dem Trend an und erfand Cholesterinsenker, die bald als Milliarden-Blockbuster weltweit verschrieben wurden.

Blöd nur, dass damit wieder aufs falsche Pferd gesetzt wurde. Als Beispiel sei hier nur eine Auswertung der berühmten Schwedischen AMORIS Studie genannt, in der eine Kohorte von mehr als 40.000 Menschen über 35 Jahre beobachtet wurde: Wenn man die Laborwerte jener 1.224 Teilnehmer dieser Studie untersuchte, die ein Alter von 100 Jahren erreichten, so zeichnete diese vor allem ein Wert aus: Sie hatten - im Vergleich zu den Teilnehmern der Studie, die jünger verstorben waren - einen deutlich höheren Cholesterinspiegel. Das wundert auch nicht, wenn man die biologische Funktion von Cholesterin ansieht: Es ist ein essentieller Grund-Baustein des Lebens. Unzählige Proteine und Hormone benötigen zu ihrer Herstellung Cholesterin. Diesen Stoff zu verteufeln zeugt vor allem von einem: Ahnungslosigkeit und Blödheit.
Die Ernährungswissenschaften reagierten widerwillig auf ihren Unfug und erfanden das "gute" und das "böse" Cholesterin, um ihren Irrtum nicht ganz aufgeben zu müssen. Doch in ihrem Eifer ließen sie sich nicht aufhalten. In den 90er Jahren wurden die Ernährungspyramiden populär. Sie sollten dem Volk zeigen, was sie essen sollten, um gesund zu bleiben. Und das waren - nach dem Ratschlag der Experten - vor allem Kohlenhydrate. Nudeln, Kartoffel, Reis, Brot und Cornflakes sollten die Grundlage der Ernährung darstellen. Als nächstes kamen in der Pyramide Obst und Gemüse. Und dann erst Milchprodukte, Fleisch und Fisch. Tierische Fette bildeten die Spitze der Pyramide und sollten so selten wie möglich konsumiert werden.

Diese Art der Ernährung hat den Nachteil, dass sie hoch glykämisch ist. Nudeln oder Kartoffeln wandeln sich so rasch in Blutzucker um, dass man ebensogut gleich puren Zucker essen könnte. Damit hat die Ernährungswissenschaft Abermillionen von Menschen in den Diabetes getrieben.
Bei den Fetten hingegen wurden - auch nach dem Verbot der Transfettsäuren - nach wie vor Pflanzenöle empfohlen. Also Sonnenblumen-, Maiskeim- oder Rapsöl. Sie waren in den Supermärkten auch am günstigsten zu haben.
Das Problem dabei: Sie enthalten einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und diese sind zwar nicht komplett unnatürlich - so wie die Transfette - aber prinzipiell reaktionsfreudiger als gesättigte Fettsäuren. Sie fördern demnach ebenso Entzündungen im sensiblen Bereich der Blutgefäße.

Und hier fand die schwedische AMORIS Studie das zweite hauptsächliche Merkmal für Langlebigkeit: niedrige Entzündungswerte im Körper. Die Autoren empfehlen denn auch dezidiert, die Ernährungs-Richtlinien zu überarbeiten und darauf zu achten, dass die Menschen weniger aggressives Fett zu sich nehmen. Und das wäre eben Butter, Olivenöl oder Kokosfett. Also genau das Gegenteil dessen, was die Ernährungswissenschaften in den letzten Jahren propagiert hat.

In den USA, wo derzeit im Gesundheitsbereich viel los ist, wurde nun die Ernährungspyramide neu gestaltet und regelrecht auf den Kopf gestellt. Gesundheitsminister Kennedy, der seit langem vor dem Konsum von "Seed-Oil" warnt, präsentierte damit eine radikal andere Interpretation von Ernährung. Nun ist Schluss mit dem Bashing von Fleisch- und Milchprodukten. Reich an Proteinen, möglichst natürlich und unverarbeitet soll die Diät der Amerikaner künftig sein.
Ein Schritt in die richtige Richtung. Die Frage ist nur, ob es für die breite Bevölkerung überhaupt möglich ist, ausreichend gesunde und frische Nahrungsmittel zu bekommen - in einer weitgehend auf Fertig-Trash ausgerichteten Supermarkt-Wüste.
Die alte Ernährungs-Pyramide
und die neue auf den Kopf gestellte
Vor wenigen Tagen ist eine britische Studie erschienen, welche die Auswirkungen der Covid-Impfung auf Kinder (5-11 Jahre) und Jugendliche (12-15 Jahre) untersucht hat. Die Studie wertete die Daten von mehr als 1,1 Millionen Personen dieser Altersgruppen aus. (Link im 1. Kommentar)
Zunächst wurden ca. 400.000 Jugendliche, die ihre erste Impfung erhalten hatten, mit einer gleich großen Gruppe ungeimpfter Jugendlicher verglichen.
Im Zeitraum von 10 Tagen bis 6 Wochen nach der Impfung hatten die Geimpften ein signifikant geringeres Risiko, dass sie eine Covid-Infektion erwischte. Dann stieg das Risiko der Geimpften an und ab 15 Wochen war das kumulative Infektionsrisiko in beiden Gruppen gleich hoch. Die Geimpften waren demnach gleich oft krank wie die ungeimpften - erkrankten allerdings etwas später. Die Wirksamkeit der Impfung wurde mit 26,3% angegeben.

Die Covid-Infektion führte zu keinen Todesfällen. Allerdings mussten drei ungeimpfte Jugendliche im Zuge ihres Krankenhaus-Aufenthalts kurzfristig auf die Intensivpflege verlegt werden.

Insgesamt traten unter allen Jugendlichen 12 Fälle von Perikarditis und Myokarditis (Herzbeutel- und Herzmuskelentzündung) auf. Alle in der Impfgruppe.

Beinahe 60% der Jugendlichen, die eine erste Dosis der Covid-Impfung erhalten hatten, bekamen auch eine zweite Dosis.
Nun wurden zweimal geimpfte mit einmal geimpften Jugendlichen verglichen. Auch hier ergab sich wieder dasselbe Muster. Im Zeitraum von 10 Tagen bis 6 Wochen nach der Impfung war das Risiko einer Covid-Infektion verringert. Ab der 14 Woche waren beide Gruppen wieder am selben Stand mit gleich vielen Covid-Infekten.
Auch das Risiko von Krankenhausaufenthalten infolge Covid war in beiden Gruppen gleich hoch. Die Wirksamkeit der Impfung wurde hier mit 1,4% errechnet.

Bei den Kindern lag die Anzahl der geimpften bei rund 140.000. Wieder wurden sie mit einer gleich hohen Anzahl ungeimpfter Kinder verglichen. 66.000 Kinder erhielten auch eine zweite Dosis des Covid-Impfstoffes.

Bei den Kindern war die Wirksamkeit des Impfstoffes deutlich schlechter als bei den Jugendlichen und wurde mit -9,5% angegeben. Das heißt, das Risiko eines Krankenhaus-Aufenthalts war für geimpfte Kinder höher als für ungeimpfte.

Insgesamt traten bei den Kindern drei Fälle von Perikarditis auf. Alle in der Impfgruppe.

Die Autoren schließen ihre Studie mit folgendem bemerkenswerten Satz:
"Die Verringerung des Risikos einer COVID-19-Krankenhausbehandlung bei Kindern war geringer als die Erhöhung des Risikos einer Perikarditis."
Endlich kommt Schwung in den Friedensprozess in der Ukraine.

Friedrich Merz bezeichnete Russland bei einer Ansprache vor der Handelskammer Cottbus gestern als „unseren großen europäischen Nachbar“ und äußerte die Hoffnung, dass die EU bald wieder einen Ausgleich mit Moskau finden und Beziehungen aufbauen werde, damit Frieden herrscht und Freiheit gewährleistet ist. "Dann haben wir eine große Bewährungsprobe bestanden und können auch über das Jahr 2026 mit Zuversicht nach vorn blicken."

Präsident Putin sagte ebenfalls gestern, Europa werde im Laufe der Zeit zu konstruktiven Gesprächen mit Russland zurückkehren. „Wir sind offen für eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit allen Ländern ohne Ausnahme.“

Das sind gute Nachrichten!

Ausgelöst wurden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die strikte Weigerung der USA, irgendwelche Beihilfe zu einem der europäischen "Friedenspläne" zu leisten. Also keine Nato „Friedenstruppen“ in der Ukraine - keine weitere Militärhilfe - null finanzielle Unterstützung.

Merz & Co. bläut es nun, dass sie tatsächlich allein dastünden als Kriegspartner der Ukraine. Dazu kommt, dass es Russland offenbar bitter ernst meint mit seinen Drohungen und am Ende der Geduld ist. Tucker Carlson berichtet von einem aktuellen Interview mit einem engen Putin Berater. Der hat offen angekündigt, dass es Atomschläge gegen UK und Deutschland geben wird, „wenn der Krieg mit europäischer Hilfe eskaliert und noch ein bis zwei Jahre weiter läuft.“ Also erstmals keine Drohungen gegen Kiew - sondern konkret gegen London und Berlin.

Wie auch immer. Es ist höchste Zeit:
Zumindest einige wichtige politische Player (Macron, Meloni, Merz) und immer mehr Länder der EU (Ungarn, Slowakei, Tschechien, Rumänien) scheinen zur Vernunft zu kommen.

Braucht man bloß noch von der Leyen, Kallas und einige andere Hardliner, die es noch immer nicht verstehen, dass der Ofen aus ist, raus schmeißen.

Dann rückt der Frieden endlich näher.

PS: dafür sollte man aber jedenfalls den Transfer der 90 EU-Milliarden an die Ukraine, die laut von der Leyen zu zwei Drittel als Militärhilfe gedacht sind, schleunigst stoppen.
Heute ist an der Euopäischen Strombörse EPEX Spot wieder mal Hochpreistag für Österreich. Mit einem Durchschnitt von 26 Cent pro kWh und Spitzen um 45 Cent am Morgen und Abend liegen die Preise europaweit im Spitzenfeld.
Das liegt daran, dass es derzeit kalt und trocken ist, der Wasserstand der Flüsse infolgedessen niedrig und wir bei solchen Konditionen im Winter auf Strom aus Gaskraftwerken angewiesen sind. Sonnenenergie spielt im Winter keine Rolle. Windenergie ist launisch. Und da wir keine AKWs haben, bleiben eben nur noch die fossilen Brennstoffe, die sich nach wie vor nach der Merit Order am Höchstpreis orientieren. Sprich: wenn Strom aus Gas am teuersten ist, ziehen auch alle anderen zugekauften Stromquellen mit.

Des Rätsels Lösung wäre es, wenn Österreich genug billiges Gas hätte und keine teure Energie zukaufen müsste.
In Ungarn, das sich beständig weigerte, die Handelsbeziehungen mit Russland aufzugeben, liegt der Gaspreis bei einem Drittel des EU-Schnitts.
Österreich ließ sich aber - auf Druck der EU - und hier speziell auf Druck Deutschlands - dazu drängen, unsere traditionell starken wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland zu kappen. Die OMV knickte ein, gab die höheren Preise aber ungeniert an die Kunden weiter und schlug noch eine ordentliche Gewinnspanne oben drauf.
Der Gipfel der Perversion: In der größen Energiekrise der letzten Jahrzehnte erzielt die OMV seit 2022 jährlich Rekordgewinne von 5 bis 11 Milliarden Euro - mit entsprechenden Boni für die OMV Manager.

Wir sind also sehenden Auges ins Energie- Debakel gelaufen. Und nun wird von der Politik krampfhaft versucht, hier und dort nachzubessern. Und uns mit Taschenspielertricks vorzugaukeln, dass nun wieder alles besser wird.
Wie grenzdebil das Problem gemanagt wurde, zeigte sich kürzlich, als Vizekanzler Andreas Babler in einer Pressekonferenz stolz erklärte, man habe nun einen Brief nach Brüssel geschickt, in dem die österr. Regierung das schikanöse Merit Order Prinzip in Frage stellt und Reformen fordert.
Einen Brief nach Brüssel? Jetzt? - Nachdem dieses Problem seit 4 Jahren bekannt ist??
Vor einigen Tagen ist eine Studie erschienen, welche die Situation der invasiven Pneumokokken-Erkrankungen in Italien untersucht. Dabei kam raus, dass die Meldezahlen im Zeitraum von 2007 bis 2023 - mit Ausnahme eines Abfalls während der Covid-Jahre - kontinuierlich angestiegen sind.
Im Oktober 2025 erschien eine spanische Studie mit einem ähnlich miesen Ergebnis. Hier hatten Personen ab 50, die eine Pneumokokken-Impfung erhalten haben, im Vergleich zur ungeimpften Gruppe ein beinahe doppelt so hohes Risiko, dass sie an einer Pneumokokken-Lungenentzündung erkranken.
Und wenn man sich die deutschen Meldezahlen für Pneumokokken-Erkrankungen ansieht, so ist überhaupt Feuer am Dach. Seit 2021 schießt die Erkrankungskurve laut den Meldedaten des Robert Koch Instituts steil nach oben.

Wenn man die Studien liest - und auch die Berichte des RKI - so erhält man als Begründung für den Anstieg seltsame Antworten. Meist wird damit argumentiert, das seien "postpandemische Effekte". Damit wird suggeriert, dass es eben einen Nachholeffekt gegenüber den geringeren Infektionszahlen während der Covid-Jahre gab. Wer die Kurve ansieht, kann sich über so eine Interpretation allerdings nur wundern.

Als nächster möglicher Grund wird erwähnt, dass vermehrt Fälle von Pneumokokken-Typen auftreten, die nicht von den Impfungen erfasst sind.
Auch dieses Argument ist fragwürdig, weil die häufigsten diagnostizierten Pneumokokken-Typen (Typ 3, 19A, 7F) seit vielen Jahren in den Impfungen enthalten sind.
Lediglich Typ 8, der in der italienischen Studie in rund 12% der Fälle nachgewiesen wurde, ist erst in den neueren Impfstoffen (PCV-20 und PCV-21) enthalten.
Diese neuen Impfstoffe decken 20 bzw. 21 Pneumokokken-Typen ab. Im Jahr 2000, als mit "Prevenar" die erste dieser Impfungen auf den Markt kam, waren darin nur 7 Typen abgedeckt.
Und ständig war es das gleiche Spiel: Wenige Jahre hatte die Impfung Erfolg. Dann kamen neue Bakterientypen und lösten die "weg-geimpften" oder zurück gedrängten Typen ab. Dieser Effekt nennt sich "Replacement" ("Austausch"). Das Reservoir für weiteren Austausch ist groß. Denn insgesamt gibt es knapp 100 verschiedene Serotypen.

Nun sieht es in Deutschland so aus, als seien alle Dämme gebrochen. Im Jahr 2025 wurde erstmals die Mauer von 10.000 gemeldeten invasiven Pneumokokken-Erkrankungen (Lungenentzündung, Hirnentzüngung, Sepsis) überschritten. Betroffen sind vor allem Säuglinge sowie Menschen über 60 Jahren. Also genau jene Typen, die auch Zielgruppe der Impfung sind.

In den Studien und beim RKI wird jedoch nie das Impfkonzept in Frage gestellt.
Obwohl die Fälle seit der Zulassung der ersten Pneumokokken-Impfung ständig zu genommen haben.
Es wird höchste Zeit, dass endlich auch in Europa - so wie in den USA - die in den Medien ständig postulierte "Erfolgsbilanz" der Impfungen tatsächlich mal gemessen und evaluiert wird.
Die Pneumokokken-Impfung ist ja nicht irgendwas. Sie ist die umsatzstärkste Impfung aller Zeiten und beschert den Konzernen jährlich Milliardengewinne. Fast alle Babys in Europa erhalten während des ersten Lebensjahres drei Einzel-Impfungen. Für Menschen über 60 werden zwei hochpreisige Impfstoffe angeboten. In den Medien läuft penetrante Impfwerbung.

Wenn eine Impfung jedoch keine Wirkung hat, so bleiben nur die Nebenwirkungen.
In keinem Bereich der Wirtschaft würde eine derart niederschmetternde Erfolgskurve geduldet. In unserem Medizinbetrieb ist das jedoch offenbar normal. Denn Impfungen sind die 'Heilige Kuh' der Wissenschaft. Und die versammelten Impfexperten entpuppen sich als Esoteriker, deren starker Glaube ihr Wissen überragt.
Nach dem zweiten Weltkrieg etablierte sich die USA als unumstrittene Führungsmacht des Westens. Dies gelang umso leichter, als die Sowjetunion für die wenigsten attraktiv war und sich perfekt als abschreckendes Beispiel eignete.
Besonders eng adoptiert wurde Deutschland. Zum einen sollte damit ein Rückfall in finstere Zeiten verhindert werden. Zum anderen ging es darum, Deutschland - als kommende wirtschaftliche Führungsmacht Europas - politisch zu steuern und als Hilfssheriff der USA in Europa zu installieren. Dies unterstreicht auch eine Aussage des SPD-Urgesteins Egon Bahr: "Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter des CIA", sagte Bahr - Wirtschaftsminister unter Willy Brandt - in einem 1996 geführten Interview mit der deutschen Presseagentur.

Die Adoption Deutschlands beschränkte sich nicht auf die Politik. Fast alle großen Medien wurden mit Hilfe der USA gegründet und entsprechend auch die Positionen der Herausgeber und Chefredaktionen mit treuen Transatlantikern besetzt.
Deren Netzwerke durchfluteten bald alle Staaten Europas und mit Gründung der EU natürlich auch die Spitzen der EU. Ohne das grüne Licht der wichtigen transatlantischen Netzwerke war keine große Karriere zu machen. Weder in der Politik noch an der Spitze der EU-Behörden - sei es die Arzneimittelbehörde oder der Finanzsektor.

Dass die USA unter Trump nun eine Europa-kritische Haltung einnimmt, widerlegt diese Darstellung nicht. Denn was Trump und sein Kabinett irritieren, ist höchstens, dass die Mehrzahl der USA-Vasallen von demokratischen Verbindungsleuten angeworben wurden. Sobald das großräumig auf republikanisch umgefärbt ist, wird diesbezüglich wieder alles im Lot sein.

In der strategischen Grundausrichtung ist ohnehin wenig Unterschied. Biden hasste Nord Stream genauso wie Trump. Weil es im US-Interesse ist, die Europäer von Russland abzuschneiden und mit den eigenen Energie-Überschüssen zu beliefern.

Ohne die vollständige Übernahme und Steuerung Europas - sowohl politisch als auch medial - wären viele Aktionen der jüngeren Vergangenheit nicht denkbar. Während der Covid-Jahre konnten WHO, Finanzindustrie und Pharma ungestört durchregieren. Niemand störte sich groß daran, dass die SARS Cov-2 Viren aus der militärischen Biowaffen-Forschung der USA stammten. Sie hatten zwar Millionen Menschen getötet - aber das war friendly fire. Das kann schon mal passieren.

Die Finanzindustrie brachte die Idee auf, die notleidende Wirtschaft mit Helikopter-Money zu unterstützen. Blackrock hat entsprechende Aufrufe noch heute auf seiner Webseite stehen. Die Krise sollte genutzt werden, um eine Inflation auszulösen. Damit endlich die verhasste Null-Zins Phase ein Ende hat.
Auch hier gab es kein Zögern. Sobald der Befehl kam, wurde von der Politik Steuergeld verteilt, als gäbe es kein Morgen.
Wie leicht es fiel, nach den schweren Fehlern der Covid-Zeit auf den Ukraine-Krieg umzuschwenken und hier gleich noch schwerere Fehler zu begehen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Unter dem Hurrah Gebrüll der Medienmeute ging es nun gegen Russland, den alten Feind. 70 Jahre antirussische Erziehung durch die Amerikaner, durch Hollywood und die eigenen Familientraumata aus dem 2. Weltkrieg und der Nachkriegszeit boten das ideale Unterfutter.
Dass die Russen immer schon ultraböse waren, das musste man der Bevölkerung nicht lange eintrichtern, das fiel auf fruchtbaren Boden.
Und jegliche Verantwortung zur halbwegs objektiven Information, zur historischen Recherche - oder zumindest der Erinnerung an die historische Schuld Millionen getöteter Russen während der Kriegszeiten. Das alles war schwupps vergessen. Das Bildungssystem hat spektakulär versagt.

Für Antisemitismus gibt es eigene Paragrafen und auch eigene Regierungs-Beauftragte. Für Russenhass hingegen gibt es öffentlichen Applaus.
Als Beispiel sei nur der Fall der ehemaligen österreichischen Außenministerin Karin Kneissl erwähnt. Sie hatte Wladimir Putin privat zu ihrer Hochzeit eingeladen. Was für ein Skandal, mehr brauchte sie nicht. Seither war sie der Lieblings-Watschenbaum der Qualitätsmedien. Kneissl sah sich gezwungen, nach Russland auszuwandern und lebt heute in St. Petersburg, wo sie auf die "menschlichen Hyänen" aus ihrer Ex-Heimat schimpft.
Worauf nun Politiker der Neos öffentlichkeitswirksam fordern, Kneissl die österreichische Staatsbürgerschaft abzuerkennen. Keine Gnade mit Russenfreunden!

Und folgerichtig wird nun von Seiten unserer genialen EU-Kommission das Verbot aller Energieimporte aus Russland verkündet. Ungarn und die Slowakei schäumen. Aber die wichtigen Länder spenden Applaus.
Und in den Medien wirkt es, als sei das wohl das Minimum. Leitartikel fordern, jeglichen Handel mit Russland zu unterbinden. Investigative Recherchen des ARD widmen sich der Frage, ob eventuell deutsche Firmen am Wiederaufbau von Mariupol beteiligt waren. Auf Baggern stehen deutsche Firmennamen. Ebenso auf Dämmstoffen. Skandal! Gasunternehmen sind von Russen unterwandert. Raiffeisen hat eine Ost-Tochter. Skandal. Kauft nicht bei Russen!

Wladimir Putin ist mehrfach in die Offensive gegangen: „Von Nord Stream 2 ist noch ein Rohr übrig, es ist nicht beschädigt und kann 27,5 Billionen Kubikmeter Gas liefern", bot er an.
"Es bedarf nur einer Entscheidung der deutschen Regierung heute – und morgen drehen wir den Hahn auf. Aber sie treffen diese Entscheidung nicht, weil Washington Nein sagt.“

So ist es. Und so soll es offensichtlich auch weiterhin sein.

Alle rätseln über den Aufstieg von AfD, FPÖ, Front National und sonstiger populistischer Rechtsparteien. Schuld sei die Neidgesellschaft, heißt es. Die Ressentiments der Abgehängten. Der Fremdenhass.

Die wenigsten erkennen die wirklichen Ursachen für diese Massenbewegung: Dass die bislang mächtigen politischen Parteien sich zusammen drängen ließen in den Einheitsbrei - ununterscheidbar wurden und alle Positionen übernahmen, die ihnen aus ihren Transatlantik-Kanälen zugeflüstert wurden. Niemand im Fußvolk merkte, dass sich an der Spitze Lobbyisten breit gemacht hatten. Leute, denen nicht ihr Wählerauftrag als Verpflichtung galt, sondern die Verträge, die sie mit ihren wirklichen Bossen, ihren Karriere-Schmieden abgeschlossen haben.
Kohl und Adenauer mögen CIA-Agenten gewesen sein. Aber derartig konturlose widerspruchsfreie Vasallen, wie sie nun am Ruder sind, waren sie sicherlich nicht.

Es gab nur eine Haltung zu Covid, nur eine Haltung zum Ukrainekrieg. Und das war die einzig richtige Haltung.

Alle Parteien versammelten sich in einem winzigen Meinungseck und errichteten Brandmauern - nicht gegenüber AfD oder FPÖ, wie sie selbst glaubten - sondern gegen Logik, gegen rationales Handeln, gegen eigenständiges Denken, wirtschaftliche Vernunft und die Liebe der Menschen zum Frieden.