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COP: Die fossilen Lobbys kämpfen um ihre Vormacht, die betroffenen Staaten kämpfen um ihr Überleben und die Industrieländer kämpfen mit sich selbst.

Am Ende der Weltklimaverhandlungen COP30 entschuldigte sich der Konferenzpräsident André Corrêa Do Lago bei den Teilnehmenden.
Er habe Wortmeldungen übersehen, was in den heiklen Schlussverhandlungen zu Verwirrung geführt habe. Er sei eben müde – und alt.
Man möchte ihm fast danken für diese Symbolik: Die Welt steht in Flammen, und die Klimakonferenz ist erschöpft.
Die Verhandlungen in einem Satz zusammengefasst: Die fossilen Lobbys und ihre politischen Verbündeten kämpfen um ihre Vormacht, die am stärksten betroffenen Staaten kämpfen um ihr Überleben und die großen Industriestaaten – Deutschland inklusive – kämpfen vor allem mit sich selbst.

Luisa Neubauer über das COP30-Ergebniss:

»Auffällig ist: Die Einordnungen nach der COP sind erstaunlich schwarz-weiß. Zwischen routiniertem Dauer-optimismus und selbstmitleidigem
»I told you so«-Zynismus bleibt wenig Raum.

Die wirklichen Gründe zur Hoffnung liegen aber im oft übersehenen Zwischenraum - dort, wo nicht alles verloren ist, nur weil nicht alles gewonnen wurde.«

Fossile Energien:
»Seit 50 Jahren weiß die Weltgemeinschaft, dass Kohle, Öl und Gas für den Großteil der Emissionen verantwortlich sind. Und doch verabschiedete die COP erneut einen Abschlusstext, der - auf Druck der Ollobbys - fossile Energien nicht einmal erwähnt.

Stattdessen soll eine von 80 Ländern unterstützte „Roadmap" den Ausstieg vorantreiben. Die COP hat es nicht geschafft, das klare Signal zu setzen, dass das fossile Zeitalter endet.«

»Aber sie hat gezeigt, wie knapp das Rennen inzwischen ist: Vergangenheit gegen Zukunft, Kohle gegen Solar, ökologischer Multilateralismus gegen fossilen Nationalismus.

Allein dass es diese erbitterte Debatte überhaupt gibt, ist ein paradoxes Fortschrittssignal.«

Tropische Wälder:
»Für den Schutz der Regenwälder war diese COP ein wichtiger Moment.
Jahrzehntelang versuchte man, mit Vernunft und Appellen die Welt davon abzuhalten, ihre grüne Lunge zu zerfetzen. Nun probiert man es mit finanziellen Anreizen. 25 Milliarden US-Dollar sollten eingesammelt werden, Zusagen gab es für 6,8 Milliarden.

Eine davon verdanken wir immerhin Friedrich Merz: Nachdem Merz - unser Außenkanzler! - laut unbestätigten Berichten in einer Pressekonferenz so unglücklich über Belém lästerte, sah sich Deutschland gezwungen, eine Milliarde für den Regenwaldfonds nachzulegen.«

»Während es naiv wäre, sich beim Schutz zentraler Ökosysteme allein auf diese Zusagen zu verlassen Kapitalisierung der Natur verlassen, um zentrale Ökosysteme zu schützen, hatten die großen Debatten um diesen Regenwald Fonds einen bemerkenswerten Nebeneffekt:

Noch nie wurde die Rolle indigener Gemeinschaften beim Schutz der Biodiversität so klar ins Zentrum gestellt.
Durch ihren Druck wurden 15 neue Schutzgebiete im Amazonas ausgerufen - ein kleiner, aber weltbewegender Schritt.«

»Was kann man aus dieser Klimakonferenz mitnehmen?
Die Einladung, genauer hinzuschauen - und die Widersprüche einer Welt im Klimakollaps auszuhalten«

»Es gibt die eine Geschichte: unvorstellbare Geldmengen aus fossilen Renditen, Staaten wie Deutschland, die neue Öl- und Gasfelder planen, fünf Millionen Beschäftigte im indischen Kohlebergbau, Inselstaaten, denen die Zeit davonläuft und für die Klimaschutz längst Überlebens- und Fluchtpolitik bedeutet.

Und dann gibt es die andere Geschichte:
In der sind über 90 Prozent der neuen Stromkapazitäten erneuerbar.

Beide Geschichten sind wahr. Beide existieren gleichzeitig. Und beide verdienen unsere Aufmerksamkeit.«

The paradox we all live in and try to do the „right" thing…

Den ganzen Artikel von Luisa Neubauer über die COP30 gibt’s hier – unbedingt lesen:
👉 https://www.surplusmagazin.de/cop-30-ergebnis-luisa-neubauer/

COP: Die fossilen Lobbys kämpfen um ihre Vormacht, die betroffenen Staaten kämpfen um ihr Überleben und die Industrieländer kämpfen mit sich selbst.
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Forwarded from Ministry of good ideas
Good Idea: Become Multilingual

https://www.rnz.co.nz/news/national/578447/being-bilingual-delays-ageing-but-being-multilingual-is-even-better-study

A large international study of over 80,000 adults across 27 European countries shows that speaking multiple languages slows brain aging. Researchers found that people who spoke only one language were twice as likely to experience accelerated brain aging, while those who were multilingual had significantly younger-looking brains. The more languages a person spoke, the stronger the protective effect. Dementia researcher Dr Etu Ma'u explained that being bilingual or multilingual stimulates the brain and builds "cognitive reserve," helping it stay healthy despite natural age-related changes. He emphasized that learning additional languages is beneficial at any age, and starting in childhood can provide lifelong brain benefits. The findings suggest that promoting multilingualism could be a practical strategy for supporting healthy aging and reducing risks of cognitive decline.

(Check out our old posts on scientific insights on how to quickest learn a new language)