Ehgartners.Info
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Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
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Schaut mal: die Entwürfe für meinen neuen Kino-Dokumentarfilm "UNTER DIE HAUT" sind da.
Es handelt sich um einen Nachfolgefilm zur "AKTE ALUMINIUM", (ARTE 2013) und es geht um die Frage, was Alu-Verbindungen in Impfstoffen machen.
Weil der Film - auf Grund dieser brisanten Thematik - nicht öffentlich gefördert wurde und auch keine TV-Partner zu finden waren, ist er privat finanziert.
In Zeiten von Corona sind jetzt keine feierlichen Kino-Premieren und kein normaler Vertrieb möglich. Insofern bereiten wir die Veröffentlichung des Films über Streaming-Dienstleister (z.B. "Vimeo on Demand"?) im Internet vor.
Wenn Ihr diesbezüglich Erfahrungen habt bitte um Ratschläge.
Wann genau der Vertrieb startet, ist derzeit noch nicht festgelegt. Entweder vor Weihnachten oder kurz danach. Wenn Ihr meinen Kanal abonniert, bleibt Ihr diesbezüglich am Laufenden 🙂
Wochenlang ging das jetzt und es war beinahe rührend, die Berichte über die kommenden Covid-Impfstoffe in den "Qualitätsmedien" zu lesen. Mein Favorit war ein langer Artikel über die BioNTech Impfung in der "Zeit", die mehr einem Evangelium glich als einem Wissenschafts-Bericht. Die Autoren waren derart froh, dass sie in der Covid-Misere endlich ein Licht am Ende des Tunnels sehen, dass sie Uğur Şahin, den Chef von BioNTech ungeniert und voller Begeisterung als neuen Messias abfeierten.
Nun geht es in die praktische Anwendung der diversen Wundermittel und langsam kommt ein bisschen Skepsis auf. Manchen Wissenschafts-Journalisten schwant, dass es recht peinlich wäre, wenn plötzlich die Nebenwirkungen die Schlagzeilen beherrschen. Und dass ihre Glaubwürdigkeit endgültig ins Bodenlose sinkt, wenn sie weiterhin auf reinen Jubelboulevard machen.
mRNA Impfstoffe sind völliges Neuland. Nicht nur im Impfwesen, sondern insgesamt in der Pharmaindustrie. Sie haben das Potenzial, dass sie eine technologische Revolution einleiten. Denn sie funktionieren den Mensch selbst zum Bioreaktor um. Über genetische Informationen werden die Ribosomen in den Zellen der Geimpften manipuliert, bestimmte Moleküle herzustellen. Beispielsweise die berühmten "Spikes" der neuartigen Coronaviren.
Theoretisch könnten mit dieser Technik aber alle möglichen anderen Proteine als Auftragsarbeit den Zellen übergeben werden. Beispielsweise die Herstellung von Insulin für Typ-1-Diabetiker, oder ähnliches. Die Phantasie ist hier innerhalb der Pharmaindustrie riesig. Und das beflügelt auch die Spekulationsfreude der Investoren. Wenn - ja wenn nur - mit diesen Impfstoffen nichts schief geht.
Denn selbstverständlich reagiert das Immunsystem hoch sensibel und manchmal unberechenbar aggressiv, wenn körpereigene Zellen plötzlich eigenartige Substanzen erzeugen.
Wir sollten diesbezüglich nicht vergessen, dass die gemeinsame Ursache für Allergien, Autoimmun-Erkrankungen und mancher Entwicklungsstörungen – die heute hunderte Millionen von Menschen quälen – ein überreiztes, hyper-aggressives Immunsystem ist.
Das Immunsystem sollte eigentlich unser lebenslanger Schutzengel sein. Doch wenn wir Pech haben, wird daraus ein Drache, der unsere Lebensqualität zerstört.
PS: nichts greift so massiv ins Immunsystem ein wie Impfungen. Bei gutem Erfolg dieses Eingriffs, sind wir ein Leben lang immun gegen bestimmte Bakterien oder Viren. Bei schlechtem Erfolg dieses Eingriffs hingegen...
Das war eines der Highlights der Impfstoff-Berichterstattung (Zeit Nr. 47): die Rosen entspringen natürlich einer Covid BioNTech Impfstoff-Spritze.
Nur mal kurz angemerkt: Das "Wir-haben-alles-richtig-gemacht-Land" Österreich hält derzeit (laut euromomo.eu) bei einer höheren Übersterblichkeit (+13,92% in Woche 47) als das viel geschmähte Schweden im Frühling (Maximum war in Woche 15 mit +12,91% erreicht).
Heute habe ich im Frühjournal einen vernichtenden Bericht über die Handhabung der Corona-Krise in Schweden gehört. Der ORF Reporter zitierte einen gestern präsentierten sehr kritischen Untersuchungsbericht der schwedischen Behörden. Es sei nicht gelungen, sensible Bereiche des Gesundheitswesens, speziell die Alten- und Pflegeheime zu schützen. Mehr als die Hälfte der 7.667 Todesfälle sind dort aufgetreten.
Der Reporter ergänzte den schwedischen Bericht mit eigenen Informationen. So seien die Intensivstationen hoffnungslos überlastet, die Ärzte hätten sich gegenseitig angesteckt.
Kein Wort davon, dass so ein selbstkritischer Bericht der Behörden auch in Österreich höchst notwendig wäre.
Kein Wort davon, dass in Österreich ein ähnlich hoher Anteil der Todesfälle in Alten- und Pflegeheimen auftritt. Kein Wort davon, dass auch hier die Ansteckung häufig in der Anstalt passiert.
Und kein Wort davon, dass Österreich bei den Sterbezahlen kräftig aufgeholt hat: Im Sommer wurde noch damit geprahlt, dass Schweden vier mal mehr Covid-Todesfälle hat, mittlerweile sind wir mit 4.648 Todesfällen längst auf der Überholspur:
Während Schweden täglich knapp 50 Todesfälle pro Tag verzeichnet, sind es in Österreich rund doppelt so viele (siehe Grafiken aus worldometer).
Wie nennt man so einen Bericht?
Ablenkungsjournalismus?
Wann kommt auch im ORF mal ein Bericht, der sich ähnlich kritisch den hiesigen Zuständen widmet?
Oder würde so ein Bericht, dem zuständigen Intendanten den Kopf kosten?
Todesfälle in Schweden (worldometer)
Todesfälle in Österreich (worldometer)
Noch schlechter ist die Lage in Deutschland, wo derzeit zehnmal so viele Todesfälle pro Tag auftreten wie in Schweden - Tendenz stark steigend:
Seht Euch das an: das aktuelle News Format von "OVALmedia".
Rund 500 Kliniken aus Deutschland und der Schweiz haben sich seit 2008 zur "Initiative Qualitätsmedizin" (IQM) zusammen geschlossen. Als Zweck geben Sie an "Verbesserungspotenziale bei der medizinischen Behandlungsqualität sichtbar zu machen und ein aktives Fehlermanagement zu fördern."
Die IQM hat kurz vor Weihnachten interne Daten aus 284 deutschen Krankenhäusern veröffentlicht um die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie bis zur Kalenderwoche (KW) 48 zu dokumentieren. Damit wurden 22% der gesamten Krankenhaus-Belegung in Deutschland erfasst.
Die Analyse der Patientendaten ergibt einige interessante Informationen:
=> Während des Lockdowns im Frühjahr hat die Krankenhaus-Belegung um 40% abgenommen. Auch nach Beendigung des Lockdowns nahmen die Belegzahlen nur langsam wieder zu. Bis November 2020 wurden insgesamt 13% weniger Patienten behandelt als im Vorjahr.
=> Während im April die Übersterblichkeit zeitlich mit der Sterblichkeit an Corona zusammenfiel, war die Übersterblichkeit im August, September und Oktober augenscheinlich nicht oder nur zum geringen Teil auf COVID-19 zurückzuführen. Das Statistische Bundesamt gibt die Hitzewelle als mögliche Ursache an. Der Effekt könnte allerdings auch auf die verminderte Krankenhausversorgung gerade bei Notfällen während der vorhergehenden Monate zurückführbar sein.
=> Auch wenn der Anteil der COVID-Fälle in der zweiten Welle deutlich anstieg, gab es bis zur KW 48 keine Zunahme für den Verlauf der Intensivbehandlungen und für die Anzahl der maschinell beatmeten Patienten im Vergleich zu 2019
=> Das Statistische Bundesamt hat die Sterbefälle in Deutschland bis KW 47 berechnet und mit dem Durchschnitt der Vorjahre verglichen. Bis KW 47 sind im Jahr 2020 insgesamt 855.309 Menschen verstorben, was in Summe ca. 17.173 (2,0%) über dem Durchschnitt der Jahre 2016-19 liegt, wobei auch die Jahre 2016-19 relevante Unterschiede der Sterbefälle aufweisen. Im Jahr 2018 gab es z.B. um 5.600 Todesfälle mehr als 2020.
=> Covid-19 bedeutet "Corona Virus Disease 2019". In den Kliniken werden diese Fälle als SARI dokumentiert (SARI= "schwere akute Atemwegs-Infektionen"). Beim Vergleich der SARI-Kurven von 2019 und 2020 zeigen sich kaum Unterschiede. (siehe Grafik). Auch die Vergleichszahlen der intensivpflichtigen Patienten und die Sterbezahlen liegen meist deutlich unter den Werten des Vorjahres.