10-Minuten-Status-Check_Arbeitsblatt.pdf
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👍Serie: Klarheit (Teil 2/25): 10-Minuten-Status-Check: Wo stehe ich beruflich wirklich?Anleitung:Stelle dir einen 10-Minuten-Timer. Antworte knapp in Stichpunkten.
1) Faktenlage (2 Minuten)
Schreibe nur beobachtbare Fakten, keine Interpretationen:
* Rolle/Tätigkeit aktuell:
* Arbeitszeit/Belastung (Woche):
* Hauptaufgaben (max. 5):
* Rahmenbedingungen (Geld, Ort, Familie, Gesundheit, Pendeln):
* Entscheidungshorizont: „Ich muss bis __ entscheiden.“
2) Zufriedenheit nach Arbeitsfacetten (3 Minuten)
Jobzufriedenheit ist messbar über mehrere Facetten (nicht „mag ich / mag ich nicht“). Nutze diese 8 Felder als Mini-Version davon.
Bewerte jede Facette 0–10 (0 = sehr schlecht, 10 = sehr gut):
1. Aufgabeninhalt (Sinn/Interesse) __/10
2. Leistungserleben (wirksam, gute Ergebnisse) __/10
3. Autonomie (Entscheidungsspielraum) __/10
4. Entwicklung (Lernen, Perspektive) __/10
5. Arbeitsbedingungen (Tempo, Tools, Umfeld) __/10
6. Beziehungen (Team, Führung) __/10
7. Anerkennung/Vergütung (fair, stimmig) __/10
8. Passung zum Leben (Energie, Vereinbarkeit) __/10
Markiere die 2 niedrigsten Werte.Das sind deine primären Hebel.
3) Stress-Check über Bewertung und Ressourcen (3 Minuten)
Stress entsteht wesentlich durch Bewertung der Situation (Bedrohung/Verlust/Chance) und Einschätzung der eigenen Ressourcen.
Beantworte:
Primäre Bewertung: Fühlt es sich eher an wie Bedrohung, Verlust oder Herausforderung? (eins wählen)
Sekundäre Bewertung: Welche Ressourcen habe ich realistisch? (Zeit, Geld, Unterstützung, Energie, Skills – 3 Stichpunkte)
Engpass: Was fehlt am stärksten? (nur 1 Punkt)
4) Nächster Schritt nach Problemlöse-Logik (2 Minuten)
Nutze eine kurze, evidenzbasierte Problemlöse-Struktur: Problem definieren → Optionen erzeugen → auswählen → umsetzen → prüfen.
Problem in 1 Satz:
3 Optionen (realistisch, keine Perfektion):
1. _ 2) _ 3) ___
Wähle 1 Testschritt für 7 Tage (max. 30 Minuten Aufwand):
Messpunkt: Woran merke ich in 7 Tagen „besser“? (1 Kriterium)
Output (1 Satz am Ende):
„Mein aktueller Status ist _. Mein nächster 7-Tage-Test ist _.“
Jetzt hast du für dich eine Grundlage für eine realistische Bewertung geschaffen
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berufklar.de 💼 pinned «So nutzt du diesen Kanal 📌 1. Zweck Dieser Kanal ist ein Blog in Telegram-Form: kurze, umsetzbare Beiträge zur beruflichen Klarheit, Neuorientierung und Umsetzung. Jeder Post liefert entweder ein Modell, eine Entscheidungshilfe oder eine konkrete Übung.…»
berufklar.de 💼 pinned «Indexpost – Inhalte & Reihenfolge 📋 A) Beginne hier (empfohlene Reihenfolge) 1. Grundprinzip: Klarheit entsteht durch Entscheidungen, nicht durch Grübeln. 2. Bestandsaufnahme: Wo stehst du gerade (Situation, Druck, Optionen)? 3. Fokus setzen: Was ist in…»
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Seien wir mal ehrlich, ein fauler Mensch kann niemals an Burnout leiden, weil er ja gar nichts macht.
Wie man also Burnout von Faulheit unterscheidet:
🔷 Schau dich von der Seite an: wie oft machst du Mittagsschlaf, schaust Serien, scrollst die Reels runter, liegst auf der Couch und denkst darüber nach, was du machen könntest?
🔷 Objektiv entscheiden, wie viel Arbeit hast du in letzter Zeit geschafft? Also wirklich Aufgaben erledigt, abgeschlossen?
🔷 Bist du an sich jemand, der gerne viel macht und tut, sich bei dem Job verausgabt, seine Ambitionen verfolgt?
🔷 Mache einen Burnout Test und erfahre gleich, ob du diese Diagnose haben könntest.
#mindset
Copenhagen Burnout Inventory (CBI)
https://www.therapie.de/psyche/info/test/weitere/burnout/
Wie man also Burnout von Faulheit unterscheidet:
🔷 Schau dich von der Seite an: wie oft machst du Mittagsschlaf, schaust Serien, scrollst die Reels runter, liegst auf der Couch und denkst darüber nach, was du machen könntest?
🔷 Objektiv entscheiden, wie viel Arbeit hast du in letzter Zeit geschafft? Also wirklich Aufgaben erledigt, abgeschlossen?
🔷 Bist du an sich jemand, der gerne viel macht und tut, sich bei dem Job verausgabt, seine Ambitionen verfolgt?
🔷 Mache einen Burnout Test und erfahre gleich, ob du diese Diagnose haben könntest.
#mindset
Copenhagen Burnout Inventory (CBI)
https://www.therapie.de/psyche/info/test/weitere/burnout/
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Stress im Beruf ist nicht gleich Stress. Akuter Stress ist eine kurzfristige Alarmreaktion: Du wirst schneller, fokussierter, „funktionierst“ – und wenn der Auslöser vorbei ist, fährt dein System wieder runter. Chronischer Stress entsteht, wenn diese Alarmreaktion zum Normalzustand wird. Dann ist nicht mehr die einzelne Aufgabe das Problem, sondern die fehlende Erholung dazwischen.
👉🏻Woran du chronischen Stress erkennst: Du wachst müde auf. Pausen bringen kaum noch Wirkung. Du bist schneller gereizt, brauchst länger für einfache Dinge, vergisst mehr. Dein Körper meldet sich: verspannter Nacken, Kopfschmerzen, Magen, Herzklopfen, flacher Schlaf. Und das Wichtigste: Du merkst, dass du dich innerlich „zusammenreißen“ musst, um durch den Tag zu kommen.
🩹Sofortmaßnahmen, die im Arbeitsalltag wirklich funktionieren (unter 5 Minuten):
1. Runterregeln: 10 Atemzüge, länger ausatmen als einatmen. Das ist kein Wellness-Tipp, sondern ein direkter Hebel auf deinen Stressmodus.
2. Mikro-Reset: Steh auf, setz die Füße fest auf, Schultern runter, Kiefer lösen. 30 Sekunden reichen, um Spannung zu unterbrechen.
3. Ein-Satz-Fokus: „Der nächste konkrete Schritt ist …“ Stress macht den Kopf breit und schwammig. Klarheit macht ihn wieder handlungsfähig.
Dann kommt der Teil, der langfristig entlastet: die Stressoren-Analyse. Stell dir 4 Fragen und beantworte sie konkret:
📎Arbeitsmenge: Was sind diese Woche die 3 Ergebnisse, die wirklich zählen? Was ist „nice to have“? Was kann weg oder delegiert werden?
📎Konflikte: Mit wem, worum genau, seit wann? Was ist die wiederkehrende Situation (Meeting, Übergaben, Tonfall)?
Rollenunklarheit: Welche Erwartungen sind unausgesprochen? 📎Wo machst du Aufgaben, weil „sonst macht’s keiner“?
📎Kontrollverlust: Was liegt außerhalb deines Einflusses und was ist dein kleinster Handlungsspielraum?
❗️Grenzen setzen heißt nicht, „Nein“ zu allem zu sagen. Es heißt, Bedingungen zu formulieren. Lerne es zu sagen.
Das ist professionell, lösungsorientiert und schützt dich vor Dauerüberlastung.
Schütze dich und deine Gesundheit 📌
👉🏻Woran du chronischen Stress erkennst: Du wachst müde auf. Pausen bringen kaum noch Wirkung. Du bist schneller gereizt, brauchst länger für einfache Dinge, vergisst mehr. Dein Körper meldet sich: verspannter Nacken, Kopfschmerzen, Magen, Herzklopfen, flacher Schlaf. Und das Wichtigste: Du merkst, dass du dich innerlich „zusammenreißen“ musst, um durch den Tag zu kommen.
🩹Sofortmaßnahmen, die im Arbeitsalltag wirklich funktionieren (unter 5 Minuten):
1. Runterregeln: 10 Atemzüge, länger ausatmen als einatmen. Das ist kein Wellness-Tipp, sondern ein direkter Hebel auf deinen Stressmodus.
2. Mikro-Reset: Steh auf, setz die Füße fest auf, Schultern runter, Kiefer lösen. 30 Sekunden reichen, um Spannung zu unterbrechen.
3. Ein-Satz-Fokus: „Der nächste konkrete Schritt ist …“ Stress macht den Kopf breit und schwammig. Klarheit macht ihn wieder handlungsfähig.
Dann kommt der Teil, der langfristig entlastet: die Stressoren-Analyse. Stell dir 4 Fragen und beantworte sie konkret:
📎Arbeitsmenge: Was sind diese Woche die 3 Ergebnisse, die wirklich zählen? Was ist „nice to have“? Was kann weg oder delegiert werden?
📎Konflikte: Mit wem, worum genau, seit wann? Was ist die wiederkehrende Situation (Meeting, Übergaben, Tonfall)?
Rollenunklarheit: Welche Erwartungen sind unausgesprochen? 📎Wo machst du Aufgaben, weil „sonst macht’s keiner“?
📎Kontrollverlust: Was liegt außerhalb deines Einflusses und was ist dein kleinster Handlungsspielraum?
❗️Grenzen setzen heißt nicht, „Nein“ zu allem zu sagen. Es heißt, Bedingungen zu formulieren. Lerne es zu sagen.
Das ist professionell, lösungsorientiert und schützt dich vor Dauerüberlastung.
Schütze dich und deine Gesundheit 📌