„Nein, es wird keinen Impf-Zwang und keine totale Impf-Kontrolle geben“, sagt das Wahrheitsministerium (Farm der Tiere, 1984, George Orwell).
Der digitale Corona-Impfpass ist bereits als neues Reisedokument geplant. Auch das Weltwirtschaftsforum in Davos steht hinter dem Projekt - „The Great Reset“ von Karl Schwab ist offensichtlich gelebte Praxis und keine Theorie!
https://telebasel.ch/2020/12/27/kommt-eine-impfpflicht-fuer-grossveranstaltungen/
Der digitale Corona-Impfpass ist bereits als neues Reisedokument geplant. Auch das Weltwirtschaftsforum in Davos steht hinter dem Projekt - „The Great Reset“ von Karl Schwab ist offensichtlich gelebte Praxis und keine Theorie!
https://telebasel.ch/2020/12/27/kommt-eine-impfpflicht-fuer-grossveranstaltungen/
Telebasel
Kommt eine Impfpflicht für Grossveranstaltungen?
Eine Impfpflicht für Besucher von Grossveranstaltungen könnte für mehr Planungssicherheit führen. Das und mehr sind die Schlagzeilen der Sonntagspresse.
https://de.rt.com/inland/106402-lauterbach-ex-spelsberg-zur-corona/
Ex-Frau von Lauterbach - die Epidemiologin Dr Angela Spelsberg - konterkariert inhaltlich die deutsche Bundesregierung und deren Corona-Maßnahmen!
Ex-Frau von Lauterbach - die Epidemiologin Dr Angela Spelsberg - konterkariert inhaltlich die deutsche Bundesregierung und deren Corona-Maßnahmen!
RT DE
Ex-Frau von Lauterbach zur COVID-19-Pandemie: "Maßnahmen können sofort beendet werden"
Noch immer treibt die Angst vor dem Coronavirus die Menschen in Deutschland um, auch geschürt durch "Gesundheitsexperten" wie den SPD-Politiker und Mediziner Karl Lauterbach. Dessen Ex-Frau, die studierte Epidemiologin Angela Spelsberg, vertritt gänzliche…
Mit diesem Schillerwort wünsche ich EUCH allen ein gutes neues Jahr! Es wird mit Sicherheit nicht immer ein leichtes 2021er Jahr werden, aber sorgen wir mit unserem persönlichen Einsatz dafür, dass es wieder ein Jahr in Freiheit und mit unserer alten gewohnten Normalität wird.
„Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,
Und würd er in Ketten geboren,
Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,
Nicht den Mißbrauch rasender Toren.
Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,
Vor dem freien Menschen erzittert nicht."
Friedrich von Schiller
„Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,
Und würd er in Ketten geboren,
Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,
Nicht den Mißbrauch rasender Toren.
Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,
Vor dem freien Menschen erzittert nicht."
Friedrich von Schiller
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Ein echter Wiener geht nicht unter! HC :-)
Intelligente Videoüberwachung
In fünf Jahren ist Ihr Gesicht Ihr Personalausweis
Erschreckend: Der Artikel wurde vor vier Jahren veröffentlicht.
"Im öffentlichen Raum stößt man immer öfter auf Überwachungskameras. Deren Technik könnte bald auch zur Verhaltenskontrolle dienen.
Umfassendes Überwachungssystem
Dahinter stehen zwei maßgebliche Entwicklungen der vergangenen Jahre: die automatisierte, inhaltliche Auswertung von Bildern und Filmen. Sowie die automatisierte Mustererkennung menschlicher Verhaltensweisen.
Videokameras sind deshalb nicht mehr das, wonach sich das Wort immer noch anhört, nach einem Raum voller Bildschirme mit ein paar kaffeetrinkenden Sicherheitskräften darin.
Die Kameras sind die Spitze eines umfassenden, intelligenten Überwachungssystems für mehr gesellschaftliche Kontrolle - Kontrolle auch über Sie.
Etwas vereinfacht bedeutet es, dass gesellschaftliches Wohlverhalten durch ständige Überwachung und Kontrolle erreicht wird.
Der wesentliche Mechanismus ist dabei, dass man zu diesem Wohlverhalten nicht offen gezwungen wird - sondern sich selbst zwingt. Weil man Angst vor den Folgen hat. Oder umgekehrt für Wohlverhalten belohnt werden möchte."
https://www.spiegel.de/netzwelt/web/kameraueberwachung-wird-zur-verhaltenskontrolle-a-1135744.html
In fünf Jahren ist Ihr Gesicht Ihr Personalausweis
Erschreckend: Der Artikel wurde vor vier Jahren veröffentlicht.
"Im öffentlichen Raum stößt man immer öfter auf Überwachungskameras. Deren Technik könnte bald auch zur Verhaltenskontrolle dienen.
Umfassendes Überwachungssystem
Dahinter stehen zwei maßgebliche Entwicklungen der vergangenen Jahre: die automatisierte, inhaltliche Auswertung von Bildern und Filmen. Sowie die automatisierte Mustererkennung menschlicher Verhaltensweisen.
Videokameras sind deshalb nicht mehr das, wonach sich das Wort immer noch anhört, nach einem Raum voller Bildschirme mit ein paar kaffeetrinkenden Sicherheitskräften darin.
Die Kameras sind die Spitze eines umfassenden, intelligenten Überwachungssystems für mehr gesellschaftliche Kontrolle - Kontrolle auch über Sie.
Etwas vereinfacht bedeutet es, dass gesellschaftliches Wohlverhalten durch ständige Überwachung und Kontrolle erreicht wird.
Der wesentliche Mechanismus ist dabei, dass man zu diesem Wohlverhalten nicht offen gezwungen wird - sondern sich selbst zwingt. Weil man Angst vor den Folgen hat. Oder umgekehrt für Wohlverhalten belohnt werden möchte."
https://www.spiegel.de/netzwelt/web/kameraueberwachung-wird-zur-verhaltenskontrolle-a-1135744.html
Spiegel
In fünf Jahren ist Ihr Gesicht Ihr Personalausweis
Im öffentlichen Raum stößt man immer öfter auf Überwachungskameras. Deren Technik könnte bald auch zur Verhaltenskontrolle dienen. Eine forsche Vorhersage, mit der unser Kolumnist praktische Fragen der nahen Zukunft aufwirft.
Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.
(Hal Borland)
(Hal Borland)
https://zackzack.at/2021/01/01/2021-kann-es-soweit-sein-kommentar-von-peter-pilz/?fbclid=IwAR2dX50sCvsONa26oF1uBHUkUUQOPI7AhoXPLXFaPZp_YeAn8LOPm1xnZK0
📝 2021 KANN ES SOWEIT SEIN
Kommentar von Peter Pilz
2020 war kein gutes Jahr. Aber 2021 hat alle Voraussetzungen, schlechter zu werden. Wenn aus der COVID-Krise die Wirtschaftskrise hervorwächst, wenn neben Tausenden Menschen noch Zehntausende Betriebe sterben, wird es noch ernster. Dann wird aus Not Verzweiflung und aus Angst Hass. Politisch ist dann alles möglich. Auch für die ÖVP.
📝 2021 KANN ES SOWEIT SEIN
Kommentar von Peter Pilz
2020 war kein gutes Jahr. Aber 2021 hat alle Voraussetzungen, schlechter zu werden. Wenn aus der COVID-Krise die Wirtschaftskrise hervorwächst, wenn neben Tausenden Menschen noch Zehntausende Betriebe sterben, wird es noch ernster. Dann wird aus Not Verzweiflung und aus Angst Hass. Politisch ist dann alles möglich. Auch für die ÖVP.
zackzack.at
2021 kann es soweit sein - Kommentar von Peter Pilz - zackzack.at
Kommentar von Peter Pilz 2020 war kein gutes Jahr. Aber 2021 hat alle Voraussetzungen, schlechter zu werden. Wenn aus der COVID-Krise die Wirtschaftskrise hervorwächst, wenn neben Tausenden Menschen noch Zehntausende Betriebe sterben, wird es noch ernster.…
https://mobil.krone.at/2309412?fbclid=IwAR2zHetF3fpit3wcOhcM86IcwAbYzGWVRKuj-qMwf12ioJJ4ByUmTz5mVIw
Wenn man die Wienerinnen und Wiener heute vor den „hilfsbedürftigen Asylwerbern“ schützen muss ...... islamistischer Migrantenmob randaliert zu Silvester in Wien-Favoriten mit „Allahu Akbar Rufen“ und geht auf die Exekutive los.... erinnert an Pariser Zustände in den dortigen Vororten. 😡
Wann wird endlich konsequent durchgegriffen und abgeschoben?
Wenn man die Wienerinnen und Wiener heute vor den „hilfsbedürftigen Asylwerbern“ schützen muss ...... islamistischer Migrantenmob randaliert zu Silvester in Wien-Favoriten mit „Allahu Akbar Rufen“ und geht auf die Exekutive los.... erinnert an Pariser Zustände in den dortigen Vororten. 😡
Wann wird endlich konsequent durchgegriffen und abgeschoben?
Kronen Zeitung
Silvester: Ausschreitungen in Wien-Favoriten
Während es in weiten Teilen Wiens vergleichbar ruhig zuging über den Jahreswechsel, spielten sich in Favoriten wilde Szenen ab. Leser berichteten der ...
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https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00088/index.shtml
Neue - möglicherweise verfassungswidrige - Verordungen vom Grünen Gesundheitsminister Anschober wurden am 31.12.2020 bis zum 3.1.2021 (ein äußerst zynisches Vorgehen) zur Begutachtung aufgelegt und veröffentlicht.
Wer so agiert, pfeifft in Wahrheit auf Eingaben und will über die Bevölkerung, über Experten und das Parlament drüber fahren. Oppositionelle Kritik und demokratischer Widerstand tut Not!
Neue - möglicherweise verfassungswidrige - Verordungen vom Grünen Gesundheitsminister Anschober wurden am 31.12.2020 bis zum 3.1.2021 (ein äußerst zynisches Vorgehen) zur Begutachtung aufgelegt und veröffentlicht.
Wer so agiert, pfeifft in Wahrheit auf Eingaben und will über die Bevölkerung, über Experten und das Parlament drüber fahren. Oppositionelle Kritik und demokratischer Widerstand tut Not!
Nigel Farage (der Vater des Brexit) am 01.01.2021:
"China aufzuhalten ist der nächste große Kampf." (deutsch)
https://twitter.com/Nigel_Farage/status/1345007486785478658?s=20
"China aufzuhalten ist der nächste große Kampf." (deutsch)
https://twitter.com/Nigel_Farage/status/1345007486785478658?s=20
Twitter
Nigel Farage
Stopping China is the next big battle to fight. https://t.co/4UZB2s9O3S
„Gewalttätige "Partyszene" statt stillem Feiern: Ein Mob hat sich an Silvester unter "Allahu Akbar"-Rufen in Wien Straßenschlachten mit der Polizei geliefert und diese mit Raketen bzw. Böllern beschossen. In deutschen Medien erfährt man kaum etwas darüber.“
https://reitschuster.de/post/partyszene-tobt-in-wien-deutsche-medien-schweigen/
https://www.instagram.com/p/CJe2q5hApdU/?igshid=9dpznjzozcfe
https://reitschuster.de/post/partyszene-tobt-in-wien-deutsche-medien-schweigen/
https://www.instagram.com/p/CJe2q5hApdU/?igshid=9dpznjzozcfe
reitschuster.de
„Partyszene“ tobt in Wien, deutsche Medien schweigen "Regelrechte Straßenschlachten"
Ein Mob hat sich an Silvester unter "Allahu Akbar"-Rufen in der österreichischen Hauptstadt regelrechte Straßenschlachten mit der Polizei geliefert und diese mit Raketen bzw. Böllern beschossen. Bei uns erfährt man kaum etwas darüber.
ETHIKWELTLAGE - 3 MINUTEN LESEDAUER
Philosophie der Freiheit in der Coronakrise
PHILIP KOVCE UND THOMAS MORGENROTH, JANUAR 1, 2021
Während den einen die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten im Namen von Solidarität und Infektionsschutz nicht schnell und weit genug gehen kann, halten andere die Coronapandemie für mehr oder weniger heiße Luft und lehnen staatliche Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung strikt ab. Thomas Morgenroth und Philip Kovce suchen Auswege aus dieser verfahrenen Situation – und finden sie im ethischen Individualismus.
Weltweit schränken Staaten die Grundrechte ihrer Bürger derzeit drastisch ein – mit der Begründung, die Coronapandemie sei einzig und allein auf diese Weise in den Griff zu bekommen. In Deutschland empfahl die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einer Ad-hoc-Stellungnahme vom 8. Dezember 2020 einen «harten Lockdown». Er sei «aus wissenschaftlicher Sicht absolut notwendig», heißt es in der Stellungnahme.1 Wenige Tage später einigten sich Bund und Länder tatsächlich auf entsprechende Maßnahmen.2
Allerdings scheint durchaus Skepsis geboten, wenn Wissenschaftler Grundrechtseingriffe als ‹absolut notwendig› erachten. Beachtlich ist jedenfalls, dass der in Lausanne lehrende Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld, selbst Leopoldina-Mitglied, noch am Tag der Veröffentlichung der Ad-hoc-Mitteilung ein Protestschreiben an seinen ‹Kollegen›, den ETH-Klimaforscher und Akademiepräsidenten Gerald H. Haug, sandte, worin er die Stellungnahme – an der Esfeld nicht mitgewirkt hatte – «mit Bestürzung» zur Kenntnis nahm und den Präsidenten «höflichst» bat, sie «umgehend als Stellungnahme der Leopoldina zurückzuziehen».3 Das geschah freilich nicht.
Esfeld war vor allem aufgrund dreier Gesichtspunkte «bestürzt»:
Erstens seien Strategien zum Umgang mit der Ausbreitung des Coronavirus im «engeren Kreis der Experten von Virologie und Epidemiologie» durchaus «umstritten». Plädierten einige für «scharfe politische Maßnahmen», favorisierten andere einen «nur auf die Risikogruppen fokussierten Schutz».
Zweitens sei im «weiteren Kreis der Wissenschaftler höchst umstritten», ob der Nutzen «scharfer» Maßnahmen deren Schäden aufwiege. Es lägen zum Beispiel «zahlreiche» Studien vor, «gemäß denen die verlorenen Lebensjahre den maximal erreichbaren Nutzen geretteter Lebensjahre um ein Vielfaches übersteigen».
Drittens gebe es jenseits utilitaristischer Erwägungen in der auf Kant zurückgehenden ethischen Tradition gute Gründe, Freiheitsrechte «auch in der gegenwärtigen Situation für unantastbar zu halten». Zur Würde des Menschen gehöre «insbesondere die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, was die jeweilige Person als ein für sie würdiges Leben erachtet und welche Risiken sie für diesen Lebensinhalt einzugehen bereit ist in der Gestaltung ihrer sozialen Kontakte».
Weil die «einseitige» Leopoldina-Stellungnahme auf diese drei fundamentalen Gesichtspunkte mit keinem Wort eingehe, «verletzt» sie laut Esfeld «die Prinzipien wissenschaftlicher und ethischer Redlichkeit». Einen «Missbrauch von Wissenschaft» im Zuge der Coronakrise hatte Esfeld bereits im Juni 2020 in der ‹Wochenschrift› (Nr. 23/2020) angeprangert.
Das ‹Leopoldina-Desaster›4 bestätigt schließlich einen Befund des Historikers René Schlott, nämlich dass die «offene Gesellschaft» inzwischen «unter Pandemievorbehalt» stehe: «Unter Verdacht und Rechtfertigungsdruck stehen heute nicht mehr diejenigen, die Freiheiten einschränken, sondern diejenigen, die sie einfordern.»5
Unter Verdacht und Rechtfertigungsdruck stehen heute nicht mehr diejenigen, die Freiheiten einschränken, sondern diejenigen, die sie einfordern.
Wer trotz dieses Befunds Freiheitsrechte nicht nur in kantischer, sondern auch in der Tradition des von Rudolf Steiner begründeten ethischen Individualismus unbedingt zu schätzen weiß, der wird umso mehr nach Lösungen suchen, die es in dieser und etwaigen kommenden Pandemien ermöglichen, Freiheitsrechte und Infektionsschutz nicht gegeneinander auszuspielen. Dazu in aller Kürze einige Vorschläge.
Philosophie der Freiheit in der Coronakrise
PHILIP KOVCE UND THOMAS MORGENROTH, JANUAR 1, 2021
Während den einen die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten im Namen von Solidarität und Infektionsschutz nicht schnell und weit genug gehen kann, halten andere die Coronapandemie für mehr oder weniger heiße Luft und lehnen staatliche Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung strikt ab. Thomas Morgenroth und Philip Kovce suchen Auswege aus dieser verfahrenen Situation – und finden sie im ethischen Individualismus.
Weltweit schränken Staaten die Grundrechte ihrer Bürger derzeit drastisch ein – mit der Begründung, die Coronapandemie sei einzig und allein auf diese Weise in den Griff zu bekommen. In Deutschland empfahl die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einer Ad-hoc-Stellungnahme vom 8. Dezember 2020 einen «harten Lockdown». Er sei «aus wissenschaftlicher Sicht absolut notwendig», heißt es in der Stellungnahme.1 Wenige Tage später einigten sich Bund und Länder tatsächlich auf entsprechende Maßnahmen.2
Allerdings scheint durchaus Skepsis geboten, wenn Wissenschaftler Grundrechtseingriffe als ‹absolut notwendig› erachten. Beachtlich ist jedenfalls, dass der in Lausanne lehrende Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld, selbst Leopoldina-Mitglied, noch am Tag der Veröffentlichung der Ad-hoc-Mitteilung ein Protestschreiben an seinen ‹Kollegen›, den ETH-Klimaforscher und Akademiepräsidenten Gerald H. Haug, sandte, worin er die Stellungnahme – an der Esfeld nicht mitgewirkt hatte – «mit Bestürzung» zur Kenntnis nahm und den Präsidenten «höflichst» bat, sie «umgehend als Stellungnahme der Leopoldina zurückzuziehen».3 Das geschah freilich nicht.
Esfeld war vor allem aufgrund dreier Gesichtspunkte «bestürzt»:
Erstens seien Strategien zum Umgang mit der Ausbreitung des Coronavirus im «engeren Kreis der Experten von Virologie und Epidemiologie» durchaus «umstritten». Plädierten einige für «scharfe politische Maßnahmen», favorisierten andere einen «nur auf die Risikogruppen fokussierten Schutz».
Zweitens sei im «weiteren Kreis der Wissenschaftler höchst umstritten», ob der Nutzen «scharfer» Maßnahmen deren Schäden aufwiege. Es lägen zum Beispiel «zahlreiche» Studien vor, «gemäß denen die verlorenen Lebensjahre den maximal erreichbaren Nutzen geretteter Lebensjahre um ein Vielfaches übersteigen».
Drittens gebe es jenseits utilitaristischer Erwägungen in der auf Kant zurückgehenden ethischen Tradition gute Gründe, Freiheitsrechte «auch in der gegenwärtigen Situation für unantastbar zu halten». Zur Würde des Menschen gehöre «insbesondere die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, was die jeweilige Person als ein für sie würdiges Leben erachtet und welche Risiken sie für diesen Lebensinhalt einzugehen bereit ist in der Gestaltung ihrer sozialen Kontakte».
Weil die «einseitige» Leopoldina-Stellungnahme auf diese drei fundamentalen Gesichtspunkte mit keinem Wort eingehe, «verletzt» sie laut Esfeld «die Prinzipien wissenschaftlicher und ethischer Redlichkeit». Einen «Missbrauch von Wissenschaft» im Zuge der Coronakrise hatte Esfeld bereits im Juni 2020 in der ‹Wochenschrift› (Nr. 23/2020) angeprangert.
Das ‹Leopoldina-Desaster›4 bestätigt schließlich einen Befund des Historikers René Schlott, nämlich dass die «offene Gesellschaft» inzwischen «unter Pandemievorbehalt» stehe: «Unter Verdacht und Rechtfertigungsdruck stehen heute nicht mehr diejenigen, die Freiheiten einschränken, sondern diejenigen, die sie einfordern.»5
Unter Verdacht und Rechtfertigungsdruck stehen heute nicht mehr diejenigen, die Freiheiten einschränken, sondern diejenigen, die sie einfordern.
Wer trotz dieses Befunds Freiheitsrechte nicht nur in kantischer, sondern auch in der Tradition des von Rudolf Steiner begründeten ethischen Individualismus unbedingt zu schätzen weiß, der wird umso mehr nach Lösungen suchen, die es in dieser und etwaigen kommenden Pandemien ermöglichen, Freiheitsrechte und Infektionsschutz nicht gegeneinander auszuspielen. Dazu in aller Kürze einige Vorschläge.
Sollte der Deutsche Bundestag eine ‹epidemische Lage von nationaler Tragweite› oder der Schweizer Bundesrat eine ‹besondere› oder ‹außerordentliche Lage› feststellen, gilt es, Freiheitsrechte nicht kollektiv einzuschränken, sondern individuell zu stärken. Dafür müssten Risikogruppen nicht statistisch, das heißt abstrakt definiert werden; vielmehr sollte sich jeder Einzelne ganz konkret als Risikoperson einschätzen – oder eben nicht.
Wer sich selbst als Risikoperson begreift, der kann zunächst aus freien Stücken darauf achten, Abstand zu wahren und Kontakte zu meiden (‹free social distancing›). Wo das im öffentlichen Raum oder im Berufsleben unpraktikabel ist, da kann er sich maskieren. Des Weiteren kann er sich nach Möglichkeit impfen lassen. Schutzmasken und Schutzimpfungen sollten aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Außerdem sollte allen Risikopersonen das Recht eingeräumt werden, jederzeit einen Lockdown in eigener Sache zu verhängen (‹free lockdown›). Nach behördlicher Anmeldung stünde ihnen für die Zeit freiwilliger Quarantäne im Falle von Einkommenseinbußen eine Art Pandemieeinkommen zu, dessen Höhe sich an den bisherigen Einkünften orientieren müsste. Sollte unter Umständen triagiert werden müssen, ließen sich entsprechend registrierte Risikopersonen bevorzugt behandeln.
Selbstbestimmung und Eigenverantwortung würden auf diese Weise gestärkt, Politiker und Wissenschaftler vor falscher, bevormundender Verantwortungsübernahme bewahrt. Risikopersonen und Nicht-Risikopersonen, mithin sämtliche mündigen Bürger, könnten unter diesen Bedingungen, die Grundrechte und Infektionsschutz gleichermaßen würdigen, ein weitaus freieres und gesünderes Leben führen, als es all die kostspieligen pandemischen Zwangsmaßnahmen aktuell erlauben.
Sollte der Deutsche Bundestag eine ‹epidemische Lage von nationaler Tragweite› oder der Schweizer Bundesrat eine ‹besondere› oder ‹außerordentliche Lage› feststellen, gilt es, Freiheitsrechte nicht kollektiv einzuschränken, sondern individuell zu stärken. Dafür müssten Risikogruppen nicht statistisch, das heißt abstrakt definiert werden; vielmehr sollte sich jeder Einzelne ganz konkret als Risikoperson einschätzen – oder eben nicht.
Wer sich selbst als Risikoperson begreift, der kann zunächst aus freien Stücken darauf achten, Abstand zu wahren und Kontakte zu meiden (‹free social distancing›). Wo das im öffentlichen Raum oder im Berufsleben unpraktikabel ist, da kann er sich maskieren. Des Weiteren kann er sich nach Möglichkeit impfen lassen. Schutzmasken und Schutzimpfungen sollten aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Außerdem sollte allen Risikopersonen das Recht eingeräumt werden, jederzeit einen Lockdown in eigener Sache zu verhängen (‹free lockdown›). Nach behördlicher Anmeldung stünde ihnen für die Zeit freiwilliger Quarantäne im Falle von Einkommenseinbußen eine Art Pandemieeinkommen zu, dessen Höhe sich an den bisherigen Einkünften orientieren müsste. Sollte unter Umständen triagiert werden müssen, ließen sich entsprechend registrierte Risikopersonen bevorzugt behandeln.
Selbstbestimmung und Eigenverantwortung würden auf diese Weise gestärkt, Politiker und Wissenschaftler vor falscher, bevormundender Verantwortungsübernahme bewahrt. Risikopersonen und Nicht-Risikopersonen, mithin sämtliche mündigen Bürger, könnten unter diesen Bedingungen, die Grundrechte und Infektionsschutz gleichermaßen würdigen, ein weitaus freieres und gesünderes Leben führen, als es all die kostspieligen pandemischen Zwangsmaßnahmen aktuell erlauben.
Wer sich selbst als Risikoperson begreift, der kann zunächst aus freien Stücken darauf achten, Abstand zu wahren und Kontakte zu meiden (‹free social distancing›). Wo das im öffentlichen Raum oder im Berufsleben unpraktikabel ist, da kann er sich maskieren. Des Weiteren kann er sich nach Möglichkeit impfen lassen. Schutzmasken und Schutzimpfungen sollten aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Außerdem sollte allen Risikopersonen das Recht eingeräumt werden, jederzeit einen Lockdown in eigener Sache zu verhängen (‹free lockdown›). Nach behördlicher Anmeldung stünde ihnen für die Zeit freiwilliger Quarantäne im Falle von Einkommenseinbußen eine Art Pandemieeinkommen zu, dessen Höhe sich an den bisherigen Einkünften orientieren müsste. Sollte unter Umständen triagiert werden müssen, ließen sich entsprechend registrierte Risikopersonen bevorzugt behandeln.
Selbstbestimmung und Eigenverantwortung würden auf diese Weise gestärkt, Politiker und Wissenschaftler vor falscher, bevormundender Verantwortungsübernahme bewahrt. Risikopersonen und Nicht-Risikopersonen, mithin sämtliche mündigen Bürger, könnten unter diesen Bedingungen, die Grundrechte und Infektionsschutz gleichermaßen würdigen, ein weitaus freieres und gesünderes Leben führen, als es all die kostspieligen pandemischen Zwangsmaßnahmen aktuell erlauben.
Sollte der Deutsche Bundestag eine ‹epidemische Lage von nationaler Tragweite› oder der Schweizer Bundesrat eine ‹besondere› oder ‹außerordentliche Lage› feststellen, gilt es, Freiheitsrechte nicht kollektiv einzuschränken, sondern individuell zu stärken. Dafür müssten Risikogruppen nicht statistisch, das heißt abstrakt definiert werden; vielmehr sollte sich jeder Einzelne ganz konkret als Risikoperson einschätzen – oder eben nicht.
Wer sich selbst als Risikoperson begreift, der kann zunächst aus freien Stücken darauf achten, Abstand zu wahren und Kontakte zu meiden (‹free social distancing›). Wo das im öffentlichen Raum oder im Berufsleben unpraktikabel ist, da kann er sich maskieren. Des Weiteren kann er sich nach Möglichkeit impfen lassen. Schutzmasken und Schutzimpfungen sollten aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Außerdem sollte allen Risikopersonen das Recht eingeräumt werden, jederzeit einen Lockdown in eigener Sache zu verhängen (‹free lockdown›). Nach behördlicher Anmeldung stünde ihnen für die Zeit freiwilliger Quarantäne im Falle von Einkommenseinbußen eine Art Pandemieeinkommen zu, dessen Höhe sich an den bisherigen Einkünften orientieren müsste. Sollte unter Umständen triagiert werden müssen, ließen sich entsprechend registrierte Risikopersonen bevorzugt behandeln.
Selbstbestimmung und Eigenverantwortung würden auf diese Weise gestärkt, Politiker und Wissenschaftler vor falscher, bevormundender Verantwortungsübernahme bewahrt. Risikopersonen und Nicht-Risikopersonen, mithin sämtliche mündigen Bürger, könnten unter diesen Bedingungen, die Grundrechte und Infektionsschutz gleichermaßen würdigen, ein weitaus freieres und gesünderes Leben führen, als es all die kostspieligen pandemischen Zwangsmaßnahmen aktuell erlauben.