Tim Kellner
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Morgan Stanley: „Tokenisierte Realwerte erreichen bis 2030 drei bis zehn Billionen Dollar!"

🟠 Die Digital-Asset-Chefin der US-Großbank zeigt sich überzeugt – und berichtet von wachsendem Interesse großer Investoren.

Die Einschätzung:
• Prognose: 3 bis 10 Bio. $ bis 2030 – laut Amy Oldenburg „ohne Frage"
• Heute: Rund 39 Mrd. $ – das wäre ein 77- bis 255-faches Wachstum
• Eigenes: Morgan Stanleys Handel mit tokenisierten Aktien verschiebt sich auf Anfang 2027

📌 Oldenburg spricht von spürbarer „FOMO" unter institutionellen Anlegern – Begeisterung erzeuge weitere Begeisterung.

🔍 #Kryptowährung #Tokenisierung #Banken

👉 Die Prognose ist groß. Der eigene Zeitplan rutscht. Beides gehört zur Wahrheit.
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Moskauer Börse startet Bitcoin-Handel am 1. Dezember

Die Moskauer Börse (MOEX), Russlands größter Handelsplatz, will ab dem 1. Dezember den Handel mit Kryptowerten ermöglichen. Seit Anfang Oktober testet sie das System mit professionellen Marktteilnehmern. Zusätzliche Lizenzen braucht sie dafür nicht. Die Börse zählt rund 40 Millionen Kunden.

Grundlage ist das russische Kryptogesetz, das seit dem 1. September gilt.

Für Privatanleger gelten enge Grenzen: Nicht qualifizierte Investoren dürfen pro Jahr und Vermittler höchstens 300.000 Rubel investieren, rund 3.550 US-Dollar, und nur Bitcoin, Ether und den Stablecoin USDT kaufen. Vorher müssen sie einen Test bestehen.

Zur Einordnung: Das Bezahlen mit Kryptowährungen bleibt in Russland verboten. Auch Sberbank, das größte Kreditinstitut, bereitet eigene Krypto-Dienste vor.
Strategy: „Weitere 250 Bitcoin gekauft – Bestand steigt auf 848.250 BTC!"

🟠 Saylors Firma kauft die dritte Woche in Folge zu – das Tempo hat sich allerdings deutlich verlangsamt.

Die Eckdaten:
• Zukauf: 250 BTC für 21,5 Mio. $ – Schnitt 86.194 $ je Coin
• Bestand: 848.250 BTC – Einstand im Schnitt bei 75.444 $
• Ranking: Platz 1 weltweit – über 4% aller jemals möglichen Bitcoin

📌 Das Tempo sinkt: 1.665 BTC, dann 334, jetzt 250 in drei aufeinanderfolgenden Wochen.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Strategy

👉 Saylor will für immer Nettokäufer bleiben. Die Wochenmengen werden trotzdem kleiner.
Finanzstabilitätsrat warnt: Stablecoins im Krisenfall ungetestet

Der Finanzstabilitätsrat (FSB), das Aufsichtsgremium der G20, sieht bei Stablecoins erhebliche grenzüberschreitende Risiken. Diese seien „unter schwerem Marktstress noch nie getestet" worden. Der Markt umfasst rund 300 Mrd. US-Dollar, zu 99 Prozent an den Dollar gekoppelt.

Besonders problematisch seien Stablecoins, die von mehreren verbundenen Gesellschaften in verschiedenen Ländern ausgegeben werden. Im Krisenfall könnten sich Rückgabeforderungen in einem Land ballen, während die Reserven in einem anderen festsitzen. Der Handel rund um die Uhr verschärfe das Problem.

Der FSB fordert mehr Informationsaustausch zwischen Aufsichtsbehörden und Notfallpläne für den Ausfall eines Emittenten.

Zur Einordnung: Die Empfehlungen sind nicht bindend. Nur 11 von 28 untersuchten Ländern hatten zuletzt einen fertigen Rechtsrahmen.
Standard Chartered: „Verwahrung für Ripples Stablecoin RLUSD in Dubai gestartet!"

🟠 Die britische Großbank baut ihr Krypto-Geschäft weiter aus – und plant, Stablecoins als Sicherheit im Handel nutzbar zu machen.

Was geschehen ist:
• Start: RLUSD**-Verwahrung über die Niederlassung im Finanzzentrum **DIFC in Dubai
• Plan: RLUSD soll bei LMAX als Sicherheit für Handelsgeschäfte dienen
• Prinzip: Die Coins bleiben bei der Bank – an die Handelsplattform wird nur ihr Wert gespiegelt

📌 Die LMAX-Anbindung ist noch nicht live – Tests und Genehmigungen stehen aus.

🔍 #Kryptowährung #Stablecoin #Banken

👉 Die Coins bleiben in der Bank, gehandelt wird trotzdem. Weniger Risiko auf der Plattform.
Strive will 500 Millionen Dollar für Bitcoin einsammeln

Der Bitcoin-Treasury-Konzern Strive (ASST) bringt eine neue Vorzugsaktie namens SATS an den Markt. Geplant ist der Verkauf von 5 Millionen Anteilen zu je 100 US-Dollar, insgesamt 500 Mio. US-Dollar. Das Geld soll vor allem in Bitcoin fließen, daneben in ertragbringende Anlagen oder Aktienrückkäufe.

SATS zahlt eine feste Dividende von 15 Prozent pro Jahr, täglich ausgeschüttet. Die bestehende Vorzugsaktie SATA bietet derzeit variable 13 Prozent. Laut Unternehmensunterlagen sollen 112,5 Mio. US-Dollar als Reserve für 18 Monate Dividenden dienen, rund 387,5 Mio. in Bitcoin fließen.

Zur Einordnung: SATS ist nachrangig gegenüber SATA, wird im Ernstfall also zuletzt bedient. Die höhere Rendite gleicht dieses höhere Risiko aus. Strive hält inzwischen 32.773 BTC.
Bitcoin: „Kurs Richtung 84.000 Dollar – Fed-Vertreter sieht 2027 keine Zinserhöhungen!"

🟠 Aussagen von New Yorks Notenbankchef John Williams schwächen den Dollar und geben Krypto und asiatischen Börsen Auftrieb.

Die Eckdaten:
• Kurs: Bitcoin steigt um 1,5% auf knapp 83.900 $ – Zcash führt mit rund +7%
• Auslöser: Williams hält eine weitere Erhöhung 2026 für möglich – 2027 aber keine mehr
• Ausblick: Die US-Inflationsdaten am Donnerstag entscheiden, ob 85.000 $ in Reichweite kommen

📌 Der Markt preist für 2027 noch 0,5 Prozentpunkte an Erhöhungen ein – Williams' Sicht ist deutlich milder.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Notenbank

👉 Eine Erhöhung noch, dann Pause? Die Inflationszahlen am Donnerstag geben die Antwort.
Coinbase: Bitcoin soll sich jetzt auf Quantencomputer vorbereiten

Coinbase, das rund 5 Prozent aller Bitcoin für institutionelle Kunden verwahrt, fordert, die Umstellung auf quantensichere Verschlüsselung bereits jetzt anzugehen. Künftige Quantencomputer könnten aus öffentlichen Schlüsseln die privaten ableiten und Wallets leeren. Änderungen am Bitcoin-Protokoll dauerten Jahre, man dürfe nicht warten.

Vorgeschlagen werden flexible Adressformate, die neue Signaturverfahren ohne kompletten Umbau aufnehmen können. Denkbar sei zudem eine Übergangslösung, bei der Guthaben wahlweise mit einem klassischen oder einem quantensicheren Schlüssel ausgegeben werden können.

Zur Einordnung: Die heikle Frage verlorener oder seit Satoshis Zeiten ruhender Coins soll getrennt diskutiert werden. Betroffen wären laut Coinbase rund 6,9 Millionen BTC mit offengelegten Schlüsseln.
Standard Chartered: „Bitcoin und Ether direkt übers Bankkonto – für wohlhabende Kunden in den VAE!"

🟠 Die britische Großbank startet ihr erstes Krypto-Handelsangebot für vermögende Privatkunden – ganz ohne separate Wallet.

Was geschehen ist:
• Start: Handel mit Bitcoin und Ether über die SC-Mobile-App – rund um die Uhr, in Dollar oder Dirham
• Modell: Verwahrung und Abwicklung bleiben komplett in der Bank – ein geschlossener Kreislauf
• Zugang: Zunächst nur professionelle Anleger in den VAE, genehmigt von Dubais Aufsicht VARA

📌 Der Haken: Coins lassen sich weder ein- noch auszahlen – eigene Verwahrung ist nicht möglich.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Banken

👉 Bequem wie ein Sparbuch. Aber: Nicht deine Schlüssel, nicht deine Coins.
🟠 US-Inflation: „Teuerung steigt auf 3,7% – Bitcoin fällt unter 82.000 Dollar!"

🟠 Die Septemberdaten fallen heißer aus als erwartet – und bringen weitere Zinserhöhungen der Fed zurück ins Spiel.

Die Eckdaten: • Inflation: 3,7% zum Vorjahr – erwartet waren 3,6%, im August waren es 3,4% • Kernrate: 2,6% ohne Energie und Lebensmittel – ebenfalls über den Prognosen • Zinsen: Chance auf eine Erhöhung am 28. Oktober steigt auf rund 49% – zuvor 23%

📌 Bitcoin verlor rund 2% und rutschte zeitweise unter 82.000 $ – die zehnjährige Rendite sprang um 9 Basispunkte.

🔍 #Bitcoin #Inflation #Notenbank

👉 Vor zwei Wochen schienen die Zinserhöhungen vom Tisch. Jetzt sind sie zurück.
Kraken-Mutter Payward kauft als erstes Kryptounternehmen eine EU-Bank

Payward, der Mutterkonzern der Kryptobörse Kraken, übernimmt die litauische Saldo Bank. Damit wird erstmals ein Kryptounternehmen Eigentümer einer Bank in der EU. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Die digitale Bank verfügt über eine Bilanzsumme von rund 190 Mio. US-Dollar und eine EZB-Banklizenz aus dem Jahr 2021. Sie bietet Festgeld in Litauen, Finnland, Schweden und Deutschland an. Payward will darüber verzinste Einlagen, Kredite, Karten und SEPA-Zahlungen anbieten. Kunden sollen gegen Krypto oder tokenisierte Aktien Kredite aufnehmen können, ohne zu verkaufen.

Zur Einordnung: Der eigentliche Wert liegt in der Lizenz, nicht in der Bilanz. Der Abschluss steht unter Vorbehalt der Aufsicht und wird für 2027 erwartet.
Perpetuals.com: „Ex-FTX-Europa-Chef will tokenisierte US-Aktien a den Start bringen!"

🟠 Das Nasdaq-Unternehmen von Patrick Gruhn ist nach dem Joint Venture von OKX und NYSE-Mutter ICE der zweite Anbieter, der die neue SEC-Ausnahmeregel nutzen will.

Was geschehen ist: • Antrag: Mitteilung an die SEC für einen Handelsplatz für tokenisierte US-Aktien • Regeln: Tokens müssen dieselben Rechte wie Aktien bieten – Dividenden und Stimmrecht • Start: Frühestens Mitte November – nach einer Frist von 30 Tagen

📌 Das Unternehmen ist klein: Rund 1,6 Mio. $ Umsatz standen zuletzt 17,6 Mio. $ Verlust gegenüber.

🔍 #Kryptowährung #Tokenisierung #Aktien

👉 Erst die Wall-Street-Giganten, jetzt die Herausforderer. Das Rennen um tokenisierte Aktien beginnt.
BlackRocks Krypto-Vermögen steigt um 63 Prozent, bleibt aber unter Vorjahr

BlackRock verwaltete Ende September 79,6 Mrd. US-Dollar in digitalen Vermögenswerten, 63 Prozent mehr als Ende Juni mit 48,8 Mrd. Das geht aus den Quartalszahlen des weltgrößten Vermögensverwalters hervor.

Der Anstieg geht überwiegend auf steigende Kurse zurück: 22,9 Mrd. US-Dollar stammen aus Wertzuwächsen, 7,9 Mrd. aus neuen Mitteln. Die Zuflüsse waren dennoch die stärksten seit einem Jahr und machten die Abflüsse von 2,2 Mrd. aus dem ersten Halbjahr mehr als wett.

Zur Einordnung: Trotz der Erholung liegt das Krypto-Vermögen 23 Prozent unter dem Vorjahresstand von fast 104 Mrd. US-Dollar. Das Geschäft hängt damit stark von den Kursen der gehaltenen Coins ab.
CoinDesk: „Gold und Bitcoin gehören ins selbe Depot!"

🟠 Statt Gold oder Bitcoin lautet die Frage: wie viel von beidem – als gemeinsamer Schutz gegen die Geldentwertung.

Die Einschätzung: • Kern: Beide sind Verbündete gegen Entwertung – nicht Konkurrenten • Gold: Notenbanken kaufen es über eine seit Jahrzehnten bestehende Infrastruktur • Bitcoin: Institutionen kaufen über ETFs – auf einer Infrastruktur, die noch im Aufbau ist

📌 Der Dollar verlor in zwei Jahrzehnten rund 40% Kaufkraft – die US-Schulden liegen über 39 Bio. $.

🔍 #Bitcoin #Gold #Geldanlage

👉 Gleiche These, unterschiedliche Schwankung. Entscheidend ist die richtige Gewichtung.
Südkoreas Jeonbuk Bank vergibt erstmals Kredite gegen Bitcoin

Die südkoreanische Jeonbuk Bank vergibt seit dem 12. Oktober Kredite in Won an Unternehmen, die Bitcoin als Sicherheit hinterlegen. Laut lokalen Medien ist es das erste Mal, dass eine Geschäftsbank im Land einen Kredit gegen eine Kryptowährung gewährt. Ein erster Kredit wurde bereits ausgezahlt.

Die Bank verwahrt die Bitcoin nicht selbst, das übernimmt ein lizenzierter externer Verwahrer. Möglich macht das eine Änderung der Vollstreckungsregeln zum 1. Oktober: Bei Zahlungsausfall kann die Bank die Coins per Gerichtsbeschluss versteigern lassen, ohne sie selbst zu übernehmen.

Zur Einordnung: Das Angebot gilt nur für Unternehmen. Kredithöhe, Zinssatz und Beleihungsquote wurden nicht veröffentlicht.
Fibank: „Bulgarische Großbank öffnet Bitcoin für über eine Million Kunden!"

🟠 Die First Investment Bank holt Krypto-Investments direkt in ihre Banking-App – mit einem österreichischen Partner.

Was geschehen ist: • Partner: Bitpanda aus Wien wird alleiniger Anbieter der Krypto-Dienste • Umfang: Bitcoin und weitere Kryptowährungen in der App „My Fibank" für über 1 Mio. Kunden • Start: Geplant für Anfang 2027 – unter den Regeln der EU-Verordnung MiCA

📌 Seit Juli 2026 brauchen Krypto-Anbieter in der EU eine MiCA-Lizenz – Banken setzen daher auf lizenzierte Partner.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Banken

👉 Bitcoin kommt dorthin, wo die Kunden schon sind: in die Banking-App.
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Peoples-Reserve-Gründer: Bitcoin als Sicherheit ist die „Killer-App"

CJ Konstantinos, Gründer des US-Anbieters Peoples Reserve, sieht Bitcoin als reifende Anlageklasse, die sich ähnlich wie der Immobilienmarkt entwickeln könnte. „Erstklassige Sicherheit ist die Killer-App, der entscheidende Anwendungsfall für Bitcoin. Kein anderer Vermögenswert der Welt kann da mithalten."

Sein Argument: Das feste, nicht verwässerbare Angebot mache Bitcoin zu einer besonders verlässlichen Kreditsicherheit. Ähnlich wie Immobilien könne Bitcoin so zur Grundlage für Kredite und Hypotheken werden, ohne dass Besitzer verkaufen müssen.

Zur Einordnung: Peoples Reserve verdient genau damit Geld. Das Unternehmen bietet Hypotheken an, bei denen Bitcoin als zusätzliche Sicherheit hinterlegt wird. Konstantinos ist damit Partei.
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Michael Saylor: „Der KI-Gegenwind für Bitcoin lässt nach!"

🟠 Der Strategy-Gründer sieht das Ende der Phase, in der der KI-Boom Kapital von Bitcoin abgezogen hat.

Seine Einschätzung: • Boden: Bitcoin habe knapp unter 60.000 $ seinen Tiefpunkt erreicht • These: KI entwerte arbeitsintensive Unternehmen – Kapital fließe in knappe Werte wie Gold und Bitcoin • Ziel: Rückkehr über 100.000 $ – einen Zeitraum nennt er nicht

📌 Bloomberg hielt dagegen: Von dieser Umschichtung sei bei Bitcoin, rund 30% unter dem Rekord, noch wenig zu sehen.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #KI

👉 Saylor sagt die Wende seit Juni voraus. Am Freitag folgt mit der MSCI-Entscheidung der nächste Test.
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Wellington-Altus-Stratege: Bitcoin steht vor einem „Generationen-Superzyklus"

James Thorne, Chefmarktstratege des kanadischen Vermögensverwalters Wellington-Altus, sieht Bitcoin am Beginn eines langfristigen Aufwärtszyklus. „Ich kann nicht glauben, dass es immer noch Leute gibt, die das Ding zwischen 83.000 und 86.000 Dollar hin und her schieben", so Thorne. „Wohin geht es? Das weiß nur Gott, aber es geht nach Norden."

Seine Begründung: Die Korrektur nach dem Hoch von 2025 habe am steigenden 200-Wochen-Durchschnitt gehalten, die mittelfristigen Trends drehten seit dem Junitief nach oben. Zudem werde Bitcoin durch Stablecoin-Gesetze und Tokenisierung zunehmend Teil der Finanzinfrastruktur.

Zur Einordnung: Es handelt sich um eine charttechnische und makroökonomische Einschätzung, nicht um eine Gewissheit.
Kommentar: Die Wall Street wartet nicht mehr auf den Kongress

Nach dem Scheitern des CLARITY Act im September setzen Finanzunternehmen ihre eigenen Standards für Kryptowerte. Das ist die These eines CoinDesk-Kommentars von Eric Soufer vom Beratungshaus Tusk Strategies. „Die Leute, die der Arbeit am nächsten sind, warten nicht auf den Kongress."

Ein Merkmal: Frühe Kryptofirmen bündelten Handel, Verwahrung und Abwicklung unter einem Dach. Etablierte Häuser trennen diese Funktionen nun, wie in der klassischen Finanzwelt. Für Berater heißt das: Compliance ist ein echter Kostenfaktor, und wer sie gut managt, verschafft sich einen Vorteil.

Ein Branchenvertreter erwartet, dass man in drei Jahren das Wort „Krypto" kaum noch verwenden werde, weil tokenisierte Staatsanleihen und Geldmarktfonds alltäglich würden.

Zur Einordnung: Es handelt sich um einen Meinungsbeitrag.