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Nemesis of Junk Science
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Aus der Reihe, es gibt nichts, was es nicht gibt:
An der Universität Leipzig forschen Sport"wissenschaftler" darüber, dass Leistungsdruck zu Stress führt, und zwar - Achtung, jetzt kommts: bei LEISTUNGSSPORTLERN.
Also, wer auch immer sich mit dem Gedanken trägt, Leistungs- oder gar Spitzensportler zu werden, vergessen Sie es. Das führt nur zu Leistungsdruck und Stress. Warum setzen Sie sich nicht statt dessen ins nächste McDonalds und steigern ihren Bauchumfang?

https://idw-online.de/de/news816263
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Na das ist dann mal eine Anfrage, die uns besonders interessiert:
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dr. Götz Frömming, Nicole Höchst, Dr. Marc Jongen, Dr. Michael Kaufmann, Norbert Kleinwächter, Barbara Lenk, Matthias Moosdorf,
Martin Reichardt und der Fraktion der AfD

BT-Drucksache 20/7105

Mögliche Benachteiligung von Jungen im deutschen Bildungssystem
[das "Mögliche" muss ich beanstanden. Die BENACHTEILIGUNG ist mittlerweile hinlänglich oft belegt.]

Daraus:

Schon im Jahr 2002 wurde in dem Artikel „Bringing boys back in“ eine wissenschaftliche Untersuchung von Diefenbach und Klein veröffentlicht, die die
soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern mit Bezug zum deutschen Bildungssystem evaluiert. Die Ergebnisse der Auswertung brachten hervor,
dass Jungen, anders als vielfach in der breiten Öffentlichkeit dargestellt, im Bereich der Schulbildung schon lange hinter den Mädchen zurückblieben. Demnach erreichten sie im Untersuchungszeitraum 1994/1995 bis 1999/2000 über alle Bundesländer hinweg seltener das Abitur oder einen Realschulabschluss.
Dagegen besuchten sie jedoch häufiger eine Hauptschule und verließen die Schule auch öfter ohne Abschluss. Die Publikation konnte zudem einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der Zahl an männlichen Grundschullehrern und der Anzahl an Jungen ohne Schulabschluss aufzeigen – so
ginge ein höherer Anteil an männlichem Lehrpersonal in der Primarstufe mit einem geringeren Anteil an männlichen Schulabbrechern einher (vgl. Heike
Diefenbach und Michael Klein (2002), „Bringing boys back in“. Soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern im Bildungssystem zuungunsten von
Jungen am Beispiel der Sekundarschulabschlüsse, Zeitschrift für Pädagogik 48 (2002) 6, 938 bis 958, abrufbar:
https://www.pedocs.de/volltexte/2011/3868/pd
f/ZfPaed_6_2002_Diefenbach_Klein_Bringing_Boys_Back_In_D_A.pdf, letzter Stand: 26. April 2023).

https://dserver.bundestag.de/btd/20/071/2007105.pdf
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Es gibt darüber hinaus ein Update zu unserem Text aus dem Jahre 2002 mit neueren Daten und demselben Ergebnis: Je weniger männliche Lehrer, desto mehr Jungen bleiben ohne Hauptschulabschluss.

https://sciencefiles.org/2011/07/13/es-bleibt-dabei-je-mehr-mannliche-lehrer-desto-besser-schneiden-jungen-ab/

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Eine umfangreichere Zusammenstellung unterschiedlicher Erhebungen, die alle zeigen, dass Jungen im Bildungssystem benachteiligt werden, findet sich hier:
https://sciencefiles.org/2011/05/23/jungen-werden-im-deutschen-schulsystem-benachteiligt/

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Wieder einmal eine verlorene Schlacht mit der deutschen Sprache bei der ARD.,
Bianca Schwarz titelt: "Die Gewaltbereitschaft bei Rechtsextremen steigt". Der Titel steht über einem Beitrag, in dem es um aggregierte Daten geht, die keine Aussage über individuelle Motivation zulassen. Schwarz ist ahnungslos.

Im Text wird Frau Faeser zitiert:

"Rund 38.800 Personen sieht das Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextrem an, 14.000 von ihnen stuft es als gewaltbereit ein. Auf ihr Konto gehen 1016 Gewalttaten mit rechtsextremistischem Hintergrund, darunter zwei versuchte Tötungsdelikte - das ist im Vergleich zu 2021 ein Anstieg um etwa 7,5 Prozent. Bundesinnenministerin Nancy Faeser macht sich große Sorgen, weil Angriffe auf geflüchtete Menschen zugenommen haben. "Es ist in höchstem Maße menschenverachtend, Menschen zu attackieren, die bei uns Schutz vor Krieg und Terror gefunden haben.""

Die besondere Betroffenheit basiert auf einem Fehlschluss der Bejahung des Konsequens, denn, um über die "Angriffe auf geflüchtete Menschen" besonders besorgt zu sein, muss man erst einmal zeigen, dass es sich bei denen, die von Gewalt betroffen sind, auch um Geflüchtete und nicht um aus wirtschaftlichen Zwecken Eingereiste handelt. Übrigens sind 7,5% mehr Gewalttaten genau 66 Straftaten mehr. 66 zusätzliche vermeintliche Opfer von Gewalt machen Faeser besorgt. 35.641 bislang im Jahr 2023 zu viel Gestorbene nicht.

Jeder hat so seine Präferenzen.
Wer es bis zum Ende des Beitrags aushält, findet kurz vor Schluss das Eingeständnis, dass es auch Linksextremismus gibt. 10.000 Gewaltbereite und 602 Gewalttaten, macht eine Handlungs-Inzidenz von 6% unter gewaltbereiten Linksextremen. Für Rechtsextreme liegt die Inzidenz bei 7,5%. Sie sehen, die Gefahr kommt von rechts.

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/verfassungsschutzbericht-gewalt-100.html
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Zum Abschluss des heutigen Tages ein Beispiel dafür, dass man als "Forscherin" dann, wenn man die Ergebnisse manipuliert, sich tatsächlich davon überzeugen kann, dass die manipulierten Ergebnisse etwas aussagen, was man vorher so gar nicht gewusst hat. Manche Leute haben ein Talent, sich um den Verstand zu forschen, das wirklich beachtlich ist, ...

"Die Ergebnisse überraschten die beiden Wissenschaftlerinnen. Denn, entgegen ihrer ursprünglichen Erwartung, zeigen die Experimente, dass die Teilnehmer der Befragung verbale Hassattacken als strafwürdiger, verurteilenswerter und für das Opfer schädlicher einstufen als nonverbale Angriffe. „Die Literatur zum Thema sagt eigentlich vorher, dass Taten stärker verurteilt werden als Worte. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein“, sagt Philosophin und Kognitionswissenschaftlerin Ophelia Deroy.

Für die Studie konfrontierten Zapata und Deroy über 1.300 Teilnehmende mit Szenarien, in denen Personen beispielsweise aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit oder Herkunft angegriffen werden. Die Intention der Täter und die Folgen für die Opfer waren in diesen Szenarien für verbale und nonverbale Attacken identisch. Die Forscherinnen fokussierten sich dabei insbesondere auf solche Vorfälle, die in der Regel weniger häufig gemeldet werden. In der Befragung wurden deswegen physische Gewalt und heftige Kraftausdrücke bewusst ausgeklammert. „Natürlich führen körperliche Angriffe zu unmittelbar sichtbaren Schäden. Man sieht den blauen Fleck, wenn mich jemand ins Gesicht schlägt, weil ich einer bestimmten Gruppe angehöre, aber wenn mir jemand hinterherruft, dass ich nicht hierhergehöre, sieht man den Schaden vielleicht nicht – und doch ist er da und manchmal sogar länger anhaltend“, erklärt Deroy. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Hassrede, wenn wir die Folgen gleichsetzen, als schlimmer empfunden wird als eine durch Hass motivierte körperliche Handlung.“ Zu den präsentierten nonverbalen Handlungen zählten beispielsweise das Spucken vor die Füße, oder das demonstrative Wegsetzen in der U-Bahn. Der Effekt auf die Zeugen bleibt sogar dann bestehen, wenn das Opfer selbst nichts von der hasserfüllten Handlung mitbekommt."

https://idw-online.de/de/news816409
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Innerhalb von 30 Jahren hat sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung Londons dramatisch verändert.
Ein Vorbild für andere Großstädte?
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Hätten Sie es gewusst, dass in England Trauben wachsen, nicht nur wachsen, sondern in Wein, oder sagen wir, weinähnliches Getränk vergoren werden?Wenn nicht, dann können Sie sich noch bis Ende der Woche im Rahmen der English Wine Week kundig machen. Natürlich gibt es auch in Wales weinähnliche Getränke, die aus Trauben hergestellt werden, z.B. in Tintern im Wye Valley, indes, das Gebräu ist nicht wirklich Wein. Es beginnt schon damit, dass die meisten britischen Weine "sparkling" sind, also eine Parodie auf Sekt oder Prosecco.

Und warum sind die meisten britischen Weine in Kohlensäure ertränkt [übrigens ein Trick, um aus einem fast gekippten Wein, ein trinkbares Nass zu machen]? Wir fragen, der Connaisseur des Telegraph antwortet:

1. Why is so much English wine sparkling?
Sparkling wine tends to be produced in relatively cool climate areas, from Champagne to Tasmania, because grapes from cooler spots are generally high in acidity and a crisp tang is essential to producing decent fizz. England’s climate certainly provides that. Conversely, cool climate regions aren’t the best for full-bodied styles of wine, so England’s not a great place for big, ripe whites and rich reds.

Zu Deutsch: Die Trauben werden nicht richtig reif und die Frage, machen wir Essig oder Sektähnliches daraus , wird mit letzterem beantwortet, und es soll tatsächlich Leute aus der britischen Mittelschicht geben, die für so etwas zwischen 25 und 40 GBP pro Flasche ausgeben.

Gulp.🍾🥂

Aber das beste ist die Unterscheidung in sparkling und still wines, eine Blasphemie sondersgleichen...

https://winegb.co.uk/our-wines/still-wines/still-white-wines/
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Guten Morgen,

wir hoffen Sie haben den Tag gestern ohne uns und die Unwetter im Live Stream der ARD gut überstanden!

Hier das Drama in den Worten der ARD:

"Rettungskräfte schildern teils dramatische Einsätze. "Bei einem Einsatz war ein Baum auf ein fahrendes Auto gestürzt. Bei einem anderen Einsatz mussten Personen aus ihrem Pkw in einer vollgelaufenen Unterführung gerettet werden", teilte der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Neuwied mit. Laut dem Polizeipräsidium Koblenz wurde in dem Fahrzeug mit einem darauf gestürzten Baum niemand verletzt.In Kinheim an der Mosel und in Brücktal bei Kelberg wurden Straßen überflutet. Der DWD hat die Unwetterwarnung für Rheinland-Pfalz inzwischen wieder aufgehoben."

Das alles hat es in dieser Weise noch nie gegeben, wie wir alle wissen.
Erst seit die hysterische Generation in Positionen gelangt ist, um dort ihre psychologischen Bedürfnisse auszuleben, gibt es Unwetter.
Falls Sie sich also, wie ich, an Unwetter in ihrer Kindheit erinnern, die dazu geführt haben, dass rund ein halber Meter Wasser die Dorfstraße begraben und den Keller gefüllt hat und Wind Bäume gefällt hat, dann ist das eine falsche Erinnerung. .... Denn Unwetter, die zu Live-Events für eine gelangweilte und auf Schaden bei anderen hoffende Schicht umfunktioniert werden, die gibt es erst heute.
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Unter dem Titel

"Nur jede siebte Firma wappnet sich für Klimawandel"

findet sich heute bei der ARD ein Text von dpa, in dem es um eine, natürlich "repräsentative" Studie der KfW geht, die es allerdings nirgends gibt, die lediglich dpa vorliegen soll, wie die ARD behauptet. Aus dieser "Studie", sofern es sie gibt, haben sich die dpa-Schreiberlinge dann herausgegriffen, was ihnen in den Kram passt und alles, das nicht mit der Klimawandel-Erzählung vereinbar ist, weggelassen, um die Geschichte zu zimmern, die die ARD heute veröffentlicht. Der Betrug, der als "Journalismus" ausgegeben wird, ist mittlerweile so offensichtlich, dass man daraus nur schließen kann, dass die Klimawandel-Lüge an allen Ecken und Ende in sich zusammen fällt.

Warum sonst sollten die Lügner versuchen, ihr Narrativ in der aggressiven und totalitären Weise zu retten versuchen, in der sie das tun.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/klimawandel-unternehmen-erderwaermung-schaeden-vorbereitung-100.html
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