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„Ist der tot?“ „Keine Ahnung!“ – Organspende als Geschäft mit der Ahnungslosigkeit
Informationsasymmetrien sind die Grundvoraussetzung für opportunistisches Verhalten. Oliver Williamson hat das schon vor Jahrzehnten zu Papier gebracht und auch damals war es keine wirklich neue Er…
👍22😢6🔥2
https://sciencefiles.org/2015/04/11/organspende-wer-bekommt-wann-ein-spender-organ/
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Organspende: Wer bekommt wann ein Spender-Organ?
Spannende Fragen zeichnen sich derzeit vornehmlich dadurch aus, dass sie nicht diskutiert werden. Spannende Fragen sind häufig ethische Fragen, wie sie sich z.B. damit verbinden, dass Lebewesen zu …
😢14👍2
https://sciencefiles.org/2023/11/17/organtransplantation-186-000-euro-pro-gehandeltem-organ-die-fast-komplette-rechnung-fuer-krankenversicherte/
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Organtransplantation: 186.000 Euro pro gehandeltem Organ – Die [fast] komplette Rechnung für Krankenversicherte
Worüber man nicht gerne spricht. Aufrufe, Organe zu spenden, gibt es zuhauf. Hinweise auf die Risiken, die sich mit Organspende verbinden, eher selten. Aufklärung darüber, welche Kosten eine Organt…
🤮26🔥3😁1🙈1
https://sciencefiles.org/2023/04/27/cross-over-organlebendspende-der-schoene-schein-und-die-wirklichkeit/
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Cross-Over-Organlebendspende: Der schöne Schein und die Wirklichkeit
Wir befinden uns im Land der emotionalen Erpressbarkeit. Vor ein paar Tagen haben wir die Leser auf unserem Telegram-Kanal gefragt, ob sie schon einmal von einer Cross-Over-[Organ]Lebendspende gehö…
😢14😱7👍4❤1
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Appell an das Mitgefühl: Wie Organhändler versuchen, Sie gefügig zu machen
Sie würden doch einem Mitmenschen in Not helfen? Wären Sie nicht bereit, Kindern und Jugendlichen ihr Überleben zu sichern? Sie leben doch bestimmt Nächstenliebe? Bestimmt wollen Sie Gutes tun, auc…
🤮24❤1👍1
https://sciencefiles.org/2013/10/15/organgeschacher-wie-kommt-ein-spenderorgan-zum-richtigen-nehmer/
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Organgeschacher: Wie kommt ein Spenderorgan zum “richtigen” Nehmer?
Organspende steht, aus welchen Gründen auch immer, bei einer Reihe von Lobbyisten ganz oben auf der Agenda. Ob dies damit zu tun hat, dass mit Transplantationen viel Geld zu verdienen ist, sei …
🤮22👍2
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SciFi
License to kill
Die Frage, was Tod ist und wann ein Lebewesen als tot zu gelten hat, ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Die Antworten, die Philosophen über Jahrhunderte gegeben haben, sind indes eindeutig: …
🤮17👍3🔥1
Eine kleine Auseinandersetzung zur allgemeinen Diskussion gestellt:
WOLFGANG:
"Mir fehlt in dieser Diskussion die Sicht auf den Nutzen der Organspende.
Seit ca. 50 Jahren hat sich bei uns die Organtransplantation durchgesetzt. Hier in Innsbruck hat Prof. Margreiter zunächst die Nierentransplantation etabliert. Später kamen Herz- Leber- und Lungentransplantation dazu. Ich kenne einige Patienten, die ohne eine solche OP nicht mehr am Leben wären.
Obwohl wir in Österreich seit jeher die Widerspruchs-Regelung haben, habe ich nie daran gedacht, diese auszuüben.
Die Vorbehalte gegen die Organspende sehe ich im esoterischen bzw. pseudo-religiösen Bereich begründet, wobei man auch einen solchen respektieren muss.
Für so eine irrationale Verweigerung, die einen verzweifelten Patienten seiner Hoffnung beraubt, kann man aber schon den kleinen Schritt zu einer Dokumentation erwarten."
MICHAEL:
Wie kommen Sie darauf, irgendjemand hätte die Verpflichtung, einem "verzweifelten Patienten" seine Hoffnung zu erfüllen. Das ist pathetisch in exponentiellem Maß.
WOLFGANG:
In der Medizin gibt es für jede Therapie eine verpflichtende Nutzen- Risiko- Abwägung.
Im Fall einer möglichen Transplantation ist der Nutzen das Überleben des Patienten. Das Risiko ist für den toten Spender nicht existent und beschränkt sich bei allfälligen Hinterbliebenen auf Sentimentalität.
Entscheidung also klar aus medizinischer Sicht.
MICHAEL:
Wenn der Spender tot ist, woher kommen dann die lebenden Organe?
WOLFGANG:
Ich dachte, Sie beschäftigen sich mit biologischen Fragestellungen. Dann sollten Sie wissen, dass verschiedene Organe des Körpers auch ohne funktionierendes Gehirn noch eine Zeitlang weiterleben.
Durch die Steigerung der Verfügbarkeit Spenderorganen, die auf legalem Weg anfallen, wird den illegalen Methoden z.B. mit Organhandel Boden entzogen.
MICHAEL:
Wir können das abkürzen und die Randbedingungen festzurren:
1) Ohne Transplantationsmedizin kein Organhandel.
2) Transplantationsmedizin ist ein gutes Geschäft für alle daran beteiligten, mit Ausnahme des Ausgenommenen, der in der Tat ausgenommen wird.
3) Die Frage, was Hirntod ist und ob er exakt festgestellt werden kann, ist umstritten.
4) Der Weg eines "legalen" Organs von einem "Spender" zu einem "Empfänger" ist undurchsichtig, um es vorsichtig auszudrücken.
5) Organtransplantation ist ein unsicheres Unterfangen mit einer stark variierenden Erfolgsquote.
6) Manipulationen der Empfänger-Chronologie sind ebenso an der Tagesordnung wie "schwarze" Transplantationen in vermeintlich regulären Krankenhäusern.
7) Welche Art von Leben ein Leben mit Immunsuppressiva ist, ist eine offene Frage.
8) Es gibt KEIN RECHT auf Spenderorgane. Die Spende eines Organs ist ein Akt der Mildtätigkeit, der eine bewusste Entscheidung eines Lebenden voraussetzt. Eine Regierung, die sich anmaßt, eine solche Entscheidung für andere zu treffen, ist beyond pale.
9) Eine Steigerung der Verfügbarkeit "legaler Organe" wird lediglich dazu führen, dass die Nachfrage künstlich in die Höhe getrieben wird, der Schwarzmarkt bleibt davon unbelastet.
10) Wenn Leute, die einen finanziellen Vorteil aus einer Organ-Transaktion ziehen, andere mit Nächstenliebe oder "medizinischer Notwendigkeit" eine ethische Verpflichtung einreden wollen, dann kann man davon ausgehen, dass Profitstrukturen vorhanden sind, die mafiöse Netzwerke füttern.
WOLFGANG:
"Mir fehlt in dieser Diskussion die Sicht auf den Nutzen der Organspende.
Seit ca. 50 Jahren hat sich bei uns die Organtransplantation durchgesetzt. Hier in Innsbruck hat Prof. Margreiter zunächst die Nierentransplantation etabliert. Später kamen Herz- Leber- und Lungentransplantation dazu. Ich kenne einige Patienten, die ohne eine solche OP nicht mehr am Leben wären.
Obwohl wir in Österreich seit jeher die Widerspruchs-Regelung haben, habe ich nie daran gedacht, diese auszuüben.
Die Vorbehalte gegen die Organspende sehe ich im esoterischen bzw. pseudo-religiösen Bereich begründet, wobei man auch einen solchen respektieren muss.
Für so eine irrationale Verweigerung, die einen verzweifelten Patienten seiner Hoffnung beraubt, kann man aber schon den kleinen Schritt zu einer Dokumentation erwarten."
MICHAEL:
Wie kommen Sie darauf, irgendjemand hätte die Verpflichtung, einem "verzweifelten Patienten" seine Hoffnung zu erfüllen. Das ist pathetisch in exponentiellem Maß.
WOLFGANG:
In der Medizin gibt es für jede Therapie eine verpflichtende Nutzen- Risiko- Abwägung.
Im Fall einer möglichen Transplantation ist der Nutzen das Überleben des Patienten. Das Risiko ist für den toten Spender nicht existent und beschränkt sich bei allfälligen Hinterbliebenen auf Sentimentalität.
Entscheidung also klar aus medizinischer Sicht.
MICHAEL:
Wenn der Spender tot ist, woher kommen dann die lebenden Organe?
WOLFGANG:
Ich dachte, Sie beschäftigen sich mit biologischen Fragestellungen. Dann sollten Sie wissen, dass verschiedene Organe des Körpers auch ohne funktionierendes Gehirn noch eine Zeitlang weiterleben.
Durch die Steigerung der Verfügbarkeit Spenderorganen, die auf legalem Weg anfallen, wird den illegalen Methoden z.B. mit Organhandel Boden entzogen.
MICHAEL:
Wir können das abkürzen und die Randbedingungen festzurren:
1) Ohne Transplantationsmedizin kein Organhandel.
2) Transplantationsmedizin ist ein gutes Geschäft für alle daran beteiligten, mit Ausnahme des Ausgenommenen, der in der Tat ausgenommen wird.
3) Die Frage, was Hirntod ist und ob er exakt festgestellt werden kann, ist umstritten.
4) Der Weg eines "legalen" Organs von einem "Spender" zu einem "Empfänger" ist undurchsichtig, um es vorsichtig auszudrücken.
5) Organtransplantation ist ein unsicheres Unterfangen mit einer stark variierenden Erfolgsquote.
6) Manipulationen der Empfänger-Chronologie sind ebenso an der Tagesordnung wie "schwarze" Transplantationen in vermeintlich regulären Krankenhäusern.
7) Welche Art von Leben ein Leben mit Immunsuppressiva ist, ist eine offene Frage.
8) Es gibt KEIN RECHT auf Spenderorgane. Die Spende eines Organs ist ein Akt der Mildtätigkeit, der eine bewusste Entscheidung eines Lebenden voraussetzt. Eine Regierung, die sich anmaßt, eine solche Entscheidung für andere zu treffen, ist beyond pale.
9) Eine Steigerung der Verfügbarkeit "legaler Organe" wird lediglich dazu führen, dass die Nachfrage künstlich in die Höhe getrieben wird, der Schwarzmarkt bleibt davon unbelastet.
10) Wenn Leute, die einen finanziellen Vorteil aus einer Organ-Transaktion ziehen, andere mit Nächstenliebe oder "medizinischer Notwendigkeit" eine ethische Verpflichtung einreden wollen, dann kann man davon ausgehen, dass Profitstrukturen vorhanden sind, die mafiöse Netzwerke füttern.
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Der Bundesrat will eine Widerspruchsregelung bei Organspenden durchsetzen. Wie stehen Sie dazu?
Anonymous Poll
3%
Das verändert nichts für mich: Ich hätte meine Organe ohnehin gespendet
15%
Das ändert für mich alles: Nun spende ich meine Organe nicht mehr
77%
Ich spende meine Organe unter keinen Umständen
4%
Ist mir egal
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Niemand hat die Absicht, eine Wehrpflicht einzuführen.
Es heißt nun "Dienstpflicht"
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-pistorius-102.html
Es heißt nun "Dienstpflicht"
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-pistorius-102.html
tagesschau
Pistorius prüft Modelle für Dienstpflicht
Auch die Bundeswehr leidet unter akutem Personalmangel. Verteidigungsminister Pistorius prüft deshalb nun Modelle für eine Dienstpflicht. Das Aussetzen der Wehrpflicht war aus seiner Sicht ein Fehler - sie wiedereinzuführen, dürfte schwierig sein.
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Dienst-/Wehrpflicht wird kommen.
Das haben wir schon im Juli 2023 vorausgesagt.
https://sciencefiles.org/2023/07/22/niemand-hat-die-absicht-eine-wehrpflicht-einzufuehren/
Das haben wir schon im Juli 2023 vorausgesagt.
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SciFi
Niemand hat die Absicht, eine Wehrpflicht einzuführen
Die SPD findet sich wieder einmal in guter Gesellschaft: Ulbricht hat im Jahre 1961 keine Mauer durch Berlin gezogen. Er hat nur die Außengrenze der DDR gegen den Klassenfeind gesichert, wie wohl R…
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Forwarded from ScienceFiles (MIchael Klein)
Der Bundesrat will eine Widerspruchsregelung bei Organspenden durchsetzen. Wie stehen Sie dazu?
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3%
Das verändert nichts für mich: Ich hätte meine Organe ohnehin gespendet
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Das ändert für mich alles: Nun spende ich meine Organe nicht mehr
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Ich spende meine Organe unter keinen Umständen
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Ist mir egal
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https://sciencefiles.org/2023/12/16/moralische-inszenierung-was-die-meisten-ueber-organspende-und-organhandel-nicht-wissen/
Moralische Inszenierung: Was die meisten über Organspende und Organhandel NICHT wissen
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Moralische Inszenierung: Was die meisten über Organspende und Organhandel NICHT wissen
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Moralische Inszenierung: Was die meisten über Organspende und Organhandel NICHT wissen
Der Bundesrat will eine Widerspruchslösung für Organspenden einführen. Ein Unding, das, eben weil es ein Unding ist, Zustimmung aus dem entsprechenden Lager erhält: Nun sollte es eigentlich so sein…
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Premierleague UK
Bournemouth vs Luton Town
Luton Town Captain Tom Lockyer bricht auf dem Platz zusammen.
Wie normal solche Szenen geworden sind. Fast, dass man sich an die neue "Normalität" gewöhnt hat.
Lockyer soll zumindest ansprechbar sein.
Das ist das zweite Mal, dass er auf dem Platz umfällt.
Bournemouth vs Luton Town
Luton Town Captain Tom Lockyer bricht auf dem Platz zusammen.
Wie normal solche Szenen geworden sind. Fast, dass man sich an die neue "Normalität" gewöhnt hat.
Lockyer soll zumindest ansprechbar sein.
Das ist das zweite Mal, dass er auf dem Platz umfällt.
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Immer mehr Reedereien stoppen die Durchfahrt ihrer Schiffe durch das rote Meer. Was das bedeutet, haben wir nur für Schiffe, die Öl und Gas transportieren, oben zusammengestellt. Jeder Punkt ein Schiff.
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Repräsentativität
Umfragen, eigentlich Befragungen, sind ein Hilfsmittel, das in den Sozialwissenschaften, wohl zuerst von Paul Lazarsfeld in der Erie-County-Study entwickelt wurde, um HYPOTHESEN zu testen. Hypothesen setzen eine Theorie voraus, also eine Vorstellung über Zusammenhänge, die man per Befragung untersuchen will. Ergo dienen Befragungen dazu, Hypothesen zu OPERATIONALISIEREN, also über Fragen, zumeist standardisierte Fragen, messbar oder ansatzweise messbar zu machen, um eine Hypothese, die aus einer Theorie abgeleitet wurde, zu bestätigen oder zu falsifizieren.
Die Fallzahl, also die Anzahl der Befragten, spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Die Fallzahl wird dann zur wichtigen Größe, wenn man Ergebnisse aus Befragungen als mehr ausgeben will, als sie tatsächlich sind, wenn man behaupten will, dass 1000 Befragte REPRÄSENTATIV für die Gesamtbevölkerung oder die Wahlbevölkerung sind.
Repräsentativität ist das Wörtchen, das in Systemmedien stetig wiedergekaut wird, in der Hoffnung, mit dieser Art der Sprachmagie könne man aus 1000 Befragten mehr machen. Es ist der Verkaufstrick, den Umfrageinstitute nutzen, um Polit-Kaspern Ergebnisse einer Reichweite vorzugaukeln, die diese Ergebnisse einfach nicht haben. Schließlich ist Repräsentativität das, was ausgepackt wird, um Ergebnisse, die nicht in den Fundus des Regimes oder der Systempresse passen, zu diskreditieren.
Dabei ist Repräsentativität ein Konzept, das ein Auswahlideal beschreibt, eine ideale Stichprobe, die aus einer idealen Grundgesamtheit gezogen wird, und zwar so, dass jedes Element der Grundgesamtheit DIESELBE Chance hat, in der Auswahl, der Stichprobe zu landen. Das ist eine Anforderung, die im realen Leben NICHT umgesetzt werden kann, ergo muss nachgebessert werden, was Umfrageinstitute gemeinhin hinter dem Begriff "Gewichtung" verstecken. Gewichtung ist ein gleichsam magisches Verfahren, das z.B. 500 Luxemburger im Eurobarometer auf 15 reduziert und generell nur Geschlecht, Wohnort, Einkommen und vielleicht noch Alter als Gewichtungsfaktor nutzt. Eine sehr rigide und einfache Welt, die sich Umfrageinstitute hier bauen, weil sie natürlich ein Interesse daran haben, den schönen Schein der Repräsentativität, der ihr Verkaufsgarant ist, aufrecht zu erhalten.
Das ändert aber nichts daran, dass Repräsentativität eine Idealvorstellung ist, die es in der Realität empirischer Sozialforschung nicht gibt und dass Repräsentativität mit Wissenschaft nichts zu tun hat. In der Wissenschaft geht es um Theorien, daraus abgeleitete Hypothesen und deren Prüfung, nicht darum, anderen Ergebnisse vorzugaukeln, die man nicht hat.
Wer es ausführlicher nachlesen will, der kann das hier tun:
https://sciencefiles.org/2022/11/20/der-kult-der-repraesentativitaet-die-naechste-wissenschafliche-idee-die-im-ideologischen-sumpf-versinkt/
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Umfragen, eigentlich Befragungen, sind ein Hilfsmittel, das in den Sozialwissenschaften, wohl zuerst von Paul Lazarsfeld in der Erie-County-Study entwickelt wurde, um HYPOTHESEN zu testen. Hypothesen setzen eine Theorie voraus, also eine Vorstellung über Zusammenhänge, die man per Befragung untersuchen will. Ergo dienen Befragungen dazu, Hypothesen zu OPERATIONALISIEREN, also über Fragen, zumeist standardisierte Fragen, messbar oder ansatzweise messbar zu machen, um eine Hypothese, die aus einer Theorie abgeleitet wurde, zu bestätigen oder zu falsifizieren.
Die Fallzahl, also die Anzahl der Befragten, spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Die Fallzahl wird dann zur wichtigen Größe, wenn man Ergebnisse aus Befragungen als mehr ausgeben will, als sie tatsächlich sind, wenn man behaupten will, dass 1000 Befragte REPRÄSENTATIV für die Gesamtbevölkerung oder die Wahlbevölkerung sind.
Repräsentativität ist das Wörtchen, das in Systemmedien stetig wiedergekaut wird, in der Hoffnung, mit dieser Art der Sprachmagie könne man aus 1000 Befragten mehr machen. Es ist der Verkaufstrick, den Umfrageinstitute nutzen, um Polit-Kaspern Ergebnisse einer Reichweite vorzugaukeln, die diese Ergebnisse einfach nicht haben. Schließlich ist Repräsentativität das, was ausgepackt wird, um Ergebnisse, die nicht in den Fundus des Regimes oder der Systempresse passen, zu diskreditieren.
Dabei ist Repräsentativität ein Konzept, das ein Auswahlideal beschreibt, eine ideale Stichprobe, die aus einer idealen Grundgesamtheit gezogen wird, und zwar so, dass jedes Element der Grundgesamtheit DIESELBE Chance hat, in der Auswahl, der Stichprobe zu landen. Das ist eine Anforderung, die im realen Leben NICHT umgesetzt werden kann, ergo muss nachgebessert werden, was Umfrageinstitute gemeinhin hinter dem Begriff "Gewichtung" verstecken. Gewichtung ist ein gleichsam magisches Verfahren, das z.B. 500 Luxemburger im Eurobarometer auf 15 reduziert und generell nur Geschlecht, Wohnort, Einkommen und vielleicht noch Alter als Gewichtungsfaktor nutzt. Eine sehr rigide und einfache Welt, die sich Umfrageinstitute hier bauen, weil sie natürlich ein Interesse daran haben, den schönen Schein der Repräsentativität, der ihr Verkaufsgarant ist, aufrecht zu erhalten.
Das ändert aber nichts daran, dass Repräsentativität eine Idealvorstellung ist, die es in der Realität empirischer Sozialforschung nicht gibt und dass Repräsentativität mit Wissenschaft nichts zu tun hat. In der Wissenschaft geht es um Theorien, daraus abgeleitete Hypothesen und deren Prüfung, nicht darum, anderen Ergebnisse vorzugaukeln, die man nicht hat.
Wer es ausführlicher nachlesen will, der kann das hier tun:
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Der Kult der Repräsentativität – Die nächste wissenschafliche Idee, die im ideologischen Sumpf versinkt
Glauben Sie an die Repräsentativität von Umfragen; das “repräsentative Ergebnis” aus den Antworten von knapp 1000 Hanseln mit einem statistischen Fehler von ± 1,5% bis 2,0% ? Wir nicht.…
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https://sciencefiles.org/2023/12/17/schnell-und-umfassend-wie-inkompetente-regierungen-ein-land-ruinieren-ein-beispiel-aus-der-bauindustrie/
Schnell und umfassend: Wie inkompetente Regierungen ein Land ruinieren - Ein Beispiel aus der Bauindustrie
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Schnell und umfassend: Wie inkompetente Regierungen ein Land ruinieren - Ein Beispiel aus der Bauindustrie
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Schnell und umfassend: Wie inkompetente Regierungen ein Land ruinieren – Ein Beispiel aus der Bauindustrie
Man kann nicht sagen, dass es nicht vorhersehbar gewesen wäre. Wenn Inkompetente eine Regierung bilden, Regierung spielen, dann bleibt ihnen in der Regel nur ein Mittel, um sich selbst von der Bede…
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Auto-Mobilität wurde von den Nazis erfunden... oder so: Stilblüten akademisierter Verbildung
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Auto-Mobilität wurde von den Nazis erfunden... oder so: Stilblüten akademisierter Verbildung
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Auto-Mobilität wurde von den Nazis erfunden… oder so: Stilblüten akademisierter Verbildung
Willem Saris hat vor einigen Jahrzehnten mit Bezug auf die Faktorenanalyse, ein statistisches Verfahren, das damals en vogue war, geschrieben: “Common Factors can always be found, but can the…
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Speisekarten-Angst: Der Blödsinn nimmt kein Ende
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Speisekarten-Angst: Der Blödsinn nimmt kein Ende
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Speisekarten-Angst: Der Blödsinn nimmt kein Ende
Ist eigentlich schon Saure-Gurken-Zeit? Oder ist das der ganz normale tägliche Blödsinn: Focus berichtet heute von Speisekarten-Angst Der Beitrag von Focus, der im Wesentlichen die Übersetzung eine…
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Georg Schwarte, einer, der auf Kosten von Gebührenzahlern lebt, findet, dass der "Kanzler" uns, also uns, endlich mehr zumuten solle, uns, nicht ihm, nein, uns. Er ist eben einer, der für "uns" alle spricht, der Herr Schwarte, der in einer Hybris badet, die nicht von schlechten Eltern ist und keinerlei Problem damit hat, "uns" Dinge zuzumuten, Härten, wie der von Schwarte verehrte Robert Habeck sagt. Härten...:
"Agrarsubventionen und E-Auto-Förderung: Kaum hatte sich die Ampel beim Haushalt geeinigt, stellt sie den Kompromiss wieder infrage. Es wird Zeit, dass der Kanzler sich traut, den Menschen Veränderungen zuzumuten.
[...]
Robert Habeck hatte mal gesagt, Veränderungen gibt es nicht ohne Zumutungen. Es wird Zeit, dass der Kanzler sich traut, uns Veränderungen auch zuzumuten".
Es gab einmal eine Zeit, da konnten sich Dinge zum Guten verändern, ganz ohne Zumutung, einfach, weil die Veränderung eine Verbesserung mit sich gebracht hat. Allein die Behauptung, es gebe keine Veränderung ohne Zumutungen, weist Habeck als entweder dumm oder irre oder bösartig aus, oder alles zusammen, und da Schwarte ihm hinterherläuft, ist zumindest sicher, dass Schwarte nicht klüger ist als Habeck, eher noch dümmer.
https://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-haushaltschaos-100.html
"Agrarsubventionen und E-Auto-Förderung: Kaum hatte sich die Ampel beim Haushalt geeinigt, stellt sie den Kompromiss wieder infrage. Es wird Zeit, dass der Kanzler sich traut, den Menschen Veränderungen zuzumuten.
[...]
Robert Habeck hatte mal gesagt, Veränderungen gibt es nicht ohne Zumutungen. Es wird Zeit, dass der Kanzler sich traut, uns Veränderungen auch zuzumuten".
Es gab einmal eine Zeit, da konnten sich Dinge zum Guten verändern, ganz ohne Zumutung, einfach, weil die Veränderung eine Verbesserung mit sich gebracht hat. Allein die Behauptung, es gebe keine Veränderung ohne Zumutungen, weist Habeck als entweder dumm oder irre oder bösartig aus, oder alles zusammen, und da Schwarte ihm hinterherläuft, ist zumindest sicher, dass Schwarte nicht klüger ist als Habeck, eher noch dümmer.
https://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-haushaltschaos-100.html
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Es wird Zeit für Zumutungen
Agrarsubventionen und E-Auto-Förderung: Kaum hatte sich die Ampel beim Haushalt geeinigt, stellt sie den Kompromiss wieder infrage. Es wird Zeit, dass der Kanzler sich traut, den Menschen Veränderungen zuzumuten, meint Georg Schwarte.
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