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Nemesis of Junk Science
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Das Realignment setzt sich fort.
Bei einer Nachwahl zum Gemeinderat von Marton (Stadtteil von Blackpool) hat Reform UK mit deutlichem Abstand vor Labour und den Cons gewonnen. Marton ist im Labour Heartland und bislang rot gewesen. Das Wahlergebnis zeigt, dass Reform UK NICHT nur die Wähler der Cons einsammelt, die Partei wird auch zum Refugium für viele ehemalige Labour Wähler.
Councillors sind im UK besonders wichtig, um Wahlkreise bei der Wahl zum House of Commons zu gewinnen, also lokale "Opinion Leader".
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Gestern wurde die Frage gestellt:
Was ist soziale Gerechtigkeit.
Wir haben diese Frage in einem der ersten Beiträge, der auf ScienceFiles, es war im November 2011, erschienen ist, zu beantworten versucht:

https://sciencefiles.org/2011/11/20/die-illusion-der-sozialen-gerechtigkeit/

Unser Fazit:

"Diese unvermeidbare Degeneration der umverteilenden Regierung zum Handlanger unterschiedlichster Interessen und der unvermeidbare Streit darüber, was denn nun sozial gerecht ist und ab welcher Höhe eine Zuwendung sich als sozial gerecht qualifiziert, hat Hayek dazu veranlasst, den Begriff der sozialen Gerechtigkeit rundweg zu verwerfen, und nach dem Gesagten kann man ihm eigentlich nur zustimmen."

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Menschenrechte für Korallenriffe.
Immer wenn man denkt, der Irrsinn ist nicht mehr zu steigern, liest man Pressemitteilungen wie diese:

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"Der Korallenschutz, ein Menschenrecht
Helena Dietz Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Universität Konstanz
Um die Korallenriffe vor dem Klimawandel zu retten, schlagen Wissenschaftler*innen eine ungewöhnliche Idee vor: Der Korallenschutz soll zum Menschenrecht erklärt werden. Warum das funktionieren könnte, erklärt der Konstanzer Biologe Christian Voolstra, Präsident der International Coral Reef Society (ICRS)."

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Der Rest der Pressemeldung dient dazu, viele Worte um denselben Inhalt zu machen und es peinlich zu vermeiden, den NUTZEN davon, dass Korallenriffe Menschenrechte zugesprochen werden, zu benennen. Aber Voolstra mit mit den Worten, dass das ganz hervorragend wäre, zitiert.

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Die Wohlfühlgruppe, in der Vollstra seine Ideen verbreitet, hat dazu einen als wissenschaftlich bezeichneten Beitrag im Journal "Global Change Biology", ein Titel, der nichts Gutes ahnen lässt, veröffentlicht, in dem sich der folgende Sermon findet:

"A human rights-based approach implements human rights obligations, including the recently affirmed right to a clean, healthy, and sustainable environment, while embedding principles of accountability, nondiscrimination, participation, and empowerment for local and Indigenous communities that ensure effectiveness and meaningful stakeholder engagement. Tying the protection of coral reef ecosystems to human rights emphasises the importance of healthy ecosystems to human well-being and thus the inevitable connection between nonhuman and human life."

Sie sehen, wenn man Korallenriffe Menschenrechte zuspricht, dann wird zumindest im verbalen Phantasialand, das diese Leute zu bewohnen scheinen, alles besser, vor allem besser wird ihr Zugang zu Fördergeldern und das ist dann wohl das einzige, worum es wirklich geht.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcb.17512
https://idw-online.de/de/news840651
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Sonnen

Sonneneruptionen werden, je nach ihrer Röntgenhelligkeit im Wellenlängenbereich von 1 bis 8 Angström klassifiziert. X-Klasse-Eruptionen sind Großereignisse, die planetenweite Radio-Blackouts und lang anhaltende Strahlungsstürme auslösen können. M-Klasse-Eruptionen sind mittelgroß; sie können kurze Radio-Blackouts verursachen, die die Polarregionen der Erde betreffen. Kleinere Strahlungsstürme sind zuweilen die Folge von Klasse M-Eruptionen. Im Vergleich zu X- und M-Klasse-Ereignissen sind C-Klasse-Eruptionen klein und haben auf der Erde kaum spürbare Folgen.

Die Sonne ist derzeit von Sonnenflecken durchsetzt, etliche davon haben das Potential, M- bzw. X-Klasse-Eruptionen auszulösen und tatsächlich sind zwei Coronal Mass-Ejections / CMEs der X-Klasse (X7.1 und X9.1) auf dem Weg zur Erde und werden am 5. Oktober für weite Sichtbarkeit von Aurora Borealis sorgen, unter anderem.

Eine heftige Eruption, das CME direkt in Richtung Erde schickt, ist letztlich nur eine Frage der Zeit und in jedem Fall ein Supergau für die Stromfanatiker, die auf jede sonstige Form von Energie verzichten wollen ...

NOAA-Modell zum Auftreffen des CME

https://www.swpc.noaa.gov/products/wsa-enlil-solar-wind-prediction
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Dazu gehört:
Klassenkampf 2.0 - Symbolische Erwerbstätigkeit für die prekäre Mittelschicht

https://sciencefiles.org/2019/05/19/klassenkampf-2-0-symbolische-erwerbstatigkeit-fur-die-prekare-mittelschicht/

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90 Millionen Euro für Beatmungsgeräte, die nie geliefert, aber bezahlt worden sein sollen.
Bei allem, was man über Lauterbach schreibt, muss man stets gewahr bleiben, dass der Bankkaufmann, der ihm als Gesundheitsminister vorausging, mindestens ein ebenso großer Verbrecher war.
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Wo wir gerade beim Thema "Gesundheit" sind:

"Das Bundesgesundheitsministerium betont, dass es in Deutschland keine "Versorgungsknappheit" von Arzneimitteln gebe, sondern "punktuelle Lieferengpässe in einem sehr komplexen Markt". Man müsse zwischen Lieferengpässen und Versorgungsengpässen unterscheiden, erklärte ein Sprecher kürzlich. Zudem habe die Ampelkoalition im vorigen Jahr das Lieferengpassgesetz beschlossen, das das Problem beheben soll."

Sie sehen, das dumme Geschwätz von Habeck fällt auf fruchtbar-inepten Boden: Kochsalzlösung ist nicht knapp, sie wird nur zu häufig nachgefragt.

Offenkundig werden in Ministerien nur noch Schwätzer eingestellt, die sich schon vor Jahren um den eigenen Verstand gelabert haben.

https://www.tagesschau.de/inland/kochsalzloesung-knapp-100.html
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Wie frei ein Land, das sich als frei bezeichnet, wirklich ist, zeigt sich oft erst, wenn man einen Vergleich anstellt, z.B. einen Vergleich zwischen dem modernen Grundgesetz und der Verfassung, auf die sich die Nationalversammlung in der Paulskirche im Jahre 1849 geeinigt hat.

https://sciencefiles.org/2017/10/31/1849-war-mehr-meinungsfreiheit-garantiert-als-heute/

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Wenn man Tieren, Schmetterlingen, Vögel, die vom Aussterben bedroht sind, helfen will, dann ist es zunächst notwendig Artenschutz von Natur- und Umweltschutz zu trennen. Da die beiden Letzteren Ersteren verunmöglichen, das Artensterben beschleunigen. Auf dieser Grundlage können dann der Natur Habitate abgerungen werden, die die bedrohten Arten zum Leben brauchen: „Aus der Perspektive des Schutzes gefährdeter Arten können die Tagebauabgrabungen im Köln-Jülicher Raum und der Kiesabbau am Niederrhein nicht als Zerstörung eingestuft werden, wie das heute noch von den Naturschutzverbänden getan wird, die dem Schutz der Umwelt und der Natur höhere Priorität einräumen, als dem Schutz der Arten“ (Kunz 2013: 189) – woran sich die Frage anschließt, für wen die entsprechenden Verbände Naturschutz betreiben wollen.

https://sciencefiles.org/2017/10/29/vogel-und-schmetterlinge-artenverlust-durch-umwelt-und-naturschutz/

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Rant Anfang:

Leute, wenn man den Kanal sich selbst überlassen hat, und nach zwei Tagen zurückkommt, und durch die "Proceeds" von https://t.me/ScienceFiles_org scrollt, dann hat man das Gefühl, einem infantilen Regress beizuwohnen, den alte Männer durchzumachen scheinen, die die Versäumnisse ihrer Jugend nun in Bildform nachholen wollen.

So sieht das jedenfalls für mich aus, und es wäre deshalb schön, wenn Ihr das in Zukunft lasst. Wir sind nach unserem Verständnis nach wie vor ein Wissenschaftskanal, auch wenn wir "Wissenschaft" breit auslegen, dessen ungeachtet aber klar von BS oder Pornographie (für uns ein ganz rotes Tuch) abgrenzen.

Rant Ende.
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Es ist immer schön, wenn Forschung bestätigt, was der gesunde Menschenverstand vorher schon gesagt hat, indes: Wo ist der Erkenntnisgewinn, der von der Neuerfindung des Rades ausgeht?

Dicke fallen unter Dicken weniger auf als unter Dünnen und Dicke unter Dicken werden weniger diskriminiert und da wo es besonders viele Dicke hat, da finden sich besonders viele dicke Couples zusammen...

Wer hätte es wissen können, bevor die bahnbrechende Forschung aus Mannheim es herausgefunden hat.
Donald Sutherland?
Donald Cressey?
All die Subkulturforscher, die ab 1930ff die Chicago School gebildet haben...
All die Sozialisationsforscher, die seit Jahrhunderten die Bedeutung des soziostrukturellen Kontextes, in dem man aufwächst, betonen?
Hmmm.

Egal, man kann nicht oft genug herausfinden, dass etwas so ist, wie es ist:
———————

"Ein Forschungs­team unter der Leitung von Dr. Jana Berkessel vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim unter­suchte den Einfluss des regionalen und kulturellen Kontexts auf die Folgen von Adipositas. Dafür sammelten die Forschenden Archivdaten von mehr als 3,4 Millionen Menschen aus den USA und dem Vereinigten Königreich. Die Studien­autor*innen fanden heraus, dass in Regionen mit hoher Adipositasrate die negativen Konsequenzen für die Betroffenen schwächer sind, was teilweise auf eine geringere Stigmatisierung zurückzuführen sein könnte. Die Ergebnisse der Studie wurden diese Woche in der US-amerikanischen Fach­zeitschrift Psychological Science veröffentlicht.

[...]

Für ihre Studie haben die Forschenden drei große Datensätze von Menschen unter­sucht, die in den USA und Großbritannien leben. Die Daten beinhalteten Informationen über Gewicht, Größe, Wohnort sowie soziale, gesundheitliche und wirtschaft­liche Details der Teilnehmenden. Besonders hohe Adipositasraten fanden sich in den USA im mittleren Westen, in den Südstaaten und in Teilen entlang der Ostküste. Unter­durchschnittliche Raten waren dagegen in New England, Florida und den westlichen Bundes­staaten wie Kalifornien zu finden. Im Vereinigten Königreich waren besonders der Norden und der zentrale Teil des Landes betroffen. Die geringsten Raten wies der Süden inklusive London auf.

Das Forschungs­team unter­suchte auch die Einstellungen der Teilnehmenden zum Thema Gewicht. Sie stellten fest, dass die Voreingenommenheit gegenüber Adipositas in Gebieten mit hohen Adipositasraten am geringsten war. Das könnte erklären, warum Menschen mit Adipositas in diesen Gebieten seltener alleinstehend sind und eine bessere Gesundheit berichten als vergleichbare Personen in Regionen mit geringer Adipositasrate.

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Bevor ich es vergesse: Die Akzeptanz von Kriminellen ist im Knast besonders hoch ... muss natürlich erst richtig erforscht werden ...

https://idw-online.de/de/news840787
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Nachtrag zum Vorhergehenden
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