Heinz-Christian Strache: Offener Brief zur âVerteidigung unserer NeutralitĂ€t â NEIN zu einem NATO-Beitritt Ăsterreichsâ
Gestrige Konferenz stellt klar: An den Grundfesten unserer Verfassung darf nicht gerĂŒttelt werden, JA zum vollstĂ€ndigen Erhalt unserer NeutralitĂ€t
Wien (OTS) -
Werte Medienvertreter!
Auf Bitten vieler besorgter BĂŒrger und als Ergebnis der gestrigen ĂŒberparteilichen Konferenz âVerteidigung unserer NeutralitĂ€t â NEIN zu einem NATO-Beitritt Ăsterreichsâ, bei der ein wichtiger Themenpflock fĂŒr die Republik Ăsterreich eingeschlagen wurde, liegt mir der nachstehende âOFFENE BRIEFâ fĂŒr unsere Republik Ăsterreich und den Erhalt unserer NeutralitĂ€t besonders am Herzen. Diesen möchte ich Ihnen nun zur Kenntnis bringen:
Offener Brief zu â70 Jahre Ăsterreichischer Staatsvertrag und immerwĂ€hrende NeutralitĂ€tâ
an den BundesprĂ€sidenten der Republik Ăsterreich, den PrĂ€sidenten des Nationalrates und die Abgeordneten zum Ăsterreichischen Nationalrat
Sehr geehrter Herr BundesprÀsident Dr. Alexander van der Bellen!
Sehr geehrter Herr NationalratsprÀsident Dr. Walter Rosenkranz, lieber Walter!
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete zum Nationalrat der Republik Ăsterreich!
Mit der Unterzeichnung des Ăsterreichischen Staatsvertrages am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere wurde nicht nur die staatliche SouverĂ€nitĂ€t Ăsterreichs wiederhergestellt. Zugleich wurde eine Verpflichtung ĂŒbernommen, die weit ĂŒber tagespolitische Interessen hinausreicht â die immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.
Am 26. Oktober 1955 bekannte sich Ăsterreich durch das Bundesverfassungsgesetz ĂŒber die NeutralitĂ€t eindeutig:
âZum Zwecke der Aufrechterhaltung und Sicherung seiner UnabhĂ€ngigkeit und zur Unverletzlichkeit seines Gebietes erklĂ€rt Ăsterreich aus freien StĂŒcken seine immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.â (Art. 1 B-VG, BGBl. Nr. 211/1955)
Dieses Gesetz ist kein bloĂer historischer Text. Es ist ein verfassungsrechtliches Gelöbnis und ein Pfeiler unserer nationalen IdentitĂ€t â eingebettet in die Erfahrung von Krieg, Besatzung und Teilung.
1. NeutralitÀt als StaatsrÀson
NeutralitĂ€t ist kein sentimentales ErinnerungsstĂŒck, sondern eine strategische Doktrin moderner Sicherheitspolitik. Sie machte Ăsterreich zum StabilitĂ€tsfaktor in Mitteleuropa, zum internationalen Vermittler und zum Verhandlungsplatz von Weltrang. Dass Wien heute UNO-Sitz, OSZE-Zentrale und Schauplatz unzĂ€hliger diplomatischer Initiativen ist, ist einzig dieser Haltung â unserer NeutralitĂ€t â geschuldet.
BundesprĂ€sident Dr. Karl Renner nannte die NeutralitĂ€t âeine neue Form der aktiven Sicherheitspolitikâ. In Wahrheit ist sie noch weit mehr: Sie ist die unverwechselbare, mahnende und vermittelnde Stimme Ăsterreichs in der Weltpolitik.
2. Verfassungsrechtliche Verantwortung
Die NeutralitĂ€t steht im Rang eines Verfassungsgesetzes. Sie ist weder disponibel, noch verhandelbar und schon gar nicht dem GutdĂŒnken temporĂ€rer parteipolitischer Mehrheiten ausgesetzt. Art. 9a B-VG verpflichtet Ăsterreich zur umfassenden Landesverteidigung â militĂ€risch, geistig und politisch.
Dazu gehören die wehrhafte Bewahrung und Verteidigung unserer NeutralitĂ€t. Eine Aushöhlung â sei es durch eine EU-MilitĂ€rintegration, durch Teilnahme an fremden RĂŒstungsprojekten oder durch die Finanzierung indirekter Kriegsbeteiligungen â wĂ€re nicht nur politisch kurzsichtig, sondern ein evidenter Verfassungsbruch.
3. Historische und staatspolitische Dimension
70 Jahre nach dem Staatsvertrag steht Ăsterreich an einem Scheideweg von historischer Tragweite: Wollen wir NeutralitĂ€t aktiv leben â als glaubwĂŒrdige Stimme fĂŒr Frieden, Dialog und Ausgleich? Oder verwandeln wir sie in eine leere WorthĂŒlse, wĂ€hrend wir faktisch fremden Machtblöcken dienstbar werden?
Der damalige AuĂenminister Leopold Figl rief 1955 mit TrĂ€nen in den Augen: âĂsterreich ist frei!â Heute mĂŒsste der Ruf lauten: âĂsterreich ist neutral â und bleibt es!â
4. Appell an die VerantwortungstrÀger
Sehr geehrter Herr BundesprÀsident, sehr geehrter Herr NationalratsprÀsident, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
Gestrige Konferenz stellt klar: An den Grundfesten unserer Verfassung darf nicht gerĂŒttelt werden, JA zum vollstĂ€ndigen Erhalt unserer NeutralitĂ€t
Wien (OTS) -
Werte Medienvertreter!
Auf Bitten vieler besorgter BĂŒrger und als Ergebnis der gestrigen ĂŒberparteilichen Konferenz âVerteidigung unserer NeutralitĂ€t â NEIN zu einem NATO-Beitritt Ăsterreichsâ, bei der ein wichtiger Themenpflock fĂŒr die Republik Ăsterreich eingeschlagen wurde, liegt mir der nachstehende âOFFENE BRIEFâ fĂŒr unsere Republik Ăsterreich und den Erhalt unserer NeutralitĂ€t besonders am Herzen. Diesen möchte ich Ihnen nun zur Kenntnis bringen:
Offener Brief zu â70 Jahre Ăsterreichischer Staatsvertrag und immerwĂ€hrende NeutralitĂ€tâ
an den BundesprĂ€sidenten der Republik Ăsterreich, den PrĂ€sidenten des Nationalrates und die Abgeordneten zum Ăsterreichischen Nationalrat
Sehr geehrter Herr BundesprÀsident Dr. Alexander van der Bellen!
Sehr geehrter Herr NationalratsprÀsident Dr. Walter Rosenkranz, lieber Walter!
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete zum Nationalrat der Republik Ăsterreich!
Mit der Unterzeichnung des Ăsterreichischen Staatsvertrages am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere wurde nicht nur die staatliche SouverĂ€nitĂ€t Ăsterreichs wiederhergestellt. Zugleich wurde eine Verpflichtung ĂŒbernommen, die weit ĂŒber tagespolitische Interessen hinausreicht â die immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.
Am 26. Oktober 1955 bekannte sich Ăsterreich durch das Bundesverfassungsgesetz ĂŒber die NeutralitĂ€t eindeutig:
âZum Zwecke der Aufrechterhaltung und Sicherung seiner UnabhĂ€ngigkeit und zur Unverletzlichkeit seines Gebietes erklĂ€rt Ăsterreich aus freien StĂŒcken seine immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.â (Art. 1 B-VG, BGBl. Nr. 211/1955)
Dieses Gesetz ist kein bloĂer historischer Text. Es ist ein verfassungsrechtliches Gelöbnis und ein Pfeiler unserer nationalen IdentitĂ€t â eingebettet in die Erfahrung von Krieg, Besatzung und Teilung.
1. NeutralitÀt als StaatsrÀson
NeutralitĂ€t ist kein sentimentales ErinnerungsstĂŒck, sondern eine strategische Doktrin moderner Sicherheitspolitik. Sie machte Ăsterreich zum StabilitĂ€tsfaktor in Mitteleuropa, zum internationalen Vermittler und zum Verhandlungsplatz von Weltrang. Dass Wien heute UNO-Sitz, OSZE-Zentrale und Schauplatz unzĂ€hliger diplomatischer Initiativen ist, ist einzig dieser Haltung â unserer NeutralitĂ€t â geschuldet.
BundesprĂ€sident Dr. Karl Renner nannte die NeutralitĂ€t âeine neue Form der aktiven Sicherheitspolitikâ. In Wahrheit ist sie noch weit mehr: Sie ist die unverwechselbare, mahnende und vermittelnde Stimme Ăsterreichs in der Weltpolitik.
2. Verfassungsrechtliche Verantwortung
Die NeutralitĂ€t steht im Rang eines Verfassungsgesetzes. Sie ist weder disponibel, noch verhandelbar und schon gar nicht dem GutdĂŒnken temporĂ€rer parteipolitischer Mehrheiten ausgesetzt. Art. 9a B-VG verpflichtet Ăsterreich zur umfassenden Landesverteidigung â militĂ€risch, geistig und politisch.
Dazu gehören die wehrhafte Bewahrung und Verteidigung unserer NeutralitĂ€t. Eine Aushöhlung â sei es durch eine EU-MilitĂ€rintegration, durch Teilnahme an fremden RĂŒstungsprojekten oder durch die Finanzierung indirekter Kriegsbeteiligungen â wĂ€re nicht nur politisch kurzsichtig, sondern ein evidenter Verfassungsbruch.
3. Historische und staatspolitische Dimension
70 Jahre nach dem Staatsvertrag steht Ăsterreich an einem Scheideweg von historischer Tragweite: Wollen wir NeutralitĂ€t aktiv leben â als glaubwĂŒrdige Stimme fĂŒr Frieden, Dialog und Ausgleich? Oder verwandeln wir sie in eine leere WorthĂŒlse, wĂ€hrend wir faktisch fremden Machtblöcken dienstbar werden?
Der damalige AuĂenminister Leopold Figl rief 1955 mit TrĂ€nen in den Augen: âĂsterreich ist frei!â Heute mĂŒsste der Ruf lauten: âĂsterreich ist neutral â und bleibt es!â
4. Appell an die VerantwortungstrÀger
Sehr geehrter Herr BundesprÀsident, sehr geehrter Herr NationalratsprÀsident, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
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Sie alle tragen eine groĂe Verantwortung gegenĂŒber der Verfassung Ăsterreichs, der Geschichte und dem Volk. Daher gilt es, die NeutralitĂ€t nicht nur zu bewahren, sondern aktiv zu revitalisieren:
als Friedensinstrument in einer Welt der neuen Blockkonfrontationen,
als IdentitÀtskern der Zweiten Republik,
als unverrĂŒckbaren Verfassungsauftrag, der ĂŒber jede parteipolitische OpportunitĂ€t hinausreicht.
NeutralitÀt ist nicht Option, sondern Obligation.
Sie ist nicht Taktik, sondern StaatsrÀson.
Sie ist nicht Relikt, sondern Zukunftschance.
Schlusswort
70 Jahre nach dem Staatsvertrag ist es Zeit, die NeutralitĂ€t wieder als das zu begreifen, was sie ist: ein VermĂ€chtnis â und ein Versprechen. In einer Welt voller Unsicherheit kann Ăsterreich nur dann glaubwĂŒrdig bleiben, wenn es an seinem Schwur festhĂ€lt. NeutralitĂ€t darf kein Lippenbekenntnis sein, sondern muss politisches Handeln leiten.
âĂsterreich ist neutral â Ăsterreich bleibt neutral.â
Das ist keine Formel der Vergangenheit, sondern ein Auftrag fĂŒr Gegenwart und Zukunft.
Mit Respekt und Nachdruck,
Heinz-Christian Strache
Vizekanzler a.D. der Republik Ăsterreich
als Friedensinstrument in einer Welt der neuen Blockkonfrontationen,
als IdentitÀtskern der Zweiten Republik,
als unverrĂŒckbaren Verfassungsauftrag, der ĂŒber jede parteipolitische OpportunitĂ€t hinausreicht.
NeutralitÀt ist nicht Option, sondern Obligation.
Sie ist nicht Taktik, sondern StaatsrÀson.
Sie ist nicht Relikt, sondern Zukunftschance.
Schlusswort
70 Jahre nach dem Staatsvertrag ist es Zeit, die NeutralitĂ€t wieder als das zu begreifen, was sie ist: ein VermĂ€chtnis â und ein Versprechen. In einer Welt voller Unsicherheit kann Ăsterreich nur dann glaubwĂŒrdig bleiben, wenn es an seinem Schwur festhĂ€lt. NeutralitĂ€t darf kein Lippenbekenntnis sein, sondern muss politisches Handeln leiten.
âĂsterreich ist neutral â Ăsterreich bleibt neutral.â
Das ist keine Formel der Vergangenheit, sondern ein Auftrag fĂŒr Gegenwart und Zukunft.
Mit Respekt und Nachdruck,
Heinz-Christian Strache
Vizekanzler a.D. der Republik Ăsterreich
â€11đ3
Konferenz stellt klar: An den Grundfesten unserer Verfassung darf nicht gerĂŒttelt werden, JA zum vollstĂ€ndigen Erhalt unserer NeutralitĂ€t
Auf Bitten vieler besorgter BĂŒrger und als Ergebnis der gestrigen ĂŒberparteilichen Konferenz âVerteidigung unserer NeutralitĂ€t â NEIN zu einem NATO-Beitritt Ăsterreichsâ, bei der ein wichtiger Themenpflock fĂŒr die Republik Ăsterreich eingeschlagen wurde, liegt mir der nachstehende âOFFENE BRIEFâ fĂŒr unsere Republik Ăsterreich und den Erhalt unserer NeutralitĂ€t besonders am Herzen. Diesen möchte ich Ihnen nun zur Kenntnis bringen:
Offener Brief zu â70 Jahre Ăsterreichischer Staatsvertrag und immerwĂ€hrende NeutralitĂ€tâ
an den BundesprĂ€sidenten der Republik Ăsterreich, den PrĂ€sidenten des Nationalrates und die Abgeordneten zum Ăsterreichischen Nationalrat
Sehr geehrter Herr BundesprÀsident Dr. Alexander van der Bellen!
Sehr geehrter Herr NationalratsprÀsident Dr. Walter Rosenkranz, lieber Walter!
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete zum Nationalrat der Republik Ăsterreich!
Mit der Unterzeichnung des Ăsterreichischen Staatsvertrages am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere wurde nicht nur die staatliche SouverĂ€nitĂ€t Ăsterreichs wiederhergestellt. Zugleich wurde eine Verpflichtung ĂŒbernommen, die weit ĂŒber tagespolitische Interessen hinausreicht â die immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.
Am 26. Oktober 1955 bekannte sich Ăsterreich durch das Bundesverfassungsgesetz ĂŒber die NeutralitĂ€t eindeutig:
âZum Zwecke der Aufrechterhaltung und Sicherung seiner UnabhĂ€ngigkeit und zur Unverletzlichkeit seines Gebietes erklĂ€rt Ăsterreich aus freien StĂŒcken seine immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.â
(Art. 1 B-VG, BGBl. Nr. 211/1955)
Dieses Gesetz ist kein bloĂer historischer Text. Es ist ein verfassungsrechtliches Gelöbnis und ein Pfeiler unserer nationalen IdentitĂ€t â eingebettet in die Erfahrung von Krieg, Besatzung und Teilung.
1. NeutralitÀt als StaatsrÀson
NeutralitĂ€t ist kein sentimentales ErinnerungsstĂŒck, sondern eine strategische Doktrin moderner Sicherheitspolitik. Sie machte Ăsterreich zum StabilitĂ€tsfaktor in Mitteleuropa, zum internationalen Vermittler und zum Verhandlungsplatz von Weltrang. Dass Wien heute UNO-Sitz, OSZE-Zentrale und Schauplatz unzĂ€hliger diplomatischer Initiativen ist, ist einzig dieser Haltung â unserer NeutralitĂ€t â geschuldet.
BundesprĂ€sident Dr. Karl Renner nannte die NeutralitĂ€t âeine neue Form der aktiven Sicherheitspolitikâ. In Wahrheit ist sie noch weit mehr: Sie ist die unverwechselbare, mahnende und vermittelnde Stimme Ăsterreichs in der Weltpolitik.
2. Verfassungsrechtliche Verantwortung
Die NeutralitĂ€t steht im Rang eines Verfassungsgesetzes. Sie ist weder disponibel, noch verhandelbar und schon gar nicht dem GutdĂŒnken temporĂ€rer parteipolitischer Mehrheiten ausgesetzt. Art. 9a B-VG verpflichtet Ăsterreich zur umfassenden Landesverteidigung â militĂ€risch, geistig und politisch.
Dazu gehören die wehrhafte Bewahrung und Verteidigung unserer NeutralitĂ€t. Eine Aushöhlung â sei es durch eine EU-MilitĂ€rintegration, durch Teilnahme an fremden RĂŒstungsprojekten oder durch die Finanzierung indirekter Kriegsbeteiligungen â wĂ€re nicht nur politisch kurzsichtig, sondern ein evidenter Verfassungsbruch.
3. Historische und staatspolitische Dimension
70 Jahre nach dem Staatsvertrag steht Ăsterreich an einem Scheideweg von historischer Tragweite: Wollen wir NeutralitĂ€t aktiv leben â als glaubwĂŒrdige Stimme fĂŒr Frieden, Dialog und Ausgleich? Oder verwandeln wir sie in eine leere WorthĂŒlse, wĂ€hrend wir faktisch fremden Machtblöcken dienstbar werden?
Der damalige AuĂenminister Leopold Figl rief 1955 mit TrĂ€nen in den Augen:
âĂsterreich ist frei!â Heute mĂŒsste der Ruf lauten: âĂsterreich ist und bleibt neutral!
https://www.youtube.com/live/0HtrOBNkVHc?si=vJXeQ4P8_0gdOoYl
Auf Bitten vieler besorgter BĂŒrger und als Ergebnis der gestrigen ĂŒberparteilichen Konferenz âVerteidigung unserer NeutralitĂ€t â NEIN zu einem NATO-Beitritt Ăsterreichsâ, bei der ein wichtiger Themenpflock fĂŒr die Republik Ăsterreich eingeschlagen wurde, liegt mir der nachstehende âOFFENE BRIEFâ fĂŒr unsere Republik Ăsterreich und den Erhalt unserer NeutralitĂ€t besonders am Herzen. Diesen möchte ich Ihnen nun zur Kenntnis bringen:
Offener Brief zu â70 Jahre Ăsterreichischer Staatsvertrag und immerwĂ€hrende NeutralitĂ€tâ
an den BundesprĂ€sidenten der Republik Ăsterreich, den PrĂ€sidenten des Nationalrates und die Abgeordneten zum Ăsterreichischen Nationalrat
Sehr geehrter Herr BundesprÀsident Dr. Alexander van der Bellen!
Sehr geehrter Herr NationalratsprÀsident Dr. Walter Rosenkranz, lieber Walter!
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete zum Nationalrat der Republik Ăsterreich!
Mit der Unterzeichnung des Ăsterreichischen Staatsvertrages am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere wurde nicht nur die staatliche SouverĂ€nitĂ€t Ăsterreichs wiederhergestellt. Zugleich wurde eine Verpflichtung ĂŒbernommen, die weit ĂŒber tagespolitische Interessen hinausreicht â die immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.
Am 26. Oktober 1955 bekannte sich Ăsterreich durch das Bundesverfassungsgesetz ĂŒber die NeutralitĂ€t eindeutig:
âZum Zwecke der Aufrechterhaltung und Sicherung seiner UnabhĂ€ngigkeit und zur Unverletzlichkeit seines Gebietes erklĂ€rt Ăsterreich aus freien StĂŒcken seine immerwĂ€hrende NeutralitĂ€t.â
(Art. 1 B-VG, BGBl. Nr. 211/1955)
Dieses Gesetz ist kein bloĂer historischer Text. Es ist ein verfassungsrechtliches Gelöbnis und ein Pfeiler unserer nationalen IdentitĂ€t â eingebettet in die Erfahrung von Krieg, Besatzung und Teilung.
1. NeutralitÀt als StaatsrÀson
NeutralitĂ€t ist kein sentimentales ErinnerungsstĂŒck, sondern eine strategische Doktrin moderner Sicherheitspolitik. Sie machte Ăsterreich zum StabilitĂ€tsfaktor in Mitteleuropa, zum internationalen Vermittler und zum Verhandlungsplatz von Weltrang. Dass Wien heute UNO-Sitz, OSZE-Zentrale und Schauplatz unzĂ€hliger diplomatischer Initiativen ist, ist einzig dieser Haltung â unserer NeutralitĂ€t â geschuldet.
BundesprĂ€sident Dr. Karl Renner nannte die NeutralitĂ€t âeine neue Form der aktiven Sicherheitspolitikâ. In Wahrheit ist sie noch weit mehr: Sie ist die unverwechselbare, mahnende und vermittelnde Stimme Ăsterreichs in der Weltpolitik.
2. Verfassungsrechtliche Verantwortung
Die NeutralitĂ€t steht im Rang eines Verfassungsgesetzes. Sie ist weder disponibel, noch verhandelbar und schon gar nicht dem GutdĂŒnken temporĂ€rer parteipolitischer Mehrheiten ausgesetzt. Art. 9a B-VG verpflichtet Ăsterreich zur umfassenden Landesverteidigung â militĂ€risch, geistig und politisch.
Dazu gehören die wehrhafte Bewahrung und Verteidigung unserer NeutralitĂ€t. Eine Aushöhlung â sei es durch eine EU-MilitĂ€rintegration, durch Teilnahme an fremden RĂŒstungsprojekten oder durch die Finanzierung indirekter Kriegsbeteiligungen â wĂ€re nicht nur politisch kurzsichtig, sondern ein evidenter Verfassungsbruch.
3. Historische und staatspolitische Dimension
70 Jahre nach dem Staatsvertrag steht Ăsterreich an einem Scheideweg von historischer Tragweite: Wollen wir NeutralitĂ€t aktiv leben â als glaubwĂŒrdige Stimme fĂŒr Frieden, Dialog und Ausgleich? Oder verwandeln wir sie in eine leere WorthĂŒlse, wĂ€hrend wir faktisch fremden Machtblöcken dienstbar werden?
Der damalige AuĂenminister Leopold Figl rief 1955 mit TrĂ€nen in den Augen:
âĂsterreich ist frei!â Heute mĂŒsste der Ruf lauten: âĂsterreich ist und bleibt neutral!
https://www.youtube.com/live/0HtrOBNkVHc?si=vJXeQ4P8_0gdOoYl
YouTube
âVerteidigung unserer NeutralitĂ€t - Nein zu einem NATO-Beitritt Ăsterreichsâ
Die ĂŒberparteiliche Konferenz findet unter der Moderation von Heinz-Christian Strache (Vizekanzler a.D.) statt:
Es diskutieren:
Werner Reichel (Autor und Journalist),
Efgani Dönmez (ehemaliger Nationalratsabgeordneter),
Harald Fischl (ehemaliger NaâŠ
Es diskutieren:
Werner Reichel (Autor und Journalist),
Efgani Dönmez (ehemaliger Nationalratsabgeordneter),
Harald Fischl (ehemaliger NaâŠ
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Epochal! Herzliche Gratulation dem österreichischen Nationalteam. Und natĂŒrlich Arnautovic đđ»
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đ„ Antifa bekennt sich zu Brandanschlag auf FĂŒrstin Glorias JagdschloĂ
Die Antifa hat sich auf dem linksextremen Internetportal âIndymediaâ zum Legen des verheerenden Feuers bekannt, das am Montag das JagdschloĂ Thiergarten nahe Regensburg bis auf die Grundmauern vernichtete. Es gehört Gloria FĂŒrstin von Thurn und Taxis.
đđ» Der Anschlag soll eine »deutliche Warnung« an die 65jĂ€hrige sein, sich mit politischen ĂuĂerungen zurĂŒckzuhalten.
Nach dem vernichtenden Brand stehen vom frĂŒheren JagdschloĂ der Familie Thurn und Taxis, das zuletzt als Golfclub genutzt wurde, fast nur noch die AuĂenmauern. Das Inventar mit antiken Möbeln, Leuchtern, Porzellan, handgeschlagenen GlĂ€sern und rund 2.000 Geweihen ist komplett vernichtet worden. Allein der Schaden am GebĂ€ude betrĂ€gt laut Polizei vier Millionen Euro. Das GebĂ€ude war innen aufwĂ€ndig mit Holz ausgekleidet, auch Böden und Decken waren aus Holz, was die Ausbreitung des Feuers begĂŒnstigte.
âĄïž Link zum Artikel
Die Antifa hat sich auf dem linksextremen Internetportal âIndymediaâ zum Legen des verheerenden Feuers bekannt, das am Montag das JagdschloĂ Thiergarten nahe Regensburg bis auf die Grundmauern vernichtete. Es gehört Gloria FĂŒrstin von Thurn und Taxis.
đđ» Der Anschlag soll eine »deutliche Warnung« an die 65jĂ€hrige sein, sich mit politischen ĂuĂerungen zurĂŒckzuhalten.
Nach dem vernichtenden Brand stehen vom frĂŒheren JagdschloĂ der Familie Thurn und Taxis, das zuletzt als Golfclub genutzt wurde, fast nur noch die AuĂenmauern. Das Inventar mit antiken Möbeln, Leuchtern, Porzellan, handgeschlagenen GlĂ€sern und rund 2.000 Geweihen ist komplett vernichtet worden. Allein der Schaden am GebĂ€ude betrĂ€gt laut Polizei vier Millionen Euro. Das GebĂ€ude war innen aufwĂ€ndig mit Holz ausgekleidet, auch Böden und Decken waren aus Holz, was die Ausbreitung des Feuers begĂŒnstigte.
âĄïž Link zum Artikel
JUNGE FREIHEIT
JF-Exklusiv: Polizei prĂŒft Antifa-Bekennerschreiben zu Brandanschlag auf FĂŒrstin Glorias JagdschloĂ
Geht das komplett niedergebrannte JagdschloĂ der Gloria von Thurn und Taxis auf das Konto der Antifa? Die Polizei teilt der JF mit, sie prĂŒfe ein Bekennerschreiben. Darin heiĂt es, der Anschlag sei eine âWarnungâ gegen die politische Haltung der FĂŒrstin.
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In der Nacht von 10.10. (KĂ€rntner Landesfeiertag) auf 11.10. vor 17 Jahren verstarb Jörg Haider. Er war eine prĂ€gende politische Persönlichkeit unserer Zeit. Er war ein Ausnahmepolitiker, der mit Leidenschaft, Mut und Weitblick die politische Landschaft Ăsterreichs und Europas nachhaltig geprĂ€gt hat.
Sein plötzlicher Tod hat eine groĂe LĂŒcke hinterlassen. Doch seine Ideen, seine Kraft und sein Einsatz fĂŒr die Menschen wirken bis heute nach. In Dankbarkeit und ehrendem Gedenken.
HC Strache
Sein plötzlicher Tod hat eine groĂe LĂŒcke hinterlassen. Doch seine Ideen, seine Kraft und sein Einsatz fĂŒr die Menschen wirken bis heute nach. In Dankbarkeit und ehrendem Gedenken.
HC Strache
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Am KĂ€rntner Landesfeiertag durfte ich heute in Trebesing bei GmĂŒnd gemeinsam mit Freunden den Geburtstag meines lieben Freundes Dietmar Wassermann feiern. Herzliche Gratulation und alles Gute fĂŒr das neue Lebensjahr, lieber Dietmar!
TagsĂŒber fĂŒhrte uns der Weg zum beeindruckenden Fallbach-Wasserfall, einem Naturjuwel und Symbol fĂŒr Kraft und Lebendigkeit.
Gleichzeitig ist dieser Tag auch ein Tag des Gedenkens an Dr. Jörg Haider, der genau heute vor vielen Jahren aus dem Leben schied. Sein Wirken und seine Vision fĂŒr KĂ€rnten und Ăsterreich bleiben unvergessen.
âDie Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.â â Jean Paul
Ein Tag voller Dankbarkeit, Freundschaft, Naturerlebnisse â und des Innehaltens im Gedenken.
TagsĂŒber fĂŒhrte uns der Weg zum beeindruckenden Fallbach-Wasserfall, einem Naturjuwel und Symbol fĂŒr Kraft und Lebendigkeit.
Gleichzeitig ist dieser Tag auch ein Tag des Gedenkens an Dr. Jörg Haider, der genau heute vor vielen Jahren aus dem Leben schied. Sein Wirken und seine Vision fĂŒr KĂ€rnten und Ăsterreich bleiben unvergessen.
âDie Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.â â Jean Paul
Ein Tag voller Dankbarkeit, Freundschaft, Naturerlebnisse â und des Innehaltens im Gedenken.
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Umerziehung: ORF & Standard jetzt auch im Lehrplan! | Exxpress https://exxpress.at/meinung/umerziehung-orf-standard-jetzt-auch-im-lehrplan/
Exxpress
Umerziehung: ORF & Standard jetzt auch im Lehrplan!
Nun werden sie auch auf unsere Kinder in den Schulen losgelassen â die âgutenâ, die âobjektivenâ, die âqualitĂ€tsvollenâ Medienmacher von Standard und ORF erhalten jetzt auch in den Klassenzimmern ihre eigene BĂŒhne. Offiziell, gebilligt durch das pinke BiâŠ
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Hamas kapituliert: Alle Geiseln kommen frei â Trump schreibt Geschichte
Israel steht vor einem historischen Moment: Die islamistische Hamas hat angekĂŒndigt, alle verbliebenen Geiseln freizulassen. Die Ăbergabe soll bis spĂ€testens Montagmorgen erfolgen â rechtzeitig vor der Ankunft von US-PrĂ€sident Donald Trump in Israel.
https://exxpress.at/politik/hamas-kapituliert-alle-geiseln-kommen-frei-trump-schreibt-geschichte/
--
âĄïž Folge uns auf Telegram: https://t.me/eXXpressAT
Israel steht vor einem historischen Moment: Die islamistische Hamas hat angekĂŒndigt, alle verbliebenen Geiseln freizulassen. Die Ăbergabe soll bis spĂ€testens Montagmorgen erfolgen â rechtzeitig vor der Ankunft von US-PrĂ€sident Donald Trump in Israel.
https://exxpress.at/politik/hamas-kapituliert-alle-geiseln-kommen-frei-trump-schreibt-geschichte/
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Exxpress
Hamas kapituliert: Alle Geiseln kommen frei â Trump schreibt Geschichte
Israel steht vor einem historischen Moment: Die islamistische Hamas hat angekĂŒndigt, alle verbliebenen Geiseln freizulassen. Die Ăbergabe soll bis spĂ€testens Montagmorgen erfolgen â rechtzeitig vor der Ankunft von US-PrĂ€sident Donald Trump in Israel.
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Morgen gehtâs frĂŒh los: Ab 6:00 Uhr mit einer Live-Schaltung zu @niusde_ Live, ab 7:30 Uhr dann #exxpressLIVE! Im Fokus: Geiseln kommen nach Hause, durch Trumps 20-Punkte-Friedensplan â ist das ein diplomatischer Sieg oder ein gefĂ€hrlicher Deal mit Terroristen? Im Studio: @ralph_schoelli und @HCStrache1, moderiert von Volker Piesczek.
Diskutiert mit uns: youtube.com/live/CdlCp806IâŠ
Diskutiert mit uns: youtube.com/live/CdlCp806IâŠ
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Ăsterreichs NeutralitĂ€t zwischen Erinnerung, geopolitischem Druck und parteipolitischer Neupositionierung
Historische Kulisse: Wien als Spiegel der Verschiebung
https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/12/70-jahre-neutralitaet-vom-glanz-des-roten-teppichs-zur-strategischen-zerreissprobe/
Historische Kulisse: Wien als Spiegel der Verschiebung
https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/12/70-jahre-neutralitaet-vom-glanz-des-roten-teppichs-zur-strategischen-zerreissprobe/
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HC Strache Official pinned «https://www.youtube.com/live/CdlCp806IIw?si=GeWi3YTo2IWi19xF»