Gelatine – Gelatin – Gele – Speisegelatine – Geliermittel
Protein, das durch Kochen von Sehnen, Haut, Knochen und Bändern erhalten wird (Kühe und Schweine).
Verwendung in Lebensmitteln, Verdickungsmittel in Fruchtgelee, Pudding (z.B. Götterspeise), Süßigkeiten, Kuchen, Marshmallows, Eiscreme, Joghurt, Vitamintabletten, Fotofilme, bei der Klärung von Wein und auch in Kosmetika (Gesichtsmasken, Shampoos etc.).
Protein, das durch Kochen von Sehnen, Haut, Knochen und Bändern erhalten wird (Kühe und Schweine).
Verwendung in Lebensmitteln, Verdickungsmittel in Fruchtgelee, Pudding (z.B. Götterspeise), Süßigkeiten, Kuchen, Marshmallows, Eiscreme, Joghurt, Vitamintabletten, Fotofilme, bei der Klärung von Wein und auch in Kosmetika (Gesichtsmasken, Shampoos etc.).
Heparine
Vielfachzucker, der aus dem Darm von Schweinen extrahiert wird.
Verwendung in Lebensmitteln, etc.
Vielfachzucker, der aus dem Darm von Schweinen extrahiert wird.
Verwendung in Lebensmitteln, etc.
Hide Glue
Ähnlich wie Gelatine, aber in gröberer und unbehandelterer Form.
Verwendung in Lebensmitteln, Süßigkeiten, Kuchen, Kosmetika, etc.
Ähnlich wie Gelatine, aber in gröberer und unbehandelterer Form.
Verwendung in Lebensmitteln, Süßigkeiten, Kuchen, Kosmetika, etc.
Hyaluronsäure – Hyaluronic Acid
Protein, welches in Bindegewebe, Gelenkschmiere, Nabelschnur, Haut und Glaskörper vorkommt.
Verwendung in Kosmetika.
Protein, welches in Bindegewebe, Gelenkschmiere, Nabelschnur, Haut und Glaskörper vorkommt.
Verwendung in Kosmetika.
Insulin
Kann aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen entnommen.
Verwendung für Diabetis-Medikamente.
Kann aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen entnommen.
Verwendung für Diabetis-Medikamente.
Karmin – Carmine – Cochinille – Cochineal – Karminsäure
Das rotes Pigment von weiblichen Kochenilleläusen (Schildläuse). Für die Herstellung von 450 Gramm des roten Farbstoffes werden 70.000 Insekten getötet.
Verwendung in Shampoos, Lebensmittelindustrie (E120), Kosmetika, Lebensmittelfarbe und zum Einfärben von Lebensmitteln und Getränken.
Das rotes Pigment von weiblichen Kochenilleläusen (Schildläuse). Für die Herstellung von 450 Gramm des roten Farbstoffes werden 70.000 Insekten getötet.
Verwendung in Shampoos, Lebensmittelindustrie (E120), Kosmetika, Lebensmittelfarbe und zum Einfärben von Lebensmitteln und Getränken.
Keratin
Protein aus zermahlenen Hörnern, Federn, Hufen, Federkielen und den Haaren verschiedener Tiere.
Verwendung in Shampoos, Haarspülungen und Dauerwellen.
Protein aus zermahlenen Hörnern, Federn, Hufen, Federkielen und den Haaren verschiedener Tiere.
Verwendung in Shampoos, Haarspülungen und Dauerwellen.
Adrenalin
Hormon der Nebenniere von Rindern, Schweinen und Schafen.
Verwendung in Medikamenten.
Hormon der Nebenniere von Rindern, Schweinen und Schafen.
Verwendung in Medikamenten.
Afterbirth
Ausscheidungsstoffe eines Fötus. Wird dem Uterus geschlachteter Tiere entnommen.
Verwendung in Shampoos, Hautcremes und Gesichtsmasken.
Ausscheidungsstoffe eines Fötus. Wird dem Uterus geschlachteter Tiere entnommen.
Verwendung in Shampoos, Hautcremes und Gesichtsmasken.
Alpha-Hydroxy-Säure
Oberbegriff für Alkansäuren. Zumeist pflanzlich aber auch aus Tieren (Blut, Muskeln) und Milchsäure entnommen.
Verwendung in Peelingprodukten und Kosmetika.
Oberbegriff für Alkansäuren. Zumeist pflanzlich aber auch aus Tieren (Blut, Muskeln) und Milchsäure entnommen.
Verwendung in Peelingprodukten und Kosmetika.
Boar Bristles
Die Haare von Schweinen.
Verwendung in Zahnbürsten sowie auch in Bade- oder Rasierpinsel.
Die Haare von Schweinen.
Verwendung in Zahnbürsten sowie auch in Bade- oder Rasierpinsel.
Bone Meal
Zerstoßene bzw. zermahlene Knochen von Tieren.
Verwendung als Quelle von Kalzium, in Vitaminen, Nahrungsergänzungen, Dünger und Zahnpasta.
Zerstoßene bzw. zermahlene Knochen von Tieren.
Verwendung als Quelle von Kalzium, in Vitaminen, Nahrungsergänzungen, Dünger und Zahnpasta.
Innerhalb eines Jahrhunderts nach dem Tod des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm und seiner reinen Nachkommenschaft) eroberten die Muslime nicht nur neue Gebiete, sondern entwickelten sich zu wissenschaftlichen Wegbereitern, die sich durch Originalität und Produktivität auszeichneten. Sie warfen sozusagen den „Ball des Wissens“ über den Zaun nach Europa. Bereits im neunten Jahrhundert hatte sich die islamische Medizinpraxis von Talismanen und der Theologie entfernt und es gab Krankenhäuser mit Krankenstationen, Ärzten, die Prüfungen absolvieren mussten und technische Terminologie. Das damalige allgemeine Krankenhaus in Bagdad setzte Innovationen ein, die unglaublich modern waren. Springbrunnen kühlten die Luft in den Krankenstationen, in denen Fieberpatienten behandelt wurden, geisteskranke Menschen wurden mit größter Behutsamkeit behandelt und nachts beruhigte sanfte Musik und Geschichtenerzählen die Patienten, die vor lauter Schmerz nicht schlafen konnten. Prinz und Bettelknabe erhielten die gleiche Aufmerksamkeit, Mittellosen wurde bei ihrer Entlassung fünf Goldstücke übergeben, die den Lebensunterhalt während ihrer Genesung sichern sollten. Während Paris und London damals aus schlammigen Straßen und Hütten bestanden, gab es in Bagdad, Kairo und Córdoba schon Hospitale, die sowohl männlichen als auch weiblichen Patienten zugänglich waren und auch Mitarbeiter beider Geschlechter beschäftigten. Diese medizinischen Zentren beheimateten Bibliotheken und Apotheken und setzten Assistenzärzte, Praktikanten und Krankenschwestern ein. Es gab mobile Kliniken, um vollständig körperbehinderte und benachteiligte Menschen oder Patienten in entlegenen Regionen zu besuchen. Auch medizinische Qualitätskontrollvorschriften fanden damals Anwendung. Apotheker entwickelten sich zu lizenzierten Fachkräften und verpflichteten sich, den Rezepten des Arztes zu folgen. Der Umfang, in dem die islamische Medizin die Bereiche medizinische Ausbildung, Krankenhäuser, Bakteriologie, Medikamente, Anästhesie, Chirurgie, Pharmakologie, Augenheilkunde, Psychotherapie und psychosomatische Krankheiten.
Krankenhäuser
Die Entwicklung effizienter Krankenhäuser gehört zu den herausragendsten Errungenschaften in der islamischen Medizin (7). Islamische Krankenhäuser waren für alle Patienten kostenlos verfügbar, unabhängig von deren Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Alter oder sozialen Status. Die Krankenhäuser wurden von der Regierung betrieben und von Ärzten geleitet. Es gab separate Krankenstationen für männliche und weibliche Patienten. Jede Station hatte ein eigenes Pflegepersonal und Träger, die jeweils vom gleichen Geschlecht wie die behandelten Patienten waren. Verschiedene Beschwerden wie Fieber, Wunden, Infektionen, Wahnsinn, Augenkrankheiten, Erkältungskrankheiten, Durchfall und Frauenbeschwerden wurden in jeweils verschiedenen Krankenstationen behandelt. Die Genesungsstation war ebenfalls in verschiedene Bereiche unterteilt. Die Krankenhäuser verfügten über eine unbegrenzte Wasserversorgung und Badeeinrichtungen. Nur qualifizierte und approbierte Ärzten durften Medizin praktizieren. Die Krankenhäuser erfüllten auch ihren Lehrauftrag, indem sie Studenten unterrichteten. Es gab Wohnräume für Studenten sowie dazugehöriges Hauspersonal. Hauseigene Apotheken verteilten kostenlose Arzneimittel an die Patienten. Die Krankenhäuser verfügten zudem über eigene Konferenzräume und umfangreiche Bibliotheken mit den aktuellsten Büchern.
Die Entwicklung effizienter Krankenhäuser gehört zu den herausragendsten Errungenschaften in der islamischen Medizin (7). Islamische Krankenhäuser waren für alle Patienten kostenlos verfügbar, unabhängig von deren Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Alter oder sozialen Status. Die Krankenhäuser wurden von der Regierung betrieben und von Ärzten geleitet. Es gab separate Krankenstationen für männliche und weibliche Patienten. Jede Station hatte ein eigenes Pflegepersonal und Träger, die jeweils vom gleichen Geschlecht wie die behandelten Patienten waren. Verschiedene Beschwerden wie Fieber, Wunden, Infektionen, Wahnsinn, Augenkrankheiten, Erkältungskrankheiten, Durchfall und Frauenbeschwerden wurden in jeweils verschiedenen Krankenstationen behandelt. Die Genesungsstation war ebenfalls in verschiedene Bereiche unterteilt. Die Krankenhäuser verfügten über eine unbegrenzte Wasserversorgung und Badeeinrichtungen. Nur qualifizierte und approbierte Ärzten durften Medizin praktizieren. Die Krankenhäuser erfüllten auch ihren Lehrauftrag, indem sie Studenten unterrichteten. Es gab Wohnräume für Studenten sowie dazugehöriges Hauspersonal. Hauseigene Apotheken verteilten kostenlose Arzneimittel an die Patienten. Die Krankenhäuser verfügten zudem über eigene Konferenzräume und umfangreiche Bibliotheken mit den aktuellsten Büchern.