WIR im Unterallgäu
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Sollen die "Montagsspaziergänge" in Mindelheim angemeldet werden?
Anonymous Poll
11%
Ja
76%
Nein
13%
Unentschieden
Hintergrundinfo zur Umfrage

📌 Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht (Art. 8 GG)

📌 Eine Versammlung unter freiem Himmel ist 48 Stunden vor Bekanntgabe anzumelden (Art. 13 BayVersG)

📌 Durch eine Allgemeinverfügung kann die Versammlungsfreiheit eingeschränkt werden (z. B. Versammlungsverbot)

📌Anlass für eine Allgemeinverfügung könnte ein Verstoß gegen die Anmeldepflicht oder ein Verstoß gegen die Infektionsschutzverordnung sein

📌Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können mit einer Ordnungswidrigkeit geahndet werden.
LEADER-Förderung: Jeder kann Ideen und Wünsche einbringen

Im Jahr 2023 beginnt eine neue LEADER-Förderperiode. Jeder kann sich aktiv an der Entwicklung der Strategie beteiligen und Projektideen einreichen.

👉🏻 Welche Themen sind den Unterallgäuerinnen und Unterallgäuern wichtig?
👉🏻 Welche Ideen gibt es, um den Landkreis nachhaltig und innovativ weiterzuentwickeln?

Anregungen und Meinungen können Bürgerinnen und Bürger in einem Online-Portal äußern und - wer möchte - kann sich auch online mit anderen austauschen und vernetzen bei einem Treffen am 9. Februar.

Nachdem bei einem Bilanz- und Strategieworkshop Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft Schwerpunkte für die nächste LEADER-Periode festgelegt haben - zum Beispiel Wohnen im Ortskern, bedarfsgerechte Angebote für Jung und Alt, Mobilität und Nachhaltigkeit - sind jetzt alle Bürgerinnen und Bürger gefragt. Die Online-Zukunftswerkstatt „Regionalentwicklung Unterallgäu“ findet am Mittwoch, 9. Februar, von 16 bis 20 Uhr statt. Die Anmeldung ist bis 31. Januar möglich unter https://lag.unterallgaeu.de (Aktuelles - Zukunftswerkstatt), oder per Mail an regionalentwicklung(at)lra.unterallgaeu.de. Die Teilnehmenden erhalten die Zugangsdaten per E-Mail. Mitmachen kann jeder, der eine Projektidee hat - egal, ob ganz konkret oder noch vage, wer Mitstreiter sucht, sein Netzwerk erweitern will oder einfach nur Anregungen und Ideen weitergeben will.

Außerdem sind alle Unterallgäuerinnen und Unterallgäuer aufgerufen, ihre Ideen oder Anliegen kundzutun. Das ist jederzeit möglich unter https://lag.unterallgaeu.de (Aktuelles - Online-Beteiligungsformat) oder per E-Mail an regionalentwicklung@lra.unterallgaeu.de. Auf der Online-Plattform werden außerdem eingereichte Projektideen vorgestellt und können diskutiert werden.

Der Hintergrund: Die Vorbereitungen für die Bewerbung für die LEADER-Förderperiode 2023 bis 2027 laufen auf Hochtouren. Das EU-Programm LEADER fördert innovative und partnerschaftliche Ansätze, um ländliche Regionen wie das Kneippland Unterallgäu zu stärken und zu entwickeln. Zentrale Elemente für eine Förderung sind sektorübergreifende Ansätze, Nachhaltigkeit und eine Beteiligung der Bürger unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“. Die Strategie, die derzeit erarbeitet wird, bildet den Rahmen für eine Entwicklung des Landkreises Unterallgäu - über das Förderprogramm LEADER hinaus. Mit Beteiligung der Bürger entsteht so ein Pool mit möglichen Förderprojekten und Maßnahmen, wie die Region in Zukunft gestaltet werden soll.

Weitere Informationen zur lokalen Aktionsgruppe Kneippland Unterallgäu und zum LEADER-Förderprogramm gibt es unter https://lag.unterallgaeu.de, unter Telefon (08261) 99 56 44 oder per Mail an regionalentwicklung@lra.unterallgaeu.de
Angebot: Gewaltfreie Kommunikation

Am Mittwoch, 2. Februar laden Merrit Gassner und Claudia Kircher vom GFK Netzwerk Allgäu von 18.30 bis 21 Uhr online per Zoom ein zu einem Kreis für mehr Verständigung, Verbindung, Vertrauen und Kooperation jenseits von Meinungsverschiedenheiten.

Lade gerne Menschen dazu ein, die dir am Herzen liegen, mit denen es dir gerade schwer fällt, dich zum Thema Corona auszutauschen, ohne dass sich eure Gemüter erhitzen!

Meldet Euch vorher per E-Mail (merrit.gassner@posteo.de) an.

Mehr Info zum GFK Netzwerk Allgäu:
https://www.gfk-allgaeu.de/
Gemeinsame Erklärung von Nachfahren deutscher Widerstandsfamilien zu den friedlichen Spaziergängen 2022

Seit Wochen kommen hunderttausende Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum bei Spaziergängen zusammen, um gegen die aktuelle Corona-Politik und die damit verbundenen Grundrechtseinschränkungen zu protestieren.

In den Leitmedien wird nach wie vor versucht, diesen aus der Mitte der Gesellschaft entstandenen Protest, in einen „rechten“ Kontext" zu bringen.

Nun haben sich am 27.01.2022 – dem Gedenktag der Opfer der Nationalsozialismus – Angehörige von Anti-Nazi-Widerstandsfamilien mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt.

Die Unterzeichnenden dieser Erklärung: Julian Aicher (Sohn der „Die Weiße-Rose“-Verfasserin Inge Aicher-Scholl und Neffe der Geschwister Scholl) Christian von Lerchenfeld (Verwandter Nachfahre von Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg, geborene von Lerchenfeld).


https://www.youtube.com/watch?v=XjcCi5eibV0
„Wir können von einem Versagen der Wissenschaft sprechen“

Empirie, Evidenz, eine Kultur des Hinterfragens - all das fehlte in der Corona-Krise von Anfang an, sagt der Epidemiologe und IQWiG-Chef Jürgen Windeler. Stattdessen herrschten in Politik und Medien eine blinde Autoritätsgläubigkeit sowie eine selektive Wahrnehmung wissenschaftlicher Studien vor. Wesentliche Daten zum Infektionsgeschehen fehlen bis heute.

Der 1957 geborene Arzt und Epidemiologe Jürgen Windeler leitet seit 2010 das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Ganzer Artikel (Paywall)
https://www.cicero.de/innenpolitik/evidenzbasierte-medizin-corona-krise-wissenschaft-windeler-pharmaindustrie
"Grundrechte heißen Grundrechte, weil sie immer gelten"

Heribert Prantl zählt zu den bekanntesten Publizisten in Deutschland. Er war Richter und Staatsanwalt, bevor er 1988 als politischer Redakteur und Leitartikler zur Süddeutschen Zeitung ging. Er leitete dort 25 Jahre lang das Ressort Innenpolitik. Er kritisierte die Grundrechtseinschränkungen der Regierung scharf.

Letztes Jahr erschien sein Buch "Not und Gebot" - Grundrechte in Quarantäne
WIE MIT ANGST POLITIK GEMACHT WIRD - HERIBERT PRANTL ÜBER DEMOKRATIE IN ZEITEN DER PANDEMIE

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ergreifen Staaten Maßnahmen, die sonst nur in Kriegszeiten denkbar wären. Ohne Parlament werden beispiellose Einschränkungen der Freiheit beschlossen und umgesetzt. Nicht nur Menschen, auch Grundrechte sind in Quarantäne. Not kennt kein Gebot? Falsch! Not braucht das Gebot des Grundgesetzes. Heribert Prantls Buch ist eine Streitschrift für die Grundrechte: Wir müssen uns vor dem Virus schützen, zugleich aber auch vor Schäden am Betriebssystem Demokratie.

Im Jahr 2020 wurde Heribert Prantl als Preisträger des Memminger Freiheitsspreises nominiert.
Die Verleihung soll im Mai 2022 stattfinden.
Memminger Freiheitspreis 1525

Dekan Christoph Schieder, Mitglied der Jury des Freiheitspreises, zu den 12 Bauernartikel aus dem Jahr 1525:

Es ging bei den Forderungen nie um eine absolute Freiheit, sondern um eine verantwortete Freiheit
Eine Freiheit, die man nicht nur für sich selbst beanspruche, sondern die man auch dem anderen zugestehe, dem Andersdenkenden.

Ehrenbürger Herbert Müller, Vorsitzender des Kuratoriums Memminger Freiheitspreis, ruft alle Interessierten, Vereine, Organisationen, Kindergärten und Schulen, Kulturschaffende, Jung und Alt dazu auf, sich mit Freiheit und Pressefreiheit zu befassen und beim Rahmenprogramm der Preisverleihung mitzuwirken.

https://www.memmingen.de/aktuell-presse/nachrichten-und-termine/pressemeldungen/singlenews-presse/news/detail/News/vorbereitungen-fuer-verleihung-des-freiheitspreises-starten.html
#schlechtgealtert

„Wer die Apokalypse zur Basis seines Denkens macht, der schlägt Maßnahmen zu deren Verwirklichung vor.“

Vor genau 2 Jahren war der Corona-Lockdown für den Bayerischen Rundfunk noch ein rechtsradikaler Wunschtraum. Wer vor dem Virus warnte, wurde als rechtextremer Verschwörungstheoretiker bezeichnet.

Nur wenige Wochen später hatte sich die Meinung um 180 Grad gewandelt und beherrscht bis heute das Narrativ derer, die sich auf keinen Diskurs einlassen wollen. Der betreffende Beitrag in der Sendung "quer" vom 30.1.2020 verschwand spurlos aus der Mediathek - laut BR aus "journalistischer Sorgfaltspflicht". Zu finden ist er noch auf Bitchute - einem freien Videoportal, auf dem laut Wikipedia - das soll nicht unerwähnt bleiben - auch rechtsradikale Videos zu finden zu sein sollen.

(Wer sich an der Verlinkung zu dieser Webseite stößt oder dies als Anlass zur Kritik nehmen möchte, der sei daran erinnert, dass ein fauler Apfel in der Kiste nicht unbedingt erforderlich macht, alle Äpfel wegzuschmeißen oder nie wieder Äpfel zu essen. Und nein, der Vergleich mit einem Apfel soll keine Verharmlosung sein - nur ein Sinnbild. Und wer alle seine Sinne beieinander hat, der merkt auch, wenn was nach Scheiße schmeckt.)

Weise Worte zu dieser Thematik findet Gerd Buurmann in der Jüdischen Rundschau.

"Wir sollten Abstand davon nehmen, uns ständig gegenseitig vorzuwerfen, unsachliche Irre mit Psychosen und bösen Absichten zu sein, nur weil wir unterschiedliche Sichtweisen im Umgang mit dem Virus haben. Ob wir die momentane Politik nun unterstützen, beklagen oder kritisieren, wir sollten aufhören, krampfhaft nach rechtsextremen oder linksextremen Spinnern zu suchen, die ähnliche Worte formulieren, nur um dann die andere Meinung in diese Ecke zu stellen und somit den Menschen, dessen Meinung wir nicht teilen, persönlich zu diskreditieren."
Allgemeinverfügung: Montagsspaziergang in Mindelheim erst ab 18.30 Uhr

In der Begründung der Allgemeinverfügung steht: „Insbesondere wurde berücksichtigt, dass die Beschränkung in das Grundrecht auf uneingeschränkte Ausübung der Versammlungsfreiheit eingreift. Dem gegenüber stehen jedoch die schützenswerten Güter Leben und Gesundheit der Teilnehmer selbst, aber auch von Passanten oder unbeteiligten Dritten. Auch im Hinblick auf Art. 12 Grundgesetz wurde den Belangen des Einzelhandels Rechnung getragen, dass die Ausübung der Berufsfreiheit ungestört zu den regulären Öffnungszeiten stattfinden kann.

https://www.landratsamt-unterallgaeu.de/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilung-detail-ansicht/allgemeinverfuegung-montagsspaziergang-in-mindelheim-erst-ab-1830-uhr
Es soll Zeiten gegeben haben, zu denen man sich als Einzelhändler über den Besuch hunderter Menschen in der Stadt gefreut hätte, da ein Mehr an Menschen in der Regel auch zu einem Mehr an Umsatz führt. Ob von dem Umsatz an einem Montagabend kurz vor Ladenschluss, den manche nun durch die Spaziergänge bedroht sehen, wirklich die berufliche Existenz abhängt, scheint bei einem Blick auf die Webcam des Marienplatzes fraglich. Verwunderlich ist auch, dass der Handel die zum Teil unsinnigen und auch verfassungswidrigen Einschränkungen seitens der Politik - wie Lockdown oder 2G - über die letzten zwei Jahre meist widerspruchlos hingenommen hat. Die damit verbundenen Umsatzverluste dürften dabei eine ganz andere Dimension erreicht haben, so dass sich auch hier die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stellt.

Sollten unter den Montagsspaziergängern bisher auch Menschen gewesen sein, die vor Ladenschluss noch Besorgungen erledigt haben oder sich eine Wegzehrung kauften, so könnte sich die Allgemeinverfügung ab heute womöglich negativ auf das Geschäft mancher Einzelhändler auswirken - also genau das Gegenteil des gewünschten Effekts erzielen. Dass man sich damit womöglich Kunden sogar dauerhaft verprellt, scheint man entweder in Kauf zu nehmen oder nicht bedacht zu haben. Das Argument, dass die Spaziergänger den Autoverkehr behindern, sollte man in Zeiten des Klimaschutzes, mit etwas Bedacht in den Mund nehmen.

Kritischen Beobachtern könnte sich der Verdacht aufdrängen, dass das "Recht auf Umsatz" und die damit begründete Verschiebung der Spaziergänge auf 18:30 Uhr lediglich ein willkommener Anlass sind, um seinen Unmut über die Spaziergänger auszudrücken.
Bio-Ring Saatgutmarkt

am Sa. 12. März, 10 – 17 Uhr, in der Dampfsäg, 87776 Sontheim, Westerheimer Str. 10

Auf dem Bio-Ring Saatgutmarkt kann bei ca. 15 Ausstellern Bio-Saatgut und Pflanzen von schmackhaftem Gemüse, Kräutern und Blumen erworben werden. Garantiert ohne Gentechnik und natürlich samenfest – und damit, anders als die inzwischen vorherrschende Hybridsaat, auch von jedem für den eigenen Garten reproduzierbar. Selbst gewonnenes Saatgut zum Tauschen ist willkommen.
🍅🍆🥒🌶🫑🌿
Bio-Jungpflanzenverkauf

- BioOase in Bad Wörishofen

- donnerstags ab 16 Uhr auf dem Wochenmarkt in der Dampfsäg in Sontheim
Frühlingskonzert in St. Georg in Kirch Siebnach(bei Türkheim)
am Mittwoch 11.Mai 19 Uhr

Wir sind seit 3 Jahren auf musikalischer Wanderschaft und gerade auf Heimatbesuch bei Flo`s Eltern im Unterallgäu. Wir teilen an diesem Abend Melodien von unserer Reise und tauchen mit euch in alpenländische Klänge und Frühlingsgegfühle ein.

🌿Lieder und Jodler fürs Herz
🌿in der wunderschönen Kirche St. Georg von Kirch Siebnach
🌿auf Spendenbasis
🌿sei dabei und lass dich berühren von den Klängen

Wir freuen uns auf dich,
Amelie und Flo
Kommt Ihr zur LEGAUDI?