📚 48. Ḥadīth:
Von ʿAlī - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - wurde über die Beschreibung der Gebetswaschung berichtet, dass er sagte: „Alsdann führte er - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - drei Mal Wasser in seinen Mund ein und blies das Wasser aus seiner Nase drei Mal aus. Er führte Wasser in den Mund und blies es aus seiner Nase mit der Hand, mit der er das Wasser nahm.“
📗 Überliefert von Abū Dāwūd und An-Nasāʾī.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 48. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: ʿAlī (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 31. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch.
Er wurde u. a. von Abū Dāwūd (111) und An-Nasāʾī (92) überliefert.
1. Dieser Ḥadīth wurde bereits unter der Nr. 31 erwähnt.
2. Ibn Ḥajar führte diesen Ḥadīth an zwei verschiedenen Stellen an, um jeweils auf die Beweisgrundlage bestimmter Wortlaute hinzuweisen.
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 48. Ḥadīth:
▪️1. Dieser Ḥadīth deutet darauf hin, dass man beim Einführen des Wassers in den Mund und in die Nase, das Wasser je drei Mal mit derselben Hand und demselben Wasser einführt.
Ende der Erläuterung des 48. Ḥadīth.
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(12. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 19.12.2018)
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Von ʿAlī - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - wurde über die Beschreibung der Gebetswaschung berichtet, dass er sagte: „Alsdann führte er - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - drei Mal Wasser in seinen Mund ein und blies das Wasser aus seiner Nase drei Mal aus. Er führte Wasser in den Mund und blies es aus seiner Nase mit der Hand, mit der er das Wasser nahm.“
📗 Überliefert von Abū Dāwūd und An-Nasāʾī.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 48. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: ʿAlī (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 31. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch.
Er wurde u. a. von Abū Dāwūd (111) und An-Nasāʾī (92) überliefert.
1. Dieser Ḥadīth wurde bereits unter der Nr. 31 erwähnt.
2. Ibn Ḥajar führte diesen Ḥadīth an zwei verschiedenen Stellen an, um jeweils auf die Beweisgrundlage bestimmter Wortlaute hinzuweisen.
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 48. Ḥadīth:
▪️1. Dieser Ḥadīth deutet darauf hin, dass man beim Einführen des Wassers in den Mund und in die Nase, das Wasser je drei Mal mit derselben Hand und demselben Wasser einführt.
Ende der Erläuterung des 48. Ḥadīth.
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(12. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 19.12.2018)
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📚 49. Ḥadīth:
Von ʿAbduḷḷāh Ibn Zayd - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - wurde über die Beschreibung der Gebetswaschung berichtet, dass er sagte: „Alsdann führte er - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - seine Hand (ins Wasser) ein und führte das Wasser in seinen Mund und seine Nase mit einer Hand ein. Er tat dies drei Mal.“
📗 Muttafaqun ʿalayhi.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 49. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: ʿAbduḷḷāh Ibn Zayd (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 32. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch.
Er wurde von Al-Bukhārī (186) und Muslim (235) überliefert.
1. Dieser Ḥadīth wurde bereits unter der Nr. 32 erwähnt.
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 49. Ḥadīth:
▪️1. Dieser Ḥadīth führt an, dass die Sunnah ist, das Wasser in den Mund und in die Nase gleichzeitig in einer Bewegung durchzuführen, ohne dazwischen zu trennen. Man nimmt hierbei drei Mal Wasser mit der Hand.
▪️2. Imām Al-Bukhārī wies auf diese Sunnah hin, indem er folgendes Kapitel anführte: „Kapitel: Wer Wasser in den Mund und in die Nase mit einer Hand durchführt.“ [Ḥadīth Nr. 191]
In den letzten drei Ḥadīthen wurden drei Formen des Einführens des Wassers in den Mund und in die Nase erwähnt.
Was die erste Form angeht, so ist dies die Ansicht der Ḥanafiyyah und vieler Schāfiʿiyyah und eine Überlieferung über Imām Mālik und Imām Aḥmad. [Siehe u. a.: „Al-Inṣāf“ (1/152)]
Was die Form in dem dritten Ḥadīth angeht, so ist dies die Ansicht von Imām Asch-Schāfiʿī, und eine Überlieferung über Imām Mālik und Imām Aḥmad. [Siehe u. a.: „Al-Umm“ (1/24)]
Al-Athram sagte, dass Abū ʿAbdillāh (Imām Aḥmad) gefragt wurde: „Was ist dir lieber, Wasser in den Mund und in die Nasse mit einer Hand einzuführen, oder jedes getrennt für sich?‘ Er sagte: ‚Mit einer Hand (beides gleichzeitig).‘“ [„Al-Muġnī“ (1/170)]
Ende der Erläuterung des 49. Ḥadīth.
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(12. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 19.12.2018)
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Von ʿAbduḷḷāh Ibn Zayd - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - wurde über die Beschreibung der Gebetswaschung berichtet, dass er sagte: „Alsdann führte er - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - seine Hand (ins Wasser) ein und führte das Wasser in seinen Mund und seine Nase mit einer Hand ein. Er tat dies drei Mal.“
📗 Muttafaqun ʿalayhi.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 49. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: ʿAbduḷḷāh Ibn Zayd (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 32. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch.
Er wurde von Al-Bukhārī (186) und Muslim (235) überliefert.
1. Dieser Ḥadīth wurde bereits unter der Nr. 32 erwähnt.
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 49. Ḥadīth:
▪️1. Dieser Ḥadīth führt an, dass die Sunnah ist, das Wasser in den Mund und in die Nase gleichzeitig in einer Bewegung durchzuführen, ohne dazwischen zu trennen. Man nimmt hierbei drei Mal Wasser mit der Hand.
▪️2. Imām Al-Bukhārī wies auf diese Sunnah hin, indem er folgendes Kapitel anführte: „Kapitel: Wer Wasser in den Mund und in die Nase mit einer Hand durchführt.“ [Ḥadīth Nr. 191]
In den letzten drei Ḥadīthen wurden drei Formen des Einführens des Wassers in den Mund und in die Nase erwähnt.
Was die erste Form angeht, so ist dies die Ansicht der Ḥanafiyyah und vieler Schāfiʿiyyah und eine Überlieferung über Imām Mālik und Imām Aḥmad. [Siehe u. a.: „Al-Inṣāf“ (1/152)]
Was die Form in dem dritten Ḥadīth angeht, so ist dies die Ansicht von Imām Asch-Schāfiʿī, und eine Überlieferung über Imām Mālik und Imām Aḥmad. [Siehe u. a.: „Al-Umm“ (1/24)]
Al-Athram sagte, dass Abū ʿAbdillāh (Imām Aḥmad) gefragt wurde: „Was ist dir lieber, Wasser in den Mund und in die Nasse mit einer Hand einzuführen, oder jedes getrennt für sich?‘ Er sagte: ‚Mit einer Hand (beides gleichzeitig).‘“ [„Al-Muġnī“ (1/170)]
Ende der Erläuterung des 49. Ḥadīth.
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(12. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 19.12.2018)
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📚 50. Ḥadīth:
Anas - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - berichtete: „Der Prophet - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - sah einen Mann, dessen Fuß nicht vom Wasser berührt wurde, (und dies) so viel/bzw. in der Größe wie ein Fingernagel. Er sagte hierauf: ,Kehre zurück und vollziehe deine Gebetswaschung auf schöne (richtige) Weise.‘“
📗 Überliefert von Abū Dāwūd und An-Nasāʾī.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 50. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: Anas (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 10. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist nicht authentisch, jedoch wurde er über andere Überlieferungswege bestätigt.
Er wurde von Abū Dāwūd (173) überliefert.
1. Dieser Ḥadīth wurde nur von Abū Dāwūd und nicht auch zusätzlich von An-Nasāʾī überliefert. Es kann sein, dass Ibn Ḥajar hierbei ein Fehler unterlaufen ist.
2. Der Ḥadīth wurde über die Überlieferungskette von Ibn Wahb, dieser über Jarīr Ibn Ḥāzim, dieser über Qatādah Ibn Diʿāmah und dieser über Anas überliefert.
3. Nachdem Abū Dāwūd diesen Ḥadīth überlieferte, schwieg er nicht über ihn, was ansonsten bei ihm bedeutet, dass der Ḥadīth als gut/annehmbar eingestuft wurde. Vielmehr erwähnte er die Schwäche des Ḥadīth und sagte: „Dieser Ḥadīth ist nicht über (die Überlieferungskette von) Jarīr Ibn Ḥāzim bekannt und keiner hat ihn überliefert, außer Ibn Wahb alleine…“ [„Sunan Abī Dāwūd“ (173))]
Was diesen Jarīr Ibn Ḥāzim (gest. 175 n. H.) angeht, so sagte Imām Aḥmad: „Jarīr begeht viele Fehler.“ [Siehe: „Tahthīb At-Tahdhīb“]
Aḥmad sagte auch über ihn: „Er war jemand, der an der Sunnah festhielt.“
Ibn Ḥajar sagte über ihn: „Er ist vertrauenswürdig, sein Ḥadīth über Qatādah dahingegen ist schwach. Und wenn er aus seinem Gedächtnis heraus berichtete, beging er Fehler. Er starb, nachdem es zum Gedächtnisschwund bei ihm kam, jedoch pflegte er in jenem Zustand nicht mehr zu berichten.“ [Siehe: „At-Taqrīb“]
Adh-Dhahabī sagte: „Als es zu seinem Gedächtnisschwund kam, schirmte ihn sein Sohn ab (und ließ ihn nicht mehr Ḥadīthe berichten.)“ [Siehe: „Al-Kāschif“]
Sein Sohn ist Wahb Ibn Jarīr Al-Baṣrī (gest. 207 n. H.), ein vertrauenswüriger Überlieferer, über den Aḥmad auch sagte, dass er jemand war, der an der Sunnah festhielt. Möge Aḷḷāh mit den Überlieferern der Ḥadīthe zufrieden sein.
Al-Ḥāfiẓ Ibn ʿAdiy Al-Jurjānī (gest. 365 n. H.) sagte: „(Diesen Ḥadīth) hat Ibn Wahb alleine über Jarīr Ibn Ḥāzim überliefert, und Ibn Wahb berichtet merkwürdiges über Jarīr.“ [„Al-Kāmil“ (2/550)]
4. Schaykh ʿAbduḷḷāh As-Saʿd sagte: „Dieser Ḥadīth ist nicht authentisch, aber er wurde durch andere (Überlieferungswege) bestätigt/gestärkt.“
5. Der Ḥadīth wurde durch eine Mauqūf-Überlieferung von ʿUmar, die von Muslim (243) überliefert wurde, bestätigt.
Anas - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - berichtete: „Der Prophet - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - sah einen Mann, dessen Fuß nicht vom Wasser berührt wurde, (und dies) so viel/bzw. in der Größe wie ein Fingernagel. Er sagte hierauf: ,Kehre zurück und vollziehe deine Gebetswaschung auf schöne (richtige) Weise.‘“
📗 Überliefert von Abū Dāwūd und An-Nasāʾī.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 50. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: Anas (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 10. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist nicht authentisch, jedoch wurde er über andere Überlieferungswege bestätigt.
Er wurde von Abū Dāwūd (173) überliefert.
1. Dieser Ḥadīth wurde nur von Abū Dāwūd und nicht auch zusätzlich von An-Nasāʾī überliefert. Es kann sein, dass Ibn Ḥajar hierbei ein Fehler unterlaufen ist.
2. Der Ḥadīth wurde über die Überlieferungskette von Ibn Wahb, dieser über Jarīr Ibn Ḥāzim, dieser über Qatādah Ibn Diʿāmah und dieser über Anas überliefert.
3. Nachdem Abū Dāwūd diesen Ḥadīth überlieferte, schwieg er nicht über ihn, was ansonsten bei ihm bedeutet, dass der Ḥadīth als gut/annehmbar eingestuft wurde. Vielmehr erwähnte er die Schwäche des Ḥadīth und sagte: „Dieser Ḥadīth ist nicht über (die Überlieferungskette von) Jarīr Ibn Ḥāzim bekannt und keiner hat ihn überliefert, außer Ibn Wahb alleine…“ [„Sunan Abī Dāwūd“ (173))]
Was diesen Jarīr Ibn Ḥāzim (gest. 175 n. H.) angeht, so sagte Imām Aḥmad: „Jarīr begeht viele Fehler.“ [Siehe: „Tahthīb At-Tahdhīb“]
Aḥmad sagte auch über ihn: „Er war jemand, der an der Sunnah festhielt.“
Ibn Ḥajar sagte über ihn: „Er ist vertrauenswürdig, sein Ḥadīth über Qatādah dahingegen ist schwach. Und wenn er aus seinem Gedächtnis heraus berichtete, beging er Fehler. Er starb, nachdem es zum Gedächtnisschwund bei ihm kam, jedoch pflegte er in jenem Zustand nicht mehr zu berichten.“ [Siehe: „At-Taqrīb“]
Adh-Dhahabī sagte: „Als es zu seinem Gedächtnisschwund kam, schirmte ihn sein Sohn ab (und ließ ihn nicht mehr Ḥadīthe berichten.)“ [Siehe: „Al-Kāschif“]
Sein Sohn ist Wahb Ibn Jarīr Al-Baṣrī (gest. 207 n. H.), ein vertrauenswüriger Überlieferer, über den Aḥmad auch sagte, dass er jemand war, der an der Sunnah festhielt. Möge Aḷḷāh mit den Überlieferern der Ḥadīthe zufrieden sein.
Al-Ḥāfiẓ Ibn ʿAdiy Al-Jurjānī (gest. 365 n. H.) sagte: „(Diesen Ḥadīth) hat Ibn Wahb alleine über Jarīr Ibn Ḥāzim überliefert, und Ibn Wahb berichtet merkwürdiges über Jarīr.“ [„Al-Kāmil“ (2/550)]
4. Schaykh ʿAbduḷḷāh As-Saʿd sagte: „Dieser Ḥadīth ist nicht authentisch, aber er wurde durch andere (Überlieferungswege) bestätigt/gestärkt.“
5. Der Ḥadīth wurde durch eine Mauqūf-Überlieferung von ʿUmar, die von Muslim (243) überliefert wurde, bestätigt.
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 50. Ḥadīth:
▪️1. Aus diesem Ḥadīth entnimmt man, dass es verpflichtend ist, alle Körperglieder mit Wasser zu umfassen/zu berühren. Wenn eine Stelle nicht mit Wasser in Kontakt kommt, egal wie klein diese Stelle sein sollte, so ist die Gebetswaschung ungültig.
▪️2. Es ist vorgeschrieben, die Gebetswaschung auf schöne und richtige Weise vorzunehmen. In diesem Ḥadīth wurde zwar nur der Fuß erwähnt, jedoch geht dies im Analogieschluß (Al-Qiyās) auf die anderen Körperglieder über.
▪️3. Die Füße sind ein Teil der Körperglieder, die bei der Gebetswaschung gewaschen werden müssen, und es reicht nicht, nur über sie zu streichen.
▪️4. Dieser Ḥadīth weist darauf hin, dass das aufeinanderfolgende Waschen der Körperglieder in einem kurzen Zeitraum stattfinden muss. Der Prophet - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - befahl ihm, dass er zurückkehren und die Gebetswaschung neu vollziehen soll, da bereits einige Zeit verstrichen war. Wäre dies nicht verpflichtend, so hätte er ihm nur die Waschung der Füße anbefohlen.
▪️5. Der Ḥadīth ist ein Beweis, dass man auf Anhieb das Gute gebieten und das Schlechte verbieten muss, und den Unwissenden in seinen Fehlern unterweisen soll, damit seine Gottesdienste korrigiert werden.
▪️6. Die schöne und richtige Weise der Gebetswaschung erfolgt, indem man alle Körperglieder komplett mit Wasser wäscht.
➡️ Einige Meinungsverschiedenheiten unter den Gelehrten:
▪️Die Mehrheit (Al-Jumhūr) der Gelehrten vertritt die Ansicht, dass alle Körperglieder komplett mit Wasser gewaschen werden müssen, da der Prophet sagte: „Wehe den Fersen vor dem Höllenfeuer.“ [Überliefert von Al-Bukhārī und Muslim]
▪️ Es wird berichtet, dass Imām Abū Ḥanīfah der Meinung war, dass über eine kleine Stelle, wie das halbe Körperglied oder ein Drittel davon, hinweggesehen wird. Jedoch ist diese Überlieferung über ihn nicht authentisch und dass Richtige, was über ihn überliefert wurde, ist dieselbe Ansicht der Mehrheit.
Ende der Erläuterung des 50. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/198-199)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(19. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 26.12.2018)
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▪️1. Aus diesem Ḥadīth entnimmt man, dass es verpflichtend ist, alle Körperglieder mit Wasser zu umfassen/zu berühren. Wenn eine Stelle nicht mit Wasser in Kontakt kommt, egal wie klein diese Stelle sein sollte, so ist die Gebetswaschung ungültig.
▪️2. Es ist vorgeschrieben, die Gebetswaschung auf schöne und richtige Weise vorzunehmen. In diesem Ḥadīth wurde zwar nur der Fuß erwähnt, jedoch geht dies im Analogieschluß (Al-Qiyās) auf die anderen Körperglieder über.
▪️3. Die Füße sind ein Teil der Körperglieder, die bei der Gebetswaschung gewaschen werden müssen, und es reicht nicht, nur über sie zu streichen.
▪️4. Dieser Ḥadīth weist darauf hin, dass das aufeinanderfolgende Waschen der Körperglieder in einem kurzen Zeitraum stattfinden muss. Der Prophet - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - befahl ihm, dass er zurückkehren und die Gebetswaschung neu vollziehen soll, da bereits einige Zeit verstrichen war. Wäre dies nicht verpflichtend, so hätte er ihm nur die Waschung der Füße anbefohlen.
▪️5. Der Ḥadīth ist ein Beweis, dass man auf Anhieb das Gute gebieten und das Schlechte verbieten muss, und den Unwissenden in seinen Fehlern unterweisen soll, damit seine Gottesdienste korrigiert werden.
▪️6. Die schöne und richtige Weise der Gebetswaschung erfolgt, indem man alle Körperglieder komplett mit Wasser wäscht.
➡️ Einige Meinungsverschiedenheiten unter den Gelehrten:
▪️Die Mehrheit (Al-Jumhūr) der Gelehrten vertritt die Ansicht, dass alle Körperglieder komplett mit Wasser gewaschen werden müssen, da der Prophet sagte: „Wehe den Fersen vor dem Höllenfeuer.“ [Überliefert von Al-Bukhārī und Muslim]
▪️ Es wird berichtet, dass Imām Abū Ḥanīfah der Meinung war, dass über eine kleine Stelle, wie das halbe Körperglied oder ein Drittel davon, hinweggesehen wird. Jedoch ist diese Überlieferung über ihn nicht authentisch und dass Richtige, was über ihn überliefert wurde, ist dieselbe Ansicht der Mehrheit.
Ende der Erläuterung des 50. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/198-199)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(19. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 26.12.2018)
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📚 51. Ḥadīth:
Er berichtete auch: „Der Gesandte Aḷḷāhs - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - pflegte mit einer Mudd-Einheit (voll Wasser) die Gebetswaschung zu vollziehen. Und er wusch sich (bei der Ganzkörperwaschung) mit der Ṣāʿ-Einheit (voll Wasser).“
📗 Muttafaqun ʿalayhi.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 51. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: Anas (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 10. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch.
Er wurde von Al-Bukhārī (201) und Muslim (325) überliefert.
1. Der Ḥadīth wurde über die Überlieferungskette von Misʿar überliefert und er sagte: Mir berichtete Ibn Jabr, der sagte: Ich hörte Anas sagen... und er nannte dann den Ḥadīth.
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 51. Ḥadīth:
▪️1. Mit „Mudd-Einheit (voll Wasser)“ (arab. Mudd) ist eine prophetische Maßeinheit gemeint, die heute ca. 625 Gramm entspricht und ein Viertel (1/4) von dem Ṣāʿ ist.
▪️2. Mit „Ṣāʿ-Einheit (voll Wasser)“ (arab. Ṣāʿ) ist eine prophetische Maßeinheit gemeint und heute mit ca. 2500 Gramm berechnet wird.
▪️3. Der Prophet - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - pflegte bei der Gebetswaschung sparsam vorzugehen.
Ende der Erläuterung des 51. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/200)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(19. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 26.12.2018)
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Er berichtete auch: „Der Gesandte Aḷḷāhs - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - pflegte mit einer Mudd-Einheit (voll Wasser) die Gebetswaschung zu vollziehen. Und er wusch sich (bei der Ganzkörperwaschung) mit der Ṣāʿ-Einheit (voll Wasser).“
📗 Muttafaqun ʿalayhi.
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 51. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: Anas (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des 10. Ḥadīth)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch.
Er wurde von Al-Bukhārī (201) und Muslim (325) überliefert.
1. Der Ḥadīth wurde über die Überlieferungskette von Misʿar überliefert und er sagte: Mir berichtete Ibn Jabr, der sagte: Ich hörte Anas sagen... und er nannte dann den Ḥadīth.
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 51. Ḥadīth:
▪️1. Mit „Mudd-Einheit (voll Wasser)“ (arab. Mudd) ist eine prophetische Maßeinheit gemeint, die heute ca. 625 Gramm entspricht und ein Viertel (1/4) von dem Ṣāʿ ist.
▪️2. Mit „Ṣāʿ-Einheit (voll Wasser)“ (arab. Ṣāʿ) ist eine prophetische Maßeinheit gemeint und heute mit ca. 2500 Gramm berechnet wird.
▪️3. Der Prophet - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - pflegte bei der Gebetswaschung sparsam vorzugehen.
Ende der Erläuterung des 51. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/200)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(19. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 26.12.2018)
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📚 52. Ḥadīth:
ʿUmar - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - berichtete, dass der Gesandte Aḷḷāhs - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - sagte: „Keiner von euch vollzieht die Gebetswaschung und führt sie vorschriftsmäßig aus und sagt dann: ,Aschhadu an lā ilāha illā Aḷḷāh Waḥdahu lā Scharīka Lahu wa Aschhadu anna Muḥammadan ʿAbduhu wa Rasūluhu‘, (Ich bezeuge, dass niemand würdig ist, angebetet zu werden, außer Aḷḷāh allein, Der keinen Partner hat, und dass Muḥammad Sein Diener und Gesandter ist.) außer dass ihm die Tore des Paradieses geöffnet werden.“
📗 Überliefert von Muslim und At-Tirmidhī, und Letzterer fügte hinzu: „O Aḷḷāh, mache mich von den reuig Zurückkehrenden und mache mich von denen, die sich reinigen.“
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 52. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: ʿUmar (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des übersetzten Buches bzw. der PDF)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch, jedoch ohne die Hinzufügung.
Er wurde von Muslim (234) und At-Tirmidhī (55) überliefert.
1. Was die Hinzufügung von At-Tirmidhī angeht, so sagte er, nachdem er den Ḥadīth überlieferte: „In seiner Überlieferungskette gibt es Unklarheiten.“ [„Jāmiʿ At-Tirmidhī” (25)]
2. Schaykh ʿAbduḷḷāh As-Saʿd sagte: „Die Hinzufügung ist nicht authentisch und At-Tirmidhī hat sie als schwach eingestuft.“
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 52. Ḥadīth:
▪️1. Dieser Ḥadīth deutet auf die Vorzüglichkeit der Gebetswaschung hin und welch große Belohnung denjenigen erwartet, der sie vollzieht.
▪️2. Der Vorzug, die Gebetswaschung vorschriftsmäßig zu vollziehen.
▪️3. Die Vorzüglichkeit dieses Bittgebets nach Vollendung der Gebetswaschung und es ist laut Konsens der Gelehrten erwünscht.
▪️4. Die Gebetswaschung vorschriftsmäßig zu vollziehen und dann dieses Bitgebet zu sprechen, ist eine der stärksten Gründe für das Eingehen ins Paradies.
▪️5. Aus dem Ḥadīth entnimmt man, dass das Paradies bereits vorhanden ist, und es hat acht Tore.
▪️6. Dieses Bittgebet stimmt mit der Vollendung der Gebetswaschung überein. Nach man sich äußerlich durch die Gebetswaschung gesäubert hat, vervollständigt man dies durch den Monotheismus und die Worte des Glaubensbekenntnises, welches die vorzüglichsten Worte sind.
Ende der Erläuterung des 52. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/201-203)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(19. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 26.12.2018)
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ʿUmar - möge Aḷḷāh mit ihm zufrieden sein - berichtete, dass der Gesandte Aḷḷāhs - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - sagte: „Keiner von euch vollzieht die Gebetswaschung und führt sie vorschriftsmäßig aus und sagt dann: ,Aschhadu an lā ilāha illā Aḷḷāh Waḥdahu lā Scharīka Lahu wa Aschhadu anna Muḥammadan ʿAbduhu wa Rasūluhu‘, (Ich bezeuge, dass niemand würdig ist, angebetet zu werden, außer Aḷḷāh allein, Der keinen Partner hat, und dass Muḥammad Sein Diener und Gesandter ist.) außer dass ihm die Tore des Paradieses geöffnet werden.“
📗 Überliefert von Muslim und At-Tirmidhī, und Letzterer fügte hinzu: „O Aḷḷāh, mache mich von den reuig Zurückkehrenden und mache mich von denen, die sich reinigen.“
➡️ Ḥadīth-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 52. Ḥadīth:
▪️ Der Überlieferer: ʿUmar (siehe dazu seine Biografie in der Fußnote des übersetzten Buches bzw. der PDF)
▪️ Einstufung der Authentizität des Ḥadīth: Der Ḥadīth ist authentisch, jedoch ohne die Hinzufügung.
Er wurde von Muslim (234) und At-Tirmidhī (55) überliefert.
1. Was die Hinzufügung von At-Tirmidhī angeht, so sagte er, nachdem er den Ḥadīth überlieferte: „In seiner Überlieferungskette gibt es Unklarheiten.“ [„Jāmiʿ At-Tirmidhī” (25)]
2. Schaykh ʿAbduḷḷāh As-Saʿd sagte: „Die Hinzufügung ist nicht authentisch und At-Tirmidhī hat sie als schwach eingestuft.“
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 52. Ḥadīth:
▪️1. Dieser Ḥadīth deutet auf die Vorzüglichkeit der Gebetswaschung hin und welch große Belohnung denjenigen erwartet, der sie vollzieht.
▪️2. Der Vorzug, die Gebetswaschung vorschriftsmäßig zu vollziehen.
▪️3. Die Vorzüglichkeit dieses Bittgebets nach Vollendung der Gebetswaschung und es ist laut Konsens der Gelehrten erwünscht.
▪️4. Die Gebetswaschung vorschriftsmäßig zu vollziehen und dann dieses Bitgebet zu sprechen, ist eine der stärksten Gründe für das Eingehen ins Paradies.
▪️5. Aus dem Ḥadīth entnimmt man, dass das Paradies bereits vorhanden ist, und es hat acht Tore.
▪️6. Dieses Bittgebet stimmt mit der Vollendung der Gebetswaschung überein. Nach man sich äußerlich durch die Gebetswaschung gesäubert hat, vervollständigt man dies durch den Monotheismus und die Worte des Glaubensbekenntnises, welches die vorzüglichsten Worte sind.
Ende der Erläuterung des 52. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/201-203)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(19. Rabīʿ Ath-Thānī 1440, 26.12.2018)
#nutzen_aus_bulugh_al_maram
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📚 #Bulugh_Al_Maram von Al-Hāfith #Ibn_Hajar (gest. 852 n. H.)
Teil 18: Hadith 50 - 52
(- Muss das Wasser jede Stelle des Körperteils beim Wudhu berühren?
- Welche Menge an Wasser verwendete der Prophet (s.) bei der Gebetswaschung?
- Welches Dua öffnet uns die Tore des Paradieses, wenn wir es nach dem Wudhu sagen?)
https://youtu.be/dhtUXFXIjVc
Teil 18: Hadith 50 - 52
(- Muss das Wasser jede Stelle des Körperteils beim Wudhu berühren?
- Welche Menge an Wasser verwendete der Prophet (s.) bei der Gebetswaschung?
- Welches Dua öffnet uns die Tore des Paradieses, wenn wir es nach dem Wudhu sagen?)
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Bulugh Al-Maram von Ibn Hajar: Teil 18 (Hadith 50-52)
Bulugh Al-Marām von Al-Hāfith Ibn Hajar (gest. 852 n. H.)
18. Sitzung: Hadith 50-52
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Teil 19: Hadith 53 - 54
(- Das Streichen über die Ledersocken
- Welche Bedingungen müssen herrschen, damit man über die Socken streichen kann?
- Wie streicht man über sie?)
https://youtu.be/hnw4OOfC2lE
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(- Das Streichen über die Ledersocken
- Welche Bedingungen müssen herrschen, damit man über die Socken streichen kann?
- Wie streicht man über sie?)
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Bulugh Al-Maram von Ibn Hajar: Teil 19 (Hadith 53-54)
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19. Sitzung: Hadith 53-54
Aufgrund eines kleinen Fehlers wurde dieser Unterricht erneut hochgeladen und der Fehler korrigiert.
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📚 #Bulugh_Al_Maram von Al-Hāfith #Ibn_Hajar (gest. 852 n. H.)
Teil 20: Hadith 55 - 57
(- Wie lange darf man als Sesshafter/ Reisender über die Ledersocken streichen?
- Muss man die Socken im Zustand der großen Unreinheit (Janābah) ausziehen?
- Das Streichen über den Turban/das Kopftuch.)
https://youtu.be/DDJyZ_qXLJo
Teil 20: Hadith 55 - 57
(- Wie lange darf man als Sesshafter/ Reisender über die Ledersocken streichen?
- Muss man die Socken im Zustand der großen Unreinheit (Janābah) ausziehen?
- Das Streichen über den Turban/das Kopftuch.)
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Bulugh Al-Maram von Ibn Hajar: Teil 20 (Hadith 55-57)
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📚 #Bulugh_Al_Maram von Al-Hāfith #Ibn_Hajar (gest. 852 n. H.)
Teil 21: Hadith 58 - 60
(- Abschluss des Kapitels: Das Streichen über die (Leder-)Socken.
- Der Beweis derjeniger, die der Meinung sind, dass es keine zeitliche Begrenzung für das Streichen gibt
- Die Voraussetzung, dass man zunächst den Wudhu verrichtet und erst dann über die Socken streichen darf.)
https://youtu.be/XcCt-sEw3pw
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(- Abschluss des Kapitels: Das Streichen über die (Leder-)Socken.
- Der Beweis derjeniger, die der Meinung sind, dass es keine zeitliche Begrenzung für das Streichen gibt
- Die Voraussetzung, dass man zunächst den Wudhu verrichtet und erst dann über die Socken streichen darf.)
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Bulugh Al-Maram von Ibn Hajar: Teil 21 (Hadith 58-60)
Bulugh Al-Marām von Al-Hāfith Ibn Hajar (gest. 852 n. H.)
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📚 Auszüge aus #Bulugh_Al_Maram von Al-Hāfith #Ibn_Hajar
▪️ Es besteht Meinungsverschiedenheit, ob man für das Streichen über die Ohren frisches/neues Wasser nimmt, oder man mit dem Restwasser, nach dem Streichen über den Kopf, streichen kann.
#Ibn_Al_Qayyim sagte: „Es wurde nicht authentisch überliefert, dass er für seine Ohren frisches/neues Wasser nahm.“
📗 [„Zād Al-Maʿād“ (1/194)]
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▪️ Es besteht Meinungsverschiedenheit, ob man für das Streichen über die Ohren frisches/neues Wasser nimmt, oder man mit dem Restwasser, nach dem Streichen über den Kopf, streichen kann.
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📚 Auszüge aus #Bulugh_Al_Maram von Al-Hāfith #Ibn_Hajar
67. Ḥadīth:
Busrah Bint Ṣafwān - möge Aḷḷāh mit beiden zufrieden sein - berichtete, dass der Gesandte Aḷḷāhs - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - sagte:
„Wer sein Geschlechtsteil berührt, der soll die Gebetswaschung vollziehen.“
📗 Überliefert von den Fünf und At-Tirmidhī und Ibn Ḥibbān stuften ihn als authentisch ein. Al-Bukhārī sagte: „Er ist das Authentischste in diesem Kapitel.“
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 67. Ḥadīth:
▪️1. At-Tirmidhī sagte, nachdem er diesen Ḥadīth überlieferte: „Und das ist die Ansicht von mehreren Gefährten des Propheten - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - und Tābiʿūn. Und dies ist auch die Ansicht von Al-Auzāʿī, Asch-Schāfiʿī, Aḥmad und Isḥāq.“ [Siehe: „Jāmiʿ At-Tirmidhī” (86)]
▪️2. Die zwei vorigen Ḥadīthe sind laut vielen Gelehrten beide authentisch und man muss hier in so einem Fall, in dem zwei Ḥadīthe sich äußerlich widersprechen, versuchen, zwischen ihnen zu vereinen, solange dies möglich ist. Das ist vorzuziehender als einen der beiden fallen zu lassen. Das nennt man At-Tarjīḥ.
▪️3. Der Ḥadīth von Ṭalq deutet darauf hin, dass das Berühren des Geschlechtsteils, sowohl bei Mann als auch bei Frau, die Gebetswaschung nicht ungültig macht. Das ist u. a. die Ansicht der Ḥanafiyyah. [Siehe u. a.: „Fatḥ Al-Qadīr“ (1/56)]
▪️4. Der Ḥadīth von Busrah dagegen deutet darauf hin, dass das Berühren des Geschlechtsteils, sowohl bei Mann als auch bei Frau, die Gebetswaschung ungültig macht. Das ist u. a. die Ansicht von Mālik, Asch-Schāfiʿī und Aḥmad. [Siehe u. a.: „Al-Muġnī“ (1/240)]
▪️5. Man könnte am besten wie folgt zwischen den beiden Ḥadīthen vereinen:
a) Es macht die Gebetswaschung ungültig, wenn man es, ohne das etwas dazwischen ist, berührt. Sollte jedoch etwas dazwischen sein, macht es die Gebetswaschung nicht ungültig. Was dies stärkt, ist die Ansicht des Überlieferers: „Der Mann berührt sein Geschlechtsteil im Gebet.“ Und im Gebet kommt es nicht dazu, dass man sein Geschlechtsteil, ohne das etwas dazwischen ist, berührt.
b) Wenn man es mit Lust und Begierde berührt, macht es die Gebetswaschung ungültig.
Letztere Ansicht scheint stark zu sein, da das Geschlechtsteil ein Teil der Person ist und bloßes Berühren macht die Gebetswaschung nicht ungültig. Das, was die Gebetswaschung ungültig macht, ist das, was aus den Geschlechtsteilen austritt. Sollte das Berühren jedoch mit Lust und Begierde zustande kommen, dann ist davon auszugehen, dass Lusttropfen austreten und das macht die Gebetswaschung ungültig.
▪️6. Es wurde berichtet, dass einst die drei großen Ḥadīth-Gelehrten Aḥmad Ibn Ḥanbal, Yaḥyā Ibn Maʿīn und ʿAlī Ibn Al-Madīnī in Makkah über diese Thematik diskutierten und jeder eine andere Ansicht vertrat.
▪️7. Al-Bayhaqī sagte: „Es reicht, dass der Ḥadīth von Busrah dem Ḥadīth von Ṭalq vorgezogen wird, da der Ḥadīth von Ṭalq nicht von den zwei Schuyūkh (Al-Bukhārī und Muslim) überliefert wurde und sie beide keinen seiner Überlieferer (in ihren beiden Werken) anführten. Was den Ḥadīth von Busrah angeht, so haben sie alle seine Überlieferer angeführt, auch wenn sie beide den Ḥadīth nicht überliefert haben…“ [„At-Talkhīṣ“ (1/134)]
Die Ansicht, dass das Berühren des Geschlechtsteils die Gebetswaschung ungültig macht ist stark, jedoch ist die starke Meinungsverschiedenheit bei dieser Thematik seit Lebzeiten der Prophetengefährten vorhanden.
Ende der Erläuterung des 67. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/236-237)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(9. Jumādā Ath-Thānī 1440, 12.02.2018)
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67. Ḥadīth:
Busrah Bint Ṣafwān - möge Aḷḷāh mit beiden zufrieden sein - berichtete, dass der Gesandte Aḷḷāhs - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - sagte:
„Wer sein Geschlechtsteil berührt, der soll die Gebetswaschung vollziehen.“
📗 Überliefert von den Fünf und At-Tirmidhī und Ibn Ḥibbān stuften ihn als authentisch ein. Al-Bukhārī sagte: „Er ist das Authentischste in diesem Kapitel.“
➡️ Fiqh-Wissenschaftliche Nutzen aus dem 67. Ḥadīth:
▪️1. At-Tirmidhī sagte, nachdem er diesen Ḥadīth überlieferte: „Und das ist die Ansicht von mehreren Gefährten des Propheten - Aḷḷāhs Segen und Frieden auf ihm - und Tābiʿūn. Und dies ist auch die Ansicht von Al-Auzāʿī, Asch-Schāfiʿī, Aḥmad und Isḥāq.“ [Siehe: „Jāmiʿ At-Tirmidhī” (86)]
▪️2. Die zwei vorigen Ḥadīthe sind laut vielen Gelehrten beide authentisch und man muss hier in so einem Fall, in dem zwei Ḥadīthe sich äußerlich widersprechen, versuchen, zwischen ihnen zu vereinen, solange dies möglich ist. Das ist vorzuziehender als einen der beiden fallen zu lassen. Das nennt man At-Tarjīḥ.
▪️3. Der Ḥadīth von Ṭalq deutet darauf hin, dass das Berühren des Geschlechtsteils, sowohl bei Mann als auch bei Frau, die Gebetswaschung nicht ungültig macht. Das ist u. a. die Ansicht der Ḥanafiyyah. [Siehe u. a.: „Fatḥ Al-Qadīr“ (1/56)]
▪️4. Der Ḥadīth von Busrah dagegen deutet darauf hin, dass das Berühren des Geschlechtsteils, sowohl bei Mann als auch bei Frau, die Gebetswaschung ungültig macht. Das ist u. a. die Ansicht von Mālik, Asch-Schāfiʿī und Aḥmad. [Siehe u. a.: „Al-Muġnī“ (1/240)]
▪️5. Man könnte am besten wie folgt zwischen den beiden Ḥadīthen vereinen:
a) Es macht die Gebetswaschung ungültig, wenn man es, ohne das etwas dazwischen ist, berührt. Sollte jedoch etwas dazwischen sein, macht es die Gebetswaschung nicht ungültig. Was dies stärkt, ist die Ansicht des Überlieferers: „Der Mann berührt sein Geschlechtsteil im Gebet.“ Und im Gebet kommt es nicht dazu, dass man sein Geschlechtsteil, ohne das etwas dazwischen ist, berührt.
b) Wenn man es mit Lust und Begierde berührt, macht es die Gebetswaschung ungültig.
Letztere Ansicht scheint stark zu sein, da das Geschlechtsteil ein Teil der Person ist und bloßes Berühren macht die Gebetswaschung nicht ungültig. Das, was die Gebetswaschung ungültig macht, ist das, was aus den Geschlechtsteilen austritt. Sollte das Berühren jedoch mit Lust und Begierde zustande kommen, dann ist davon auszugehen, dass Lusttropfen austreten und das macht die Gebetswaschung ungültig.
▪️6. Es wurde berichtet, dass einst die drei großen Ḥadīth-Gelehrten Aḥmad Ibn Ḥanbal, Yaḥyā Ibn Maʿīn und ʿAlī Ibn Al-Madīnī in Makkah über diese Thematik diskutierten und jeder eine andere Ansicht vertrat.
▪️7. Al-Bayhaqī sagte: „Es reicht, dass der Ḥadīth von Busrah dem Ḥadīth von Ṭalq vorgezogen wird, da der Ḥadīth von Ṭalq nicht von den zwei Schuyūkh (Al-Bukhārī und Muslim) überliefert wurde und sie beide keinen seiner Überlieferer (in ihren beiden Werken) anführten. Was den Ḥadīth von Busrah angeht, so haben sie alle seine Überlieferer angeführt, auch wenn sie beide den Ḥadīth nicht überliefert haben…“ [„At-Talkhīṣ“ (1/134)]
Die Ansicht, dass das Berühren des Geschlechtsteils die Gebetswaschung ungültig macht ist stark, jedoch ist die starke Meinungsverschiedenheit bei dieser Thematik seit Lebzeiten der Prophetengefährten vorhanden.
Ende der Erläuterung des 67. Ḥadīth. [Siehe u. a.: „Tauḍīḥ Al-Aḥkām“ (1/236-237)]
Zusammengefasst und erläutert von Abu Suleyman
(9. Jumādā Ath-Thānī 1440, 12.02.2018)
#nutzen_aus_bulugh_al_maram
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📚 #Bulugh_Al_Maram von Al-Hāfith #Ibn_Hajar (gest. 852 n. H.)
Teil 22: Hadith 61 - 62
(- Neues Unterkapitel: Die Auslöscher des Wudhū.
- Bricht das Einnicken den Wudhū?
- Ständig aufkommende, nicht menstruelle Blutung der Frau)
https://youtu.be/YDhXO88Xekc
Teil 22: Hadith 61 - 62
(- Neues Unterkapitel: Die Auslöscher des Wudhū.
- Bricht das Einnicken den Wudhū?
- Ständig aufkommende, nicht menstruelle Blutung der Frau)
https://youtu.be/YDhXO88Xekc
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Bulugh Al-Maram von Ibn Hajar: Teil 22 (Hadith 61-62)
Bulugh Al-Marām von Al-Hāfith Ibn Hajar (gest. 852 n. H.)
22. Sitzung: Hadith 61-62
Referent: Abu Suleyman
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