Das Gebet
~o die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Standhaftigkeit und im Gebet!~ (Quran 2: 153)
Wenn du von Angst und Sorgen bedrängt wirst, dann steh jetzt sofort auf und bete! Deine Seele wird dann Behaglichkeit und Trost finden. Das Gebet hat, solange du es aufrichtig und mit einem wachsamen Herzen verrichtest, garantiert seine Wirkung auf dich.
Immer, wenn der Prophet (~) von Sorgen gequält war, sagte er:
»0 Bilal! Gebe uns Trost und rufe zum Gebet.«
Das Gebet war seine Freude und sein Vergnügen. Ich habe die Biografien vieler rechtschaffener Leute gelesen, die sich immer ins Gebet flüchteten, wenn sie von Schwierigkeiten und Sorgen umgeben waren. Es handelt sich um Menschen, die beteten, bis ihre Stärke, ihr Wille und ihre Entschlossenheit wieder zu ihnen zurückkamen.
Das "Gebet der Angst" (das während der Schlacht verrichtet wird) wurde für Situationen vorgeschrieben, in denen Glieder abgetrennt werden, Köpfe rollen und Seelen ihre Körper verlassen. Es ist für eine Zeit bestimmt, in der Stärke und Standhaftigkeit nur aus innigen Gebeten kommen können.
Diese Generation, die von seelischen Krankheiten aufgezehrt wird, muss zur Moschee zurückkehren, um sich dort niederzuwerfen und Allahs Wohlgefallen zu ersuchen. Wenn wir das nicht tun, werden unsere Augen vor Tränen brennen und der Gram wird unsere Nerven zerstören. Bei der aufrichtigen Verrichtung der fünf täglichen Gebete erreichen wir den größten Segen - Sühne für unsere Sünden und eine Erhöhung im Rang bei unserem Herrn. Das Gebet ist auch ein gutes Heilmittel gegen unsere Krankheiten, denn es flößt Vertrauen in unsere Seelen ein. Für jene, die sich von der Moschee und vom Gebet fernhalten, gibt es Unglück, Elend und ein betrübtes Leben.
~Diejenigen aber, die ungläubig sind, so sollen sie (in Unglück) fallen! Und Er wird ihre Werke fehlgehen lassen.s (Quran 47: 8)
~o die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Standhaftigkeit und im Gebet!~ (Quran 2: 153)
Wenn du von Angst und Sorgen bedrängt wirst, dann steh jetzt sofort auf und bete! Deine Seele wird dann Behaglichkeit und Trost finden. Das Gebet hat, solange du es aufrichtig und mit einem wachsamen Herzen verrichtest, garantiert seine Wirkung auf dich.
Immer, wenn der Prophet (~) von Sorgen gequält war, sagte er:
»0 Bilal! Gebe uns Trost und rufe zum Gebet.«
Das Gebet war seine Freude und sein Vergnügen. Ich habe die Biografien vieler rechtschaffener Leute gelesen, die sich immer ins Gebet flüchteten, wenn sie von Schwierigkeiten und Sorgen umgeben waren. Es handelt sich um Menschen, die beteten, bis ihre Stärke, ihr Wille und ihre Entschlossenheit wieder zu ihnen zurückkamen.
Das "Gebet der Angst" (das während der Schlacht verrichtet wird) wurde für Situationen vorgeschrieben, in denen Glieder abgetrennt werden, Köpfe rollen und Seelen ihre Körper verlassen. Es ist für eine Zeit bestimmt, in der Stärke und Standhaftigkeit nur aus innigen Gebeten kommen können.
Diese Generation, die von seelischen Krankheiten aufgezehrt wird, muss zur Moschee zurückkehren, um sich dort niederzuwerfen und Allahs Wohlgefallen zu ersuchen. Wenn wir das nicht tun, werden unsere Augen vor Tränen brennen und der Gram wird unsere Nerven zerstören. Bei der aufrichtigen Verrichtung der fünf täglichen Gebete erreichen wir den größten Segen - Sühne für unsere Sünden und eine Erhöhung im Rang bei unserem Herrn. Das Gebet ist auch ein gutes Heilmittel gegen unsere Krankheiten, denn es flößt Vertrauen in unsere Seelen ein. Für jene, die sich von der Moschee und vom Gebet fernhalten, gibt es Unglück, Elend und ein betrübtes Leben.
~Diejenigen aber, die ungläubig sind, so sollen sie (in Unglück) fallen! Und Er wird ihre Werke fehlgehen lassen.s (Quran 47: 8)
1. Ad-Dajjal (der Lügen-Messias) und seine Fitan, die er mit sich bringt.
Ist Ad-Dajjal schon auf der Welt ?
Uns überliefert Fatima bint Qais
[...]
Ich hörte den Rufer des Gesandten Allahs ﷺ verkünden: ,,Man ist zum Gebet versammelt.''
Ich ging zu der Moschee und betete mit dem Gesandten Allahs ﷺ. Ich war in der Reihe der Frauen, die nach dem Rücken der Männer kam. Als der Gesandte Allahs ﷺ sein Gebet beendete, stand er auf der Kanzel und er lachte.
Er ﷺ sagte: ,,Jeder soll an seinem Gebetsplatz bleiben." Dann sagte er ﷺ: ,,Wisst ihr, weshalb ich euch versammelt habe?" Sie sagten: ,,Allah und Sein Gesandter wissen es am besten." Er ﷺ sagte: ,,Wahrlich, bei Allah, ich habe euch nicht für ar-Raghbah (dazu zu ermutigen, Gutes zu tun) versammelt oder für ar-Rahbah (vor dem Übel und seinen Konsequenzen warnen); stattdessen versammelte ich euch, weil Tamim ad-Dari ein Christ war, doch dann kam er, schwor die Treue und nahm den Islam an; und er berichtete mir einen Hadith, der mit dem übereinstimmt, was ich euch bezüglich Masih ad-Dajjal überlieferte.
Er (Tamim) sagte, dass er mit dreißig Männern aus Lakhm und Judham auf einem Schiff aufs Meer hinausfuhr. Die Wellen spielten mit ihnen für einen Monat und sie ankerten an einer Insel im Meer, wo die Sonne untergeht. Sie saßen am niedrigsten Teil des Schiffes, welcher an der Küste anlegte und sie betraten die Insel. Sie trafen auf etwas, das sehr beharrt war - mit dicken und vollen Haaren, mit so vielen Haaren, dass man nicht erkennen konnte, was die Vorder- und was die Hinterseite war.
Wir sagten: ,,Wehe dir; was bist du?" Es sagte: ,,Ich bin al-Jassaasah (ein Biest, dass Dinge für Dajjal ausspioniert).« Sie sagten: ,,Und was ist al-Jassasah?« Es sagte: ,,O ihr Menschen, geht zu dem Mann in dem Kloster, denn er ist begierig, eure Neuigkeiten zu hören." Tamim sagte: ,,Als es uns einen Mann nannte, bekamen wir Angst vor ihm, wir fürchteten, dass es eine Teufelin ist. Wir beeilten uns und wir betraten das Kloster und darin sahen wir einen körperlich gut gebauten (oder gewaltigen) Mann. Er war an Ketten gefesselt, wobei seine Hände am Nacken gebunden waren; zwischen seinen Knien und Fersen war er an Ketten gebunden: Wir sagten: Wir sagten: ,,Wehe dir! Was bist du?"
Er (der Angekettete) sagte: ,,Ihr seid in der Lage gewesen, von mir zu erfahren, so teilt mir mit - was seid ihr?"
Wir sagten: ,,Wir sind von den Arabern. Wir fuhren auf einem Schiff und wir waren auf dem Meer, als es stürmisch wurde. Die Wellen spielten mit uns für einen Monat. Und dann haben wir Schutz auf dieser Insel von dir gesucht. Wir saßen auf dem niedrigsten Teil unseres Schiffes, welches auf der Seite der Küste war und wir betraten die Insel. Wir trafen ein Biest mit dicken Haaren und es war sehr behaart, es hatte so viele Haare, dass wir nicht wussten, wo vorne und wo hinten ist. Wir sagten zu ihm: Wehe dir! Was bist du? Es sagte: Ich bin al-Jassasah. Dann sagte es: Geht zu diesem Mann in dem Kloster, denn er ist begierig, eure Neuigkeiten zu hören. Wir eilten zu dir. Und wir wurden von ihm befreit, denn wir fühlten uns vor ihm nicht sicher, da wir fürchteten, dass es eine Teufelin sei.
Ist Ad-Dajjal schon auf der Welt ?
Uns überliefert Fatima bint Qais
[...]
Ich hörte den Rufer des Gesandten Allahs ﷺ verkünden: ,,Man ist zum Gebet versammelt.''
Ich ging zu der Moschee und betete mit dem Gesandten Allahs ﷺ. Ich war in der Reihe der Frauen, die nach dem Rücken der Männer kam. Als der Gesandte Allahs ﷺ sein Gebet beendete, stand er auf der Kanzel und er lachte.
Er ﷺ sagte: ,,Jeder soll an seinem Gebetsplatz bleiben." Dann sagte er ﷺ: ,,Wisst ihr, weshalb ich euch versammelt habe?" Sie sagten: ,,Allah und Sein Gesandter wissen es am besten." Er ﷺ sagte: ,,Wahrlich, bei Allah, ich habe euch nicht für ar-Raghbah (dazu zu ermutigen, Gutes zu tun) versammelt oder für ar-Rahbah (vor dem Übel und seinen Konsequenzen warnen); stattdessen versammelte ich euch, weil Tamim ad-Dari ein Christ war, doch dann kam er, schwor die Treue und nahm den Islam an; und er berichtete mir einen Hadith, der mit dem übereinstimmt, was ich euch bezüglich Masih ad-Dajjal überlieferte.
Er (Tamim) sagte, dass er mit dreißig Männern aus Lakhm und Judham auf einem Schiff aufs Meer hinausfuhr. Die Wellen spielten mit ihnen für einen Monat und sie ankerten an einer Insel im Meer, wo die Sonne untergeht. Sie saßen am niedrigsten Teil des Schiffes, welcher an der Küste anlegte und sie betraten die Insel. Sie trafen auf etwas, das sehr beharrt war - mit dicken und vollen Haaren, mit so vielen Haaren, dass man nicht erkennen konnte, was die Vorder- und was die Hinterseite war.
Wir sagten: ,,Wehe dir; was bist du?" Es sagte: ,,Ich bin al-Jassaasah (ein Biest, dass Dinge für Dajjal ausspioniert).« Sie sagten: ,,Und was ist al-Jassasah?« Es sagte: ,,O ihr Menschen, geht zu dem Mann in dem Kloster, denn er ist begierig, eure Neuigkeiten zu hören." Tamim sagte: ,,Als es uns einen Mann nannte, bekamen wir Angst vor ihm, wir fürchteten, dass es eine Teufelin ist. Wir beeilten uns und wir betraten das Kloster und darin sahen wir einen körperlich gut gebauten (oder gewaltigen) Mann. Er war an Ketten gefesselt, wobei seine Hände am Nacken gebunden waren; zwischen seinen Knien und Fersen war er an Ketten gebunden: Wir sagten: Wir sagten: ,,Wehe dir! Was bist du?"
Er (der Angekettete) sagte: ,,Ihr seid in der Lage gewesen, von mir zu erfahren, so teilt mir mit - was seid ihr?"
Wir sagten: ,,Wir sind von den Arabern. Wir fuhren auf einem Schiff und wir waren auf dem Meer, als es stürmisch wurde. Die Wellen spielten mit uns für einen Monat. Und dann haben wir Schutz auf dieser Insel von dir gesucht. Wir saßen auf dem niedrigsten Teil unseres Schiffes, welches auf der Seite der Küste war und wir betraten die Insel. Wir trafen ein Biest mit dicken Haaren und es war sehr behaart, es hatte so viele Haare, dass wir nicht wussten, wo vorne und wo hinten ist. Wir sagten zu ihm: Wehe dir! Was bist du? Es sagte: Ich bin al-Jassasah. Dann sagte es: Geht zu diesem Mann in dem Kloster, denn er ist begierig, eure Neuigkeiten zu hören. Wir eilten zu dir. Und wir wurden von ihm befreit, denn wir fühlten uns vor ihm nicht sicher, da wir fürchteten, dass es eine Teufelin sei.
Der (angekettete) Mann fragte: Erzählt mir von den Dattelbäumen in Baisaan (ein Ort in Sham, in der Nähe des Jordans).
Wir sagten: Was ist damit, dass du danach fragst? Er sagte: Ich frage euch nach seinen Dattelbäumen - tragen sie Früchte? Wir sagten: Ja. Er sagte: Die Zeit ist nahe wenn sie keine Früchte tragen werden. Er sagte: Erzählt mir von Buhairah at-Tabariyyah. Wir sagten: Wonach fragst du in Bezug darauf? Er sagte: Gibt es darin Wasser? Wir sagten: Es hat viel Wasser. Er sagte: Das Wasser wird bald verschwinden. Dann sagte er: Erzählt mir von dem Brunnen von Zughar (Gebiet in Sham). Wir sagten: Wonach fragst du in Bezug auf den Brunnen?
Er sagte: Gibt es Wasser in dem Brunnen? Und bauen seine Leute Land und nutzen dabei sein Wasser?
Wir sagten: Ja, er beinhaltet viel Wasser und die Menschen betreiben Landwirtschaft und nutzen sein Wasser. Er sagte: Erzählt mir von dem Propheten der Analphabeten - was hat er getan? Wir sagten: Er hat Mekkah verlassen und bewohnt Yathrib (Madinah). Er sagte: Haben die Araber ihn bekämpft?
Wir sagten: Ja. Er sagte: Und was hat er mit ihnen getan?
Wir teilten ihm dann mit, dass er über die Araber siegreich war, die ihm nahe waren und dass sie ihm gehorchten. Er fragte: Ist dies tatsächlich geschehen? Wir sagten: Ja. Er sagte: Es ist wahrlich besser für sie, ihm zu gehorchen; und er wird euch von mir erzählen: Ich bin Masih ad-Dajjal. Und die Zeit ist nahe, dass mir die Erlaubnis gegeben wird, herauszukommen. Ich werde herauskommen und ich werde auf der Erde wandeln. Dann, in einem Zeitraum von vierzig Nächten, werde ich keinen Ort auslassen, ohne mich darin niederzulassen außer Mekkah und Taibah (Madinah), denn sie sind mir beide verboten. Wann immer ich eine von ihnen betreten möchte, treffe ich auf einen Engel, in dessen Hand ein blankes Schwert ist und er wird mich davon abhalten, es zu betreten. Und wahrlich, auf jedem Bergpass davor sind Engel, die es beschützen (Mekkah und Madinah).
Als er mit seinem Stock auf die Kanzel schlug, sagte der Gesandte Allahs ﷺ: ,,Taibah bedeutet Madinah. Wahrlich, habe ich euch nicht dasselbe überliefert?" Die Menschen sagten: ,,Ja." Er ﷺ sagte: ,,Der Hadith von Tamim verwunderte mich, denn in dem, was er erzählte, befanden sich Dinge, die ich über ihn (Dajjal) und über Madinah und Mekkah berichtete. Seht! Er ist wahrlich in ash-Sham oder im rechten Meer; stattdessen nein, vielmehr ist er in Richtung Osten."
Und er zeigte mit seiner Hand Richtung Osten." Sie (Fatima bint Qais) sagte: ,,Ich lernte dies vom Gesandten Allahs ﷺ auswendig."
[Sahih Muslim, Fitan 119 (2942)]
Wir sagten: Was ist damit, dass du danach fragst? Er sagte: Ich frage euch nach seinen Dattelbäumen - tragen sie Früchte? Wir sagten: Ja. Er sagte: Die Zeit ist nahe wenn sie keine Früchte tragen werden. Er sagte: Erzählt mir von Buhairah at-Tabariyyah. Wir sagten: Wonach fragst du in Bezug darauf? Er sagte: Gibt es darin Wasser? Wir sagten: Es hat viel Wasser. Er sagte: Das Wasser wird bald verschwinden. Dann sagte er: Erzählt mir von dem Brunnen von Zughar (Gebiet in Sham). Wir sagten: Wonach fragst du in Bezug auf den Brunnen?
Er sagte: Gibt es Wasser in dem Brunnen? Und bauen seine Leute Land und nutzen dabei sein Wasser?
Wir sagten: Ja, er beinhaltet viel Wasser und die Menschen betreiben Landwirtschaft und nutzen sein Wasser. Er sagte: Erzählt mir von dem Propheten der Analphabeten - was hat er getan? Wir sagten: Er hat Mekkah verlassen und bewohnt Yathrib (Madinah). Er sagte: Haben die Araber ihn bekämpft?
Wir sagten: Ja. Er sagte: Und was hat er mit ihnen getan?
Wir teilten ihm dann mit, dass er über die Araber siegreich war, die ihm nahe waren und dass sie ihm gehorchten. Er fragte: Ist dies tatsächlich geschehen? Wir sagten: Ja. Er sagte: Es ist wahrlich besser für sie, ihm zu gehorchen; und er wird euch von mir erzählen: Ich bin Masih ad-Dajjal. Und die Zeit ist nahe, dass mir die Erlaubnis gegeben wird, herauszukommen. Ich werde herauskommen und ich werde auf der Erde wandeln. Dann, in einem Zeitraum von vierzig Nächten, werde ich keinen Ort auslassen, ohne mich darin niederzulassen außer Mekkah und Taibah (Madinah), denn sie sind mir beide verboten. Wann immer ich eine von ihnen betreten möchte, treffe ich auf einen Engel, in dessen Hand ein blankes Schwert ist und er wird mich davon abhalten, es zu betreten. Und wahrlich, auf jedem Bergpass davor sind Engel, die es beschützen (Mekkah und Madinah).
Als er mit seinem Stock auf die Kanzel schlug, sagte der Gesandte Allahs ﷺ: ,,Taibah bedeutet Madinah. Wahrlich, habe ich euch nicht dasselbe überliefert?" Die Menschen sagten: ,,Ja." Er ﷺ sagte: ,,Der Hadith von Tamim verwunderte mich, denn in dem, was er erzählte, befanden sich Dinge, die ich über ihn (Dajjal) und über Madinah und Mekkah berichtete. Seht! Er ist wahrlich in ash-Sham oder im rechten Meer; stattdessen nein, vielmehr ist er in Richtung Osten."
Und er zeigte mit seiner Hand Richtung Osten." Sie (Fatima bint Qais) sagte: ,,Ich lernte dies vom Gesandten Allahs ﷺ auswendig."
[Sahih Muslim, Fitan 119 (2942)]
Wo tritt Ad-Dajjal das erste Mal hervor und wie lange bleibt er auf der Erde?
Anas - رضي الله عنه - hörte den Propheten ﷺ sagen: "Ad-Dajjal wird unter den Juden aus Isfahan (Stadt im Iran) hervorgehen. Mit ihm werden 70.000 Juden sein, die Kronen tragen werden." (Ahmad Nr. 12865)
Wir fragten: "O Gesandter Allahs! Wie lange wird er (Ad-Dajjal) auf dieser Erde bleiben? Der Prophet ﷺ sagte: Er (Dajjal) wird 40 Tage bleiben. Der erste Tag wird wie ein Jahr und der nächste Tag wie ein Monat und der dritte Tag wie eine Woche. Und die restlichen Tage wie eure Tage." ... Sie fragten: ,,Wie schnell wird er über die Erde reisen?" Er ﷺ antwortete: ,,Wie die Wolken, wenn sie vom Wind getrieben werden. [...]
(Sahih Muslim 5228)
[...]
Ich werde herauskommen und ich werde auf der Erde wandeln. Dann, in einem Zeitraum von vierzig Nächten, werde ich keinen Ort auslassen, ohne mich darin niederzulassen außer Mekkah und Taibah (Madinah), denn sie sind mir beide verboten. Wann immer ich eine von ihnen betreten möchte, treffe ich auf einen Engel, in dessen Hand ein blankes Schwert ist und er wird mich davon abhalten, es zu betreten. Und wahrlich, auf jedem Bergpass davor sind Engel, die es beschützen (Mekkah und Madinah).
[Sahih Muslim, Fitan 119 (2942)]
Anas - رضي الله عنه - hörte den Propheten ﷺ sagen: "Ad-Dajjal wird unter den Juden aus Isfahan (Stadt im Iran) hervorgehen. Mit ihm werden 70.000 Juden sein, die Kronen tragen werden." (Ahmad Nr. 12865)
Wir fragten: "O Gesandter Allahs! Wie lange wird er (Ad-Dajjal) auf dieser Erde bleiben? Der Prophet ﷺ sagte: Er (Dajjal) wird 40 Tage bleiben. Der erste Tag wird wie ein Jahr und der nächste Tag wie ein Monat und der dritte Tag wie eine Woche. Und die restlichen Tage wie eure Tage." ... Sie fragten: ,,Wie schnell wird er über die Erde reisen?" Er ﷺ antwortete: ,,Wie die Wolken, wenn sie vom Wind getrieben werden. [...]
(Sahih Muslim 5228)
[...]
Ich werde herauskommen und ich werde auf der Erde wandeln. Dann, in einem Zeitraum von vierzig Nächten, werde ich keinen Ort auslassen, ohne mich darin niederzulassen außer Mekkah und Taibah (Madinah), denn sie sind mir beide verboten. Wann immer ich eine von ihnen betreten möchte, treffe ich auf einen Engel, in dessen Hand ein blankes Schwert ist und er wird mich davon abhalten, es zu betreten. Und wahrlich, auf jedem Bergpass davor sind Engel, die es beschützen (Mekkah und Madinah).
[Sahih Muslim, Fitan 119 (2942)]
Zusammenfassung:
Ad-Dajjal wird aus Isfahan, eine Stadt im Iran, mit 70.000 Juden kommen. Er wird 40 Tage bleiben.
Erster Tag = 1 Jahr
Zweiter Tag = 1 Monat
Dritter Tag = 1 Woche
Restliche Tage = Wie normale Tage
Er wird keinen Ort auslassen, außer Mekka und Medina und er ist dabei so schnell wie die Winde.
Ad-Dajjal wird aus Isfahan, eine Stadt im Iran, mit 70.000 Juden kommen. Er wird 40 Tage bleiben.
Erster Tag = 1 Jahr
Zweiter Tag = 1 Monat
Dritter Tag = 1 Woche
Restliche Tage = Wie normale Tage
Er wird keinen Ort auslassen, außer Mekka und Medina und er ist dabei so schnell wie die Winde.
1. Ad-Dajjal (der Lügen-Messias) und seine Fitan, die er mit sich bringt.
Die Fitan des Dajjals
"Jeder der vom Dajjaal hört soll ihm fernbleiben. Bei Allah, ein Mann wird zu ihm gehen und glauben er sei ein Gläubiger und am Ende wird er ihm folgen wegen der trügerischen Argumente die ihm der Dajjaal vorgaukelt."
(Jaami' al-Usool, 10/345, hadith no. 7846.)
"Ein Teil seiner Fitnah wird sein, wenn er zu einem Beduinen sagt: 'Was denkst du wenn ich deinen Vater und deine Mutter wiederauferstehen lasse, wirst du dann bezeugen, dass ich dein Herr bin?' Der Beduine wird sagen: 'Ja'. Daraufhin wird ein Teufel im Abbild seines Vaters und seiner Mutter erscheinen und sagen: 'Mein Sohn, folge ihm - er ist dein Herr.'"
(Sahih al-Jāmi' as-Sagheer, 6/274, hadith no. 7752)
Bei Bukhari wird von Abu Sa'eed folgender Hadith überliefert,
"Der Gesandte Allahs ﷺ sprach sehr lange zu uns über den Dajjaal. Wir hörten wie er sagte das der Dajjaal kommen wird, aber es wird ihm verboten werden die Tore von Madinah zu betreten. Darum wird er außerhalb der Stadt in der Wüste lagern. Dann wird ein Mann zu ihm hinausgehen und es wird der Beste oder einer der besten der Menschheit sein und wird sprechen: "Ich bezeuge, dass du der Dajjaal bist von dem uns der Gesandte Allahs ﷺ erzählt hat." Daraufhin wird der Dajjaal zu den Menschen sagen: "Was glaubt ihr, wenn ich diesen Mann töten werde und ihn dann wieder zum Leben erwecken werde, wird es dann noch irgendeinen Zweifel in dieser Sache geben?" Die Menschen werden mit 'Nein' antworten. Dann wird der Dajjaal den Mann umbringen und ihn wieder zum Leben bringen. Der Mann wird dann sagen: "Bei Allah, nie war ich so sicher wie heute, dass du der Dajjaal bist." Der Dajjaal wird versuchen ihn wieder zu töten aber es wird ihm nicht gelingen.
(Bukhari, Kitaab al-Fitan, Baab Laa yadkhul ad-Dajjaal al-Madinah, Fath al-Baari, 13/101; Muslim, Kitaab al-Fitan, Baab Sifat ad-Dajjjaal, 4/2256, hadith no.2938)
Hudhayfah überlieferte, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: "Ich bin derjenige der am meisten über Ad-Dajjal weiß und was er mit sich bringen wird. Er wird zwei Flüsse bei sich haben, einer wird so sein als hätte er weißes Wasser und ein Anderer wird so sein als wäre er aus rasendem Feuer. Wenn jemand von euch dadurch in Versuchung geführt wird, so lass ihn zu dem Fluss gehen von dem er denkt er wäre aus Feuer. Er soll dann seine Augen schließen, seine Hand eintauchen und davon trinken und er wird kühles Wasser vorfinden."
(Muslim, Kitaab al-Fitan, Baab Dhikr ad-Dajjaal 4/2249, no 2934)
Die Fitan des Dajjals
"Jeder der vom Dajjaal hört soll ihm fernbleiben. Bei Allah, ein Mann wird zu ihm gehen und glauben er sei ein Gläubiger und am Ende wird er ihm folgen wegen der trügerischen Argumente die ihm der Dajjaal vorgaukelt."
(Jaami' al-Usool, 10/345, hadith no. 7846.)
"Ein Teil seiner Fitnah wird sein, wenn er zu einem Beduinen sagt: 'Was denkst du wenn ich deinen Vater und deine Mutter wiederauferstehen lasse, wirst du dann bezeugen, dass ich dein Herr bin?' Der Beduine wird sagen: 'Ja'. Daraufhin wird ein Teufel im Abbild seines Vaters und seiner Mutter erscheinen und sagen: 'Mein Sohn, folge ihm - er ist dein Herr.'"
(Sahih al-Jāmi' as-Sagheer, 6/274, hadith no. 7752)
Bei Bukhari wird von Abu Sa'eed folgender Hadith überliefert,
"Der Gesandte Allahs ﷺ sprach sehr lange zu uns über den Dajjaal. Wir hörten wie er sagte das der Dajjaal kommen wird, aber es wird ihm verboten werden die Tore von Madinah zu betreten. Darum wird er außerhalb der Stadt in der Wüste lagern. Dann wird ein Mann zu ihm hinausgehen und es wird der Beste oder einer der besten der Menschheit sein und wird sprechen: "Ich bezeuge, dass du der Dajjaal bist von dem uns der Gesandte Allahs ﷺ erzählt hat." Daraufhin wird der Dajjaal zu den Menschen sagen: "Was glaubt ihr, wenn ich diesen Mann töten werde und ihn dann wieder zum Leben erwecken werde, wird es dann noch irgendeinen Zweifel in dieser Sache geben?" Die Menschen werden mit 'Nein' antworten. Dann wird der Dajjaal den Mann umbringen und ihn wieder zum Leben bringen. Der Mann wird dann sagen: "Bei Allah, nie war ich so sicher wie heute, dass du der Dajjaal bist." Der Dajjaal wird versuchen ihn wieder zu töten aber es wird ihm nicht gelingen.
(Bukhari, Kitaab al-Fitan, Baab Laa yadkhul ad-Dajjaal al-Madinah, Fath al-Baari, 13/101; Muslim, Kitaab al-Fitan, Baab Sifat ad-Dajjjaal, 4/2256, hadith no.2938)
Hudhayfah überlieferte, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: "Ich bin derjenige der am meisten über Ad-Dajjal weiß und was er mit sich bringen wird. Er wird zwei Flüsse bei sich haben, einer wird so sein als hätte er weißes Wasser und ein Anderer wird so sein als wäre er aus rasendem Feuer. Wenn jemand von euch dadurch in Versuchung geführt wird, so lass ihn zu dem Fluss gehen von dem er denkt er wäre aus Feuer. Er soll dann seine Augen schließen, seine Hand eintauchen und davon trinken und er wird kühles Wasser vorfinden."
(Muslim, Kitaab al-Fitan, Baab Dhikr ad-Dajjaal 4/2249, no 2934)
Was ist der Schutz vor dem Dajjal ?
"Wer die ersten 10 Verse von Surat-ul-Kahf auswendig lernt, der wird vor Ad-Dajjal geschützt sein."
[Sahih Muslim 809 a (im Englischen)]
Abu Hurayrah berichtete: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Wenn einer von euch den letzten Tashahhud seines Gebetes vollzogen hat, dann soll er vor vier Dingen Zuflucht bei Allah suchen und sagen: Allahumma inni a’udhu bika min 'adhabi jahannam, wa min 'adhabil-qabr, wa min fitnatil-mahya wal-mamat, wa min sharri fitnatil-masihid-dajjal (Oh Allah! Ich suche Zuflucht bei Dir vor der Strafe von Jahannam, vor der Strafe des Grabes, vor der Versuchung des Lebens und des Sterbens und vor dem Übel der Versuchung des Masihid-Dajjal.
اللَّهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ جَهَنَّمَ ، وَمِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ ، وَمِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَالْمَمَاتِ ، وَمِنْ شَرِّ فِتْنَةِ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ
(Sahih Muslim 16/1423)
"Wer die ersten 10 Verse von Surat-ul-Kahf auswendig lernt, der wird vor Ad-Dajjal geschützt sein."
[Sahih Muslim 809 a (im Englischen)]
Abu Hurayrah berichtete: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Wenn einer von euch den letzten Tashahhud seines Gebetes vollzogen hat, dann soll er vor vier Dingen Zuflucht bei Allah suchen und sagen: Allahumma inni a’udhu bika min 'adhabi jahannam, wa min 'adhabil-qabr, wa min fitnatil-mahya wal-mamat, wa min sharri fitnatil-masihid-dajjal (Oh Allah! Ich suche Zuflucht bei Dir vor der Strafe von Jahannam, vor der Strafe des Grabes, vor der Versuchung des Lebens und des Sterbens und vor dem Übel der Versuchung des Masihid-Dajjal.
اللَّهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ جَهَنَّمَ ، وَمِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ ، وَمِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَالْمَمَاتِ ، وَمِنْ شَرِّ فِتْنَةِ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ
(Sahih Muslim 16/1423)
“Stellt euch vor, jemand von euch hätte vor seiner Haustür einen Fluss, in dem er fünfmal am Tag baden würde; würde dann etwas von seinem Schmutz an ihm zurückbleiben?“ Die Leute antworteten: „Nichts von seinem Schmutz würde an ihm zurückbleiben.“ Der Prophet sagte: „Genauso ist es mit den fünf Gebeten, durch die Allah die Sünden tilgt.” (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.505)
Abū Huraira - Allah habe Wohlgefallen an ihm - überliefert, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
„Wetteilt, gute Werke zu tun, denn bald wird es Ketten von Unheil geben: Finsternisse, eine über der anderen. Der Eine steht am Morgen auf als gläubiger Muslim und wird am Abend als Ungläubiger zu Bett gehen, und der Andere wird sich am Abend als Gläubiger ins Bett legen und wird am Morgen als Ungläubiger aufstehen. So wird der Mensch (immer) bereit sein, seinen Glauben für die Güter dieser Welt zu verkaufen.”
„Wetteilt, gute Werke zu tun, denn bald wird es Ketten von Unheil geben: Finsternisse, eine über der anderen. Der Eine steht am Morgen auf als gläubiger Muslim und wird am Abend als Ungläubiger zu Bett gehen, und der Andere wird sich am Abend als Gläubiger ins Bett legen und wird am Morgen als Ungläubiger aufstehen. So wird der Mensch (immer) bereit sein, seinen Glauben für die Güter dieser Welt zu verkaufen.”
Verehrte Geschwister,
so wie die anderen Propheten verkündet und erläutert der Gesandte Allahs die Herabsendung des Korans, seine Ziele und Zwecke durch seine Worte und Taten. Dies vereinfacht es, die Religion Allahs zu verstehen und auszuleben. Einige wichtige Ratschläge des Propheten befinden sich in seiner Abschlusspredigt, in die er sich an seine Gefährten wandte und somit zur gesamten islamischen Gemeinschaft (Umma) sprach. In der Abschiedspredigt sagt uns Muhammad (saw) sinngemäß:
– Die Grundlage unserer Religion ist die Einheit Allahs (Tawhîd). Wir dürfen unsere Gottesdienste (PL. Ibâdât) nur in seinem Namen, nur für ihn verrichten.
– Die Geschwisterlichkeit in der Religion und der Menschlichkeit ist wichtig. Unterschiede im Aussehen und in der Herkunft spielen keine Rolle. Es ist wichtig, Allah den Respekt zu erweisen, dessen er würdig, uns seiner Allmacht bewusst zu sein und demensprechend zu leben.
– Die Würde des Menschen, sein Recht auf Leben, Hab und Gut und die Gründung einer Familie sind unantastbare Werte.
– Der Mensch soll jede Form von Anvertrautem mit entsprechender Vorsicht behandeln.
– Der Zins, der sowohl der Person und der Gesellschaft als auch dem Handel schadet, wurde entgültig abgeschafft.
– Blutsfehden, die der Gemeinschaft und seinen Individuuen schaden, ihre Sicherheit und den Frieden gefährden, wurde ein Ende bereitet.
– Frauen und Männer verfügen über die gleichen Rechte und sollen sich gegenseitig helfen. Die Ehe wird durch eine Eheschließung (Nikâh) und Vertrag ermöglicht. Die Unzucht (Zinâ) ist absolut untersagt.
– Der Koran und die Sunna sind für die Menschen die beste Leitung.
Verehrte Geschwister,
einige Aspekte der Abschlusspredigt, die wir hier nur kurz inhaltlich wiedergegeben haben, wurden erst im 20. Jahrhundert zu allgemein anerkannten Menschenrechten erklärt. Der Gesandte Allahs beendete mit seinen Worten die Zeit der Unwissenheit (Dschâhiliyya) und setzte einen Meilenstein. Er bereitete Blutsfehden, dem Zins, der Tötung von neugeborenen Mädchen, der Sklaverei, dem Glücksspiel, Alkohol, der Vielgötterei (Schirk) und ähnlichen Dingen ein Ende. Mit seinen Worten zeigt und empfiehlt er der Menschheit eine gerechte Lebensführung.
Unsere Aufgabe ist es, uns an diesen Empfehlungen zu orientieren. Der Gesandte beendete seine Predigt mit folgenden Worten: „O ihr Gläubigen, ich vertraue euch zwei Dinge an. Wenn ihr daran festhaltet, werdet ihr nicht irregehen. Diese zwei Dınge sind der Koran und die Sunna.” (Abschiedspredigt)
so wie die anderen Propheten verkündet und erläutert der Gesandte Allahs die Herabsendung des Korans, seine Ziele und Zwecke durch seine Worte und Taten. Dies vereinfacht es, die Religion Allahs zu verstehen und auszuleben. Einige wichtige Ratschläge des Propheten befinden sich in seiner Abschlusspredigt, in die er sich an seine Gefährten wandte und somit zur gesamten islamischen Gemeinschaft (Umma) sprach. In der Abschiedspredigt sagt uns Muhammad (saw) sinngemäß:
– Die Grundlage unserer Religion ist die Einheit Allahs (Tawhîd). Wir dürfen unsere Gottesdienste (PL. Ibâdât) nur in seinem Namen, nur für ihn verrichten.
– Die Geschwisterlichkeit in der Religion und der Menschlichkeit ist wichtig. Unterschiede im Aussehen und in der Herkunft spielen keine Rolle. Es ist wichtig, Allah den Respekt zu erweisen, dessen er würdig, uns seiner Allmacht bewusst zu sein und demensprechend zu leben.
– Die Würde des Menschen, sein Recht auf Leben, Hab und Gut und die Gründung einer Familie sind unantastbare Werte.
– Der Mensch soll jede Form von Anvertrautem mit entsprechender Vorsicht behandeln.
– Der Zins, der sowohl der Person und der Gesellschaft als auch dem Handel schadet, wurde entgültig abgeschafft.
– Blutsfehden, die der Gemeinschaft und seinen Individuuen schaden, ihre Sicherheit und den Frieden gefährden, wurde ein Ende bereitet.
– Frauen und Männer verfügen über die gleichen Rechte und sollen sich gegenseitig helfen. Die Ehe wird durch eine Eheschließung (Nikâh) und Vertrag ermöglicht. Die Unzucht (Zinâ) ist absolut untersagt.
– Der Koran und die Sunna sind für die Menschen die beste Leitung.
Verehrte Geschwister,
einige Aspekte der Abschlusspredigt, die wir hier nur kurz inhaltlich wiedergegeben haben, wurden erst im 20. Jahrhundert zu allgemein anerkannten Menschenrechten erklärt. Der Gesandte Allahs beendete mit seinen Worten die Zeit der Unwissenheit (Dschâhiliyya) und setzte einen Meilenstein. Er bereitete Blutsfehden, dem Zins, der Tötung von neugeborenen Mädchen, der Sklaverei, dem Glücksspiel, Alkohol, der Vielgötterei (Schirk) und ähnlichen Dingen ein Ende. Mit seinen Worten zeigt und empfiehlt er der Menschheit eine gerechte Lebensführung.
Unsere Aufgabe ist es, uns an diesen Empfehlungen zu orientieren. Der Gesandte beendete seine Predigt mit folgenden Worten: „O ihr Gläubigen, ich vertraue euch zwei Dinge an. Wenn ihr daran festhaltet, werdet ihr nicht irregehen. Diese zwei Dınge sind der Koran und die Sunna.” (Abschiedspredigt)