Marion Strache, geboren am 21.11.1944 - verstorben am 22.1.2024 🙏🏻
Gestern um 23.45 Uhr ist meine geliebte Mutter nach knapp vier Jahren Aufenthalt im Pflegeheim von uns gegangen und wurde von ihrem Leiden erlöst.
Eine Mutter lebt ohne viel Worte, eine Mutter hilft ohne viel Worte, eine Mutter versteht ohne viel Worte, eine Mutter geht ohne viel Worte…. und hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrücken mag!
Wir haben dich in unserem Herzen ♥️ und unsere Seelen werden sich wieder sehen!
Dein Sohn Heinz-Christian
und im Namen deiner vier Enkelkinder Heidi, Tristan, Hendrik und Antonia
Gestern um 23.45 Uhr ist meine geliebte Mutter nach knapp vier Jahren Aufenthalt im Pflegeheim von uns gegangen und wurde von ihrem Leiden erlöst.
Eine Mutter lebt ohne viel Worte, eine Mutter hilft ohne viel Worte, eine Mutter versteht ohne viel Worte, eine Mutter geht ohne viel Worte…. und hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrücken mag!
Wir haben dich in unserem Herzen ♥️ und unsere Seelen werden sich wieder sehen!
Dein Sohn Heinz-Christian
und im Namen deiner vier Enkelkinder Heidi, Tristan, Hendrik und Antonia
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Das Märchen von der traurigen Traurigkeit
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:" Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die "Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise, daß sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit mißtrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, " es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen :Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie Sagen: Nur Schwächlinge weinen und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh.
Aber nur wer Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. " Ich, ich bin die HOFFNUNG"
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:" Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die "Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise, daß sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit mißtrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, " es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen :Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie Sagen: Nur Schwächlinge weinen und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh.
Aber nur wer Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. " Ich, ich bin die HOFFNUNG"
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HC Strache Official pinned «Das Märchen von der traurigen Traurigkeit Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten…»
Zum Glück kann sie jetzt in eine bessere Welt gehen. Wo kein Schmerz mehr bei ihr ist! ♥️
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Wahre Liebe ist, jederzeit einen geliebten Menschen loslassen zu können und nicht anzuhaften. Jeder Mensch sehnt sich danach, angenommen und geliebt zu werden. Im Idealfall entwickeln wir während unserer Kindheit das nötige Selbst- und Urvertrauen, das uns als Erwachsene durchs Leben trägt und uns selbst und andere Lieben zu können!
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Wenn wir begreifen, dass alle Menschen und alle Lebewesen Ausdruck einer großen schöpferischen Kraft sind und in allen dieselbe göttliche Energie oder Lebenskraft wirkt, dann finden wir unseren eigenen Platz sehr viel leichter.
❤40👍2
Netzfund!
Leuchte, wenn es dunkel ist um dich.
Singe, wenn alles verstummt und du die Lieder deiner Sinfonie nicht mehr hörst.
Tanze, wenn alle Töne still nach Liebe schreien.
Lache, wenn alles in dir weinen will.
Lebe, wenn deine Sehnsucht nach dem Tod größer ist, als die Sehnsucht deiner Seele hier zu Sein.
Liebe, wenn niemand deine Liebe will, denn wisse, Du bist das Licht, daß singt und tanzt, lacht und lebt, weil es die Illusion des Todes erkennt erst wenn du liebst.
Liebe mit ganzer Kraft, denn diese muss zu dir zurück mit aller Macht.
So leuchtest du für all die anderen Herzen - bringst ihnen Heil ihrer Herzschmerzen.
Bist dann dem dunklen nicht mehr aufgesessen, hilfst der ganzen Welt, denn sie haben ihr Leuchten auch nur vergessen.
Leuchte, wenn es dunkel ist um dich.
Singe, wenn alles verstummt und du die Lieder deiner Sinfonie nicht mehr hörst.
Tanze, wenn alle Töne still nach Liebe schreien.
Lache, wenn alles in dir weinen will.
Lebe, wenn deine Sehnsucht nach dem Tod größer ist, als die Sehnsucht deiner Seele hier zu Sein.
Liebe, wenn niemand deine Liebe will, denn wisse, Du bist das Licht, daß singt und tanzt, lacht und lebt, weil es die Illusion des Todes erkennt erst wenn du liebst.
Liebe mit ganzer Kraft, denn diese muss zu dir zurück mit aller Macht.
So leuchtest du für all die anderen Herzen - bringst ihnen Heil ihrer Herzschmerzen.
Bist dann dem dunklen nicht mehr aufgesessen, hilfst der ganzen Welt, denn sie haben ihr Leuchten auch nur vergessen.
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