Ehgartners.Info
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Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
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Während die europäische Politik weiter auf die reinigende Kraft der Faktenchecker baut, macht der Meta Konzern mit Facebook und Instagram eine 180 Grad Wendung und wirft - so wie Twitter/X nach der Übernahme durch Musk - den Großteil der Zensoren raus. Der Umschwung trifft Europa, das zunehmend paranoider wird und darauf mit stalinistischer Gesinnungskontrolle reagiert, auf dem falschen Fuß.

Die Auswahl der EU-Führungspositionen den transatlantischen Netzwerken zu überlassen und den USA politisch und wirtschaftlich hinterher zu hecheln, scheint auf die Dauer kein Erfolgsrezept.
https://ehgartner.blogspot.com/2025/01/zuckerberg-folgt-musk-und-schafft-die.html
Es werden ganz sicher keine ruhigeren Zeiten mit einem Psycho wie Trump als Präsident. Kanada und Panama annektieren. Grönland den Dänen abnehmen, notfalls mit Gewalt. Weil das braucht er "zur Sicherung der freien Welt".
Die Hamas in die Hölle zu schicken, scheint da noch eine der gemäßigteren Drohungen. Denn wenn man sich die Bilder von Gaza ansieht, leben sie längst dort.
Die Idiocracy blüht und gedeiht.
Sowohl die öffentlich rechtlichen Medien als auch die EU-Kommission haben die Ankündigung von Facebook und Instagram CEO Mark Zuckerberg, die Faktenchecker- und Zensur-Abteilungen in den USA aufzulösen, scharf kritisiert. Faktenüberprüfung mit Zensur gleichzusetzen sei ohnedies eine „falsche und böswillige Behauptung“, verlautbarte die EFCSN, ein Zusammenschluss der europäischen Faktencheckorganisationen.
Die philippinische Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa beklagte, das Ende des Faktenüberprüfungsprogramms würde zu einer „Welt ohne Fakten führen“. Und eine Welt ohne Fakten ebne den Weg für Diktatoren.

Mark Zuckerberg hat im Joe Rogan Podcast jetzt nochmal ausführlich Stellung genommen und erklärt, warum er für Facebook und Instagram die Zensur - zumindest in den USA - aufhebt.
Von Anfang an sei er „besorgt“ gewesen, „zu einer Art Entscheider darüber zu werden, was in der Welt wahr ist“. Diese Rolle sei ihm von der Biden Administration aufgedrängt worden. Das begann während der Covid-Pandemie. Am Anfang sei auch er dafür eingetreten, der Regierung und ihren Botschaften beizustehen, weil er die Lage für sehr ernsthaft gehalten hat.
Später wurden die Eingriffe aber immer massiver. Leute aus der Biden-Administration hätten angerufen, seine "Manager angebrüllt und brutale Konsequenzen angedroht, wenn wir bestimmte Dinge nicht entfernen".
Kritik an der Maskenpflicht, der Zuverlässigkeit der Tests oder der Notwendigkeit von Lockdowns sollte unterbunden werden. Speziell als das Impfprogramm startete, wurde plötzlich jegliche Kritik daran als Sabotage empfunden.
Zuckerberg sagte, er sei sich in seinem eigenen Unternehmen vorgekommen, wie im Roman '1984'.

Die von Facebook beschäftigten Faktenprüfer empfand er als viel zu voreingenommen.
„Es ist wirklich eine gefährliche Entwicklung, und es ist einfach ein Punkt erreicht, an dem zu viel Vertrauen durch diese Zensurauflagen zerstört worden ist.“

Als „wirklich beschämend“ bezeichnete der scheidende US-Präsident Joe Biden die Abschaffung von Faktenchecks. Das widerspreche allem, was Amerika ausmache.
Am Sonntag ist Paul Schreyer, Herausgeber des Magazins 'Multipolar', beim Parteitag des 'Bündnis Sarah Wagenknecht' (BSW) als Gastredner aufgetreten. Schreyer wurde durch die Veröffentlichung der internen RKI-Protokolle zum Management der Covid-Pandemie bundesweit bekannt.
In seiner kurzen Rede forderte er die öffentliche Aufarbeitung von bislang ungeklärten Phänomenen aus dieser Zeit. Darunter die Klärung der Frage, wer eigentlich auf die Idee gekommen ist, dass man in Deutschland unbekannte Maßnahmen wie einen Lockdown einführen sollte.
Schreyer erklärt, dass die Mehrzahl der international umgesetzten Maßnahmen vorab in den USA ausgetüftelt und im Rahmen von Pandemie-Übungen eintrainiert worden waren.
Und dann erwähnte er, dass wohl auch das Virus nicht aus China, sondern aus den USA stammte: Robert Redfield, der zur Covid-Zeit amtsführende Leiter der CDC (Centers for Disease Control), hatte im November 2024 erklärt, er sei inzwischen aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse zu der Ansicht gekommen, dass das Coronavirus in einem amerikanischen Labor erzeugt worden ist, im Rahmen eines Biodefense-Programms. Redfield nannte auch den Namen des Labors an der University of North Carolina. "Wie Sie sich alle erinnern, haben Sie davon in der Tagesschau nichts erfahren", kommentierte Schreyer ironisch. Zur Klärung dieser und sonstiger wichtiger Fragen forderte er die Einrichtung von gesellschaftlich breit besetzten Untersuchungsausschüssen. Am Ende seiner Rede wurde Schreyer mit Standing Ovations verabschiedet.

Das Presseecho auf diesen Auftritt klang weniger begeistert. Antiamerikanismus wurde ihm ebenso vorgeworfen, wie die üblichen Totschlagargumente, er sei ein Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner. So als hätte er selbst sich das Argument ausgedacht, dass die tödlichen Viren in den US-Labors gebastelt worden waren. Die Information, dass er die Aussage des CDC Direktors zitiert hatte - also jenes Mannes, der während der Pandemie in den USA eine ähnliche Position bekleidet hat, wie RKI-Chef Lothar Wieler in Deutschland - wurde schlicht unterschlagen.

Was ist bloß in die deutsche Presse gefahren, welche psychische Anomalität grassiert hier? Die Aufklärung der Herkunft dieser Viren ist keine Kleinigkeit. Die Schwamm-drüber Position ist angesichts von Millionen Todesopfern der Pandemie ähnlich verantwortungsvoll wie die Vertuschung des Holocausts. Zumal die 'Gain of Function'-Forschung, die diese Meisterleistung der Gentechnik hervorgebracht hat, ja weiter betrieben wird und jederzeit wieder so ein Ungeheuer gebären kann. https://multipolar-magazin.de/artikel/bsw-rede-schreyer
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/mensch-und-medizin/mensch-und-medizin-mrna-gift-in-nahrungspflanzen-alu-in-impfstoffen

In der Reihe Mensch & Medizin war ich zu Gast bei Kontrafunk.

Wie ist es um die Zukunft der mRNA-Technologie bestellt? Darüber informiert uns der Neurobiologe Dr. Tom Reimer. Der Professor für Pharmazeutische Biologie Michael Wink klärt über Gifte in Nahrungspflanzen auf. Mit dem Wissenschaftsjournalisten und Dokumentarfilmer Bert Ehgartner sprechen wir über seinen Film „Unter die Haut“, in dem es um Aluminium in Impfstoffen, insbesondere in der HPV-Impfung, geht.
Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Anteil der Verteidigungs-Ausgaben am BIP in Deutschland von 1,1% (2014) auf 2,12% (2024) in etwa verdoppelt.
Für die Spitzen der NATO ist das noch bei weitem zu wenig. Rob Bauer, der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, forderte jetzt, die Volkswirtschaften der NATO-Länder müssten „in einen Turbo-Kriegsmodus“ versetzt werden, um „die neuen militärischen Pläne der NATO zu erfüllen, sowohl heute als auch in den nächsten fünf Jahren“.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte bekräftigte diese Aussage: „Um Krieg zu verhindern, müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir müssen Europa in den Kriegsmodus versetzen.“

Als einer der eifrigsten NATO-Handlanger entpuppte sich der Chef der Grünen, Robert Habeck. „Nach Berechnungen von Experten sind in den nächsten Jahren etwa dreieinhalb Prozent unserer Wirtschaftsleistung für Verteidigung nötig. Das teile ich“, sagte der grüne Kanzlerkandidat dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

3,5% des Anteils am BIP!

Weiß eigentlich jemand, wie viel das ist? - Das deutsche Bruttoinlandsprodukt - die Summe von allem, was Deutschland erwirtschaftet hat - lag 2024 bei 4,3 Billionen Euro. Das ergibt - nach Habecks Forderung - ein Militärbudget von glatten 150 Milliarden Euro. - Das entspricht 37,5% der gesamten staatlichen Einnahmen, die im Jahr 2024 bei rund 400 Milliarden Euro lagen.

Und das in einem Land, das - so wie auch Österreich - eine wirtschaftliche Rezession durchmacht und der Bevölkerung in Folge der Verschwendungspolitik der Covid-Jahre massive Einschränkungen zumutet. Die Infrastruktur ist am Boden, im Gesundheitsbereich herrscht vielfach der Notstand, der Umbau des Energiewesens verschlingt Unsummen. Und dann will der selbst ernannte Kanzlerkandidat der einstigen Friedenspartei 'Die Grünen' 150 Milliarden für die Aufrüstung beisteuern.
In einer Koalition mit dem NATO-Lobbyisten und Blackrocker Fritz Merz könnte somit ein "Kriegsbudget" bereits 2025 Realität werden.

Deutschlands Politik-System steckt derart im Sumpf, dass es nur noch weh tut.
Biden begnadigt - neben seinem Sohn - nun rasch auch noch den alten Systemmafioso Anthony Fauci. Offenbar ist ihm bereits alles wurscht - sein Ruf ohnehin nicht mehr zu retten.
Der Grund für die ungewöhnliche Aktion liegt in der bevorstehenden Anklage - die Anthony Fauci unter Donald Trump erwartet. Der designierte Gesundheitsminister RFK jun. hat bereits ordentlich Material gesammelt und ein Buch über Faucis gesammelte Skandale geschrieben.
Fauci schaffte es als „öffentliches Gesicht der Pandemie“ zu einer enormen Bekanntheit. Allein die Kosten für seine Sicherheit (Personenschutz, etc.) liegen seit seinem Ausscheiden aus dem Amt zu Jahresbeginn 2023 im zweistelligen Millionenbereich.

Fauci stieg 1984 als Chef des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten ein - damals verwaltete er ein jährliches Budget von 370 Mio Dollar. Bis zu seinem Ausstieg stieg es auf 6.000 Mio. Dollar an.
Er war die allmächtige Spinne im Netz - und knüpfte ein ebenso umfassendes wie undurchsichtiges Beziehungsgeflecht zwischen Industrie und Politik.
Er managte AIDS, Schweinegrippe, Ebola, Zika und Covid, um nur ein paar seiner Agenden zu zitieren. Stets hatte er ein offenes Ohr, wenn es um die Entwicklung neuer Impfungen oder Medikamente ging. Immer stand der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund, Sicherheit war weniger sein Ding. Das begann schon bei den ersten Aids-Mitteln (AZT), die gefährlicher als die Krankheit waren und durch ihre Toxizität die typischen Totenschädel-Gesichter verursachten, wie sie etwa die berühmte Benetton Schockwerbung von Oliviero Toscani zeigte.
Ebenso am Kerbholz hat Fauci die Unterstützung der brandgefährlichen „Gain of Function“ Forschung, die als bekanntestes Produkt die SARS-CoV II Viren hervorbrachte und Millionen Menschenleben kostete.
Spätestens mit seiner Förderung dieser in den USA seit 2015 offiziell verbotenen Forschung, hat er sich strafbar gemacht.

Dass Biden diese Untersuchungen behindern will, zeigt ein letztes Mal, auf welcher Seite der scheidende Präsident steht. Vielleicht hätte er sich auch noch selbst begnadigen sollen.
Manche Journalisten fühlen sich nicht in erster Linie ihrem Publikum und ihrer professionellen Neugier verpflichtet, sondern verstehen sich als 'Gatekeeper'. Sie bestimmen, welche Informationen zum Publikum durch gelassen werden und bemühen sich damit, ihre eigene Haltung, jene ihrer Chefs oder der ihnen nahe stehenden Politik zu verteidigen. Und dazu gehört auch, dass ihr Publikum nichts von Dingen erfahren soll, welche die eigenen Positionen gefährden. Ein gutes Beispiel für diese Art der Berufsauffassung ist die ORF-Redakteurin Barbara Schieder. https://ehgartner.blogspot.com/2025/01/journalisten-als-gatekeeper-ein.html
Vorgestern habe ich mir mit meiner Frau und Freunden das Programm „Trotzdem“ des Kabarettisten Thomas Maurer angesehen.
Ich finde ihn genial - und neben Hader zudem den besten Schauspieler im Kabarett-Genre.
So auch diesmal. Ein von vorn bis hinten durchkomponiertes dichtes Gedankengebäude rund um das Thema handy, social Media, internet-detox und fake news.
Mitten in einer Pointen-Orgie sagte Maurer, dass er es nicht versteht und abstoßend findet, wenn sich noch immer Leute über die Corona-Zeit echauffieren und sich selber als Opfer stilisieren.
Ich hatte an diesem Tag nicht die Laune, das Programm zu unterbrechen und raus zu schreien, was er sich eigentlich einbildet.
Ein Freund von mir hat das an anderer Stelle getan. Er hörte die Science Busters in deutlich strengerer Laune - unterbrach deren Programm lautstark und wurde vom Saalschutz abgeführt.
Hochachtung!
Ich möchte Thomas Maurer auf diesem - weniger aggressiven Weg - den Gedankenanstoß mitgeben, dass wir NICHT ALLES VOLLTROTTEL waren. Dass man damals als Maßnahmen-Kritiker und Impf-Verweigerer das absolute Dissidenten-Feeling mitbekam - ständig von volkstreuen Maurerfreunden angegiftet wurde - und wissenschaftliche oder demokratisch-legitimierte Argumente rein gar nichts zählten. Denn es wurden die "Zügel strenger angezogen" wie es die Kanzler-Parodie Schallenberg formulierte.
Das nicht zu verstehen, und als billige Pointe anzuführen, fand ich schwach. Ebenso die Gags, die sich ausschließlich gegen Trump, Musk, Kickl und Konsorten richteten. Aber Lichtgestalten wie Biden, Schallenberg oder Nehammer vermied.
Josef Hader hätte hier hoffentlich etwas universeller argumentiert.
Als erste Amtshandlung gab der neue CIA-Chef John Ratcliffe bekannt, dass die SARS CoV-II Viren mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Labor stammen - also absichtlich von Wissenschaftlern fabriziert worden sind.
Zeitgleich schwenkte auch Deutschlands Obervirologe Christian Drosten in richtung Laborherkunft um. Bei SARS-1 habe es auch länger gedauert, bis China eindeutig den natürlichen Ursprung dieser Viren nachgewiesen hat, erzählte Drosten. Das dauere nun aber schon zu lange. „Je mehr Zeit vergeht, desto skeptischer werde ich", sagte Drosten im Interview mit der Berliner taz.
"Drostens Positionen mutieren schneller als das Virus", kommentierte das die Welt-Redakteurin Elke Bodderas.
2020 hatte Drosten die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus aus dem Labor kommt, noch kategorisch ausgeschlossen und es - gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern - in einem offenen Brief im Journal Lancet als "Verschwörungstheorie" bezeichnet. Besonders skurril war dabei, dass einige der Unterzeichner des Lancet Briefs im dringenden Verdacht stehen, dass sie an der Entwicklung der Viren beteiligt waren.
Auch Drosten selbst gehörte zu den öffentlichen Verteidigern der "Gain of Function"-Forschung. Dieser Ausdruck bezeichnet den Versuch, Viren mit Hilfe gentechnischer Eingriffe gefährlicher zu machen. Das sei nötig, weil sich Viren auch durch Mutationen selbst radikalisieren können, argumentieren die Befürworter. Und darauf will man vorbereitet sein.
Die Gegner dieser gefährlichen Labor-Experimente sehen das als Ausrede und gehen davon aus, dass es sich dabei vorwiegend um Biowaffen-Forschung der Militärs handelt. Denn natürlich wären krank machende Viren eine potente Waffe, die gegnerischen Mächten schweren personellen und wirtschaftlichen Schaden zufügt.
Deshalb wird "Gain of Function" Forschung meist gemeinsam mit der Entwicklung von Impfstoffen betrieben, welche die eigenen Soldaten bzw. die eigene Bevölkerung schützen sollen. Lange schon besteht der Verdacht, dass es sich z.B. beim Konzern Moderna, wo bereits parallel zu den Experimenten in Wuhan an entsprechenden Impfstoffen geforscht wurde, um eine Firma handelt, die eigentlich dem US-Militär untersteht.
Der Gesinnungswandel von Christian Drosten deutet an, dass er damit rechnet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Labor-Herkunft endgültig bewiesen wird. Deshalb rückt er rechtzeitig von seiner Position ab, bevor er selbst ins Zentrum der weiteren Recherchen gerät. Denn das ist nun zu erwarten: Ohne Drostens Ruck-Zuck-PCR-Tests, die er angeblich ohne internes Vorwissen und mit viel Glück binnen weniger Tage entwickelt hat, wäre es nicht gelungen, die Welt mit einer derart umfassenden Viren-Hysterie zu überziehen.
Vielleicht war das ja die Rolle, die Herrn Drosten im internen Planspiel der Pandemie zugewiesen war.
Ein Indiz dafür ist die von Drosten für den Test vorgeschlagene Zyklusschwelle (Ct-Wert). Sie bezeichnet die Umläufe der PCR-Tests, bei denen das identifizierte Genmaterial jeweils verdoppelt wird. Bei 25 Umläufen liegt die Genauigkeit des Tests bei etwa 75%. Je höher der Ct Wert, desto ungenauer ist der Test und desto höher ist das Risiko falsch positiver Resultate. Bei einem Ct-Wert von 35 sinkt die Genauigkeit auf weniger als 3%.
Christian Drosten hatte für seinen PCR-Test jedoch einen Ct-Wert von 45 vorgesehen.
"Ein Analyseergebnis mit einem Ct-Wert von 45 ist wissenschaftlich und diagnostisch absolut bedeutungslos", heißt es in einem Gutachten zu Drostens Vorgangsweise.
Klar ist jedoch, dass Drostens Test dazu diente, möglichst viele positive Resultate zu liefern und damit in der ersten Phase der Pandemie die höchste mediale Aufmerksamkeit zu garantieren.
Dass Christian Drosten beim Ct-Wert ein Missgeschick passiert ist, als er den weltweit ersten Test zu den brandneuen Viren gebastelt hat, ist eher unwahrscheinlich. Dass es eine gute Idee wäre, ihn bei weiteren Ermittlungen zum Ursprung der Viren als Mitwisser und Verdächtigen zu behandeln, liegt hingegen auf der Hand.
Mitte November hat die OMV der russischen Gazprom mitgeteilt, dass sie - aufgrund eines westlichen Schiedsgerichtsurteils, bei dem die Russen eine Phantasie-Strafe von 230 Mio. € aufgebrummt bekamen - diesen Betrag von ihrer Rechnung abziehen werden.
Am Tag nach dieser Provokation drehte Gazprom den Gashahn zu.
Ein Monat später, am 12.12. 2024 hat die OMV dann - mit Hinweis auf den bösartigen Lieferstop - die bis 2040 laufenden Verträge mit Gazprom ihrerseits aufgekündigt.

Auslöser für diese Harakiri-Aktionen war immenser politischer Druck auf die OMV - speziell von Seiten der EU. Unter anderem gab es die Androhung einer Milliardenstrafe - ebenfalls über ein westliches Schiedsgericht. Betreiber der Klage war der deutsche Gas-Handelskonzern Uniper. Das Unternehmen war Ende 2022 - so wie einige andere Gas-Handelsfirmen - unter Federführung von Wirtschaftsminister Robert Habeck verstaatlicht worden. Anlass war der drohende Konkurs dieser Firmen aufgrund der Russland Sanktionen.

Erinnert sich noch jemand an die vollmundigen Beteuerungen von OMV Management und Politik, dass die Abkehr vom billigen russischen Gas keinesfalls zu höheren Verbraucherpreisen in Österreich führen würden?

Nun, das war falsch.

Seit Mitte Dezember geht es mit dem Preis tendenziell nach oben. Im Jahresschnitt 2024 lag der Gaspreis bei 35€ pro Megawattstunde. Heute morgen wurde die MWh an der Börse in Amsterdam bereits mit 58,00 Euro gehandelt. Wenn es so weiter geht, liegen wir bald beim doppelten Niveau des Vorjahrs. Preistreiber sind auch die niedrigen Lagerstände in Deutschland und Österreich. Trotz des angeblich wärmsten Januars der Geschichte, sind die Speicher nur noch zur Hälfte voll.

Die OMV waren nicht nur von den Russland-Sanktionen betroffen, auch die Sprengung der Nordstream Pipelines - je nach Auslegung durch ein ukrainisches oder US-amerikanisches Terror-Kommando - verursachten dem Mitbesitzer OMV einen Milliardenschaden.

Dennoch erzielte die OMV in den Jahren 2022 und 2023 und 2024 mit Erträgen von jeweils über 5 Mia. Euro die höchsten Gewinne in der Konzerngeschichte. Die Manager erhielten geschmalzene Boni, die Aktionäre durften sich über Sonderdividenden freuen.

Die Leistung der Konzernführung bestand demnach vor allem darin, die künstlich erhöhten Marktpreise mit Aufschlag an ihre Kunden - also die privaten und gewerblichen Abnehmer - weiter zu geben.

Ums nochmal kurz zusammen zu fassen: die Politik hat Energie-Konzerne wie die OMV erpresst, an ihren Sanktionen gegen Russland teilzunehmen. In der Folge schossen die Energiepreise in die Höhe. Die Konzerne sahen die Krise als Chance und nahmen das zum Anlass, ihrerseits eine ordentliche Gewinn-Marge draufzuschlagen.

Und uns wird das als eine Art Naturphänomen verkauft, für das niemand (außer natürlich Putin) etwas kann.
Gestern ist unsere Stromrechnung für den Januar gekommen. Die hat es in sich.
Die Gebühr für die Netznutzung ist wie angekündigt von 5,77 Ct/kWh auf 8,20 Ct/kWh erhöht worden.
Noch wesentlich massiver fiel die Steigerung bei den "Abgaben" aus.
Bisher gab es diesbezüglich nur einen einzigen Posten auf unserer Rechnung. Der nennt sich "Elektrizitätsabgabe" und lag bei 0,10 Ct/kWh
Diese Elektrizitätsabgabe gibt es noch immer. Sie wurde allerdings gleich um das 15-fache, nämlich auf 1,50 Ct/kWh erhöht.
Neu auf der Rechnung ist nun der Posten "Erneuerbaren Förderpauschale". Er liegt bei 19,02 EUR pro Zählpunkt und Jahr.
Weiters gibt es drei Posten, die alle gleich heißen, nämlich "Ökostromförderbeitrag".
Der setzt sich so zusammen:
Für "Arbeit" wird 4,70 EUR pro Zählpunkt und Jahr berechnet, außerdem 0,74 Ct pro verbrauchter kWh.
Für "Verlust" wird zusätzlich 0,06 Ct/kWh berechnet.
Diese neue Vielfalt sorgte dafür, dass der Posten "Abgaben" in unserer Januar-Rechnung einen satten Sprung von durchschnittlich 1,10 EUR im Vorjahr auf nunmehr 27,90 EUR machte.
Wir sind beim Anbieter aWATTar, der Stunden-aktuelle Energiepreise verrechnet, die sich nach dem jeweils gültigen Börsenwert pro kWh richtet.
Das war im vergangenen Jahr - zumindest bis zum September - ein Vorteil. Bis dahin zahlten wir für die kWh einen Preis zwischen 7,21 (Juni) und 9,40 Ct/kWh (September). Oftmals lag der stündliche Energiepreis deutlich im Minus (siehe Beispielsfoto vom April 2024).
Ab Oktober gings zügig nach oben - und seit November liegt der Netto-Energiepreis pro kWh über 15 Ct.
Wenn man den Gesamtbetrag der Stromrechnung (incl. aller Steuern und Abgaben) auf die verbrauchten Kilowattstunden umrechnet, so bezahlten wir im Frühjahr und Sommer 2024 durchschnittlich 18,50 Ct/kWh. Im November und Dezember lagen wir bei 28 Ct/kWh. Und nun mit Januar 2025 halten wir bei 34 Ct/kWh.
Einer der Auslöser des Preisanstiegs an der europäischen Strombörse ist der enorme Energiebedarf Deutschlands, die an Tagen mit 'Dunkelflaute' (keine Sonne, kein Wind) bis zu 50% ihres Stroms importieren und damit den Börsenkurs gewaltig nach oben drücken. Laut Bundesnetzagentur hat Deutschland im Vorjahr 13% seines Strombedarfs importiert.
Ein weiterer Auslöser der Preissteigerung bei den Abgaben und Netzgebühren ist die grüne Energiewende. Zum einen müssen die Netze ausgebaut werden, weil tausende von Photovoltaikanlagen dazu kamen und Strom von der "falschen Seite" ins Netz liefern. Allein die niederösterreichische EVN plant bis 2030 den Ausbau von 6.000 Kilometern Stromleitungen, 40 neue Umspannwerke und über 4.000 neue Trafostationen. Das entspricht einer jährlichen Investition von fast einer Milliarde Euro. Österreichweit werden derartige Kosten natürlich auf die Kunden umverteilt.
Die Stromversorger haben zudem das Problem, dass in der warmen Jahreszeit, wenn die Sonne scheint, viel zu viel Strom gleichzeitig geliefert wird, wenn gar nicht so viel gebraucht wird. Sein tatsächlicher Wert sinkt deshalb auf null oder geht sogar ins Minus.
Weil es allerdings politisch nicht erwünscht ist, dafür auch den realen Wert - nämlich null Cent - zu zahlen, wird abermals die Gesamtheit aller Strombezieher herangezogen, um den eingespeisten PV-Strom zu subventionieren. Derzeit liegt der Einspeistarif bei 9,73 Ct/kWh.
Ich habe Euch diesen Überblick geschrieben, weil die Details der Stromberechnung extrem kompliziert gehalten sind. Wahrscheinlich mit Absicht.
Jeder Anbieter hat zudem eigene Konditionen. Viele sehen die aktuellen Kostensteigerungen noch gar nicht, sondern erleben die unangenehme Überraschung erst mit der Jahresabrechnung. Dass es der Politik nicht gelungen ist, die negativen Auswirkungen des super-liberalen europäischen Energiemarktes für die Bevölkerung zu minimieren, ist kein Ruhmesblatt. Und dass Länder wie Deutschland eine derart bescheuerte Energiepolitik betreiben, dass sie auch die Nachbarländer mitreißen, ist sowieso wieder ein eigenes Kapitel.
Die aktuellen Strompreise pro Stunde (die App heißt 'Spotpreis')
Beispiel für einen Tag mit negativen Strompreisen
Drei Jahre lang gab es von Seiten der EU keinerlei ernst zu nehmende Friedensinitiative bzgl der Ukraine. Kontakt zu Russland wurde abgelehnt. Deutschlands Außenministerin Baerbock weigerte sich sogar, mit dem russischen Amtskollegen Lawrow überhaupt zu sprechen.
Als es im April 2022 ernstzunehmende Friedensverhandlungen gab und die Parteien Kiew und Moskau kurz vor dem Abschluss standen, wurde die Initiative auf Betreiben von UK und USA abgelehnt. "Die Kriegsziele sind noch nicht erfüllt", hieß es. Und die Europäer applaudierten. Denn im Vertrag wäre die Ukraine zur Neutralität verdonnert worden. Unmenschlich! Wo kommen wir da hin, wenn das die Russen diktieren!

Und nun stehen sie da wie belämmerte Affen. Die Kriegshetzer und Flintenweiber. Die Schreibtisch-Strategen und moralischen Massenmörder. Hunderttausende Soldaten sind gestorben. Eine ganze Generation verloren und traumatisiert. Die Infrastruktur zerstört. Während ihre Polit-Elite im Schnaps- und Kokstaumel ihre abgezweigten Millionen feiern.
Die Ukraine sind das unglücklichste und am meisten missbrauchte Land dieser Welt. Deren Selbstbestimmung wurde spätestens mit dem von den USA forcierten Maidan-Putsch abgeschafft. Nun konnte ein dauerhafter Keil zwischen Europa und Russland getrieben werden. Die Ukraine wurde benutzt, um das eigene teure Fracking Gas exportieren zu können. Nebenher konnte das Land mit seinen Bodenschätzen und fruchtbaren Äckern weiterhin aufgekauft und ausgebeutet werden. Nirgendwo gab es - an der Schnittstelle ukrainischer Oligarchen und westlicher Abnehmer - so viel zu verdienen, wie hier. Nicht umsonst trieb sich Bidens Sohn jahrelang geschäftlich in der Ukraine rum.

Von unseren Poltikern hörte man - mit Ausnahme von AfD, BSW und FPÖ - nichts von diesen Hintergründen. Auch nicht aus den Medien, obwohl es vor wenigen Jahren sehr wohl noch kritische Reportagen und Dokumentationen zu diesen Themen gab. Nun war US-Propaganda auf allen Kanälen angesagt.
Und Politiker wie Scholz, Merz oder Habeck, die allesamt ihre Karriere transatlantischen Netzwerken verdanken, beschränkten ihre Initiative auf Waffenhilfen und die Forderung nach immer stärkeren und weiter reichenden Waffensystemen. Stolz waren die Deutschen auf ihre neue Ost-Offensive. Die Moralkriegerin Baerbock erinnerte sich mit feuchten Augen an ihren Nazi-Großvater, der dort so heldenhaft gekämpft hatte. Gemeinsam mit Verteidigungsminister Pistorius wurde sie - hochgepusht von der antirussischen Medien-Propaganda zu Deutschlands beliebtester Politikerin.

Seit Trump nun im Amt ist und seine Emissäre bei der Münchner Sicherheitskonferenz die neue Linie verkünden, fällt den hiesigen Kriegstreibern die Lade herunter. Der Krieg ist verloren. Die Ukraine zerstört, bankrott und korrupter den je. Und die Amerikaner lassen die Europäer mit dem ganzen Elend allein.

Dass die Europäer durch all den Schaden klüger geworden wären, dazu reichte es aber noch lange nicht. Man setzt nun alles daran, den wirtschaftlichen Niedergang der EU durch ein weiteres Hochschalten der Ukrainehilfe und der Militärbudgets nochmal zu beschleunigen. Denn wenn die untreuen Amerikaner gehen, so kann man das Land ja alleine adoptieren und vielleicht den Krieg gegen Russland noch ein paar Wochen oder sogar Monate weiter führen. Vielleicht doch noch zumindest ein paar Taurus liefern und Richtung Moskau schießen.
Unter einem neuen Kanzler Merz wird das durchaus möglich. Denn wenn Trump in den USA mit dem Deep State aufräumt, so bleiben dessen Überbleibsel in Europa bislang unangetastet. Und die EU ist voll mit derartigen Agenten. Angefangen ganz oben bei Ursula von der Leyen, die ganz offiziell als Kandidatin für die NATO Spitze galt.

Das einstige Friedensprojekt EU ist zu einem ferngesteuerten narkotisierten Monster verkommen, das von Repräsentanten geleitet wird, die alles mögliche repräsentieren - die Rüstungsindustrie, die Geheimdienste, die Energiekonzerne und viele andere Interessen - aber nicht das europäische Volk.
Wissenschaftsjournalismus versteht seine Aufgabe im ORF vorwiegend als Nacherzählung der PR Aussendungen der jeweiligen Experten oder Organisationen.
Diese Themen eigenständig zu hinterfragen oder sachgerecht zu kritisieren, das übersteigt entweder die Kompetenzen der Journalisten oder ist von Seiten der Redaktionsleitung nicht erwünscht.

Eben brachte das Mittagsjournal einen Beitrag zu einer notwendigen Reform der Vorsorgeuntersuchung. Ein Arzt erzählte, dass es irreführend und gefährlich sei, wie dort der Cholesterinwert bestimmt wird. Nämlich als Quotient des guten HDL und des bösen LDL Cholesterins.
Bisher sei man davon ausgegangen, dass ein hoher guter Wert einen hohen schlechten Wert abmildert oder sogar neutralisiert. Das aber sei falsch, sagte der Arzt. Denn ein hoher LDL Wert - über 190 - sollte jedenfalls medizinisch abgesenkt werden. Änderungen in Ernährung oder Lebensstil seien keine Alternative und könnten höchstens 10% Senkung machen und das sei viel zu wenig.
Nun denn, sagte der Moderator, dann wollen wir dem noch genauer nachgehen. Und er begrüßte einen weiteren Arzt im Studio. Der wiederholte im Prinzip die Einschätzung des Kollegen. Und nannte dann sogar einen noch niedrigeren LDL-Wert - nämlich 160 - ab dem Medikamente genommen werden sollten.

Es gab nicht die kleinste kritische Nachfrage, zum Beispiel über den zweifelhaften Nutzen und die beachtlichen Nebenwirkungen solcher Medikamente.
Nicht die Spur eigenständiger fachlicher Recherche.
Sonst wäre eventuell aufgefallen, dass beide Experten der vor ca. 2 Jahren gegründeten „Cholesterin Allianz“ angehören, deren Ziel es ist, die Verschreibung neuer LDL Senker zu forcieren.
Entgangen ist der Redaktion auch, dass die Idee zur Gründung so einer Allianz der Pharmaindustrie - in dem Fall dem Konzern Novartis - entsprungen ist.

Wer so eine naive korruptionsaffine Art des Wissenschaftsjournalismus propagiert, braucht sich nicht über dessen Ansehensverlust zu wundern.
Die Öffentlich-Rechtlichen und die Qualitätsblätter drehen gerade vollkommen durch. Seit Trump laufend gegen Selenski polemisiert und behauptet, dieser „mittelmäßige Schauspieler“ sei selbst Schuld am Krieg - und obendrein ein Diktator, der grad noch auf eine Zustimmung von 4% in der ukrainischen Bevölkerung bauen kann, gehts rund. Noch dazu, wo Europa von Trump - und seinem Vize Vance - abwechselnd ignoriert oder beleidigt wird.

Es ist schon Marke Trump, dass er sowohl die Handlungen Russlands als auch seines eigenen Landes im Vorfeld dieses Krieges vollständig außen vor lässt.

Aber wie nun alle in der EU bitzeln und zetern und das alleinige Wohl in der Hochrüstung sehen, das ist schon beängstigend.
Die EU, so hat es den Eindruck, wird in der Mehrzahl von Irren beraten und auch regiert.

Ständig wird der bullshit wiedergekaut, dass das kriegsmüde und der NATO finanziell hundertfach unterlegene Russland nun gleich das nächste Land angreift.
Irrsinnige Summen (500 Milliarden, 700 Milliarden!) werden rundum genannt, die man nun in die Aufrüstung stecken muss.
Es brauche einen nationalen Schulterschluss so wie beim Kampf gegen die Coronaviren - koste es, was es wolle.

Diese Medien, diese Politiker, diese Mentalität!
Es ist nur noch beschämend, wo wir in Europa angekommen sind.

Man braust, hat es den Eindruck, mit 180 km/h in die Sackgasse.
Im heute publizierten Medizinjournal 'Eurosurveillance' sind eine Reihe von Studien veröffentlicht, welche die Verbreitung der verschiedenen Influenzaviren sowie die Wirksamkeit der aktuellen Grippeimpfung beschreiben.

Die Grafik zeigt, dass Influenza A-Typen (blau und türkis) das Infektions-Geschehen bestimmt haben. Der Anteil von Influenza B lag in den meisten Studien unter 10%.

Dummerweise lag die Wirksamkeit der Impfung aber nur bei Influenza B in einem halbwegs akzeptablen Bereich von 58 bis 88%.

Bei Influenza A dominierte der Typ H1N1

Am besten wirkte die Impfung in der Altersgruppe von 18 bis 64 Jahren mit einer Schutzrate 45% bis 77%.
In der Altersgruppe der 2 bis 17-jährigen lag der Schutz zwischen 12 und 61%.
Besonders schlecht wirkte die Impfung ausgerechnet in der besonders beworbenen Zielgruppe der über 65-jährigen. Hier lag die Wirksamkeit in den meisten Studien deutlich unter 50% mit Tiefpunkten von 38% in Schottland sowie minus 22% in einer Länder-übergreifenden EU-Studie.

Diese Resultate entsprechen in etwa den Werten, die seit vielen Jahren veröffentlicht werden.
Zu beachten ist dabei, dass es sich nicht um randomisierte kontrollierte Studien handelt, die als einzige Studienart die realen Verhältnisse weitgehend unverzerrt wiedergeben. Bei Fall-Kontroll-Studien ergibt sich immer ein Verfälschungsrisiko, weil gesundheitsbewusste fitte Menschen häufiger zum Impftermin gehen als kranke, sozial schwache oder demente Menschen. ("healthy vaccinee Effekt") Insofern wird der Schutzeffekt der Impfung eher über- als unterschätzt.

Zu beachten ist weiters, dass fast alle Impfungen unspezifische Effekte auf die allgemeine Gesundheit haben. Bei Totimpfungen wie der Influenza-Impfung geht der Effekt meist in die negative Richtung. Das heißt, dass Geimpfte in der Folge anfälliger für alle möglichen Infektionen sind, weil deren Immunsystem durch die Impfung geschwächt wurde.
Dieser Effekt wird in den meisten Studien, die sich allein der Messung PCR-bestätigter Influenzafälle widmen, vollkommen ignoriert.
Wissenschaftler fordern deshalb seit langem, dass in den Studien auch der allgemeine Gesundheitszustand nach der Impfung mit gemessen werden muss. Denn was hat man davon, wenn man gegen Influenza geschützt ist, aber nach dem Impftermin auf Grund einer Abwehrschwäche an einer Corona- oder Noroviren-Infektion stirbt.