Ehgartners.Info
1.76K subscribers
129 photos
23 videos
7 files
302 links
Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-Sachbücher ("Was Sie schon immer über das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“
Download Telegram
Dass die HPV Impfung wirksam vor Zervix Karzinomen schützt, wurde bisher nicht bewiesen, sondern nur auf Basis von "Hochrechnungen" nahe gelegt. Dafür werden meist Befunde von Pap-Abstrichen her genommen, die bei geimpften Mädchen und Frauen weniger Zellveränderungen am Gebärmutterhals festgestellt haben. Oft wurde auch nur auf das Vorhandensein von humanen Papillomaviren getestet und es als Erfolg gewertet, wenn die in der Impfung enthaltenen Viren-Typen seltener vorkamen als bei Ungeimpften.
Anfang März erschien nun im "International Journal of Cancer" die erste Studie mit "real-world"-Daten zur Wirksamkeit der Impfung. Sie untersuchte, ob die Impfung imstande ist, mittelgradige und schwere Zell-Veränderungen (CIN2+ Befunde) an der Zervix zu reduzieren bzw. zu verhindern. Sie wurde in Norwegen durchgeführt und umfasste eine Kohorte von 830.000 Frauen der Jahrgänge 1975-1996, von denen 46.000 (5,6%) zumindest einmal geimpft waren.
Die Resultate zeigen, dass das Risiko möglicher Krebs-Vorstufen mit dem Alter zunimmt. Am höchsten ist es im Alter von 25-29 Jahren. Dies hat damit zu tun, dass Veränderungen an der Zervix auch von der Häufigkeit von Sexualkontakten abhängen und die zwanziger Jahre die sexuell aktivste Zeit bei den meisten Frauen sind.
=> Bei Ungeimpften fanden sich 637 verdächtige Befunde pro 100.000 Frauen
=> Bei Frauen, die bis zum Alter von 19 Jahren geimpft wurden, lag die Inzidenz bei 487 pro 100.000.
=> Bei Frauen, die im Alter von 20 oder 21 Jahren geimpft wurden, lag die Inzidenz bei 831 pro 100.000
Diese Resultate sind insofern bemerkenswert, als sie einige nicht erwartete Dinge zum Vorschein bringen.
Am meisten Sorge macht die Tatsache, dass spät geimpfte Frauen ein um 22 Prozent höheres Risiko auf Krebs-Vorstufen haben als gleichaltrige ungeimpfte Frauen. Wie das erklärt werden kann, ist vollständig unklar. Daraus lässt sich aber jedenfalls die Empfehlung ableiten, dass eine im früheren Alter verpasste HPV-Impfung nicht später nachgeholt werden sollte.
Und das ist speziell für jene jungen Menschen interessant, die derzeit in Österreich im Rahmen der laufenden HPV-Impfaktion umworben werden. Dabei - so hat Gesundheitsminister Rauch stolz verkündet - erhalten alle bis zum Alter von 21 Jahren die Impfung gratis.
Wenn daraufhin bei Frauen das Risiko auf Krebs-Vorstufen steigt statt sinkt, erscheint das jedoch weniger erstrebenswert.
Bei den norwegischen Mädchen und Frauen, die bis zum Alter von 19 Jahren die HPV-Impfung erhielten, ergab sich eine Verringerung des Risikos auf Krebs-Vorstufen um 38 Prozent. Das klingt schon deutlich besser.
Doch wenn die Impfung gerade mal imstande ist, die Inzidenz von 637 Fällen pro 100.000 auf 487 Fälle pro 100.000 zu drücken, so ist das weit von den 90% Schutz entfernt, welchen die Impfwerbung suggeriert. - Ach so, wenn man genau hinschaut, steht in den Werbe-Broschüren für die HPV-Impfung „bis zu 90 Prozent" Schutz. Man muss auch das Kleingedruckte lesen.
Weiters ist zu beachten, dass diese 5,6% der Mädchen und Frauen, die sich in der norwegischen Studie impfen lassen haben, das auf eigene Kosten - außerhalb von Schul-Impfprogrammen oder ähnlichem machten, weil es diese in der frühen Phase noch nicht gab. Es handelte sich bei den 5,6% demnach um „Early Adopters“ - „Frühzeitige Anwender“, die sich (entweder selbst oder deren Eltern) durch ein hohes Gesundheitsbewusstsein auszeichnen und obendrein das Geld hatten, sich diese teuren Impfungen (ca. 160 EUR pro Dosis) zu leisten.
Es ist zudem bekannt, dass gesundheitsbewusste wohlhabende Frauen das geringste Risiko haben, jemals am Zervix-Karzinom zu erkranken. Insofern könnte das bessere Abschneiden auch gar nichts mit der Impfung, sondern viel mehr mit ihrer sozialen Schicht zu tun haben.
Die erste Studie mit "real-world" Daten zur HPV Impfung entpuppt sich demnach als herbe Enttäuschung. Speziell für jene, welche die Versprechungen der HPV-Experten geglaubt haben, dass die Impfung die Gesamt-Krebs-Rate um 5% reduziert. (Jetzt muss ich allerdings nochmal nachsehen, ob auch hier "bis zu 5%" gestanden hat).
Wieder einmal zeigt sich, dass es keine gute Idee ist, wenn sich Politiker von Experten beraten lassen, die im Hauptberuf Lobbyisten sind.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36866965/
In der nächsten Zeit gibt es wieder einige öffentliche Aufführungen meines Dokumentarfilms "UNTER DIE HAUT", bei denen ich auch anwesend bin und nach der Vorstellung mit Euch diskutiere.

Es beginnt am kommenden Sonntag:
12. März 2023, 18:00 Uhr, ST. PÖLTEN, Eintritt: freie Spende. ORT: 3100 St. Pölten, ESV-Vereinsheim, der Eingang befindet sich vis a vis der Adresse Kollerbergweg 43

Dann gehts nach Süd-Deutschland und Tirol:
30. März 2023, 20:15 Uhr, Lichtspiele MÖSSINGEN, Das Kino befindet sich in der Höfgasse 12, 72116 Mössingen (Baden Württemberg)

31. März 2023, 18:30 Uhr, TELFS, ORT: Hotel Munde, Untermarktstraße 17, 6410 Telfs (Tirol). Um Anmeldung per email mit Angabe der Personenanzahl wird gebeten: mailto:praxis@dr-trenkwalder.at

1. April 2023, 18:30 Uhr, KIENBERG, Veranstaltungsort ist der Gasthof zur Post in Kienberg (Bayern)

2. April 2023, 16:00 Uhr, LANDSHUT, Die Veranstaltung findet in einem Kino im Umkreis von Landshut statt, nähere Infos folgen auf meinem Veranstaltungskalender

Bitte teilt die Veranstaltung in Gruppen, die sich für Impfkritik interessieren. Ich freue mich sehr, Euch persönlich zu treffen. https://ehgartner.blogspot.com/p/ich-richte-ab-sofort-hier-eine-neue.html
In einem journalistischen Kraftakt haben Journalisten von ARD, SWR und Zeit nun herausgefunden, wer die Nordstream Pipelines gesprengt hat. Es war – Überraschung! – ein privates Einsatzkommando einer Gruppe von Ukrainern oder Russen. Sie hatten weder etwas mit der USA zu tun, noch mit der Regierung der Ukraine. Nur eines verband die eingeschworene Freunde-Clique: ihr Hass auf Putin.

Um die Recherchen etwas zu vereinfachen, hat das Spreng-Kommando seine gefälschten Pässe auf der gecharterten Jacht vergessen. Und ja, auch Sprengstoff-Reste sind gefunden worden.

Zufällig kamen die deutschen Journalisten zu genau denselben Resultaten, wie jene der New York Times, die in derselben Angelegenheit recherchiert haben und sich auf "Geheimdienst-Quellen" berufen.

Die ganze Angelegenheit klingt nach Hollywood B-Movie und ist es wohl auch.
Wer soll so etwas glauben?
Dass eine Gruppe begeisterter Hobby Sprengmeister mitten im NATO überwachten Gebiet eine so komplizierte Aktion durchführen soll?

Mit so einer kruden Story will die USA nun offensichtlich von ihrer eigenen Täterschaft ablenken, wie sie im Artikel des US-Star Journalisten Seymour Hersh kürzlich detailreich dargestellt wurde.

Propaganda wirkt, das haben wir in den letzten Jahren an zahlreichen Beispielen gesehen.
Aber langsam übertreiben die NATO-hörigen Medien ihre Lügenpossen derart, dass bald die dümmsten ihnen nicht mehr vertrauen.
20 Jahre ist es jetzt her, seit die USA den Irak angegriffen haben. Bis zum Abzug der US-Truppen im Jahr 2011 sind - nach verschiedenen Schätzungen - zwischen 120.000 und 1 Million Menschen gestorben. Präsident Saddam Hussein wurde im Rahmen eines Schauprozesses zum Tod verurteilt und hingerichtet. US Firmen übernahmen irakische Ölfelder - und bestätigten damit den Verdacht, dass Öl einer der wichtigsten Gründe für den Angriffskrieg war. Die angeblichen Bio-Waffen von Saddam haben sich rasch als Fake erwiesen.

Nachdem sich der Aufbau einer stabilen Nachkriegs-Ordnung als zu kompliziert erwies, verloren die USA zunehmend das Interesse am Irak. Ähnlich wie in Afghanistan oder Libyen hinterließen sie einen elenden Scherbenhaufen mit Warlords und Paramilitärs, welche die Menschen bis heute terrorisieren.
Der Krieg hat die ganze arabische Welt destabilisiert. Aus den Resten des Polizei und Militärapparats von Saddam bildete sich schließlich auch noch der "Islamische Staat", der den USA weitere Vorwände lieferte, ihren "Krieg gegen den Terror" nach Gutdünken fortzusetzen und auch noch nach Syrien auszuweiten. Dass der Terror eine Eigenzüchtung war, wurde dabei geflissentlich verschwiegen.

Eine weitere Folge des Angriffskriegs war eine bis dahin nie gesehene Flucht-Bewegung. Für Millionen Menschen waren die Lebens-Grundlagen zerstört. Bei uns im Haus haben für knapp zwei Jahre Rana und Aqeel, ein irakisches Ehepaar gewohnt, die uns in vielen Gesprächen die Gründe für ihre Flucht geschildert haben.

Niemand in ihrem Umfeld war ein Anhänger Saddams, erzählten die beiden. Aber die Lage war stabil, das Leben gut. Rana war schwanger. Sie waren dabei eine Familie zu gründen.
Saddam selbst war Führer der sunnitischen Baath Partei. Oberstes Prinzip war es, den Frieden zwischen den beiden großen religiösen Gruppen des Irak - zwischen Sunniten (ca 30% der Bevölkerung) und Schiiten (ca. 60% der Bevölkerung) nicht zu gefährden. Religiös motivierte, feindliche Äußerungen oder Handlungen wurden strengstens geahndet. In dem Viertel Bagdads wo Aqeel und Rana wohnten, lebten die beiden Gruppen ohne Probleme zusammen.
Nach dem Angriff durch die USA änderte sich das massiv. Sunnitische Parteien und Organisationen wurden von den US-Militärs entmachtet, Schiiten gefördert. Es breitete sich ein enormer Hass aus.
Den entscheidenden Anlass zur Flucht bot eine Fahrt von Aqeel zur Universität, wo der Bus von Milizen aufgehalten wurde. Die Pässe wurden kontrolliert und alle Männer mit sunnitisch klingenden Nachnamen mussten aussteigen. Aqeel hatte das Glück, dass sein Name in beiden religiösen Gruppen vorkommt. Er konnte bleiben, während die anderen Sunniten mit Waffen aus dem Bus getrieben wurden. Von seinen Mit-Studenten hat er nie wieder etwas gehört. Auf der dramatischen Flucht aus Bagdad hatte Rana in der Folge eines Verkehrsunfalls eine Fehlgeburt und verlor ihr Kind.

Österreich erlebten Rana und Aqeel als sicheren Ort, wo sie endlich zur Ruhe kommen konnten. Sie haben rasch deutsch gelernt und sich eingelebt. Aqeel - von Beruf Lehrer - rechnete sich gute Chancen aus, dass er mit geflüchteten arabischen Kindern arbeiten, sie zweisprachig unterrichten könnte. Rana wurde wieder schwanger. Endlich wollten sie ihre Familie gründen.
Doch alle Asyl-Anträge wurden abgelehnt. Aufgenommen wurden großteils nur Syrer. Denn im Irak - so hieß es - sei es nun nicht mehr so schlimm. Rana und Aqeel wurden abgeschoben.
Sie leben heute in der Türkei. Zurück nach Bagdad zu gehen, haben sie nicht gewagt. "Das würde ich nicht lange überleben", sagte Aqeel.

Während die Nachbarstaaten sowie Europa die Folgen der Massenflucht zu bewältigen hatten, kam kaum ein Politiker der EU auf die Idee, die USA zumindest zu einer finanziellen Beteiligung an den Kosten aufzufordern. Wir stemmten das alles allein. Die Rolle der USA als Verursacher von millionenfachem Elend und Tod wurde ganz einfach unter den Tisch gekehrt.
Rana und Aqeel auf der Suche nach Frieden.
Flyer_Sonder.pdf
51.1 KB
In einer Woche gehts los mit einer neuen "UNTER DIE HAUT"-Tour nach Baden Württemberg, Bayern und Tirol. Dies sind die Veranstaltungs-Termine:

30. März 2023, 20:15 Uhr, Lichtspiele MÖSSINGEN, Das Kino befindet sich in der Höfgasse 12, 72116 Mössingen (Baden Württemberg)

31. März 2023, 18:30 Uhr, TELFS, ORT: Hotel Munde, Untermarktstraße 17, 6410 Telfs (Tirol). Um Anmeldung per email mit Angabe der Personenanzahl wird gebeten: mailto:praxis@dr-trenkwalder.at

1. April 2023, 18:30 Uhr, KIENBERG, Veranstaltungsort ist der Gasthof zur Post in Kienberg (Bayern)

2. April 2023, 14:30 Uhr, PHANTASIA KINO in GANGKOFEN, Achtung bitte anmelden (siehe Plakat)

Bitte teilt die Veranstaltung in Gruppen, die sich für Impfkritik interessieren. Ich freue mich sehr, Euch persönlich zu treffen.
Im Journal "The Lancet" ist eine ungewöhnlich aufwendige Studie zur Corona-Pandemie in den USA erschienen. 58 Wissenschaftler bewerteten auf 20 Seiten alle möglichen Aspekte der Pandemie.
Sehr deutlich zeigt sich, dass die Pandemie besonders negative Konsequenzen für ärmeren Gesellschaftsschichten hatte und die sozialen, wirtschaftlichen und rassischen Ungleichheiten, die bereits in der US-Gesellschaft existiert haben, noch einmal kräftig verstärkte.
Zweck der Studie war es, aus Fehlern zu lernen und Ratschläge für die nächste Pandemie zu liefern.
Was empfehlen die Wissenschaftler also für die nächste Pandemie?
Zunächst raten sie, die strukturellen Ungleichheiten in der Gesellschaft abzuschwächen.
Ein nobles Ziel, das in vielen politischen Sonntagsreden als Standardfloskel vorkommt - aber angesichts der gegenläufigen aktuellen Entwicklungen wohl eher als illusorisch anzusehen ist.
Die zweite Maßnahme – wahrscheinlich die Hauptbotschaft der Arbeit – zitiere ich wörtlich:
Das Autorenteam empfiehlt, "wissenschaftlich fundierte Maßnahmen wie Impfungen und gezielte Impfpflicht einzusetzen und deren Anwendung in der gesamten Gesellschaft zu fördern."
Und sie schließen: "Diese Erkenntnisse könnten zur Gestaltung und Ausrichtung klinischer und politischer Interventionen beitragen, um in künftigen Krisen bessere Gesundheitsergebnisse zu erzielen."
Wenn wir auf die Sponsoren dieser extrem teuren Studie schauen, so erkennen wir, wem wir die Botschaft verdanken. Die Finanzierung besorgten nämlich:
Bill & Melinda Gates Foundation, Bloomberg Philanthropies und noch einige weitere Privatsponsoren.
Jene Finanz-Eliten, die wesentlich dazu beigetragen haben, die Welt mit ihren Übungen zur "pandemic preparedness" auf die kommenden Gefahren einzuschwören, haben gleichzeitig auch am meisten von der Pandemie profitiert.
Was die von ihnen finanzierten Wissenschaftler nun als Hauptbotschaft verbreiten, können wir getrost als gültige Vorhersage nehmen, was uns bei der nächsten Pandemie erwartet: ein erneutes Impf-Feuerwerk, verstärkt durch gesetzlichen Zwang
Wahrscheinlich muss man nun ein paar Jahre warten, bis sich die ärgste Enttäuschung und der Zorn über die Folgen des globalen Covid-Impfexperiments gelegt haben.
Doch dann wird wieder kräftig gebrainstormed werden in den diversen Organisationen, Thinktanks und NGOs. Dann werden neue Narrative geschmiedet und neue Viren, Bakterien oder Pilze entdeckt. Es werden wieder enorme "Kooperationsprämien" an die Medien fließen und die Lobbyisten haben Hochbetrieb.
Und dann wird man sehen, ob unsere Gesellschaft etwas gelernt hat. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(23)00461-0/fulltext
Die AOK - mit 27 Mio. Versicherten der größte Krankenkassen-Verbund Deutschlands - legte nun einen Bericht zur Häufigkeit von Long Covid vor. Und wie so oft, wenn in Deutschlands Zahlen aus dem Gesundheitsbereich präsentiert werden, bleiben wichtige Fragen offen. Dafür beinhalten die Daten einen wirklichen Knalleffekt: Noch nie gab es so viele Krankenstände wie 2022!
Doch zunächst zu den konkreten Abrechnungs-Daten. Die Diagnose Long Covid war nur relativ selten Auslöser von Krankenständen: Zwischen September und Dezember 2021, als die Delta-Variante dominierte, folgte bei 2,5% (n=5.477) auf die Akuterkrankung eine Post-Covid-Diagnose. Im Zeitraum, in dem Omikron das Infektionsgeschehen bestimmte, erkrankten nur 1,1% (n=9.171) aller akut von Covid-19 Betroffenen an Post-Covid.
Die Dauer des Krankenstands hing stark vom Alter ab: Unter 30-Jährige blieben der Arbeit im Mittel 7,18 Tage wegen einer akuten Covid-Infektion und 16,72 Tage aufgrund von Post-Covid fern. Berufstätige ab 60 Jahren waren durchschnittlich 11,77 Tage bzw. 45,12 Tage krankgeschrieben.
Die zahlenmäßig am häufigsten betroffene Berufsgruppe waren Lehrer und Erzieher, dann folgten Versicherungsangestellte, Pharmazie-nahe Berufe sowie das Gesundheitspersonal.
Der prozentuell am stärksten betroffene Einzelberuf ist jener der ErgotherapeutInnen.
Originell ist, dass nur bei knapp der Hälfte aller durchgängig Versicherten mit einer Post-Covid-Diagnose vorab eine akute SARS-CoV-2-Infektion dokumentiert ist. Das kann nun bedeuten, dass vergessen wurde, die Diagnose im Datenblatt einzutragen. Oder es handelt sich bei der Post-Covid-Diagnose um Probleme, die in Wahrheit nach der Impfung aufgetreten sind.
Der eigentliche Knalleffekt der AOK-Studie kam bei der Übersicht zur Gesamtzahl der Krankenstände. Noch nie in der Geschichte der Versicherung waren so viele Deutsche krank. Hauptsächliche Ursache waren Atemwegserkrankungen.
Während im Jahr zuvor 20,6% (n=3.004.264) aller versicherten Beschäftigten aufgrund von Atemwegserkrankungen arbeitsunfähig waren, hat sich die Quote 2022 mit 41,6% (n=6.293.757) glatt verdoppelt.
Und das zeigt nochmal eindrucksvoll den negativen Effekt der Impfungen während der Covid-Pandemie: Erst als der Großteil der Bevölkerung geimpft und mehrfach geimpft war, hoben die Corona-Fallzahlen so richtig ab.
Die mit Abstand meisten Covid-Fälle traten 2022 auf - als der Großteil der Bevölkerung - teils mehrfach - geimpft war. Die Krankenstände kletterten auf ein historisches Hoch: Doppelt so viele Krankenstände wie 2021.
Liebe Waldviertler, am Donnerstag sehen wir uns hoffentlich im GEA Hotel zur Sonne (Hauptplatz 5, Schrems), wo der Filmclub Schrems um 19:00 Uhr meine Doku „Unter die Haut“ zeigt. Ich freue mich sehr.
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
Elon Musk grillt BBC-Journalisten zu den Themen Hatespeech und Covid-Desinformation. Sehr sehenswert, geht in Russland gerade viral. Eine deutsche Übersetzung veröffentliche ich in Kürze auf dem Anti-Spiegel.
Es herrscht absoluter Notstand in Österreichs Spitälern: hunderte Betten sind gesperrt, ganze Abteilungen geschlossen, täglich treten lebensgefährliche Triage Situationen auf, wenn mehrere Patienten gleichzeitig kommen.
Hellmut Samonigg, der Vorstand der Uniklinik Graz sagte gerade im Ö1 Morgenjournal, dass die Lage katastrophal ist und jeden Tag Pflegekräfte kündigen. Keine Ahnung, wie das gestoppt werden könnte. Mehr Geld allein, so Samonigg, löst das Problem nicht.

Begonnen hat das Problem mit dem Abfluss der Pfleger während des Jahres 2021 erzählt Samonigg.
Im Impfjahr 2021, als die Polarisierung und Ausgrenzung der Zweifler und Zögernden den Höhepunkt erreichte. Als ungeimpfte Gesundheitsberufler sich täglich testen mussten und trotzdem nicht im gemeinsamen Pausenraum einen Tee trinken durften.
Als jene, die sich - unter Druck - impfen ließen rundum von Nebenwirkungen hörten - oder selbst erleiden mussten. Und dann kam der Druck zur zweiten - zur dritten - zur vierten Impfung.
Dazu die - im Vergleich zu einer normalen Grippewelle - enorm gestiegenen Hygiene-Bestimmungen, das Schwitzen im Plastik-Schutzanzug
Die Stimmung war vergiftet, das Betriebsklima unter Null.

Und was hörten wir damals von Politik und Ärzte-Funktionären, was sahen wir im TV und lasen wir in allen Zeitungen: schuld war das Todesvirus Corona, schuld waren die Menschenleben-verachtenden Ungeimpften, schuld waren jene, die den Lockdown so lange raus gezögert haben, oder die Schulen zu früh geöffnet haben, etc. etc.
Anstatt die Probleme der Gesundheitsberufler überhaupt zu erkennen, wurde noch Öl ins Feuer gegossen.

Zu Wochenbeginn ist bekannt gegeben worden, dass die heurige Grippewelle zu Ende ist, Corona ohnehin kaum noch eine Rolle spielt. Und trotzdem herrscht der Notstand.

Nun zeigt sich das ganze Schmierentheater, das hier während des Jahres 2021 aufgeführt wurde in seiner vollen Bösartigkeit und abgründigen Dummheit. Nie zuvor wurde derart nachhaltiger Schaden angerichtet, nie wurde mehr Vertrauen - und Freude am Beruf - zerstört.
Die Kapazunder der deutschen STIKO haben nun endlich kapiert, dass die COVID-Impfung für Kinder ab 5 Jahren doch nicht so toll ist. Und nun wird sie künftig nicht mehr empfohlen. Gratulation.

In wissenschaftlich entwickelteren Ländern wie Dänemark galt die Empfehlung erst ab 12 Jahren und das nur kurze Zeit. Bereits ab 1. 7. 2022 wurde die 1. Covid-Impfung für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren "nicht mehr angeboten". Zwei Monate später wurde auch die 2. Impfung in dieser Altersgruppe offiziell unterbunden.

In Deutschland soll die Impfung gegen Covid-19 hingegen in den regulären Impfplan aufgenommen werden. So besagt es der heute veröffentlichte Empfehlungsentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO).
Für gesunde 19 bis 59-jährige gilt die Empfehlung einer Grundimmunisierung. Ab 60 Jahren soll regelmäßig geboostert werden - am besten zusammen mit der Influenza-Impfung, jeweils im Herbst.
Dies gilt auch für jüngere Menschen mit Grunderkrankungen, sowie für Personen, die im Gesundheitssystem sowie in Pflege- und Altenheimen arbeiten.

Noch absurder sind die Empfehlungen nach wie vor in Österreich, wo ab dem Alter von 5 Jahren die Grundimmunisierung mit drei Impfdosen empfohlen ist.

So wie die wissenschaftliche Beratung zu Impfungen in Deutschland und Österreich praktiziert wird, braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Ansehen der Wissenschaft ins Bodenlose abstürzt.
Solange es in den Impfgremien als internes Aufnahmekriterium gilt, dass man ein hundertprozentiger Befürworter aller Impfungen ist, wird sich das nicht ändern. Personen, die ihre ganze Karriere auf Impfwerbung aufgebaut haben, müssen schleunigst entfernt werden.
Das Impfwesen muss endlich von seiner skurrilen Randexistenz zwischen Propaganda und Profit zurück in den Kreis einer halbwegs normalen Wissenschaft geholt werden.
Die Logik beim Impfen ist meist recht eindimensional. Es gibt einen Erreger und der soll weg-geimpft werden. Dann, so die Hoffnung, wäre das Problem gelöst.
Ist es aber oftmals nicht. Denn das Leben ist komplizierter und lebendiger, als sich das die Strategen des Impfwesens vorstellen können. Und wenn bestimmte Viren oder Bakterien verdrängt werden, so wird Platz frei - und der wird rasch wieder nachbesetzt. Das Phänomen ist als "Replacement-Effekt" bekannt.

Den krassesten aktuellen Fall dieses Replacement-Effekts liefert die Hib-Impfung. Sie wurde in den 90er Jahren mit einem enormen Werbe-Aufwand bekannt gemacht und rasch in die Impfpläne der Industrieländer aufgenommen. Die Impfung richtet sich gegen Haemophilus Influenzae Typ b (kurz Hib).
Haemophilus influenzae ist eine Bakterienart mit vielen verschiedenen Typen. Manche haben eine Kapsel, andere nicht. Der Typ b der umkapselten Bakterien war in den 70er Jahren, als die Impfung entwickelt wurde, der vorherrschende Bakterien-Typ. Die häufigste von ihnen ausgelöste Krankheit ist die Mittelohrentzündung. Speziell gefürchtet sind allerdings die invasiven Verläufe, die zu Lungenentzündungen, Sepsis oder Meningitis führen.
Die Impfung wurde großflächig an die Babys verimpft. Zunächst als Einzel-Impfung, später als Komponente der Sechsfach-Impfung, die für Säuglinge ab dem vollendeten 2. Lebensmonat empfohlen ist. Und tatsächlich gingen Krankheiten, die durch Typ b ausgelöst wurden, massiv zurück.

Die Impfexperten feierten das als Erfolg. Ob auch die Gesamtzahl der Hi Erkrankungen zurück ging, wurde zunächst nicht beachtet. Das ist aber die eigentlich relevante Zahl. Denn was nützt es, wenn die schweren Fälle von Sepsis, Gehirnhaut- oder Lungenentzündung gleich bleiben, aber von anderen Haemophilus Typen ausgelöst werden?

Und so ist es. Aktuell werden nur noch rund 4% der invasiven Erkrankungen von Typ b ausgelöst. Der Rest von allen möglichen anderen Typen. Und die erwiesen sich als mindestens genauso gefährlich als Typ b.

Im Lauf der letzten 20 Jahre stieg die Häufigkeit dieser meldepflichtigen Infektionskrankheit um das Vierfache an. Im Vorjahr erreichte die Zahl in Deutschland erstmals die 1000-er Marke. Und für 2023 kündigt sich nun einer neuer trauriger Rekord an. Denn allein bis Ende April wurden laut dem heute erschienenen 'Epidemiologischen Bulletin' des Robert Koch Instituts 848 Fälle invasiver Haemophilus-Erkrankungen gemeldet. Das ist viermal so viel wie im Rekordjahr 2022.

Was, denkt Ihr, ist nun die Reaktion der Impfexperten?
Von Selbstkritik ist in den Medizinjournalen jedenfalls nichts zu lesen. Stattdessen gibt es jede Menge Vorschläge, welche Haemophilus-Typen nun als "Targets" für neue Impfungen ins Visier genommen werden sollten. Und diese Impfungen befinden sich auch schon in den ersten Testphasen.
"Karlatan" Lauterbach hat Impfungen für nebenwirkungsfrei erklärt und trat vehement für die Impfpflicht ein. Dabei erlitt er wsl. selbst einen Impfschaden am Auge.
Nun belegt eine große Studie den Zusammenhang eindrucksvoll: Bei Menschen ab 65 Jahren führte jede 400. Impfung zu einem diagnostizierten Augenschaden.
https://ehgartner.blogspot.com/2023/05/covid-impfungen-gehen-haufig-ins-auge.html
Heute fliegt die Propaganda wieder tief in der Berichterstattung des Ö1 Morgenjournals.
Anlass sind die WK2 Siegesparaden in Moskau. Eine aufgeregte „Russland-Expertin“ erklärt, die fiese Orwellsche Welt, unter der die Russen leiden. Nicht nur das Wort Krieg ist verboten, auch das Wort Explosion. Es wurde in der Berichterstattung nämlich durch das Wort Knall ersetzt. Sie redet sich in Rage über die abgründige Schlechtheit des russischen Regimes.

Dann zur EU. Da gehts um den Munitions-Nachschub für die Ukraine. „Wir müssen auf Kriegswirtschaft umstellen“, sagt der Vorsitzende der EU-Volkspartei.
Und das heißt: Förderung der Produktion aus EU-Steuermitteln. V.d.Leyen schlug eine erste Rate von 500 Mio. Euro vor und fliegt heute nach Kiew.
Kritik, so der Ö1 Redakteur abschätzig, kommt nur von ganz links oder ganz rechts. Die große Mehrheit unterstützt diese Pläne.
Zitiert wird anschließend eine deutsche Grüne. Sie ist für die Subvention der Rüstungsindustrie. Allerdings, gibt sie zu bedenken, hätten die im letzten Jahr enorme Gewinne eingefahren. Also sollten sie doch bitte „einen Teil der Übergewinne wieder zurück geben.“
Die Taktik erinnert an die schlauen Verhandlungen mit Pfizer bzgl. der Covid-Impfstoffe.

Anschließend im Morgenjournal: ein Bericht über das Ende des Nationalsozialismus und eine Gedenkfeier. Vergessen wir nie, wie das angefangen hat, mahnt ein Redner.

Das, denke ich leise bei mir, sollten sie mal ihren eigenen Redakteuren sagen.
Eine der aussagekräftigsten Studien zur Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit der Covid-Impfungen stammt von der Cleveland Clinic mit 51.000 Beschäftigten.
Das Besondere an der Studie ist, dass alle Beteiligten im Arbeits-Alltag laufend getestet wurden und alle Covid-Infektionen bzw. alle erhaltenen Covid-Impfungen in den Daten der Studie berücksichtigt werden konnten.
Die Grafik zeigt eines der Resultate der Studie, nämlich den Zusammenhang zwischen Covid-Infektionen und der Anzahl der Impfungen.
Die Studienautoren waren einigermaßen perplex. Sie schreiben: "The association of increased risk of COVID-19 with higher numbers of prior vaccine doses in our study, was unexpected." ("Die Kombination eines erhöhten Risikos für COVID-19 mit einer höheren Anzahl der erhaltenen Impfdosen in unserer Studie war unerwartet.")
Tatsächlich hat man noch selten eine solch eindeutig Dosis-abhängige Korrelation gesehen: Mit jeder zusätzlichen Impfung steigt die Wahrscheinlichkeit von Covid-Infektionen.
Nach dem Ausbleiben der Influenza während der Covid-Pandemie gab die "echte Grippe" in der Saison 2022/23 ein Comeback. In der aktuellen Ausgabe von 'Eurosurveillance' sind nun sechs europäische Studien (z.B. aus Dänemark, Schottland, England) erschienen, welche die Wirksamkeit der Impfung gemessen haben.
Die Resultate sind in jenem Bereich, wie wir das bei Influenza gewöhnt sind. Gerade dort, wo die Grippe gefährlich ist - bei den älteren gebrechlichen Menschen - wirkt die Impfung kaum. Die Schutzwirkung liegt in der Altersgruppe > 65J. (bei allen Grippefällen zusammen genommen) zwischen 27% und 33%.
In der mittleren Altersgruppe von 18J. bis 64J. sieht es mit der Spanne von 17% bis 43% nur unwesentlich besser aus.
Etwas höher kletterte die Wirksamkeit bei den Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Hier erreichte die Wirksamkeit Werte von 55% bis 61%.
Drei Studien prüften die Wirksamkeit der Influenza-Impfung bei Patienten im Krankenhaus. Sie lag in der Altersgruppe >65. J. zwischen 27% und 29%.
In den Influenza-Impfungen sind Wirkstoffe gegen zwei Influenza A Typen (H1N1 + H3N2) sowie Influenza B.
Bei Influenza A reichte die Wirksamkeit über alle Altersgruppen von 27% bis 44%
Der Tiefpunkt wurde in der dänischen Krankenhaus-Kohorte mit einer Wirksamkeit von 2% gemessen.
Deutlich besser waren die Resultate, wenn man nur den Influenza-Typ B hernimmt. Hier lag die Wirksamkeit bei den Kindern und Jugendlichen zwischen 88% und 95%. Bei den 18 bis 64-jährigen ergab sich eine durchschnittliche Wirksamkeit von 51%.
Dumm nur, dass Influenza B in den EU-Studien recht selten war, und in Schottland und England fast gar nicht vorkam. Lediglich in Dänemark war der Anteil von Influenza B hoch und lag bei ca. 50% aller Grippefälle.
Abschließend schreiben die Autoren: "Die Impfung ist nach wie vor ein erfolgreiches Mittel zur Influenza-Prävention. Zwischenergebnisse aus sechs europäischen Studien während der Grippesaison 2022/23 zeigen eine ≥ 27%ige und ≥ 50%ige Verringerung des Auftretens von Krankheiten bei Influenza A und B bei allen Altersgruppen, die geimpft wurden."
Man kann - wie man sieht - auch mit wenig zufrieden sein.
Nächste Woche toure ich von Montag, 5. 6. bis zum Freitag, 9.6. durch Sachsen. Wir zeigen jeweils in Kooperation mit impfkritischen Vereinigungen meinen Dokumentarfilm "UNTER DIE HAUT". Anschließend geht es zur Sache und wir diskutieren über den Film sowie aktuelle Impfthemen. Ich freue mich sehr, wenn Ihr diese Nachricht in den jeweiligen Gruppen teilt. Hier ist der Reiseplan:
==> 5. Juni 2023, 18:00 Uhr, GÖRLITZ: Jugendhaus 'Wartburg' Johannes Wüsten Straße 21 (Einlass: 17:00 Uhr). Anmeldung beim Veranstalter: elternstammtisch.nol@gmx.de
==> 6. Juni 2023, BAUTZEN, Beethovenstraße 32 (Zugang von Löbauer Straße) Beginn: 18:30 Uhr, Einlass 17:30 Uhr
Voranmeldung unter: ik-bz@gmx.de
==> 7. Juni 2023, 18:00 Uhr, FREIBERG, Landhotel Kleinschirma, Freiberger Str. 65, Oberschöna, (Einlass: 17:30 Uhr). Anmeldung beim Veranstalter: natuerlichgesund-fg@posteo.de
==> 8. Juni 2023, 18:30 Uhr, TORGAU, Hotel Torgauer Brauhof, Warschauer Str. 7, (Einlass: 18:00 Uhr). Anmeldung beim Veranstalter: igz-nordsachsen@web.de
==> 9. Juni 2023, 19:00 Uhr, CHEMNITZ, Gasthof Elli Krößner, Untere Hauptstraße 45, 09323 Hartmannsdorf, (Einlass: 17:30 Uhr). Anmeldung beim Veranstalter: impfaufklaerung-chemnitz@web.de