Tim Kellner
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Umfrage: 70% der Deutschen haben kein Vertrauen in Bundeswehr 😬

Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen nicht glaubt, dass die Bundeswehr in der Lage sei, das Land zu verteidigen. Deutschland verzeichnete unter den sieben untersuchten Ländern das niedrigste Vertrauensniveau.

Obwohl 40% der Befragten der Meinung sind, Deutschland gebe zu wenig für Verteidigung aus, lehnen 77% eine Steuererhöhung zur Finanzierung der Verteidigungsausgaben ab.
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Wenn Satire auf einmal die Wahrheit spricht… 😆

Endlich einer, der die richtigen Fragen an Merz stellt. Doch der Kanzler schlägt in die Flucht. Mittlerweile ist schweigen wohl seine beste Option ...😏
🇨🇭 AMINA Bank: „Schweizer Krypto-Bank prüft Börsengang – Cantor berät!"

🟠 Die FINMA-regulierte Digital-Asset-Bank aus der Schweiz lotet den Weg an die öffentlichen Märkte aus – begleitet von der Wall-Street-Firma Cantor Fitzgerald.

Was bekannt wurde:
• Berater: Cantor Fitzgerald prüft mögliche Wege an die Börse
• Struktur: Statt SPAC favorisiert man derzeit eine Rückwärtsübernahme
• Wachstum: 69% Umsatzplus 2024 – Expansion nach Abu Dhabi, Hongkong und Indien

📌 Entschieden ist noch nichts – die Bank betont, ihr Fokus liege zunächst auf frischem Wachstumskapital.

🔍 #Kryptowährung #Schweiz #Börsengang

👉 Erst Bitcoin Suisse nach Europa. Jetzt AMINA an die Börse. Die Schweiz bleibt Vorreiter.
Fanatics kauft regulierte Börse für Prognosemärkte

Der US-Sportkonzern Fanatics steigt tiefer in das Geschäft mit Prognosemärkten (Prediction Markets) ein. Das Unternehmen übernimmt von der BGC Group die Water Street Labs sowie das CX Clearinghouse – beide von der US-Aufsicht CFTC registriert. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Damit kontrolliert Fanatics erstmals seine eigene Infrastruktur: Es kann Event-Kontrakte künftig selbst listen und abwickeln, statt auf externe Partner angewiesen zu sein.

Fanatics Markets startete im Dezember 2025 und ist derzeit in 23 US-Bundesstaaten und vier Territorien verfügbar.

Der Sektor boomt: Angetrieben von Kalshi und Polymarket wetten Anleger auf Wahlen, Inflation und Sportergebnisse. Analysten erwarten bis 2030 Volumina von bis zu 1 Billion US-Dollar. Auch Coinbase, Robinhood, DraftKings und FanDuel drängen in den Markt.
🟠 Erklärt: „Was sind eigentlich Perps – und warum sind sie so beliebt?"

🟠 Perpetual-Futures gehören zu den meistgehandelten Finanzprodukten der Welt – hier das Wichtigste in Kürze.

So funktionieren sie:
• Laufzeit: Kein Verfallsdatum – Position beliebig lange haltbar
• Mechanik: Eine Funding-Rate hält den Preis nahe am Spotkurs
• Ursprung: Gestartet 2015 auf BitMEX – heute globaler Standard

📌 Hoher Hebel bedeutet hohe Chancen – aber ebenso hohe Verlustrisiken.

🔍 #Kryptowährung #Derivate #Wissen

👉 Erst verstehen. Dann handeln. Nie umgekehrt.
Krypto-Plattform Uphold streicht 17 % der Stellen

Die Handelsplattform Uphold hat rund 17 % ihrer weltweiten Belegschaft abgebaut – insgesamt 85 Personen, darunter Festangestellte und Freelancer. Grund ist laut Unternehmen eine strategische Verlagerung hin zum schnell wachsenden Geschäft mit Firmenkunden.

Hintergrund ist die schwache Aktivität im Privatkundenhandel: Die gesamte Kryptomarktkapitalisierung fiel zum Ende des zweiten Quartals auf rund 2,1 Billionen US-Dollar – das dritte Minusquartal in Folge. Allein aus US-Bitcoin-ETFs flossen im Mai und Juni 6,9 Mrd. US-Dollar ab.

Uphold betont, keine Büros zu schließen. Das Enterprise-Geschäft – Banken, Fintechs und Broker können Krypto-Dienste per Schnittstelle einbinden – wachse dagegen weiter. Die Pläne für die Privatkunden-App (US-Aktien, tokenisierte Wertpapiere, Prognosemärkte) bleiben bestehen.
🟠 Marktbericht: „90-Billionen-Markt erreicht die Wall Street – Banken zögern!"

🟠 Regulierte Perpetual-Futures kommen offiziell in die USA – doch die Großbanken halten sich zurück.

Wer wie reagiert:
• Vorreiter: Handelsfirmen und Krypto-Börsen kämpfen um Privatanleger
• Zurückhaltung: Banken warten auf Liquidität, Regeln und Infrastruktur
• Dimension: Perps machen rund 75% des Krypto-Handelsvolumens aus

📌 Der größte Handelsmarkt der Krypto-Welt betritt die regulierte US-Bühne.

🔍 #Kryptowährung #Derivate #Börse

👉 Die Schnellen greifen zu. Die Großen warten. So beginnt jeder Markt.
US-Senat vertagt CLARITY Act – andere Vorhaben haben Vorrang

Der US-Senat schiebt das Krypto-Gesetz CLARITY Act vorerst auf. Mehrheitsführer John Thune räumt zunächst einem Paket von Personalnominierungen sowie einem Russland-Sanktionsgesetz Vorrang ein.

Der Grund ist prozeduraler Natur: Die Senatsregeln erlauben in der Regel nur die Behandlung eines umstrittenen Gesetzes zur selben Zeit. Jeder Verfahrensschritt kostet Tage.

Hinzu kommt die Trauerfeier für den verstorbenen Senator Lindsey Graham, die den Senat Dienstag und Mittwoch beansprucht.
Zur Einordnung: Bis zur Sommerpause ab dem 8.

August bleibt kaum Zeit. Thune erklärte, er hoffe weiterhin auf eine Behandlung vor der Pause – man müsse aber „sehen, wo die Stimmen sind”. Ungeklärt bleiben vor allem die Ethik-Regeln. Scheitert das Zeitfenster, sinken die Chancen auf eine Verabschiedung im Jahr 2026 deutlich.
🟠 Marktbericht: „Bitcoin erholt sich – Nasdaq-Futures unter Druck!"

🟠 Ein klarer Risk-off-Tag an den Märkten – doch Bitcoin hält sich sichtbar besser als Aktien.

Die Lage im Überblick:
• Bitcoin: Erholung von den Tiefs der asiatischen Sitzung
• Nasdaq: Futures weiter unter Druck – Tech-Werte schwach
• Vergleich: BTC stabiler als Nasdaq und Asiens Börsen

📌 Bitcoin zeigt relative Stärke, während Aktien weiter nachgeben.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Aktienmarkt

👉 Aktien fallen. Bitcoin hält. Stärke zeigt sich in schwachen Phasen.
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SEC überprüft Nasdaq-Zulassung für Bitcoin-Optionen nach CME-Einspruch

Die US-Börsenaufsicht SEC hat ihre Genehmigung für Nasdaqs bar abgerechnete Bitcoin-Index-Optionen (Ticker: QBTC) vorerst ausgesetzt und wird die Entscheidung neu prüfen. Auslöser ist ein Einspruch der Terminbörse CME Group.

Deren Argument: Bitcoin gilt in den USA als Rohstoff (Commodity) – Optionen auf seinen Wert fielen damit in die alleinige Zuständigkeit der CFTC, nicht der SEC. Bekäme die CME recht, hätte die SEC gar keine Befugnis zur Genehmigung; Nasdaq müsste sich als CFTC-regulierte Börse registrieren.

Kommentare sind bis zum 24. August möglich. Der Fall zeigt exemplarisch den Zuständigkeitsstreit, den der CLARITY Act beenden soll.
🟠 Banca d'Italia: „Stablecoins sind bei Überweisungen nicht automatisch günstiger!"

🟠 Forscher verschickten echtes Geld über zehn Korridore – das Ergebnis widerlegt ein beliebtes Krypto-Versprechen.

Die Ergebnisse:
• Kosten: Zwischen 0,3% und fast 9% – je nach Korridor
• Ursache: Die Blockchain kostet nur 0,4% – der Rest sind Ein- und Auszahlung
• Vergleich: Nur in drei von sieben Fällen günstiger als Wise

📌 Nicht die Technik ist teuer – sondern der Weg in und aus dem Fiat-System.

🔍 #Kryptowährung #Stablecoin #Überweisung

👉 Die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Hier ist es Fiat.
Tokenisierte Aktien: Handelsvolumen springt 288 % – doch ein Token dominiert

Der Handel mit tokenisierten Aktien ist im Juli um 288 % gesprungen. Der Großteil des Zuwachses geht allerdings auf einen einzigen Token zurück: QQQB, die tokenisierte Version des Nasdaq-100-ETFs von Invesco.

Ohne QQQB läge das Julivolumen bei rund 2,03 Mrd. US-Dollar – und damit etwa 30 % unter dem Juniwert.

Zur Einordnung: Der Boom bei tokenisierten Aktien ist real, aber bislang stark konzentriert.

Die Marktkapitalisierung erreichte im Juli mit rund 2,3 Mrd. US-Dollar ein Rekordhoch. Ein breites Wachstum über viele Titel hinweg steht jedoch noch aus.
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🟠 Ex-Barclays-CEO: „Der Clarity Act ist vor allem gut für die Großbanken!"

🟠 Der frühere Chef der britischen Großbank sieht die etablierten Institute als größte Gewinner der neuen US-Krypto-Regeln.

Seine Einschätzung:
• Gewinner: Die größten und erfolgreichsten Banken profitieren am meisten
• Innovation: Niemand investiere derzeit mehr in Innovation als die Banken
• Folge: Regulierung stärkt die Etablierten – nicht die Herausforderer

📌 Ein Muster zeigt sich: Klare Regeln nützen zuerst denen, die sie erfüllen können.

🔍 #Kryptowährung #Regulierung #Banken

👉 Klarheit hilft allen. Den Großen hilft sie zuerst.
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Fun-CEO: Krypto-Zahlungen brauchen künftig weder On-Ramps noch Bridges

Klassische Krypto-Infrastruktur wie separate On-Ramps und Blockchain-Bridges werde verschwinden, sagt Alex Fine, CEO des Zahlungsdienstleisters Fun. Stattdessen würden Anwendungen Zahlungen direkt einbetten und die Blockchain-Komplexität für Nutzer unsichtbar machen.

„Das Zeitalter der On-Ramps wird völlig vorbei sein – und das der externen Bridging-Seiten ebenso”, so Fine gegenüber CoinDesk. „Niemand will eine Bridge nutzen, nur um eine Bridge zu nutzen. Die Leute wollen eine Anwendung nutzen.”

Fun wickelt Zahlungen für Polymarket, Lighter und Aave ab – nach eigenen Angaben über 3 Mrd. US-Dollar monatlich. Die genannten Verbesserungsraten stammen allerdings vom Unternehmen selbst.
🟠 Spark: „App abgeschaltet – jetzt heimlicher Motor hinter großen Fintechs!"

🟠 Statt eigene Kunden zu gewinnen, liefert die DeFi-Plattform nun Liquidität und Rendite an Apps, die Millionen bereits nutzen.

Der Strategiewechsel:
• Umsatz: Von 80 Mio. $ auf 20 Mio. $ im Bärenmarkt gefallen
• Neuausrichtung: Consumer-App eingestellt – Fokus komplett auf B2B
• Wachstum: OTC-Kredite bei 260 Mio. $ – Ziel 1 Mrd. $ bis Jahresende

📌 Robinhood leitet Kundengelder bereits über solche Vaults – ohne dass Nutzer es merken.

🔍 #Kryptowährung #DeFi #Fintech

👉 Die Marke verschwindet. Die Technik bleibt. So überlebt man einen Bärenmarkt.
Countdown für den CLARITY Act: Senat geht in einer Woche in die Sommerpause

Der US-Senat verabschiedet sich in einer Woche (7. August) in die Sommerpause – für die verbleibenden Vorhaben bleibt kaum Zeit. Das Schicksal des Krypto-Gesetzes CLARITY Act zählt zu den offenen Punkten.

Der Stand: Bis zum 31. Juli wurde noch nicht einmal ein „Motion to Proceed” eingereicht – der erste zwingende Verfahrensschritt, um das Gesetz überhaupt ins Plenum zu bringen.

Die Branche hofft nun auf eine Verfahrensabstimmung in dieser Woche, die eine Verabschiedung nach der Rückkehr des Senats im September ermöglichen würde. Mehrheitsführer Thune räumt anderen Vorhaben Vorrang ein.
🟠 Strategy: „Saylors Firma beobachtet jetzt Bitcoins 200-Wochen-Durchschnitt!"

🟠 Strategy richtet den Blick auf eine der wichtigsten Langzeit-Unterstützungen im Bitcoin-Chart.

Worum es geht:
• Fokus: Der 200-Wochen-Durchschnitt gilt als zentrale Langzeit-Marke
• Historie: Bitcoin hat dieses Niveau über Jahre hinweg meist respektiert
• Kontext: Erst kürzlich fiel der Kurs erstmals seit vier Jahren darunter

📌 Selbst der größte Halter der Welt schaut derzeit genau auf diese eine Linie.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Chartanalyse

👉 Eine Linie. Vier Jahre Geschichte. Jetzt schaut auch Saylor hin.
🟠 Robinhood: „Britische Krypto-Zulassung erhalten – kurz vor der neuen Regulierung!"

🟠 Der US-Broker sichert sich die FCA-Registrierung, bevor Großbritannien sein neues Regelwerk startet.

Die Eckdaten:
• Zulassung: Seit 31. Juli auf der FCA-Liste registrierter Krypto-Firmen
• Timing: Kurz vor dem Start des neuen britischen Regulierungsregimes
• Bedeutung: Zugang zu einem der größten Finanzmärkte Europas gesichert

📌 Wer früh die Lizenz hat, startet im neuen System mit klarem Vorsprung.

🔍 #Kryptowährung #Regulierung #Großbritannien

👉 Erst die Lizenz. Dann der Markt. Wer wartet, verliert Zeit.
Bitcoin-Futures: Renditen kollabieren – jetzt unter US-Staatsanleihen

Der einst lukrative „Carry Trade” mit Bitcoin-Futures hat seinen Reiz verloren. Während des Bullenmarkts 2021 warf die Strategie über 20 % ab – heute sind es nur noch rund 3 %.

Zweijährige US-Staatsanleihen bringen im Schnitt 3,8 %. Seit Februar liegen die Futures-Renditen jeden Monat darunter.
Die Strategie funktionierte so: Anleger kauften einen Spot-Bitcoin-ETF und verkauften gleichzeitig Futures, um die Preisdifferenz einzustreichen – richtungsunabhängig.

Zur Einordnung: Der Renditeverfall ist kein Schwächezeichen, sondern ein Reifezeichen. Schrumpfende Ineffizienzen bedeuten engere Spreads, bessere Liquidität und einfacheres Absichern – aber eben auch weniger Arbitragechancen.
🟠 ARP Digital: „Bitcoin-Schwäche ist Teilnahmemangel – keine Panikverkäufe!"

🟠 Analyst Yusuf Fakhro sieht keinen Ausverkauf, sondern schlicht fehlende Marktteilnehmer.

Was die Daten zeigen:
• ETFs: Zuflüsse zuletzt wieder negativ – Nachfrage lässt nach
• CME: Offene Positionen zurück auf dem Niveau von 2023
• Strategy: Fünfte Woche ohne Zukauf – der größte Käufer pausiert

📌 Dünne Umsätze bewegen Kurse stärker – nicht jeder Rückgang ist erzwungener Verkauf.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Marktanalyse

👉 Kein Zwang. Kein Panik. Nur Stille. Auch das geht vorüber.
Bithumb peilt Börsengang für 2028 an

Die südkoreanische Kryptobörse Bithumb bereitet nach einer umfassenden internen Umstrukturierung einen Börsengang für 2028 vor.

Bis Ende 2026 sollen die internen Kontrollen verbessert und die Bilanzierung auf den internationalen Standard K-IFRS umgestellt werden. Der Antrag auf eine vorläufige Zulassungsprüfung ist für 2027 geplant. Der Handelsplatz steht noch nicht fest – im Gespräch waren zuletzt der Kosdaq in Seoul und die Nasdaq.

Hintergrund ist ein schwerer Zwischenfall im Februar: Ein Buchungsfehler über rund 43 Mrd. US-Dollar löste eine Untersuchung der Finanzaufsicht sowie eine Millionenstrafe aus.

Bithumb betont, der Zeitplan könne sich je nach Marktlage und Prüfungsdauer verschieben.