Der Rote Phönix
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Antikapitalistisch. Antifaschistisch.
Organ der Freien Linken Österreich.
Kontakt: roterphoenix@freielinke.at
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Das Grüne Zertifikat für den Arbeitsplatz ist in Rumänien (vorerst) vom Tisch

Keine Test- oder Impfpflicht in Rumänien - zumindest vorerst. In vielen Ländern der West-EU schon lange Realität, führt Rumänien die "3G-Pflicht" am Arbeitsplatz nicht ein. Man habe verfassungsrechtliche Bedenken.

Von den Arbeitnehmern wird weder verlangt, dass sie geimpft sind, noch dass sie einen negativen Test oder einen Krankheitsnachweis vorlegen, wenn sie das Büro aufsuchen, noch werden sie benachteiligt. Dies ist die jüngste Entscheidung der Regierungskoalition nach einem Gespräch mit Präsident Klaus Iohannis. Politischen Quellen zufolge hat das Staatsoberhaupt den Politikern mitgeteilt, dass dies nicht der richtige Zeitpunkt für diese Einschränkung ist. Und die Vorsitzenden von PSD und PNL stimmten dem zu, zumal parteiinterne Umfragen zeigen, dass ihre Wählerschaft dies nicht wünscht.
"Das künftige grüne Zertifikat muss die Verfassung respektieren. Es gibt keinen Beschluss in der Koalition, damit wir Ihnen etwas vorlegen"
. (übersetzt mit deepl: https://evz.ro/certificatul-verde-pentru-toti-angajatii-din-romania-un-proiect-esuat-alianta-de-guvernare-s-a-razgandit.html/amp)

Kurz vor der Rücknahme der Zertifikats am Arbeitsplatz war es in Bukarest zu massiven Protesten gekommen. Demonstranten versuchten auch, dass Parlament zu stürmen. In Rumänien dürften große Teile der Bevölkerung den Schrecken vor Corona schon lange verloren haben: Nur 40 Prozent sind geimpft. Nachdem die Regierung im Oktober noch einmal den Notstand ausgerufen hatte, konnte sie noch 10 weitere Prozent zur Impfung drängen. Medial wird keine Verbindung zwischen den Protesten und der Rücknahme des Zertifikats hergestellt, man muss aber nicht glauben, dass die rumänische Regierung ganz plötzlich die Verfassung entdeckt hätte.

@derrotephoenix
Dieses Foto zeigt Berlin in den 1930ern.

Der Faschismus schleicht sich immer langsam in eine Gesellschaft ein. Während die meisten Menschen versuchen, ihr Leben zu meistern, Politik zu vermeiden und ihre Augen von dem abwenden, was läuft, normalisiert er jeden Tag Tabubrüche. Der Faschismus verschlingt die Gesellschaft nicht über Nacht, Stück für Stück holt er sich das Leben.

Berlin in den 30ern: Bis auf die Hakenkreuzfahnen scheint alles ganz normal.

@derrotephoenix
Nur unser Gehorsam hält die Tyrannei aufrecht.

@derrotephoenix
"Its stable, just keep going."

@derrotephoenix
Kontrollierte Zerstörung und der Wunsch, nicht zu wissen

Fabio Vighi ist Professor für kritische Philosophie an der Universität von Cardiff. Im Sommer hat sich Vighi als Analytiker der aktuellen gesellschaftlichen Krise betätigt und einen viel beachteten Aufsatz über die finanzwirtschaftlichen Hintergründe von Lockdowns und Impf-Ausweisen veröffentlicht.
In einem exklusiven Interview mit Alschner.Klartext. hat Professor Vighi nun ausführlich erläutert, wie die Covid-Krise als Vorwand dient, um notwendige Reparaturmaßnahmen am maroden Finanzsystem durchzuführen. Die Veränderung der Wertschöpfung scheine den Kapitalismus dazu zu zwingen, ein autoritäres Gesellschaftssystem zu errichten, welches von den Zentralbanken direkt in den bürgerlicher Alltag eingreifen und zu monetärer Sklaverei führen wird.

Vighi spricht über die Rolle der Medien als Steigbügelhalter dieser antidemokratischen Entwicklung. Propaganda habe zu einer „Hypnotisierung“ großer Teile der Bevölkerung geführt, die von einem „Wunsch, nicht zu wissen“ erleichtert werde.

Anmerkung Roter Phönix: "Kontrollierte Zerstörung" erinnert uns stet an den Pinochet-Putsch 1973 in Chile. Nach dessen Übernahme unternahm die neoliberale Wirtschaftspolitik unter Schirmherrschaft der "Chicago Boys" eine beispiellose "kontrollierte Zerstörung" der chilenischen Wirtschaft. Heutzutage hört man oft ein beliebtes Argument: "Die würden doch nie mutwillig die Wirtschaft zerstören". Doch, würden sie! Haben sie auch schon gemacht. Immer wieder. Man nennt es auch gern "Strukturanpassungsprogramm".

@derrotephoenix

https://alschner-klartext.de/2021/12/27/kontrollierte-zerstoerung-und-der-wunsch-nicht-zu-wissen/
Sprachliche Eskalation

Jan David Zimmermann

„Wäre die Spaltung der Gesellschaft wirklich etwas so Schlimmes? Sie würde ja nicht in der Mitte zerbrechen, sondern ziemlich weit rechts unten. Und so ein Blinddarm ist ja nicht im strengeren Sinne essentiell für das Überleben des Gesamtkomplexes.“[1] - Sarah Bosetti, deutsche Satirikerin und Autorin

Die Grenzen meiner Sprache

Bevor ich auf das unrühmliche Eingangszitat von Sarah Bosetti Bezug nehme, möchte ich doch einmal ganz grundsätzlich beginnen und mich erst im zweiten Abschnitt der sprachlichen Entgleisungen widmen.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ schreibt Ludwig Wittgenstein in seinem philosophischen Hauptwerk, dem Tractatus logico-philosophicus.[2] Auch wenn seine philosophische Auffassung von Welt und Sprache sehr sprachzentriert ist und schließlich davon ausgeht, dass es genaugenommen kein Außerhalb der Sprache gibt, so steckt doch viel Wahrheit in diesem Satz; viele Menschen, die sich mit Sprache beschäftigen, versuchen der Macht und Bedeutung des Sprachlichen für die Konstruktion unserer Wirklichkeit auf den Grund zu gehen. Welt und Wortschatz: sie bedingen einander.

Haben wir es in den letzten zwei Jahren nicht gemerkt? Eine neue Krise bedeutet einen erneuerten Wortschatz, um sprachlich zu greifen, was sonst schwer zu fassen wäre. Plötzlich sind die wissenschaftlichen Begriffe wie „R-Wert“, „Inzidenz“, „evidenzbasiert“, „Vektorimpfstoff“, „Viruslast“ usw. usf. in unseren allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Neue Herausforderungen benötigen meist eine neue Sprache und eine neue Sprachverwendung. Um die Dinge beherrschbar zu halten, um die komplexen Inhalte und Ereignisse zu fassen. Leider hat sich jedoch innerhalb dieser Krisenzeit mehr und mehr eine Eskalation der Sprache hergestellt, die nicht für Komplexität, nicht für differenziertes Denken, nicht für Problemlösung steht. Es ist die Sprache der Diffamierung, des Hasses, der Verkürzung, der Schuldzuweisung. Es ist die Sprache hohler Phrasen und ständiger Wortwiederholungen, eine arme Sprache voller plumper und unreflektierter Worthülsen.

@derrotepoenix

https://www.jandavidzimmermann.com/post/sprachliche-eskalation
Was macht Aluminium in Impfstoffen?

https://www.youtube.com/watch?v=juJYr8AyKlw
Österreichs Vizekanzler Werner Kogler: schlichter Zerfall, Alkoholmissbrauch oder Impfschaden?

@derrotephoenix
Die Times lässt Wissenschaftler sprechen, wonach "zu viele Booster das Immunsystem schwächen" könnten.

Neue Töne.

@derrotephoenix
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Dr. Robert Malone bei Joe Rogan: "Wir leben in einer Zeit der Massenpsychose."
Malone ist Mitentdecker der mRNA-Technologie.

@derrotephoenix
Es klingt empörend: Zwei Krankenschwestern finden nach der Nachtschicht ihre Autos mit zerstochenen Reifen und einem Hass-Brief von Impfgegnern vor. Das verbreitet sich viral – und stimmt so nicht.

Wer würde denn so Stimmung machen wollen?

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91406274/corona-angebliche-krankenschwester-erfindet-impfgegner-angriff-.html

@derrotephoenix
Regierung treibt Österreich in den nächsten Lockdown

Entgegen jeder Evidenz treibt die österreichische Regierung das Land wohl in den nächsten Lockdown. Begründet wird dies mit „Omikron“, der neuen harmlosen Variante, die sowohl in Südafrika als auch in England die Spitäler entlastet.

Von Waldo Holz.

Während medial noch eine große Inszenierung rund um den nächsten Lockdown (sogar Schulsperren sind wieder im Gespräch) vollzogen wird, dürfte hinter den Kulissen bereits weit mehr klar sein. So berichten Medien vom 10. Jänner als Einsperrdatum. Ähnliche Informationen erreichten auch tkp.at.

https://tkp.at/2022/01/03/regierung-treibt-oesterreich-in-naechsten-lockdown/
Auch innerhalb der Partei „Die Grünen“ hat sich Widerstand gegen die Impfpflicht formiert. Jene Parteimitglieder, die bereits vor Weihnachten einen Brief an die Parteispitze geschickt haben, legen nun nach. Auf corona-strategie.at versuchen die Funktionäre einen „versöhnlichen Weg“ aus der Krise und bitten um Unterstützung für die „Grünen gegen Impfpflicht und 2G“.

Dem Grünen Parteiprogramm würden Impfpflicht und 2G massiv zuwider gehen. Dabei beruft sich die Gruppe an Parteifunktionären, von Wiener Bezirksräten bis zu Funktionären der Grünen Wirtschaft, auf das Partei-Grundsatzprogramm von 2001. Darin formulierte Grundwerte wie ökologisch, solidarisch, selbst-bestimmt, basisdemokratisch, gewaltfrei und feministisch, würden aktuell untergraben werden. Schon vor Weihnachten schrieb die Gruppe einen Brief an die Parteispitze – tkp berichtete.

https://tkp.at/2022/01/05/gruene-parteifunktionaere-mobilisieren-weiter-gegen-impfpflicht/
Tolle hochinteressante Initiative aus Vorarlberg: Die Unternehmer wollen sich organisieren und zusammenschließen.

Besonders spannend, der Initiator:

Einer davon ist Christian Beer, Geschäftsführer von Dornbirns Heron Innovation Factory, mit fast 400 Mitarbeitern. Im März 2019 wurde Beer noch die Auszeichnung „Unternehmer des Jahres“ verliehen. Die Jury begründete den Preis der „Vorarlberger Nachrichten“ unter anderem mit einer „vorbildlichen Firmenkultur“ und mit „hoher Wertschöpfung am Standort Vorarlberg“. Überreicht hatte er den Preis von Sebastian Kurz und dem Chefredakteur der „Vorarlberger Nachrichten“ bekommen.

https://tkp.at/2022/01/07/einheit-tausende-unternehmer-organisieren-sich-oesterreichweit/
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Antikapitalistische Parolen heute auf der sehr lebhaften Demo gegen das Regime in Paris.

@derrotephoenix
Macht euch nichts vor: Klenk pfeift auf die Maske, ist doch komplett unangenehm zu atmen drunter. Es ist alles Show.

@derrotephoenix