Ehgartners.Info
1.77K subscribers
129 photos
23 videos
7 files
301 links
Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
Download Telegram
Das RKI hat in einer gerade veröffentlichten Erhebung mehr als 12.000 Mitarbeiter in Kliniken zu ihrer Impfpraxis befragt. Dabei kam raus, dass sich innerhalb der letzten zwölf Monate nur 16% der Gesundheitsberufler gegen COVID impfen ließen.
16 PROZENT.
Und das trotz diesbezüglicher STIKO Impfempfehlung.
Daraus kann man nun einige Schlüsse ziehen.
Man muss ja nicht so böse sein, wie dies kürzlich in einer Diskussion im Umfeld der US-Behörden genannt wurde, dass es sich bei dem Personenkreis, der sich noch immer boostern lässt, um eine Art Erhebung der aktuellen Demenz-Quote handelt. Das ist schon böse.
Positiv ausgedrückt kann man es so sehen, dass immerhin 84% der Klinik-Mitarbeiter erkannt haben, dass diese Impfung weder für sie persönlich noch für die Patienten Sinn macht. Denn sie bietet weder individuelle Vorteile noch schützt sie vor der Weitergabe der Ansteckung.
Erst kürzlich wurde das in einer Schweizer Studie - ebenfalls unter Gesundheits-Beruflern bestätigt. Die Studie zeigte, dass mit jedem Covid-Booster das Krankenstandsrisiko der Geimpften weiter angestiegen ist.
Es sieht also nicht gut aus, mit dem wissenschaftlichen Ruf der Covid-Impfungen. Und das wissen jene Menschen, die in den Kliniken arbeiten, sehr gut.
Das eigentliche Problem bei diesem Thema sehe ich in der von Meister Lauterbach im Vorjahr neu zusammen gepfuschten STIKO: Wo findet man so verblendete Experten, die diese Impfung nach wie vor empfehlen?
Das ist die Kernfrage.
Und solange so etwas in Deutschland (und auch in Ösiland, wo diesbezüglich ähnlich schlimme Zustände herrschen) nicht thematisiert wird, braucht man sich über die fortschreitende Entfremdung der Bevölkerung von der behördlichen und politischen Fürsorge nicht zu wundern.
25 Jahre ist es her, dass Quecksilber aus Impfstoffen verbannt wurde. Nun soll es auch den toxischen Aluminium-Verbindungen an den Kragen gehen. Präsident Trump kündigte gestern überraschend ein Ende dieser Zusätze an.
"Ihr wisst, was Quecksilber ist, Ihr wisst was Aluminium ist: Wer zur Hölle möchte das in den Körper gespritzt bekommen?", fragte Trump die anwesenden Reporter. "Wir haben Quecksilber aus Impfstoffen entfernt und wir sind nun im Prozess, dasselbe mit Aluminium zu tun."
https://ehgartner.blogspot.com/2025/09/kommt-nun-das-aus-fur-aluminium-in.html
Die Provokationen werden massiver, speziell von europäischer Seite. Jeden Tag starten die News Sendungen mit Beschuldigungen Russlands. Zuerst waren es Unterseekabel, die angeblich von Russland gekappt wurden, GPS-Störangriffe auf Verkehrsflugzeuge, verdächtige Drohnen neben Flughäfen. Dann liegen Drohnentrümmer rum und russische Flugzeuge werden beschuldigt, Luftraum zu verletzen.
Russland bestreitet jegliche feindselige Absicht gegen NATO Staaten. Die Vorwürfe seien absurd.

Unsere Propaganda-Medien ignorieren die russische Darstellung und machen im Stakkato weiter.
Der Spiegel warnt vor der russischen Schattenflotte und meint damit Frachtschiffe, die Waren zustellen.
Ist das nun illegal. Handel für den Feind verboten?
Estland und Finnland versuchten bereits derartige Schiffe zu kapern und festzusetzen.
Russland reagierte mit einem Kriegsschiff, das derzeit nahe Dänemark in internationalem Gewässer fährt und den Frachtschiffen Geleitschutz gibt.

Jeder weitere Funken kann eine Explosion auslösen.

Doch es wird ständig weiter eskaliert. Man merkt, dass die NATO Aktivitäten nun getaktet sind.
Merz will der Ukraine 140 Milliarden aus russischem Anlage-Vermögen für die weitere Aufrüstung schenken. Dass das einen schweren Bruch des Völkerrechts darstellt: egal!
Selenskij träumt schon davon, den Kreml zu beschießen und Putin in den Luftschutzbunker zu jagen.

Russische Raffinerien brennen nach massivem Drohnenbeschuss.
Bilder von langen Autoschlangen vor russischen Tankstellen werden jubelnd verbreitet.
Die Aufrüstungs-Fraktion steigert sich in eine Kriegs-Euphorie. Russland ist besiegbar, lautet die Parole.
Wie Nachtwandler steuern sie Europa ins Unglück.
Nach den Europäern machen nun auch die USA voll auf Krieg. Gespenstisch war der Auftritt des neuen 'Kriegsministers' Pete Hegseth vor den versammelten Generälen. Seine orwellschen Umwertungen und die herausposaunte Verachtung des Friedenswillens. "Wenn du Frieden willst, so bereite Dich auf den Krieg vor", zitierte er eine Jahrtausende alte Binsenweisheit, die noch nie funktioniert hat.
Bei Präsident Trumps Auftritt hatte man zwar den Eindruck, er sieht die Feinde eher im Inneren der USA, doch seine letzten Ansagen bzgl. der Lieferung von Langstreckenraketen an Selenskij zeigen, dass ihn die NATO Falken offenbar erfolgreich von jeglichen Friedensplänen abgebracht haben.
Ich habe eben versucht, mir einen Überblick zur Nachrichtenlage auf X zu machen. Und werde von lauter Leuten, die ich nicht abonniert habe, mit Kriegshetze bombardiert.
Der erste ist gleich Roderich Kiesewetter, der offenbar ein unerschöpfliches Werbebudget verprassen kann und ständig in meiner timeline auftaucht.
Als 'Obmann auswärtiger Ausschuss' sagt der CDU-Mann mit Blick in die Kamera, dass er zwar die Bevölkerung nicht beunruhigen möchte, aber schon darauf hinweisen muss, dass Russland mit Drohnen unsere 'kritische Infrastruktur' ausspioniert. z.B. Kraftwerke oder Kasernen. "Russland eskaliert und sät Unsicherheit, um Deutschland von seiner Ukraine-Unterstützung abzubringen. Das darf nicht sein." Deshalb habe er dem deutschen Parlament empfohlen, den 'Spannungsfall' auszurufen.
Was meint Kiesewetter mit 'Spannungsfall'?
Darunter versteht das deutsche Grundgesetz eine Zwischenstufe zwischen Krieg und Frieden. "Sie setzt eine schwere außenpolitische Krise voraus, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in einen bewaffneten Angriff münden könnte", heißt es in der Definition dieses 'Spannungsfalls'.
Als nächstes kommt Kaja Kallas, die estnische EU-Kommisions-Vizepräsidentin. Eine Frau, die ich weder abonniert, noch jemals gewählt habe. Sie plädiert - so wie auch Kanzler Merz - dafür, der Ukraine 140 Mia. an 'eingefrorenem' russischem Vermögen zukommen zu lassen, damit diese in Aufrüstung investieren kann. Bei diesem Vermögen handelt es sich hauptsächlich um Reserven der russischen Nationalbank.
Kritiker warnen davor, dass dieser Völkerrechts-widrige Schritt einen Massen-Abzug des Vermögens vieler anderer Staaten aus der EU zur Folge hätte und die europäische Finanzwirtschaft massiv negativ beeinflussen würde.
Als nächstes kommt ein Kommentar des ZDF Morgenmagazins, in dem praktisch dasselbe gefordert wird.
Dann ein Beitrag von Bastian Barucker, der sich über die Stimmungsmache in Deutschland sorgt, die hauptsächlich mit Fake News agiert. Dazu bringt er einen Zeitungs-Ausschnitt von Kanzler Merz mit dem Zitat: "Wir leben nicht mehr im Frieden"
Bastian ist der einzige in dieser Liste, den ich auch tatsächlich selbst abonniert habe.
Als nächstes kommt Nato-Chef Mark Rutte, der die Ukraine als "our first line of defense" bezeichnet.
Als nächstes kommt Ursula von der Leyen, die beinahe wortgleich dasselbe sagt: "Eine starke Ukraine ist unsere erste Verteidigungslinie. Deshalb müssen wir unsere militärische Unterstützung verstärken. Heute stellen wir 4 Milliarden Euro für die Ukraine bereit."
Als nächste kommt Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, die sich darüber freut, dass die Sanktionen gegen Russland doch wirken. Sie macht das daran fest, dass Russland die Mehrwertsteuer von 20 auf 22% erhöhen will, verschweigt aber, dass die russische Wirtschaft - im Gegensatz zu jener Deutschlands oder Österreichs - wächst.
Und schließlich tritt nochmal Roderich auf. Diesmal fordert er die NATO-Mitgliedschaft für die Ukraine. Diese, so erklärt er, sei in "unserem eigenen Interesse". Denn "Die Ukraine verfügt über die stärkste Armee und die einzige in Europa, die tatsächlich über Kenntnisse in moderner Kriegsführung und Verteidigung verfügt."
Was er nicht sagt: Allzu viele dieser Super-Armee haben auch schon erfahren, wie man stirbt.
So. Jetzt reichts mir.
Entweder der Algorithmus von X ist kaputt. Oder Musk wird von der kriegerischen EU-Sippschaft gerade mit Werbegeldern zugeschüttet.
Vom Pilzesammler am Truppenübungsplatz bis zur Fliegerbombe aus 1945: Überall herrscht Russenalarm.
Ein ebenso witziger wie politisch hoch aktueller Kommentar aus der Berliner Zeitung.
Habe sie kürzlich abonniert und freue mich über guten alten Qualitäts-Journalismus.
Die meisten Artikel sind übrigens frei zugänglich. Dieser hier auch: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/klospuelung-kaputt-ich-kann-keineswegs-ausschliessen-dass-russland-schuld-ist-li.2360019
Am Freitag, dem 10. Oktober läuft mein neuer Film "LEBENDIG ODER TOT" in Sierning bei Steyr. Ich bin auch dabei und freue mich auf Euch! Bitte um Anmeldung beim Veranstalter per mail: bms4400@gmx.at
Gestern feierte beim Malibu Filmfestival ein Film seine Weltpremiere, der keinen Stein auf dem anderen lässt. Sein Titel lautet: "An Inconvenient Study" - "Eine unbequeme Studie"
Die Geschichte dieser Studie führt 10 Jahre zurück.
Im Jahr 2016 stellte der Journalist Del Bigtree dem bekannten Medizin-Professor Marcus Zervos, Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten der Wayne State University School of Medicine in Detroit eine herausfordernde Aufgabe: die Durchführung der bislang umfassendsten Studie zum Vergleich zwischen geimpften und ungeimpften Personen. Zervos nahm die Herausforderung an und sagte, er werde so eine Studie durchführen, um Del Bigtree und der Welt zu beweisen, dass geimpfte Kinder gesundheitlich im Vorteil sind. Dann brach über Jahre der Kontakt ab. Was war mit der Studie geschehen? Wurde Sie gar nie gemacht?
Del Bigtree kontaktierte Zervos und traf sich mit ihm zum Abendessen. Er dokumentierte dieses Dinner mit versteckter Kamera. Was er dabei erfuhr, warf ihn fast um: Die Studie war tatsächlich durchgeführt worden. Die Daten von 18.500 Kindern waren inkludiert worden; beinahe 2.000 von ihnen waren ungeimpft.
Der Unterschied zwischen den Gruppen war so massiv, dass Prof. Zervos sich nicht traute, die Studie zu veröffentlichen. Sie habe keine Qualitätsmängel, sagte er. Aber sie würde sicherlich vom Impf-Establishment in der Luft zerrissen. Ebenso von allen großen Medien. Das wäre das Ende seiner Karriere. Er habe, sagte er Del Bigtree, nicht den Mumm, das durchzuziehen.
Doch er zeigte die Studie immerhin her.
Und da stand zu lesen, dass geimpfte Kinder einen enormen gesundheitlichen Nachteil haben: ein vielfach höheres Risiko für chronische Krankheiten.
Das Asthmarisiko war mehr als viermal erhöht, das Risiko für Allergien dreimal so hoch, das Risiko einer Autoimmunerkrankung sogar um das Sechsfache erhöht.
Bei vielen Krankheiten konnten gar keine Zahlen genannt werden, weil in der ungeimpften Kinder - im Gegensatz zur Impfgruppe - keine Fälle vorkamen. Zum Beispiel bei ADHS. 262 Fälle in der Impfgruppe - aber kein einziger Fall unter 2.000 ungeimpften Kindern. Dasselbe Muster bei kindlichem Diabetes, Verhaltensstörung, Lernstörung oder Hirnfunktionsstörung: es gab keine Fälle in der ungeimpften Gruppe.
Die Grafik (siehe Kommentar) zeigt den Anteil der Kinder, die im Verlauf von 10 Jahren an chronischen Krankheiten erkranken. ('10-year Chronic Disease-Free Survival by Vaccine Exposure') Die rote Linie zeigt die ungeimpfte Gruppe, die blaue Linie die geimpfte. Nach 10 Jahren sind noch 83% der ungeimpften Gruppe ohne chronische Krankheit. In der geimpften Gruppe nur noch 43%. Hier sind die Kranken schon in der Überzahl.
Der Film ist in seinem Tonfall sehr zurückhaltend und bemüht um Seriosität. Del Bigtree betont, dass eine derartige Studie, wie sie hier durchgeführt wurde, kein Beweis für eine kausale Verbindung ist. Doch sie ist ein starkes Indiz. Und es wäre absolut unverantwortlich, diese Studie zu ignorieren. Sie muss unbedingt getestet und unter bestmöglichen Bedingungen wiederholt werden. Denn wenn sich die Resultate dieser Studie bewahrheiten, dann handelt es sich beim Impfprogramm der USA um ein Programm zur systematischen Schädigung der Gesundheit der Kinder.
Wer gut englisch kann, sollte sich den Film unbedingt ansehen. In kürze werden sicherlich auch deutsch synchronisierte Versionen verfügbar sein. (Links zum Film und zur Studie im ersten Kommentar).
Beinahe hätte Österreich etwas Rückgrat gezeigt - und gegen das 19. Sanktionspaket der EU gegen Russland gestimmt. Der Grund war die verzwickte Lage der Raiffeisen Bank International, die Opfer der EU-Sanktionen wurde. Die Raiffeisen-Tochter ist die letzte große westliche Bank in Russland. Auf Druck der EU sollte sie verkauft werden. Russland stimmte dem nicht zu, weil damit die Geldtransfers für bestehende Energielieferungen in die EU noch schwieriger würden. Raiffeisen droht ein Verlust von mehreren Milliarden Euro, weil Österreich mittlerweile als "unfreundlicher Staat" eingestuft wird.
Doch Österreichs Gegenwehr ist nunmehr beendet. Aus Meinl-Reisingers Außenministerium wird verlautet, dass Österreich auf Linie ist und kein Veto gegen das neue 19. Sanktionspaket einlegen wird. Die Umsetzung des neuen Pakets bedeutet unter anderem, dass bis spätestens 2028 die Gas- und sonstigen Energieimporte aus Russland zu 100% gestoppt werden.

Die dahinter stehende 'Logik' der EU ist klar. Der Handel mit Russland soll auf null zurückgefahren werden. Dafür wurde sogar die Sprengung der Nordstream Pipelines geduldet und von vielen EU-Politikern sogar gut geheißen: eine kriminelle Attacke auf Infrastruktur, die als Vorzeigeobjekt Russisch-Europäischer Zusammenarbeit galt und in der Errichtung rund 20 Milliarden Euro gekostet hat.
Alles wurde dem Ziel der vollkommenen wirtschaftlichen Abkopplung von Russland untergeordnet - einem Zustand, den es nie zuvor in der Geschichte Europas gegeben hat.

Genau das aber war das wichtigste und seit Jahrzehnten angestrebte strategische Ziel der USA. Europa und Russland mussten wirtschaftlich und politisch voneinander getrennt werden. Ansonsten hätte sich ein ernstzunehmender Konkurrent herausbilden können, der den globalen Führungsanspruch der USA gefährdet hätte.

Dass dieses Ziel - entgegen den Interessen der europäischen und russischen Bevölkerung - erreicht werden konnte, beruhte auf der über viele Jahrzehnte perfektionierten Unterwanderung unseres politischen Systems: die in den Ländern der EU praktizierte repräsentative Demokratie bot dafür ein Einfallstor, das weder von Politik, noch Justiz noch Presse geschützt wurde und alle wichtigen demokratischen Gremien aushebelte.

Es ging um die Frage, wie man am besten die Repräsentanten der Demokratie kapert und für die eigenen Ziele - also jenen der USA und der von ihr dominierten NATO - einspannt. Dafür wurden zum einen auffällige politische Talente angeworben - in eigenen Programmen wie beispielsweise den 'Young Global Leaders' des World Economic Forum. Zum anderen wurden etablierte ehrgeizige Politiker in einer mittleren Phase ihrer Karriere rekrutiert. Sie kamen in der Folge mit Hilfe bestehender Netzwerke rasch an die Spitze.

Lange Zeit konzentrierte sich diese Praxis darauf, die Repräsentanten der wichtigen Länder anzuwerben - und mit deren Hilfe auch die einflussreichen Positionen der EU mit Gefolgsleuten zu besetzen. In den letzten Jahren hat man erkannt, dass es auch wichtig ist, 'Betriebsunfälle' in kleineren Ländern möglichst abzustellen. Deshalb das Augenmerk der EU-Politiker und ihrer Führungskader auf Randzonen, wie die Wahlen in Rumänien, wo massiv mit Hilfe der Geheimdienste und Gerichte interveniert und 'feindliche' - weil unabhängige - Kandidaten abmontiert wurden.

Der gekauften oder sonstwie angeheuerten Politik-Elite, die heute die Spitzen der EU-Länder sowie der Kommission bekleidet, ist es herzlich egal, wenn die Energiepreise steigen. Hauptsache, die Gewinne fließen nicht nach Russland.
Mit Hilfe der verschiedenen Think-Tanks, NGOs und den an der Leine geführten Medien lassen sich ständig neue Propaganda-Formeln entwerfen und flächendeckend unter die Leute bringen. Etwa die Botschaft, dass Russland schuld ist an den hohen Energiepreisen.
Man stelle sich vor, alles wäre anders gelaufen. Wie sehr hat Putin in den Nullerjahren um die Freundschaft Europas geworben. Wie eindringlich hat er die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit beschworen. Man sehe sich dazu nur die - auf deutsch gehaltene - Rede im Deutschen Bundestag aus dem Jahr 2001 an. Oder jene aus dem Jahr 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz (siehe Links in den ersten beiden Kommentaren). Das war pure Liebeswerbung, die jedesmal massiv und kalt zurückgewiesen wurde.

Man stelle sich vor, wie sehr Europa (und Russland) von dieser Zusammenarbeit profitiert hätten. Wie rasch aus der Verbindung von westlicher Technik und östlicher Energie ein prosperierendes 'Groß-Europa' entstehen hätte können.
So aber haben wir die ferngesteuerten - durch Trump etwas irritierten, aber immer noch auf Linie ihrer Deep-State Kontakte und Netzwerke funktionierenden - Politik-Marionetten, denen das Wohl der europäischen Bevölkerung vollständig egal ist.
Und wieder zeigt sich das Grundproblem Europas, so wie bei den von den USA - unter Biden - geforderten Russland Sanktionen, die zur massiven Erhöhung der Energiepreise geführt haben.
Diesmal lassen sich die europäischen Vasallen von den USA in einen Handelskrieg mit China treiben. Auch hier begann der politische Druck bereits während der Biden Regierung - wurde aber unter Trump unverändert fortgeführt.
Und das eskalierte nun mit der feindlichen Übernahme eines chinesischen Unternehmens in den Niederlanden.
China blockiert jetzt die weitere Zusammenarbeit und es kommt zu einem Lieferstop bei Chips, mit katastrophalen Folgen für die europäische Wirtschaft. Speziell betroffen ist die deutsche Autoindustrie und ihre Zuliefer-Betriebe. Bald steht alles still.

Hier die Details:
Die Niederlande hat im September 2025 die Kontrolle über den Halbleiterhersteller Nexperia übernommen, ein Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden, das seit 2017 mehrheitlich dem chinesischen Konzern Wingtech Technology gehört. Die Übernahme durch die niederländische Regierung erfolgte unter Berufung auf “schwere Governance-Mängel” und Risiken für technologisches Know-how in den Niederlanden und Europa. Dahinter stand jedoch signifikanter Druck aus den USA, der sich auf Sicherheitsbedenken und Exportkontrollen bezog.
Die USA haben seit Jahren Exportrestriktionen gegen chinesische Tech-Unternehmen verhängt, um den Transfer sensibler Technologien zu verhindern. Wingtech, der Eigentümer von Nexperia, wurde im Dezember 2024 auf die US-Entity List des Department of Commerce gesetzt, was bedeutet, dass US-Unternehmen Lizenzen benötigen, um mit Wingtech zu handeln. Dies betrifft Nexperia indirekt, da es vollständig von Wingtech kontrolliert wird. Die USA sehen in chinesisch kontrollierten Firmen wie Nexperia ein Risiko für nationale Sicherheit, insbesondere im Halbleitersektor, der für Militär- und Zivilanwendungen entscheidend ist. 
Im Juni 2025 trafen sich US-Beamte mit Vertretern des niederländischen Außenministeriums und warnten explizit davor, dass Nexperia den Zugang zum US-Markt verlieren könnte, wenn der chinesische CEO Zhang Xuezheng (auch Wingtech-Gründer) nicht entfernt würde.  Die USA argumentierten, dass Zhangs Doppelfunktion als CEO und Aktionär “problematisch” sei und Nexperia unter US-Exportkontrollen fallen könnte, falls keine Änderungen erfolgten.  Dies war Teil einer breiteren Strategie, um europäische Länder dazu zu bringen, chinesische Einflüsse in der Chip-Industrie zu reduzieren. Die Niederlande wurde gedrängt, einzugreifen, um zu verhindern, dass Nexperia in die US-Entity List aufgenommen wird oder weitere Restriktionen erleidet. 
Die niederländische Regierung reagierte schließlich im September 2025, indem sie ein selten genutztes Notfallgesetz aus dem Jahr 1952 (Wet op de beschikbaarstelling van goederen) aktivierte – das erste Mal seit dem Kalten Krieg.  Dadurch übernahm der Staat vorübergehend die Kontrolle über Nexperia, suspendierte Zhang als CEO und blockierte Entscheidungen des Vorstands, die von chinesischer Seite kamen.  Offiziell wurde dies mit internen Missständen begründet, aber Gerichtsdokumente und Berichte bestätigen, dass US-Druck der Auslöser war.

China hat die Übernahme scharf kritisiert und warnt vor Störungen globaler Lieferketten. 
Dieser Fall illustriert, wie US-China-Spannungen europäische Politik beeinflussen und zu Maßnahmen führen, die uns in eine weitere wirtschaftliche Krise stürzen.
Europa kann sich so lange nicht aus dem Würgegriff der USA befreien, solange wir zulassen, dass die Polit-Elite in der EU allesamt von den USA und ihren Netzwerken ausgewählt und installiert wird.
In den USA wird derzeit auf höchster politischer Ebene diskutiert, ob der enorme Anstieg chronischer Krankheiten etwas mit dem parallel dazu stark angewachsenen Impfprogramm zu tun hat. Gesundheitsminister Kennedy nannte aluminiumhaltige Wirkverstärker als mögliche Auslöser. Sie sind in zwei Drittel aller Kinderimpfstoffe enthalten. Präsident Trump kündigte Ende September öffentlich an, man werde – nach Quecksilber – nun auch Aluminium aus Impfungen verbannen. Zugleich tobt ein Kampf um die Deutung von Studien zum Thema. Dazu habe ich für Multipolar die Hintergründe beschrieben.
https://multipolar-magazin.de/artikel/sichere-kinderimpfungen
Ab November können sich Personen ab 60 Jahren gratis gegen Gürtelrose und Pneumokokken impfen lassen, hat das österreichische Gesundheitsministerium angekündigt. Die Ärztekammer schlug nun Alarm, weil Menschen, die sich impfen lassen wollten, vielfach abgewiesen werden mussten. Kritisiert wird, dass zum Beispiel Impfstoffe gegen Pneumokokken oft noch nicht verfügbar seien.

Tja. Nun könnte man sagen, dass eben noch nicht November ist und die Ärzte mit dem Einstreifen der Impfhonorare noch etwas zuwarten müssen.

Aber auch für die impfeifrige Bevölkerung gibt es Nachrichten, welche die Wartezeit erträglicher machen.
Zum Beispiel eine neue Studie aus Spanien, die alle Fälle von Lungenentzündung während des Jahres 2019 in der Provinz Katalonien analysierte und untersuchte, welchen Schutz die beiden angebotenen Pneumokokken-Impfstoffe geboten haben.
Eingeschlossen waren die Daten von 2,2 Mio. Kataloniern im Alter über 50 Jahren. Insgesamt waren bei ihnen im Jahr 2019 etwas mehr als 15.000 Fälle von Lungenentzündungen (Pneumonien) aufgetreten.

Wie im restlichen Europa standen damals zwei Pneumokokken-Impfungen zur Auswahl: Die altbekannte 23-valente Impfung, sowie ein moderner Konjugat-Impfstoff. Dieser stammt meist von Pfizer und wird unter dem Namen 'Prevenar' vertrieben. 2019 gab es ihn noch in der 13-valenten Version, mittlerweile "schützt" Prevenar bereits vor 20 Pneumokokken Typen.

Die Anführungszeichen setze ich deshalb, weil sich der Begriff "schützt" in dieser Studie als nicht wirklich zutreffend erwiesen hat.
Es zeigte sich nämlich, dass der alte 23er Impfstoff (der mittlerweile nicht mehr empfohlen wird) das Risiko einer Lungenentzündung nicht reduzierte, sondern erhöht hat. Wenn Pneumokokken die Auslöser der Pneumonie waren, so stieg das Risiko für geimpfte Personen um 21 Prozent, das Risiko für Pneumonien aller Erregertypen stieg um 24 Prozent.

Und wie schlug sich die moderne Pneumokokken-Impfung (die mittlerweile die einzige ist, die im Gratis-Impfprogramm angeboten wird)?

Noch wesentlich schlechter.
Bei Pneumonien, die von Pneumokokken ausgelöst worden sind (also genau jenen Bakterien, vor denen die Impfung schützen sollte), stieg das Risiko für Geimpfte um 83 Prozent an.

Die Autoren der Studie waren einigermaßen erschrocken über diese Resultate. Als mögliche Ursache nannten sie, dass die Impfstoffe nur sehr selten in wirklich guten randomisierten kontrollierten Studien getestet werden. Real-World Daten, so wie jene dieser Studie passen dann oft nicht zum optimistischen Bild, das die Zulassungsstudien vermittelt haben.
Möglicherweise, so die Autoren, waren die geimpften Personen auch von Haus aus wesentlich kränker als die nicht geimpften Personen. Allerdings haben sie natürlich versucht, diesen möglichen Fehler durch viele Adjustierungen in der statistischen Auswertung auszugleichen.
Es hat aber nicht wirklich etwas verändert am Ergebnis.
Die Autoren schreiben: "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass weder PPsV23 noch PCV13 mit einem verringerten Risiko für Krankenhausaufenthalte oder Todesfälle aufgrund von Pneumokokken aller Art oder Lungenentzündung aller Ursachen in dieser großen, bevölkerungsbasierten Kohorte von Erwachsenen über 50 Jahren in Katalonien im Jahr 2019 in Verbindung gebracht werden konnten."

PS: ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Information den Ärger über die Wartezeit auf die Auslieferung der Impfstoffe etwas abmildern
Am Dienstag, dem 25. November findet in den Lichtspielen Mössingen die Deutschland-Premiere meines neuen Films "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX" statt.
Am Donnerstag, 27. November zeigen wir den Film dann im Bildungshaus OÖ im Innviertel.
Der Termin am Mittwoch dazwischen ist leider abgesagt worden, weil es Probleme mit einem Kino-Betreiber gab. Wer kurz entschlossen eine Veranstaltung organisieren möchte, kann sich an mich wenden. Ideal wäre es, wenn die Veranstaltung in Süddeutschland oder West-Österreich stattfindet. Wer kennt ein Programmkino, das den Film zeigen würde? Oder einen Veranstaltungs-Saal, der am 26. November zu haben wäre?
Von 2020 bis 2022 waren wir dem Wahn des Testens verfallen. Speziell Österreich, das als Test-Weltmeister galt und mehr getestet hat als Deutschland und Schweden zusammen. Österreich hat sogar das Kunststück geschafft, mehr Geld fürs Testen als fürs Impfen auszugeben.
Nun weisen zwei deutsche Wissenschaftler in einer sensationellen Studie nach, dass nur jeder siebte positive PCR Test tatsächlich eine Corona Infektion angezeigt hat. (Siehe Interview in der aktuellen Ausgabe des Magazins Mulitpolar. Link im 1. Kommentar).
Diese Entdeckung gelang dem Physiker Michael Günther (Uni Stuttgart) und dem Mathematiker Robert Rockenfeller (Uni Koblenz) indem sie die veröffentlichten deutschen PCR-Resultate mit den erhobenen Antikörper-Bluttests verglichen haben.
Nur wenn sich im Blut spezifische Antikörper gegen SARS CoV-2 gebildet haben, kann von einer gesicherten Infektion gesprochen werden. Viele der PCR Tests haben jedoch offenbar nur Virenteile an den Schleimhäuten gefunden, die bereits vom Immunsystem unschädlich gemacht worden sind. Diese Viren sind also mit ihrem Versuch, die Person zu infizieren an der ersten Linie der Körperabwehr gescheitert. Da der PCR-Test aber nicht zwischen toten und aktiven Viren unterscheiden kann, waren der Großteil der Tests - nämlich 86 Prozent - falsch positiv.
Auch beim Immunitätsstatus der Bevölkerung wurde geschummelt. Ende 2020 hatten nach den Resultaten der Antikörpertests nämlich bereits ein Viertel der deutschen Bevölkerung eine aufrechte Immunität. Das Robert Koch Institut gab jedoch im November 2020 bekannt, dass nur 2,8 Prozent der Deutschen Antikörper gebildet haben. Dahinter stand offensichtlich der Versuch des RKI, die Leute zum Impfen zu treiben: "Wenn man schon Mitte 2020 eine Impfkampagne plant und man möchte viele Menschen davon überzeugen, sich impfen zu lassen, dann muss man mit einem möglichst geringen Schutz der Bevölkerung argumentieren", vermutet Robert Rockenfeller. "Da ist ein Wert von unter drei Prozent überzeugender als 25 oder fast 30 Prozent."
Als Ende 2021 heftig über die Impfpflicht debattiert wurde, waren bereits 92 Prozent der Bevölkerung immun.
Abenteuerlich war auch der Weg zur Publikation dieser Studie. Sechs von sieben Fachjournalen, bei denen die Studie eingereicht wurde, haben die Veröffentlichung abgelehnt. Beim siebten, dem Journal 'Frontiers in Epidemiology' dauerte der Peer Review Prozess mehr als ein Jahr. "Unsere Studie ist im Grunde eine Provokation an das RKI", erklärt Michael Günther. "Das RKI hat jetzt die Möglichkeit, einen so genannten 'Letter to the Editor' zu schreiben, um darin nachzuweisen, dass wir einen Fehler gemacht haben."
Ich bin gerade auf eine Geschichte gestoßen, die ich vor zehn Jahren geschrieben habe: "Die Story vom Cowboy".
Es handelt sich um ein Gleichnis und ich bin gespannt, welche Interpretationen Euch dazu einfallen. https://ehgartner.blogspot.com/2015/09/diesmal-erzahle-ich-eine-kurze.html
Der "Westfälische Friedenspreis" 2026 geht an die NATO. Der Preis ist mit 50.000 EUR dotiert und wird von Bundespräsident Steinmeier übergeben. So wie ich ihn einschätze, wird er sich freuen, dass endlich mal jemand Vernünftiger gewonnen hat, der das Geld auch gewinnbringend einsetzt.

Nach dem Friedensnobelpreis für die Oppositionführerin in Venezuela und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für den russophoben Historiker Karl Schlögel steht die Entscheidung durchaus in einer logischen Abfolge.
Vielleicht legt ja auch Österreich nach. Man könnte z.B. die kommende Dreikönigs-Sternsingen-Aktion entsprechend widmen. Und mit dem Spendenerlös Munition einkaufen oder Landminen.

Dass der diesjährige Friedenspreis bei Pazifisten für Diskussionen sorgen könnte, schreibt der WDR in seiner Nachricht, sei vom Stifter des Preises, der "Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe", durchaus erwünscht.
Deren Jury ist übrigens prominent besetzt. Neben Präsident Steinmeier, sitzt hier auch der Kanzler Friedrich Merz sowie der Ex-Minister und Vizekanzler Sigmar Gabriel, der seit kurzem auch in den Aufsichtsrat des Rüstungskonzerns Rheinmetall eingezogen ist.
"Mit der Auszeichnung des NATO-Bündnisses würdigen wir eine Institution, die in einer Zeit globaler Unsicherheit Verlässlichkeit schafft, Partnerschaft fördert und Frieden durch Stabilität ermöglicht", erklärte der Vorsitzende der Jury, Miele-Geschäftsführer Reinhard Zinkann. Als Beispiel für eine derartige Friedensaktivität nannte er die Unterstützung der Ukraine.

Na denn.
Ungarns Präsident Viktor Orban war kürzlich in Washington, um sich mit Präsident Trump zu treffen. Es ging darum, dass die USA gefordert hatten, alle Öl- und Gaslieferungen aus Russland sofort zu stoppen. Für Ungarn hätte das katastrophale Folgen, weil es wirtschaftlich nach wie vor eng mit Russland zusammen arbeitet und mehr als zwei Drittel seiner Energieversorgung von dort bezieht. Orban postete jetzt: "Die Entscheidung ist getroffen: Präsident DonaldTrump hat vollständige Sanktionsausnahmen für die Pipelines TurkStream und Friendship garantiert, sodass Ungarn weiterhin Familien mit den niedrigsten Energiepreisen in Europa versorgen kann."
Das stellt sich in der Praxis so dar: Der durchschnittliche Gaspreis pro kWh beträgt in Ungarn aktuell 0,03 EUR, in Österreich hingegen 0,14 EUR und in Deutschland 0,09 EUR.
Wir liegen also beim drei- bis vierfachen Preis, den Ungarn bezahlt. Dasselbe Verhältnis gilt auch bei Haushaltsstrom.
Das besondere an der obigen Meldung: Das kürzlich verabschiedete Sanktionspakekt gegen Russland, das auch das Verbot jeglicher Öl- und Gasimporte ab 1.1. 2027 beinhaltet, wurde von der EU verabschiedet.
Warum reist Orban also nach Washington, um sich davon befreien zu lassen?
Nun, das liegt eben daran, dass auch Brüssel seine Befehle von Washington empfängt. Warum also mit dem Schmiedl verhandeln, wenn man auch zum Schmied gehen kann. Zumal Orban zu Trump bessere persönliche Beziehungen pflegt als zu von der Leyen.
"Ungarn bleibt in totaler Abhängigkeit von Moskau", titelte ntv in einem Bericht zu diesem Treffen. Tatsächlich hatte Ungarn nach 2022 stur an seinen Handelsbeziehungen zu Russland fest gehalten. Mit dem Resultat der günstigsten Energiepreise Europas.
Ein mindestens ebenso treffender Titel hätte lauten können: "Europa bleibt in totaler Abhängigkeit von den USA".
Oberst Markus Reisner ist seit Ausbruch des Ukraine Kriegs zum militärischen Kriegserklärer geworden. Regelmäßig ist er in den Sendungen des ORF zu Gast und gibt seine Meinung zum besten. So sagte er beispielsweise, dass wir uns längst im Krieg mit den Russen befinden. Bislang seien es zwar noch Drohnenattacken und Flugraumverletzungen, der hybride Krieg habe aber längst auch Österreich erreicht.
Er erklärte, was damit gemeint ist:
"Wenn es um den Informationsraum geht, sind Sie das Hauptziel des Gegners", sprach er das Publikum direkt an. "Sie bilden sich eine Meinung. Der Gegner versucht Ihnen diese Meinung schmackhaft zu machen. Und da wird es natürlich interessant. Denn die Absicht des Gegenüber ist es, die Bevölkerung dahingehend zu beeinflussen, dass es den Gegner gar nicht als Gegner sieht, sondern sich denkt: Naja, man muss die auch ein bisschen verstehen."
Den Gegner auch ein bisschen verstehen – das ist also Krieg?
Und wenn man die Möglichkeiten einschränkt, die Sichtweise des Gegners zu verstehen - wenn man z.B. den Internet-Auftritt von RT (Russia Today) oder 'Sputnik' verbietet, russland-freundlichen deutschen Journalisten wie Thomas Röper oder Alina Lipp die Bankkonten sperrt und die Einreise in die EU verweigert und 'Russlandversteher' wie Ulrike Guerot oder Gabriele Krone-Schmalz prinzipiell von Talkshows oder Interviews ausschließt – das wäre dann Verteidigung, die uns den Frieden bewahrt?
Ich denke nicht. Was Oberst Reisner hier als hybride Kriegsführung verteufelt, kann man auch als Versuch Russlands verstehen, die Zensur zu umgehen und der westlichen Propaganda russische Propaganda - oder neutraler ausgedrückt, die russische Sichtweise – zumindest auf Umwegen nahe zu bringen. Etwas, das nicht nötig wäre, wenn unsere Medien nach den Grundlagen eines ausgewogenen Journalismus arbeiten würden, der auch die Gegenseite zu Wort kommen lässt.
Brandgefährlich ist Reisners Argumentation auch insofern, als alle Personen, die in den sozialen Medien versuchen, das Manko der einseitigen Sichtweise auszugleichen, damit gezielt unter Verdacht gestellt werden, sie seien Teil dieser 'feindlichen hybriden Kriegsführung'. Entweder gekauft oder prinzipiell antiwestlich und antidemokratisch eingestellt. Und bald schon könnten sie als Spione, als Schläfer, getarnte Terroristen, als anti-deutsches oder anti-österreichisches Gesindel gejagt werden.
Damit wird der Boden bereitet für die nächste Eskalationsstufe. Für den nächsten Schritt in den Krieg.
ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz, der gestern glücklicherweise einen russischen Drohnenangriff im ukrainischen Kriegsgebiet überlebt hat, sieht die Gefahren unserer eigenen westlichen Medienpolitik übrigens ganz ähnlich. Er gehört zur Minderheit jener Journalisten, die mutig genug sind, weiterhin ihre altbewährte Art des ausgewogenen Journalismus beizubehalten.
Auf einem Medienkongress, der kürzlich in Hohenems stattfand, sagte er auf die Frage, was er zum Verbot des russischen Senders RT durch die EU hält, folgendes:
"Ich glaube, dass das Prinzip sein sollte, in westlichen Demokratien im Zweifel für die Freiheit und nicht für die Zensur einzutreten."
Am 26. November läuft mein Film "LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX" im Zug der Deutschland Premierenwoche im Capitol Kinocenter Ansbach.
Ich bin auch dabei und freue mich auf ein volles Kino. Bitte leitet diese Info an interessierte Gruppen in der Region Ansbach bzw. Nürnberg weiter.
Hier könnt Ihr die Tickets vor-bestellen:
https://kinotickets.express/ansbach-capitol/sale/seats/75832