GLS | Aktuelle Informationen
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Aktuelle Informationen rund um Ihr Studium der germanistischen Linguistik an der TU Dresden. Sie werden hier über Termine, Lehre und forschungsrelevante Themen benachrichtigt.
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Tutorienangebot
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Seminare im Wintersemester 2020/2021

 Zentrale Website
https://ift.tt/2SWygy1Lehrinformationen
https://ift.tt/2GLwfTfPrüfungsinformationen
https://ift.tt/34VQDZNPräsentation zum Video
https://bit.ly/311yxoa
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Sprache und Religion (03. und 04.12.2020)

 Sprache und Religion3. und 4. Dezember 2020. Die Tagung wird in digitaler Form stattfinden.Sprache und Religion bieten in ihrer Verbindung ein spannendes und komplexes Forschungsobjekt mit großem noch zu ermessendem Potential. Dies zeigte sich deutlich bei drei vielseitigen Arbeitstagungen zur Religionslinguistik am 30. Juni 2017und 24. und 25. Mai 2018an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz sowie am 17. und 18. Oktober an der Technischen Universität Dresden.Wir freuen uns nun, zur 4. Arbeitstagung am 3. und 4. Dezember 2020 in digitaler Form einladen zu können: https://www.gls-dresden.de/sprache-und-religion/.
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Hausarbeit: Manifestieren die Digital Humanities postkoloniale Strukturen?

Anna Tzschaschel. 2020. Manifestieren die Digital Humanities postkoloniale Strukturen? Eine Untersuchung über den ökologischen und sozialen ‚Fußabdruck‘ der digitalen Geisteswissenschaften. Hausarbeit im Rahmen des Seminars “Digital Humanities: Erschließung und Analyse historischer Texte” im Wintersemester 2018.AbstractDie Digitalisierung ist in aller Munde und mit ihr wächst auch der Forschungszweig der Digital Humanities (DH) an. Das beflügelt insofern, als man in den letzten Jahren eher den Rückgang der Geisteswissenschaften erleben musste und nicht deren Förderung und Ausweitung. Auf diese Art entstehen großartige Projekte, in denen nicht nur bekanntes Wissen neu aufbereitet, sondern auch bisher verborgenes erstmalig zur Verfügung gestellt werden kann und das oftmals frei zugänglich, anwenderfreundlich und neu verknüpft ist. Ein Medienwandel à la Erfindung des Buchdrucks scheint im Gange.Während also die Vorteile klar auf der Hand liegen, verschwinden die Kosten hinter der Euphorie. Neben den enormen Finanzmitteln, die Bund und Länder für die Digitalisierung aufwenden, erfordert dieser Prozess vor allem einen hohen Material- und Energiebedarf, der schon jetzt zu unüberschaubaren Auswirkungen auf Ökosysteme und damit auf die Menschen, die darin leben, führt. Auffällig ist dabei, dass – im globalen Vergleich – eine finanzielle Schwäche von Staaten in der Regel mit der Intensität nachteiliger Auswirkungen durch die Digitalisierung korreliert. Für die in dieser Arbeit untersuchten Negativfolgen drängt sich dann die Frage auf, ob die Industrie 4.0 nicht Gefahr läuft, ähnliche Muster zu bedienen, wie sie bereits aus der Kolonialgeschichte bekannt sind. Unter diesem Gesichtspunkt werden im Folgenden verschiedene Bereiche der Digitalisierung untersucht, von der Produktion der Geräte bis zur Partizipation am Wissensbestand, wobei mit Hilfe der Überlegungen der postcolonial studies der Kolonialbegriff auf die besonderen Umstände des aktuellen Zeitgeschehens übertragen wird.Download der Seminararbeit (*.pdf)Die Arbeit steht unter der Lizenz CC BY 4.0.  
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Vortrag: Narzisstische Manipulation. Eine Aufgabe der Linguistik!

Narzisstische Manipulation. Eine Aufgabe der Linguistik!Ronny Steinicke, B.A.Vortrag auf der 68. Studentischen Tagung Sprachwissenschaft (StuTS)Freitag, 20. November 2020, 19:45 Uhr (Raum 3)Die Tagung findet online statt und ist öffentlich. Eine Anmeldung bis zum 16. November unter https://68.stuts.de/de/anmeldung ist notwendig.Nach Expert·inn·enschätzung machen körperlich diagnostizierbare Misshandlungen „lediglich“ zehn Prozent aller Kindesmissbrauchsfälle aus, denen 90 Prozent von emotionalem Missbrauch gegenüberstehen. Von einer ähnlichen Relation ist bei (romantischen) Beziehungen zwischen Erwachsenen auszugehen. Die aus pathologischem Narzissmus resultierende psychische Gewalt, die durchweg von Macht und Manipulation bestimmt ist, steht also auch hier dem körperlichen bzw. sexuellen Missbrauch insofern gegenüber, als dass man diesen objektiv leichter feststellen und die Täter·innen zur Verantwortung ziehen kann. Um in dieser Hinsicht mehr Transparenz zu ermöglichen und um überhaupt ein Bewusstsein für die Täterschaft des Narzissten zu schaffen, gilt es mithin, eine genuin kommunikations- und sprachwissenschaftliche Betrachtung forcieren, um zunächst eine Theorie der narzisstischen Manipulation aufzustellen, die in weiteren Schritten empirisch zu meliorieren bzw. in Teilen ggf. zu korrigieren ist.Auf drei Ansätze, die mir zur Betrachtung dieser Thematik relevant erschienen, möchte ich mich dabei beziehen, wobei gern in der Diskussion erörtert werden kann, wie diese zu gewichten und zueinander ins Verhältnis zu setzen sind. Dabei werde ich illustrieren, wie diese Ansätze genutzt werden können, um von der  kommunikativen Oberfläche auf Verwerfungen in sozialen Beziehungen zu schließen:Zunächst soll anhand des Vier-Ohren-Modells Schulz’ von Thun der Begriff der Manipulation als verdeckte Veranlassung auf der kommunikativen Ebene des Appells verstanden werden.Darauf aufbauend möchte ich narzisstische Kommunikation als Verletzung der Grice’schen Konversationsmaximen der Qualität und der Modalität beschreiben.Schließlich wird mithilfe der Doppelbindungstheorie zu erklären sein, wie Narzissten paradoxe Botschaften, sog. Doppelbotschaften, zur Erzeugung und Konsolidierung von emotionaler Abhängigkeit einsetzen.Dabei soll eine besondere Betrachtung auf narzisstischen Partnerschaften liegen. Für solche zwischenmenschlichen Konstellationen lässt sich herausstreichen, dass sich darin gemäß dem fünften metakommunikativen Axiom von Watzlawick et al. nicht-symmetrische Kommunikationsabläufe ergeben, wobei Symmetrie die soziale Norm bleibt. Die Einhaltung der Konversationsmaximen bleibt auf der Oberfläche erhalten, spiegelt aber nicht die kommunikativen Machtverhältnisse wider.
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Vortrag: Die Amerikaner halten die *Indianer für Cananiter

Alexander LaschDie Amerikaner halten die *Indianer für Cananiter […], die schlechterdings ausgerottet werden müssten.
Diskursakteursrollen in mehrsprachigen Quellen der Nordamerikamission im ausgehenden 18. JahrhundertAbstract1782 ereignete sich in den Wirren der Freiheitsbemühungen europäischer Kolonist:innen gegen die alten Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich am Ende des Unabhängigkeitskriegs das (zweite) so genannte Gnadenhütten-Massaker – Ziel waren Angehörige der Native Americans im heutigen Pennsylvania. Das Titelzitat, aus der Hand Georg Heinrich Loskiels (1789, 716), ist Ausweis der eigenen Diskursposition und gibt die (vermeintliche) Motivationslage dieser aus Europa kommenden weißen Leute oder Amerikaner an. In der englischen Übersetzung Loskiels, die Christian Ignatius Latrobe 1794 besorgte, wird diese noch drastischer skizziert:The humans behavior oft the [british] Governor at Pittsburg greatly incensed those people, who, according to the account given the forther Part of this History, represented the *Indians as Canaanites, who without mercy ought to be destroyed from the face oft he earth, and considered America as the land of promise given tot he Christians. (Buch 3, 175f.)Invektive Sprachmuster lassen sich in solchen (Meta-)Narrationen aus Missionskontexten als Perspektivierungen von Diskurspositionen aus verstehen. Wohl diskriminieren in obigen Beispielen die Amerikaner die Native Americans, aber auch Loskiel und Latrobe nehmen aus gesicherter ideologischer Position abwertende Handlungen vor. Wechselseitige Abwertungen konturieren also das diskursive Feld und machen, ohne missionshistorische, missionarslinguistische, oder missionstheologische Kontexte überbetonen zu müssen, die gesellschaftlichen Konfliktlinien im Nordamerika des ausgehenden 18. Jahrhunderts an einer exemplarischen Auseinandersetzung deutlich. Im Vortrag werde ich mich primär mit den Zuweisungen und Charakterisierungen der weißen Leute, der Amerikaner, auseinandersetzen. In einer diskurslinguistischen Analyse wird herausgearbeitet, welche Diskurspositionen und Diskursakteursrollen im deutschen und englischen Text konturiert werden und wie sich die durch Europäer:innen getragene Mission zu europäischen Kolonist:innen (sprachlich)
verhält.* Diskrimierende Begriffe werden zur kritischen Distanzierung mit Asterisk (das schließt auch Zitate und Buchtitel ein) markiert.Georg Heinrich Loskiel. 1789. Geschichte der Mission der evangelischen Brüder unter den *Indianern in Nordamerika.Christian Ignatius Latrobe. 1794. History of the Moravian Mission among the North American *Indians (Direktübersetzung Loskiel 1789)Präsentation
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CD-konforme Videos erstellen – Vorlagen (mit OER-Branding) und Tutorials

Corporate Design (CD) ist ein wesentlicher Bestandteil einer Corporate Identity, in diesem Falle der Technischen Universität Dresden. Für Angehörige stellt die TU umfangreiches Material (z.B. für die Videoproduktion) zur Verfügung, das man bisweilen noch ergänzen und erweitern kann, etwa um einen Hinweis auf Lizenzen und Urheber:innen.  Dazu möchte ich verschiedene Vorlagen zur Verfügung stellen.GrafikenOER-Vorlagen (OER-Logos, transparente und halbtransparente Hintergrundgrafiken in 1920*1080)Präsentationsvorlage für CD-konforme ThumbnailsThumbnail-Vorlage für Videos im VideoCampusSachsen bzw. auf Youtube (PPTX)TutorialsCD-komforme Videos mit OBSCD-konforme Thumnails mit Powerpoint
Ende des EBS-Modells mit de Gruyter 2021
Die Konsortiallizenz mit de Gruyter wird seitens der SLUB 2021 nicht fortgesetzt -- wer diese noch ausnutzen möchte, etwa zur Vorbereitung auf Forschungsarbeiten und Lehre im nächsten Jahr, sollte dies bitte in den nächsten fünf Wochen tun. Für die letzten Jahre gilt, dass die EBS-Gebühr am Schluss des Jahres genutzt wurde, um Inhalte von de Gruyter zu erwerben. Insgesamt sind das aus den letzten Jahren ca. 6.500 Titel. Bitte geben Sie die Information weiter.
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Handwerkszeug 6: Gute Quellen für wissenschaftliches Arbeiten

Imke Heine (Grafiken und Text) und Dennis Biba (Text und Sprecher) stellen gute Quellen für das wissenschaftliche Arbeiten vor.
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[Publikation] Sind die Lichter angezündet

Alexander Lasch (2020): Sind die Lichter angezündet. Weihnachtslieder als seltene linguistische Analyseobjekte. In: Konstanze Marx (Hg.). Weihnachtslinguistik. Festliche Texte über Sprache. Tübingen: Narr. 113-121.MediaMedia
Wenn Sie Studierenden des Seminars "Morphologie" helfen wollen, schauen Sie sich doch diese Umfrage mal genauer an.
Danke und frohe Weihnachten!
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lasch not least – ein Studierendenpodcast

Im Sommersemester haben wir in der akademischen Lehre diverse digitale Präsentationsformate erprobt: Videos, als PDF eingebettete Broschüren, Audioaufnahmen und schließlich, in letzter Konsequenz, kleinere Podcastformate. Diese habe ich hier im Blog zusammengestellt, doch besonders die Audioaufnahmen und deren Hosting sind — anders als Videos auf Youtube, die sich in diversen Playlists auflisten lassen — nicht in einem idealen Format präsentiert, da sie (1) entweder nur als MP3 vorliegen, oder (2) als Folgen unterschiedlicher Podcasts, die über CastBox gehostet werden, verfügbar sind.MediaEs gäbe jetzt die Möglichkeit, einen Dienst anzusprechen, der einzelne Podcastfolgen unterschiedlicher Podcasts zusammenführt. Das entspräche der Idee der Referentialität in einer Wissenschaftskultur der Digitalität auf der einen Seite, auf der anderen Seite könnte man so aber zentrale Techniken, die der Wiedererkennbarkeit von Podcasts dienen, nicht einsetzen. Deshalb etablieren wir in diesem Semester als Gemeinschaftsprojekt der Professur für germanistische Linguistik und Sprachgeschichte an der TU Dresden einen Studierendenpodcast, den wir über CastBox (Link / RSS) hosten und bei Spotify und iTunes einstellen. Titel und Cover sind in einem gemeinsamen Abstimmungsprozess entstanden, Erkennungssignal ist “Hotshot” von Scott Holmes (CC BY via FMA) und wir haben uns auf einen gemeinsamen Introtext für die jeweiligen Folgen geeinigt. Auch einzelne bereits veröffentliche Audioaufnahmen konnten wir im Podcast neu veröffentlichen, daneben werden während der vorlesungsfreien Zeit die Audiospuren einzelner in der Lehre angefertigter Videos zweitveröffentlicht.Ein solches Projekt sei unbedingt zur Nachahmung empfohlen — und wer mag, kann dem Podcast gern hier folgen:
Wir haben ein neues Vorlesungsverzeichnis!
Unsere Lehrveranstaltungen sind online!