Demoticker Darmstadt
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09.12.2025, 20:00 Uhr, audimax
ANTIFA - Schulter an Schulter. Wo der Staat versagte
Fünf Aktivist*innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über ihre Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv zu einem intensiven Kinodokumentarfilm über den Mythos Antifa.
Von Straßenkämpfen, über investigative Recherchen und Aufklärungskampagnen bis hin zu den Herausforderungen der Provinz, die von Selbstverteidigung und dem Schutz anderer geprägt ist, dokumentiert der Film durch Archivmaterial, Fotos und szenische Alltagsbilder die Geschichte einer Bewegung. ANTIFA ist kein bloßer Rückblick, sondern eine inspirierende Aufforderung zur kritischen Reflexion über die Kraft des Widerstands gegen den aufkeimenden Neofaschismus.

in Kooperation zwischen dem BgR Darmstadt, Die Linke Darmstadt und dem filmkreis

Eintritt frei!
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Kein Platz für rechte Netzwerke und Hetze – Protest gegen den AfD-Neujahrsempfang in Darmstadt

Am 21. Januar 2026 lädt der AfD-Kreisverband Darmstadt zu einem Neujahrsempfang ein. Die Gästeliste zeigt deutlich, wofür diese Veranstaltung steht: für die Vernetzung extrem rechter Akteur*innen und die Normalisierung menschenfeindlicher Politik.

Mit Jan Nolte, Mitglied des Deutschen Bundestags, tritt ein AfD-Politiker auf, der seit Jahren für eine Radikalisierung seiner Partei steht und Verbindungen ins extrem rechte Milieu pflegt. Nolte ist Teil eines Flügels, der demokratische Institutionen offen infrage stellt und rechte Ideologien salonfähig machen will.

Ebenfalls eingeladen ist Joachim Paul, Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages. Er steht für eine AfD, die im Landesparlament durch Spaltung, Hetze und Angriffe auf Pressefreiheit und Zivilgesellschaft auffällt – statt durch konstruktive Politik für alle Menschen. Paul ist ehemaliger Neonazi und völkischer Burschenschafter und bewegt sich im Umfeld der Identitären Bewegung.

Alarmierend ist auch die Einladung von Nafiur Rahman, Beisitzer im Vorstand der Generation Deutschland. Diese Organisation gilt als Teil eines neuen rechten Vorfelds, das gezielt versucht, nationalistische und ausgrenzende Ideologien unter jungen Menschen zu verbreiten und an parlamentarische Strukturen anzudocken.

Dass Vertreter aus Bundestag, Landtag und extrem rechter Jugend- bzw. Vorfeldorganisation gemeinsam auftreten, zeigt: Hier geht es nicht um einen harmlosen Neujahrsempfang, sondern um die weitere Vernetzung und Stärkung rechter Strukturen. Wir sagen: Nicht mit uns! Darmstadt steht für Vielfalt, Solidarität und Demokratie. Wir rufen deshalb zu einer Protest-Kundgebung gegen den AfD-Neujahrsempfang auf.

Kommt zur Kundgebung und setzt ein Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und rechte Ideologien. Gemeinsam zeigen wir: Rechte Hetze ist keine Alternative. Darmstadt bleibt solidarisch.
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Gemeinsam zeigen wir Solidarität mit den Jin-Jîyan-Azadî-Revolutionen in Rojava, Rojhilat und Iran

In Aleppo eskaliert die Gewalt gegen die kurdische Zivilbevölkerung. Die kurdischen Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê werden von der islamistischen syrischen Übergangsregierung belagert und angegriffen. Mehrere Zivilist:innen wurden getötet, Dutzende verletzt und rund 50.000 Menschen vertrieben. Hunderttausenden Menschen in den kurdischen Vierteln Aleppos drohen Vertreibung und ethnische Säuberung.

Gleichzeitig weiten sich in Rojhilat (Ost-Kurdistan) und im Iran die Proteste weiter aus. Das Mullah-Regime geht mit brutaler Gewalt gegen Demonstrierende vor. Besonders in kurdischen und balutschischen Regionen wird scharf geschossen, Aktivist:innen werden verhaftet, verschleppt oder getötet.

Die Jin-Jîyan-Azadî-Revolution, die in Rojava ihren Ursprung hat und über Ost-Kurdistan in den Iran getragen wurde, zeigt erneut, dass sie von der Bevölkerung getragen wird. Trotz massiver Repression, militärischer Angriffe und internationalem Schweigen geben die Menschen ihren Kampf für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung nicht auf.

Wir stellen uns an die Seite der Menschen in Rojava, Rojhilat und Iran, die Jin Jîyan Azadî rufen. Wir durchbrechen das Schweigen der internationalen Gemeinschaft.
Solidarität ist notwendig, um Widerstand sichtbar zu machen und Menschenleben zu schützen.
Kommt zur Kundgebung. Zeigt Haltung und Solidarität mit dem Kampf der Menschen in Rojava, Rojhilat und Iran für Freiheit, Würde und Demokratie.
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Gerade vor der Kommunalwahl am 15. März  ist es notwendig, die lokalen antifaschistischen Strukturen zu stärken. Hier gibt es die Gelegenheit, sich zu treffen, zu informieren, auszutauschen und zu feiern. Infostand des Darmstädter „Bündnis gegen Rechts“ und Standpunkte ab 19.00 Uhr in der Knabenschule.
Und ab 20 Uhr feinste Weltmusik mit den DJs Uwe-tanzArt und fluchthelfer.

Eintritt frei, Spenden willkommen
Am 19. Februar 2026 jährt sich das rassistische Attentat von Hanau zum sechsten Mal. Neun Menschen wurden aus rassistischem Hass ermordet. Ibrahim Akkuş, das zehnte Todesopfer, starb im Januar 2026 an den Folgen dieser Tat. Wir vergessen keinen von ihnen.
• Gökhan Gültekin
• Sedat Gürbüz
• Said Nesar Hashemi
• Mercedes Kierpacz
• Hamza Kurtović
• Vili Viorel Păun
• Fatih Saraçoğlu
• Ferhat Unvar
• Kaloyan Velkov
Rechter Terror ist kein Einzelfall. Rassismus tötet – und er wird durch Wegschauen, Verharmlosung und politische Untätigkeit begünstigt.
Das Bündnis gegen Rechts Darmstadt ruft daher am
19. Februar um 17 Uhr zur Gedenk- und Protestkundgebung auf dem Luisenplatz auf.
Wir gedenken der Opfer und stehen solidarisch an der Seite der Angehörigen. Gleichzeitig fordern wir konsequentes Handeln gegen rechten Terror, wirksamen Schutz für Betroffene und eine Gesellschaft, die Rassismus nicht duldet.
In einer Zeit, in der die Gefahr einer rechtsextremen Regierung real ist, sagen wir klar: Nie wieder ist jetzt.
Die Botschaft zum sechsten Jahrestag ist klar:
Erinnern heißt verändern.
Erinnern heißt handeln.
Erinnern heißt kämpfen.
Erinnern heißt, zusammenzukommen und aufeinander achtzugeben.
Darum rufen wir dazu auf, am 19. Februar gemeinsam zu erinnern und
SAY THEIR NAMES überall sichtbar zu machen.
Laut. Sichtbar. Solidarisch.
SAY THEIR NAMES. Immer.
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