Tim Kellner
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„Bitcoin über 100.000 Dollar bis Jahresende? Analysten sind gespalten!"

🟠 Die heiße Inflation trübt den Ausblick – bei rund 81.500 $ wären bis zur Marke noch etwa 23% Plus nötig.

Die Eckdaten:
• Bullisch: Bitwise sieht Bitcoin potenziell über 100.000 $ – dank ETFs, Firmenkäufen und Inflationsschutz
• Vorsichtig: LO:TECH erwartet bis Jahresende eine Spanne von 85.000 bis 95.000 $
• Auslöser: Laser Digital sieht über 90.000 $ eine Eindeckungsrally der Leerverkäufer

📌 Für die 100.000 $ müsste die Fed laut LO:TECH auf eine Zinserhöhung im Dezember verzichten.

🔍 #Bitcoin #Marktanalyse #Inflation

👉 Selbst das vorsichtige Szenario liegt über dem heutigen Kurs. Die Frage ist nur, wie weit nach oben.
Stablecoins: Angebot stagniert, Zahlungen steigen um 45 Prozent

Zahlungen mit Stablecoins erreichten in den ersten neun Monaten 2026 rund 482 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 45 Prozent. Die Zahl der Transaktionen stieg um 71 Prozent auf über 1 Milliarde. Das zeigt ein Bericht des Analysehauses Allium.

Das Angebot wuchs dagegen kaum: Ende September lag es bei rund 305 Mrd. US-Dollar, nur 0,4 Prozent über Jahresbeginn. Die vorhandenen Coins werden also deutlich häufiger genutzt. Ausgaben über Stablecoin-Karten verzehnfachten sich auf 3,9 Mrd. US-Dollar.

Zugleich bauen Visa, Mastercard und Stripe neue Brücken zwischen Stablecoins und klassischem Zahlungsverkehr.

Zur Einordnung: Der Anteil bleibt winzig. Kartenzahlungen mit Stablecoins machten zuletzt nur 0,03 Prozent des Visa-Volumens aus.
🟠 Lettland: „Neue Krypto-Steuer – und Steuern zahlen mit Krypto ab 2027?"

🟠 Das Parlament in Riga hat die Besteuerung von Krypto grundlegend umgebaut – nicht mehr jeder Trade zählt.

Was geschehen ist:
• Prinzip: Steuer erst, wenn Auszahlungen vom Krypto-Konto die Einzahlungen übersteigen
• Amnestie: Altbestände einmalig mit 10% des Marktwerts Ende 2026 erklären – auch aus eigener Wallet
• Fristen: Erklärung vom 1. April bis 31. Mai 2027 – Zahlung bis 23. Juli 2027

📌 Zusätzlich sollen Bürger Steuern ab 2027 mit Krypto bezahlen können – Anbieter und Coins sind aber noch offen.
Visa & Mesh: „Mit Krypto bezahlen – an 175 Millionen Akzeptanzstellen!"

🟠 Nutzer sollen Krypto und Stablecoins direkt aus ihrer Wallet ausgeben können – ohne Umweg über ein Bankkonto oder eine extra Karte.

Was geschehen ist:
• Prinzip: Im Hintergrund entsteht eine Visa-Zahlungskennung – Mesh tauscht beim Bezahlen um
• Reichweite: Über 175 Mio. Händler in mehr als 200 Ländern – im Laden und online
• Händler: Sie erhalten eine normale Visa-Zahlung und müssen nichts umstellen

📌 Startdatum, Geräte und teilnehmende Wallets sind noch nicht bekannt.

🔍 #Kryptowährung #Zahlungen #Stablecoin

👉 Krypto hatte nie ein Ausgabeproblem, sondern ein Problem auf der letzten Meile. Visa will es lösen.
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BlackRock: „Neuer Bitcoin-ETF mit Verlustpuffer beantragt!"

🟠 Der weltgrößte Vermögensverwalter will Anleger gegen starke Kursrückgänge absichern – im Tausch gegen einen Teil der Gewinne.

Was geschehen ist:
• Produkt: iShares Bitcoin Managed Protection ETF – Kürzel PBIT – der dritte Bitcoin-ETF von BlackRock
• Prinzip: Optionen auf IBIT plus Anleihen – der Fonds hält selbst keine Bitcoin
• Schutz: Pro Tranche zunächst rund 10% maximaler Verlust – dafür sind die Gewinne gedeckelt

📌 Der Schutz ist nicht garantiert: Puffer und Obergrenzen können sich ändern, ein Totalverlust bleibt möglich.

🔍 #Bitcoin #ETF #Geldanlage

👉 Erst Bitcoin, dann Bitcoin mit Prämienertrag, jetzt Bitcoin mit Airbag. Die Wall Street baut weiter.
Swan: „31 Jahre, 31 Haushaltsdefizite – Frankreichs Schulden haben sich fast verdoppelt!"

Seit dem Euro-Start 1999 ist die Staatsverschuldung Frankreichs von 61% auf 119% der Wirtschaftsleistung gestiegen.

Die Eckdaten:
• Rekord: 3.595,5 Mrd. € Schulden Ende Juni 2026 – 119% des BIP laut INSEE
• Defizite: Von 1995 bis 2025 kein einziger ausgeglichener Haushalt – 2025 lag das Minus bei 5,1%
• Tempo: Allein im ersten Halbjahr 2026 kamen rund 135 Mrd. € neue Schulden hinzu

📌 Nach dem Corona-Sprung 2020 sank die Quote drei Jahre lang – inzwischen liegt sie über dem alten Höchststand.

🔍 #Staatsschulden #Euro #Bitcoin

👉 Niemand kann zusätzliche Bitcoin ausgeben, um ein Defizit zu decken.
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NEU: 🟠 BlackRock (15 Billionen $ AUM) veröffentlicht neues Video, in dem Bitcoin erklärt wird 👀
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T. Rowe Price: „Bitcoin ist eine defensive Position!"

🟠 Fondsmanagerin Blue Macellari setzt im Krypto-ETF des 1,9-Bio.-$-Vermögensverwalters auf Bitcoin als Schutz im Krypto-Winter.

Die Eckdaten:
• Fonds: TKNZ – der erste aktiv gemanagte Multi-Token-Krypto-ETF der USA, seit Juli am Markt
• Gewichtung: Bitcoin startete mit rund 41% – vor Ether mit 18%, dazu BNB, Solana, XRP und Hyperliquid
• Spielraum: Der Bitcoin-Anteil darf zwischen 30% und 80% liegen

📌 Gemessen am Marktanteil von über 50% war Bitcoin zum Start laut Bloomberg-Analyst Eric Balchunas sogar untergewichtet.

🔍 #Bitcoin #ETF #Geldanlage

👉 Bitcoin als sicherer Hafen im Kryptokorb. Vor wenigen Jahren hätte das kaum jemand gesagt.
Vom „Betrug" zum Renditesieger: JPMorgans Kehrtwende bei Bitcoin

Im Januar 2023 nannte JPMorgan-Chef Jamie Dimon Bitcoin noch einen „gehypten Betrug" und einen „Haustierstein". Nun sieht die Vermögensverwaltung der Bank Bitcoin als renditestärkste der großen Anlageklassen im kommenden Jahrzehnt.

Im Basisszenario erwartet JPMorgan Asset Management 10 Prozent Rendite pro Jahr, mehr als für US-Aktien mit 7,5 Prozent oder Gold mit 5,5 Prozent. Es ist das erste Mal, dass Bitcoin in der seit 31 Jahren erscheinenden Prognose auftaucht.

Zur Einordnung: Die Spanne reicht von minus 9,7 bis plus 17 Prozent pro Jahr. JPMorgan stuft Bitcoin weiterhin als spekulativ ein und nimmt ihn nicht in seine Kernportfolios auf.
BlackRock: „Neuer Bitcoin-ETF mit Verlustpuffer beantragt!"

🟠 Der weltgrößte Vermögensverwalter will Anleger gegen starke Kursrückgänge absichern – im Tausch gegen einen Teil der Gewinne.

Was geschehen ist:
• Produkt: iShares Bitcoin Managed Protection ETF – Kürzel PBIT – der dritte Bitcoin-ETF von BlackRock
• Prinzip: Optionen auf IBIT plus Anleihen – der Fonds hält selbst keine Bitcoin
• Schutz: Pro Tranche zunächst rund 10% maximaler Verlust – dafür sind die Gewinne gedeckelt

📌 Der Schutz ist nicht garantiert: Puffer und Obergrenzen können sich ändern, ein Totalverlust bleibt möglich.

🔍 #Bitcoin #ETF #Geldanlage

👉 Erst Bitcoin, dann Bitcoin mit Prämienertrag, jetzt Bitcoin mit Airbag. Die Wall Street baut weiter.
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Richtigstellung: Bitcoin ist nicht weniger volatil als 57 Prozent der S&P-500-Aktien

Derzeit kursiert die Meldung, Bitcoin schwanke weniger als 57 Prozent der S&P-500-Unternehmen. Das ist falsch. Laut der zugrunde liegenden Grayscale-Studie liegt die Volatilität von Bitcoin bei 43 Prozent. Damit ist Bitcoin nur weniger volatil als rund 19 Prozent der Einzelwerte im Index.

Der Großteil der S&P-500-Aktien schwankt zwischen 15 und 40 Prozent und damit weniger als Bitcoin.

Die eigentliche Nachricht bleibt dennoch bemerkenswert: Vor fünf Jahren lag die Bitcoin-Volatilität noch bei 81 Prozent. Bitcoin ist damit kein Ausreißer mehr, aber weiterhin schwankungsfreudiger als die meisten Aktien.
Bitcoin-ETFs sammeln in zwei Tagen 550 Millionen Dollar ein

Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Montag und Dienstag Nettozuflüsse von zusammen 549,9 Mio. US-Dollar. Allein am Montag flossen 526,6 Mio. zu, der stärkste Tag seit dem 22. September.

Getragen wurde das fast vollständig von BlackRocks IBIT mit 665 Mio. US-Dollar. Es war der einzige Fonds mit Zuflüssen, aus Fidelitys FBTC und Grayscales GBTC flossen Gelder ab. Am Dienstag fielen die Zuflüsse mit 23 Mio. deutlich kleiner aus.

Zur Einordnung: Zuvor hatten die ETFs in zwei Wochen rund 910 Mio. US-Dollar verloren. Der Oktober liegt damit trotz der Erholung noch leicht im Minus. Zwei positive Tage machen noch keinen Trend.