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Großflugbeutler leben in Australien, sind etwa so groß wie Hauskatzen und können bis zu 100 Meter weit von Baum zu Baum segeln, um so etwa an Futter zu kommen. So weit, so bekannt - doch nun haben Forscher:innen in Australien eine erstaunliche Entdeckung zu den flauschigen Tieren gemacht. Denn während man bisher glaubte, der Großflugbeutler sei eine einzelne Spezies, fand man nun heraus, dass es sich eigentlich um drei verschiedene handelt. Den Beweis erbrachte die Forscherin Denise McGregor im Rahmen ihrer Doktorarbeit gemeinsam mit einem Team von Wissenschaftler:innen verschiedener Universitäten. In einem Statement der australischen James Cook-Universität erklärte sie, dass es schon lange Spekulationen gegeben habe, dass es mehr als eine Art des Großflugbeutlers geben könnte. Nun aber gebe es den DNA-Beweis dafür. Professor Andrew Krockenberger, der ebenfalls zum Team gehört, das die Entdeckung machte, hob dabei die Bedeutung dieser Leistung hervor: „Nicht jeden Tag werden neue Säugetiere bestätigt, geschweige denn zwei neue Säugetiere“.
Großflugbeutler ernähren sich ähnlich wie Koalas, hauptsächlich von Eukalyptusblättern. Während die Tiere einst weit verbreitet waren, gelten sie mittlerweile als gefährdet. Die neuen Erkenntnisse sollen nun helfen, herauszufinden, wie man die Tiere besser schützen kann.