Frankreichs 30-jährige Anleiherendite auf höchstem Stand seit 2008
Die Rendite französischer 30-jähriger Staatsanleihen ist auf rund 4,69 % geklettert – den höchsten Stand seit 2008. Von nahezu null Prozent in den Jahren 2019–2021 hat sie sich damit vervielfacht.
Hintergrund sind wachsende Zweifel an der Schuldentragfähigkeit: Frankreichs Staatsverschuldung liegt bei 118 % des BIP, das Defizit bei fast 6 %.
Besonders alarmierend: Frankreich zahlt inzwischen höhere Zinsen als Italien – obwohl dessen Schuldenquote mit rund 135 % deutlich höher liegt. Seit Einführung des Euro war das nie der Fall. Analysten warnen vor Risiken für die Finanzstabilität der gesamten Eurozone.
Die Rendite französischer 30-jähriger Staatsanleihen ist auf rund 4,69 % geklettert – den höchsten Stand seit 2008. Von nahezu null Prozent in den Jahren 2019–2021 hat sie sich damit vervielfacht.
Hintergrund sind wachsende Zweifel an der Schuldentragfähigkeit: Frankreichs Staatsverschuldung liegt bei 118 % des BIP, das Defizit bei fast 6 %.
Besonders alarmierend: Frankreich zahlt inzwischen höhere Zinsen als Italien – obwohl dessen Schuldenquote mit rund 135 % deutlich höher liegt. Seit Einführung des Euro war das nie der Fall. Analysten warnen vor Risiken für die Finanzstabilität der gesamten Eurozone.
Extreme Sorglosigkeit am US-Aktienmarkt 🚩
Die Absicherungsnachfrage am US-Optionsmarkt ist auf ein historisches Tief gefallen. Der „Skew” bei S&P-500-Einzelaktien – ein Maß dafür, wie viel Anleger für Schutz gegen fallende Kurse zahlen – liegt bei nur noch 0,71. Zum Vergleich: Der Zehnjahresschnitt beträgt 12,13, im Crash 2020 waren es 33,68.
Übersetzt: Praktisch niemand sichert sich mehr gegen einen Absturz ab. Historisch ist das ein Warnsignal, kein Kaufsignal.
Passend dazu warnte Präsident Trump öffentlich davor, auf fallende Kurse zu setzen.
Bemerkenswert ist zugleich, was die Profis tun: BlackRock hat seine Positionen in KI-Aktien leicht reduziert.
Die Absicherungsnachfrage am US-Optionsmarkt ist auf ein historisches Tief gefallen. Der „Skew” bei S&P-500-Einzelaktien – ein Maß dafür, wie viel Anleger für Schutz gegen fallende Kurse zahlen – liegt bei nur noch 0,71. Zum Vergleich: Der Zehnjahresschnitt beträgt 12,13, im Crash 2020 waren es 33,68.
Übersetzt: Praktisch niemand sichert sich mehr gegen einen Absturz ab. Historisch ist das ein Warnsignal, kein Kaufsignal.
Passend dazu warnte Präsident Trump öffentlich davor, auf fallende Kurse zu setzen.
Bemerkenswert ist zugleich, was die Profis tun: BlackRock hat seine Positionen in KI-Aktien leicht reduziert.
Stablecoins werden zum wichtigsten Wachstumstreiber im Kryptomarkt
Laut Binance Research entwickeln sich Stablecoins zunehmend zum zentralen Wachstumsmotor der Kryptobranche.
Die Zahlen sind bemerkenswert: An Wochenenden werden rund 76 Milliarden US-Dollar in Stablecoins transferiert – im Schnitt 38 Milliarden pro Tag. Das entspricht fast dem täglichen Zahlungsvolumen von Visa (rund 40 Mrd.).
Auch das Anlegerverhalten hat sich gewandelt: Rund 30 % der Krypto-Nutzer halten heute mehr als die Hälfte ihres Portfolios in Stablecoins – 2020 waren es nur 4 %. Ein Grund sind die Renditen: On-Chain sind 2 bis 4 % möglich, US-Sparkonten bringen im Schnitt nur 0,38 %.
Der Stablecoin-Markt ist inzwischen auf rund 305 Milliarden US-Dollar angewachsen.
Laut Binance Research entwickeln sich Stablecoins zunehmend zum zentralen Wachstumsmotor der Kryptobranche.
Die Zahlen sind bemerkenswert: An Wochenenden werden rund 76 Milliarden US-Dollar in Stablecoins transferiert – im Schnitt 38 Milliarden pro Tag. Das entspricht fast dem täglichen Zahlungsvolumen von Visa (rund 40 Mrd.).
Auch das Anlegerverhalten hat sich gewandelt: Rund 30 % der Krypto-Nutzer halten heute mehr als die Hälfte ihres Portfolios in Stablecoins – 2020 waren es nur 4 %. Ein Grund sind die Renditen: On-Chain sind 2 bis 4 % möglich, US-Sparkonten bringen im Schnitt nur 0,38 %.
Der Stablecoin-Markt ist inzwischen auf rund 305 Milliarden US-Dollar angewachsen.
Wal-Aktivität: Diese Token stehen bei Großanlegern im Fokus 🐋
Eine Auswertung von Santiment zeigt, bei welchen Token die Großtransaktionen (über 100.000 US-Dollar) in den vergangenen sieben Tagen am stärksten zugenommen haben.
An der Spitze steht Decentraland (MANA) mit +833 %, gefolgt von Pendle (+800 %), USAT (+400 %), Dai (+400 %), Telcoin (+350 %) und Virtuals Protocol (+300 %).
Auffällig: Gleich vier der zehn Spitzenreiter sind Stablecoins. Großanleger verschieben offenbar erhebliche Summen in wertstabile Coins.
Zur Einordnung: Steigende Wal-Aktivität ist kein automatisches Kaufsignal – sie kann auch auf Umschichtungen oder Verkaufsvorbereitungen hindeuten.
Eine Auswertung von Santiment zeigt, bei welchen Token die Großtransaktionen (über 100.000 US-Dollar) in den vergangenen sieben Tagen am stärksten zugenommen haben.
An der Spitze steht Decentraland (MANA) mit +833 %, gefolgt von Pendle (+800 %), USAT (+400 %), Dai (+400 %), Telcoin (+350 %) und Virtuals Protocol (+300 %).
Auffällig: Gleich vier der zehn Spitzenreiter sind Stablecoins. Großanleger verschieben offenbar erhebliche Summen in wertstabile Coins.
Zur Einordnung: Steigende Wal-Aktivität ist kein automatisches Kaufsignal – sie kann auch auf Umschichtungen oder Verkaufsvorbereitungen hindeuten.
Deutschland finanziert 50.000 Angriffsdrohnen für die Ukraine
Deutschland finanziert die Lieferung von 50.000 Angriffsdrohnen an die Ukraine – im Wert von rund 90 Millionen Euro. Das berichtet Reuters unter Berufung auf eine Quelle.
Es ist einer der größten bekannten Drohnen-Aufträge eines westlichen Staates für die Ukraine.
Es handelt sich um FPV-Drohnen vom Typ „Shrike” des ukrainischen Herstellers SkyFall, ausgestattet mit US-Software (Auterion), die bewegliche Ziele autonom verfolgt. Ein Teil ist bereits geliefert, der Rest folgt bis Ende 2026.
Zur Einordnung: Offiziell bestätigt ist der Deal nicht – die Verteidigungsministerien beider Länder lehnten eine Stellungnahme ab.
Deutschland finanziert die Lieferung von 50.000 Angriffsdrohnen an die Ukraine – im Wert von rund 90 Millionen Euro. Das berichtet Reuters unter Berufung auf eine Quelle.
Es ist einer der größten bekannten Drohnen-Aufträge eines westlichen Staates für die Ukraine.
Es handelt sich um FPV-Drohnen vom Typ „Shrike” des ukrainischen Herstellers SkyFall, ausgestattet mit US-Software (Auterion), die bewegliche Ziele autonom verfolgt. Ein Teil ist bereits geliefert, der Rest folgt bis Ende 2026.
Zur Einordnung: Offiziell bestätigt ist der Deal nicht – die Verteidigungsministerien beider Länder lehnten eine Stellungnahme ab.
Fidelity-Modell: Bitcoin in der Akkumulationsphase – möglicher Boden bei 56.500 Dollar
Das hauseigene „Power-Law”-Modell von Fidelity verortet Bitcoin aktuell in der „Akkumulationsphase”. Als möglichen letzten Rücksetzer nennen die Analysten rund 56.500 US-Dollar.
Aktuell notiert BTC bei rund 62.685 US-Dollar – die untere Unterstützungslinie des Modells liegt bei 56.488 US-Dollar. Die Indikatoren (Bitcoin im Verhältnis zum Modell und zum Goldpreis) sind tief überverkauft – vergleichbare Werte gab es zuletzt a den Zyklustiefs 2014/15 und 2022.
Zur Einordnung: Das Modell deutet darauf hin, dass Bitcoin näher am Boden als am Top ist – eine Gewissheit ist das aber nicht.
Das hauseigene „Power-Law”-Modell von Fidelity verortet Bitcoin aktuell in der „Akkumulationsphase”. Als möglichen letzten Rücksetzer nennen die Analysten rund 56.500 US-Dollar.
Aktuell notiert BTC bei rund 62.685 US-Dollar – die untere Unterstützungslinie des Modells liegt bei 56.488 US-Dollar. Die Indikatoren (Bitcoin im Verhältnis zum Modell und zum Goldpreis) sind tief überverkauft – vergleichbare Werte gab es zuletzt a den Zyklustiefs 2014/15 und 2022.
Zur Einordnung: Das Modell deutet darauf hin, dass Bitcoin näher am Boden als am Top ist – eine Gewissheit ist das aber nicht.
Bitwise: Institutionelle Anleger gespalten – aber die Stimmung hat sich gewandelt
Laut Bitwise teilen sich die institutionellen Bitcoin-Anleger in zwei Lager: Langjährige Investoren werten die Korrektur als „Geschenk”, um günstiger zuzukaufen. Andere warten noch ab – vor allem auf mehr regulatorische Klarheit durch den CLARITY Act.
Bemerkenswert ist der Stimmungswandel. Bitwise-Stratege Juan Leon: „2022 fragten die Kunden, ob Krypto überlebt. 2026 fragen sie nach Einstiegspunkten und Positionsgrößen.”
Der aktuelle Rückgang sei zudem der „mildeste strukturelle Bärenmarkt” der Geschichte – ein Minus von rund 50 %, gegenüber 78 % (2022) und 84 % (2018). Im Fokus steht also nicht mehr das Überleben, sondern strategische Akkumulation.
Laut Bitwise teilen sich die institutionellen Bitcoin-Anleger in zwei Lager: Langjährige Investoren werten die Korrektur als „Geschenk”, um günstiger zuzukaufen. Andere warten noch ab – vor allem auf mehr regulatorische Klarheit durch den CLARITY Act.
Bemerkenswert ist der Stimmungswandel. Bitwise-Stratege Juan Leon: „2022 fragten die Kunden, ob Krypto überlebt. 2026 fragen sie nach Einstiegspunkten und Positionsgrößen.”
Der aktuelle Rückgang sei zudem der „mildeste strukturelle Bärenmarkt” der Geschichte – ein Minus von rund 50 %, gegenüber 78 % (2022) und 84 % (2018). Im Fokus steht also nicht mehr das Überleben, sondern strategische Akkumulation.
Bitcoin: Coinbase-Premium bleibt negativ – aber Verkaufsdruck lässt nach
Der Coinbase-Premium verharrt im negativen Bereich – ein Zeichen für anhaltenden Verkaufsdruck von US- und institutionellen Anlegern. Laut CryptoQuant verringert sich dieser negative Wert nun aber die zweite Woche in Folge.
Zur Einordnung: Der Premium misst, ob Bitcoin auf der US-Börse Coinbase teurer (positiv) oder günstiger (negativ) gehandelt wird als auf Binance. Negativ heißt: US-Anleger verkaufen eher.
Die flacher werdenden roten Ausschläge signalisieren, dass der Verkaufsdruck nachlässt – ein vorsichtiger Hinweis auf Stabilisierung. Für eine Trendwende ist es aber zu früh: Solange der Premium negativ bleibt, überwiegt die Verkaufsbereitschaft.
Der Coinbase-Premium verharrt im negativen Bereich – ein Zeichen für anhaltenden Verkaufsdruck von US- und institutionellen Anlegern. Laut CryptoQuant verringert sich dieser negative Wert nun aber die zweite Woche in Folge.
Zur Einordnung: Der Premium misst, ob Bitcoin auf der US-Börse Coinbase teurer (positiv) oder günstiger (negativ) gehandelt wird als auf Binance. Negativ heißt: US-Anleger verkaufen eher.
Die flacher werdenden roten Ausschläge signalisieren, dass der Verkaufsdruck nachlässt – ein vorsichtiger Hinweis auf Stabilisierung. Für eine Trendwende ist es aber zu früh: Solange der Premium negativ bleibt, überwiegt die Verkaufsbereitschaft.
EU beschließt 21. Sanktionspaket – deutlich abgeschwächt
Die EU bringt ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg – allerdings in stark verwässerter Form. Laut Berichten (u. a. Euractiv) haben die Mitgliedstaaten zahlreiche Maßnahmen entschärft.
Bemerkenswert: Der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill und Lukoil-Gründer Vagit Alekperov wurden von der Liste gestrichen – auf Betreiben Bulgariens (bei Kirill unterstützt von Italien).
Auch inhaltlich wurde gelockert: Die geplanten strengen LNG-Beschränkungen wurden abgeschwächt, das Importverbot für russischen Fisch fiel weitgehend weg (auf Wunsch von Deutschland, Polen und Portugal). Zudem wurde das Einreiseverbot für russisches Militärpersonal deutlich eingeengt.
Die EU bringt ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg – allerdings in stark verwässerter Form. Laut Berichten (u. a. Euractiv) haben die Mitgliedstaaten zahlreiche Maßnahmen entschärft.
Bemerkenswert: Der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill und Lukoil-Gründer Vagit Alekperov wurden von der Liste gestrichen – auf Betreiben Bulgariens (bei Kirill unterstützt von Italien).
Auch inhaltlich wurde gelockert: Die geplanten strengen LNG-Beschränkungen wurden abgeschwächt, das Importverbot für russischen Fisch fiel weitgehend weg (auf Wunsch von Deutschland, Polen und Portugal). Zudem wurde das Einreiseverbot für russisches Militärpersonal deutlich eingeengt.
China-EU-Handel wächst um 14,2 % – aber Überschuss auf Rekordhoch
Der Handel zwischen China und der EU ist im ersten Halbjahr 2026 um 14,2 % auf 447,88 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das meldet die chinesische Zollbehörde.
Das Wachstum ist jedoch stark unausgewogen: Chinas Ausfuhren in die EU legten um 16,8 % zu (312,26 Mrd.), die Einfuhren aus der EU nur um 8,7 % (135,63 Mrd.). In der Folge kletterte Chinas Handelsüberschuss mit der EU im Juni auf ein Rekordhoch von 32,9 Milliarden US-Dollar (+27 %).
Besonders auffällig: Der Überschuss gegenüber Deutschland verdoppelte sich, während er gegenüber Frankreich um 81 % einbrach. Die wachsenden Ungleichgewichte dürften die Spannungen mit Brüssel weiter verschärfen.
Der Handel zwischen China und der EU ist im ersten Halbjahr 2026 um 14,2 % auf 447,88 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das meldet die chinesische Zollbehörde.
Das Wachstum ist jedoch stark unausgewogen: Chinas Ausfuhren in die EU legten um 16,8 % zu (312,26 Mrd.), die Einfuhren aus der EU nur um 8,7 % (135,63 Mrd.). In der Folge kletterte Chinas Handelsüberschuss mit der EU im Juni auf ein Rekordhoch von 32,9 Milliarden US-Dollar (+27 %).
Besonders auffällig: Der Überschuss gegenüber Deutschland verdoppelte sich, während er gegenüber Frankreich um 81 % einbrach. Die wachsenden Ungleichgewichte dürften die Spannungen mit Brüssel weiter verschärfen.
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Bitcoin-ETFs: Abflüsse kehren zurück – Verkaufsdruck verstärkt sich 🔴
Laut SoSoValue-Daten haben die US-Spot-Bitcoin-ETFs erneut deutliche Mittelabflüsse verzeichnet – zuletzt einer der stärksten Abflusstage der vergangenen Wochen. Nach der kurzen Erholung Anfang Juli überwiegen im Chart wieder die roten Balken.
Auch das verwaltete Vermögen sinkt spürbar in Richtung 80-Milliarden-Marke. Der Verkaufsdruck institutioneller Anleger hat sich damit wieder verstärkt.
Zur Einordnung: Ein Teil der Marktteilnehmer hält aktuell einen Rückgang in Richtung 50.000 US-Dollar für wahrscheinlicher als eine nachhaltige Rally von hier aus. Das ist eine Stimmungseinschätzung, keine Gewissheit – die Lage kann sich mit neuen Zuflüssen rasch drehen.
Laut SoSoValue-Daten haben die US-Spot-Bitcoin-ETFs erneut deutliche Mittelabflüsse verzeichnet – zuletzt einer der stärksten Abflusstage der vergangenen Wochen. Nach der kurzen Erholung Anfang Juli überwiegen im Chart wieder die roten Balken.
Auch das verwaltete Vermögen sinkt spürbar in Richtung 80-Milliarden-Marke. Der Verkaufsdruck institutioneller Anleger hat sich damit wieder verstärkt.
Zur Einordnung: Ein Teil der Marktteilnehmer hält aktuell einen Rückgang in Richtung 50.000 US-Dollar für wahrscheinlicher als eine nachhaltige Rally von hier aus. Das ist eine Stimmungseinschätzung, keine Gewissheit – die Lage kann sich mit neuen Zuflüssen rasch drehen.
US-Dollar steigt, Gold fällt auf Mehrmonatstief 💵
Der US-Dollar-Index (DXY) setzt seinen Aufwärtstrend fort und notiert bei rund 101 Punkten – nach etwa 97,5 im Mai. Treiber sind die anhaltenden geopolitischen Spannungen sowie die Erwartung einer strafferen US-Geldpolitik.
Gold bewegt sich spiegelbildlich: Der Preis ist von rund 4.700 US-Dollar im Mai auf aktuell etwa 4.030 US-Dollar gefallen – ein Mehrmonatstief, auch wenn zuletzt eine leichte Erholung (+0,6 %) einsetzte.
Der Zusammenhang ist typisch: Ein stärkerer Dollar und steigende Realzinsen machen zinsloses Gold weniger attraktiv. Zugleich verlagert sich die sichere-Hafen-Nachfrage teils zum Dollar selbst.
Der US-Dollar-Index (DXY) setzt seinen Aufwärtstrend fort und notiert bei rund 101 Punkten – nach etwa 97,5 im Mai. Treiber sind die anhaltenden geopolitischen Spannungen sowie die Erwartung einer strafferen US-Geldpolitik.
Gold bewegt sich spiegelbildlich: Der Preis ist von rund 4.700 US-Dollar im Mai auf aktuell etwa 4.030 US-Dollar gefallen – ein Mehrmonatstief, auch wenn zuletzt eine leichte Erholung (+0,6 %) einsetzte.
Der Zusammenhang ist typisch: Ein stärkerer Dollar und steigende Realzinsen machen zinsloses Gold weniger attraktiv. Zugleich verlagert sich die sichere-Hafen-Nachfrage teils zum Dollar selbst.
Krypto-Aufmerksamkeit auf Tiefpunkt – Tweets zu BTC und ETH so selten wie seit 2020 nicht 🔇
Das Volumen der Tweets zu Bitcoin und Ethereum ist auf den niedrigsten Stand seit 2020 gefallen. Von den Spitzen 2021/22 (fast 950.000 für Bitcoin) ist nur noch ein Bruchteil übrig. Die Euphorie der Privatanleger ist praktisch verschwunden – trotz Kursen weit über dem Niveau von 2020.
Bemerkenswert ist der Gegensatz: Während die Retail-Aufmerksamkeit versiegt, wächst laut The Block das institutionelle Interesse weiter – vor allem durch die Tokenisierung realer Vermögenswerte.
Zur Einordnung: Extrem niedrige Social-Media-Aktivität gilt manchen als Kontra-Signal – „maximales Desinteresse” fiel historisch oft mit Marktböden zusammen.
Das Volumen der Tweets zu Bitcoin und Ethereum ist auf den niedrigsten Stand seit 2020 gefallen. Von den Spitzen 2021/22 (fast 950.000 für Bitcoin) ist nur noch ein Bruchteil übrig. Die Euphorie der Privatanleger ist praktisch verschwunden – trotz Kursen weit über dem Niveau von 2020.
Bemerkenswert ist der Gegensatz: Während die Retail-Aufmerksamkeit versiegt, wächst laut The Block das institutionelle Interesse weiter – vor allem durch die Tokenisierung realer Vermögenswerte.
Zur Einordnung: Extrem niedrige Social-Media-Aktivität gilt manchen als Kontra-Signal – „maximales Desinteresse” fiel historisch oft mit Marktböden zusammen.
Franklin-Crypto-Chef: Kurse haben sich von den Fundamentaldaten abgekoppelt
Seth Ginns, Investmentchef von Franklin Crypto (Franklin Templeton), sieht eine große Diskrepanz zwischen den aktuellen Kursen und den Fundamentaldaten. „Es gibt eine große Kluft zwischen dem, wo die Preise stehen, und den echten Fundamentaldaten”, so Ginns.
Sein Punkt: Während die Kurse schwächeln (der Gesamtmarkt fiel vom Hoch über 4 Billionen auf rund 2 Billionen US-Dollar), sei die institutionelle Beteiligung so stark wie nie. Als Katalysatoren nennt er die anstehende Senatsabstimmung zum CLARITY Act und bessere „Tokenomics” (Beispiel: Hyperliquid).
Zur Einordnung: „Kurse hinken den Fundamentaldaten hinterher” ist ein bullisches Argument – aber keine Garantie für steigende Preise.
Seth Ginns, Investmentchef von Franklin Crypto (Franklin Templeton), sieht eine große Diskrepanz zwischen den aktuellen Kursen und den Fundamentaldaten. „Es gibt eine große Kluft zwischen dem, wo die Preise stehen, und den echten Fundamentaldaten”, so Ginns.
Sein Punkt: Während die Kurse schwächeln (der Gesamtmarkt fiel vom Hoch über 4 Billionen auf rund 2 Billionen US-Dollar), sei die institutionelle Beteiligung so stark wie nie. Als Katalysatoren nennt er die anstehende Senatsabstimmung zum CLARITY Act und bessere „Tokenomics” (Beispiel: Hyperliquid).
Zur Einordnung: „Kurse hinken den Fundamentaldaten hinterher” ist ein bullisches Argument – aber keine Garantie für steigende Preise.
US-Realzins auf höchstem Stand seit zwei Jahren 📈
Der reale Zins zehnjähriger US-Staatsanleihen – die nominale Rendite abzüglich der erwarteten Inflation – ist auf 2,35 % geklettert, den höchsten Wert seit zwei Jahren. Nach mehreren gescheiterten Anläufen 2023–2025 wurde diese Obergrenze nun klar durchbrochen.
Ein steigender Realzins bedeutet, dass Anleger eine höhere inflationsbereinigte Rendite verlangen – meist ein Zeichen für straffere Geldpolitik. Nach der zuletzt anziehenden Inflation rechnet der Markt laut Bloomberg zunehmend mit einer Zinserhöhung statt -senkung.
Im Fokus steht Fed-Chef Kevin Warsh, der diese Woche zwei Tage vor dem Kongress aussagt.
Der reale Zins zehnjähriger US-Staatsanleihen – die nominale Rendite abzüglich der erwarteten Inflation – ist auf 2,35 % geklettert, den höchsten Wert seit zwei Jahren. Nach mehreren gescheiterten Anläufen 2023–2025 wurde diese Obergrenze nun klar durchbrochen.
Ein steigender Realzins bedeutet, dass Anleger eine höhere inflationsbereinigte Rendite verlangen – meist ein Zeichen für straffere Geldpolitik. Nach der zuletzt anziehenden Inflation rechnet der Markt laut Bloomberg zunehmend mit einer Zinserhöhung statt -senkung.
Im Fokus steht Fed-Chef Kevin Warsh, der diese Woche zwei Tage vor dem Kongress aussagt.
Diese Blockchains wachsen am stärksten – Top-Chains nach TVL-Zuwachs 🟢
Eine Auswertung von CryptoRank zeigt, welche Blockchains in den vergangenen 30 Tagen den stärksten Zuwachs beim „Total Value Locked” (TVL) verzeichneten – dem in ihren DeFi-Protokollen gebundenen Kapital.
Spitzenreiter ist Stable mit +185 %, gefolgt von Monad (+78,8 %) und Gnosis (+44,7 %). Dahinter: Mezo (+27,7 %), Base (+9,0 %), Ethereum (+7,2 %), Vaulta (+5,9 %) und Optimism (+5,8 %).
Zur Einordnung: Vor allem kleinere, neuere Netzwerke zeigen die höchsten Raten – dort wächst es von einer niedrigen Basis naturgemäß stärker. Große Ketten wie Ethereum wachsen langsamer, aber von einem viel höheren Niveau.
Eine Auswertung von CryptoRank zeigt, welche Blockchains in den vergangenen 30 Tagen den stärksten Zuwachs beim „Total Value Locked” (TVL) verzeichneten – dem in ihren DeFi-Protokollen gebundenen Kapital.
Spitzenreiter ist Stable mit +185 %, gefolgt von Monad (+78,8 %) und Gnosis (+44,7 %). Dahinter: Mezo (+27,7 %), Base (+9,0 %), Ethereum (+7,2 %), Vaulta (+5,9 %) und Optimism (+5,8 %).
Zur Einordnung: Vor allem kleinere, neuere Netzwerke zeigen die höchsten Raten – dort wächst es von einer niedrigen Basis naturgemäß stärker. Große Ketten wie Ethereum wachsen langsamer, aber von einem viel höheren Niveau.
Tether investiert in argentinische Neobank Ualá
Der Stablecoin-Gigant Tether hat 20 Millionen US-Dollar in die argentinische Neobank Ualá investiert – ein weiterer Schritt seiner Lateinamerika-Expansion. Die Beteiligung ist Teil einer Runde über 197 Millionen US-Dollar, die Ualá mit 3,2 Milliarden US-Dollar bewertet.
Ualá zählt über 11 Millionen Kunden in Argentinien, Mexiko und Kolumbien.
Wichtig: Tether steigt laut Ualá-CEO ausschließlich als Finanzinvestor ein – nicht als Produktpartner. Die Regulierung in Argentinien und Mexiko verhindert derzeit eine Integration des USDT-Stablecoins in die App.
Der Deal reiht sich in eine Serie von Tether-Investments in der Region ein (u. a. Mercado Bitcoin, Belo, Adecoagro).
Der Stablecoin-Gigant Tether hat 20 Millionen US-Dollar in die argentinische Neobank Ualá investiert – ein weiterer Schritt seiner Lateinamerika-Expansion. Die Beteiligung ist Teil einer Runde über 197 Millionen US-Dollar, die Ualá mit 3,2 Milliarden US-Dollar bewertet.
Ualá zählt über 11 Millionen Kunden in Argentinien, Mexiko und Kolumbien.
Wichtig: Tether steigt laut Ualá-CEO ausschließlich als Finanzinvestor ein – nicht als Produktpartner. Die Regulierung in Argentinien und Mexiko verhindert derzeit eine Integration des USDT-Stablecoins in die App.
Der Deal reiht sich in eine Serie von Tether-Investments in der Region ein (u. a. Mercado Bitcoin, Belo, Adecoagro).
Tim Kellner
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Oh man. Die wöchentliche Eröffnung wird zurückerobert.
Bitcoin wird im Juli über $70.000 steigen, und die Bären können nichts dagegen tun.
Die einzige Frage, die jetzt noch offen ist, ist der beste Einstiegspunkt für eine Long-Position. Im Moment ist es schwer zu sagen, ob wir für eine Long-Chance nochmal in den $60.000-Bereich zurückfallen – oder ob sich diese Gelegenheit gar nicht erst ergibt.
Ich halte euch auf dem Laufenden, falls sich etwas ändert.
Bitcoin wird im Juli über $70.000 steigen, und die Bären können nichts dagegen tun.
Die einzige Frage, die jetzt noch offen ist, ist der beste Einstiegspunkt für eine Long-Position. Im Moment ist es schwer zu sagen, ob wir für eine Long-Chance nochmal in den $60.000-Bereich zurückfallen – oder ob sich diese Gelegenheit gar nicht erst ergibt.
Ich halte euch auf dem Laufenden, falls sich etwas ändert.
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Über ein halbes Jahr arbeiten Deutsche komplett für die Staatskasse
Rein rechnerisch ist ungefähr bis Mitte Juli jeder verdiente Euro komplett für Steuern und Abgaben an den Staat gegangen, teilte vor wenigen Tagen der Bund der Steuerzahler mit. Demnach bedeutet das für das gesamte Jahr eine Belastungsquote von mehr als 50% für einen durchschnittlichen Haushalt. Erst seit dem 13. Juli – dem diesjährigen Steuerzahlergedenktag – arbeiten die deutschen Bürger wieder für ihr Portemonnaie.
Unsere Infografik schlüsselt die Daten auf und zeigt, wie sich die Abgabenlast zusammensetzt.📊
Rein rechnerisch ist ungefähr bis Mitte Juli jeder verdiente Euro komplett für Steuern und Abgaben an den Staat gegangen, teilte vor wenigen Tagen der Bund der Steuerzahler mit. Demnach bedeutet das für das gesamte Jahr eine Belastungsquote von mehr als 50% für einen durchschnittlichen Haushalt. Erst seit dem 13. Juli – dem diesjährigen Steuerzahlergedenktag – arbeiten die deutschen Bürger wieder für ihr Portemonnaie.
Unsere Infografik schlüsselt die Daten auf und zeigt, wie sich die Abgabenlast zusammensetzt.📊
Wirbel um Merz-Auftritt in Saarland: Ein Sprecher forderte Journalisten auf, Zitate vor Veröffentlichung abzustimmen 😬
Der Kanzler zog am Montag gegenüber Journalisten Bilanz mit Pressevertretern in seinem Wahlkreis im Hochsauerland. Ein Sprecher des Bundeskanzlers soll dann die anwesenden Journalisten gefordert haben, wörtliche Zitate von Merz vor Veröffentlichung vorzulegen. Damit sie „mit dem Bundespresseamt in Berlin abgestimmt werden könnten“.
Erst labert Merz, dann will er es wieder ungeschehen machen? Klingt nach Babysitting für einen verbal inkontinenten Kanzler, oder?
Der Kanzler zog am Montag gegenüber Journalisten Bilanz mit Pressevertretern in seinem Wahlkreis im Hochsauerland. Ein Sprecher des Bundeskanzlers soll dann die anwesenden Journalisten gefordert haben, wörtliche Zitate von Merz vor Veröffentlichung vorzulegen. Damit sie „mit dem Bundespresseamt in Berlin abgestimmt werden könnten“.
Erst labert Merz, dann will er es wieder ungeschehen machen? Klingt nach Babysitting für einen verbal inkontinenten Kanzler, oder?