Ehgartners.Info
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Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
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Am Dienstag, 25. 11. bin ich in den Lichtspielen Mössingen. Hier ist das Plakat dazu:
Erstmals tun sich auch unsere Medien schwer, das Verhalten der USA schön zu reden. Kriegsminister Pete Hegseth kündigte jetzt konkret einen Militäreinsatz gegen Venezuela an. "Diese Mission schützt unser Heimatland vor Drogen, die unsere Bevölkerung töten", erklärte er.
In den letzten Wochen sind bereits mehr als 70 Personen getötet worden, weil die USA Boote und kleine Schiffe rund um Venezuela attackiert hat. Laut Hegseth handelte es sich dabei um "Narco-Terroristen". Beweise legten die USA keine vor. Genauso gut könnte es sich um Fischer handeln.
Dass der Großteil der Drogen über Mexico und Kolumbien in die USA kommen und Venezuela hier kaum eine Rolle spielt, egal. Längst gilt die Devise, dass eine Lüge, wenn man sie nur oft genug über die Nachrichten-Agenturen raus spielt, irgendwann zur Tatsache wird.
In Wahrheit handelt es sich bei dem Angriff auf Venezuela um einen neuen Super-Deal, dem Trump wohl nicht widerstehen kann. Denn Venezuela hat ungeheure Reichtümer. Geschäfte im Ausmaß von 1,7 Trillionen US-Dollar verspricht María Corina Machado, Führerin der Opposition, die kürzlich den Friedensnobelpreis erhalten hat.
Machado stammt aus einer wohlhabenden Familie – ihr Vater war ein einflussreicher Stahlindustrieller. Sie ist strikt anti-sozialistisch und hat erklärt, den "Sozialismus für immer zu begraben". Ihre Agenda umfasst die Privatisierung staatlicher Unternehmen wie der Ölindustrie, um Venezuelas Wirtschaft zu revitalisieren. Sie pflegt enge Beziehungen zu den USA und verspricht allen Investoren ein "Riesen-Geschäft".
Bereits 2014 rief sie den US-Kongress zur militärischen Intervention in Venezuela auf und lobte andere US-Militäreinsätze.
Wie sich das mit dem Nobelpreis verträgt? - Ach egal. Alles was ein halbwegs gutes Image hat, wurde in den letzten Jahrzehnten übernommen und für die eigenen Ziele eingespannt. Beispielsweise die WHO.
Man stelle sich vor, Russland würde ein reiches Land auf einem anderen Kontinent militärisch attackieren und ausrauben.
Da wäre wohl endgültig die NATO gefordert, dem armen Opfer beizustehen. Und Legionen von Kiesewetters, Röttgens und Strack-Zimmermanns würden pathos-triefenden wütenden Sermon ablassen
Doch wenn die aggressivste Macht dieser Erde selbst aktiv wird, bekommt sie natürlich Rückendeckung.
Zitat 1:
"Russland braucht absolut nichts vom Westen. Wir sind weder an einem Quadratmeter seines Territoriums noch an irgendwelchen Ressourcen interessiert. Wir fordern und wünschen nur eines: dass der Westen scheitert. Der Westen ist, wie immer in der Geschichte, eine Quelle moralischer, politischer, wirtschaftlicher und militärischer Bedrohung. Heute hat diese Bedrohung vielleicht ihre konzentrierteste und akuteste Form angenommen. Ich wiederhole: Meine Aufgabe besteht darin, Russland vollständig von dieser westlichen Seuche zu trennen – sei es militärisch, politisch oder moralisch."
Zitat 2:
"Ein Teil des Gebiets, das früher Ukraine hieß, wird Teil der Russischen Föderation werden. Auf dem verbleibenden Gebiet muss eine absolut denazifizierte, entmilitarisierte Zone eingerichtet werden. Die Kontrolle über diese Zone erfordert ein neutrales Friedenstruppenkontingent, für das es sinnvoll ist, ausschließlich Kräfte aus asiatischen oder afrikanischen Ländern heranzuziehen. Grundlegende Bedingung: Europäische Kräfte sind kategorisch ausgeschlossen, da ihre Anwesenheit eine direkte Gefahr darstellt und unweigerlich zur Fortsetzung des Konflikts führt. Diese Zone muss frei von schweren Waffen sein. Außerdem ist eine Flugverbotszone erforderlich, damit keine Drohnen von dort aus fliegen können. Unser Ziel ist es, die Hysterie um die Nato-Erweiterung zu beseitigen und einen Puffer zwischen dem aufstrebenden Russland und dem zerfallenden Europa zu schaffen."
Zitat 3:
"Wir haben es, vor allem in Europa, mit absolut Wahnsinnigen zu tun. Die europäische Elite, in deren Kreisen ich aufgewachsen bin und die nun der Vergangenheit angehört, ist degeneriert. Soweit ich das verstehe, regieren in einer Reihe von Ländern Menschen mit „Hyänengehirnen”, die sich der Folgen ihres Handelns überhaupt nicht bewusst sind. Deshalb ist ein Dialog mit ihnen sinnlos. Sie müssen nur eines fürchten – körperliche Schmerzen. Wir können jedoch mit den US-Amerikanern verhandeln, die einen Großteil ihres menschlichen Potenzials und ihres Verständnisses dafür, was Krieg wirklich bedeutet, bewahrt haben. Ich hoffe jedoch, dass es auch in Europa noch solche vernünftigen Menschen gibt. Ich sehe sie nur nicht mehr."
Wer hier spricht, ist der russische Politikwissenschaftler und Historiker Sergej Karaganow. Er ist seit Jahrzehnten als Berater der politischen Elite Russlands tätig und sitzt in einflussreichen außen- und wirtschaftspolitischen Gremien.
Karaganows Aussagen sind kriegerisch und radikal, werden ihm zufolge jedoch von 95 Prozent der militärischen und politischen Führungsschicht Russlands geteilt. Die Zitate stammen aus einem Interview, das Multipolar geführt hat. Es wurde veröffentlicht, um das Denken wichtiger Personen innerhalb der russischen Elite bekannt zu machen. Vielen ist Wladimir Putins Haltung gegenüber dem Westen viel zu sanft. Karaganows Aussagen verdeutlichen , unter welchem innenpolitischen Druck Putin steht und welcher Politiker-Typ ihm dereinst in Moskau nachfolgen könnte.
Hier ist der Friedensplan, den die USA und Russland ausgehandelt haben, im Wortlaut:

1. Die Souveränität der Ukraine wird bestätigt.
2. Ein umfassender Nichtangriffspakt zwischen Russland, Ukraine und Europa. Unklarheiten der letzten 30 Jahre gelten als beigelegt.
3. Russland marschiert nicht in Nachbarstaaten ein, die NATO erweitert sich nicht weiter.
4. US-vermittelter Dialog Russland–NATO zu Sicherheitsfragen, 5.Deeskalation und wirtschaftlicher Kooperation.
6. Die Ukraine erhält verlässliche Sicherheitsgarantien.
7. Begrenzung der ukrainischen Streitkräfte (600.000). Ukraine verankert NATO-Verzicht in der Verfassung; NATO schließt ukrainische Aufnahme dauerhaft aus.
8. NATO stationiert keine Truppen in der Ukraine.
9. Europäische Kampfjets werden in Polen stationiert.
10. Verantwortung der USA:
a) USA erhalten Entschädigung für Garantien.
b) Greift die Ukraine Russland an – Garantie erlischt.
c) Greift Russland die Ukraine an – Sanktionen werden reaktiviert, Anerkennung neuer Gebiete verfällt.
d) Ukrainischer Raketenangriff ohne Grund auf Moskau/St. Petersburg – Garantie erlischt.
11. Ukraine erhält EU-Beitrittsperspektive & bevorzugten EU-Marktzugang.
12. Globales Wiederaufbaupaket u. a. Entwicklungsfonds, 13. Gasinfrastruktur, Wiederaufbau zerstörter Regionen, Rohstoffe, Weltbank-Finanzpaket.
13. Reintegration Russlands in die Weltwirtschaft:
a) Sanktionen werden einzeln und stufenweise verhandelt.
b) Langfristige US-russische Wirtschaftskooperation (Energie, Rohstoffe, KI, Rechenzentren, Arktis).
c) Russland wird erneut zur G8 eingeladen.
14. Verwendung eingefrorener Gelder:
– 100 Mrd. USD russischer Gelder für Wiederaufbau der Ukraine; USA erhalten 50 % der Gewinne.
– Europa ergänzt 100 Mrd. USD.
– Europäische Gelder werden freigegeben.
– Restliche russische Gelder fließen in einen gemeinsamen US-russischen Investitionsfonds zur Stabilisierung.
15. Gemeinsame US-russische Sicherheitsarbeitsgruppe zur Umsetzung.
16. Russland verabschiedet eine Nichtangriffspolitik gegenüber Europa & Ukraine.
17. USA und Russland verlängern Abrüstungs- und Nichtverbreitungsabkommen, inkl. CHB-1.
18. Ukraine bestätigt ihren nuklearwaffenfreien Status.
19. AKW Saporischschja unter IAEA-Aufsicht; Stromverteilung 50:50 zwischen Ukraine und Russland.
20. Beide Staaten führen Programme für Toleranz, Minderheitenschutz, Medien- und Bildungsrechte ein. Nazi-Ideologien werden verboten.
21.Territoriale Regelungen:
a) Krim, Luhansk, Donezk *de facto* russisch, auch von den USA anerkannt.
b) Cherson & Saporischschja entlang Kontaktlinie eingefroren.
c) Russland gibt vereinbarte weitere Gebiete auf.
d) Ukraine zieht sich aus Teilen von Donezk zurück – entmilitarisierte Zone, international als russisch anerkannt, aber ohne russische Truppen.
22. Beide Staaten ändern territoriale Regelungen nicht mit Gewalt; Sicherheitsgarantien entfallen bei Verstoß.
23. Russland blockiert nicht die ukrainische Nutzung des Dnjepr; freie Getreideschifffahrt im Schwarzen Meer.
24. Humanitäre Kommission:
a) Austausch aller Gefangenen & Leichen („alle gegen alle“).
b) Rückführung aller zivilen Geiseln inkl. Kinder.
c) Programme zur Familienzusammenführung.
d) Maßnahmen zur Linderung des Leidens der Kriegsopfer.
25. Ukraine hält in 100 Tagen Wahlen ab.
26. Alle Konfliktparteien erhalten vollständige Amnestie & verzichten auf spätere Ansprüche.
27. Das Abkommen ist rechtlich bindend. Umsetzung durch einen Friedensrat unter Vorsitz von Donald Trump; Verstöße werden sanktioniert.
28. Waffenstillstand tritt in Kraft, sobald beide Seiten sich auf vereinbarte Positionen zurückziehen.
Die Europäer lehnen diesen Vertrag komplett ab. Merz hat erst kürzlich wieder Waffenlieferungen sowie die weitere unverbrüchliche Treue und Unterstützung der Ukraine betont. Frankreichs Macron traf sich mit Selenskij und verkaufte ihm einige hundert Kampfjets und sonstiges Zeug um zig Milliarden. Beide grinsten bei der Vertragsunterzeichung dämonisch in die Kameras. Wer das zahlen soll ist vollständig unklar.
Selenskij lehnt den von den USA vorgelegten Friedensvertrag natürlich ebenso ab. Schließlich bringt ihn wohl jede Nacht die ernst gemeinte Drohung seiner Nazi-Kumpel in der ukrainischen Elite um den Schlaf, dass er eine Unterschrift unter einen Vertrag mit den verhassten Russen sicher nicht überleben würde.
Es heißt, dass er hinter den Kulissen bereits eifrig mit den Amerikanern verhandelt, dass sie ihn außer Landes bringen und unter Schutz stellen.

Und was macht Europa? - Kämpfen wir trotzdem weiter gegen Russland?
Wenn es nach den Vorstellungen der führenden EU-Knallköpfe geht, scheint das der Plan zu sein.
Jede Drohnensichtung - oder Drohneneinbildung - wird zur russischen Provokation aufgeblasen.
Polen produziert eine False Flag Aktion nach der nächsten, um zu beweisen, dass Russland bereits gegen sie Krieg führt.
Kaja Kallas würde lieber heute als Morgen in den heiligen Krieg ziehen (bzw. die Landsleute reintreiben).
Fabien Mandon, der von Macron erst vor kurzem eingesetzte Generalstabschef der französischen Armee, bereitet seine Landsleute ebenfalls darauf vor: Wir müssten "akzeptieren, unsere Kinder zu verlieren", sagte er, um "zu schützen, was wir sind".
Was Ihr seid? - Lumpenpack seid ihr.
So wie die EU derzeit aufgebaut ist, ist sie das Gegenteil dessen, was Ihre Gründer beabsichtigt haben und die Bevölkerung sich wünscht.
Nachdem dieser Krieg beendet ist, wird es hoch an der Zeit, die EU gründlich zu reformieren - oder aufzulösen.
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Morgen startet eine kleine Premieren-Kino-Tour mit meinem neuen Film "LEBENDIG ODER TOT":
=>25.11. 19:30 Lichtspiele Mössingen
=>26.11. 19:30 Capitol Kinocenter Ansbach
=>27.11. 19:00 Bildungshaus OÖ, Lohnsburg am Kobernaußerwald
Die Anreise nach Mössingen in der Schwäbischen Alb war durch starken Schneefall etwas beschwerlich. Doch die Veranstaltung selbst - die Deutschland Premiere meines neuen Films "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX" - hat dann für alles entschädigt. Herr Schlegel, der Betreiber der 'Lichtspiele Mössingen' freute sich über 178 Besucher, und ich über ein absolut interessiertes, diskussionsfreudiges Publikum.
Herzlichen Dank an Lui und sein Team für die Organisation und Bewerbung der Veranstaltung.
Jetzt bin ich unterwegs nach Ansbach (Region Nürnberg), wo heute Abend im Capitol Kinocenter die zweite Vorstellung unserer "Premieren-Tour" stattfindet. Beginn ist um 19:30. Ich erwarte Euch 😃
In den Medien werden uns alle möglichen Motive vermittelt, warum der von den USA betriebene Friedensplan zwischen Russland und der Ukraine schlecht und ungerecht ist. Es sei eine Frechheit, dass die Ukraine ihr Militär auf 600.000 Mann reduzieren muss, hieß es. Da stünden sie ja vollständig wehrlos da. Die Sicherheitsgarantien für die Ukraine seien nicht abschreckend genug. Die Anerkennung der Gebietsverluste seien ein Freibrief für die weitere Aggression Russlands. Als nächstes wären die baltischen Staaten dran, etc. etc.
Russland ist diesen Argumenten mit dem Angebot begegnet, man könne jederzeit zwischen Europa und Russland einen Nichtangriffspakt abschließen. Putin hat mehrfach betont, dass Russland keinerlei Absicht hat, ein Land der EU anzugreifen. Warum also nimmt man dieses Angebot nicht an?
Dem wird entgegnet, mit Russland könne man keine Verträge schließen, weil Russland sie ja nicht einhält.
Stellt sich also die Frage, welche Verträge Russland gebrochen haben soll? Da bleibt die Argumentation vage.
Die Minsker Verträge wurden in erster Linie durch die ukrainische Regierung gebrochen, und diese steht auch dazu, weil sie den Inhalt nie akzeptiert hat. Sowohl Merkel als auch Macron fügten hinzu, das Brimborium um die Minsker Verträge sei vor allem dazu gedacht gewesen,der Ukraine Zeit für Aufrüstung zu geben.
Die Argumentation der EU-Vertreter steht also auf tönernen Beinen und ist wenig glaubwürdig.
Näher kommt man der Wahrheit, wenn man sich das Szenario ansieht, das Europa erwartet, wenn ein Friedensvertrag abgeschlossen wird, der in etwa den 28 Punkten entspricht, die kürzlich durch die Medien gegangen sind.
Vor einigen Tagen erschien eine prominent publizierte Norwegische Studie ('Corisk Report' Series No. 12/25). Sie argumentiert, dass ein derartiger Friedensschluss Europa wesentlich teurer zu stehen kommen würde, als die Fortsetzung des Krieges mit dem Ziel eines ukrainischen Sieges.
Europa müsste demnach für den Fall eines Friedensschlusses mit Kosten von 1,2 bis 1,6 Billionen Euro rechnen. Die Folgen wären nämlich massive Flüchtlingsströme (6–11 Millionen Menschen, Kosten: 524–952 Milliarden Euro), höhere NATO-Verteidigungsausgaben und die wirtschaftliche Destabilisierung in der Ukraine, die laufend Unterstützung bräuchte. Zumal die USA angekündigt haben, sich hier nicht zu beteiligen.
Wenn Europa die Ukraine hingegen wesentlich massiver unterstützt und tatsächlich ein ukrainischer Sieg erreicht würde, entstünden nur Kosten von 522 bis 838 Milliarden Euro, also etwa die Hälfte des ersten Szenarios. Dafür müsste man den Ukrainern 1.500–2.500 Panzer, 2.000–3.000 Artilleriesysteme sowie bis zu 8 Millionen Drohnen schicken. Der Sieg würde eine geringere Flüchtlingsbelastung garantieren. Die Konfiszierung eingefrorener russischer Vermögenswerte könnten die Kosten nochmal um bis zu 50 % senken.
Soweit der grandiose Plan der Norweger, der in Politik- und Militärkreisen der EU tatsächlich gut ankommt und als "fundierte Policy-Empfehlung" gewertet wird.
Das Problem ist, dass der erste Teil der Prognose ja sehr realistisch ist. Die Ukraine ist bereits jetzt ein failed State. Wenn in wenigen Monaten das Geld komplett ausgeht und Polizisten, Soldaten, Lehrer, Beamte etc. nicht mehr bezahlt werden können, steht tatsächlich ein Massenansturm auf Europa bevor.
Dazu käme der komplette politische Absturz der politischen Parteien, die diesen Krieg unterstützt haben.
Und deshalb werfen sich viele Politiker auf die zweite Option, die absurde Hoffnung, dass die Ukraine mit gigantischen Waffenlieferungen vielleicht doch das Ruder herumreißt und den Krieg gewinnt.
Dass sich Russland sicher nicht freiwillig zurück zieht und daraus ein Atomkrieg entstehen würde, ist dabei allerdings sehr wahrscheinlich.
Die EU-Granden haben demnach die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und hier liegt der eigentliche Hund begraben, warum sie keinen Frieden wollen.
Gestern endete das Expertenmeeting der US Behörde CDC zur Hepatitis B Impfung. Mit einem Votum von 8:3 wurde die routinemäßige Impfung für Neugeborene am 1. Lebenstag abgeschafft.
Damit wird ein seit 30 Jahren gültiger Irrsinn bei starker Gegenwehr beendet.

Die Hep B Impfung wird nunmehr ab dem 2. Monat in 3 Dosen verabreicht. So wie auch in Ö, D und dem Großteil Europas.

Intelligentere Länder wie Dänemark, Finnland und Island geben diese Impfung nur für Risikokinder Hep B positiver Mütter.

Diese sind leicht zu finden, weil bei Schwangeren ohnehin ein Hepatitis B Antikörper Test durchgeführt wird.
Vor einigen Jahren hat Dänemark eine Studie veröffentlicht, in die Anzahl der betroffenen Personen im Zeitraum von zwei Jahren ermittelt wurde.
Insgesamt waren bei dem Test gerade mal 17 in Dänemark geborene Schwangere Hep B positiv. Nochmal zum besseren Verständnis: nur bei 17 von mehr als 100.000 in Dänemark geborenen Müttern wäre die Impfung damit sinnvoll.

Bei im Ausland - speziell in Asien - geborenen Frauen sieht die Lage etwas anders aus. Doch auch hier waren nur einige hundert positiv.

Die Kinder dieser Gruppe werden in Dänemark (und Finnland und Island) geimpft. Und damit hat es sich.

In Ländern mit verblödeten Impfgremien werden hingegen alle Babys geimpft.
Mit gleichem Nutzen - aber tausendfach höherem Schadenspotenzial. (Denn bei einer sinnlosen Impfung ist der Nutzen Null.
Das Risiko von Nebenwirkungen aber trotzdem vorhanden).

Die Einführung der Hepatitis B Impfung für Babys hat Anfang der 90er Jahre - laut einer CDC Studie - das Risiko für Asthma mit einem Schlag um 20% erhöht.
Das Risiko für Autismus nahm - je nach Zeitpunkt und Anzahl der Impfungen - um ein Vielfaches zu.
Hep B ist aber nur eine der neu hinzugekommenen Impfungen.

Um in der US-Bevölkerung - bezüglich des Rückgangs chronischer Krankheiten bei Kindern - einen rasch messbaren Erfolg zu sehen, müsste man das Impfprogramm wesentlich radikaler ausmisten als bloß die Hep B Impfung am ersten Lebenstag zu canceln.

Aber immerhin, ein erster Schritt ist getan.

Die EU-Behörden sind geschockt und sehen dem - voller Abscheu - zu.
Vertrauen in die staatlichen Institutionen ist einer der wesentlichen Grundpfeiler der liberalen Demokratie. Dazu gehört auch der Umgang mit statistischen Daten und wissenschaftlichen Informationen, die von den Behörden generiert und veröffentlicht werden.
Während der Covid-Pandemie gab es bei mir und vielen anderen kritischen Bürgern einen Absturz dieses Vertrauens, der zu einer bleibenden Entfremdung führte. Nie zuvor habe ich in dieser Dreistigkeit erlebt, dass sich Politiker von den Behörden etwas wünschen, was sie gern auf Pressekonferenzen verkünden würden und die Behörden daraufhin irgendwas fabrizieren, um diesen Verlautbarungen eine pseudo-wissenschaftliche Grundlage zu verschaffen.
Von der Notwendigkeit der Schulschließungen über den Wert der Testerei, der Lockdowns und der Masken bis hin zur öffentlichen Hetze gegen Ungeimpfte, die massenhaft unschuldige Menschen anstecken.
Die dafür produzierten Daten waren irreführend und oft auch einfach gefälscht. Wochen oder Monate später kamen dann Berichtigungen, etwa beim RKI, die im Kleingedruckten der Publikationen oder in Fußnoten versteckt wurden. In den öffentlich-rechtlichen Medien erfuhr man davon nichts.

"Der Effekt wird durch den Begriff 'Legitimationswissenschaft' beschrieben, den der amerikanische Soziologe Charles Wright Mills geprägt hat. Damit ist eine Wissenschaft gemeint, die nicht mit dem Ziel betrieben wird, Erkenntnisse zu gewinnen, sondern Herrschaftsverhältnisse als notwendig, moralisch richtig und natürlich darzustellen", beschreibt Prof. Christof Kuhbandner von der Uni Regensburg dieses speziell seit der Covid-Pandemie vorherrschende Selbstverständnis der Wissenschaft.
Am Beispiel der Publikation seiner aktuellen Studien zur Übersterblichkeit in Deutschland erzählt Kuhbandner im Magazin Multipolar wie das abläuft (Link zum Interview im 1. Kommentar). Gutachter versuchen demnach systematisch, das Erscheinen unbeliebter Resultate zu verschleppen oder ganz zu unterbinden. Die Herausgeber der Journale nehmen diese 'Hilfe' gerne an.

Ziel ist es, in der Öffentlichkeit das Bild einer – auch während der Pandemie – bestens funktionierenden Wissenschaft und Gesundheitspolitik aufrecht zu halten. Die von Kuhbandner und seinen Co-Autoren erhobenen Fakten ergeben jedoch ein ganz anderes Bild. Denn der große Schwung der Übersterblichkeit setzte ein, als die Infektionen abflauten und die Impfkampagnen durch waren. Und das ist das Gegenteil, was man bei einer 'tödlichen Pandemie' erwarten würde.

"Sowohl in den Untersuchungsausschüssen der Länder als auch in der Enquete-Kommission fällt immer wieder der Satz, Deutschland sei gut durch die Pandemie gekommen", sagt Kuhbandner. "Man braucht nur unser Paper aufschlagen, um zu sehen, dass wir im dritten Pandemie-Jahr eine Übersterblichkeit von knapp 80.000 Todesfällen hatten.
Vom zweiten auf das dritte Pandemie-Jahr stieg die Übersterblichkeit um mehr als 51.000 Todesfälle an. Das sind im Schnitt gut 141 Todesfälle durchgängig an jedem einzelnen Tag, die normalerweise nicht aufgetreten wären. Wie man anhand solcher Zahlen behaupten kann, wir seien gut durch die Pandemie gekommen, ist geradezu grotesk. Die Pandemie wurde zu einem Zeitpunkt ausgerufen, an dem es so gut wie keine Übersterblichkeit gab. Und sie wurde zu einem Zeitpunkt für beendet erklärt, an dem wir eine extreme, nahezu noch nie dagewesene Übersterblichkeit zu verzeichnen hatten. Angesichts solcher Zahlen erscheinen die Aussagen in den Gremien absurd."

Dass die während der Pandemie ergriffenen Maßnahmen - inklusive der Impfkampagne - gefährlicher waren als die Viren, ist natürlich keine Botschaft, die der damaligen Politik schmeichelt. Ebenso deutlich ist, wie sehr die Wissenschaft auf Abwege geriet, und sich instrumentalisieren ließ.
Vertrauen wieder aufzubauen ist ein langwieriger schmerzhafter Prozess. Zur Zeit befinden wir uns in der Phase der Verdrängung, wo mit Bluff und Arroganz versucht wird, die Notwendigkeit einer Aufarbeitung der Vorgänge abzustreiten. Mit dem Risiko, dass das Vertrauen in die Institutionen - und damit auch in die liberale Demokratie - irgendwann auf null sinkt.
Seit einigen Tagen haben es die Europäer Schwarz auf Weiß. In der neuen US Sicherheitsstrategie wird Russland nicht mehr als "Aggressor" oder als "unmittelbare Bedrohung" bezeichnet - so wie das noch unter Biden galt. Dafür setzt es für die EU eine Serie heftiger Ohrfeigen. Die EU untergrabe die „politische Freiheit und Souveränität“, betreibe eine falsche Migrationspolitik und die „Zensur der freien Meinungsäußerung“. „Sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen, wird der Kontinent in 20 Jahren oder weniger nicht mehr wiederzuerkennen sein“, heißt es in dem US-Papier. Europa wird nichts weniger als der „wirtschaftliche Niedergang“ sowie der "zivilisatorische Untergang“ prognostiziert.

Darauf reagierten EU Spitzenpolitiker sichtlich geschockt und verwirrt. Kaja Kallas sprach von einer Provokation, die wohl eher Russland hätte treffen sollen. Sei doch die USA weiterhin "unser wichtigster Verbündeter". Andere EU-Spitzen reagierten mit "alarm", "shock" und "outrage" (Empörung), wobei die Strategie als "harsh" (hart) und als Ausdruck von "contempt" (Verachtung) für Europas Führung gesehen wurde.
Und das habe auch Auswirkungen auf das derzeit wichtigste gemeinsame EU-Projekt: Den Überlebenskampf der Ukraine.
In einem abgehörten und an die Öffentlichkeit durchgespielten Telefongespräch zwischen Merz und Macron erkennt man regelrechte Panik, dass die USA Selenskij unter Druck setzen und hinterrücks Frieden stiften könnte. "Wir dürfen die Ukraine und Wolodymyr nicht allein mit diesen Typen lassen", versprachen einander die beiden Staatschefs.

Auffällig ist, dass die Argumentation der Trump-Administration gegenüber Europa fast eins zu eins übereinstimmt mit der US-internen Haltung gegen die Demokratische Partei und die Politik unter Präsident Biden. Auch hier geht es um die Vorwürfe der falschen Migrationspolitik, Wokeness, Zensur und wirtschaftlichen Niedergang. Der Deep State habe im Verbund mit elitären Netzwerken in den USA ein Unrechts-System geschaffen, das amerikanische Werte ausheble.

Genau über diese Deep-State Connection und die zahlreichen trans-atlantischen Netzwerke sind aber die aktuellen Politiker an der Spitze der EU und ihrer wichtigen Mitgliedsländer gelangt. Ebenso an die Führungspositionen der Arzneimittelagenturen, Obersten Gerichte, Finanzinstitute sowie die Herausgeberschaft und die Chefredaktionen der wichtigsten Medien.

Für die Trump Administration besteht Europa Polit-Elite offenbar aus lauter Marionetten der gegnerischen Partei. Und sie behandeln Europa so, wie die Republikaner eben Demokraten behandeln. Mit politischer Feindschaft und ideologischer Abscheu.

Wir, die Bevölkerung, sollten uns die Frage stellen, wie wir diese ferngesteuerte Elite innerhalb der EU los werden - und auch die Netzwerke nachhaltig entmachten, die solche Polit-Zombies hervorgebracht haben.
Es geht darum, die Demokratie-Simulation, die uns derzeit zugemutet wird, zu erkennen - und zu beenden. So rasch das eben geht.

Sonst schleudern wir weiter fremdbestimmt - von unseren eigenen Politikern fremdbestimmt - von einem Extrem ins andere. Schlittern zB in den Einflussbereich eines in den USA unter JD Vance entstehenden Gottesstaats oder eine nach Chinas-Muster designte Social-Score Diktatur.
Es wird uns nichts anderes übrig bleiben als Revolution zu machen und etwas an sich Selbstverständliches durchzusetzen: Dass unsere Politiker unsere Interessen vertreten.

Last Exit Demo-crazy.
Die Europäer feiern sich nach den "Friedensverhandlungen" in Berlin als Macher. Sie hätten tolle Vorschläge erarbeitet, sagte Kanzler Merz. Zum Beispiel einen Waffenstillstand gefordert. Und angeboten, dass europäische Friedenstruppen diesen Waffenstillstand in der Ukraine absichern. Wenn die Russen dann trotzdem schießen, würde – so Merz – zurückgeschossen. "Wir würden eventuelle russische Angriffe erwidern", präzisierte er gegenüber dem ZDF.
Ein weiteres Druckmittel, so Merz, sei der bevorstehende Zugriff auf das beschlagnahmte Vermögen der Russischen Zentralbank. Aber nun sei Putin am Zug.

Die russische Seite reagierte auf die "tollen Vorschläge" von Merz und Co. bislang gar nicht. Denn so neu sind diese nicht. Sowohl Lawrow als auch Putin haben bereits mehrfach betont, dass sie keine europäischen Truppen in der Ukraine zulassen würden und ein Waffenstillstand nur in Frage kommt, wenn ein tragfähiger Friedensvertrag ausgehandelt ist. Ansonsten würden die Ukraine im Verbund mit den Europäern die Feuerpause nur nutzen, um sich wieder neu aufzurichten, Waffen zu liefern und dann ausgeruht weiter zu kämpfen.
Am Dienstag sagte Lawrow in einem kurzen Statement, mit dem jetzigen Europa, mit der jetzigen Führung der EU, habe Russland gar nichts mehr zu besprechen.

Und auch Putins Geduld scheint erschöpft.
In einer Rede vor der Führung des russischen Verteidigungsministeriums sprach Putin gestern wörtlich von "europäischen Ferkeln", die "hofften, vom Zusammenbruch unseres Landes zu profitieren." Das, so Putin, sei gründlich gescheitert.
Die Krise habe historisch bereits mit der absichtlichen Verschleppung und Nicht Einhaltung der Minsker Verträge begonnen. Ständig sei der Einfluss ausländischer Kräfte in der Ukraine gestiegen, sagte Putin. "Das führte schließlich zum Staatsstreich in der Ukraine. Und dann begannen sie, den Südosten, die südöstlichen Regionen, mit Gewalt zu unterdrücken und entfesselten praktisch einen Krieg. Nicht wir haben den Krieg 2022 begonnen, das waren die destruktiven Kräfte in der Ukraine mit Unterstützung des Westens, im Grunde hat der Westen selbst diesen Krieg entfesselt. Wir versuchen lediglich, ihn zu beenden, ihn zu stoppen."

So unterschiedlich können Ansichten sein.

Zum Ende seiner Rede wurde Putin etwas versöhnlicher. Er erklärte: "Wir sind nach wie vor bereit, alle in den letzten Jahren aufgetretenen Probleme friedlich zu verhandeln und zu lösen. Die US-Regierung demonstriert diese Bereitschaft, wir stehen im Dialog mit ihr. Ich hoffe, dass das auch mit Europa geschehen wird. Es ist unwahrscheinlich, dass das mit den gegenwärtigen politischen Eliten möglich sein wird, aber wenn nicht mit den jetzigen Politikern, dann bei einem Wechsel der politischen Eliten in Europa."
Insofern hat Russland hier eine ganz ähnliche Perspektive wie die USA, die in ihrer kürzlich präsentierten Nationalen Sicherheitsstrategie ebenfalls auf einen politischen Wechsel in Europa setzen und dem auch aktiv nachhelfen möchten.

Die Berliner Friedensverhandlungen waren demnach wieder mal ein Versuch der Europäer, Beschlüsse zu verzögern und sie mit unrealistischen Forderungen zum Scheitern zu bringen.
Auch wenn sie offenbar gar nicht so richtig dabei waren.
Der US-Journalist Erik Kirschbaum erklärte in einem Interview mit der WELT, dass Deutschland und die Europäer bei den Friedensgesprächen zur Ukraine-Krise in Berlin nur als Gastgeber fungiert hätten – also Räume, Essen und Getränke bereitgestellt, aber nicht an den Kernverhandlungen teilgenommen haben. Stattdessen seien die entscheidenden Gespräche hinter verschlossenen Türen ausschließlich zwischen US-Vertretern (wie Steve Witkoff und Jared Kushner) und der ukrainischen Delegation geführt worden. Kirschbaum betonte, die Europäer hätten das Ganze "inszeniert" mit Fotos und Bildern, um Beteiligung vorzutäuschen, und lobte Kanzler Friedrich Merz ironisch dafür, zumindest den "Tisch gestellt" zu haben.
Sich im Krisenfall nur mit Gleichgesinnten zu treffen, ist sowohl feig als auch gefährlich. „Wer Frieden will, muss mit dem Gegner verhandeln“ ist eine weit verbreitete und zentrale Idee in der Friedenslogik, die besagt, dass echter Frieden nur durch Dialog, Kompromiss und Verhandlungen mit dem Kriegsgegner erreicht werden kann, nicht durch die Fortsetzung der Gewalt.
Nichts anderes aber wäre es, wenn Europa nun das Milliardenvermögen der Russischen Zentralbank stiehlt und es der Ukraine zum Kauf weiterer Waffen zur Verfügung stellt.

Man kann nur hoffen, dass Europa im Friedensprozess weiterhin ignoriert wird. Angeblich stehen Russland und die USA trotz allem Sperrfeuer kurz vor einem Abschluss.
Und wenn das tatsächlich passiert, wird der politische Wandel in Europa erst so richtig an Fahrt aufnehmen.
Europa manövriert mit dem 90 Mia. Euro Kredit an die Ukraine seinen Karren tiefer und tiefer in den Dreck. Die Lage gleicht immer mehr jener der Hauptfiguren in Dostojewskis Roman „Der Spieler“. Geht das Geld verloren - und da steht die Wahrscheinlichkeit bei 99% - bliebe, wenn diese Leute Ehre hätten, nur noch der Suizid oder die Selbstanzeige. Gratis dazu gibt es den Totalabsturz der Parteien, die diese Leute an die Spitze gehievt haben.

Merz - der bei Blackrock & Co. ein privates Vermögen von rund 12 Mio. Euro angehäuft hat - wird das durchstehen, als ginge ihn das alles nichts an. Er bleibt der coole Hazardeur, der mit irrem Glitzern in den Augen weiter provoziert. Notfalls jettet er in eine seiner Luxusvillen, sperrt sich dort ein und spielt mit seinen Goldbarren.

Victor Orban, einer von gerade mal drei vernünftigen Staatschefs der EU, formulierte die Folgen des 90 Milliarden Kredits so:
„Damit dieses Geld jemals zurückgezahlt werden kann, müsste Russland besiegt werden. Das ist nicht die Logik des Friedens, sondern die Logik des Krieges. Ein Kriegsdarlehen führt unweigerlich dazu, dass seine Geldgeber an einer Fortsetzung und Eskalation des Konflikts interessiert sind, da eine Niederlage auch einen finanziellen Verlust bedeuten würde. Von diesem Moment an sprechen wir nicht mehr nur von politischen oder moralischen Entscheidungen, sondern von harten finanziellen Zwängen, die Europa in eine Richtung drängen: in den Krieg.“
Erstmals berichtet auch das ZDF, wie die ukrainische Einberufungsbehörde Männer auf offener Straße einfängt, festnimmt und an die Front entführt. "Ich bin jetzt 79 Jahre alt", sagt ein Mann. "Ich hatte keine Ahnung, dass dieses Land so sein kann. Diese Regierung - ich will dazu nicht mehr sagen - gibt Befehle an diese Sadisten." Der Vater zeigt am Handy Fotos von seinem Sohn. Er wurde auf der Straße aufgegriffen, brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt ins Gefängnis gebracht. Sobald er sich halbwegs erholt hat, soll er an die Front. Und das, obwohl der Sohn wegen einer chronischen Herzerkrankung als untauglich galt.
Viele der Zwangsrekrutierten fühlen sich als Kanonenfutter und desertieren bei erster Gelegenheit. Andere Soldaten flüchten, weil sie seit zwei Jahren an der Front stehen und nie abgelöst werden.
Wer es sich leisten kann, schmiert die Behörden und wird ins Hinterland versetzt. (Der Link zum Beitrag findet sich im ersten Kommentar).

Immer häufiger durchbrechen die Staatsmedien ihre einseitige Propagandashow und erinnern sich an ihre eigentlichen journalistischen Aufgaben. Auch wenn diese Sendungen noch immer die rare Ausnahme darstellen, zeigen sie doch auf, dass die laufende Medienkritik - z.B. von Richard David Precht und anderen - Wirkung zeigen.
Es geht aber auch um das pure Überleben der Medien. Die meisten gedruckten Zeitungen werden laut Prognosen bis 2035 aussterben. Auch beim staatlichen TV und Radio ist Feuer am Dach.

4 Millionen Haushalte weigern sich in Deutschland, den Rundfunkbeitrag (18,34€ pro Monat) zu bezahlen. Die Menschen geben an, dass sie nicht verstehen, warum sie die Zwangsabgabe zahlen sollen, wenn sie diese Medien verabscheuen und gar nicht konsumieren.
Auch in der Schweiz steigt die Verweigerung der Staatsmedien massiv an. Beinahe die Hälfte der 16 bis 69 jährigen Schweizer konsumiert laut Medienanalyse der Uni Zürich keine oder fast keine staatlichen Nachrichten-Sendungen. 2009 lag der Anteil der Nicht-Konsumenten noch bei 21%.
In Österreich, wo der monatliche Rundfunk-Zwangsbeitrag - je nach Bundesland zwischen 17 und 25 € liegt - ist die Lage ähnlich. 39% der Befragten des 'Digital News Report 2025' geben als Begründung an, dass die Nachrichten "schlecht für ihre Stimmung sind".
In allen drei Ländern ist die Medien-Abstinenz bei jüngeren Personen stärker. Hier informiert sich bereits eine Mehrheit ausschließlich aus sozialen Medien.

Der massive Absturz der öffentlich Rechtlichen begann im Jahr 2020 mit der Covid-Pandemie. Hier schien es, dass es die Chefredaktionen ausschließlich darauf abgesehen haben, die Bevölkerung zu erziehen und im Sinne der Regierung zu manipulieren. In der Berichterstattung zum Ukraine Krieg merkte man, dass die Medien überhaupt nichts aus ihren Fehlern während der Pandemie gelernt haben.

Nun wird es offenbar wieder modern, auch ab und zu die Realität abzubilden oder die Argumente der Gegenseite zu erwähnen. Ob das ausreicht, um die Existenzberechtigung für die nächsten Jahrzehnte zu sichern, ist ungewiss. Zu tief hat sich bei den Medienschaffenden das Bewusstsein eingefressen, dass sie die letzten Helden der Demokratie sind, welche die 'Brandmauer gegen Rechts' aufrecht halten.
Die EU-Kommission gibt sich mittlerweile nicht mal mehr Mühe, ihr autoritäres Verständnis von 'Medienfreiheit' zu vertuschen. Ausgestattet mit der rechtlichen Allzweckwaffe des Digital Services Act, den 2024 eine grenzdebile Mehrheit im EU-Parlament durchgewunken hat, setzt die EU schamlos auf Zensur und existenz-gefährdende Sanktionen gegen den journalistischen Widerstand.
Der Rat der Europäischen Union hat vor Weihnachten den pensionierten Schweizer Oberst Jacques Baud im Rahmen der EU-Sanktionen gegen Russland "zur Bekämpfung von Desinformation und hybriden Bedrohungen im Kontext des Ukraine-Kriegs" offiziell auf eine Sanktionsliste gestellt. Die Begründung der EU lautet, dass er pro-russische Propaganda verbreitet, Verschwörungsnarrative fördert und falsche Behauptungen über den Krieg in der Ukraine aufstellt.
Der 70-jährige Baud war als strategischer Analyst und Sachverständiger für Geheimdienste und Terrorismus tätig. Sein "Verbrechen" war, dass er unter anderem russischen TV-Sendern Interviews gab und in seiner Einschätzung der Lage in der Ukraine Meinungen vertrat, die nicht jener der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas & ihrer Clique entsprachen.
Im Interview mit Roger Köppel, dem Chefredakteur der Zürcher Weltwoche, hat Jacques Baud zu seinem Fall Stellung genommen. Baud erzählte, dass es ab den 1980er Jahren zu seinen Aufgaben gehörte, regelmäßige Kontakte zu den Warschauer-Pakt-Staaten zu pflegen. Dafür lernte er russisch und ist bis heute gelegentlich Gesprächspartner für russische Medien.
Der von der EU zitierte Hauptvorwurf lautet, dass Baud behauptet hat, dass die Ukraine durch ihr Verhalten selbst den Angriff Russlands provoziert hat.
Baud streitet das entschieden ab und sagt, er habe das nicht selbst behauptet. Er habe vielmehr einen prominenten ukrainischen Parlamentarier zitiert, der diese Gefahr skizziert hat, falls die Ukraine tatsächlich auf dem Beitritt zur NATO besteht. Das könne man, so Baud, überall in seinen TV-Zitaten - oder auch in seinen Büchern nachprüfen.
Die Folge der EU-Sanktionen sind beträchtlich: Alle Vermögenswerte Bauds (z. B. Bankkonten, Immobilien) in der EU werden eingefroren. Er darf nicht mehr in der EU reisen, keine Vorträge halten oder sonstwie wirtschaftlich aktiv sein. Ausnahmen gibt es nur für Grundbedürfnisse wie medizinische Versorgung. Dafür müsste Baud jedoch Anträge stellen, die genehmigt werden müssen.
Baud berichtet, dass seine finanzielle Existenz derzeit massiv bedroht ist, da er in Brüssel lebt. Er kann nicht mal in die Schweiz heim reisen, hat keinen Zugang zu seinen Bankkonten – und er hat keine Ahnung, ob er je wieder von der Liste wegkommt.
Auf Grund des Interviews geriet auch Weltwoche-Chef Roger Köppel nun ins Visier der EU-Zensurabteilung. Köppel könnte wegen seiner Russland-Berichterstattung nun ebenfalls auf die EU-Sanktionsliste geraten, berichtet die Zeitschrift 'Blick'.
Dieses Vorhaben wird von zahlreichen Kommentatoren unterstützt. Beispielsweise vom Aussenpolitik-Redakteur der 'Zeit', Joerg Lau. Er kommentierte diese Meldung mit "Gut. Verräter."
Ein Journalist, der einen Kollegen als "Verräter" bezeichnet und staatliche Sanktionen (ohne Gerichtsverfahren) gutheißt, signalisiert einen massiven Rückschritt in finstere Zeiten.
Es erinnert an McCarthyismus, bei dem abweichende Meinungen als Verrat gebrandmarkt und mit Repressalien belegt wurden. Wenn Meinungen nicht argumentativ widerlegt, sondern durch administrative Maßnahmen (Sanktionen) unterdrückt werden, haben wir bald das Ende der Pressefreiheit erreicht.
2026 begann also gleich mit einer weiteren Eskalation. Die USA bombardieren Caracas, entführen Maduro und zelebrieren ihre 'Heldentat' auf allen Kanälen. Trump steht daneben, als der zuständige US-Militär die Aktion in allen Details schildert. Selten habe ich Trump so konzentriert zuhören sehen. Stolz genießt er seinen Triumph.

Nach seiner persönlichen Einschätzung hat er nun den Friedensnobelpreis noch mehr verdient als zuvor. Denn natürlich glaubt er, was er glauben will und sieht, was er sehen will. Und demnach hat er den Haupt-Übeltäter Maduro geschnappt und damit das Problem - zumindest zur Hälfte - gelöst. Nun wissen die Venezolaner, woran sie sind. Und sollten - so Trumps Ratschlag - mal richtig feiern. Und genießen. Dass er sie vom Bösen befreit hat. Denn nun kommen die guten Zeiten. Jetzt werden die Ölanlagen repariert. Und dann bricht der Wohlstand aus. Für die USA und - sicher, irgendwie - auch für Venezuela.

Das Fundament der Trumpschen Geisteshaltung ist seine eigene Großartigkeit. Rundum kreisen die Argumente seiner Berater, die er – je nach Intensität und Logik des Vortrags, Wert der Beute und Tageslaune – in seinen Überlegungs-Mix einbaut.
Und dann wirft er auf den Pressekonferenzen sein berühmten Kurz-Sätze raus. Bei Venezuela geht das so: "It was so bad. We go in and fix the oil. We will run the country. If they dont behave we do a second strike." ("Alles liegt am Boden. Zunächst reparieren wir die Ölförderung. Wir werden das Land regieren. Wenn sie sich nicht benehmen, schlagen wir nochmal zu.")

Und als nächstes ist Kuba dran. Schließlich ist es hoch verdächtig, dass Maduros Leibgarde zu einem Gutteil aus Kubanern bestand. Und Kolumbien. Dessen Präsident ist - laut Trump - ein noch ärgerer Drogen-Boss als Maduro.
Und dann holt er sich Grönland als Dessert.

Für jedes Begehr werden von den PR-Leuten des Pentagon bereits die geeigneten Phrasen vorbereitet. Und dann so oft in des Präsidenten Ohr geflötet, bis er sie integriert hat. Zum Beispiel stellt sich die Frage, warum Dänemark in modernen Zeiten überhaupt noch Kolonien hat! Das kleine Dänemark! Kolonien! - Und das auf der US-amerikanischen Seite der Welt! Grönland muss unabhängig werden.

Dass Trump dann wieder alle sorgfältig aufgebauten Narrative durchbricht, ist absehbar. Statt von Maduros sozialistischer Unfähigkeit und Drogen-Kriminalität zu sprechen, benutzt er die Hälfte der Pressekonferenz, um über den enormen Ölreichtum Venezuelas zu labern. Das sind Betriebsunfälle, die seine PR-Leute wohl in den Wahnsinn treiben.
Das ist zwar auch bei Biden im fortgeschrittenen Stadium seiner Demenz passiert - etwa bei seinem berühmten Nordstream-Sager. ("There will no longer be a Northstream 2 - We will bring an end to it.") – Aber das waren Ausrutscher.
Bei Trump ist das der Kern seines Charakters. Ihm ist das PR Gedöns suspekt - Wokeness für Weicheier.

Und deshalb nennt er die Dinge beim Namen:
Venezuela hat Unmengen an Öl. Sie haben unser Öl geklaut.
Grönland hat seltene Erden. Das Land ist riesig und unbewohnt. Es ließe sich in ein gigantisches Bergwerk verwandeln. Trillionen liegen da begraben.
Wir brauchen das. Und wir sind stärker. Argumentation beendet.

Trump macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Im Gegensatz zu Baerbocks Moral-triefender Außenpolitik handelt es sich bei ihm um Testosteron-gesteuerte Machtpolitik: Was erpressbar ist, wird erpresst. Wo ein gewinnbringender Deal möglich ist, wird er abgeschlossen. Wenn das Gegenüber sich nicht fügt, gehts ab in den Folterkeller. CIA und Pentagon, übernehmen Sie.

Den europäischen Staatschefs und den Spitzen der EU ist das suspekt und ultra peinlich. Doch großteils stehen sie noch immer unter dem Kommando der US-Netzwerke, die sie an die Macht gespült haben. Sie erhalten laufend die exklusiven Express-Mails mit den aktuell gültigen Background Infos, den Narrativen und PR-Phrasen. Und im Gegensatz zu Trump sind sie vertragstreue Musterschüler und plappern diese brav nach. Wie man aktuell mit aufkommendem Brechreiz wieder überall verfolgen kann.
Die unter der Leitung von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy massiv umgekrempelte Behörde CDC gab gestern bekannt, dass der US-Impfkalender gründlich überarbeitet wurde und künftig nur noch Impfungen gegen 11 Krankheiten - statt zuvor 18 - generell für alle Kinder empfohlen sind. Das entspricht einer Reduktion von rund 55 Einzel-Impfungen pro Kind.

Nicht mehr generell empfohlen sind die Impfungen gegen COVID, Rotavirus, Meningokokken, Hepatitis A und B sowie Influenza.
Mit der Begründung, dass es „für Gesundheitsbehörden nicht immer möglich ist, eindeutig zu definieren, wer von einer Impfung profitiert, wer die entsprechenden Risikofaktoren aufweist oder wer einem Expositionsrisiko ausgesetzt ist“, werden diese Impfstoffe nun von den CDC nur noch "im Rahmen einer gemeinsamen klinischen Entscheidungsfindung zwischen Ärzten und Eltern" empfohlen.

Die CDC hat sich bei dieser Entscheidung speziell am dänischen Impfkalender orientiert, einem der schlanksten Impfpläne Europas.
Kernstück der Reform war die Abschaffung der allgemeinen Hepatitis B Impfung am ersten Lebenstag, die bereits im Dezember 2025 beschlossen wurde. Dies wird nun noch einmal ausgeweitet, indem diese Impfungen auch im Babyalter in Frage gestellt werden.
Da in den USA der Impfplan der CDC meist als Vorgabe für die zum Schulbesuch allgemein vorgeschriebenen Pflichtimpfungen genommen wird, ("No Vaccination - No School") ist es sehr wahrscheinlich, dass sich auch diese Liste um die genannten Impfungen reduziert.

Ob es überhaupt noch eine Impfpflicht in den USA geben wird, ist in Diskussion. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Lage in den USA hat nämlich ergeben, dass die USA in den letzten Jahrzehnten einen Sonderweg zu immer mehr Impfungen eingeschlagen haben, der - im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern - keine wirklichen Vorteile erbracht hat.
Im Gegenteil, der Anteil der chronisch kranken Kinder ist in den USA vergleichsweise deutlich höher. Spezielle Sorge macht den Behörden die nach wie vor enorme Zunahme bei Diagnosen aus dem Autismus-Spektrum.

Als wichtigen Grund für die Reformen nannten die Behördensprecher den massiven Absturz des Vertrauens in das öffentliche Gesundheitswesen der USA. Es sank zwischen 2020 und 2024 von 72 % auf 40 %, was laut CDC-Aussendung "mit dem Versagen des öffentlichen Gesundheitswesens während der Pandemie, einschließlich der COVID-19-Impfvorschriften, zusammenfiel."
Die behördlichen Empfehlungen wurden in der Praxis immer häufiger ignoriert.
Obwohl der COVID-19-Impfstoff für alle Kinder gemäß dem CDC-Impfplan empfohlen wurde, lag die Impfquote bis 2023 bei weniger als 10 %. Die Impfquote für andere Impfstoffe für Kinder sank im gleichen Zeitraum massiv ab.
„Das Gesundheitswesen funktioniert aber nur, wenn die Menschen ihm vertrauen“, sagte Marty Makary, der Leiter der Arzneimittelbehörde FDA.

In den letzten Jahrzehnten ist die Europäische Arzneimittelbehörde EMA jener der USA in den Empfehlungen und Neu-Zulassungen immer brav hinterher gehechelt. Mal sehen, ob das auch für die Reduktion der Impfempfehlungen gilt: In Österreich und Deutschland sind beispielsweise gleich mehrere Meningokokken Impfstoffe, die Hepatitis B Impfung sowie die Influenza-Impfung allgemein für alle Kinder empfohlen. Bei der HPV Impfung stehen - je nach Alter - noch zwei bis drei Dosen im Impfkalender. Die USA hat das nun auf eine Einzeldosis reduziert.

Nicht zu vergessen: Auch der deutlich reduzierte Impfkalender enthält noch immer enorme wissenschaftliche Lücken. Nur das wenigste ist tatsächlich auf Basis guter Studien - mit Placebo-kontrolle - abgesichert.
Die USA ist uns in Europa nun einen Schritt voraus, indem die ärgsten Pharma-Lobbyisten aus den Behörden und Beratungsgremien raus geschmissen wurden. Bei uns hingegen sitzen die Lobbyisten noch überall fest im Sattel. Angefangen bei Emer Cooke, der Direktorin der EMA, die ihr ganzes Berufsleben für die Industrie gearbeitet hat und 2020 installiert wurde, um die reibungslose Zulassung der Covid-Impfstoffe sicher zu stellen.
Im kommenden März fahre ich wieder auf Film- und Vortragstour nach Deutschland. Bislang gibt es fünf Veranstaltungen von Freitag 6. März bis zum 13. März. Im Vortrag geht es um die massiven Änderungen im Impfwesen, die von den USA ausgehen und sicherlich auch bald nach Europa schwappen. Die dänische Medizinerin Christine Benn - Protagonistin meines neuen Dokumentarfilms "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX" - spielt eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung des US-Impfwesens. Demnächst startet - unter ihrer Leitung eine Studie, in der die Sinnhaftigkeit der Hepatitis B Impfung untersucht wird.

In meinem Vortrag werde ich viel über diese Revolution erzählen, die derzeit abläuft. Genaue Daten zu den Veranstaltungen gebe ich bekannt, sobald die ganze Tour steht. Derzeit ist es noch möglich, vor dem 6. März oder nach dem 13. März weitere Termine anzuhängen. (Auch Montag, der 9. März wäre noch zu haben :)

Was Ihr braucht, wenn Ihr eine Veranstaltung organisiert: eine Gruppe von Leuten, die Interesse haben und einen Raum, der groß genug ist (gerne auch ein Kino). Ich kann - bei Bedarf Leinwand, Beamer und Boxen mitbringen. Bei Interesse könnt Ihr Euch gerne bei mir melden. Kontaktdaten findet Ihr über meine Homepage bertehgartner.com - oder Ihr schreibt mich hier an.
Falls Ihr Freunde und Bekannte habt, die sich interessieren könnten, so leitet diesen Post bitte weiter.