Sind Rechtskonservative und #Liberale auch nur SchaumschlÀger, die ihre Sichtweise als unfehlbar betrachten?
Erstaunlich, wie sich Kelle, Reichelt, Bolz, Tichy, Steinhöfel und Co. gerade entzaubern, ja intellektuell entblöĂen und in ihrer #Islamophobie eine Gewaltgeilheit an den Tag legen, die nur noch erschreckt und bodenlos enttĂ€uscht und sich durch nichts mehr unterscheidet zu dem, was sie vorher bei den "anderen" angeprangert haben.
Aktuell teilen sich wohl weitere Debattenlager auf. Leute die bis eben noch in Sachen Klima, Corona, Ukraine/Russland in eine Richtung zogen, springen jetzt mit Tempo auseinander wenn es um "Islam - Iran - Israel - USA" geht.
Und warum? Die Masken fallen immer mehr bei den vermeintlich Liberalen, die uns immer vormachen, sie wĂŒrden zur vernĂŒnftigen Mitte gehören, denn inzwischen bleibt ihnen auch kaum noch etwas anderes ĂŒbrig als jeden als Extremist zu bezeichnen, der vom Narrativ "Israel, USA gut / Islam, Iran böse" abweicht.
Wo passt eigentlich zwischen Tagesschau, faz, taz, nius, Sandwirt, Tichy, ... aktuell noch ein Blatt Papier, wenn man in Bezug auf den #Iran allen Ernstes das Narrativ wiedergibt, die Iran-Mullahs hĂ€tten ja durch UnterstĂŒtzung der Hamas erst vorangegangene Angriffe auf Israel provoziert und deswegen dĂŒrften die #USA jetzt im Einklang mit dem Völkerrecht iranische Zivilisten bombardieren? Was ist das denn fĂŒr eine auĂenpolitische Einfalt und das alles unter dem populĂ€ren MĂ€ntelchen des Libertarismus?
Ein libertĂ€rer Fundamentalist ist man, wenn man Zwang und Gewalt radikal ablehnt. Der Staat - JEDER Staat - ist die Institutionalisierung von Zwang und Gewalt. Aber jetzt kommen auch die rechtskonservativen Liberalen daher und konstruieren sich ein vollkommen absurdes Narrativ zusammen, wenn suggeriert bzw. behauptet wird, die Bombardierung iranischer Zivilisten durch die USA sei dadurch gerechtfertigt, dass die iranische Regierung ja Terror finanziert und z. B. eine Miliz in Gaza finanziell unterstĂŒtzt hĂ€tte, wĂ€hrend zeitgleich sĂ€mtliche Verbrechen des Staates Israel mit keinem Wort erwĂ€hnt bzw. kategorisch ausgeklammert werden. Gleichzeitig wird es ernsthaft als "Argument" betrachtet, dass man 'DEN Islam' gefĂ€lligst universal und undifferenziert zu verteufeln habe. Dass ein nicht sĂ€kularisierter #Islam, der sich auch nicht integrieren will, nicht nach Europa gehört, steht nochmal auf einem anderen Blatt.
Dass "#Linksextreme", "#Rechtsextreme" sowie "libertĂ€re Fundamentalisten" die USA hassen wĂŒrden, ist natĂŒrlich eine offensichtliche, bodenlose LĂŒge. Was derjenige, der versucht GesamtzusammenhĂ€nge zu betrachten und nicht unkritisch Partei ergreift, ablehnt, ist die expansive, imperialistische AuĂenpolitik der USA. Und siehe da, angeblich Liberale werden mehr als dĂŒnnhĂ€utig, wenn man das Tun der USA oder auch Israel nicht unkritisch beklatscht.
Die Stimmung in den USA kippt doch schon seit Jahren gewaltig in Richtung Nicht-Interventionismus. Keiner möchte mehr die nie enden wollenden Kriege im Nahen Osten weiter finanzieren, die von Israel angestachelt werden und dem Steuerzahler nichts bringen auĂer tote Soldaten.
Sind denn Kelle, Steinhöfel, Reichelt, Tichy, Bolz und Co. nur Schein-Liberale, die jetzt ihren Hass (auf den Islam) ausleben und auch nicht anders argumentieren als Nicht-Liberale. Letztlich bin ich im Moment nur sprachlos ĂŒber die genannten Personen, denen ich vorher argumentativ sehr oft beipflichten konnte, die aber im Moment auf dem Weg sind, mich nicht nur zu enttĂ€uschen, sondern sogar in ihrer RadikalitĂ€t abschrecken.
Erstaunlich, wie sich Kelle, Reichelt, Bolz, Tichy, Steinhöfel und Co. gerade entzaubern, ja intellektuell entblöĂen und in ihrer #Islamophobie eine Gewaltgeilheit an den Tag legen, die nur noch erschreckt und bodenlos enttĂ€uscht und sich durch nichts mehr unterscheidet zu dem, was sie vorher bei den "anderen" angeprangert haben.
Aktuell teilen sich wohl weitere Debattenlager auf. Leute die bis eben noch in Sachen Klima, Corona, Ukraine/Russland in eine Richtung zogen, springen jetzt mit Tempo auseinander wenn es um "Islam - Iran - Israel - USA" geht.
Und warum? Die Masken fallen immer mehr bei den vermeintlich Liberalen, die uns immer vormachen, sie wĂŒrden zur vernĂŒnftigen Mitte gehören, denn inzwischen bleibt ihnen auch kaum noch etwas anderes ĂŒbrig als jeden als Extremist zu bezeichnen, der vom Narrativ "Israel, USA gut / Islam, Iran böse" abweicht.
Wo passt eigentlich zwischen Tagesschau, faz, taz, nius, Sandwirt, Tichy, ... aktuell noch ein Blatt Papier, wenn man in Bezug auf den #Iran allen Ernstes das Narrativ wiedergibt, die Iran-Mullahs hĂ€tten ja durch UnterstĂŒtzung der Hamas erst vorangegangene Angriffe auf Israel provoziert und deswegen dĂŒrften die #USA jetzt im Einklang mit dem Völkerrecht iranische Zivilisten bombardieren? Was ist das denn fĂŒr eine auĂenpolitische Einfalt und das alles unter dem populĂ€ren MĂ€ntelchen des Libertarismus?
Ein libertĂ€rer Fundamentalist ist man, wenn man Zwang und Gewalt radikal ablehnt. Der Staat - JEDER Staat - ist die Institutionalisierung von Zwang und Gewalt. Aber jetzt kommen auch die rechtskonservativen Liberalen daher und konstruieren sich ein vollkommen absurdes Narrativ zusammen, wenn suggeriert bzw. behauptet wird, die Bombardierung iranischer Zivilisten durch die USA sei dadurch gerechtfertigt, dass die iranische Regierung ja Terror finanziert und z. B. eine Miliz in Gaza finanziell unterstĂŒtzt hĂ€tte, wĂ€hrend zeitgleich sĂ€mtliche Verbrechen des Staates Israel mit keinem Wort erwĂ€hnt bzw. kategorisch ausgeklammert werden. Gleichzeitig wird es ernsthaft als "Argument" betrachtet, dass man 'DEN Islam' gefĂ€lligst universal und undifferenziert zu verteufeln habe. Dass ein nicht sĂ€kularisierter #Islam, der sich auch nicht integrieren will, nicht nach Europa gehört, steht nochmal auf einem anderen Blatt.
Dass "#Linksextreme", "#Rechtsextreme" sowie "libertĂ€re Fundamentalisten" die USA hassen wĂŒrden, ist natĂŒrlich eine offensichtliche, bodenlose LĂŒge. Was derjenige, der versucht GesamtzusammenhĂ€nge zu betrachten und nicht unkritisch Partei ergreift, ablehnt, ist die expansive, imperialistische AuĂenpolitik der USA. Und siehe da, angeblich Liberale werden mehr als dĂŒnnhĂ€utig, wenn man das Tun der USA oder auch Israel nicht unkritisch beklatscht.
Die Stimmung in den USA kippt doch schon seit Jahren gewaltig in Richtung Nicht-Interventionismus. Keiner möchte mehr die nie enden wollenden Kriege im Nahen Osten weiter finanzieren, die von Israel angestachelt werden und dem Steuerzahler nichts bringen auĂer tote Soldaten.
Sind denn Kelle, Steinhöfel, Reichelt, Tichy, Bolz und Co. nur Schein-Liberale, die jetzt ihren Hass (auf den Islam) ausleben und auch nicht anders argumentieren als Nicht-Liberale. Letztlich bin ich im Moment nur sprachlos ĂŒber die genannten Personen, denen ich vorher argumentativ sehr oft beipflichten konnte, die aber im Moment auf dem Weg sind, mich nicht nur zu enttĂ€uschen, sondern sogar in ihrer RadikalitĂ€t abschrecken.
Upps... Sind das etwa auch Folgen/Erfolge des Angriffs der #USA und #Israel auf den #Iran, die bestimmt in weiser Voraussicht auch so berĂŒcksichtigt wurden?
Wer diesen Krieg immer noch nur als "Mullahs eliminieren und dann ist Ruhe im Nahen Osten" sieht und nicht die geopolitische Gefahren erkennt, die losgetreten worden sind, sollte schnellstens genauer hinsehen und hinhören.
Wer diesen Krieg immer noch nur als "Mullahs eliminieren und dann ist Ruhe im Nahen Osten" sieht und nicht die geopolitische Gefahren erkennt, die losgetreten worden sind, sollte schnellstens genauer hinsehen und hinhören.
Die BegrĂŒndungen fĂŒr den Ăberfall der #USA und #Israel auf den #Iran werden immer wirrer. All diejenigen, die daran glauben, dass es aus "hehren Motiven" geschah, heisst, "das iranische Volk befreien... Regimechange... Demokratie ermöglichen..." wurden schlichtweg an der Nase herumgefĂŒhrt.
Wie sich jetzt zeigt: Die BegrĂŒndung ist einfacher und rein interessengeleitet, primĂ€r seitens Israel. Gleichzeitig wollen sich die USA als Mitaangreifer einen "schlanken FuĂ" machen und die Initiative fĂŒr diesen #Krieg auf Israel schieben.
#Netanjahu drĂŒckt jetzt klar aus, um was es tatsĂ€chlich geht. Wieder wird das schon 30 Jahre alte Narrativ "Iran baut eine #Atombombe" aus dem Hut gezogen und als DIE BegrĂŒndung fĂŒr den jetzigen Krieg genannt. Und die USA hĂ€tten sich nur beteiligt, weil klar war: wenn Israel angreift, wird der Iran zurĂŒckschlagen und auch den direkten VerbĂŒndeten USA angreifen. Dann könnte man ja auch gleich gemeinsam mit Israel diesen Angriff starten.
Also doch "nur" das jahrzehntealte Ziel Israels: Den Erzfeind Iran vernichten?
https://www.zeit.de/news/2026-03/03/republikaner-israel-haette-mit-oder-ohne-die-usa-gehandelt
Wie sich jetzt zeigt: Die BegrĂŒndung ist einfacher und rein interessengeleitet, primĂ€r seitens Israel. Gleichzeitig wollen sich die USA als Mitaangreifer einen "schlanken FuĂ" machen und die Initiative fĂŒr diesen #Krieg auf Israel schieben.
#Netanjahu drĂŒckt jetzt klar aus, um was es tatsĂ€chlich geht. Wieder wird das schon 30 Jahre alte Narrativ "Iran baut eine #Atombombe" aus dem Hut gezogen und als DIE BegrĂŒndung fĂŒr den jetzigen Krieg genannt. Und die USA hĂ€tten sich nur beteiligt, weil klar war: wenn Israel angreift, wird der Iran zurĂŒckschlagen und auch den direkten VerbĂŒndeten USA angreifen. Dann könnte man ja auch gleich gemeinsam mit Israel diesen Angriff starten.
Also doch "nur" das jahrzehntealte Ziel Israels: Den Erzfeind Iran vernichten?
https://www.zeit.de/news/2026-03/03/republikaner-israel-haette-mit-oder-ohne-die-usa-gehandelt
DIE ZEIT
Nahost: USA und Israel rechtfertigen Krieg gegen den Iran
Hier finden Sie Informationen zu dem Thema âNahostâ. Lesen Sie jetzt âUSA und Israel rechtfertigen Krieg gegen den Iranâ.
Klingt ziemlich abstrus oder doch ein Fingerzeig darauf, dass es in den USA immer irrer zugeht?
Die Frankfurter Rundschau berichtete heute ebenfalls ĂŒber diese religiös-verworrene "KriegsbegrĂŒndung".
https://www.fr.de/politik/us-soldaten-beschweren-sich-ueber-irre-kriegsbegruendung-trump-von-jesus-gesalbt-zr-94195671.html
...
"US-Truppen berichten, dass Kommandeure den Iran-Krieg als âGottes Planâ bezeichnen.
â
Wie der unabhĂ€ngige Journalist Jonathan Larsen zuerst berichtete, erklĂ€rte ein Kommandeur einer US-Kampfeinheit Unteroffizieren, der Krieg gegen den Iran sei Teil von âGottes göttlichem Planâ. Er behauptete angeblich, PrĂ€sident Donald Trump sei von Jesus âauserwĂ€hltâ worden, um den Weltuntergang herbeizufĂŒhren. Die Beschwerde, eingereicht bei der Military Religious Freedom Foundation, ist eine von ĂŒber 110, die innerhalb von 48 Stunden von mehr als 40 Einheiten an mindestens 30 Standorten eingegangen sind. Die BeschwerdefĂŒhrer, darunter Christen, ein Muslim und ein Jude, baten um AnonymitĂ€t, um VergeltungsmaĂnahmen zu vermeiden. Das Pentagon hat sich bisher nicht geĂ€uĂert.
Laut MRFF-PrĂ€sident Mikey Weinstein berichten Angehörige der StreitkrĂ€fte von âungezĂŒgelter Euphorieâ in Teilen der Befehlskette, die den Angriff auf den Iran als biblisch legitimiert und mit den Endzeitprophezeiungen der Offenbarung des Johannes verknĂŒpft darstellen. Ein Unteroffizier schrieb, dass diese Rhetorik die Moral untergrabe und gegen den Verfassungseid verstoĂe, insbesondere bei Truppen im Bereitschaftsstatus, die jederzeit eingesetzt werden könnten.
Die Kontroverse entbrennt, wĂ€hrend Kriegsminister Pete Hegseth die offen evangelikalen Programme im Pentagon ausweitet, darunter Gebetsstunden und Bibelstunden, die einer streng pro-israelischen Theologie entsprechen. Weinstein berichtet, dass viele US-Kommandeure von der Aussicht auf eine Ă€uĂerst gewaltsame Konfrontation besonders begeistert zu sein scheinen und betonen, wie viel BlutvergieĂen ihrer Meinung nach notwendig sei, um die Ereignisse mit einer fundamentalistisch-christlichen EndzeiterzĂ€hlung in Einklang zu bringen."
https://thecradle.co/articles-id/36259
https://tkp.at/2026/03/03/wird-der-irankrieg-von-zionistischen-und-christlichen-wahnvorstellungen-angetrieben/
https://edition.cnn.com/2025/06/29/us/iran-israel-evangelicals-prophecy-cec
https://baptistnews.com/article/the-end-times-theology-driving-us-intervention-in-iran/
Im Grunde ein kontinuierliches Thema bei Kriegen: https://www.spiegel.de/politik/ausland/rumsfelds-irak-memos-an-bush-denn-das-ist-der-wille-gottes-a-625640.html
Die Frankfurter Rundschau berichtete heute ebenfalls ĂŒber diese religiös-verworrene "KriegsbegrĂŒndung".
https://www.fr.de/politik/us-soldaten-beschweren-sich-ueber-irre-kriegsbegruendung-trump-von-jesus-gesalbt-zr-94195671.html
...
"US-Truppen berichten, dass Kommandeure den Iran-Krieg als âGottes Planâ bezeichnen.
â
Wie der unabhĂ€ngige Journalist Jonathan Larsen zuerst berichtete, erklĂ€rte ein Kommandeur einer US-Kampfeinheit Unteroffizieren, der Krieg gegen den Iran sei Teil von âGottes göttlichem Planâ. Er behauptete angeblich, PrĂ€sident Donald Trump sei von Jesus âauserwĂ€hltâ worden, um den Weltuntergang herbeizufĂŒhren. Die Beschwerde, eingereicht bei der Military Religious Freedom Foundation, ist eine von ĂŒber 110, die innerhalb von 48 Stunden von mehr als 40 Einheiten an mindestens 30 Standorten eingegangen sind. Die BeschwerdefĂŒhrer, darunter Christen, ein Muslim und ein Jude, baten um AnonymitĂ€t, um VergeltungsmaĂnahmen zu vermeiden. Das Pentagon hat sich bisher nicht geĂ€uĂert.
Laut MRFF-PrĂ€sident Mikey Weinstein berichten Angehörige der StreitkrĂ€fte von âungezĂŒgelter Euphorieâ in Teilen der Befehlskette, die den Angriff auf den Iran als biblisch legitimiert und mit den Endzeitprophezeiungen der Offenbarung des Johannes verknĂŒpft darstellen. Ein Unteroffizier schrieb, dass diese Rhetorik die Moral untergrabe und gegen den Verfassungseid verstoĂe, insbesondere bei Truppen im Bereitschaftsstatus, die jederzeit eingesetzt werden könnten.
Die Kontroverse entbrennt, wĂ€hrend Kriegsminister Pete Hegseth die offen evangelikalen Programme im Pentagon ausweitet, darunter Gebetsstunden und Bibelstunden, die einer streng pro-israelischen Theologie entsprechen. Weinstein berichtet, dass viele US-Kommandeure von der Aussicht auf eine Ă€uĂerst gewaltsame Konfrontation besonders begeistert zu sein scheinen und betonen, wie viel BlutvergieĂen ihrer Meinung nach notwendig sei, um die Ereignisse mit einer fundamentalistisch-christlichen EndzeiterzĂ€hlung in Einklang zu bringen."
https://thecradle.co/articles-id/36259
https://tkp.at/2026/03/03/wird-der-irankrieg-von-zionistischen-und-christlichen-wahnvorstellungen-angetrieben/
https://edition.cnn.com/2025/06/29/us/iran-israel-evangelicals-prophecy-cec
https://baptistnews.com/article/the-end-times-theology-driving-us-intervention-in-iran/
Im Grunde ein kontinuierliches Thema bei Kriegen: https://www.spiegel.de/politik/ausland/rumsfelds-irak-memos-an-bush-denn-das-ist-der-wille-gottes-a-625640.html
www.fr.de
Trump âvon Jesus gesalbtâ: US-Soldaten beschweren sich ĂŒber irre KriegsbegrĂŒndung
US-MilitĂ€rfĂŒhrer predigen in Briefings die biblische Endzeit und verkaufen den Konflikt als göttlichen Auftrag fĂŒr die RĂŒckkehr des Messias.
Verzockt sich Donald Trump gerade kolossalâ
"In Donald Trump haben Freund und Feind sich getĂ€uscht: Als er im Zuge seiner America-First-Politik den RĂŒckzug aus der Welt ankĂŒndigte, fĂŒhlten sich die Freunde schutzlos und die Feinde erleichtert. Die einen haben sich zu frĂŒh gefĂŒrchtet, die anderen verfrĂŒht gefreut.
Es kam anders: Nach den MilitĂ€raktionen âșMidnight Hammerâč (zur Zerstörung iranischer Atomanlagen), âșAbsolute Resolveâč (zur EntfĂŒhrung des venezolanischen PrĂ€sidenten) und âșEpic Furyâč (zur Bombardierung des Iran) ist klar, dass Trump den Krieg mehr liebt als seine WĂ€hler, denen er eine Ăra des Friedens versprochen hatte.
âșMy proudest legacy will be that of a peacemaker and unifier. Thatâs what I want to be â a peacemaker and a unifier.âč Zu Deutsch: âșMein stolzestes VermĂ€chtnis wird das eines Friedensstifters und Einigers sein. Das ist es, was ich sein möchte â ein Friedensstifter und Einiger.âč Er machte diesen Punkt zum zentralen Punkt seines Versprechens:
âșWe will measure our success not only by the battles we win, but also by the wars that we end â and perhaps most importantly, the wars we never get into.âč Zu Deutsch: âșWir werden unseren Erfolg nicht nur an den Schlachten messen, die wir gewinnen, sondern auch an den Kriegen, die wir beenden â und vielleicht am wichtigsten, an den Kriegen, in die wir nie verwickelt werden.âč
Stattdessen begann er in den Morgenstunden des 28. Februars mit der Bombardierung der RegierungsgebĂ€ude von Teheran einen Krieg, den er nicht gewinnen und noch nicht einmal beenden kann: The Forever War. Denn der Iran gab nicht klein bei, sondern zĂŒndete Raketen, die in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Irak, Saudi-Arabien, Syrien, Jordanien, Katar, Bahrain und Oman niederkamen und die aufstrebende arabische Region in Angst und Schrecken versetzen.
Die Vereinigten Staaten erleiden in diesen Tagen einen Kontrollverlust, weil sie das Monopol auf die Eskalationsdominanz verloren haben. Oder wie Edward Luce in der Financial Times gestern schrieb: âșTrump lost his monopoly on how the war unfolds.âč Zu Deutsch: âșTrump hat sein Monopol darauf verloren, wie sich der Krieg entwickelt.âč
Den angegriffenen Iranern, die laut dem International Institute for Strategic Studies ĂŒber 400.000 konventionelle Soldaten und fast 200.000 Soldaten der Revolutionsgarde befehligen, ist mit LuftschlĂ€gen nicht beizukommen. Zur EinschĂ€tzung der Situation ist es wichtig zu verstehen, dass der Iran das mĂ€chtigste und gefĂ€hrlichste Land ist, das die USA seit Hitler-Deutschland je angegriffen haben. Trump könnte die Galerie der gescheiterten KriegsprĂ€sidenten â Lyndon B. Johnson, Nixon, Bush Junior und zuletzt Biden â prominent bereichern.
Vietnamkrieg
Unter PrĂ€sident Lyndon B. Johnson zog das US-MilitĂ€r im FrĂŒhjahr 1965 in den Krieg mit Nordvietnam. Das Ziel: Die Ausbreitung des Kommunismus stoppen. Der Krieg endete nicht mit einem Sieg, sondern unter Nixon mit der Flucht der letzten US-Amerikaner im April 1975 ĂŒber das Dach der Botschaft in Saigon.
Besetzung Afghanistans
Nach den 9/11-AnschlĂ€gen in New York startete George W. Bush am 7. Oktober 2001 die Operation âșEnduring Freedomâč in Afghanistan. Man wollte die Taliban stĂŒrzen. Knapp 20 Jahre spĂ€ter mussten im Mai 2021 die Truppen in Afghanistan abziehen. Nicht Amerika, sondern die âșSteinzeit-Kriegerâč triumphierten.
Irak-Feldzug
Dasselbe böse Spiel im Irak: Der von George W. Bush gestartete Irak-Feldzug â begonnen mit dem Schlachtruf des #RegimeChange â endete zwar mit dem Tyrannenmord an Saddam Hussein. Der Diktator ging, die UnterdrĂŒckung blieb.
Der Iran ist viermal so groà wie der Irak und fast doppelt so bevölkerungsreich. Vor allem aber ist das dortige MilitÀr auf Angriffe in der Nachbarschaft ausgelegt. Der #Iran besitzt nicht die FÀhigkeit, Amerika substanziell anzugreifen. Aber er besitzt die FÀhigkeit, den Nahen Osten in Brand zu setzen, was er derzeit auch tut.
"In Donald Trump haben Freund und Feind sich getĂ€uscht: Als er im Zuge seiner America-First-Politik den RĂŒckzug aus der Welt ankĂŒndigte, fĂŒhlten sich die Freunde schutzlos und die Feinde erleichtert. Die einen haben sich zu frĂŒh gefĂŒrchtet, die anderen verfrĂŒht gefreut.
Es kam anders: Nach den MilitĂ€raktionen âșMidnight Hammerâč (zur Zerstörung iranischer Atomanlagen), âșAbsolute Resolveâč (zur EntfĂŒhrung des venezolanischen PrĂ€sidenten) und âșEpic Furyâč (zur Bombardierung des Iran) ist klar, dass Trump den Krieg mehr liebt als seine WĂ€hler, denen er eine Ăra des Friedens versprochen hatte.
âșMy proudest legacy will be that of a peacemaker and unifier. Thatâs what I want to be â a peacemaker and a unifier.âč Zu Deutsch: âșMein stolzestes VermĂ€chtnis wird das eines Friedensstifters und Einigers sein. Das ist es, was ich sein möchte â ein Friedensstifter und Einiger.âč Er machte diesen Punkt zum zentralen Punkt seines Versprechens:
âșWe will measure our success not only by the battles we win, but also by the wars that we end â and perhaps most importantly, the wars we never get into.âč Zu Deutsch: âșWir werden unseren Erfolg nicht nur an den Schlachten messen, die wir gewinnen, sondern auch an den Kriegen, die wir beenden â und vielleicht am wichtigsten, an den Kriegen, in die wir nie verwickelt werden.âč
Stattdessen begann er in den Morgenstunden des 28. Februars mit der Bombardierung der RegierungsgebĂ€ude von Teheran einen Krieg, den er nicht gewinnen und noch nicht einmal beenden kann: The Forever War. Denn der Iran gab nicht klein bei, sondern zĂŒndete Raketen, die in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Irak, Saudi-Arabien, Syrien, Jordanien, Katar, Bahrain und Oman niederkamen und die aufstrebende arabische Region in Angst und Schrecken versetzen.
Die Vereinigten Staaten erleiden in diesen Tagen einen Kontrollverlust, weil sie das Monopol auf die Eskalationsdominanz verloren haben. Oder wie Edward Luce in der Financial Times gestern schrieb: âșTrump lost his monopoly on how the war unfolds.âč Zu Deutsch: âșTrump hat sein Monopol darauf verloren, wie sich der Krieg entwickelt.âč
Den angegriffenen Iranern, die laut dem International Institute for Strategic Studies ĂŒber 400.000 konventionelle Soldaten und fast 200.000 Soldaten der Revolutionsgarde befehligen, ist mit LuftschlĂ€gen nicht beizukommen. Zur EinschĂ€tzung der Situation ist es wichtig zu verstehen, dass der Iran das mĂ€chtigste und gefĂ€hrlichste Land ist, das die USA seit Hitler-Deutschland je angegriffen haben. Trump könnte die Galerie der gescheiterten KriegsprĂ€sidenten â Lyndon B. Johnson, Nixon, Bush Junior und zuletzt Biden â prominent bereichern.
Vietnamkrieg
Unter PrĂ€sident Lyndon B. Johnson zog das US-MilitĂ€r im FrĂŒhjahr 1965 in den Krieg mit Nordvietnam. Das Ziel: Die Ausbreitung des Kommunismus stoppen. Der Krieg endete nicht mit einem Sieg, sondern unter Nixon mit der Flucht der letzten US-Amerikaner im April 1975 ĂŒber das Dach der Botschaft in Saigon.
Besetzung Afghanistans
Nach den 9/11-AnschlĂ€gen in New York startete George W. Bush am 7. Oktober 2001 die Operation âșEnduring Freedomâč in Afghanistan. Man wollte die Taliban stĂŒrzen. Knapp 20 Jahre spĂ€ter mussten im Mai 2021 die Truppen in Afghanistan abziehen. Nicht Amerika, sondern die âșSteinzeit-Kriegerâč triumphierten.
Irak-Feldzug
Dasselbe böse Spiel im Irak: Der von George W. Bush gestartete Irak-Feldzug â begonnen mit dem Schlachtruf des #RegimeChange â endete zwar mit dem Tyrannenmord an Saddam Hussein. Der Diktator ging, die UnterdrĂŒckung blieb.
Der Iran ist viermal so groà wie der Irak und fast doppelt so bevölkerungsreich. Vor allem aber ist das dortige MilitÀr auf Angriffe in der Nachbarschaft ausgelegt. Der #Iran besitzt nicht die FÀhigkeit, Amerika substanziell anzugreifen. Aber er besitzt die FÀhigkeit, den Nahen Osten in Brand zu setzen, was er derzeit auch tut.
đ„1
Neben der regulÀren Armee unterhÀlt der Iran die Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) mit eigenen Land-, Luft- und MarinekrÀften sowie einer paramilitÀrischen Basis, was seine Verteidigungsstrukturen diversifiziert.
Nach Erkenntnissen des FBI und der CIA befinden sich im westlichen Ausland sogenannte SchlĂ€fer, die aus #Teheran aktivierbar sind und jederzeit TerroranschlĂ€ge auch in Amerika verĂŒben können. Zur Erinnerung: Im Juni beginnt die FuĂball-Weltmeisterschaft, die gleichzeitig in Mexiko, Kanada und den #USA ausgetragen wird. Schon jetzt ist klar, dass diese Spiele unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden mĂŒssen.
Trump wirkt plötzlich nicht mehr groĂ und klar, sondern klein und verwirrt. Es sei völlig unklar, welches Kriegsziel er eigentlich verfolgt, sagte bei The Pioneer auch Ben Hodges, der ehemalige Oberbefehlshaber der amerikanischen StreitkrĂ€fte in #Europa. In den ersten 72 Stunden nach dem ersten Raketeneinschlag hat Trump abwechselnd erklĂ€rt, er wolle Irans Atomwaffenprogramm beseitigen, Irans FĂ€higkeit zum Export von #Terrorismus beenden, das Regime stĂŒrzen oder innerhalb des Landes einen neuen FĂŒhrer finden, mit dem er GeschĂ€fte machen könne.
Fazit: Donald #Trump hat mit einem kaum bezwingbaren Gegner leichtfertig einen Forever-War begonnen, der #Nahost aufwĂŒhlt und so keinen Frieden bringen kann. Der 47. PrĂ€sident der Vereinigten Staaten riskiert damit Wohlstand, Menschenleben und â fast wie nebenbei â den Weltfrieden. Oder wie Kurt Tucholsky in seinem Gedicht âșâs ist Kriegâč schrieb: âșWir denken an Frieden voll Ăngstlichkeit mit leider gefĂŒllten Hosen. Noch ist die goldene, die blĂŒhende Zeit! Noch sind die Tage der Rosen!âč"
(via Gabor Steingart in ThePioneerBriefing)
Nach Erkenntnissen des FBI und der CIA befinden sich im westlichen Ausland sogenannte SchlĂ€fer, die aus #Teheran aktivierbar sind und jederzeit TerroranschlĂ€ge auch in Amerika verĂŒben können. Zur Erinnerung: Im Juni beginnt die FuĂball-Weltmeisterschaft, die gleichzeitig in Mexiko, Kanada und den #USA ausgetragen wird. Schon jetzt ist klar, dass diese Spiele unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden mĂŒssen.
Trump wirkt plötzlich nicht mehr groĂ und klar, sondern klein und verwirrt. Es sei völlig unklar, welches Kriegsziel er eigentlich verfolgt, sagte bei The Pioneer auch Ben Hodges, der ehemalige Oberbefehlshaber der amerikanischen StreitkrĂ€fte in #Europa. In den ersten 72 Stunden nach dem ersten Raketeneinschlag hat Trump abwechselnd erklĂ€rt, er wolle Irans Atomwaffenprogramm beseitigen, Irans FĂ€higkeit zum Export von #Terrorismus beenden, das Regime stĂŒrzen oder innerhalb des Landes einen neuen FĂŒhrer finden, mit dem er GeschĂ€fte machen könne.
Fazit: Donald #Trump hat mit einem kaum bezwingbaren Gegner leichtfertig einen Forever-War begonnen, der #Nahost aufwĂŒhlt und so keinen Frieden bringen kann. Der 47. PrĂ€sident der Vereinigten Staaten riskiert damit Wohlstand, Menschenleben und â fast wie nebenbei â den Weltfrieden. Oder wie Kurt Tucholsky in seinem Gedicht âșâs ist Kriegâč schrieb: âșWir denken an Frieden voll Ăngstlichkeit mit leider gefĂŒllten Hosen. Noch ist die goldene, die blĂŒhende Zeit! Noch sind die Tage der Rosen!âč"
(via Gabor Steingart in ThePioneerBriefing)
Forwarded from henning rosenbusch - Channel
Trump muss nur gefÀhrliche Kriege anfangen und bombardieren und schon steigt seine Beliebtheit in Berlin. Das sind ganz schnell alle anderen Kritikpunkte vergessen.
âŠ. nicht so viel frâŠ.. wie ich kâŠ.. möchte.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/iran-donald-trump-setzt-auf-regimewechsel-das-sollte-man-loben-meinung-a-4669cc60-b040-45e4-bc4a-fb5acf8dfd02
t.me/Rosenbusch
âŠ. nicht so viel frâŠ.. wie ich kâŠ.. möchte.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/iran-donald-trump-setzt-auf-regimewechsel-das-sollte-man-loben-meinung-a-4669cc60-b040-45e4-bc4a-fb5acf8dfd02
t.me/Rosenbusch
đ€ź1
Interessante Betrachtung zu dem "Um was geht es vorrangig in dem Iran-Konflikt?"
đ
"Worum es im Mittleren Osten geht: nicht um Freiheit im #Iran, nicht um Ideologie oder den Islam, nicht um Atomprogramme.
#Trump und #Netanjahu wissen genau, dass ihr Aufruf, die Iraner sollten jetzt den Aufstand wagen, #Chaos und BĂŒrgerkrieg heraufbeschwört. Es sieht so aus, als sehnten sie das geradezu herbei. Wer da denkt, es ginge ihnen um das Wohl der Menschen muss mit Blindheit geschlagen sein. Reza Pahlavi, der Sohn des Schah klingt da schon anders. Bleibt jetzt in euren HĂ€usern und gefĂ€hrdet euch nicht unnötig, lautet sein Appel. Daran erkennt man, dass ihm das Volk mehr am Herzen liegt. SchlieĂlich strebt er dort nach Herrschaft. #Israel und den #USA geht es dagegen um GroĂraumpolitik, die weit ĂŒber die Grenzen des Iran hinausreicht. Wie komme ich in aller KĂŒrze zu dieser EinschĂ€tzung?
Wie die Ukraine gilt der Iran als SchlĂŒssel zur Beherrschung der eurasischen Landmasse, wenn nicht sogar als SchlĂŒssel zur #Weltherrschaft. Zgbiniew BrzeziĆski hat das in seinem Buch »The Grand Chessboard« begrĂŒndet (man kann es immer noch auf einer CIA-Seite herunterladen). Schon lange vor seiner Weltmachttheorie galten Iran und Russland - und einst auch Deutschland - zu den groĂen LandmĂ€chten, die den imperialen SeemĂ€chten USA und einst dem britischen Empire in deren Streben nach Weltherrschaft entgegen stehen. Man lese die Werke von Halford Mackinder, Alfred Thayer Mahan, Karl Haushofer und der »Atlantic Realists«, so der Titel des Buches von Matthew Specter, in dem er beschreibt, wie Ideen der GroĂraumpolitik und der Weltbeherrschung von Deutschland in die USA gelangten und dort bis heute wirkmĂ€chtig geblieben sind. Specter vermeidet es, Hitler und Stalin namentlich zu nennen. Dabei wĂŒrde ihnen ein gebĂŒhrender Platz in dieser Reihe zukommen. Die haben geopolitisch gemacht, worĂŒber andere nur gedacht haben, nicht grundsĂ€tzlich anders als heute Trump und Netanjahu.
...
Es geht aus raumpolitischer Sicht um den Kampf zwischen eurasischen LandmĂ€chten und der gewaltigen Seemacht der USA, die ihre #Hegemonie mit immensem Gewalteinsatz und hohem Kosten- und Propagandaaufwand verteidigt. Es geht um Rohstoffe, globale Infrastrukturprojekte und um #Neokolonialismus - propagandistisch ausgeflaggt als Projekt der WeltbeglĂŒckung. TatsĂ€chlich geht es aber um das egoistische Ziel hegemonialer GroĂraumherrschaft: Nehmen - Teilen - Weiden."
(gefunden bei Roland Czada)
đ
"Worum es im Mittleren Osten geht: nicht um Freiheit im #Iran, nicht um Ideologie oder den Islam, nicht um Atomprogramme.
#Trump und #Netanjahu wissen genau, dass ihr Aufruf, die Iraner sollten jetzt den Aufstand wagen, #Chaos und BĂŒrgerkrieg heraufbeschwört. Es sieht so aus, als sehnten sie das geradezu herbei. Wer da denkt, es ginge ihnen um das Wohl der Menschen muss mit Blindheit geschlagen sein. Reza Pahlavi, der Sohn des Schah klingt da schon anders. Bleibt jetzt in euren HĂ€usern und gefĂ€hrdet euch nicht unnötig, lautet sein Appel. Daran erkennt man, dass ihm das Volk mehr am Herzen liegt. SchlieĂlich strebt er dort nach Herrschaft. #Israel und den #USA geht es dagegen um GroĂraumpolitik, die weit ĂŒber die Grenzen des Iran hinausreicht. Wie komme ich in aller KĂŒrze zu dieser EinschĂ€tzung?
Wie die Ukraine gilt der Iran als SchlĂŒssel zur Beherrschung der eurasischen Landmasse, wenn nicht sogar als SchlĂŒssel zur #Weltherrschaft. Zgbiniew BrzeziĆski hat das in seinem Buch »The Grand Chessboard« begrĂŒndet (man kann es immer noch auf einer CIA-Seite herunterladen). Schon lange vor seiner Weltmachttheorie galten Iran und Russland - und einst auch Deutschland - zu den groĂen LandmĂ€chten, die den imperialen SeemĂ€chten USA und einst dem britischen Empire in deren Streben nach Weltherrschaft entgegen stehen. Man lese die Werke von Halford Mackinder, Alfred Thayer Mahan, Karl Haushofer und der »Atlantic Realists«, so der Titel des Buches von Matthew Specter, in dem er beschreibt, wie Ideen der GroĂraumpolitik und der Weltbeherrschung von Deutschland in die USA gelangten und dort bis heute wirkmĂ€chtig geblieben sind. Specter vermeidet es, Hitler und Stalin namentlich zu nennen. Dabei wĂŒrde ihnen ein gebĂŒhrender Platz in dieser Reihe zukommen. Die haben geopolitisch gemacht, worĂŒber andere nur gedacht haben, nicht grundsĂ€tzlich anders als heute Trump und Netanjahu.
...
Es geht aus raumpolitischer Sicht um den Kampf zwischen eurasischen LandmĂ€chten und der gewaltigen Seemacht der USA, die ihre #Hegemonie mit immensem Gewalteinsatz und hohem Kosten- und Propagandaaufwand verteidigt. Es geht um Rohstoffe, globale Infrastrukturprojekte und um #Neokolonialismus - propagandistisch ausgeflaggt als Projekt der WeltbeglĂŒckung. TatsĂ€chlich geht es aber um das egoistische Ziel hegemonialer GroĂraumherrschaft: Nehmen - Teilen - Weiden."
(gefunden bei Roland Czada)
â€1
Im Zusammenhang mit der #Rente wird immer, wie selbstverstÀndlich, von einer (linear) steigenden Lebenserwartung ausgegangen. Aber ist dem so? Steigt die Lebenserwartung wirklich kontinuierlich an? So gut wie nie wird diese Behauptung hinterfragt bzw. differenziert.
TatsĂ€chlich kann nicht von einer Automatik einer stĂ€ndig steigenden Lebenserwartung gesprochen werden. In jĂŒngerer Zeit stagnierte bzw. ging die Lebenserwartung in Deutschland sogar zurĂŒck. Und ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum betrachtet, seit 2000, verlangsamt sich der Anstieg der #Lebenserwartung deutlich.
TatsĂ€chlich kann nicht von einer Automatik einer stĂ€ndig steigenden Lebenserwartung gesprochen werden. In jĂŒngerer Zeit stagnierte bzw. ging die Lebenserwartung in Deutschland sogar zurĂŒck. Und ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum betrachtet, seit 2000, verlangsamt sich der Anstieg der #Lebenserwartung deutlich.
Radikal-Sozialismus in heutige Zeiten transformiertâ
Die SPD hat ein Konzept fĂŒr eine neue, eigenstĂ€ndige Rechtsform, eine âGesellschaft mit gebundenem Vermögenâ (GmgV), vorgestellt. Danach sollen Gewinne aus eingebrachtem Vermögen nicht mehr ausgezahlt werden dĂŒrfen, sondern reinvestiert werden.
Dieses merkwĂŒrdig wabernde, ökonomisch wirre Konzept, wurde von Bundesjustizministernden Stefanie #Hubig und Finanzbankrotteur #Klingbeil vorgelegt.
"Gewinne mĂŒssen im Unternehmen zur Nutzung verbleiben. So werde verhindert, dass sich âGewinninteressen von Beteiligten auswirken könnenâ.
Das erwirtschaftete Kapital sei zu unterscheiden von dem eingebrachten Kapital. Nur dieses dĂŒrfen Mitglieder im Falle einer Auflösung der Gesellschaft zurĂŒckbekommen. Sollte eine Gesellschaft aufgelöst werden, muss Kapital, das ĂŒber das eingebrachten BetrĂ€ge hinausgeht, an ein anderes Unternehmen mit Vermögensbindung verschenkt werden - oder an den Staat gehen."
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/spd-vorschlag-nachhaltigkeit-rechtsform-unternehmen-gxe
Tausende von Investoren stehen schon Schlange, um ihr Vermögen zu investieren, wohlwissend, dass sie daraus keine Gewinne erhalten, sogar Vermögen - per Inflation - noch verlieren đ«Łđ
Die Politik, allen voran die #SPD, verunstalten die #Wirtschaft zu einer Comedy-Show.
Die SPD hat ein Konzept fĂŒr eine neue, eigenstĂ€ndige Rechtsform, eine âGesellschaft mit gebundenem Vermögenâ (GmgV), vorgestellt. Danach sollen Gewinne aus eingebrachtem Vermögen nicht mehr ausgezahlt werden dĂŒrfen, sondern reinvestiert werden.
Dieses merkwĂŒrdig wabernde, ökonomisch wirre Konzept, wurde von Bundesjustizministernden Stefanie #Hubig und Finanzbankrotteur #Klingbeil vorgelegt.
"Gewinne mĂŒssen im Unternehmen zur Nutzung verbleiben. So werde verhindert, dass sich âGewinninteressen von Beteiligten auswirken könnenâ.
Das erwirtschaftete Kapital sei zu unterscheiden von dem eingebrachten Kapital. Nur dieses dĂŒrfen Mitglieder im Falle einer Auflösung der Gesellschaft zurĂŒckbekommen. Sollte eine Gesellschaft aufgelöst werden, muss Kapital, das ĂŒber das eingebrachten BetrĂ€ge hinausgeht, an ein anderes Unternehmen mit Vermögensbindung verschenkt werden - oder an den Staat gehen."
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/spd-vorschlag-nachhaltigkeit-rechtsform-unternehmen-gxe
Tausende von Investoren stehen schon Schlange, um ihr Vermögen zu investieren, wohlwissend, dass sie daraus keine Gewinne erhalten, sogar Vermögen - per Inflation - noch verlieren đ«Łđ
Die Politik, allen voran die #SPD, verunstalten die #Wirtschaft zu einer Comedy-Show.
DIE ZEIT
SPD schlĂ€gt eine neue Rechtsform fĂŒr nachhaltige Unternehmen vor
Die SPD hat einen Entwurf fĂŒr eine neue Form von Unternehmen vorgestellt. Diese soll nachhaltiges Wirtschaften fördern und dazu fĂŒhren, dass mehr Firmen bestehen bleiben.
â€1đ1