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Schule - Sklaven und Soldaten statt freie Menschen
Das staatliche Bildungssystem produziert Menschen, die staatlich vorgegebenes Denken verinnerlicht haben und es zementieren. Es verhindert Bildung, anstatt sie zu fördern.
Auszug aus "The Monopoly On Violence", einer crowdfinanzierten Doku über Anarchie…
Auszug aus "The Monopoly On Violence", einer crowdfinanzierten Doku über Anarchie…
Der Staat ist nicht dein Freund OFFICIAL #dsindf
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Pseudolibertarismus oder "Ein Klaps auf den Po hat noch keinem geschadet". Von Jasmin B.
Es erfüllt mich mit tiefer Abscheu, zu sehen, wieviele sogenannte Libertäre sich in der Kommentarspalte des verlinkten Beitrags freimütig dazu bekennen, ihre Hand gegen ihre Kinder zu erheben, sobald sich diese nicht wie Pawlowsche Hunde in Kadavergehorsam üben. Großmäuler, die für gewöhnlich witzige Memes darüber teilen, welch großartige Ancaps sie sind, die sich wacker jeder Autorität, allen voran jener der Staatskrake, widersetzen. Stellt jedoch jemand die Autorität dieser Vollzeit-Clowns in Frage, mutieren sie zu den selben Tyrannen, die sie vorgeben, so tapfer zu verachten und zu bekämpfen.
Was für menschlicher Abschaum, für eierlose Schießbudenfiguren, diese Sorte Mensch. Nein, Ihr seid keine Libertären. Ihr seid vom Libertarismus ungefähr so weit entfernt wie Deutschland davon, eine bedeutende Wirtschaftsmacht zu sein. Libertarismus verfolgt die Grundsätze des Nichtangriffs und der individuellen Autonomie. Wer sein Kind als vermeintlicher Libertärer körperlich (und damit auch psychisch) angreift, verstößt gegen diese Grundsätze.
An dieser Stelle wird gern versucht, die eigene erzieherische Inkompetenz mit der Lebenslüge zu rechtfertigen, das Gezüchtigtwerden im Kindesalter habe einem selbst ja schließlich auch nicht geschadet, ja, ganz im Gegenteil sogar den Charakter geformt und einen Disziplin gelehrt. Ganz ehrlich, ich kann diesen himmelschreienden Bullshit nicht mehr hören. Ich bin es leid, dass Menschen ihren Peinigern Tribut dafür zollen, misshandelt worden zu sein, weil sie fälschlicherweise annehmen, ihre Lektionen unter anderen Umständen womöglich nicht hätten lernen zu können.
Welche Lektionen genau? Dass es sich lohnt, gegenüber selbsternannten Autoritäten nicht aufzumucken, brav die Schnauze zu halten und sich möglichst unsichtbar zu machen? Frage: Was genau unterscheidet diesen Erziehungsstil von jener Drangsal einer längst außer Kontrolle geratenen Staatsmacht? Richtig: Ein großes, fettes Nichts! Diesen eigentlich offensichtlichen Widerspruch im eigenen Handeln zu erkennen gelingt scheinbar nicht jeder geistigen Anarchoamöbe.
Ist es nicht genau diese schwarze Pädagogik, die freigeistige, liebevolle und über die Wunder dieser Welt staunende Kinderseelen zu roboterhaften, unempathischen Befehlsempfängern abstumpft? Und sind es nicht wiederum diese gezüchteten, weil gezüchtigten Befehlsempfänger, die uns überhaupt erst in diese gigantische Scheiße hineingeritten haben?
Ich habe selbst ein Kind und ich begegne ihm jeden Tag mit Liebe und Respekt. Warum? Weil ich möchte, dass es MICH respektiert. Wie auch immer geartete Gewalt schafft keinen Respekt, sondern Angst. Und der, welcher in Angst aufwächst, dessen Willen gebrochen wird, kann nicht zu einem psychisch gesunden, emotional stabilen und souveränen Erwachsenen heranreifen. Er wird statt dessen, wie so viele, viel zu viele vor ihm, zu einem willigen Untertan, allenfalls noch getarnt als pseudolibertärer Maulheld.
Es bedarf viel Mutes, Kraft und Selbstreflexion, mit dem dysfunktionalen Kreislauf transgenerational vererbter Gewalt zu brechen und die eingespeiste "Programmierung" mit neuer Software in der Großhirnrinde zu überschreiben. Ich ziehe meinen Hut vor jedem, dem dieses gelungen ist oder der aktuell daran arbeitet. Libertär hin oder her.
Es erfüllt mich mit tiefer Abscheu, zu sehen, wieviele sogenannte Libertäre sich in der Kommentarspalte des verlinkten Beitrags freimütig dazu bekennen, ihre Hand gegen ihre Kinder zu erheben, sobald sich diese nicht wie Pawlowsche Hunde in Kadavergehorsam üben. Großmäuler, die für gewöhnlich witzige Memes darüber teilen, welch großartige Ancaps sie sind, die sich wacker jeder Autorität, allen voran jener der Staatskrake, widersetzen. Stellt jedoch jemand die Autorität dieser Vollzeit-Clowns in Frage, mutieren sie zu den selben Tyrannen, die sie vorgeben, so tapfer zu verachten und zu bekämpfen.
Was für menschlicher Abschaum, für eierlose Schießbudenfiguren, diese Sorte Mensch. Nein, Ihr seid keine Libertären. Ihr seid vom Libertarismus ungefähr so weit entfernt wie Deutschland davon, eine bedeutende Wirtschaftsmacht zu sein. Libertarismus verfolgt die Grundsätze des Nichtangriffs und der individuellen Autonomie. Wer sein Kind als vermeintlicher Libertärer körperlich (und damit auch psychisch) angreift, verstößt gegen diese Grundsätze.
An dieser Stelle wird gern versucht, die eigene erzieherische Inkompetenz mit der Lebenslüge zu rechtfertigen, das Gezüchtigtwerden im Kindesalter habe einem selbst ja schließlich auch nicht geschadet, ja, ganz im Gegenteil sogar den Charakter geformt und einen Disziplin gelehrt. Ganz ehrlich, ich kann diesen himmelschreienden Bullshit nicht mehr hören. Ich bin es leid, dass Menschen ihren Peinigern Tribut dafür zollen, misshandelt worden zu sein, weil sie fälschlicherweise annehmen, ihre Lektionen unter anderen Umständen womöglich nicht hätten lernen zu können.
Welche Lektionen genau? Dass es sich lohnt, gegenüber selbsternannten Autoritäten nicht aufzumucken, brav die Schnauze zu halten und sich möglichst unsichtbar zu machen? Frage: Was genau unterscheidet diesen Erziehungsstil von jener Drangsal einer längst außer Kontrolle geratenen Staatsmacht? Richtig: Ein großes, fettes Nichts! Diesen eigentlich offensichtlichen Widerspruch im eigenen Handeln zu erkennen gelingt scheinbar nicht jeder geistigen Anarchoamöbe.
Ist es nicht genau diese schwarze Pädagogik, die freigeistige, liebevolle und über die Wunder dieser Welt staunende Kinderseelen zu roboterhaften, unempathischen Befehlsempfängern abstumpft? Und sind es nicht wiederum diese gezüchteten, weil gezüchtigten Befehlsempfänger, die uns überhaupt erst in diese gigantische Scheiße hineingeritten haben?
Ich habe selbst ein Kind und ich begegne ihm jeden Tag mit Liebe und Respekt. Warum? Weil ich möchte, dass es MICH respektiert. Wie auch immer geartete Gewalt schafft keinen Respekt, sondern Angst. Und der, welcher in Angst aufwächst, dessen Willen gebrochen wird, kann nicht zu einem psychisch gesunden, emotional stabilen und souveränen Erwachsenen heranreifen. Er wird statt dessen, wie so viele, viel zu viele vor ihm, zu einem willigen Untertan, allenfalls noch getarnt als pseudolibertärer Maulheld.
Es bedarf viel Mutes, Kraft und Selbstreflexion, mit dem dysfunktionalen Kreislauf transgenerational vererbter Gewalt zu brechen und die eingespeiste "Programmierung" mit neuer Software in der Großhirnrinde zu überschreiben. Ich ziehe meinen Hut vor jedem, dem dieses gelungen ist oder der aktuell daran arbeitet. Libertär hin oder her.
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