Am 25. November 2025 jährt sich das Geheimtreffen, auf dem im Landhaus Adlon über Remigration, massenhafte Abschiebungen und Anpassungsdruck auf Menschen, die nicht ins rassistische Weltbild der Rechten passen, beraten wurde.
Grund genug, auf die Straße zu gehen und laut zu werden gegen das Geschrei nach bereinigtem Stadtbild, Abschottung und Abschiebungen.
Eine andere Welt ist möglich!
Grund genug, auf die Straße zu gehen und laut zu werden gegen das Geschrei nach bereinigtem Stadtbild, Abschottung und Abschiebungen.
Eine andere Welt ist möglich!
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Nach dem gewaltsamen Angriff auf die BIBLIOTHEK DER VERBRANNTEN BÜCHER haben wir den Gedenkort repariert und werden ihn als lebendigen Erinnerungsort pflegen, denn Erinnern ist Arbeiten an der Zukunft.
Am Samstag, 22. November 2025 hören wir ab 11 Uhr auf dem Bassinplatz aus den „Abenteuer(n) des braven Soldaten Schwejk“ - dem antimilitaristischen Schelmenroman von Jaroslav Hašek. Schwejk - Sinnbild der individuellen Revolte gegen Diktatur und Kriegstreiber. Bissige Komik strahlt Bertolt Brechts „Legende vom toten Soldaten“ aus, die wir in der Vertonung Ernst Buschs hören werden.
Das Lesen aus den Werken unserer Bibliothek ist Erinnern und Zukunft gestalten zugleich. Das können wir nur gemeinsam!
Wir sind dankbar für die vielfache Solidarität, die wir erfahren haben und das geteilte Entsetzen, vor allem aber auch für die zugesagten Buchspenden.
Bringen Sie gern Bücher
von der Liste mit. gedenkort-verbrannte-buecher.de
Initiative Gedenkort verbrannte Bücher
Am Samstag, 22. November 2025 hören wir ab 11 Uhr auf dem Bassinplatz aus den „Abenteuer(n) des braven Soldaten Schwejk“ - dem antimilitaristischen Schelmenroman von Jaroslav Hašek. Schwejk - Sinnbild der individuellen Revolte gegen Diktatur und Kriegstreiber. Bissige Komik strahlt Bertolt Brechts „Legende vom toten Soldaten“ aus, die wir in der Vertonung Ernst Buschs hören werden.
Das Lesen aus den Werken unserer Bibliothek ist Erinnern und Zukunft gestalten zugleich. Das können wir nur gemeinsam!
Wir sind dankbar für die vielfache Solidarität, die wir erfahren haben und das geteilte Entsetzen, vor allem aber auch für die zugesagten Buchspenden.
Bringen Sie gern Bücher
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Initiative Gedenkort verbrannte Bücher
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Auch im Januar öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Potsdamer Bassinplatz zu einer Lesung und zur Vervollständigung unseres Buchbestandes.
Am Donnerstag, 22.01.2026 lesen wir um 18 Uhr kurze Erzählungen von Franz Kafka aus dem 1931 erschienenen Band BEIM BAU DER CHINESISCHEN MAUER.
Dieses Werk gehört zu den Büchern, die 1933 von den Nazis und ihren Unterstützern im Land Brandenburg verbrannt wurden.
Der Gedenkort auf dem Bassinplatz erinnert an die öffentliche Bücherverbrennung am 22. Mai 1933. Dazu sammeln wir die verbrannten Bücher und lesen monatlich am 22. aus diesem Bestand.
Wir freuen uns auch diesmal wieder über Gäste und Bücherspenden.
Dafür könnt ihr die aktuelle Bestandsliste (haben/suchen) auf unserer Webseite downloaden:
www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
Am Donnerstag, 22.01.2026 lesen wir um 18 Uhr kurze Erzählungen von Franz Kafka aus dem 1931 erschienenen Band BEIM BAU DER CHINESISCHEN MAUER.
Dieses Werk gehört zu den Büchern, die 1933 von den Nazis und ihren Unterstützern im Land Brandenburg verbrannt wurden.
Der Gedenkort auf dem Bassinplatz erinnert an die öffentliche Bücherverbrennung am 22. Mai 1933. Dazu sammeln wir die verbrannten Bücher und lesen monatlich am 22. aus diesem Bestand.
Wir freuen uns auch diesmal wieder über Gäste und Bücherspenden.
Dafür könnt ihr die aktuelle Bestandsliste (haben/suchen) auf unserer Webseite downloaden:
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Am Sonntag, dem 22. Februar, öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Potsdamer Bassinplatz am Vormittag um 11 Uhr. Wir laden zu einer kurzen Lesung ein, und es gibt die Möglichkeit, weitere Bücher einzustellen.
Gelesen werden Auszüge aus „Die Situation Deutschlands“ (SITUATION DE L’ALLEMAGNE) und „Der nächste Krieg“ (LA GUERRE PROCHAINE) aus dem Essay-Band „Das öffentliche Leben“ von Heinrich Mann, der 1932 im Zsolnay Verlag erschien. Er enthält die wichtigsten öffentliche Stellungnahmen Manns aus den Jahren 1929-1932.
Heinrich Mann verließ Deutschland im Februar 1933. Er wurde im August ausgebürgert. Viele Bücher aus dem Zsolnay Verlag wurden von den Nationalsozialisten öffentlich verbrannt.
Interessenten sind herzlich eingeladen, und wir freuen uns auch diesmal wieder über Bücherspenden. Weitere Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet ihr auf unserer Webseite:
www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
Gelesen werden Auszüge aus „Die Situation Deutschlands“ (SITUATION DE L’ALLEMAGNE) und „Der nächste Krieg“ (LA GUERRE PROCHAINE) aus dem Essay-Band „Das öffentliche Leben“ von Heinrich Mann, der 1932 im Zsolnay Verlag erschien. Er enthält die wichtigsten öffentliche Stellungnahmen Manns aus den Jahren 1929-1932.
Heinrich Mann verließ Deutschland im Februar 1933. Er wurde im August ausgebürgert. Viele Bücher aus dem Zsolnay Verlag wurden von den Nationalsozialisten öffentlich verbrannt.
Interessenten sind herzlich eingeladen, und wir freuen uns auch diesmal wieder über Bücherspenden. Weitere Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet ihr auf unserer Webseite:
www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
Am Sonntag, dem 22. März, öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Potsdamer Bassinplatz am Vormittag um 11 Uhr. Wir laden zu einer kurzen Lesung ein, und es gibt die Möglichkeit, weitere Bücher einzustellen.
Gelesen werden Auszüge aus „Des deutschen Spießers Wunderhorn“ (1913) von Gustav Meyrink sowie aus weiteren Werken des Autors.
„Gustav Meyrink (1868–1932) schüttet ein Wunderhorn ergötzlicher und boshafter Trivialitäten, ältestes und neuestes Gerümpel, über den deutschen Spießer aus, der mit einem leeren Hirn aufdrapiert wie ein Pfingstochse in seinen Geschichten umherwandelt und »Muh« und
»Bäh« sagt.“ (Klabund)
Interessenten sind herzlich eingeladen, und wir freuen uns auch diesmal wieder über Bücherspenden. Weitere Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet ihr auf unserer Webseite:
www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
Gelesen werden Auszüge aus „Des deutschen Spießers Wunderhorn“ (1913) von Gustav Meyrink sowie aus weiteren Werken des Autors.
„Gustav Meyrink (1868–1932) schüttet ein Wunderhorn ergötzlicher und boshafter Trivialitäten, ältestes und neuestes Gerümpel, über den deutschen Spießer aus, der mit einem leeren Hirn aufdrapiert wie ein Pfingstochse in seinen Geschichten umherwandelt und »Muh« und
»Bäh« sagt.“ (Klabund)
Interessenten sind herzlich eingeladen, und wir freuen uns auch diesmal wieder über Bücherspenden. Weitere Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet ihr auf unserer Webseite:
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Unsere Fraktion tickert ab sofort per Signal LIVE aus den Stadtverordnetenversammlungen.
Wer dabei sein möchte, kann der Gruppe über den Link unten beitreten.
https://signal.group/#CjQKICjqNfsb0b2lkGcijtAj8NMcAT6Ewt1MIQhDhf8sCCDqEhDW_P8DgZevdP2Bdzh04d8c
Wer dabei sein möchte, kann der Gruppe über den Link unten beitreten.
https://signal.group/#CjQKICjqNfsb0b2lkGcijtAj8NMcAT6Ewt1MIQhDhf8sCCDqEhDW_P8DgZevdP2Bdzh04d8c
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Am Mittwoch, dem 22. April, öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher 18 Uhr auf dem Bassinplatz ihre Tür. Diesmal lesen wir aus dem 1933 von den Nationalsozialisten verbrannten Buch „Wege der Liebe“ von Alexandra Kollontay.
Alexandra Kollontay (1872-1952) war eine sowjetische Revolutionärin, Diplomatin u. Schriftstellerin. Als Volkskommissarin für soziale Fürsorge war sie die erste Frau im Kabinett unter Lenin. Sie setzte sich vor allem für die arbeitsrechtl. Gleichstellung der Frau, die Verbesserung des Mutterschutzes sowie für die kollektive Kindererziehung und die Möglichkeit für Schwangerschaftsabbrüche ein. Diese Themen behandelt Kollontay auch in ihrem Buch „Wege der Liebe“, das 1925 vom Berliner Malik Verlag veröffentlicht wurde und drei Erzählungen umfasst.
Wir freuen uns über Euer Kommen und wie immer auch über Buchspenden. Mehr Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet Ihr hier: www.gedenkort-verbrannte-buecher.de und hier: https://www.verbrannte-buecher.de/autor_in/gnd/118564935.
Alexandra Kollontay (1872-1952) war eine sowjetische Revolutionärin, Diplomatin u. Schriftstellerin. Als Volkskommissarin für soziale Fürsorge war sie die erste Frau im Kabinett unter Lenin. Sie setzte sich vor allem für die arbeitsrechtl. Gleichstellung der Frau, die Verbesserung des Mutterschutzes sowie für die kollektive Kindererziehung und die Möglichkeit für Schwangerschaftsabbrüche ein. Diese Themen behandelt Kollontay auch in ihrem Buch „Wege der Liebe“, das 1925 vom Berliner Malik Verlag veröffentlicht wurde und drei Erzählungen umfasst.
Wir freuen uns über Euer Kommen und wie immer auch über Buchspenden. Mehr Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet Ihr hier: www.gedenkort-verbrannte-buecher.de und hier: https://www.verbrannte-buecher.de/autor_in/gnd/118564935.
Zum 93. Mal jährt sich die Verbrennung von Büchern in Potsdam - Die BIBLIOTHEK DER VERBRANNTEN BÜCHER wird 2 Jahre alt
wir laden ein zum Gedenken am Freitag, 22. Mai 2026 um 18 Uhr auf dem Bassinplatz.
Manja Präkels und Markus Liske werden Werke von Erich Mühsam zu Gehör bringen. Bereits 2001 riefen die beiden das Erich-Mühsam-Festival ins Leben und haben mit ihrer Band „Der singende Tresen“ zahlreiche Texte von E. Mühsam vertont.
Der anarchistische Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist Erich Mühsam wurde als einer der eindringlichsten und frühesten Warner vor dem Nationalsozialismus 1934 im KZ Oranienburg ermordet.
„Ich hab’s mein Lebtag nicht gelernt, mich fremdem Zwang zu fügen. Jetzt haben sie mich einkasernt, von Heim und Weib und Werk entfernt. Doch ob sie mich erschlügen: Sich fügen heißt lügen!“
Erich Mühsam
Wir lesen seit 2 Jahren aus den Schriften, die 1933 von den Nazis in Potsdam und Babelsberg verbrannt worden sind. So bleiben Autor:innen und Ihre Werke lebendig und erlebbar.
wir laden ein zum Gedenken am Freitag, 22. Mai 2026 um 18 Uhr auf dem Bassinplatz.
Manja Präkels und Markus Liske werden Werke von Erich Mühsam zu Gehör bringen. Bereits 2001 riefen die beiden das Erich-Mühsam-Festival ins Leben und haben mit ihrer Band „Der singende Tresen“ zahlreiche Texte von E. Mühsam vertont.
Der anarchistische Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist Erich Mühsam wurde als einer der eindringlichsten und frühesten Warner vor dem Nationalsozialismus 1934 im KZ Oranienburg ermordet.
„Ich hab’s mein Lebtag nicht gelernt, mich fremdem Zwang zu fügen. Jetzt haben sie mich einkasernt, von Heim und Weib und Werk entfernt. Doch ob sie mich erschlügen: Sich fügen heißt lügen!“
Erich Mühsam
Wir lesen seit 2 Jahren aus den Schriften, die 1933 von den Nazis in Potsdam und Babelsberg verbrannt worden sind. So bleiben Autor:innen und Ihre Werke lebendig und erlebbar.
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Am Freitag, dem 5. Juni geht es mit DIE aNDERE ON TOUR. Diesmal laden wir zu einem informativen Rundgang durch die jüngere und ältere Geschichte unserer Hochburg Babelsberg ein. Thematischer Schwerpunkt sollen die sozialen Kämpfe und die Wohnungspolitik vom Roten Nowawes bis in die Babelsberger Sanierungsgebiete sein. Aber sicher wird es ohne ein paar Anekdoten zum Arbeitersport und einige Schlenker zur Gedenkpolitik nicht abgehen. Und vielleicht gibt es am Ende noch einen Ausklang in irgendeinem Biergarten. Also, wir treffen uns 18 Uhr am Rathaus Babelsberg. The future is unwritten.
Am Montag, dem 22. Juni, öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher 18 Uhr auf dem Bassinplatz ihre Tür. Wir lesen aus „Josef sucht die Freiheit“ von Hermann Kesten.
Hermann Kesten stand als jüd. Schriftsteller, als Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ u. als Cheflektor des Kiepenheuer Verlags, der viele linke, liberale und jüdische Autoren förderte, gleich aus mehreren Gründen auf der schwarzen Liste der Nazis.
Seine Texte zeichneten sich durch einen scharfen, kritischen Intellekt aus. Er bezog Stellung gegen Militarismus, Nationalismus u. die aufkommende Diktatur.
Berühmt wurde er auch durch seinen unermüdlichen Einsatz für verfolgte Autoren während der NS-Zeit.
Nach ihm ist der renommierte Hermann-Kesten-Preis benannt, mit dem das PEN-Zentrum Deutschland Personen ehrt, die sich in besonderer Weise für verfolgte Autoren einsetzen.
Wir freuen uns über Euer Kommen und über Buchspenden. Mehr Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet Ihr hier: www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
Hermann Kesten stand als jüd. Schriftsteller, als Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ u. als Cheflektor des Kiepenheuer Verlags, der viele linke, liberale und jüdische Autoren förderte, gleich aus mehreren Gründen auf der schwarzen Liste der Nazis.
Seine Texte zeichneten sich durch einen scharfen, kritischen Intellekt aus. Er bezog Stellung gegen Militarismus, Nationalismus u. die aufkommende Diktatur.
Berühmt wurde er auch durch seinen unermüdlichen Einsatz für verfolgte Autoren während der NS-Zeit.
Nach ihm ist der renommierte Hermann-Kesten-Preis benannt, mit dem das PEN-Zentrum Deutschland Personen ehrt, die sich in besonderer Weise für verfolgte Autoren einsetzen.
Wir freuen uns über Euer Kommen und über Buchspenden. Mehr Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet Ihr hier: www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
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Am Mittwoch, dem 22. Juli öffnet die Bibliothek der verbr. Bücher 18 Uhr zur monatl. Lesung.
Johannes R. Becher wurde 1891 in München geboren. Sein Vater drängte ihn zur Offizierslaufbahn, obwohl er Dichter werden wollte. 1910 erschoss er seine Geliebte beim Versuch eines gemeinsamen Suizides. Danach gab er sich Lyrik und Morphium hin, wurde einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus, lebte nach erfolg. Entzug in einer anarchistiischen Kommune, trat in die USPD u. gleich zweimal in die KPD ein und wieder aus. Nach der Machtübernahme der Nazis floh er in die CSSR. Seine Bücher wurden verbrannt u. er ausgebürgert. Becher überlebte in der UdSSR Krieg u. Stalins Säuberungen. Er wurde DDR Kultusminister u. schrieb die Nationalhymne. Spät sagte er sich von der DDR los, erhielt aber ein Staatsbegräbnis.
Wir freuen uns auf Euch und gern auch über Buchspenden. Mehr Infos u. die aktuelle Bestandsliste findet Ihr hier: www.gedenkort-verbrannte-buecher.de und hier: https://www.verbrannte-buecher.de
Johannes R. Becher wurde 1891 in München geboren. Sein Vater drängte ihn zur Offizierslaufbahn, obwohl er Dichter werden wollte. 1910 erschoss er seine Geliebte beim Versuch eines gemeinsamen Suizides. Danach gab er sich Lyrik und Morphium hin, wurde einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus, lebte nach erfolg. Entzug in einer anarchistiischen Kommune, trat in die USPD u. gleich zweimal in die KPD ein und wieder aus. Nach der Machtübernahme der Nazis floh er in die CSSR. Seine Bücher wurden verbrannt u. er ausgebürgert. Becher überlebte in der UdSSR Krieg u. Stalins Säuberungen. Er wurde DDR Kultusminister u. schrieb die Nationalhymne. Spät sagte er sich von der DDR los, erhielt aber ein Staatsbegräbnis.
Wir freuen uns auf Euch und gern auch über Buchspenden. Mehr Infos u. die aktuelle Bestandsliste findet Ihr hier: www.gedenkort-verbrannte-buecher.de und hier: https://www.verbrannte-buecher.de
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Am Samstag, 22. August 2026, 11 Uhr, öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Potsdamer Bassinplatz zur monatlichen Lesung.
Diesmal stellen wir Gina Kaus Scheidungsroman „Morgen um 9“ vor. Mit ihren Romanen, Kurzgeschichten u. Betrachtungen hatte Kaus, geb. 1893 in Wien, beträchtlichen Erfolg. Die Nazis diffamierten ihr Werk jedoch als dekadent u. unmoralisch, weil es darin um sexuelle Emanzipation geht. Am Vorabend der NS-Diktatur erschienen, wurde der Roman 1933 mit dem Besten, was Literatur u. Wissenschaft zu bieten hatten, von den neuen Machthabern verbrannt.
Erst als sich in der Romanhandlung das Paar Kupferschmidt trennen will, der Scheidungstermin ist für den nächsten Morgen um 9 vereinbart, beginnt es, sich ernsthaft miteinander zu beschäftigen. Ein Roman, so unkonventionell wie seine Autorin.
Wir freuen uns über Euer Kommen und gern auch über Buchspenden. Informationen und eine aktuelle Bestandsübersicht der Bibliothek findet Ihr hier:
www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
Diesmal stellen wir Gina Kaus Scheidungsroman „Morgen um 9“ vor. Mit ihren Romanen, Kurzgeschichten u. Betrachtungen hatte Kaus, geb. 1893 in Wien, beträchtlichen Erfolg. Die Nazis diffamierten ihr Werk jedoch als dekadent u. unmoralisch, weil es darin um sexuelle Emanzipation geht. Am Vorabend der NS-Diktatur erschienen, wurde der Roman 1933 mit dem Besten, was Literatur u. Wissenschaft zu bieten hatten, von den neuen Machthabern verbrannt.
Erst als sich in der Romanhandlung das Paar Kupferschmidt trennen will, der Scheidungstermin ist für den nächsten Morgen um 9 vereinbart, beginnt es, sich ernsthaft miteinander zu beschäftigen. Ein Roman, so unkonventionell wie seine Autorin.
Wir freuen uns über Euer Kommen und gern auch über Buchspenden. Informationen und eine aktuelle Bestandsübersicht der Bibliothek findet Ihr hier:
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Die Wählergruppe DIE aNDERE lädt interessierte Menschen dazu ein, zusammen die Stadt zu erkunden. In unserem Format ON TOUR können Sie nicht nur Neues über die Geschichte und Entwicklung der Stadt- und Ortsteile und über politische Kämpfe früher und heute erfahren, sondern uns auch kennenlernen und Ihre Probleme loswerden.
Der Stern: Vom SED-Wohnungsbauprogramm zum Rahmenplan – Entstehung und Probleme des größten Potsdamer Wohngebietes
Ein informativer Rundgang durch den Stadtteil mit DIE aNDERE
Treffpunkt: Sonntag, 30.08 2026 14 Uhr Johannes-Kepler-Platz
Dauer ca. 2 Stunden
Der Stern: Vom SED-Wohnungsbauprogramm zum Rahmenplan – Entstehung und Probleme des größten Potsdamer Wohngebietes
Ein informativer Rundgang durch den Stadtteil mit DIE aNDERE
Treffpunkt: Sonntag, 30.08 2026 14 Uhr Johannes-Kepler-Platz
Dauer ca. 2 Stunden
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Am Dienstag, den 22.09.2026, 18 Uhr lesen wir aus Vera Figners Lebenserinnerungen „Nacht über Rußland“ und öffnen die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Potsdamer Bassinplatz.
Vera Figner (1852-1942) war eine russische Revolutionärin und Schriftstellerin. Sie kämpfte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegen das russische Zarentum und als wichtige Organisatorin der „Narodniki“ für die soziale Erneuerung Russlands durch eine Bauernbewegung hin zum Sozialismus. In der Folge überlebte sie 20 Jahre Einzelhaft.
Ihr Buch „Nacht über Rußland. Lebenserinnerungen“ erschien 1928 erstmals auf deutsch und wurde 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt.
Wir laden Euch herzlich ein und freuen uns auch diesmal über Bücherspenden.
Weitere Informationen und die aktuelle Bestandsliste findet ihr auf unserer Webseite:
www.gedenkort-verbrannte-buecher.de
Vera Figner (1852-1942) war eine russische Revolutionärin und Schriftstellerin. Sie kämpfte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegen das russische Zarentum und als wichtige Organisatorin der „Narodniki“ für die soziale Erneuerung Russlands durch eine Bauernbewegung hin zum Sozialismus. In der Folge überlebte sie 20 Jahre Einzelhaft.
Ihr Buch „Nacht über Rußland. Lebenserinnerungen“ erschien 1928 erstmals auf deutsch und wurde 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt.
Wir laden Euch herzlich ein und freuen uns auch diesmal über Bücherspenden.
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Nächste woche übernimmt NRW die Bundesratspräsidentschaft. Der perfekte Zeitpunkt, um aktiv das afd-verbotsverfahren im Bundesrat zu fordern. Ein Bündnis zieht aus NRW über die Hauptstädte nach Berlin. In Potsdam ist der "Tillyfisch" am Donnerstag, 15.10 um 17.45 Uhr am Alten Markt. Kommt vorbei und bringt viele Leute mit.
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Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, 18 Uhr öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Potsdamer Bassinplatz zur monatlichen Lesung - diesmal aus dem Band „Teterkin bestellt einen Aeroplan“ von Michail Soschtschenko (1894-1958). vorgestellt werden. Bekannt ist der sowjetische Schwejk vor allem durch Manfred Krugs Interpretation von „Die Kuh im Propeller“ („Der Agitator“), die nach Krugs Übersiedelung in die Bundesrepublik zwar von den weiteren Auflagen der Schallplatte „Lyrik, Jazz und Prosa“ verbannt wurde. Aber der Sound blieb im Ohr: „Auch Pferde?“ Weniger bekannt ist der Name des Autors dieser Satire über eine gründlich vermasselte Freizeit-Agitation zugunsten des sowjetischen Flugwesens, von dem es heißt: „Es entwickelt sich“. Vielleicht lässt sich dies bald auch von dem Potsdamer Gedenkort-Konzept sagen.
Wir freuen uns auf Euch! Natürlich gibt es wieder die Möglichkeit, Buchspenden einzustellen. Weitere Informationen findet Ihr hier:
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