Für die meisten Leute haben Dinge nur einen Wert, wenn es Massen sind, die Dingen einen Wert geben. Nur diese Dinge erregen Aufmerksamkeit. Die pure Quantität soll ein Ausdruck von Qualität sein. Alle tun es, dann muss es gut und richtig sein.
Dies kann in bestimmten Lebensbereichen zutreffen, muss es in anderen Lebensbereichen aber nicht. Wir werden das jetzt hier langsam Stück für Stück aufdröseln.
Damit, unter normalen Umständen, eine Sache massenadaptiv werden kann, müssen einige wenige, nennen wir sie "Pioniere", die interessiert- und in einer bestimmten Sache selbstdenkend sind anfangen sich mit einer Sache zu beschäftigen und sie adaptieren. Sie tun dies, weil die Sache ihnen einen direkten persönlichen Vorteil bringt. Andere fangen an dies anzuerkennen und folgen. Es ist wichtig, hier differenziert zu denken.
Wir übertragen das jetzt auf unsere momentane gesellschaftliche Situation.
Man kann die Leute vernünftig argumentierend, schon 10 Jahre vorher, vor den wahrscheinlichen Ergebnissen gewisser Entwicklungen warnen, wenn das was man sagt nicht dem entspricht was die gegenwartsorientierte Masse denkt, wenn sie überhaupt Willens ist die Anstrengung des eigenen Denkens zu erbringen, wird man kaum jemanden finden, der einem zuhört, geschweige denn einen ernst nimmt.
Der persönliche Vorteil für den Warnenden ist hier, in der Zukunft keine Nachteile dadurch zu haben, dass andere nicht differenziert, nicht eigenständig und nicht in der richtigen Abfolge denken, weil er weiß, dass er durch ihr kollektivistisches Denken mit ihnen in einer zukünftigen Situation gefangen sein wird.
Der Vorteil der Gewarnten ist, nicht in die Zukunft denken zu müssen und die Bequemlichkeit der Gegenwart genießen zu können. Eine Änderung ihrer individuellen Verhaltensweisen bringt ihnen keinen unmittelbaren Vorteil. Was sich in einer Latenz umso fataler auswirkt.
Was bleibt einem Warnenden, einem adaptierenden Pionier also übrig? Wir kommen noch darauf zurück.
Es sollte zuerst einmal anerkannt werden, dass Menschen, dadurch dass sie ein Ego haben und eine Persönlichkeit ausbilden können (besser, sie wird vielmehr durch äußere Einflüsse ausgebildet) extremst manipulationsanfällig sind. Die Auswirkungen dieser extremen Manipulationsanfälligkeit sind gesamtheitlich umso verhängnisvoller, desto mehr das Zusammenleben von Individuen auf zentrale Orientierungspunkte zusammen läuft, welche ein Ergebnis von nicht differenziertem, dafür aber gegenwartsorientiertem Denken sind.
Als Beispiel: Werbung beeinflusst. Sie lebt davon, dass Menschen manipulationsanfällig sind. Es obliegt aber dem einzelnen Individuum, ob es ein bestimmtes Produkt aus bestimmten Gründen kauft oder nicht. Der Kauf eines Produkts ist freiwillig. Ist ein Produkt gut, erfährt es aufgrund seiner Qualität eine hohe Nachfrage und ist erfolgreich. Schlechte Produkte haben keine Nachfrage und verschwinden. Das weiß jeder und ist klar soweit.
Was wir sehen ist, dass Menschen versuchen gewöhnliche, individuelle marktwirtschaftliche Abläufe auf das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben zu übertragen.
Wenn also eine Partei eine bestimmte Prozentzahl erreicht, entspricht dies einer bestimmten gewohnten Quantität, die somit zum Ausdruck einer Qualität gemacht wird und direkt gegenwärtliche Vorteile bringen- und richtig sein soll. Ungeachtet, wie die Masse zustande gekommen ist. Es spielt dabei keine Rolle, welche Partei gewinnt, sondern dass das gesamte Konzept als gut und richtig anerkannt ist.
Es wird versucht die Ergebnisse normal marktwirtschaftlicher Prozesse zu kopieren, ohne den eigentlichen Prozess zu durchlaufen. Die Quantität soll das gewünschte Produkt direkt liefern. Und das, obwohl unendlich viele vorherige Versuche zu einer sich immer weiter verschlechternden Situation geführt haben. Wichtig ist nur, dass die Bequemlichkeit wenigstens bis zu einem gewissen Punkt in der Gegenwart erhalten bleibt. Dieses lässt sich erreichen, solange noch Mittel da sind, die sich umverteilen lassen.
Dies kann in bestimmten Lebensbereichen zutreffen, muss es in anderen Lebensbereichen aber nicht. Wir werden das jetzt hier langsam Stück für Stück aufdröseln.
Damit, unter normalen Umständen, eine Sache massenadaptiv werden kann, müssen einige wenige, nennen wir sie "Pioniere", die interessiert- und in einer bestimmten Sache selbstdenkend sind anfangen sich mit einer Sache zu beschäftigen und sie adaptieren. Sie tun dies, weil die Sache ihnen einen direkten persönlichen Vorteil bringt. Andere fangen an dies anzuerkennen und folgen. Es ist wichtig, hier differenziert zu denken.
Wir übertragen das jetzt auf unsere momentane gesellschaftliche Situation.
Man kann die Leute vernünftig argumentierend, schon 10 Jahre vorher, vor den wahrscheinlichen Ergebnissen gewisser Entwicklungen warnen, wenn das was man sagt nicht dem entspricht was die gegenwartsorientierte Masse denkt, wenn sie überhaupt Willens ist die Anstrengung des eigenen Denkens zu erbringen, wird man kaum jemanden finden, der einem zuhört, geschweige denn einen ernst nimmt.
Der persönliche Vorteil für den Warnenden ist hier, in der Zukunft keine Nachteile dadurch zu haben, dass andere nicht differenziert, nicht eigenständig und nicht in der richtigen Abfolge denken, weil er weiß, dass er durch ihr kollektivistisches Denken mit ihnen in einer zukünftigen Situation gefangen sein wird.
Der Vorteil der Gewarnten ist, nicht in die Zukunft denken zu müssen und die Bequemlichkeit der Gegenwart genießen zu können. Eine Änderung ihrer individuellen Verhaltensweisen bringt ihnen keinen unmittelbaren Vorteil. Was sich in einer Latenz umso fataler auswirkt.
Was bleibt einem Warnenden, einem adaptierenden Pionier also übrig? Wir kommen noch darauf zurück.
Es sollte zuerst einmal anerkannt werden, dass Menschen, dadurch dass sie ein Ego haben und eine Persönlichkeit ausbilden können (besser, sie wird vielmehr durch äußere Einflüsse ausgebildet) extremst manipulationsanfällig sind. Die Auswirkungen dieser extremen Manipulationsanfälligkeit sind gesamtheitlich umso verhängnisvoller, desto mehr das Zusammenleben von Individuen auf zentrale Orientierungspunkte zusammen läuft, welche ein Ergebnis von nicht differenziertem, dafür aber gegenwartsorientiertem Denken sind.
Als Beispiel: Werbung beeinflusst. Sie lebt davon, dass Menschen manipulationsanfällig sind. Es obliegt aber dem einzelnen Individuum, ob es ein bestimmtes Produkt aus bestimmten Gründen kauft oder nicht. Der Kauf eines Produkts ist freiwillig. Ist ein Produkt gut, erfährt es aufgrund seiner Qualität eine hohe Nachfrage und ist erfolgreich. Schlechte Produkte haben keine Nachfrage und verschwinden. Das weiß jeder und ist klar soweit.
Was wir sehen ist, dass Menschen versuchen gewöhnliche, individuelle marktwirtschaftliche Abläufe auf das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben zu übertragen.
Wenn also eine Partei eine bestimmte Prozentzahl erreicht, entspricht dies einer bestimmten gewohnten Quantität, die somit zum Ausdruck einer Qualität gemacht wird und direkt gegenwärtliche Vorteile bringen- und richtig sein soll. Ungeachtet, wie die Masse zustande gekommen ist. Es spielt dabei keine Rolle, welche Partei gewinnt, sondern dass das gesamte Konzept als gut und richtig anerkannt ist.
Es wird versucht die Ergebnisse normal marktwirtschaftlicher Prozesse zu kopieren, ohne den eigentlichen Prozess zu durchlaufen. Die Quantität soll das gewünschte Produkt direkt liefern. Und das, obwohl unendlich viele vorherige Versuche zu einer sich immer weiter verschlechternden Situation geführt haben. Wichtig ist nur, dass die Bequemlichkeit wenigstens bis zu einem gewissen Punkt in der Gegenwart erhalten bleibt. Dieses lässt sich erreichen, solange noch Mittel da sind, die sich umverteilen lassen.
Durch das immer weitere Ignorieren, wie die eigentliche Abfolge normalen Denkens ist, was zukunftsorientiertem Denken entspricht, verschlechtert sich die Situation weiter, bis die ökonomischen Machbarkeits- und die unteren Bequemlichkeitsgrenzen irgendwann erreicht sind.
Ab diesem Punkt muss Veränderung erfolgen. Die Frage ist, was diese sein wird, wenn die wirkliche Erkenntnis, dass all dies nur passiert ist, weil man selbst falsch gedacht hat und die Ereignisse zu 100% ein Ergebnis des eigenen vergangenen Denkens ist nicht einsetzt.
Es ist davon auszugehen, dass gewissen Kreisen, die nach Macht über andere Menschen streben sehr wohl klar ist, dass ihre Sklaven auf diese Weise denken und ein Interesse daran haben, sie weiter in diesen falschen Denkmustern zu halten. Was ist also zu erwarten, wenn bei den Sklaven selbst nach dem Erreichen von ökonomischen Machbarkeitsgrenzen ein Zusammenbruch erfolgt, aber bis dato keine Erkenntnis eingesetzt hat? Sehr wahrscheinlich ein noch viel zentralisierteres, "demokratisches" System von undifferenziert denkenden, all-inclusive verwöhnten Kleinkindern in Erwachsenenkörpern, als wir es jetzt schon haben. Ein System, in dem weiterhin dieses clever erdachte Herrschaftskonstrukt der Wahlmöglichkeit, zwischen ein paar Stiefeln, die man auf dem Gesicht haben kann, freiwilligen marktwirtschaftlichen Wahlen gleichgestellt wird, und das neue, gleiche System aufgrund mangelnder Erkenntnis der Wählenden neu errichtet wird.
Wir kommen darauf zurück, was einem Menschen mit dieser Erkenntnis übrig bleibt.
Zuerst einmal bleibt, sich ob der Erkenntnis der extremen Manipulationsanfälligkeit des menschlichen Wesens entsprechend auszurichten und sich so gut es geht unabhängig von Gehirngewaschenen zu machen. Also das zu tun, was Pioniere machen. Das zu tun, was ihnen einen direkten persönlichen Vorteil, eine Linderung bringt.
Zum Zweiten gibt es Gründe, warum die Entwicklung einen solchen Lauf nahm. Der Hauptgrund ist, dass genannte Dinge nicht kommuniziert wurden. Die Gründe hierfür sind vielfältig. U.a. herrschte bis vor ein paar Jahren noch mehr oder weniger ein Meinungs- und Informationskartell, das heute langsam erodiert, was die Meinungskartelle zusehends versuchen aufzuhalten, in dem sie die Inhalte online kontrollieren, Leute für Meinungsverbrechen bestrafen und wahrscheinlich in der Zukunft den Internetzugang restriktieren.
Was also jeder einzelne tun kann ist, seine Erkenntnis weiter zu tragen. Nicht nur im Internet, sondern verstärkt im direkten persönlichen Umfeld. Der Moment ist gut, weil die Zeiten schlecht sind. Sie können nicht gewinnen.
@dsindf
Ab diesem Punkt muss Veränderung erfolgen. Die Frage ist, was diese sein wird, wenn die wirkliche Erkenntnis, dass all dies nur passiert ist, weil man selbst falsch gedacht hat und die Ereignisse zu 100% ein Ergebnis des eigenen vergangenen Denkens ist nicht einsetzt.
Es ist davon auszugehen, dass gewissen Kreisen, die nach Macht über andere Menschen streben sehr wohl klar ist, dass ihre Sklaven auf diese Weise denken und ein Interesse daran haben, sie weiter in diesen falschen Denkmustern zu halten. Was ist also zu erwarten, wenn bei den Sklaven selbst nach dem Erreichen von ökonomischen Machbarkeitsgrenzen ein Zusammenbruch erfolgt, aber bis dato keine Erkenntnis eingesetzt hat? Sehr wahrscheinlich ein noch viel zentralisierteres, "demokratisches" System von undifferenziert denkenden, all-inclusive verwöhnten Kleinkindern in Erwachsenenkörpern, als wir es jetzt schon haben. Ein System, in dem weiterhin dieses clever erdachte Herrschaftskonstrukt der Wahlmöglichkeit, zwischen ein paar Stiefeln, die man auf dem Gesicht haben kann, freiwilligen marktwirtschaftlichen Wahlen gleichgestellt wird, und das neue, gleiche System aufgrund mangelnder Erkenntnis der Wählenden neu errichtet wird.
Wir kommen darauf zurück, was einem Menschen mit dieser Erkenntnis übrig bleibt.
Zuerst einmal bleibt, sich ob der Erkenntnis der extremen Manipulationsanfälligkeit des menschlichen Wesens entsprechend auszurichten und sich so gut es geht unabhängig von Gehirngewaschenen zu machen. Also das zu tun, was Pioniere machen. Das zu tun, was ihnen einen direkten persönlichen Vorteil, eine Linderung bringt.
Zum Zweiten gibt es Gründe, warum die Entwicklung einen solchen Lauf nahm. Der Hauptgrund ist, dass genannte Dinge nicht kommuniziert wurden. Die Gründe hierfür sind vielfältig. U.a. herrschte bis vor ein paar Jahren noch mehr oder weniger ein Meinungs- und Informationskartell, das heute langsam erodiert, was die Meinungskartelle zusehends versuchen aufzuhalten, in dem sie die Inhalte online kontrollieren, Leute für Meinungsverbrechen bestrafen und wahrscheinlich in der Zukunft den Internetzugang restriktieren.
Was also jeder einzelne tun kann ist, seine Erkenntnis weiter zu tragen. Nicht nur im Internet, sondern verstärkt im direkten persönlichen Umfeld. Der Moment ist gut, weil die Zeiten schlecht sind. Sie können nicht gewinnen.
@dsindf
Ganz ungeachtet der Unmoral politischer Demokratie als Herrschaftskonstrukt, disqualifiziert sich der Mensch von dieser schon ganz allein aufgrund seiner extremen Manipulationsanfälligkeit.
@dsindf
@dsindf
Forwarded from 𝖀𝖓𝖗𝖊𝖌𝖎𝖊𝖗𝖇𝖆𝖗
"Bis heute fällt’s den meisten schwer, zu glauben dass es möglich wär
ein Leben ohne die zu führen, die einen führ’n und kontrollieren
Ein später Lohn für die, die logen, und skrupellos ihr Volk betrogen
noch immer basiert uns’re Welt, auf deren krankem Menschenbild
wonach die Freiheit nur durch Zwang, aufrechterhalten werden kann
und der, der dies nennt “Tyrannei”, bloß ein verrückter Träumer sei."
- Dian The Saint
Werdet @Unregierbar
ein Leben ohne die zu führen, die einen führ’n und kontrollieren
Ein später Lohn für die, die logen, und skrupellos ihr Volk betrogen
noch immer basiert uns’re Welt, auf deren krankem Menschenbild
wonach die Freiheit nur durch Zwang, aufrechterhalten werden kann
und der, der dies nennt “Tyrannei”, bloß ein verrückter Träumer sei."
- Dian The Saint
Werdet @Unregierbar
Neue Übersetzung
Dein Leitfaden zur Kriegsführung der 5. Generation - James Corbett
Wir befinden uns mitten in einem Krieg, der die Welt verändert. Dies ist jedoch kein gewöhnlicher Krieg. Die meisten Opfer dieses Krieges sind nicht einmal in der Lage, ihn als Krieg zu erkennen, noch verstehen sie, dass sie darin Kämpfer sind. Er wird als Krieg der fünften Generation bezeichnet, und James Corbett ist da, um euch alles darüber zu erzählen.
Auf Odysee
Auf Youtube
@dsindf
Dein Leitfaden zur Kriegsführung der 5. Generation - James Corbett
Wir befinden uns mitten in einem Krieg, der die Welt verändert. Dies ist jedoch kein gewöhnlicher Krieg. Die meisten Opfer dieses Krieges sind nicht einmal in der Lage, ihn als Krieg zu erkennen, noch verstehen sie, dass sie darin Kämpfer sind. Er wird als Krieg der fünften Generation bezeichnet, und James Corbett ist da, um euch alles darüber zu erzählen.
Auf Odysee
Auf Youtube
@dsindf
Odysee
Dein Leitfaden zur Kriegsführung der 5. Generation - James Corbett
Wir befinden uns mitten in einem Krieg, der die Welt verändert. Dies ist jedoch kein gewöhnlicher Krieg. Die meisten Opfer dieses Krieges sind nicht einmal in der Lage, ihn als Krieg zu erkennen, noch...
Tocotronic - Die neue Seltsamkeit
OMhA
Schade, dass Tocotronic zum Lager der linksradikalen Anhänger des Kults gehören. Also zu jenen, die anderen gerne in jeden Aspekt ihres Lebens reinreden wollen.
Sie sind zwar gegen Nationalismus, finden eine herrschende Klasse aber irgendwie doch ganz geil, solange sie links ist🤡
Zu dem, es mit dem Eigentum anderer nicht so genau zu nehmen, gehört bei ihnen auch, dass es ok ist, ein Land mit Kulturfremden zu fluten und alle dazu zu zwingen, dafür zu bezahlen. Wer das nicht will ist unsozial, ein Faschist und ein Nationalsozialist🤡
Trotzdem, cooler Song aus lange vergangenen Tagen.
Die Ironie ist, wir sind heute diejenigen, die dieses Lied singen und Tocotronic und ihresgleichen sind jene, die die letzten Jahrzehnte bis heute passiert sind.
@dsindf
Sie sind zwar gegen Nationalismus, finden eine herrschende Klasse aber irgendwie doch ganz geil, solange sie links ist
Zu dem, es mit dem Eigentum anderer nicht so genau zu nehmen, gehört bei ihnen auch, dass es ok ist, ein Land mit Kulturfremden zu fluten und alle dazu zu zwingen, dafür zu bezahlen. Wer das nicht will ist unsozial, ein Faschist und ein Nationalsozialist
Trotzdem, cooler Song aus lange vergangenen Tagen.
Die Ironie ist, wir sind heute diejenigen, die dieses Lied singen und Tocotronic und ihresgleichen sind jene, die die letzten Jahrzehnte bis heute passiert sind.
@dsindf
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Der Staat ist nicht dein Freund OFFICIAL #dsindf
OMhA – Tocotronic - Die neue Seltsamkeit
Normal sollte man es nicht sagen müssen, weil es eigentlich selbstverständlich ist und jeder mit nur ein wenig Verstand von allein drauf kommen müsste.
Und es ist lustig, obwohl es so verhängnisvoll ist.
Leute, die sich mittels einfachsten schwarz/weiß, gut/böse Denkschemen via Filme, Geschichten und TV abrichten haben lassen und sich immer gewünscht haben, als Helden auf Seiten der Rebellen, wie Han Solo, Luke Skywalker und Chewbacca, gegen das Böse zu kämpfen tun dies, weil der Imperator das, was böse ist in seinem eigenen imperialen TV Programm für sie definiert hat.
@dsindf
Und es ist lustig, obwohl es so verhängnisvoll ist.
Leute, die sich mittels einfachsten schwarz/weiß, gut/böse Denkschemen via Filme, Geschichten und TV abrichten haben lassen und sich immer gewünscht haben, als Helden auf Seiten der Rebellen, wie Han Solo, Luke Skywalker und Chewbacca, gegen das Böse zu kämpfen tun dies, weil der Imperator das, was böse ist in seinem eigenen imperialen TV Programm für sie definiert hat.
@dsindf
Forwarded from 𝖀𝖓𝖗𝖊𝖌𝖎𝖊𝖗𝖇𝖆𝖗
Herrschaft ist historisch jung, während Herrschaftslosigkeit über den überwiegenden Teil der Menschheitsgeschichte den Normalzustand darstellt. Staaten, Königtümer, Imperien und Kirchenhierarchien sind extrem junge Phänomene. Der Homo sapiens existiert seit etwa 300.000 Jahren. Über 95 % dieser Zeit lebten Menschen ohne Staat, über 99 % ohne Bürokratie, ohne stehende Heere und ohne formalisierte Herrschaftsinstitutionen.
Vor rund 6.000 Jahren setzte die eigentliche Zäsur ein, mit der Entstehung der ersten Staaten wie Sumer in Mesopotamien, Ägypten oder dem Industal. In dieser Phase entstanden Steuererfassung, Schrift als Verwaltungsinstrument, stehende Gewaltapparate, Zwangsarbeit und Eigentumstitel, die durch ein Gewaltmonopol abgesichert wurden. Erst hier beginnt historisch die systematische Fremdbestimmung. Davor existierten keine zentralen Herrschaftsstrukturen, keine dauerhaften Klassen und keine institutionalisierten Zwangsordnungen.
Auch nach dieser Zäsur gab es weiterhin lange Phasen und Regionen mit weitgehend herrschaftsfreier Organisation. Beispiele finden sich im europäischen Früh- und Hochmittelalter, etwa in Form von Dorfrechten, Allmenden und Gewohnheitsrecht. Die Durchsetzung war lokal, zentralstaatliche Kontrolle schwach oder nicht vorhanden, Selbstorganisation die Regel.
Besonders klare Beispiele sind das mittelalterliche Island (ca. 930–1262) mit keinem König, keinem Staat, Recht ohne Exekutive, privaten Schiedsgerichten und freiwilliger Gefolgschaft. Eines der saubersten historischen Beispiele funktionierender Ordnung ohne Staat. Ebenso keltische Gesellschaften, die ohne zentralen Staat auskamen und Recht über Gewohnheit sowie Schiedsrichter statt Herrscher organisierten.
Der Staat ist daher keine natürliche Folge menschlichen Zusammenlebens, sondern eine historische Innovation. Er entstand häufig unter Bedingungen von Krieg, Knappheit, religiöser Legitimation oder offenem Zwang und wurde nicht selten gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung durchgesetzt.
Über mehr als 95 % seiner Existenz lebte der Mensch ohne Staat, ohne Könige und ohne zentrale Fremdbestimmung. Herrschaft ist historisch jung, Kooperation hingegen evolutionär alt. Das allein zeigt, dass der Mensch ohne Herrschaft zu leben kennt und grundsätzlich dazu fähig ist, soziale Ordnung ohne institutionalisierte Fremdbestimmung hervorzubringen.
Der Staat ist das Experiment. Herrschaftslosigkeit war der Normalzustand. Die Menschheit musste erst lernen, beherrscht zu werden, zusammenzuleben konnte sie bereits vorher. Diese Ordnung war vielleicht nie perfekt, konfliktfrei oder idyllisch, doch sie stellte über den größten Teil der Geschichte hinweg den stabilen Normalzustand menschlicher Organisation dar.
Werdet @Unregierbar
Vor rund 6.000 Jahren setzte die eigentliche Zäsur ein, mit der Entstehung der ersten Staaten wie Sumer in Mesopotamien, Ägypten oder dem Industal. In dieser Phase entstanden Steuererfassung, Schrift als Verwaltungsinstrument, stehende Gewaltapparate, Zwangsarbeit und Eigentumstitel, die durch ein Gewaltmonopol abgesichert wurden. Erst hier beginnt historisch die systematische Fremdbestimmung. Davor existierten keine zentralen Herrschaftsstrukturen, keine dauerhaften Klassen und keine institutionalisierten Zwangsordnungen.
Auch nach dieser Zäsur gab es weiterhin lange Phasen und Regionen mit weitgehend herrschaftsfreier Organisation. Beispiele finden sich im europäischen Früh- und Hochmittelalter, etwa in Form von Dorfrechten, Allmenden und Gewohnheitsrecht. Die Durchsetzung war lokal, zentralstaatliche Kontrolle schwach oder nicht vorhanden, Selbstorganisation die Regel.
Besonders klare Beispiele sind das mittelalterliche Island (ca. 930–1262) mit keinem König, keinem Staat, Recht ohne Exekutive, privaten Schiedsgerichten und freiwilliger Gefolgschaft. Eines der saubersten historischen Beispiele funktionierender Ordnung ohne Staat. Ebenso keltische Gesellschaften, die ohne zentralen Staat auskamen und Recht über Gewohnheit sowie Schiedsrichter statt Herrscher organisierten.
Der Staat ist daher keine natürliche Folge menschlichen Zusammenlebens, sondern eine historische Innovation. Er entstand häufig unter Bedingungen von Krieg, Knappheit, religiöser Legitimation oder offenem Zwang und wurde nicht selten gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung durchgesetzt.
Über mehr als 95 % seiner Existenz lebte der Mensch ohne Staat, ohne Könige und ohne zentrale Fremdbestimmung. Herrschaft ist historisch jung, Kooperation hingegen evolutionär alt. Das allein zeigt, dass der Mensch ohne Herrschaft zu leben kennt und grundsätzlich dazu fähig ist, soziale Ordnung ohne institutionalisierte Fremdbestimmung hervorzubringen.
Der Staat ist das Experiment. Herrschaftslosigkeit war der Normalzustand. Die Menschheit musste erst lernen, beherrscht zu werden, zusammenzuleben konnte sie bereits vorher. Diese Ordnung war vielleicht nie perfekt, konfliktfrei oder idyllisch, doch sie stellte über den größten Teil der Geschichte hinweg den stabilen Normalzustand menschlicher Organisation dar.
Werdet @Unregierbar
Ich benutze
Anonymous Poll
21%
Windows 10
22%
Windows 11
9%
Mac
34%
Eine Linux Distro
14%
Was anderes
Setzt "hauptsächlich" dazu, weil einige aus bestimmten Gründen, wegen bestimmter Apps teilweise noch andere Betriebssysteme nutzen.
Forwarded from 𝖀𝖓𝖗𝖊𝖌𝖎𝖊𝖗𝖇𝖆𝖗
"China stuft künstliche Intelligenz als nationales Risiko von gleicher Schwere wie Erdbeben ein , aus Sorge, dass Chatbots Inhalte erzeugen könnten, die die Autorität der Kommunistischen Partei in Frage stellen oder zu subversiven Handlungen aufrufen." via Militär-News
Wenn eine Regierung Intelligenz als Sicherheitsrisiko einstuft, sagt das mehr über die Regierung als über die Intelligenz. Systeme, die nur durch Kontrolle existieren, fürchten nichts mehr als Denken ohne Erlaubnis. Denken ist systemgefährdend, Fragen sind subversiv, Sprache ist Macht, Wissen ohne Genehmigung ist ein Risiko.
Solche Meldungen halte ich für die beste Werbung. Dass eine Regierung KI auf eine Stufe mit Naturkatastrophen stellt, ist kein technisches Urteil sondern ein politisches Eingeständnis von Fragilität. Wenn ein System Angst vor Sprache, Kontext und Logik hat, dann ist Intelligenz tatsächlich sein natürlicher Feind.
Werdet @Unregierbar
Wenn eine Regierung Intelligenz als Sicherheitsrisiko einstuft, sagt das mehr über die Regierung als über die Intelligenz. Systeme, die nur durch Kontrolle existieren, fürchten nichts mehr als Denken ohne Erlaubnis. Denken ist systemgefährdend, Fragen sind subversiv, Sprache ist Macht, Wissen ohne Genehmigung ist ein Risiko.
Solche Meldungen halte ich für die beste Werbung. Dass eine Regierung KI auf eine Stufe mit Naturkatastrophen stellt, ist kein technisches Urteil sondern ein politisches Eingeständnis von Fragilität. Wenn ein System Angst vor Sprache, Kontext und Logik hat, dann ist Intelligenz tatsächlich sein natürlicher Feind.
Werdet @Unregierbar