Ab Ende November haben wir mit der Abschaffung der kostenlosen Tests de facto eine Impfpflicht für die meisten Studenten und ab Ende Dezember auch für den Großteil der Schüler ab 13 Jahren (zumindest in Bayern). Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich die erforderliche Anzahl an Schnelltests mittelfristig nicht leisten, vor allem bei mehreren Kindern. Für diese Menschen entspricht 3G deswegen einer Impfpflicht. Für mich ist das bisher mit die asozialste Maßnahme der Regierung, weil es damit nun vom Einkommen abhängt, wer sich die experimentelle Gentechnik spritzen lassen muss. Eine einkommensabhängige Impfpflicht, die wir hier faktisch haben, können sich wirklich nur die widerwärtigsten Funktionäre einer Gesellschaft ausdenken.
Mir kam dazu heute aber eine Idee, die vielleicht in einigen Regionen sogar schon umgesetzt wurde: Die Schnelltests an sich kosten im Einkauf ja sehr wenig, meiner Kenntnis nach weniger als einen Euro. Wenn man nun in jedem Landkreis mehrere ggfs. mobile Teststellen zum Selbstkostenpreis mit freiwilligem Personal betreiben würde, könnten sich auch einkommensschwächere Haushalte bzw. Studenten weiterhin die Tests leisten.
Ich habe keinen Zweifel, dass man ausreichend Freiwillige finden würde, da die Impfung von Kindern bisher mit den krassesten Tabubruch in der gesamten Coronakrise darstellt. Soweit ich weiß, kann man mit relativ wenig Aufwand die erforderlichen Schulungen machen und könnte dann die Tests zum Selbstkostenpreis durchführen - zumindest übergangsweise, bis wir diesen Wahnsinn anderweitig beendet haben. 😉
Ich habe gerade allerdings gesehen, dass es alleine in meinem Landkreis 30.000 Schüler gibt, die ja mehrmals pro Woche getestet werden müssten. Gehen wir einfach mal davon aus, dass 50 Prozent der Eltern ihre Kinder nicht impfen werden. Es bräuchte also selbst dann für jede Schule mehrere freiwillige Eltern, die sich entsprechend qualifizieren und die Tests durchführen. Ich selber kann jetzt nicht überprüfen, wie genau die Voraussetzungen für eine eigene Teststelle in den einzelnen Bundesländern sind, aber ich möchte den Vorschlag einfach mal in den Raum stellen.
Damit würde man wohl vielen tausend Familien ersparen, dass sie ihre Kinder nur impfen lassen, weil kein Geld für die Tests da ist.
Mir kam dazu heute aber eine Idee, die vielleicht in einigen Regionen sogar schon umgesetzt wurde: Die Schnelltests an sich kosten im Einkauf ja sehr wenig, meiner Kenntnis nach weniger als einen Euro. Wenn man nun in jedem Landkreis mehrere ggfs. mobile Teststellen zum Selbstkostenpreis mit freiwilligem Personal betreiben würde, könnten sich auch einkommensschwächere Haushalte bzw. Studenten weiterhin die Tests leisten.
Ich habe keinen Zweifel, dass man ausreichend Freiwillige finden würde, da die Impfung von Kindern bisher mit den krassesten Tabubruch in der gesamten Coronakrise darstellt. Soweit ich weiß, kann man mit relativ wenig Aufwand die erforderlichen Schulungen machen und könnte dann die Tests zum Selbstkostenpreis durchführen - zumindest übergangsweise, bis wir diesen Wahnsinn anderweitig beendet haben. 😉
Ich habe gerade allerdings gesehen, dass es alleine in meinem Landkreis 30.000 Schüler gibt, die ja mehrmals pro Woche getestet werden müssten. Gehen wir einfach mal davon aus, dass 50 Prozent der Eltern ihre Kinder nicht impfen werden. Es bräuchte also selbst dann für jede Schule mehrere freiwillige Eltern, die sich entsprechend qualifizieren und die Tests durchführen. Ich selber kann jetzt nicht überprüfen, wie genau die Voraussetzungen für eine eigene Teststelle in den einzelnen Bundesländern sind, aber ich möchte den Vorschlag einfach mal in den Raum stellen.
Damit würde man wohl vielen tausend Familien ersparen, dass sie ihre Kinder nur impfen lassen, weil kein Geld für die Tests da ist.
Wer jetzt noch nicht geimpft ist, will definitiv keine Impfung haben. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums ergeben, wonach sich 90 Prozent der bislang Ungeimpften auch in Zukunft nicht impfen werden. Das entspricht übrigens auch meiner eigenen Wahrnehmung. 69 Prozent der Nichtgeimpften sind darüber hinaus der Ansicht, Corona sei ein Vorwand für mehr staatliche Kontrolle. 80 Prozent halten die Grundrechtseingriffe für schwerwiegender als die Gefahr durch das Virus.
Liebe Leute, wir sprechen hier von mindestens 22 Millionen Bürgern. Man sollte sich deswegen nicht einreden lassen, dass unsere bisherige Arbeit umsonst war oder wir nur eine kleine Minderheit wären. Diese vielen Millionen Menschen sind auch deswegen standhaft, weil sie wissen, mit ihrer Einstellung nicht alleine zu sein. Das ist definitiv auch der Verdienst der kritischen Gegenöffentlichkeit, zu der wir alle gehören. Mut ist ansteckend, das sage ich immer wieder.
Natürlich kann die Regierung jetzt versuchen, unsere Gesellschaft scheibchenweise zur Impfung zu zwingen - sei es mit einer Impfpflicht für Berufsgruppen oder mit nicht finanzierbaren 3G-Regelungen für den Arbeitsplatz oder die Schule. Damit ließe sich die Impfquote in Einzelfällen wohl zunächst steigern, ABER: Wenn die Regierung die Bürger und vor allem die Kinder auf diesem Wege nötigt, wird sie nicht länger nur Kritiker haben - sie wird sich damit echte Feinde machen. Und ich glaube nicht daran, dass sich 22 Millionen Menschen jetzt einfach dauerhaft dazu zwingen lassen, sich alle sechs Monate dieses Zeug zu spritzen.
Nicht mehr ins Restaurant gehen zu dürfen, ist eine Sache. Von der Regierung dauerhaft zu einem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit gezwungen zu werden, ist eine ganz andere Geschichte. Es wird sich in der Gesellschaft dann etwas bewegen, davon bin ich nach wie vor überzeugt. Ich glaube nicht, dass wir irgendwann 22 Millionen Menschen auf der Straße haben - aber ich glaube daran, dass eine ausreichende Anzahl von engagierten Bürgern nach friedlichen Lösungen für diesen Wahnsinn suchen wird. Dafür fehlt bislang nur noch der Mut, aber mit ausreichend Vorbildern in allen gesellschaftlichen Bereichen sollte diese Hürde zu nehmen sein. Und was das angeht, erleben wir derzeit ja viel Positives: Viele gewichtige Stimmen haben sich bereits zu Wort gemeldet und es werden mit Sicherheit auch nicht weniger, wenn die Regierung so weitermacht.
Meiner Meinung nach ist die Situation deswegen nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint. Wir müssen zumindest niemanden mehr überzeugen, sondern nur noch Wege finden, das Potenzial dieser vielen Millionen Menschen umzusetzen. Ich habe es hier neulich bereits geschrieben: Das wichtigste Ziel der gesamten Corona-Kampagne wurde von Medien und Politik krachend verfehlt:
Die Menschen sind nicht überzeugt, sonst wäre der krasse staatliche Zwang gar nicht "nötig". Man muss jede neue Maßnahme der Regierung aus diesem Blickwinkel sehen, dann sieht man alles ein bisschen entspannter.
Wir haben also in Deutschland nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um die unmenschliche "neue Normalität" mittelfristig auszuhebeln. In anderen Ländern sieht es da viel, viel schlimmer aus.
Das sollten wir bei all dem Terror und der belastenden Gesamtsituation nicht vergessen.
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/88-prozent-der-nichtgeimpften-wollen-sich-nicht-impfen-lassen-2845683310.html
Liebe Leute, wir sprechen hier von mindestens 22 Millionen Bürgern. Man sollte sich deswegen nicht einreden lassen, dass unsere bisherige Arbeit umsonst war oder wir nur eine kleine Minderheit wären. Diese vielen Millionen Menschen sind auch deswegen standhaft, weil sie wissen, mit ihrer Einstellung nicht alleine zu sein. Das ist definitiv auch der Verdienst der kritischen Gegenöffentlichkeit, zu der wir alle gehören. Mut ist ansteckend, das sage ich immer wieder.
Natürlich kann die Regierung jetzt versuchen, unsere Gesellschaft scheibchenweise zur Impfung zu zwingen - sei es mit einer Impfpflicht für Berufsgruppen oder mit nicht finanzierbaren 3G-Regelungen für den Arbeitsplatz oder die Schule. Damit ließe sich die Impfquote in Einzelfällen wohl zunächst steigern, ABER: Wenn die Regierung die Bürger und vor allem die Kinder auf diesem Wege nötigt, wird sie nicht länger nur Kritiker haben - sie wird sich damit echte Feinde machen. Und ich glaube nicht daran, dass sich 22 Millionen Menschen jetzt einfach dauerhaft dazu zwingen lassen, sich alle sechs Monate dieses Zeug zu spritzen.
Nicht mehr ins Restaurant gehen zu dürfen, ist eine Sache. Von der Regierung dauerhaft zu einem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit gezwungen zu werden, ist eine ganz andere Geschichte. Es wird sich in der Gesellschaft dann etwas bewegen, davon bin ich nach wie vor überzeugt. Ich glaube nicht, dass wir irgendwann 22 Millionen Menschen auf der Straße haben - aber ich glaube daran, dass eine ausreichende Anzahl von engagierten Bürgern nach friedlichen Lösungen für diesen Wahnsinn suchen wird. Dafür fehlt bislang nur noch der Mut, aber mit ausreichend Vorbildern in allen gesellschaftlichen Bereichen sollte diese Hürde zu nehmen sein. Und was das angeht, erleben wir derzeit ja viel Positives: Viele gewichtige Stimmen haben sich bereits zu Wort gemeldet und es werden mit Sicherheit auch nicht weniger, wenn die Regierung so weitermacht.
Meiner Meinung nach ist die Situation deswegen nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint. Wir müssen zumindest niemanden mehr überzeugen, sondern nur noch Wege finden, das Potenzial dieser vielen Millionen Menschen umzusetzen. Ich habe es hier neulich bereits geschrieben: Das wichtigste Ziel der gesamten Corona-Kampagne wurde von Medien und Politik krachend verfehlt:
Die Menschen sind nicht überzeugt, sonst wäre der krasse staatliche Zwang gar nicht "nötig". Man muss jede neue Maßnahme der Regierung aus diesem Blickwinkel sehen, dann sieht man alles ein bisschen entspannter.
Wir haben also in Deutschland nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um die unmenschliche "neue Normalität" mittelfristig auszuhebeln. In anderen Ländern sieht es da viel, viel schlimmer aus.
Das sollten wir bei all dem Terror und der belastenden Gesamtsituation nicht vergessen.
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/88-prozent-der-nichtgeimpften-wollen-sich-nicht-impfen-lassen-2845683310.html
www.nordkurier.de
88 Prozent der Nichtgeimpften wollen sich nicht impfen lassen
Die Corona-Zahlen steigen – auch weil Millionen Menschen in Deutschland nicht geimpft sind. Nur die wenigsten wollen sich aber noch impfen lassen.
Der russische Schriftsteller Lew Nikolajewitsch Tolstoi schrieb vor rund 120 Jahren:
"Wenn die Gesellschaftsordnung schlecht ist, wie die unsere, und eine kleine Zahl von Menschen Macht über die Mehrzahl hat und sie bedrückt, wird jeder Sieg über die Natur unvermeidlich nur dazu dienen, diese Macht und Bedrückung zu vergrößern.
Und das geschieht gegenwärtig."
Tolstoi konnte nicht ahnen, welche "Siege über die Natur" digitale Massenüberwachung und biodigitaler Transhumanismus eines Tages mit sich bringen würden. Es ist deswegen umso erstaunlicher, wie gut seine Worte zu unserer gegenwärtigen Situation passen.
"Wenn die Gesellschaftsordnung schlecht ist, wie die unsere, und eine kleine Zahl von Menschen Macht über die Mehrzahl hat und sie bedrückt, wird jeder Sieg über die Natur unvermeidlich nur dazu dienen, diese Macht und Bedrückung zu vergrößern.
Und das geschieht gegenwärtig."
Tolstoi konnte nicht ahnen, welche "Siege über die Natur" digitale Massenüberwachung und biodigitaler Transhumanismus eines Tages mit sich bringen würden. Es ist deswegen umso erstaunlicher, wie gut seine Worte zu unserer gegenwärtigen Situation passen.
Eine kleine Korrektur zu meinem Beitrag vom 31. Oktober: Ich wurde -zurecht- darauf hingewiesen, dass die Impfquote von 67 Prozent auf die Gesamtbevölkerung bezogen ist und nicht, wie von mir angenommen, auf die Bevölkerung ab 14 Jahren. Es sind deswegen nicht 22 Millionen Bürger, die sich auch zukünftig nicht impfen wollen, sondern etwas unter 20 Millionen. Hinzu kommt aber eine bislang nicht genau bekannte Zahl von Geimpften, die keine weiteren Impfungen haben wollen. Rechnet man diese anhand der wenigen Umfragen zum Thema Auffrischungsimpfung ein, dürfte man also um die 20 Millionen Bürger haben, die überhaupt nicht oder nicht noch einmal geimpft werden wollen.
An meinen Aussagen und Schlüssen ändert sich durch diese Zahlen allerdings nichts.
P.S.: Danke Martina für den Hinweis 😉
An meinen Aussagen und Schlüssen ändert sich durch diese Zahlen allerdings nichts.
P.S.: Danke Martina für den Hinweis 😉
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Christian Drosten gerade geschrieben, dass wir keine Herdenimmunität erreichen können, weil die Impfung keine sterile Immunität bringt.
Das ist laut den gängigen Faktencheckern eindeutig eine krude Verschwörungstheorie, die hart an der Grenze zum rechtsextremen Antisemitismus kratzt.
Drosten verhaspelt sich dann furchtbar in seiner Argumentation und meint, in Spanien wäre Herdenimmunität wegen den milderen Temperaturen schon möglich -allerdings nicht im Winter-, in Irland aber bei gleicher Impfquote nicht.
Was für ein wirres, zusammenhangloses Gestammel. Drosten argumentiert, als hätte er schlechtes Zeug geraucht. Oder anders gesagt: Er argumentiert so, wie Karl Lauterbach bei seinen öffentlichen Auftritten rüberkommt.
Bin gespannt, ob er diesen Beitrag wieder löschen wird.
https://twitter.com/c_drosten/status/1455867860387962893
Das ist laut den gängigen Faktencheckern eindeutig eine krude Verschwörungstheorie, die hart an der Grenze zum rechtsextremen Antisemitismus kratzt.
Drosten verhaspelt sich dann furchtbar in seiner Argumentation und meint, in Spanien wäre Herdenimmunität wegen den milderen Temperaturen schon möglich -allerdings nicht im Winter-, in Irland aber bei gleicher Impfquote nicht.
Was für ein wirres, zusammenhangloses Gestammel. Drosten argumentiert, als hätte er schlechtes Zeug geraucht. Oder anders gesagt: Er argumentiert so, wie Karl Lauterbach bei seinen öffentlichen Auftritten rüberkommt.
Bin gespannt, ob er diesen Beitrag wieder löschen wird.
https://twitter.com/c_drosten/status/1455867860387962893
Twitter
Christian Drosten
@Nelaha2 Vor allem wegen der Temperatur. Im Winter wird es dort auch nicht mehr so einfach sein. In Spanien sind auch nicht alle Maßnahmen zurückgefahren worden, z.B. Maskenpflicht in Räumen. Und klar: Herdenimmunität im uspr. Sinn geht nur bei steriler Immunisierung…
So viel zum Thema "Das bringt doch alles nichts, wir haben eh keine Chance...."
Das medizinische Personal in Quebec, Kanada, beweist gerade das Gegenteil und hebelt die Impfpflicht aus, indem sich ausreichend viele Mitarbeiter einfach nicht impfen lassen.
https://de.rt.com/international/126679-aus-not-heraus-kanadische-stadt/
In New York sieht es aktuell übrigens ähnlich aus, dort lehnen ausreichend viele städtische Angestellte wie Polizisten, Feuerwehrleute und Müllmänner die Impfung ab. Rund ein Drittel der Bediensteten dürfte deswegen der Rechtslage nach nicht mehr zur Arbeit erscheinen, es ist jedoch absehbar, dass die Versorgung der Stadt dann nicht mehr sichergestellt werden kann.
Das medizinische Personal in Quebec, Kanada, beweist gerade das Gegenteil und hebelt die Impfpflicht aus, indem sich ausreichend viele Mitarbeiter einfach nicht impfen lassen.
https://de.rt.com/international/126679-aus-not-heraus-kanadische-stadt/
In New York sieht es aktuell übrigens ähnlich aus, dort lehnen ausreichend viele städtische Angestellte wie Polizisten, Feuerwehrleute und Müllmänner die Impfung ab. Rund ein Drittel der Bediensteten dürfte deswegen der Rechtslage nach nicht mehr zur Arbeit erscheinen, es ist jedoch absehbar, dass die Versorgung der Stadt dann nicht mehr sichergestellt werden kann.
RT DE
Aus der Not heraus: Kanadische Provinz Quebec verzichtet auf Impfpflicht für Gesundheitspersonal
Quebec kann sich die Impfpflicht für Angestellte im Gesundheitssektor nicht mehr leisten und hebt die Regelung wieder auf. Tausende Angestellte sind bislang noch ungeimpft. Für neu eingestelltes Personal bleibt es aber bei der Impfpflicht.
Man könnte glatt den Eindruck bekommen, als würde die Regierung fahrlässig eine Überlastung der Intensivstationen herbeiführen. Die Auslastung mit Intensivpatienten ist nach wie vor konstant, die Maßnahmen der Regierung führen jedoch momentan zu einer schnellen Reduzierung der freien Betten. Anfang des Jahres wurden zunächst per Gesetz die Personaluntergrenzen abgesenkt, wodurch rund 2000 freie Intensivbetten nicht mehr nutzbar sind. Und jetzt werden zusätzlich Intensivpatienten aus dem Ausland eingeflogen, obwohl aufgrund des Bettenabbaus in Deutschland tatsächlich kaum noch freie Kapazitäten vorhanden sind. Zusätzlich wird durch immer strengere Hygiene-, Test- und Quarantänevorschriften in den Kliniken der Arbeitsaufwand gesteigert, die Personalengpässe verschärfen sich damit weiter. Eine Impfpflicht für das medizinische Personal würde diese Entwicklung endgültig auf die Spitze treiben.
Wenn das so weitergeht, haben wir im Verlauf des Winters irgendwann tatsächlich keine freien Intensivbetten mehr. Das läge dann natürlich nicht an den Covid-Patienten, sondern an der politisch herbeigeführten Verknappung der Bettenzahl und am ebenfalls politisch herbeigeführten zusätzlichen Aufwand in den Kliniken und den damit verbundenen Personalengpässen. Medien und Regierung würden das aber natürlich nicht so kommunizieren, sondern die Situation auf die Ungeimpften oder auf "Booster-Verweigerer" schieben.
Sollte dieser Fall eintreten, könnte die Regierung das zum Anlass nehmen, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. Ein durchaus denkbares Szenario, das allerdings -wie gesagt- bei rund 20 Millionen Bürgern erheblichen Unmut hervorrufen dürfte. Ich kann noch nicht einschätzen, wie die Leute dann reagieren würden.
https://www.intensivregister.de/#/faq
Wenn das so weitergeht, haben wir im Verlauf des Winters irgendwann tatsächlich keine freien Intensivbetten mehr. Das läge dann natürlich nicht an den Covid-Patienten, sondern an der politisch herbeigeführten Verknappung der Bettenzahl und am ebenfalls politisch herbeigeführten zusätzlichen Aufwand in den Kliniken und den damit verbundenen Personalengpässen. Medien und Regierung würden das aber natürlich nicht so kommunizieren, sondern die Situation auf die Ungeimpften oder auf "Booster-Verweigerer" schieben.
Sollte dieser Fall eintreten, könnte die Regierung das zum Anlass nehmen, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. Ein durchaus denkbares Szenario, das allerdings -wie gesagt- bei rund 20 Millionen Bürgern erheblichen Unmut hervorrufen dürfte. Ich kann noch nicht einschätzen, wie die Leute dann reagieren würden.
https://www.intensivregister.de/#/faq
Heute ein etwas textlastiger Beitrag dazu, warum wirksamer Protest stets friedlich bleiben muss und dass es in jedem Falle besser ist, sich selbstbewusst gegen bestehende Missstände zu wehren - selbst dann, wenn man nicht an den Erfolg glaubt. Ich zitiere dazu aus zwei Büchern, die ich gerade gelesen habe und deren Kernaussagen ich weitgehend teile. Dazu vorab ein Hinweis: Wir leben selbstverständlich nicht in einer Militärdiktatur und man kann deswegen nicht alle der folgenden Aussagen eins zu eins auf unsere Situation übertragen.
Zunächst einige Sätze aus dem Buch "Von der Diktatur zur Demokratie" von Gene Sharp aus dem Jahre 1993 (Seite 47):
"Da gewaltloser Kampf und Gewalt jeweils grundlegend anders funktionieren, ist selbst begrenzter gewaltsamer Widerstand im Zuge einer politischen Widerstandskampagne kontraproduktiv, denn er verwandelt den Kampf in eine Auseinandersetzung, in der die Diktatoren deutlich im Vorteil sind (militärische Kriegführung). Gewaltlose Disziplin ist ein Schlüssel zum Erfolg, sie muß trotz aller Provokationen und Brutalitäten von seiten der Diktatoren und ihrer Anhänger gewahrt werden. [...] Dabei fällt die rohe Brutalität des Regimes gegen die eindeutig gewaltlosen Aktionisten politisch auf die Stellung der Diktatoren zurück, denn sie sorgt für Mißstimmigkeiten in den eigenen Reihen und stärkt die Unterstützung für die Widerständler in der breiten Bevölkerung, bei denen, die üblicherweise dem Regime anhängen, sowie bei dritten Parteien."
Und dazu passend noch einige Absätze aus dem Buch "Wissenschaft, Freiheit und Frieden" des britischen Schriftstellers Aldous Huxley aus dem Jahre 1947 (ab Seite 12). Huxley schreibt zwar sehr theoretisch und auch etwas umständlich, ist aber inhaltlich sehr interessant:
"[...] Da jedoch Wissenschaft und Technik, indem sie die Natur besiegten, die Militär- und Polizeimacht der herrschenden Wenigen ungeheuer verstärkten, kann solches unmittelbare Handeln [der Demonstranten; Anmerkung von mir] keine Aussicht auf Erfolg haben, wenn es gewalttätig ist. [...]
Gibt es einen Ausweg aus dieser ungünstigen politischen Lage, in der sich, dank der angewandten Wissenschaft, die Massen heute befinden? Bisher ist nur ein einziges erfolgversprechendes Mittel entdeckt worden. [...]
Es wird oft eingewendet, daß gewaltloser Widerstand nichts gegen eine Organisation vermag, deren Führer bereit sind, ihre militärische Überlegenheit rücksichtslos und ohne Bedenken auszunützen. Und das kann natürlich zutreffen. Ebensowenig wie andere Formen politischen Handelns, ob gewalttätig oder nicht, vermag gewaltloser Widerstand Erfolg zu gewährleisten. Aber auch wenn sich gegen einen völlig unbarmherzigen und fanatischen Gegner Nichtmitarbeit und, was Thoreau "Verweigerung des bürgerlichen Gehorsams" nannte, verbunden mit einer disziplinierten Willigkeit, opfervolles Erdulden hinzunehmen und sogar herauszufordern, auch wenn sich das als vergeblich erwiese, könnte die sich ergebende Lage materiell nicht schlechter sein, als sie wäre, wenn die unerträgliche Bedrückung passiv hingenommen oder ihr mit Gewalt vergeblich Widerstand geleistet worden wäre; während sie, psychologisch und moralisch, aller Wahrscheinlichkeit nach viel besser wäre - besser für die am gewaltlosen Widerstand Teilnehmenden selbst und besser in den Augen der Zuschauer und aller, die davon erfahren.
Es scheint möglich zu sein, daß in den kommenden Jahren gewaltloser Widerstand im Westen Wurzel fassen wird - nicht vornehmlich als Ergebnis irgendeiner "Herzenswandlung", sondern einfach, weil er den Massen, besonders in den besiegten Ländern, ihre einzige praktisch anwendbare Form politischer Aktion bietet.
Eine ähnliche Bewegung gewaltlosen Widerstands wird vielleicht früher oder später von den Massen des besiegten Deutschland begonnen werden."
(Anmerkung zum letzten Satz: Dieser könnte aus dem Kontext gerissen etwas nationalistisch interpretiert werden, aber wir wollen nicht vergessen, dass er vom Briten Aldous Huxley stammt, der Zeit seines Lebens für die Völkerverständigung eintrat.)
—————————————
Zunächst einige Sätze aus dem Buch "Von der Diktatur zur Demokratie" von Gene Sharp aus dem Jahre 1993 (Seite 47):
"Da gewaltloser Kampf und Gewalt jeweils grundlegend anders funktionieren, ist selbst begrenzter gewaltsamer Widerstand im Zuge einer politischen Widerstandskampagne kontraproduktiv, denn er verwandelt den Kampf in eine Auseinandersetzung, in der die Diktatoren deutlich im Vorteil sind (militärische Kriegführung). Gewaltlose Disziplin ist ein Schlüssel zum Erfolg, sie muß trotz aller Provokationen und Brutalitäten von seiten der Diktatoren und ihrer Anhänger gewahrt werden. [...] Dabei fällt die rohe Brutalität des Regimes gegen die eindeutig gewaltlosen Aktionisten politisch auf die Stellung der Diktatoren zurück, denn sie sorgt für Mißstimmigkeiten in den eigenen Reihen und stärkt die Unterstützung für die Widerständler in der breiten Bevölkerung, bei denen, die üblicherweise dem Regime anhängen, sowie bei dritten Parteien."
Und dazu passend noch einige Absätze aus dem Buch "Wissenschaft, Freiheit und Frieden" des britischen Schriftstellers Aldous Huxley aus dem Jahre 1947 (ab Seite 12). Huxley schreibt zwar sehr theoretisch und auch etwas umständlich, ist aber inhaltlich sehr interessant:
"[...] Da jedoch Wissenschaft und Technik, indem sie die Natur besiegten, die Militär- und Polizeimacht der herrschenden Wenigen ungeheuer verstärkten, kann solches unmittelbare Handeln [der Demonstranten; Anmerkung von mir] keine Aussicht auf Erfolg haben, wenn es gewalttätig ist. [...]
Gibt es einen Ausweg aus dieser ungünstigen politischen Lage, in der sich, dank der angewandten Wissenschaft, die Massen heute befinden? Bisher ist nur ein einziges erfolgversprechendes Mittel entdeckt worden. [...]
Es wird oft eingewendet, daß gewaltloser Widerstand nichts gegen eine Organisation vermag, deren Führer bereit sind, ihre militärische Überlegenheit rücksichtslos und ohne Bedenken auszunützen. Und das kann natürlich zutreffen. Ebensowenig wie andere Formen politischen Handelns, ob gewalttätig oder nicht, vermag gewaltloser Widerstand Erfolg zu gewährleisten. Aber auch wenn sich gegen einen völlig unbarmherzigen und fanatischen Gegner Nichtmitarbeit und, was Thoreau "Verweigerung des bürgerlichen Gehorsams" nannte, verbunden mit einer disziplinierten Willigkeit, opfervolles Erdulden hinzunehmen und sogar herauszufordern, auch wenn sich das als vergeblich erwiese, könnte die sich ergebende Lage materiell nicht schlechter sein, als sie wäre, wenn die unerträgliche Bedrückung passiv hingenommen oder ihr mit Gewalt vergeblich Widerstand geleistet worden wäre; während sie, psychologisch und moralisch, aller Wahrscheinlichkeit nach viel besser wäre - besser für die am gewaltlosen Widerstand Teilnehmenden selbst und besser in den Augen der Zuschauer und aller, die davon erfahren.
Es scheint möglich zu sein, daß in den kommenden Jahren gewaltloser Widerstand im Westen Wurzel fassen wird - nicht vornehmlich als Ergebnis irgendeiner "Herzenswandlung", sondern einfach, weil er den Massen, besonders in den besiegten Ländern, ihre einzige praktisch anwendbare Form politischer Aktion bietet.
Eine ähnliche Bewegung gewaltlosen Widerstands wird vielleicht früher oder später von den Massen des besiegten Deutschland begonnen werden."
(Anmerkung zum letzten Satz: Dieser könnte aus dem Kontext gerissen etwas nationalistisch interpretiert werden, aber wir wollen nicht vergessen, dass er vom Briten Aldous Huxley stammt, der Zeit seines Lebens für die Völkerverständigung eintrat.)
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All diese Aussagen sagen einem jetzt natürlich nicht, welche Form des gewaltlosen Protests am Ende des Tages den größten Effekt erzielt. Sie zeigen aber eindrucksvoll auf, dass jede Gewalt am Ende nur der Regierung in die Hände spielt. Ich bin deswegen mittlerweile auch kein Freund mehr von bewegten Demonstrationen, weil hier immer wieder ein ungeheures Konfliktpotenzial entsteht und es bisher ausnahmslos jedes Mal so dargestellt wurde, als wäre ein marodierender Mob durch die Straßen gezogen. Das kann einem bei friedlich dasitzenden Menschen nicht so leicht passieren, da produziert dann höchstens die Polizei hässliche Bilder. Aber Demonstrationen scheinen aktuell ohnehin nicht mehr die große Rolle zu spielen...bleibt die Frage: was tun?
Ich gehe davon aus, dass das medizinische Personal die erste Berufsgruppe in Deutschland sein wird, für die eine Impfpflicht erlassen wird. Vermutlich würde es ausreichen, wenn sich nur 15 bis 20 Prozent der Beschäftigten geschlossen dagegen wehren würden - sei es mit einem kurz angelegten Streik oder mit Androhung der Kündigung. Wir haben zuletzt in Kanada gesehen, dass man die Impflicht damit erfolgreich aushebeln kann. Es bräuchte aber dafür in jeder Klinik eine Gruppe mutiger Ärzte und Pfleger, die das in die Hand nimmt.
Abschließend der obligatorische Hinweis, warum eine Impfpflicht ohnehin keinen Sinn ergibt: Die Corona-Impfung bringt keine sterile Immunität, eine Impfpflicht z.B. für Pfleger kann daher nicht mit dem Schutz der Patienten begründet werden.
Ich gehe davon aus, dass das medizinische Personal die erste Berufsgruppe in Deutschland sein wird, für die eine Impfpflicht erlassen wird. Vermutlich würde es ausreichen, wenn sich nur 15 bis 20 Prozent der Beschäftigten geschlossen dagegen wehren würden - sei es mit einem kurz angelegten Streik oder mit Androhung der Kündigung. Wir haben zuletzt in Kanada gesehen, dass man die Impflicht damit erfolgreich aushebeln kann. Es bräuchte aber dafür in jeder Klinik eine Gruppe mutiger Ärzte und Pfleger, die das in die Hand nimmt.
Abschließend der obligatorische Hinweis, warum eine Impfpflicht ohnehin keinen Sinn ergibt: Die Corona-Impfung bringt keine sterile Immunität, eine Impfpflicht z.B. für Pfleger kann daher nicht mit dem Schutz der Patienten begründet werden.
Stellen wir uns einmal vor, wir wären eine Regierung in einem fernen Paralleluniversum und würden dort ganz im Sinne unserer finanzstarken Auftraggeber auf die totale Spaltung der Gesellschaft und eine möglichst hohe Impfquote mit experimenteller Gentechnik hinarbeiten...was würden wir dann tun, um den Druck auf Ungeimpfte und den Hass in der Gesellschaft maximal zu steigern?
Wir würden alle in den Lockdown schicken - nicht nur die Ungeimpften. Denen würden wir aber natürlich die Schuld dafür geben.
Parallel dazu würden wir noch ein paar Intensivbetten abbauen und -bewusst oder unbewusst- mittels geeigneter Teststrategie möglichst viele Pflegekräfte in Quarantäne schicken, damit es diesen Winter auf den Intensivstationen tatsächlich kracht.
Das alles würden wir natürlich nur dann tun, wenn wir das Gefühl hätten, dass uns ein ausreichender Anteil der Bevölkerung noch vertraut. Aber was diesen Punkt angeht, lief es schonmal besser...
Wir würden alle in den Lockdown schicken - nicht nur die Ungeimpften. Denen würden wir aber natürlich die Schuld dafür geben.
Parallel dazu würden wir noch ein paar Intensivbetten abbauen und -bewusst oder unbewusst- mittels geeigneter Teststrategie möglichst viele Pflegekräfte in Quarantäne schicken, damit es diesen Winter auf den Intensivstationen tatsächlich kracht.
Das alles würden wir natürlich nur dann tun, wenn wir das Gefühl hätten, dass uns ein ausreichender Anteil der Bevölkerung noch vertraut. Aber was diesen Punkt angeht, lief es schonmal besser...
Passend zu meinem letzten Beitrag. 👇
Forwarded from norberthaering.de
„Im Hinblick auf die bestehenden Reservekapazitäten im Rahmen der 7-Tage-Notfallreserve sieht die Bundesregierung derzeit keinen Bedarf, den Ausbau weiterer intensivmedizinischer Behandlungskapazitäten zu fördern.“ Datum: 9.9.2021 https://norberthaering.de/?p=14804
norberthaering.de
„Im Hinblick auf die bestehenden Reservekapazitäten im Rahmen der 7-Tage-Notfallreserve sieht die Bundesregierung derzeit keinen…
Es gibt zwei neue, sehr sehenswerte Videos von #allesaufdentisch.
https://www.youtube.com/channel/UC3D7t67AEmhyne7Ol2DE6nw
https://www.youtube.com/channel/UC3D7t67AEmhyne7Ol2DE6nw
Das RKI veröffentlicht sehr interessante Situationsberichte zu den Notaufnahmen.
Man beachte, wie stark kardiovaskuläre und neurologische Vorstellungsgründe angestiegen sind - teilweise weit über 100 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren (Seite 4). Nun muss man dazusagen, dass ein Vorstellungsgrund noch keine Diagnose ist. Wir wissen aber, dass die Menschen im Verlauf der Coronakrise selbst bei schwereren Erkrankungen eher seltener in die Notaufnahme gegangen sind, als vor Corona. Insofern ist es unwahrscheinlich, dass der Anstieg bei den Vorstellungen in den Notaufnahmen überwiegend auf eingebildete Erkrankungen zurückzuführen ist.
Hat also jemand eine Idee, warum es dieses Jahr so viele Patienten mit Herzproblemen gibt? An der Impfung kann es ja nicht liegen, denn die ist wirksam und sicher. 😐
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/8896/SitRep_de_2021-10-27.pdf?sequence=1&isAllowed=y
Man beachte, wie stark kardiovaskuläre und neurologische Vorstellungsgründe angestiegen sind - teilweise weit über 100 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren (Seite 4). Nun muss man dazusagen, dass ein Vorstellungsgrund noch keine Diagnose ist. Wir wissen aber, dass die Menschen im Verlauf der Coronakrise selbst bei schwereren Erkrankungen eher seltener in die Notaufnahme gegangen sind, als vor Corona. Insofern ist es unwahrscheinlich, dass der Anstieg bei den Vorstellungen in den Notaufnahmen überwiegend auf eingebildete Erkrankungen zurückzuführen ist.
Hat also jemand eine Idee, warum es dieses Jahr so viele Patienten mit Herzproblemen gibt? An der Impfung kann es ja nicht liegen, denn die ist wirksam und sicher. 😐
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/8896/SitRep_de_2021-10-27.pdf?sequence=1&isAllowed=y
Angeblich stehen die Leute derzeit Schlange vor den Impfzentren. Ich war jetzt einige Tage nacheinander beim örtlichen Impfzentrum und habe zu keinem Zeitpunkt Menschen außerhalb des Gebäudes warten sehen. Es war also nichts los. Ist das bei euch anders?
Final Results
19%
Ja, ich habe in den letzten Wochen selber Schlangen vorm örtlichen Impfzentrum gesehen.
81%
Nein, mir ist kein verstärkter Andrang aufgefallen.
....jpg
59.1 KB
Schönen Sonntag euch allen. Und hört bitte endlich auf, die Geimpften zu tyrannisieren. 😑
Heute mal ein wenig Geschichte - natürlich völlig losgelöst von den aktuellen Ereignissen. Dazu ein Auszug aus der Habilitationsschrift von Prof. Dr. Thomas Beddies, der an der Berliner Charité Geschichte und Ethik der Medizin lehrt.
Der Titel seiner Schrift lautet:
"Du hast die Pflicht gesund zu sein.“
Der Gesundheitsdienst der Hitler-Jugend 1933-1945
Und hier ein sehr interessantes Zitat aus dem äußerst lesenswerten Papier:
"Tatsächlich trat nach 1933 [...] als spezifische Ausprägung der NS-Gesundheitspolitik neben die individuelle Gesundheitsfürsorge eine kollektive Pflicht zur Gesundheitsvorsorge, die unter Anwendung totalitärer Verwaltungspraktiken auch mit Zwang und Gewalt durchgesetzt wurde."
https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/5456/Beddies_Habil_zusammengefuehrt.pdf?sequence=1
Der Titel seiner Schrift lautet:
"Du hast die Pflicht gesund zu sein.“
Der Gesundheitsdienst der Hitler-Jugend 1933-1945
Und hier ein sehr interessantes Zitat aus dem äußerst lesenswerten Papier:
"Tatsächlich trat nach 1933 [...] als spezifische Ausprägung der NS-Gesundheitspolitik neben die individuelle Gesundheitsfürsorge eine kollektive Pflicht zur Gesundheitsvorsorge, die unter Anwendung totalitärer Verwaltungspraktiken auch mit Zwang und Gewalt durchgesetzt wurde."
https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/5456/Beddies_Habil_zusammengefuehrt.pdf?sequence=1
Ich finde es wirklich absolut frech von den Maßnahmenbefürwortern, dass sie uns jetzt einfach unsere Argumente klauen und ungehemmt rumschwurbeln. 😡 Im Zusammenhang mit geimpften Corona-Toten heißt es jetzt überall, dass diese Menschen "mit" und nicht "an" Corona gestorben sind. Aber wehe, so eine Aussage kommt von uns - dann ist aber was los!
Ich würde ja die Leitmedien oder unsere Politkasperl wirklich gerne ernst nehmen, aber sie machen es mir nicht leicht...
https://www.sueddeutsche.de/panorama/viele-corona-tote-in-bayern-waren-vollstaendig-geimpft-1.5464221
Ich würde ja die Leitmedien oder unsere Politkasperl wirklich gerne ernst nehmen, aber sie machen es mir nicht leicht...
https://www.sueddeutsche.de/panorama/viele-corona-tote-in-bayern-waren-vollstaendig-geimpft-1.5464221
Süddeutschen Zeitung
Viele Corona-Tote in Bayern waren vollständig geimpft
Unter der rasch steigenden Zahl von Corona-Toten in Bayern ist ein vergleichsweise hoher Anteil vollständig Geimpfter. Das Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel betonte indes, dass die Zahlen mit Vorsicht interpretiert werden müssten.
Kinderimpfung Wien.jpg
71.4 KB
Liebe Leute, deswegen gibt es in dieser Sache kein Aufgeben und auch keine Ausreden dafür, dass man mit seiner Meinung hinterm Berg hält. Dieses Bild veranschaulicht die ganze Perversität der Verantwortlichen und leider auch von Teilen unserer Gesellschaft.
Meine Motivation ist jedenfalls ungebrochen und ich habe nur wenig Verständnis für Leute, die sich jetzt immer noch nicht trauen, ihre Meinung laut und deutlich auszusprechen.
Es ist genau, wie Huxley schreibt: Selbst, wenn man davon ausgeht, dass Protest und Widerstand am Ende nichts bringen -was ich übrigens nicht tue- lebt es sich in einer unfreien Welt erheblich besser, wenn man wenigstens mit sich selbst im Reinen ist. Aber dafür muss man den Mund aufmachen. Und es ist ein Irrglaube, wenn man sich einredet, dass man damit nichts bewirken würde.
Meine Motivation ist jedenfalls ungebrochen und ich habe nur wenig Verständnis für Leute, die sich jetzt immer noch nicht trauen, ihre Meinung laut und deutlich auszusprechen.
Es ist genau, wie Huxley schreibt: Selbst, wenn man davon ausgeht, dass Protest und Widerstand am Ende nichts bringen -was ich übrigens nicht tue- lebt es sich in einer unfreien Welt erheblich besser, wenn man wenigstens mit sich selbst im Reinen ist. Aber dafür muss man den Mund aufmachen. Und es ist ein Irrglaube, wenn man sich einredet, dass man damit nichts bewirken würde.
Das Theater geht in die nächste Runde und es werden zunehmend schwere Geschütze aufgefahren. Heute wurde dabei ein weiteres Tabu gebrochen: In einem deutschen Leitmedium, dem SPD-eigenen Redaktionsnetzwerk Deutschland, wurde die Zwangsimpfung unter Anwendung von körperlicher Gewalt als "letzter Schritt" zur Bewältigung der Pandemie vorgeschlagen. Der "Verfassungsrechtler" Christian Pestalozza, der offensichtlich dringend in psychiatrische Behandlung gehört, sagte dazu:
"Als letzter Schritt müsse auch eine Zwangsvollstreckung erwägt werden. „Das bedeutet, dass jemand durch die Polizei dem Impfarzt vorgeführt wird“, sagt Pestalozza."
https://www.rnd.de/politik/impfpflicht-werden-ungeimpfte-bald-von-der-polizei-zum-impfarzt-gebracht-EWFGYQMUEFBXPAQZM5WQTK6ZUM.html
Die Strategie hinter solchen Meldungen ist offensichtlich: Man will maximale Angst und Verunsicherung unter uns Ungeimpften verbreiten. Mit der Androhung krassester Sanktionen bis hin zur "Zwangsvollstreckung" sollen wir mürbe gemacht werden.
Meine Theorie für die kommenden Monate ist:
Wir werden aufgrund einer ungünstigen Kombination aus Materialengpässen, Personalmangel und Krankheitslast tatsächlich in Teilen eine Überlastung der Kliniken erleben - so, wie es in den vergangenen Jahren bereits häufig der Fall war. Die Regierung hat sich ja auch wirklich Mühe gegeben, möglichst viele Intensivbetten abzubauen und die Lage damit weiter zu verschärfen. Medien und Politik werden es dann so darstellen, als hätten wir den maximalen Ausnahmezustand. Ich halte es für denkbar, dass man die Situation dann als Rechtfertigung für eine allgemeine Impfpflicht heranzieht.
Liebe Leute, Meldungen wie die des RND über Zwangsimpfungen sollen bei uns das gleiche bewirken, wie die Panikmache bei den Maßnahmenbefürwortern bewirkt: Wir sollen Angst bekommen und uns dadurch fügen. Wir sind uns hoffentlich einig, dass das gar nicht in die Tüte kommt. 😉
Es ist eine Form von Psychoterror und genau so sollte man es auch betrachten.
"Als letzter Schritt müsse auch eine Zwangsvollstreckung erwägt werden. „Das bedeutet, dass jemand durch die Polizei dem Impfarzt vorgeführt wird“, sagt Pestalozza."
https://www.rnd.de/politik/impfpflicht-werden-ungeimpfte-bald-von-der-polizei-zum-impfarzt-gebracht-EWFGYQMUEFBXPAQZM5WQTK6ZUM.html
Die Strategie hinter solchen Meldungen ist offensichtlich: Man will maximale Angst und Verunsicherung unter uns Ungeimpften verbreiten. Mit der Androhung krassester Sanktionen bis hin zur "Zwangsvollstreckung" sollen wir mürbe gemacht werden.
Meine Theorie für die kommenden Monate ist:
Wir werden aufgrund einer ungünstigen Kombination aus Materialengpässen, Personalmangel und Krankheitslast tatsächlich in Teilen eine Überlastung der Kliniken erleben - so, wie es in den vergangenen Jahren bereits häufig der Fall war. Die Regierung hat sich ja auch wirklich Mühe gegeben, möglichst viele Intensivbetten abzubauen und die Lage damit weiter zu verschärfen. Medien und Politik werden es dann so darstellen, als hätten wir den maximalen Ausnahmezustand. Ich halte es für denkbar, dass man die Situation dann als Rechtfertigung für eine allgemeine Impfpflicht heranzieht.
Liebe Leute, Meldungen wie die des RND über Zwangsimpfungen sollen bei uns das gleiche bewirken, wie die Panikmache bei den Maßnahmenbefürwortern bewirkt: Wir sollen Angst bekommen und uns dadurch fügen. Wir sind uns hoffentlich einig, dass das gar nicht in die Tüte kommt. 😉
Es ist eine Form von Psychoterror und genau so sollte man es auch betrachten.
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mit der Polizei zum Impfarzt? Wie eine Impfpflicht durchgesetzt werden könnte
Je höher die Infektionszahlen steigen, umso lauter werden die Rufe nach einer Impfpflicht in Deutschland. Doch ist das juristisch überhaupt möglich? Ja, meint der Verfassungsrechtler Pestalozza. Impfunwillige könnten sogar von der Polizei vorgeführt werden.