Collective Climate Justice
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Togheter we are strong! Join the rally against the criminalisation of climate protection
Spannender Artikel im Tagesanzeiger: "Abkommen nützten bisher wenig, der weltweite CO2-Ausstoss steigt und steigt. Verständlich, dass vor allem junge Menschen die Geduld verlieren. Sie finden: Radikal ist nicht, sich vor Bankeingänge zu ketten. Radikal ist, in welchem Tempo die Menschheit gerade ihre Lebensgrundlagen zerstört."
https://www.tagesanzeiger.ch/16155904
Medienmitteilung:
Willkürliche und unverhältnismässige Bestrafung von Klimaschützer*innen - Klimaschutz ist kein Verbrechen!

Wenn Klimaschützer*innen in Zürich mit 60 Tagessätzen und in Basel mit bis zu 170 Tagen Freiheitsstrafe oder bis zu 180 Tagessätzen bestraft werden, dann ist das pure Willkür. Die heftigen Strafmasse zeigen auf, wie unverhältnismässig unsere Gesetze ausgelegt werden!

https://www.climatejustice.ch/wp-content/uploads/2019/07/Medienmitteilung-15.-Juli-2019.pdf
Medienmitteilung vom 17. Juli 2019:
Aufenthaltssperren von bis zu drei Jahren? Klimaschutz ist kein Verbrechen!

Vor einer Woche blockierten Aktivist*innen mit einem friedlichen Protest den Credit Suisse-Hauptsitz am Paradeplatz in Zürich und den Hauptsitz der UBS in der Aeschenvorstadt in Basel, um auf das klimaschädliche Geschäftsmodell der beiden Banken aufmerksam zu machen.

Rund 100 Aktivist*innen wurden daraufhin fast 48 Stunden festgehalten, ein Aktivist ist noch immer inhaftiert.
Unter den Aktivist*innen befanden sich mehrere Staatsangehörige anderer Länder. Das Collective Climate Justice ist stolz darauf, Teil der internationalen Klimabewegung zu sein, gerade auch weil der Klimawandel nicht an nationalen Grenzen halt machen wird.

Nicht-schweizerische Aktivist*innen wurden mit Aufenthaltssperren für die Schweiz von bis zu drei Jahren belegt. Die Basler Staatsanwaltschaft begründete dies mit Verweis auf die Gefährdung der internationalen Beziehungen der Schweiz.

Gesamte Medienmitteilung lesen: https://www.climatejustice.ch/wp-content/uploads/2019/07/2019-07-17_Medienmitteilung_Aufenthaltssperren.pdf
Medienmitteilung vom 18. Juli 2019

Polizeigewalt gegen Klimaaktivist*innen - Klimaschutz ist kein Verbrechen

Dieses Video zeigt, mit welcher Polizeigewalt in Basel gegen die friedlichen Klimaschützer*innen vorgegangen wurde. Es wurden wiederholt Schmerzgriffe angewendet und die Aktivist*innen wurden mehrfach verbal beleidigt und eingeschüchtert. Eine junge Frau, die kooperierte und ihre ID vorzeigte, wurde gewaltsam zu Boden gedrückt, gefesselt und verhaftet, weil sie ohne richterlichen Bescheid nicht bereit war, vor Ort einer erkennungsdienstlichen Massnahme zuzustimmen. Frauen* wurde das Recht verweigert, sich von weiblichen Polizistinnen* abtasten zu lassen. Es kam dabei laut Berichten der Betroffenen wiederholt zu unangemessenen Berührungen.

Gesamte Medienmitteilung: https://www.climatejustice.ch/wp-content/uploads/2019/07/Medienmitteilung-18.07.2019.pdf
Zürich und Basel, 19. Juli 2019: Medienmitteilung

Zahlreiche schockierende Vorfälle in Basel und Zürich gegenüber Klimaaktivist*innen im Gewahrsam – Klimaschutz ist kein Verbrechen!

Am 8. Juli 2019 blockierten Aktivist*innen mit einem friedlichen und sehr erfolgreichen Protest den Credit Suisse Hauptsitz am Paradeplatz Zürich und den Hauptsitz der UBS am Aeschenplatz in Basel. Das klimaschädliche Geschäftsmodell der beiden Banken wurde dadurch zu einem öffentlich breit diskutierten Thema gemacht. Rund 100 Aktivist*innen wurden infolge der Aktion daraufhin fast 48 Stunden festgehalten, ein Aktivist ist noch immer inhaftiert.

Polizist*innen haben sich während der Räumung und im anschliessenden Gewahrsam zahlreiche Verhaltensweisen erlaubt, welche rechtlich mindestens fragwürdig sind und von einer tiefen Verachtung gegenüber den verhafteten Personen zeugen. Das Collective Climate Justice hat aus persönlichen Gesprächen mit Betroffenen eine Liste mit erlebten Vorfällen zusammengestellt.

Link zur LISTE:
https://www.climatejustice.ch/wp-content/uploads/2019/07/20190719-Liste-mit-Vorf%C3%A4llen-ZH-und-BS.pdf

Gesamte Medienmitteilung lesen:
https://www.climatejustice.ch/wp-content/uploads/2019/07/2019-07-19_Medienmitteilung_Vorf%C3%A4lle.pdf
Danke Campax!!

Klima-Aktivisten provozieren CS mit XXL-Rechnung

«Ich finde es völlig unverständlich, wie massiv reagiert wurde. Die Aktivisten haben eine hohe Busse erhalten. Die Busse müssten eigentlich die Banken erhalten, die unser Klima und damit unsere Zukunft mit klimaschädlichen Investitionen zerstören»

https://www.nau.ch/news/videos/klima-aktivisten-provozieren-cs-mit-xxl-rechnung-65555175
Wir kämpfen weiter! 💚😎

Mittlerweile steht ausser Frage, dass Klimawandel und Umweltzerstörung Realität sind. Der durch den Mensch verursachte Klimawandel ist wissenschaftlich belegt und wir müssen jetzt handeln, um weiterhin einen einigermassen bewohnbaren Planeten zu haben. Trotzdem investieren die beiden Grossbanken Crédit Suisse und UBS unbeirrt in fossile Energien. Dadurch finanzieren sie die Klimaerwärmung und zerstören die Lebensgrundlagen aller Menschen.

Vor drei Wochen haben Klimaaktivist*innen den Banken Credit Suisse und UBS nochmals die Forderung überbracht, endlich damit aufzuhören, in klimaschädliche Projekte zu investieren. Obschon die beiden Städte Zürich und Basel den Klimanotstand ausgerufen haben, wurden die Aktivist*innen mit massiver Repression konfrontiert.

Wir lassen uns weder von der Staatsanwalt noch durch andere Repressiosstellen mundtot machen! Wir setzen uns weiterhin für Klimagerechtigkeit ein!!!

Rebellische Grüsse aus dem Hambacher Tagebau, selbstverständlich finanziell unterstützt durch die UBS und die Crédit Suisse.
Basel und Zürich, 2. August 2019

Gefangener #49 ist endlich frei!

Vorgestern, am 31. Juli 2019 wurde auch der Gefangene #49 als Letzter der am 8. Juli verhafteten Klimaaktivist*innen nach 23 Tagen Hungerstreik freigelassen. Er hatte drei weitere Wochen in Untersuchungshaft verbracht, weil er von seinem Recht Gebrauch gemacht hat, jegliche Kooperation mit den Justizorganen zu verweigern.

Hier seine Stellungnahme:

„Unsere Aktionen bei Crédit Suisse und UBS sollten nicht die Bankangestellten in Bedrängnis bringen, sondern die Bevölkerung zur Positionierung auffordern. Welche Auswirkungen hat die Investitionspolitik der Schweizer Banken auf das weltweite Klima und die Lebensgrundlagen der Menschen – vor allem im globalen Süden? Die Aktionen hatten also nicht das unrealistische Ziel, diese Banken lahmzulegen, sondern vielmehr handelt es sich um eine Botschaft an alle Mitbürger*innen: Seht her, wie hinter diesen Fassaden täglich aus Profitgier rücksichtslos unser Planet zerstört wird. Wollen wir dies im Namen der Schweiz?“

Daher sieht er die Aktionen vor der Crédit Suisse und der UBS nicht als Vergehen, sondern als kreative klimapolitische Performance zwecks Meinungsbildung.

Doch wieder einmal kamen die einfachen Überbringer*innen und nicht die finanzstarken Verursacher schlechter Botschaften ins Visier der Justizorgane:

„Aus Protest gegen dieses vollkommen unverhältnismässige Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen die friedvollen KlimaaktivistInnen habe ich von meinem Recht Gebrauch gemacht und jegliche Kooperation verweigert – also sowohl keinerlei Angaben bei diversen Befragungen als auch ein konsequenter Hungerstreik während der 2+21 Tage Inhaftierung. Mein Werkzeug bin allein ich und mein Körper, mehr habe ich nicht!“

Obwohl sein 23-tägiger Hungerstreik nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen ist, blickt #49 zuversichtlich in die Zukunft:

„Zumindest die überwältigende Mehrheit der jüngeren Generationen hat verstanden, dass wir so nicht weiter wirtschaften können und einen dringenden Systemwechsel benötigen. Und diese Einsicht macht sich mehr und mehr breit!“

Das Collective Climate Justice ist erfreut über die Freilassung von Nr. 49 und ist sich sicher, dass sein mutiger Hungerstreik die Menschen in der Schweiz und international weiter aufrütteln wird.

Wir fordern weiterhin, dass alle Strafbefehle gegen die Klimaaktist*innen fallen gelassen werden. Angesichts der von den Banken finanzierten Klimakatastrophe rufen wir weiterhin zu zivilem Ungehorsam auf: Nur eine Massenbewegung wird den dringend notwendigen Kurswechsel durchsetzen.

System Change not Climate Change!

Klimaschutz ist kein Verbrechen!