Mit jeder Menge Heuchelei hat die OMV den Gasvertrag mit Russland offiziell gekündigt. Der im Jahr 2006 abgeschlossene Vertrag hätte dem Unternehmen noch bis 2040 billiges Gas gesichert. Der politische und wirtschaftliche Druck speziell auch aus Deutschland ist offensichtlich zu stark geworden.
https://ehgartner.blogspot.com/2024/12/deutscher-druck-auf-omv-besiegelte.html
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Politischer Druck auf OMV besiegelte Gazprom-Aus
Bert Ehgartner bloggt über aktuelle Ereignisse aus Medizin und Wissenschaft mit einem kritischen Evidenz-basierten Ansatz
RS-Viren sind vor allem in der kalten Jahreszeit häufige Ursache von Atemwegsinfekten, die ein ähnliches Krankheitsbild machen wie Influenza- oder Corona-Infekte.
So gerne hätte Moderna endlich eine mRNA Impfung gegen RS-Viren für Babys auf den Markt gebracht. Außer der mRNA-Impfung gegen COVID hat der US-Konzern noch kein Produkt zugelassen bekommen. Doch ohne pandemischen "WARP-Speed" inklusive Abschaffung der meisten Qualitätskontrollen läuft es offensichtlich nicht nach Wunsch.
Und so folgte für die mRNA Babyimpfung gegen RS-Viren nun bereits in Phase 1 das wahrscheinlich endgültige Aus.
Auslöser für den Abbruch der Studie war die Tatsache, dass die Impfung schwere Krankheitsfälle nicht verhindert, sondern sogar verstärkt hat. Bei den geimpften Babys kam es bei 26,3% zu schweren Verläufen, in der Placebogruppe nur bei 8,3%. Die Studie wurde deshalb nach der zweiten von drei vorgesehenen RSV-Impfungen abgebrochen.
Bereits in den 1960er Jahren war ein erster Versuch, eine RSV-Impfung auf den Markt zu bringen spektakulär gescheitert. Damals wurden die Kinder geimpft und anschließend mit RS-Viren absichtlich infiziert. Daraufhin mussten 80% der Versuchsteilnehmer ins Krankenhaus eingewiesen werden; zwei Kleinkinder starben. Die Impfung hatte das Immunsystem so aggressiv gemacht, das es schwere Schäden an den Lungen der Kinder verursachte.
Die Behörden prüfen, ob auch diesmal wieder dasselbe Problem aufgetreten ist.
PS: ich habe mich geirrt: Moderna hat im heurigen Juni bereits eine Zulassung für eine RSV-Impfung für ältere Menschen erhalten. Sie heisst mResvia® (mRNA-1345
So gerne hätte Moderna endlich eine mRNA Impfung gegen RS-Viren für Babys auf den Markt gebracht. Außer der mRNA-Impfung gegen COVID hat der US-Konzern noch kein Produkt zugelassen bekommen. Doch ohne pandemischen "WARP-Speed" inklusive Abschaffung der meisten Qualitätskontrollen läuft es offensichtlich nicht nach Wunsch.
Und so folgte für die mRNA Babyimpfung gegen RS-Viren nun bereits in Phase 1 das wahrscheinlich endgültige Aus.
Auslöser für den Abbruch der Studie war die Tatsache, dass die Impfung schwere Krankheitsfälle nicht verhindert, sondern sogar verstärkt hat. Bei den geimpften Babys kam es bei 26,3% zu schweren Verläufen, in der Placebogruppe nur bei 8,3%. Die Studie wurde deshalb nach der zweiten von drei vorgesehenen RSV-Impfungen abgebrochen.
Bereits in den 1960er Jahren war ein erster Versuch, eine RSV-Impfung auf den Markt zu bringen spektakulär gescheitert. Damals wurden die Kinder geimpft und anschließend mit RS-Viren absichtlich infiziert. Daraufhin mussten 80% der Versuchsteilnehmer ins Krankenhaus eingewiesen werden; zwei Kleinkinder starben. Die Impfung hatte das Immunsystem so aggressiv gemacht, das es schwere Schäden an den Lungen der Kinder verursachte.
Die Behörden prüfen, ob auch diesmal wieder dasselbe Problem aufgetreten ist.
PS: ich habe mich geirrt: Moderna hat im heurigen Juni bereits eine Zulassung für eine RSV-Impfung für ältere Menschen erhalten. Sie heisst mResvia® (mRNA-1345
Damals ist der geistige Babyelefant mit Kurz & Co. durchgegangen - Geld spielte keine Rolle mehr, der Wahnsinn hatte Hochkonjunktur - wir bastelten uns unsere Do It Yourself Inflation und fielen am Ende der Covid-Orgie in ein tiefes Budgetloch.
Fast alle österreichischen Parteien haben den Covid-Maßnahmen damals zugestimmt und sich gegenseitig in ihren Forderungen -("Impfpflicht! Schulschließungen! Noch mehr Tests! Noch schärfere Lockdowns! Bessere Masken! Höhere Corona-Hilfsgelder!") - rechts und links überholt. Jetzt wollen sie nichts mehr davon wissen.
Denn jetzt ist Katerstimmung und niemand spricht mehr über die Ursachen der Misere. Dafür bringen die Verhandler der künftigen Regierung und die schlauen Wirtschaftsexperten jede Menge Vorschläge, wer diese bittere Suppe auslöffeln soll - am besten wir Steuerzahler.
Madeleine Petrovic fordert die sofortige Halbierung der Parteienförderung, als pädagogische Lektion für Politiker, die damals glaubten, dass es kein Morgen gibt und sie für ihre Handlungen keine Verantwortung tragen.
Es braucht dringend so eine Abmahnung, damit sie gegen international organisierte Panikmache etwas immuner werden und beim nächsten Pandemie-Theater eigenständiger denken.
Fast alle österreichischen Parteien haben den Covid-Maßnahmen damals zugestimmt und sich gegenseitig in ihren Forderungen -("Impfpflicht! Schulschließungen! Noch mehr Tests! Noch schärfere Lockdowns! Bessere Masken! Höhere Corona-Hilfsgelder!") - rechts und links überholt. Jetzt wollen sie nichts mehr davon wissen.
Denn jetzt ist Katerstimmung und niemand spricht mehr über die Ursachen der Misere. Dafür bringen die Verhandler der künftigen Regierung und die schlauen Wirtschaftsexperten jede Menge Vorschläge, wer diese bittere Suppe auslöffeln soll - am besten wir Steuerzahler.
Madeleine Petrovic fordert die sofortige Halbierung der Parteienförderung, als pädagogische Lektion für Politiker, die damals glaubten, dass es kein Morgen gibt und sie für ihre Handlungen keine Verantwortung tragen.
Es braucht dringend so eine Abmahnung, damit sie gegen international organisierte Panikmache etwas immuner werden und beim nächsten Pandemie-Theater eigenständiger denken.
Das große Brainstorming, wie die künftige österreichische Regierung die Bevölkerung am besten schröpfen kann, um das gigantische Budgetloch zu stopfen, läuft auch nach dem Ausstieg der NEOS weiter. Das Grundproblem ist aber ein anderes. https://ehgartner.blogspot.com/2025/01/wir-brauchen-weder-egoisten-noch.html
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Wir brauchen weder Egoisten noch Glaubenskrieger, sondern Diener des Staates (Kommentar)
Bert Ehgartner bloggt über aktuelle Ereignisse aus Medizin und Wissenschaft mit einem kritischen Evidenz-basierten Ansatz
Verehrtes Volk! Die Weihnachtsansprache der EU-Abgeordneten("Die Partei") und Schriftstellerin Sibylle Berg ist ganz unweihnachtlich und deshalb noch immer voll aktuell. https://www.youtube.com/watch?v=TljrfhZBt1M
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Weihnachtsansprache 24.12 2024
Weihnachtsansprache aus den Europäischen Parlament 24.12.2024.
Wer sich wundert, warum Elon Musk so massiv auf den britischen Premier Keir Starmer los geht und seinen Rücktritt fordert, hier sind einige Hintergründe:
https://ehgartner.blogspot.com/2025/01/der-grote-rassistische-skandal.html
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"Der größte rassistische Skandal Großbritanniens"
Bert Ehgartner bloggt über aktuelle Ereignisse aus Medizin und Wissenschaft mit einem kritischen Evidenz-basierten Ansatz
Während die europäische Politik weiter auf die reinigende Kraft der Faktenchecker baut, macht der Meta Konzern mit Facebook und Instagram eine 180 Grad Wendung und wirft - so wie Twitter/X nach der Übernahme durch Musk - den Großteil der Zensoren raus. Der Umschwung trifft Europa, das zunehmend paranoider wird und darauf mit stalinistischer Gesinnungskontrolle reagiert, auf dem falschen Fuß.
Die Auswahl der EU-Führungspositionen den transatlantischen Netzwerken zu überlassen und den USA politisch und wirtschaftlich hinterher zu hecheln, scheint auf die Dauer kein Erfolgsrezept.
https://ehgartner.blogspot.com/2025/01/zuckerberg-folgt-musk-und-schafft-die.html
Die Auswahl der EU-Führungspositionen den transatlantischen Netzwerken zu überlassen und den USA politisch und wirtschaftlich hinterher zu hecheln, scheint auf die Dauer kein Erfolgsrezept.
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Zuckerberg folgt Musk - und schafft die Faktenchecker ab (Kommentar)
Bert Ehgartner bloggt über aktuelle Ereignisse aus Medizin und Wissenschaft mit einem kritischen Evidenz-basierten Ansatz
Es werden ganz sicher keine ruhigeren Zeiten mit einem Psycho wie Trump als Präsident. Kanada und Panama annektieren. Grönland den Dänen abnehmen, notfalls mit Gewalt. Weil das braucht er "zur Sicherung der freien Welt".
Die Hamas in die Hölle zu schicken, scheint da noch eine der gemäßigteren Drohungen. Denn wenn man sich die Bilder von Gaza ansieht, leben sie längst dort.
Die Idiocracy blüht und gedeiht.
Die Hamas in die Hölle zu schicken, scheint da noch eine der gemäßigteren Drohungen. Denn wenn man sich die Bilder von Gaza ansieht, leben sie längst dort.
Die Idiocracy blüht und gedeiht.
Sowohl die öffentlich rechtlichen Medien als auch die EU-Kommission haben die Ankündigung von Facebook und Instagram CEO Mark Zuckerberg, die Faktenchecker- und Zensur-Abteilungen in den USA aufzulösen, scharf kritisiert. Faktenüberprüfung mit Zensur gleichzusetzen sei ohnedies eine „falsche und böswillige Behauptung“, verlautbarte die EFCSN, ein Zusammenschluss der europäischen Faktencheckorganisationen.
Die philippinische Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa beklagte, das Ende des Faktenüberprüfungsprogramms würde zu einer „Welt ohne Fakten führen“. Und eine Welt ohne Fakten ebne den Weg für Diktatoren.
Mark Zuckerberg hat im Joe Rogan Podcast jetzt nochmal ausführlich Stellung genommen und erklärt, warum er für Facebook und Instagram die Zensur - zumindest in den USA - aufhebt.
Von Anfang an sei er „besorgt“ gewesen, „zu einer Art Entscheider darüber zu werden, was in der Welt wahr ist“. Diese Rolle sei ihm von der Biden Administration aufgedrängt worden. Das begann während der Covid-Pandemie. Am Anfang sei auch er dafür eingetreten, der Regierung und ihren Botschaften beizustehen, weil er die Lage für sehr ernsthaft gehalten hat.
Später wurden die Eingriffe aber immer massiver. Leute aus der Biden-Administration hätten angerufen, seine "Manager angebrüllt und brutale Konsequenzen angedroht, wenn wir bestimmte Dinge nicht entfernen".
Kritik an der Maskenpflicht, der Zuverlässigkeit der Tests oder der Notwendigkeit von Lockdowns sollte unterbunden werden. Speziell als das Impfprogramm startete, wurde plötzlich jegliche Kritik daran als Sabotage empfunden.
Zuckerberg sagte, er sei sich in seinem eigenen Unternehmen vorgekommen, wie im Roman '1984'.
Die von Facebook beschäftigten Faktenprüfer empfand er als viel zu voreingenommen.
„Es ist wirklich eine gefährliche Entwicklung, und es ist einfach ein Punkt erreicht, an dem zu viel Vertrauen durch diese Zensurauflagen zerstört worden ist.“
Als „wirklich beschämend“ bezeichnete der scheidende US-Präsident Joe Biden die Abschaffung von Faktenchecks. Das widerspreche allem, was Amerika ausmache.
Die philippinische Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa beklagte, das Ende des Faktenüberprüfungsprogramms würde zu einer „Welt ohne Fakten führen“. Und eine Welt ohne Fakten ebne den Weg für Diktatoren.
Mark Zuckerberg hat im Joe Rogan Podcast jetzt nochmal ausführlich Stellung genommen und erklärt, warum er für Facebook und Instagram die Zensur - zumindest in den USA - aufhebt.
Von Anfang an sei er „besorgt“ gewesen, „zu einer Art Entscheider darüber zu werden, was in der Welt wahr ist“. Diese Rolle sei ihm von der Biden Administration aufgedrängt worden. Das begann während der Covid-Pandemie. Am Anfang sei auch er dafür eingetreten, der Regierung und ihren Botschaften beizustehen, weil er die Lage für sehr ernsthaft gehalten hat.
Später wurden die Eingriffe aber immer massiver. Leute aus der Biden-Administration hätten angerufen, seine "Manager angebrüllt und brutale Konsequenzen angedroht, wenn wir bestimmte Dinge nicht entfernen".
Kritik an der Maskenpflicht, der Zuverlässigkeit der Tests oder der Notwendigkeit von Lockdowns sollte unterbunden werden. Speziell als das Impfprogramm startete, wurde plötzlich jegliche Kritik daran als Sabotage empfunden.
Zuckerberg sagte, er sei sich in seinem eigenen Unternehmen vorgekommen, wie im Roman '1984'.
Die von Facebook beschäftigten Faktenprüfer empfand er als viel zu voreingenommen.
„Es ist wirklich eine gefährliche Entwicklung, und es ist einfach ein Punkt erreicht, an dem zu viel Vertrauen durch diese Zensurauflagen zerstört worden ist.“
Als „wirklich beschämend“ bezeichnete der scheidende US-Präsident Joe Biden die Abschaffung von Faktenchecks. Das widerspreche allem, was Amerika ausmache.
Am Sonntag ist Paul Schreyer, Herausgeber des Magazins 'Multipolar', beim Parteitag des 'Bündnis Sarah Wagenknecht' (BSW) als Gastredner aufgetreten. Schreyer wurde durch die Veröffentlichung der internen RKI-Protokolle zum Management der Covid-Pandemie bundesweit bekannt.
In seiner kurzen Rede forderte er die öffentliche Aufarbeitung von bislang ungeklärten Phänomenen aus dieser Zeit. Darunter die Klärung der Frage, wer eigentlich auf die Idee gekommen ist, dass man in Deutschland unbekannte Maßnahmen wie einen Lockdown einführen sollte.
Schreyer erklärt, dass die Mehrzahl der international umgesetzten Maßnahmen vorab in den USA ausgetüftelt und im Rahmen von Pandemie-Übungen eintrainiert worden waren.
Und dann erwähnte er, dass wohl auch das Virus nicht aus China, sondern aus den USA stammte: Robert Redfield, der zur Covid-Zeit amtsführende Leiter der CDC (Centers for Disease Control), hatte im November 2024 erklärt, er sei inzwischen aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse zu der Ansicht gekommen, dass das Coronavirus in einem amerikanischen Labor erzeugt worden ist, im Rahmen eines Biodefense-Programms. Redfield nannte auch den Namen des Labors an der University of North Carolina. "Wie Sie sich alle erinnern, haben Sie davon in der Tagesschau nichts erfahren", kommentierte Schreyer ironisch. Zur Klärung dieser und sonstiger wichtiger Fragen forderte er die Einrichtung von gesellschaftlich breit besetzten Untersuchungsausschüssen. Am Ende seiner Rede wurde Schreyer mit Standing Ovations verabschiedet.
Das Presseecho auf diesen Auftritt klang weniger begeistert. Antiamerikanismus wurde ihm ebenso vorgeworfen, wie die üblichen Totschlagargumente, er sei ein Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner. So als hätte er selbst sich das Argument ausgedacht, dass die tödlichen Viren in den US-Labors gebastelt worden waren. Die Information, dass er die Aussage des CDC Direktors zitiert hatte - also jenes Mannes, der während der Pandemie in den USA eine ähnliche Position bekleidet hat, wie RKI-Chef Lothar Wieler in Deutschland - wurde schlicht unterschlagen.
Was ist bloß in die deutsche Presse gefahren, welche psychische Anomalität grassiert hier? Die Aufklärung der Herkunft dieser Viren ist keine Kleinigkeit. Die Schwamm-drüber Position ist angesichts von Millionen Todesopfern der Pandemie ähnlich verantwortungsvoll wie die Vertuschung des Holocausts. Zumal die 'Gain of Function'-Forschung, die diese Meisterleistung der Gentechnik hervorgebracht hat, ja weiter betrieben wird und jederzeit wieder so ein Ungeheuer gebären kann. https://multipolar-magazin.de/artikel/bsw-rede-schreyer
In seiner kurzen Rede forderte er die öffentliche Aufarbeitung von bislang ungeklärten Phänomenen aus dieser Zeit. Darunter die Klärung der Frage, wer eigentlich auf die Idee gekommen ist, dass man in Deutschland unbekannte Maßnahmen wie einen Lockdown einführen sollte.
Schreyer erklärt, dass die Mehrzahl der international umgesetzten Maßnahmen vorab in den USA ausgetüftelt und im Rahmen von Pandemie-Übungen eintrainiert worden waren.
Und dann erwähnte er, dass wohl auch das Virus nicht aus China, sondern aus den USA stammte: Robert Redfield, der zur Covid-Zeit amtsführende Leiter der CDC (Centers for Disease Control), hatte im November 2024 erklärt, er sei inzwischen aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse zu der Ansicht gekommen, dass das Coronavirus in einem amerikanischen Labor erzeugt worden ist, im Rahmen eines Biodefense-Programms. Redfield nannte auch den Namen des Labors an der University of North Carolina. "Wie Sie sich alle erinnern, haben Sie davon in der Tagesschau nichts erfahren", kommentierte Schreyer ironisch. Zur Klärung dieser und sonstiger wichtiger Fragen forderte er die Einrichtung von gesellschaftlich breit besetzten Untersuchungsausschüssen. Am Ende seiner Rede wurde Schreyer mit Standing Ovations verabschiedet.
Das Presseecho auf diesen Auftritt klang weniger begeistert. Antiamerikanismus wurde ihm ebenso vorgeworfen, wie die üblichen Totschlagargumente, er sei ein Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner. So als hätte er selbst sich das Argument ausgedacht, dass die tödlichen Viren in den US-Labors gebastelt worden waren. Die Information, dass er die Aussage des CDC Direktors zitiert hatte - also jenes Mannes, der während der Pandemie in den USA eine ähnliche Position bekleidet hat, wie RKI-Chef Lothar Wieler in Deutschland - wurde schlicht unterschlagen.
Was ist bloß in die deutsche Presse gefahren, welche psychische Anomalität grassiert hier? Die Aufklärung der Herkunft dieser Viren ist keine Kleinigkeit. Die Schwamm-drüber Position ist angesichts von Millionen Todesopfern der Pandemie ähnlich verantwortungsvoll wie die Vertuschung des Holocausts. Zumal die 'Gain of Function'-Forschung, die diese Meisterleistung der Gentechnik hervorgebracht hat, ja weiter betrieben wird und jederzeit wieder so ein Ungeheuer gebären kann. https://multipolar-magazin.de/artikel/bsw-rede-schreyer
multipolar-magazin.de
„Das sind Dinge, die vor einen Untersuchungsausschuss gehören“
Zu den Pressereaktionen auf Paul Schreyers Rede auf dem BSW-Parteitag
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/mensch-und-medizin/mensch-und-medizin-mrna-gift-in-nahrungspflanzen-alu-in-impfstoffen
In der Reihe Mensch & Medizin war ich zu Gast bei Kontrafunk.
Wie ist es um die Zukunft der mRNA-Technologie bestellt? Darüber informiert uns der Neurobiologe Dr. Tom Reimer. Der Professor für Pharmazeutische Biologie Michael Wink klärt über Gifte in Nahrungspflanzen auf. Mit dem Wissenschaftsjournalisten und Dokumentarfilmer Bert Ehgartner sprechen wir über seinen Film „Unter die Haut“, in dem es um Aluminium in Impfstoffen, insbesondere in der HPV-Impfung, geht.
In der Reihe Mensch & Medizin war ich zu Gast bei Kontrafunk.
Wie ist es um die Zukunft der mRNA-Technologie bestellt? Darüber informiert uns der Neurobiologe Dr. Tom Reimer. Der Professor für Pharmazeutische Biologie Michael Wink klärt über Gifte in Nahrungspflanzen auf. Mit dem Wissenschaftsjournalisten und Dokumentarfilmer Bert Ehgartner sprechen wir über seinen Film „Unter die Haut“, in dem es um Aluminium in Impfstoffen, insbesondere in der HPV-Impfung, geht.
kontrafunk.radio
Mensch und Medizin: mRNA, Gift in Nahrungspflanzen, Aluminium in Impfstoffen
Wie ist es um die Zukunft der mRNA-Technologie bestellt? Darüber informiert uns der Neurobiologe Dr. Tom Reimer. Der Professor für Pharmazeutische Biologie Michael Wink klärt über Gifte in Nahrungspflanzen auf. Mit dem Wissenschaftsjournalisten und Dokumentarfilmer…
Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Anteil der Verteidigungs-Ausgaben am BIP in Deutschland von 1,1% (2014) auf 2,12% (2024) in etwa verdoppelt.
Für die Spitzen der NATO ist das noch bei weitem zu wenig. Rob Bauer, der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, forderte jetzt, die Volkswirtschaften der NATO-Länder müssten „in einen Turbo-Kriegsmodus“ versetzt werden, um „die neuen militärischen Pläne der NATO zu erfüllen, sowohl heute als auch in den nächsten fünf Jahren“.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte bekräftigte diese Aussage: „Um Krieg zu verhindern, müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir müssen Europa in den Kriegsmodus versetzen.“
Als einer der eifrigsten NATO-Handlanger entpuppte sich der Chef der Grünen, Robert Habeck. „Nach Berechnungen von Experten sind in den nächsten Jahren etwa dreieinhalb Prozent unserer Wirtschaftsleistung für Verteidigung nötig. Das teile ich“, sagte der grüne Kanzlerkandidat dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“.
3,5% des Anteils am BIP!
Weiß eigentlich jemand, wie viel das ist? - Das deutsche Bruttoinlandsprodukt - die Summe von allem, was Deutschland erwirtschaftet hat - lag 2024 bei 4,3 Billionen Euro. Das ergibt - nach Habecks Forderung - ein Militärbudget von glatten 150 Milliarden Euro. - Das entspricht 37,5% der gesamten staatlichen Einnahmen, die im Jahr 2024 bei rund 400 Milliarden Euro lagen.
Und das in einem Land, das - so wie auch Österreich - eine wirtschaftliche Rezession durchmacht und der Bevölkerung in Folge der Verschwendungspolitik der Covid-Jahre massive Einschränkungen zumutet. Die Infrastruktur ist am Boden, im Gesundheitsbereich herrscht vielfach der Notstand, der Umbau des Energiewesens verschlingt Unsummen. Und dann will der selbst ernannte Kanzlerkandidat der einstigen Friedenspartei 'Die Grünen' 150 Milliarden für die Aufrüstung beisteuern.
In einer Koalition mit dem NATO-Lobbyisten und Blackrocker Fritz Merz könnte somit ein "Kriegsbudget" bereits 2025 Realität werden.
Deutschlands Politik-System steckt derart im Sumpf, dass es nur noch weh tut.
Für die Spitzen der NATO ist das noch bei weitem zu wenig. Rob Bauer, der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, forderte jetzt, die Volkswirtschaften der NATO-Länder müssten „in einen Turbo-Kriegsmodus“ versetzt werden, um „die neuen militärischen Pläne der NATO zu erfüllen, sowohl heute als auch in den nächsten fünf Jahren“.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte bekräftigte diese Aussage: „Um Krieg zu verhindern, müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir müssen Europa in den Kriegsmodus versetzen.“
Als einer der eifrigsten NATO-Handlanger entpuppte sich der Chef der Grünen, Robert Habeck. „Nach Berechnungen von Experten sind in den nächsten Jahren etwa dreieinhalb Prozent unserer Wirtschaftsleistung für Verteidigung nötig. Das teile ich“, sagte der grüne Kanzlerkandidat dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“.
3,5% des Anteils am BIP!
Weiß eigentlich jemand, wie viel das ist? - Das deutsche Bruttoinlandsprodukt - die Summe von allem, was Deutschland erwirtschaftet hat - lag 2024 bei 4,3 Billionen Euro. Das ergibt - nach Habecks Forderung - ein Militärbudget von glatten 150 Milliarden Euro. - Das entspricht 37,5% der gesamten staatlichen Einnahmen, die im Jahr 2024 bei rund 400 Milliarden Euro lagen.
Und das in einem Land, das - so wie auch Österreich - eine wirtschaftliche Rezession durchmacht und der Bevölkerung in Folge der Verschwendungspolitik der Covid-Jahre massive Einschränkungen zumutet. Die Infrastruktur ist am Boden, im Gesundheitsbereich herrscht vielfach der Notstand, der Umbau des Energiewesens verschlingt Unsummen. Und dann will der selbst ernannte Kanzlerkandidat der einstigen Friedenspartei 'Die Grünen' 150 Milliarden für die Aufrüstung beisteuern.
In einer Koalition mit dem NATO-Lobbyisten und Blackrocker Fritz Merz könnte somit ein "Kriegsbudget" bereits 2025 Realität werden.
Deutschlands Politik-System steckt derart im Sumpf, dass es nur noch weh tut.
Biden begnadigt - neben seinem Sohn - nun rasch auch noch den alten Systemmafioso Anthony Fauci. Offenbar ist ihm bereits alles wurscht - sein Ruf ohnehin nicht mehr zu retten.
Der Grund für die ungewöhnliche Aktion liegt in der bevorstehenden Anklage - die Anthony Fauci unter Donald Trump erwartet. Der designierte Gesundheitsminister RFK jun. hat bereits ordentlich Material gesammelt und ein Buch über Faucis gesammelte Skandale geschrieben.
Fauci schaffte es als „öffentliches Gesicht der Pandemie“ zu einer enormen Bekanntheit. Allein die Kosten für seine Sicherheit (Personenschutz, etc.) liegen seit seinem Ausscheiden aus dem Amt zu Jahresbeginn 2023 im zweistelligen Millionenbereich.
Fauci stieg 1984 als Chef des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten ein - damals verwaltete er ein jährliches Budget von 370 Mio Dollar. Bis zu seinem Ausstieg stieg es auf 6.000 Mio. Dollar an.
Er war die allmächtige Spinne im Netz - und knüpfte ein ebenso umfassendes wie undurchsichtiges Beziehungsgeflecht zwischen Industrie und Politik.
Er managte AIDS, Schweinegrippe, Ebola, Zika und Covid, um nur ein paar seiner Agenden zu zitieren. Stets hatte er ein offenes Ohr, wenn es um die Entwicklung neuer Impfungen oder Medikamente ging. Immer stand der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund, Sicherheit war weniger sein Ding. Das begann schon bei den ersten Aids-Mitteln (AZT), die gefährlicher als die Krankheit waren und durch ihre Toxizität die typischen Totenschädel-Gesichter verursachten, wie sie etwa die berühmte Benetton Schockwerbung von Oliviero Toscani zeigte.
Ebenso am Kerbholz hat Fauci die Unterstützung der brandgefährlichen „Gain of Function“ Forschung, die als bekanntestes Produkt die SARS-CoV II Viren hervorbrachte und Millionen Menschenleben kostete.
Spätestens mit seiner Förderung dieser in den USA seit 2015 offiziell verbotenen Forschung, hat er sich strafbar gemacht.
Dass Biden diese Untersuchungen behindern will, zeigt ein letztes Mal, auf welcher Seite der scheidende Präsident steht. Vielleicht hätte er sich auch noch selbst begnadigen sollen.
Der Grund für die ungewöhnliche Aktion liegt in der bevorstehenden Anklage - die Anthony Fauci unter Donald Trump erwartet. Der designierte Gesundheitsminister RFK jun. hat bereits ordentlich Material gesammelt und ein Buch über Faucis gesammelte Skandale geschrieben.
Fauci schaffte es als „öffentliches Gesicht der Pandemie“ zu einer enormen Bekanntheit. Allein die Kosten für seine Sicherheit (Personenschutz, etc.) liegen seit seinem Ausscheiden aus dem Amt zu Jahresbeginn 2023 im zweistelligen Millionenbereich.
Fauci stieg 1984 als Chef des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten ein - damals verwaltete er ein jährliches Budget von 370 Mio Dollar. Bis zu seinem Ausstieg stieg es auf 6.000 Mio. Dollar an.
Er war die allmächtige Spinne im Netz - und knüpfte ein ebenso umfassendes wie undurchsichtiges Beziehungsgeflecht zwischen Industrie und Politik.
Er managte AIDS, Schweinegrippe, Ebola, Zika und Covid, um nur ein paar seiner Agenden zu zitieren. Stets hatte er ein offenes Ohr, wenn es um die Entwicklung neuer Impfungen oder Medikamente ging. Immer stand der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund, Sicherheit war weniger sein Ding. Das begann schon bei den ersten Aids-Mitteln (AZT), die gefährlicher als die Krankheit waren und durch ihre Toxizität die typischen Totenschädel-Gesichter verursachten, wie sie etwa die berühmte Benetton Schockwerbung von Oliviero Toscani zeigte.
Ebenso am Kerbholz hat Fauci die Unterstützung der brandgefährlichen „Gain of Function“ Forschung, die als bekanntestes Produkt die SARS-CoV II Viren hervorbrachte und Millionen Menschenleben kostete.
Spätestens mit seiner Förderung dieser in den USA seit 2015 offiziell verbotenen Forschung, hat er sich strafbar gemacht.
Dass Biden diese Untersuchungen behindern will, zeigt ein letztes Mal, auf welcher Seite der scheidende Präsident steht. Vielleicht hätte er sich auch noch selbst begnadigen sollen.
Manche Journalisten fühlen sich nicht in erster Linie ihrem Publikum und ihrer professionellen Neugier verpflichtet, sondern verstehen sich als 'Gatekeeper'. Sie bestimmen, welche Informationen zum Publikum durch gelassen werden und bemühen sich damit, ihre eigene Haltung, jene ihrer Chefs oder der ihnen nahe stehenden Politik zu verteidigen. Und dazu gehört auch, dass ihr Publikum nichts von Dingen erfahren soll, welche die eigenen Positionen gefährden. Ein gutes Beispiel für diese Art der Berufsauffassung ist die ORF-Redakteurin Barbara Schieder. https://ehgartner.blogspot.com/2025/01/journalisten-als-gatekeeper-ein.html
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Journalisten als Gatekeeper - ein Beispiel (Kommentar)
Bert Ehgartner bloggt über aktuelle Ereignisse aus Medizin und Wissenschaft mit einem kritischen Evidenz-basierten Ansatz
Vorgestern habe ich mir mit meiner Frau und Freunden das Programm „Trotzdem“ des Kabarettisten Thomas Maurer angesehen.
Ich finde ihn genial - und neben Hader zudem den besten Schauspieler im Kabarett-Genre.
So auch diesmal. Ein von vorn bis hinten durchkomponiertes dichtes Gedankengebäude rund um das Thema handy, social Media, internet-detox und fake news.
Mitten in einer Pointen-Orgie sagte Maurer, dass er es nicht versteht und abstoßend findet, wenn sich noch immer Leute über die Corona-Zeit echauffieren und sich selber als Opfer stilisieren.
Ich hatte an diesem Tag nicht die Laune, das Programm zu unterbrechen und raus zu schreien, was er sich eigentlich einbildet.
Ein Freund von mir hat das an anderer Stelle getan. Er hörte die Science Busters in deutlich strengerer Laune - unterbrach deren Programm lautstark und wurde vom Saalschutz abgeführt.
Hochachtung!
Ich möchte Thomas Maurer auf diesem - weniger aggressiven Weg - den Gedankenanstoß mitgeben, dass wir NICHT ALLES VOLLTROTTEL waren. Dass man damals als Maßnahmen-Kritiker und Impf-Verweigerer das absolute Dissidenten-Feeling mitbekam - ständig von volkstreuen Maurerfreunden angegiftet wurde - und wissenschaftliche oder demokratisch-legitimierte Argumente rein gar nichts zählten. Denn es wurden die "Zügel strenger angezogen" wie es die Kanzler-Parodie Schallenberg formulierte.
Das nicht zu verstehen, und als billige Pointe anzuführen, fand ich schwach. Ebenso die Gags, die sich ausschließlich gegen Trump, Musk, Kickl und Konsorten richteten. Aber Lichtgestalten wie Biden, Schallenberg oder Nehammer vermied.
Josef Hader hätte hier hoffentlich etwas universeller argumentiert.
Ich finde ihn genial - und neben Hader zudem den besten Schauspieler im Kabarett-Genre.
So auch diesmal. Ein von vorn bis hinten durchkomponiertes dichtes Gedankengebäude rund um das Thema handy, social Media, internet-detox und fake news.
Mitten in einer Pointen-Orgie sagte Maurer, dass er es nicht versteht und abstoßend findet, wenn sich noch immer Leute über die Corona-Zeit echauffieren und sich selber als Opfer stilisieren.
Ich hatte an diesem Tag nicht die Laune, das Programm zu unterbrechen und raus zu schreien, was er sich eigentlich einbildet.
Ein Freund von mir hat das an anderer Stelle getan. Er hörte die Science Busters in deutlich strengerer Laune - unterbrach deren Programm lautstark und wurde vom Saalschutz abgeführt.
Hochachtung!
Ich möchte Thomas Maurer auf diesem - weniger aggressiven Weg - den Gedankenanstoß mitgeben, dass wir NICHT ALLES VOLLTROTTEL waren. Dass man damals als Maßnahmen-Kritiker und Impf-Verweigerer das absolute Dissidenten-Feeling mitbekam - ständig von volkstreuen Maurerfreunden angegiftet wurde - und wissenschaftliche oder demokratisch-legitimierte Argumente rein gar nichts zählten. Denn es wurden die "Zügel strenger angezogen" wie es die Kanzler-Parodie Schallenberg formulierte.
Das nicht zu verstehen, und als billige Pointe anzuführen, fand ich schwach. Ebenso die Gags, die sich ausschließlich gegen Trump, Musk, Kickl und Konsorten richteten. Aber Lichtgestalten wie Biden, Schallenberg oder Nehammer vermied.
Josef Hader hätte hier hoffentlich etwas universeller argumentiert.
Als erste Amtshandlung gab der neue CIA-Chef John Ratcliffe bekannt, dass die SARS CoV-II Viren mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Labor stammen - also absichtlich von Wissenschaftlern fabriziert worden sind.
Zeitgleich schwenkte auch Deutschlands Obervirologe Christian Drosten in richtung Laborherkunft um. Bei SARS-1 habe es auch länger gedauert, bis China eindeutig den natürlichen Ursprung dieser Viren nachgewiesen hat, erzählte Drosten. Das dauere nun aber schon zu lange. „Je mehr Zeit vergeht, desto skeptischer werde ich", sagte Drosten im Interview mit der Berliner taz.
"Drostens Positionen mutieren schneller als das Virus", kommentierte das die Welt-Redakteurin Elke Bodderas.
2020 hatte Drosten die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus aus dem Labor kommt, noch kategorisch ausgeschlossen und es - gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern - in einem offenen Brief im Journal Lancet als "Verschwörungstheorie" bezeichnet. Besonders skurril war dabei, dass einige der Unterzeichner des Lancet Briefs im dringenden Verdacht stehen, dass sie an der Entwicklung der Viren beteiligt waren.
Auch Drosten selbst gehörte zu den öffentlichen Verteidigern der "Gain of Function"-Forschung. Dieser Ausdruck bezeichnet den Versuch, Viren mit Hilfe gentechnischer Eingriffe gefährlicher zu machen. Das sei nötig, weil sich Viren auch durch Mutationen selbst radikalisieren können, argumentieren die Befürworter. Und darauf will man vorbereitet sein.
Die Gegner dieser gefährlichen Labor-Experimente sehen das als Ausrede und gehen davon aus, dass es sich dabei vorwiegend um Biowaffen-Forschung der Militärs handelt. Denn natürlich wären krank machende Viren eine potente Waffe, die gegnerischen Mächten schweren personellen und wirtschaftlichen Schaden zufügt.
Deshalb wird "Gain of Function" Forschung meist gemeinsam mit der Entwicklung von Impfstoffen betrieben, welche die eigenen Soldaten bzw. die eigene Bevölkerung schützen sollen. Lange schon besteht der Verdacht, dass es sich z.B. beim Konzern Moderna, wo bereits parallel zu den Experimenten in Wuhan an entsprechenden Impfstoffen geforscht wurde, um eine Firma handelt, die eigentlich dem US-Militär untersteht.
Der Gesinnungswandel von Christian Drosten deutet an, dass er damit rechnet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Labor-Herkunft endgültig bewiesen wird. Deshalb rückt er rechtzeitig von seiner Position ab, bevor er selbst ins Zentrum der weiteren Recherchen gerät. Denn das ist nun zu erwarten: Ohne Drostens Ruck-Zuck-PCR-Tests, die er angeblich ohne internes Vorwissen und mit viel Glück binnen weniger Tage entwickelt hat, wäre es nicht gelungen, die Welt mit einer derart umfassenden Viren-Hysterie zu überziehen.
Vielleicht war das ja die Rolle, die Herrn Drosten im internen Planspiel der Pandemie zugewiesen war.
Ein Indiz dafür ist die von Drosten für den Test vorgeschlagene Zyklusschwelle (Ct-Wert). Sie bezeichnet die Umläufe der PCR-Tests, bei denen das identifizierte Genmaterial jeweils verdoppelt wird. Bei 25 Umläufen liegt die Genauigkeit des Tests bei etwa 75%. Je höher der Ct Wert, desto ungenauer ist der Test und desto höher ist das Risiko falsch positiver Resultate. Bei einem Ct-Wert von 35 sinkt die Genauigkeit auf weniger als 3%.
Christian Drosten hatte für seinen PCR-Test jedoch einen Ct-Wert von 45 vorgesehen.
"Ein Analyseergebnis mit einem Ct-Wert von 45 ist wissenschaftlich und diagnostisch absolut bedeutungslos", heißt es in einem Gutachten zu Drostens Vorgangsweise.
Klar ist jedoch, dass Drostens Test dazu diente, möglichst viele positive Resultate zu liefern und damit in der ersten Phase der Pandemie die höchste mediale Aufmerksamkeit zu garantieren.
Dass Christian Drosten beim Ct-Wert ein Missgeschick passiert ist, als er den weltweit ersten Test zu den brandneuen Viren gebastelt hat, ist eher unwahrscheinlich. Dass es eine gute Idee wäre, ihn bei weiteren Ermittlungen zum Ursprung der Viren als Mitwisser und Verdächtigen zu behandeln, liegt hingegen auf der Hand.
Zeitgleich schwenkte auch Deutschlands Obervirologe Christian Drosten in richtung Laborherkunft um. Bei SARS-1 habe es auch länger gedauert, bis China eindeutig den natürlichen Ursprung dieser Viren nachgewiesen hat, erzählte Drosten. Das dauere nun aber schon zu lange. „Je mehr Zeit vergeht, desto skeptischer werde ich", sagte Drosten im Interview mit der Berliner taz.
"Drostens Positionen mutieren schneller als das Virus", kommentierte das die Welt-Redakteurin Elke Bodderas.
2020 hatte Drosten die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus aus dem Labor kommt, noch kategorisch ausgeschlossen und es - gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern - in einem offenen Brief im Journal Lancet als "Verschwörungstheorie" bezeichnet. Besonders skurril war dabei, dass einige der Unterzeichner des Lancet Briefs im dringenden Verdacht stehen, dass sie an der Entwicklung der Viren beteiligt waren.
Auch Drosten selbst gehörte zu den öffentlichen Verteidigern der "Gain of Function"-Forschung. Dieser Ausdruck bezeichnet den Versuch, Viren mit Hilfe gentechnischer Eingriffe gefährlicher zu machen. Das sei nötig, weil sich Viren auch durch Mutationen selbst radikalisieren können, argumentieren die Befürworter. Und darauf will man vorbereitet sein.
Die Gegner dieser gefährlichen Labor-Experimente sehen das als Ausrede und gehen davon aus, dass es sich dabei vorwiegend um Biowaffen-Forschung der Militärs handelt. Denn natürlich wären krank machende Viren eine potente Waffe, die gegnerischen Mächten schweren personellen und wirtschaftlichen Schaden zufügt.
Deshalb wird "Gain of Function" Forschung meist gemeinsam mit der Entwicklung von Impfstoffen betrieben, welche die eigenen Soldaten bzw. die eigene Bevölkerung schützen sollen. Lange schon besteht der Verdacht, dass es sich z.B. beim Konzern Moderna, wo bereits parallel zu den Experimenten in Wuhan an entsprechenden Impfstoffen geforscht wurde, um eine Firma handelt, die eigentlich dem US-Militär untersteht.
Der Gesinnungswandel von Christian Drosten deutet an, dass er damit rechnet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Labor-Herkunft endgültig bewiesen wird. Deshalb rückt er rechtzeitig von seiner Position ab, bevor er selbst ins Zentrum der weiteren Recherchen gerät. Denn das ist nun zu erwarten: Ohne Drostens Ruck-Zuck-PCR-Tests, die er angeblich ohne internes Vorwissen und mit viel Glück binnen weniger Tage entwickelt hat, wäre es nicht gelungen, die Welt mit einer derart umfassenden Viren-Hysterie zu überziehen.
Vielleicht war das ja die Rolle, die Herrn Drosten im internen Planspiel der Pandemie zugewiesen war.
Ein Indiz dafür ist die von Drosten für den Test vorgeschlagene Zyklusschwelle (Ct-Wert). Sie bezeichnet die Umläufe der PCR-Tests, bei denen das identifizierte Genmaterial jeweils verdoppelt wird. Bei 25 Umläufen liegt die Genauigkeit des Tests bei etwa 75%. Je höher der Ct Wert, desto ungenauer ist der Test und desto höher ist das Risiko falsch positiver Resultate. Bei einem Ct-Wert von 35 sinkt die Genauigkeit auf weniger als 3%.
Christian Drosten hatte für seinen PCR-Test jedoch einen Ct-Wert von 45 vorgesehen.
"Ein Analyseergebnis mit einem Ct-Wert von 45 ist wissenschaftlich und diagnostisch absolut bedeutungslos", heißt es in einem Gutachten zu Drostens Vorgangsweise.
Klar ist jedoch, dass Drostens Test dazu diente, möglichst viele positive Resultate zu liefern und damit in der ersten Phase der Pandemie die höchste mediale Aufmerksamkeit zu garantieren.
Dass Christian Drosten beim Ct-Wert ein Missgeschick passiert ist, als er den weltweit ersten Test zu den brandneuen Viren gebastelt hat, ist eher unwahrscheinlich. Dass es eine gute Idee wäre, ihn bei weiteren Ermittlungen zum Ursprung der Viren als Mitwisser und Verdächtigen zu behandeln, liegt hingegen auf der Hand.
Mitte November hat die OMV der russischen Gazprom mitgeteilt, dass sie - aufgrund eines westlichen Schiedsgerichtsurteils, bei dem die Russen eine Phantasie-Strafe von 230 Mio. € aufgebrummt bekamen - diesen Betrag von ihrer Rechnung abziehen werden.
Am Tag nach dieser Provokation drehte Gazprom den Gashahn zu.
Ein Monat später, am 12.12. 2024 hat die OMV dann - mit Hinweis auf den bösartigen Lieferstop - die bis 2040 laufenden Verträge mit Gazprom ihrerseits aufgekündigt.
Auslöser für diese Harakiri-Aktionen war immenser politischer Druck auf die OMV - speziell von Seiten der EU. Unter anderem gab es die Androhung einer Milliardenstrafe - ebenfalls über ein westliches Schiedsgericht. Betreiber der Klage war der deutsche Gas-Handelskonzern Uniper. Das Unternehmen war Ende 2022 - so wie einige andere Gas-Handelsfirmen - unter Federführung von Wirtschaftsminister Robert Habeck verstaatlicht worden. Anlass war der drohende Konkurs dieser Firmen aufgrund der Russland Sanktionen.
Erinnert sich noch jemand an die vollmundigen Beteuerungen von OMV Management und Politik, dass die Abkehr vom billigen russischen Gas keinesfalls zu höheren Verbraucherpreisen in Österreich führen würden?
Nun, das war falsch.
Seit Mitte Dezember geht es mit dem Preis tendenziell nach oben. Im Jahresschnitt 2024 lag der Gaspreis bei 35€ pro Megawattstunde. Heute morgen wurde die MWh an der Börse in Amsterdam bereits mit 58,00 Euro gehandelt. Wenn es so weiter geht, liegen wir bald beim doppelten Niveau des Vorjahrs. Preistreiber sind auch die niedrigen Lagerstände in Deutschland und Österreich. Trotz des angeblich wärmsten Januars der Geschichte, sind die Speicher nur noch zur Hälfte voll.
Die OMV waren nicht nur von den Russland-Sanktionen betroffen, auch die Sprengung der Nordstream Pipelines - je nach Auslegung durch ein ukrainisches oder US-amerikanisches Terror-Kommando - verursachten dem Mitbesitzer OMV einen Milliardenschaden.
Dennoch erzielte die OMV in den Jahren 2022 und 2023 und 2024 mit Erträgen von jeweils über 5 Mia. Euro die höchsten Gewinne in der Konzerngeschichte. Die Manager erhielten geschmalzene Boni, die Aktionäre durften sich über Sonderdividenden freuen.
Die Leistung der Konzernführung bestand demnach vor allem darin, die künstlich erhöhten Marktpreise mit Aufschlag an ihre Kunden - also die privaten und gewerblichen Abnehmer - weiter zu geben.
Ums nochmal kurz zusammen zu fassen: die Politik hat Energie-Konzerne wie die OMV erpresst, an ihren Sanktionen gegen Russland teilzunehmen. In der Folge schossen die Energiepreise in die Höhe. Die Konzerne sahen die Krise als Chance und nahmen das zum Anlass, ihrerseits eine ordentliche Gewinn-Marge draufzuschlagen.
Und uns wird das als eine Art Naturphänomen verkauft, für das niemand (außer natürlich Putin) etwas kann.
Am Tag nach dieser Provokation drehte Gazprom den Gashahn zu.
Ein Monat später, am 12.12. 2024 hat die OMV dann - mit Hinweis auf den bösartigen Lieferstop - die bis 2040 laufenden Verträge mit Gazprom ihrerseits aufgekündigt.
Auslöser für diese Harakiri-Aktionen war immenser politischer Druck auf die OMV - speziell von Seiten der EU. Unter anderem gab es die Androhung einer Milliardenstrafe - ebenfalls über ein westliches Schiedsgericht. Betreiber der Klage war der deutsche Gas-Handelskonzern Uniper. Das Unternehmen war Ende 2022 - so wie einige andere Gas-Handelsfirmen - unter Federführung von Wirtschaftsminister Robert Habeck verstaatlicht worden. Anlass war der drohende Konkurs dieser Firmen aufgrund der Russland Sanktionen.
Erinnert sich noch jemand an die vollmundigen Beteuerungen von OMV Management und Politik, dass die Abkehr vom billigen russischen Gas keinesfalls zu höheren Verbraucherpreisen in Österreich führen würden?
Nun, das war falsch.
Seit Mitte Dezember geht es mit dem Preis tendenziell nach oben. Im Jahresschnitt 2024 lag der Gaspreis bei 35€ pro Megawattstunde. Heute morgen wurde die MWh an der Börse in Amsterdam bereits mit 58,00 Euro gehandelt. Wenn es so weiter geht, liegen wir bald beim doppelten Niveau des Vorjahrs. Preistreiber sind auch die niedrigen Lagerstände in Deutschland und Österreich. Trotz des angeblich wärmsten Januars der Geschichte, sind die Speicher nur noch zur Hälfte voll.
Die OMV waren nicht nur von den Russland-Sanktionen betroffen, auch die Sprengung der Nordstream Pipelines - je nach Auslegung durch ein ukrainisches oder US-amerikanisches Terror-Kommando - verursachten dem Mitbesitzer OMV einen Milliardenschaden.
Dennoch erzielte die OMV in den Jahren 2022 und 2023 und 2024 mit Erträgen von jeweils über 5 Mia. Euro die höchsten Gewinne in der Konzerngeschichte. Die Manager erhielten geschmalzene Boni, die Aktionäre durften sich über Sonderdividenden freuen.
Die Leistung der Konzernführung bestand demnach vor allem darin, die künstlich erhöhten Marktpreise mit Aufschlag an ihre Kunden - also die privaten und gewerblichen Abnehmer - weiter zu geben.
Ums nochmal kurz zusammen zu fassen: die Politik hat Energie-Konzerne wie die OMV erpresst, an ihren Sanktionen gegen Russland teilzunehmen. In der Folge schossen die Energiepreise in die Höhe. Die Konzerne sahen die Krise als Chance und nahmen das zum Anlass, ihrerseits eine ordentliche Gewinn-Marge draufzuschlagen.
Und uns wird das als eine Art Naturphänomen verkauft, für das niemand (außer natürlich Putin) etwas kann.
Gestern ist unsere Stromrechnung für den Januar gekommen. Die hat es in sich.
Die Gebühr für die Netznutzung ist wie angekündigt von 5,77 Ct/kWh auf 8,20 Ct/kWh erhöht worden.
Noch wesentlich massiver fiel die Steigerung bei den "Abgaben" aus.
Bisher gab es diesbezüglich nur einen einzigen Posten auf unserer Rechnung. Der nennt sich "Elektrizitätsabgabe" und lag bei 0,10 Ct/kWh
Diese Elektrizitätsabgabe gibt es noch immer. Sie wurde allerdings gleich um das 15-fache, nämlich auf 1,50 Ct/kWh erhöht.
Neu auf der Rechnung ist nun der Posten "Erneuerbaren Förderpauschale". Er liegt bei 19,02 EUR pro Zählpunkt und Jahr.
Weiters gibt es drei Posten, die alle gleich heißen, nämlich "Ökostromförderbeitrag".
Der setzt sich so zusammen:
Für "Arbeit" wird 4,70 EUR pro Zählpunkt und Jahr berechnet, außerdem 0,74 Ct pro verbrauchter kWh.
Für "Verlust" wird zusätzlich 0,06 Ct/kWh berechnet.
Diese neue Vielfalt sorgte dafür, dass der Posten "Abgaben" in unserer Januar-Rechnung einen satten Sprung von durchschnittlich 1,10 EUR im Vorjahr auf nunmehr 27,90 EUR machte.
Wir sind beim Anbieter aWATTar, der Stunden-aktuelle Energiepreise verrechnet, die sich nach dem jeweils gültigen Börsenwert pro kWh richtet.
Das war im vergangenen Jahr - zumindest bis zum September - ein Vorteil. Bis dahin zahlten wir für die kWh einen Preis zwischen 7,21 (Juni) und 9,40 Ct/kWh (September). Oftmals lag der stündliche Energiepreis deutlich im Minus (siehe Beispielsfoto vom April 2024).
Ab Oktober gings zügig nach oben - und seit November liegt der Netto-Energiepreis pro kWh über 15 Ct.
Wenn man den Gesamtbetrag der Stromrechnung (incl. aller Steuern und Abgaben) auf die verbrauchten Kilowattstunden umrechnet, so bezahlten wir im Frühjahr und Sommer 2024 durchschnittlich 18,50 Ct/kWh. Im November und Dezember lagen wir bei 28 Ct/kWh. Und nun mit Januar 2025 halten wir bei 34 Ct/kWh.
Einer der Auslöser des Preisanstiegs an der europäischen Strombörse ist der enorme Energiebedarf Deutschlands, die an Tagen mit 'Dunkelflaute' (keine Sonne, kein Wind) bis zu 50% ihres Stroms importieren und damit den Börsenkurs gewaltig nach oben drücken. Laut Bundesnetzagentur hat Deutschland im Vorjahr 13% seines Strombedarfs importiert.
Ein weiterer Auslöser der Preissteigerung bei den Abgaben und Netzgebühren ist die grüne Energiewende. Zum einen müssen die Netze ausgebaut werden, weil tausende von Photovoltaikanlagen dazu kamen und Strom von der "falschen Seite" ins Netz liefern. Allein die niederösterreichische EVN plant bis 2030 den Ausbau von 6.000 Kilometern Stromleitungen, 40 neue Umspannwerke und über 4.000 neue Trafostationen. Das entspricht einer jährlichen Investition von fast einer Milliarde Euro. Österreichweit werden derartige Kosten natürlich auf die Kunden umverteilt.
Die Stromversorger haben zudem das Problem, dass in der warmen Jahreszeit, wenn die Sonne scheint, viel zu viel Strom gleichzeitig geliefert wird, wenn gar nicht so viel gebraucht wird. Sein tatsächlicher Wert sinkt deshalb auf null oder geht sogar ins Minus.
Weil es allerdings politisch nicht erwünscht ist, dafür auch den realen Wert - nämlich null Cent - zu zahlen, wird abermals die Gesamtheit aller Strombezieher herangezogen, um den eingespeisten PV-Strom zu subventionieren. Derzeit liegt der Einspeistarif bei 9,73 Ct/kWh.
Ich habe Euch diesen Überblick geschrieben, weil die Details der Stromberechnung extrem kompliziert gehalten sind. Wahrscheinlich mit Absicht.
Jeder Anbieter hat zudem eigene Konditionen. Viele sehen die aktuellen Kostensteigerungen noch gar nicht, sondern erleben die unangenehme Überraschung erst mit der Jahresabrechnung. Dass es der Politik nicht gelungen ist, die negativen Auswirkungen des super-liberalen europäischen Energiemarktes für die Bevölkerung zu minimieren, ist kein Ruhmesblatt. Und dass Länder wie Deutschland eine derart bescheuerte Energiepolitik betreiben, dass sie auch die Nachbarländer mitreißen, ist sowieso wieder ein eigenes Kapitel.
Die Gebühr für die Netznutzung ist wie angekündigt von 5,77 Ct/kWh auf 8,20 Ct/kWh erhöht worden.
Noch wesentlich massiver fiel die Steigerung bei den "Abgaben" aus.
Bisher gab es diesbezüglich nur einen einzigen Posten auf unserer Rechnung. Der nennt sich "Elektrizitätsabgabe" und lag bei 0,10 Ct/kWh
Diese Elektrizitätsabgabe gibt es noch immer. Sie wurde allerdings gleich um das 15-fache, nämlich auf 1,50 Ct/kWh erhöht.
Neu auf der Rechnung ist nun der Posten "Erneuerbaren Förderpauschale". Er liegt bei 19,02 EUR pro Zählpunkt und Jahr.
Weiters gibt es drei Posten, die alle gleich heißen, nämlich "Ökostromförderbeitrag".
Der setzt sich so zusammen:
Für "Arbeit" wird 4,70 EUR pro Zählpunkt und Jahr berechnet, außerdem 0,74 Ct pro verbrauchter kWh.
Für "Verlust" wird zusätzlich 0,06 Ct/kWh berechnet.
Diese neue Vielfalt sorgte dafür, dass der Posten "Abgaben" in unserer Januar-Rechnung einen satten Sprung von durchschnittlich 1,10 EUR im Vorjahr auf nunmehr 27,90 EUR machte.
Wir sind beim Anbieter aWATTar, der Stunden-aktuelle Energiepreise verrechnet, die sich nach dem jeweils gültigen Börsenwert pro kWh richtet.
Das war im vergangenen Jahr - zumindest bis zum September - ein Vorteil. Bis dahin zahlten wir für die kWh einen Preis zwischen 7,21 (Juni) und 9,40 Ct/kWh (September). Oftmals lag der stündliche Energiepreis deutlich im Minus (siehe Beispielsfoto vom April 2024).
Ab Oktober gings zügig nach oben - und seit November liegt der Netto-Energiepreis pro kWh über 15 Ct.
Wenn man den Gesamtbetrag der Stromrechnung (incl. aller Steuern und Abgaben) auf die verbrauchten Kilowattstunden umrechnet, so bezahlten wir im Frühjahr und Sommer 2024 durchschnittlich 18,50 Ct/kWh. Im November und Dezember lagen wir bei 28 Ct/kWh. Und nun mit Januar 2025 halten wir bei 34 Ct/kWh.
Einer der Auslöser des Preisanstiegs an der europäischen Strombörse ist der enorme Energiebedarf Deutschlands, die an Tagen mit 'Dunkelflaute' (keine Sonne, kein Wind) bis zu 50% ihres Stroms importieren und damit den Börsenkurs gewaltig nach oben drücken. Laut Bundesnetzagentur hat Deutschland im Vorjahr 13% seines Strombedarfs importiert.
Ein weiterer Auslöser der Preissteigerung bei den Abgaben und Netzgebühren ist die grüne Energiewende. Zum einen müssen die Netze ausgebaut werden, weil tausende von Photovoltaikanlagen dazu kamen und Strom von der "falschen Seite" ins Netz liefern. Allein die niederösterreichische EVN plant bis 2030 den Ausbau von 6.000 Kilometern Stromleitungen, 40 neue Umspannwerke und über 4.000 neue Trafostationen. Das entspricht einer jährlichen Investition von fast einer Milliarde Euro. Österreichweit werden derartige Kosten natürlich auf die Kunden umverteilt.
Die Stromversorger haben zudem das Problem, dass in der warmen Jahreszeit, wenn die Sonne scheint, viel zu viel Strom gleichzeitig geliefert wird, wenn gar nicht so viel gebraucht wird. Sein tatsächlicher Wert sinkt deshalb auf null oder geht sogar ins Minus.
Weil es allerdings politisch nicht erwünscht ist, dafür auch den realen Wert - nämlich null Cent - zu zahlen, wird abermals die Gesamtheit aller Strombezieher herangezogen, um den eingespeisten PV-Strom zu subventionieren. Derzeit liegt der Einspeistarif bei 9,73 Ct/kWh.
Ich habe Euch diesen Überblick geschrieben, weil die Details der Stromberechnung extrem kompliziert gehalten sind. Wahrscheinlich mit Absicht.
Jeder Anbieter hat zudem eigene Konditionen. Viele sehen die aktuellen Kostensteigerungen noch gar nicht, sondern erleben die unangenehme Überraschung erst mit der Jahresabrechnung. Dass es der Politik nicht gelungen ist, die negativen Auswirkungen des super-liberalen europäischen Energiemarktes für die Bevölkerung zu minimieren, ist kein Ruhmesblatt. Und dass Länder wie Deutschland eine derart bescheuerte Energiepolitik betreiben, dass sie auch die Nachbarländer mitreißen, ist sowieso wieder ein eigenes Kapitel.