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Nemesis of Junk Science
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Ich finde es erstaunlich, wie viele Experten hier im Chat zu finden sind, die ganz genau wissen, was im UK vorgeht, was Tradition ist, was das Königshaus bedeutet, was die Leute derzeit hier tun, welcher wirtschaftliche Nutzen mit dem Königshaus verbunden ist.

Bei so viel Kompetenz werde ich mit dem Wenigen, was ich nach 17 Jahren UK weiß, vor Ort erfahre, von Nachbarn höre ganz still ...
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Die Wahl zum Denkbehinderten der Woche läuft und Lauterbach ist Teil davon: Indes produziert der Mann dermaßen viel Unfug, dass man kaum hinterherkommt. Neuerdings kennt er die Mutationen auf dem Genom von SARS-CoV-2 bereits im Vorfeld:

"Das Impfkonzept werde vorsehen, dass es für alle Virusvarianten, die kommen könnten, den richtigen Impfstoff gebe, sagte Lauterbach. "Wir wissen, dass im Herbst alle den besten Impfstoff haben wollen. Es wird niemanden geben, der dann sagt, ich nehme den zweitbesten." Daher solle so viel Impfstoff beschafft werden, dass alle bedient werden könnten. "Das wird auch dazu führen, dass wir Impfstoff vernichten müssen. Aber wir sind so abgesichert für alle Möglichkeiten, und das ist, was die Bevölkerung wünscht.""

Nicht nur, weiß Lauterbach, was die neuen Varianten sein werden, er weiß auch, dass er Impfstoff (also Gentherapien) wird vernichten müssen, weil er zu viel bestellen wird. Warum wird er zuviel bestellen? Weil er nicht weiß, welche Variante von SARS-CoV-2 im Herbst, sofern es einen Herbst für SARS-CoV-2 geben wird, vorherrscht.

Der Mann hat nicht nur nicht mehr alle Tassen im Schrank, der hat auch nicht mehr alle Latten am Zaun. Ein Land, in dem jemand mit diesen "Qualifikationen" Gesundheitsminister werden kann, erinnert massiv an Tanaland, das in den Experimenten von Dietrich Dörner zugrundegerichtet wurde.

https://www.tagesschau.de/inland/corona-herbst-laender-101.html
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Janet Yellen, Chef der US-amerikanischen FED, die die Inflation heftig unterschätzt hat, hat in einem Interview gesagt, sie habe sich geirrt, was die Inflationsvoraussage angehe. Ja. Kann ja mal passieren - oder.

Man kommt sich vor, als würde man in einer Episode von Yes Minister leben, die nicht zuende gehen will:
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Kennen Sie Cornelia Koppetsch?

Falls nicht und falls sie schon einmal wissenschaftliche Beiträge verfasst haben, könnte es sein, dass Koppetsch Sie kennt, bei ihnen geklaut hat. Natürlich nur aus Versehen. So ein Versehen geht schnell, man schreibt bei anderen ab, übernimmt ihre Gedanken und, ja da ist es schon passiert, Gedächtnislücke.
Weg.
Dass der Text von anderen stammt, einfach weg.

Bei Koppetsch ist die Gedächtnislücke im dreistelligen Bereich angesiedelt, spannt Jahre, zwei Bücher und zahlreiche Beiträge, in denen sich andere Autoren, mit ihren eigenen Gedanken unter fremdem Namen wiedergefunden haben. Der Raub fremden Eigentums, ist so drastisch, dass selbst die DGS eine Stellungnahme verfassen musste (siehe nächsten Post) und die TU-Darmstadt, an der Koppetsch lehrt, ein Disziplinarverfahren einleiten musste und gleich noch ein zweites, weil der Raub fremden Eigentums wohl ein Persönlichkeitsmerkmal von Koppetsch und somit konstant ist.

Dessen ungeachtet, ist Koppetsch nach wie vor verbeamtet und an der TU-Darmstadt und damit ein Kostgänger von Steuerzahlern.
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Hier nun die erstaunliche Stellungnahme der DGS [Deutsche Gesellschaft für Soziologie], deren Vorstandsmitglieder zu der erstaunlichen Einsicht gelangen, dass "Drittmittelzwang" Plagiarismus befördert, eine Einsicht, zu der nur gelangen kann, wer eine gewissen Uneignung für seine Position teilt.

In Anbetracht der auch in den Medien bereits berichteten wiederholten Plagiatsvorwürfe gegen die Darmstädter Soziologin Prof. Dr. Cornelia Koppetsch sieht sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) zu folgender Stellungnahme veranlasst:

Die DGS ist gleichermaßen nachdrücklich wie selbstverständlich der Auffassung, dass sich jegliches wissenschaftliche Forschen, Lehren und Publizieren an den „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ orientieren muss, wie sie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 1998 verabschiedet hat. Dies betrifft im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall insbesondere die Verpflichtung aller wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren, fremdes geistiges Eigentum in eigenen Texten auszuweisen und nach den Standards sozialwissenschaftlichen Zitierens kenntlich zu machen. Das betrifft u.E. unzweifelhaft auch forschungsbasierte Sachbücher. Diese Selbstverständlichkeit ist so auch bereits seit 1993 im Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und des Berufsverbandes deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS) dokumentiert.

Die Tatsache, dass im aktuellen Fall eine Kollegin offenkundig zum wiederholten Mal in ihren wissenschaftlichen Publikationen in erheblichem Umfang plagiiert hat, ist geeignet das Vertrauen in die wissenschaftliche Dignität unseres Faches zu untergraben und muss daher auf das Schärfste verurteilt werden. Als Fachgesellschaft der akademisch lehrenden und forschenden Soziologie sieht sich die DGS in der Verantwortung für die Ausbildung der Studierenden, denen Lehrende die Standards des Faches auch ganz praktisch vermitteln und vorleben müssen – Studierenden, die überdies bei vergleichbarem Verhalten Gefahr laufen, ihren Prüfungsanspruch zu verlieren. Wir sehen uns aber auch in der Verantwortung für die vielen jüngeren, nahezu immer in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätigen Kolleginnen und Kollegen, denen es kaum zu vermitteln sein dürfte, wenn sich verbeamtete Professorinnen oder Professoren ihres Faches ihrer wissenschaftlichen Publikationsaufgaben durch großflächige Enteignung fremden geistigen Eigentums entledigen. Das kann und darf weder das Fach noch die Wissenschaft insgesamt tolerieren.

Das Skandalöse dieses Vorgangs, gerade in seiner unbeirrten Wiederholung, ruft indes auch die Frage auf, welchen Beitrag die strukturelle Unterfinanzierung des Wissenschaftssystems und der damit einhergehende Zwang zu Drittmittelakquise samt Publikationsdruck daran hat, dass wir mit solchen Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens in jüngere Zeit und nicht allein in der Soziologie immer häufiger zu tun haben.

Der Darmstädter Untersuchungskommission, die diesen Fall – wie schon den vorhergehenden – sorgfältig und überaus transparent aufgearbeitet hat, gebührt unser aller Dank, und es ist an der TU Darmstadt, aus den Ergebnissen der Untersuchung die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.



Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie e.V. (DGS)
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Heute Abend gibt es im 1922-Committee der Conservative Party des House of Commons eine Vertrauensabstimmung über Boris Johnson. 54 MPs haben BoJo ihr Vertrauen entzogen, das sind 15% der Abgeordneten der Tories und damit das Quorum, das notwendig ist, um ein Vertrauensvotum zu halten. Um BoJo aus dem Amt zu entfernen sind 180 Stimmen (die Fraktion der Tories hat 359 Mitglieder) notwendig. Gleiches gilt für den Verbleibt, aber Vertrauensabstimmungen aus der Vergangenheit (zuletzt T. May) zeigen, dass selbst dann, wenn einem PM das Vertrauen ausgesprochen wird, eine deutliche, solide Mehrheit von irgendwo kurz vor 300 Stimmen notwendig ist, um für die nächsten 12 Monate (vor deren Ablauf kein neues Misstrauensvotum gegen den PM erfolgen kann), sicher zu sein.

Als Nachfolger dient sich seit Wochen Jeremy Hunt an, wobei der Nachfolger in einem Auswahlprozess bestimmt wird, bei dem jeder, der Vorsitzender der Tories und PM werden will, seinen Namen ins Rennen werfen kann. Gibt es acht Kandidaten, dann erfolgen sechs Wahlen, wobei jeweils der letzte Kandidat eliminiert wird, bis nur noch zwei übrig sind, die dann direkt um Vorsitz und PM konkurrieren.
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Nach unseren Informationen hat Boris Johnson das Misstrauensvotum erfolgreich überstanden. Spannend wird sein, wie viele MPs für ihn gestimmt haben.
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211 ayes 148 nos, Boris Johnson bleibt im Amt.
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