Wer hätte gedacht, dass wir einmal eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung verlinken. Wenn Sie im Herbst / Winter von Lauterbach und Konsorten hören, dass die Lage auf den Intensivstationen so angespannt ist, dann erinnern Sie sich bitte an diese Studie:
https://idw-online.de/de/news794790
https://idw-online.de/de/news794790
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Wären Sie bereit, gegen vorab-Bezahlung posthum Organe zu veräußern?
Anonymous Poll
5%
Ja
92%
Nein
4%
Weiss nicht
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Noch ein wenig Hintergrund
https://sciencefiles.org/2015/04/11/organspende-wer-bekommt-wann-ein-spender-organ/
https://sciencefiles.org/2015/04/11/organspende-wer-bekommt-wann-ein-spender-organ/
SciFi
Organspende: Wer bekommt wann ein Spender-Organ?
Spannende Fragen zeichnen sich derzeit vornehmlich dadurch aus, dass sie nicht diskutiert werden. Spannende Fragen sind häufig ethische Fragen, wie sie sich z.B. damit verbinden, dass Lebewesen zu …
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Noch etwas Hintergrund:
https://sciencefiles.org/2018/08/28/ist-der-tot-keine-ahnung-organspende-als-geschaft-mit-der-ahnungslosigkeit/
https://sciencefiles.org/2018/08/28/ist-der-tot-keine-ahnung-organspende-als-geschaft-mit-der-ahnungslosigkeit/
SciFi
„Ist der tot?“ „Keine Ahnung!“ – Organspende als Geschäft mit der Ahnungslosigkeit
Informationsasymmetrien sind die Grundvoraussetzung für opportunistisches Verhalten. Oliver Williamson hat das schon vor Jahrzehnten zu Papier gebracht und auch damals war es keine wirklich neue Er…
👍24
Und alles auf einen Blick:
Hit you all at once:
https://sciencefiles.org/2018/08/25/dossier-dr-sciencefiles-gesammelte-organspenden/
Hit you all at once:
https://sciencefiles.org/2018/08/25/dossier-dr-sciencefiles-gesammelte-organspenden/
SciFi
Dossier: Dr. ScienceFiles gesammelte Organspenden
Nachdem uns ein Kommentator gerade dafür getadelt hat, dass wir in den letzten Beitrag zu Organspende nicht alles gepackt haben, was wir zur Organspende wissen, haben wir ein kleines Dossier zusamm…
👍19
Forwarded from ScienceFiles
Während Baerbock und Schwab darum streiten, wer in der aktuellen Wahl zum Denkbehinderten der Woche die Nase vorne hat, wirft die neue Woche und damit die nächste Wahl [KW22] bereits ihre Schatten voraus.
Wer hat sich Ihnen in den letzten Tagen mit seiner herausragenden Denkbehinderung aufgedrängt?
Vorschläge bitte in diesem Thread oder im Chat Kanal der dem Neuronalen Notstand gewidmet ist:
https://t.me/neuronaler_notstand_chat
Wer hat sich Ihnen in den letzten Tagen mit seiner herausragenden Denkbehinderung aufgedrängt?
Vorschläge bitte in diesem Thread oder im Chat Kanal der dem Neuronalen Notstand gewidmet ist:
https://t.me/neuronaler_notstand_chat
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Falls sich jemand für die heute beginnenden Feierlichkeiten im UK interessiert, anlässlich 70 Jahre Thronjubiläum für Elisabeth The Great [vor genau 70 Jahren fand die Krönung statt] hier ein guter Livefeed, um Trooping the Colours zu verfolgen. Die Show beginnt um 10.40 Uhr BST, also 11.40 in Deutschland und endet mit einem ausgiebigen Flyby der RAF.
https://www.youtube.com/watch?v=-zDyl7XF4y8
oder hier
https://www.youtube.com/watch?v=4A3xIYBmKZg
https://www.youtube.com/watch?v=-zDyl7XF4y8
oder hier
https://www.youtube.com/watch?v=4A3xIYBmKZg
YouTube
Watch Trooping the Colour in full: The Queen's Platinum Jubilee 2022 full spectacular parade
Subscribe to The Telegraph with our special offer: just £1 for 3 months. Start your free trial now:
https://www.telegraph.co.uk/customer/subscribe/digitalsub/3for1/?WT.mc_id=tmgoff_pvid_conversion-subscription_editorial-iniative_03-22_EGW-13_organic_youtube…
https://www.telegraph.co.uk/customer/subscribe/digitalsub/3for1/?WT.mc_id=tmgoff_pvid_conversion-subscription_editorial-iniative_03-22_EGW-13_organic_youtube…
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https://sciencefiles.org/2022/06/02/das-feinbild-die-widersprueche-und-die-bewegten-freiheitsstatuen-wahl-zum-denkbehinderten-der-woche-kw-22/
Das Feinbild, die Widersprüche und die bewegten Freiheitsstatuen - Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW 22]
Das Feinbild, die Widersprüche und die bewegten Freiheitsstatuen - Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW 22]
SciFi
Das Feinbild, die Widersprüche und die bewegten Freiheitsstatuen – Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW 22]
Widersprüche. Man kann Widersprüche auflösen. Damit ist zumeist lernen verbunden. Man kann auch versuchen, Widersprüche zu vermeiden. Dazu sind Prinzipien notwendig. Beides, Prinzipien und Lernen s…
👍14
Ich finde es erstaunlich, wie viele Experten hier im Chat zu finden sind, die ganz genau wissen, was im UK vorgeht, was Tradition ist, was das Königshaus bedeutet, was die Leute derzeit hier tun, welcher wirtschaftliche Nutzen mit dem Königshaus verbunden ist.
Bei so viel Kompetenz werde ich mit dem Wenigen, was ich nach 17 Jahren UK weiß, vor Ort erfahre, von Nachbarn höre ganz still ...
Bei so viel Kompetenz werde ich mit dem Wenigen, was ich nach 17 Jahren UK weiß, vor Ort erfahre, von Nachbarn höre ganz still ...
👍23🔥9👎3
https://sciencefiles.org/2022/06/02/aufgeblasene-egozentriker/
Aufgeblasene Egozentriker
Aufgeblasene Egozentriker
SciFi
Aufgeblasene Egozentriker
Englisch ist eine so schöne Sprache: Pretentious Ass Pompous Ass Overblown Idiot Patronizing Ass Flamboyant Idiot Bombastic Simpleton Artificial Tail Pompous Nitwit Das alles sind mehr oder weniger…
👍7❤2
Die Wahl zum Denkbehinderten der Woche läuft und Lauterbach ist Teil davon: Indes produziert der Mann dermaßen viel Unfug, dass man kaum hinterherkommt. Neuerdings kennt er die Mutationen auf dem Genom von SARS-CoV-2 bereits im Vorfeld:
"Das Impfkonzept werde vorsehen, dass es für alle Virusvarianten, die kommen könnten, den richtigen Impfstoff gebe, sagte Lauterbach. "Wir wissen, dass im Herbst alle den besten Impfstoff haben wollen. Es wird niemanden geben, der dann sagt, ich nehme den zweitbesten." Daher solle so viel Impfstoff beschafft werden, dass alle bedient werden könnten. "Das wird auch dazu führen, dass wir Impfstoff vernichten müssen. Aber wir sind so abgesichert für alle Möglichkeiten, und das ist, was die Bevölkerung wünscht.""
Nicht nur, weiß Lauterbach, was die neuen Varianten sein werden, er weiß auch, dass er Impfstoff (also Gentherapien) wird vernichten müssen, weil er zu viel bestellen wird. Warum wird er zuviel bestellen? Weil er nicht weiß, welche Variante von SARS-CoV-2 im Herbst, sofern es einen Herbst für SARS-CoV-2 geben wird, vorherrscht.
Der Mann hat nicht nur nicht mehr alle Tassen im Schrank, der hat auch nicht mehr alle Latten am Zaun. Ein Land, in dem jemand mit diesen "Qualifikationen" Gesundheitsminister werden kann, erinnert massiv an Tanaland, das in den Experimenten von Dietrich Dörner zugrundegerichtet wurde.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-herbst-laender-101.html
"Das Impfkonzept werde vorsehen, dass es für alle Virusvarianten, die kommen könnten, den richtigen Impfstoff gebe, sagte Lauterbach. "Wir wissen, dass im Herbst alle den besten Impfstoff haben wollen. Es wird niemanden geben, der dann sagt, ich nehme den zweitbesten." Daher solle so viel Impfstoff beschafft werden, dass alle bedient werden könnten. "Das wird auch dazu führen, dass wir Impfstoff vernichten müssen. Aber wir sind so abgesichert für alle Möglichkeiten, und das ist, was die Bevölkerung wünscht.""
Nicht nur, weiß Lauterbach, was die neuen Varianten sein werden, er weiß auch, dass er Impfstoff (also Gentherapien) wird vernichten müssen, weil er zu viel bestellen wird. Warum wird er zuviel bestellen? Weil er nicht weiß, welche Variante von SARS-CoV-2 im Herbst, sofern es einen Herbst für SARS-CoV-2 geben wird, vorherrscht.
Der Mann hat nicht nur nicht mehr alle Tassen im Schrank, der hat auch nicht mehr alle Latten am Zaun. Ein Land, in dem jemand mit diesen "Qualifikationen" Gesundheitsminister werden kann, erinnert massiv an Tanaland, das in den Experimenten von Dietrich Dörner zugrundegerichtet wurde.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-herbst-laender-101.html
tagesschau
Mit einem Anti-Corona-Plan in den Herbst
Im Herbst könnte eine neue Corona-Welle drohen. Bei einem Treffen der Ministerpräsidenten ging es deshalb um einen Anti-Corona-Plan. Hierfür sehen die Länder den Bund in der Pflicht. Gesundheitsminister Lauterbach plant bereits.
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Janet Yellen, Chef der US-amerikanischen FED, die die Inflation heftig unterschätzt hat, hat in einem Interview gesagt, sie habe sich geirrt, was die Inflationsvoraussage angehe. Ja. Kann ja mal passieren - oder.
Man kommt sich vor, als würde man in einer Episode von Yes Minister leben, die nicht zuende gehen will:
Man kommt sich vor, als würde man in einer Episode von Yes Minister leben, die nicht zuende gehen will:
👍27
https://sciencefiles.org/2022/06/03/der-ursprung-von-sars-cov-2-ist-kern-einer-great-reset-luegengeschichte-us-professoren-wollen-nun-licht-ins-dunkel-bringen/
Der Ursprung von SARS-CoV-2 ist Kern einer Great Reset Lügengeschichte - US-Professoren wollen nun Licht ins Dunkel bringen
Der Ursprung von SARS-CoV-2 ist Kern einer Great Reset Lügengeschichte - US-Professoren wollen nun Licht ins Dunkel bringen
SciFi
Der Ursprung von SARS-CoV-2 ist Kern einer Great Reset Lügengeschichte – US-Professoren wollen nun Licht ins Dunkel bringen
Wundern Sie sich eigentlich darüber, dass so gut wie keine Regierung in Westlichen Staaten ein Interesse daran hat, das kann man nach mehr als 2 Jahren Untätigkeit wohl feststellen, den Ursprung vo…
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https://sciencefiles.org/2022/06/03/383-millionen-meldungen-von-nebenwirkungen-nach-covid-19-impfung-22-396-tote-peanuts-lassen-sie-sich-impfen-ba-5-winkt/
3,83 Millionen Meldungen von Nebenwirkungen nach COVID-19 Impfung, 22.396 Tote - Peanuts: Lassen Sie sich impfen! BA.5 winkt.
3,83 Millionen Meldungen von Nebenwirkungen nach COVID-19 Impfung, 22.396 Tote - Peanuts: Lassen Sie sich impfen! BA.5 winkt.
SciFi
3,83 Millionen Meldungen von Nebenwirkungen nach COVID-19 Impfung, 22.396 Tote – Peanuts: Lassen Sie sich impfen! BA.5 winkt.
Im Staatsfunk nimmt die Pandemie-Erzählung wieder Fahrt auf, BA.5, die letzte „Obervariante“ von Omikron, ist die Ursache, die Variante, in die alle diese morbiden COVID-Hysteriker, die…
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Kennen Sie Cornelia Koppetsch?
Falls nicht und falls sie schon einmal wissenschaftliche Beiträge verfasst haben, könnte es sein, dass Koppetsch Sie kennt, bei ihnen geklaut hat. Natürlich nur aus Versehen. So ein Versehen geht schnell, man schreibt bei anderen ab, übernimmt ihre Gedanken und, ja da ist es schon passiert, Gedächtnislücke.
Weg.
Dass der Text von anderen stammt, einfach weg.
Bei Koppetsch ist die Gedächtnislücke im dreistelligen Bereich angesiedelt, spannt Jahre, zwei Bücher und zahlreiche Beiträge, in denen sich andere Autoren, mit ihren eigenen Gedanken unter fremdem Namen wiedergefunden haben. Der Raub fremden Eigentums, ist so drastisch, dass selbst die DGS eine Stellungnahme verfassen musste (siehe nächsten Post) und die TU-Darmstadt, an der Koppetsch lehrt, ein Disziplinarverfahren einleiten musste und gleich noch ein zweites, weil der Raub fremden Eigentums wohl ein Persönlichkeitsmerkmal von Koppetsch und somit konstant ist.
Dessen ungeachtet, ist Koppetsch nach wie vor verbeamtet und an der TU-Darmstadt und damit ein Kostgänger von Steuerzahlern.
Falls nicht und falls sie schon einmal wissenschaftliche Beiträge verfasst haben, könnte es sein, dass Koppetsch Sie kennt, bei ihnen geklaut hat. Natürlich nur aus Versehen. So ein Versehen geht schnell, man schreibt bei anderen ab, übernimmt ihre Gedanken und, ja da ist es schon passiert, Gedächtnislücke.
Weg.
Dass der Text von anderen stammt, einfach weg.
Bei Koppetsch ist die Gedächtnislücke im dreistelligen Bereich angesiedelt, spannt Jahre, zwei Bücher und zahlreiche Beiträge, in denen sich andere Autoren, mit ihren eigenen Gedanken unter fremdem Namen wiedergefunden haben. Der Raub fremden Eigentums, ist so drastisch, dass selbst die DGS eine Stellungnahme verfassen musste (siehe nächsten Post) und die TU-Darmstadt, an der Koppetsch lehrt, ein Disziplinarverfahren einleiten musste und gleich noch ein zweites, weil der Raub fremden Eigentums wohl ein Persönlichkeitsmerkmal von Koppetsch und somit konstant ist.
Dessen ungeachtet, ist Koppetsch nach wie vor verbeamtet und an der TU-Darmstadt und damit ein Kostgänger von Steuerzahlern.
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Hier nun die erstaunliche Stellungnahme der DGS [Deutsche Gesellschaft für Soziologie], deren Vorstandsmitglieder zu der erstaunlichen Einsicht gelangen, dass "Drittmittelzwang" Plagiarismus befördert, eine Einsicht, zu der nur gelangen kann, wer eine gewissen Uneignung für seine Position teilt.
In Anbetracht der auch in den Medien bereits berichteten wiederholten Plagiatsvorwürfe gegen die Darmstädter Soziologin Prof. Dr. Cornelia Koppetsch sieht sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) zu folgender Stellungnahme veranlasst:
Die DGS ist gleichermaßen nachdrücklich wie selbstverständlich der Auffassung, dass sich jegliches wissenschaftliche Forschen, Lehren und Publizieren an den „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ orientieren muss, wie sie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 1998 verabschiedet hat. Dies betrifft im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall insbesondere die Verpflichtung aller wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren, fremdes geistiges Eigentum in eigenen Texten auszuweisen und nach den Standards sozialwissenschaftlichen Zitierens kenntlich zu machen. Das betrifft u.E. unzweifelhaft auch forschungsbasierte Sachbücher. Diese Selbstverständlichkeit ist so auch bereits seit 1993 im Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und des Berufsverbandes deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS) dokumentiert.
Die Tatsache, dass im aktuellen Fall eine Kollegin offenkundig zum wiederholten Mal in ihren wissenschaftlichen Publikationen in erheblichem Umfang plagiiert hat, ist geeignet das Vertrauen in die wissenschaftliche Dignität unseres Faches zu untergraben und muss daher auf das Schärfste verurteilt werden. Als Fachgesellschaft der akademisch lehrenden und forschenden Soziologie sieht sich die DGS in der Verantwortung für die Ausbildung der Studierenden, denen Lehrende die Standards des Faches auch ganz praktisch vermitteln und vorleben müssen – Studierenden, die überdies bei vergleichbarem Verhalten Gefahr laufen, ihren Prüfungsanspruch zu verlieren. Wir sehen uns aber auch in der Verantwortung für die vielen jüngeren, nahezu immer in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätigen Kolleginnen und Kollegen, denen es kaum zu vermitteln sein dürfte, wenn sich verbeamtete Professorinnen oder Professoren ihres Faches ihrer wissenschaftlichen Publikationsaufgaben durch großflächige Enteignung fremden geistigen Eigentums entledigen. Das kann und darf weder das Fach noch die Wissenschaft insgesamt tolerieren.
Das Skandalöse dieses Vorgangs, gerade in seiner unbeirrten Wiederholung, ruft indes auch die Frage auf, welchen Beitrag die strukturelle Unterfinanzierung des Wissenschaftssystems und der damit einhergehende Zwang zu Drittmittelakquise samt Publikationsdruck daran hat, dass wir mit solchen Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens in jüngere Zeit und nicht allein in der Soziologie immer häufiger zu tun haben.
Der Darmstädter Untersuchungskommission, die diesen Fall – wie schon den vorhergehenden – sorgfältig und überaus transparent aufgearbeitet hat, gebührt unser aller Dank, und es ist an der TU Darmstadt, aus den Ergebnissen der Untersuchung die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie e.V. (DGS)
In Anbetracht der auch in den Medien bereits berichteten wiederholten Plagiatsvorwürfe gegen die Darmstädter Soziologin Prof. Dr. Cornelia Koppetsch sieht sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) zu folgender Stellungnahme veranlasst:
Die DGS ist gleichermaßen nachdrücklich wie selbstverständlich der Auffassung, dass sich jegliches wissenschaftliche Forschen, Lehren und Publizieren an den „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ orientieren muss, wie sie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 1998 verabschiedet hat. Dies betrifft im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall insbesondere die Verpflichtung aller wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren, fremdes geistiges Eigentum in eigenen Texten auszuweisen und nach den Standards sozialwissenschaftlichen Zitierens kenntlich zu machen. Das betrifft u.E. unzweifelhaft auch forschungsbasierte Sachbücher. Diese Selbstverständlichkeit ist so auch bereits seit 1993 im Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und des Berufsverbandes deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS) dokumentiert.
Die Tatsache, dass im aktuellen Fall eine Kollegin offenkundig zum wiederholten Mal in ihren wissenschaftlichen Publikationen in erheblichem Umfang plagiiert hat, ist geeignet das Vertrauen in die wissenschaftliche Dignität unseres Faches zu untergraben und muss daher auf das Schärfste verurteilt werden. Als Fachgesellschaft der akademisch lehrenden und forschenden Soziologie sieht sich die DGS in der Verantwortung für die Ausbildung der Studierenden, denen Lehrende die Standards des Faches auch ganz praktisch vermitteln und vorleben müssen – Studierenden, die überdies bei vergleichbarem Verhalten Gefahr laufen, ihren Prüfungsanspruch zu verlieren. Wir sehen uns aber auch in der Verantwortung für die vielen jüngeren, nahezu immer in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätigen Kolleginnen und Kollegen, denen es kaum zu vermitteln sein dürfte, wenn sich verbeamtete Professorinnen oder Professoren ihres Faches ihrer wissenschaftlichen Publikationsaufgaben durch großflächige Enteignung fremden geistigen Eigentums entledigen. Das kann und darf weder das Fach noch die Wissenschaft insgesamt tolerieren.
Das Skandalöse dieses Vorgangs, gerade in seiner unbeirrten Wiederholung, ruft indes auch die Frage auf, welchen Beitrag die strukturelle Unterfinanzierung des Wissenschaftssystems und der damit einhergehende Zwang zu Drittmittelakquise samt Publikationsdruck daran hat, dass wir mit solchen Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens in jüngere Zeit und nicht allein in der Soziologie immer häufiger zu tun haben.
Der Darmstädter Untersuchungskommission, die diesen Fall – wie schon den vorhergehenden – sorgfältig und überaus transparent aufgearbeitet hat, gebührt unser aller Dank, und es ist an der TU Darmstadt, aus den Ergebnissen der Untersuchung die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie e.V. (DGS)
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https://sciencefiles.org/2022/06/04/wer-hat-angst-vor-ba-5-politik-und-ms-medien-versuchen-killer-variante-zu-inszenieren/
Wer hat Angst vor BA.5? Politik und MS-Medien versuchen, Killer-Variante zu inszenieren...
Wer hat Angst vor BA.5? Politik und MS-Medien versuchen, Killer-Variante zu inszenieren...
SciFi
Wer hat Angst vor BA.5? Politik und MS-Medien versuchen, Killer-Variante zu inszenieren…
In diesem Post haben wir alle derzeit verfügbaren Informationen zu BA.5, der Lieblingsvariante von Bundesgaukler Lauterbach zusammengestellt. Wenn Sie sich gegen die neuerlichen Versuche, Panik zu …
🔥23👍11