VGK Köln - Verein für Geschichte und Kultur e.V.
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10.8.2025 Große Kölner Hafenrundfahrt

Die große Kölner Hafentour war wunderschön. Die Resonanz aller Teilnehmer war positiv.

#Kölner #hafentour #Resonanz #Teilnehmer

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Nachdem uns der Museumsdienst der Stadt Köln kurzfristig die gebuchte Führung durch das Historische Rathaus Köln aufgrund der Kommunalwahl abgesagt hatte, haben wir nach einem Alternativprogramm gesucht. Wir sind beim Wallraf-Richartz-Museum mit der Führung zum Thema „Im Labor des Museums“ fündig geworden.

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#Führung #Wallraf #Resonanz #Teilnehmer

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Mit einer kleinen Gruppe fanden wir uns im Museum ein. Unsere Führerin, Frau Reichel, erklärte uns gleich am Anfang, dass wir keinen Zutritt zum Labor und in die Werkstätten erhalten, aber im 2. Stock des Museums ein Raum eingerichtet ist, in dem exemplarisch die Arbeitsschritte dargestellt werden. Erst waren wir etwas enttäuscht, hatten wir uns doch vorgestellt, die Arbeitsplätze der Restauratoren genauer in Augenschein nehmen zu können. Aber die Führung und das Anschauungsmaterial war so aussagekräftig und überzeugend, dass wir uns gut in die Arbeitsweise der Malerwerkstätten des 15. Jahrhunderts hineinversetzen konnten.

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#Gruppe #Museum #Führerin #Frau

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Am Altarbild eines unbekannten Künstlers, der heute als Meister des Bartholomäus-Altars bezeichnet wird, studierten wir die Arbeitsabläufe. Der Altar war eine Auftragsarbeit des 72jährigen Kölner Gelehrten Petrus Rinck, der vor seinem Ableben im Jahr 1501 den Maler beauftragt hatte, das Altarbild anzufertigen und im Karthäuserkloster St. Barbara am Lettner des Kreuzaltars anzubringen. Petrus Rinck war Doktor der Rechte und Novize in diesem Kloster. Dargestellt wird die Kreuzigung Christi und zeigt die Trauer der Mutter Jesu, links neben dem Kreuz, sowie die verzweifelte Geste des Apostels Johannes, rechts vom Kreuz, und die schockierte Haltung der Magdalena, direkt hinter dem Kreuz.

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#Altarbild #Meister #Bartholomäus #Arbeitsabläufe

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Für das Altarbild wurde eine baltische Eiche gewählt, die langsam wächst, die besonders stabil ist und sich auch nach der Verzapfung der einzelnen Bretter zu einer sauberen Grundplatte für das Altarbild nicht mehr verformt. Die Grundplatte wurde sauber geschliffen, mit einer Grundierung versiegelt und mit gebröselten Schachtelhalmen erneut geschliffen. Anschließend wurde die Grundplatte mit einer weiteren Schicht bestrichen. Das weiße Material wurde erzeugt, indem man warmen Pferdemist mit etwas Essig und einem Stück Blei über längere Zeit miteinander reagieren ließ, bis sich auf dem Blei eine weiße Schicht bildete, die auf die Grundplatte übertragen wurde. Mit einem Federkiel und Tusche wurde die Vorzeichnung des zukünftigen Bildes gestaltet.

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#Altarbild #Eiche #Verzapfung #Bretter

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Eine weitere transparente Schutzschicht kam auf die Tuschezeichnung, damit sich der Ölfarbe nicht mit der Tuschezeichnung vermischte. Danach wurde das Blattgold vorsichtig mit einem Pinsel aus Dachshaaren und einer Alkohollösung aufgelegt. Anschließend erfolgte die Farbgestaltung, die in mehreren Schichten aufgetragen wurde, um eine entsprechende Bildtiefe zu erreichen. Eine aufwendige Arbeit, die eine Malerwerkstatt über Monate hinweg beschäftigte. Der Rahmen des Altarbildes war ursprünglich farblich marmoriert dargestellt, wurde aber später bei einer Restaurierung mit einer Goldauflage überarbeitet.

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#Schutzschicht #Tuschezeichnung #Ölfarbe #Blattgold

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Unser Verein ist in Köln fest verwurzelt und engagiert sich aktiv in der Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Themen.

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Betrachtet man das Röntgenbild von dem Altarbild, so erkennt man deutlich die Tiefenwirkung in den Mantelfalten und auch im Bildaufbau. Auch kann man auf dem Röntgenbild wunderbar die Holzdübel, die ganz fein und sauber die beiden Bretter verbinden, erkennen.

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#Röntgenbild #Altarbild #Tiefenwirkung #Mantelfalten

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Die Infrarotaufnahme gibt einen anderen Einblick in die einzelnen Schichten des Gemäldes als die Röntgenaufnahme. Hier werden auch die Tuschezeichnungen, die den Bildaufbau vorgegeben haben, wieder sichtbar. Bei der Betrachtung der Infrarot-aufnahme konnten wir feststellen, dass das Skelett, das bei der Tuschezeichnung am unteren rechten Bildteil vorgesehen war, beim fertigen Bild nicht mehr berück-sichtigt wurde.

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Nachdem wir die Gestaltung und die Maltechnik erklärt bekommen haben, durften wir uns auch das Altarbild in der Ausstellung ansehen. Wir betrachteten das Bild mit geschulteren Augen und erkannten auch klarer einzelne Details.

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Direkt gegenüber stand das Altarbild des Thomasaltars, das auch vom Meister des Bartholomäus-Altars gefertigt wurde. In diesem Altarbild lernten wir kleine Details kennen, die uns beim normalen Betrachten gar nicht aufgefallen wären. So zum Beispiel, im linken Flügel des Altarbildes hält Johannes einen Becher in der Hand, in dem kleine Skorpione schwimmen. Oder auf dem rechten Altarflügel ist ganz unten eine Fliege gezeichnet, die sich von einer Spur mit Fliegendreck entfernt. Es war sehr schwierig diese winzigen Details auf den Bildern zu erkennen.

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#Meister #Bartholomäus #Altarbild #Betrachten

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Zum Schluss haben wir uns noch dem Bild „Maria in der Rosenlaube“ von Stefan Lochner gewidmet. Dieses Bild hat eine besondere Ausstrahlungskraft. Das Bild ist das berühmteste mittelalterliche Gemälde des Kölner Museums und ist auch das letzte Bild, das Stefan Lochner in der Zeit von 1440 bis 1442 gemalt hat. Bevor das Blattgold aufgelegt wurde, wurden in die Holzplatte ganz feine Ziselierungen geschlagen, anschließend wurde das Gold poliert. In dem Heiligenschein von Maria sieht man gedrückte Ornamente. Die Halbmonde stellen die mittelalterliche Vorstellung von Astronomie und Theologie dar. Der Heiligenschein wird oben von einem blauen Edelstein zusammengeführt, in dem ein Fensterkreuz eingeschliffen ist.

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In dem Medaillon, das Maria trägt, sieht man ganz fein herausgearbeitet ein Einhorn, das auf die Jungfräulichkeit der Maria hindeutet. Das Bild vermittelt einen Zusammenhang zwischen Mathematik, Musik und Himmelsarchitektur.

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20.09.2025 Führung im Wallraf-Richartz-Museum zum Thema „Im Labor des Museums“
Die Führung im Wallraf-Richartz-Museum bot einen faszinierenden Einblick in die Restaurations- und Maltechniken der alten Meister, insbesondere am Bartholomäus-Altar und am Thomasaltar. Trotz der ursprünglichen Enttäuschung über den fehlenden Zugang zu den Werkstätten konnten die Teilnehmer anhand von Anschauungsmaterial und Erklärungen die komplexen Arbeitsschritte nachvollziehen, vom Holzuntergrund bis zur Vergoldung. Besonderes Augenmerk galt den kunstvollen Details und den wissenschaftlichen Methoden wie Infrarotaufnahmen, die verborgene Elemente sichtbar machten. Das Gemälde „Maria in der Rosenlaube“ von Stefan Lochner beeindruckte mit seiner Symbolik und Verbindung von Kunst, Mathematik und Musik. Die Führung vermittelte zahlreiche interessante Erkenntnisse und schärfte den Blick für die Feinheiten mittelalterlicher Kunstwerke.

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In unserem letzten Gesprächskreis wurde mit Unterstützung des Rechtsanwalts Rainer Schmidt-Lonhardt das Thema Vorsorge besprochen, insbesondere Testament, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Der Vortrag behandelte zunächst die gesetzliche Erbfolge und deren Ordnungssystem anhand konkreter Beispiele. Es wurde erläutert, wie Erbanteile verteilt werden, insbesondere wenn Erben einer Ordnung ausfallen und Erben nachrücken. Zudem wurde auf die Bedeutung des Güterstandes bei Ehepartnern hingewiesen. Im zweiten Teil wurden die Anforderungen an ein handschriftliches sowie ein gemeinschaftliches Testament, insbesondere das Berliner Testament, erklärt, wobei auf Formvorschriften und Gestaltungsmöglichkeiten eingegangen wurde.

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