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09:32 Uhr

Gruppe Wagner erobert gesamtes Werk in Artjomowsk

Wie ein Korrespondent von RIA Nowosti berichtet, haben Kämpfer der privaten Militärfirma Gruppe Wagner die vollständige Kontrolle über die Werkstätten des Artjomowsker Metallverarbeitungswerks (ASOM) übernommen.

Nach Angaben der Kämpfer, die das Werk eingenommen haben, gibt es in den Werkshallen mehrere Bunker, in die man sich während Artilleriebeschusses und Luftangriffen zurückziehen kann. Für die ukrainischen Truppen sei der Sturm des Objekts durch die Wagner-Kämpfer völlig unerwartet gewesen. Der Kommandeur des Sturmtrupps erklärte gegenüber RIA Nowosti:

"Wir versuchten, einen Weg in die Werkhalle zu finden, da entdeckte ich diesen Durchgang. Wir sind unbemerkt hineingegangen, der ukrainische Schütze hat uns nicht gesehen. Ich hörte eine Gruppe von Feinden hinter der Mauer reden. Ich befahl den Sturmtruppen, auf mich zuzukommen, und wir griffen an. Eine Gruppe von ukrainischen Soldaten wartete auf der anderen Seite auf einen Angriff, wo meine Leute zuvor versucht hatten, in die Werkhalle einzudringen."

Infolge des Gefechts nahmen die Wagner-Kämpfer einen ukrainischen Soldaten gefangen und töteten mehrere andere, darunter einen Offizier.
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12:22 Uhr

Kämpfer der Gruppe Wagner evakuieren unter Beschuss Einwohner von Artjomowsk

Kämpfer der privaten Militär-Gruppe-Wagner evakuieren aktiv Einwohner der südlichen und östlichen Teile von Artjomowsk. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti, der sich vor Ort aufhält. Einer der an der Evakuierung beteiligten Kämpfer sagte gegenüber der Nachrichtenagentur, dass das ukrainische Militär gezielt Menschen beschieße, die friedlich evakuiert werden. Er betonte:

"Sie wollen die Menschen vernichten, damit so wenig wie möglich die Wahrheit darüber gesagt wird, was hier passiert. Sie wollen so viele 'Zivilisten' wie möglich ausschalten, um sich sicherer zu fühlen."

Korrespondenten von RIA Nowosti, die in einem Wohnviertel im Süden von Artjomowsk arbeiteten, wurden Zeugen der Evakuierung von acht Zivilisten, die wegen des schweren Beschusses durch ukrainische Sicherheitskräfte mehrere Stunden lang nicht aus der Stadt gebracht werden konnten.

Nach Angaben von Einwohnern der Stadt habe die ukrainische Armee den Beschuss von Privathäusern im Süden der Stadt in den letzten Tagen verstärkt.
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14:38 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In Richtung Kupjansk wurden ukrainische Einheiten in den Gegenden bei Stelmachowka, Dwuretschnaja, Stepowaja Nowoselowka, Tabajewka und Sinkowka im Gebiet Charkow getroffen. Mehr als 70 ukrainische Soldaten wurden getötet sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug und vier Kleinlastwagen zerstört. Auch ein Munitionsdepot wurde in der Nähe der Siedlung Lukjanzy im Gebiet Charkow vernichtet.

Am Frontabschnitt bei Krasny Liman wurden die ukrainischen Streitkräfte in bei Tscherwonaja Dibrowa, Newskoje in der Volksrepublik Lugansk, Serebrjanka und Grigorowka in der Volksrepublik Donezk angegriffen. Binnen 24 Stunden umfassten die ukrainischen Verluste in dieser Richtung bis zu 90 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Fahrzeuge und zwei Haubitzen vom Typ D-30.

In den Frontkämpfen bei Donezk wurden auf ukrainischer Seite über 200 Soldaten getötet, neun gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Pick-ups, zwei Msta-B-Haubitzen, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, zwei Haubitzen vom Typ D-30 sowie eine polnische Panzerartillerie vom Typ Krab und zwei US-amerikanische AN/TPQ-50-Radarstationen zerstört. Darüber hinaus wurde ein ukrainisches Munitionsdepot in der Nähe von Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk vernichtet.

An den Frontabschnitten südlich von Donezk und im Gebiet Saporoschje wurden in der Nähe der Siedlungen Ugledar und Pretschistowka in der Volksrepublik Donezk sowie Malinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die Gesamtverluste Kiews in diesen Richtungen beliefen sich binnen 24 Stunden auf 60 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Fahrzeuge und zwei Haubitzen vom Typ D-30.

In Richtung Cherson wurden im Laufe des Tages bis zu 20 ukrainische Soldaten getötet, eine Panzerhaubitze vom Typ Akazija und ein Artilleriesystem des Typs M777 zerstört.

Ein Mi-8-Hubschrauber der ukrainischen Luftwaffe wurde von Kampfflugzeugen der russischen Luftwaffe in der Nähe des Dorfes Dimitrow in der Volksrepublik Donezk abgeschossen.

Die Luftabwehrkräfte fingen sieben HIMARS-Mehrfachraketenwerfer ab. Darüber hinaus wurden im Laufe des Tages vierzehn ukrainische Drohnen entlang der Front abgeschossen.
09:39 Uhr

Militärexperte: Kiew erleidet weiterhin schwere Verluste bei Kämpfen um Artjomowsk

Kiews Truppen hatten allein in der vergangenen Woche bei Kämpfen nahe Artjomowsk insgesamt etwa 4.500 Opfer zu beklagen. Darauf weist Andrei Marotschko hin, Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik. Unter Berufung auf eigene Quellen erklärte er gegenüber RIA Nowosti:

"Die ukrainischen Kämpfer haben in der vergangenen Woche in der Gegend von Artjomowsk etwa 1.500 Tote und rund 3.000 Verletzte zu beklagen."

Marotschko zufolge sind etwa 20 Prozent der Verwundeten schwer verletzt und werden nicht mehr an die Front zurückkehren können.
11:58 Uhr

Chef des russischen Sicherheitsrates: NATO-Länder sind am Konflikt in der Ukraine beteiligt

Die NATO-Staaten sind am Ukraine-Konflikt beteiligt und machen keinen Hehl daraus, dass ihr Hauptziel darin besteht, Russland zu besiegen und zu zerstückeln. Dies erklärte der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew in einem Interview mit der Zeitung Rossijskaja Gaseta.

Er zeigte sich zuversichtlich, dass das Thema der Unterstützung der Ukraine durch die vermeintlich gute NATO eines der Hauptthemen auf dem von Washington für Ende März einberufenen "Gipfel für Demokratie" sein wird. Dabei hob der Sicherheitsbeamte hervor:

"Sie haben aus der Ukraine ein großes Militärlager gemacht. Sie liefern Waffen und Munition an die ukrainischen Truppen und versorgen sie mit nachrichtendienstlichen Informationen, unter anderem durch eine Satellitenkonstellation und eine beträchtliche Anzahl von Drohnen. NATO-Ausbilder und -Berater bilden das ukrainische Militär aus, während Söldner in Neonazi-Bataillonen kämpfen."
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12:40 Uhr

Militärexperte: Verlegung ukrainischer Spezialeinheiten nach Artjomowsk zeigt schwierige Situation für Kiew

Das Kommando der Streitkräfte der Ukraine verlegt vom Westen ausgebildete Eliteeinheiten nach Artjomowsk, um sie als reguläre Infanterie einzusetzen. Nach Ansicht von Andrei Marotschko, Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik, zeige dies die kritische Lage der ukrainischen Truppen an diesem Frontabschnitt. Er sagte im Radio Komsomolskaja Prawda:

"Die ukrainischen Medien sind voll von Schlagzeilen, dass sogar Spezialeinheiten nach Artjomowsk geschickt werden, um dort als Infanterie eingesetzt zu werden. Das zeigt uns, dass die Lage dort für die ukrainischen Truppen sehr kritisch ist. Wenn man diese Eliteeinheiten schon in diesen Fleischwolf wirft."

Marochko gab an, dass sich die Verluste der ukrainischen Truppen in dieser Richtung auf durchschnittlich 200 Soldaten pro Tag belaufen.
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14:36 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Am Frontabschnitt bei Kupjansk wurden die ukrainischen Streitkräfte in Dwuretschnaja, Sinkowka, Kislowka im Gebiet Charkow, Nowoselowskoje und Stelmachowka in der Volksrepublik Lugansk angegriffen. Ihre Verluste beliefen sich im Laufe des Tages auf 65 Soldaten, zwei Fahrzeuge, ein selbstfahrendes Artilleriegeschütz vom Typ Krab, eine selbstfahrende Haubitze vom Typ Akazija und eine Haubitze vom Typ D-30.

In Richtung Krasny Liman wurden die ukrainischen Einheiten in der Nähe der Siedlungen Newskoje in der Volksrepublik Lugansk sowie Jampolowka und Grigorowka in der Volksrepublik Donezk unter Beschuss genommen. Mehr als 85 ukrainische Soldaten wurden getötet sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und eine Haubitze vom Typ D-30 zerstört.

Am Frontabschnitt bei Donezk verlor Kiew an einem Tag über 400 Soldaten und Söldner, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Fahrzeuge, vier Kleinlastwagen, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und eine D-20-Haubitze.

In den Richtungen Süd-Donezk und Saporoschje wurden ukrainische Truppen in Wladimirowka, Nowopol in der Volksrepublik Donezk, Malaja Tokmatschka und Schtscherbaki im Gebiet Saporoschje durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss getroffen. Die ukrainischen Verluste beliefen sich in diesen Richtungen auf bis zu 40 Soldaten, zwei Kleinlastwagen und eine Haubitze vom Typ D-20.

Im Gebiet Cherson wurden im Laufe des Tages bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet, zwei Fahrzeuge und eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika zerstört.

Ein Mi-8-Hubschrauber der ukrainischen Luftwaffe wurde von russischen Flugabwehrkräften in der Nähe des Dorfes Temirowka im Gebiet Saporoschje abgeschossen. Darüber hinaus wurden dreizehn ukrainische Drohnen entlang der Front zerstört.
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15:46 Uhr

Moskau: Russland wird jeden vernichten, der seine Existenz bedroht

In einem Interview mit der Rossijskaja Gaseta sagte der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, dass Washington vergeblich an die Möglichkeit eines "unbeantworteten Präventivschlages" glaube, weil Russland über eine einzigartige Waffe verfüge, mit der es jeden Feind vernichten könne.

"Aus irgendeinem Grund sind die US-Politiker – gefangen in ihrer eigenen Propaganda – nach wie vor davon überzeugt, dass die USA im Falle eines direkten Konflikts mit Russland in der Lage sein würden, einen präventiven Raketenangriff zu starten, auf den Russland nicht mehr reagieren kann. Das ist eine kurzsichtige Dummheit und sehr gefährlich."
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16:17 Uhr

Kiew wendet Taktik der verbrannten Erde in Artjomowsk an

Ukrainische Truppen zerstören mit der Taktik der verbrannten Erde einen Wohnsektor im Süden von Artjomowsk, über den sie zuvor die Kontrolle verloren hatten, berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti vor Ort. Ein Kämpfer der privaten Militärfirma Gruppe Wagner, dessen Einheit in dieser Richtung operiert, erklärte:

"Was sie aufgegeben haben, zerstören sie komplett."
In der nun vergangenen, 12. Kalenderwoche vom 20 bis zum 26. März 2023 haben sich die Kampfhandlungen um Sewersk am Frontabschnitt Donbass intensiviert, hält Juri Podoljaka fest. Diese nördliche Nachbarstadt von Artjomowsk scheint die nächste zu sein, deren ukrainische Garnison das russische Militär in den operativen Kessel nehmen wird, so die Prognose des Journalisten. https://freeassange.rtde.me/international/166362-podoljakas-wochenrueckblick-gegenangriffe-bei-artjomowsk/
Wieder einmal das Reizthema NATO: Die scheidende Berliner Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) drängt ihre Partei zur Änderung der Haltung gegenüber dem Militärbündnis. So vage die Forderung Kippings auch daherkommt, so eindeutig dürfte das damit verfolgte politische Ziel sein. https://freeassange.rtde.me/inland/166346-linkspartei-katja-kipping-verlangt-annaeherung/
08:08 Uhr

Russlands UN-Diplomat: Westen hat Mitglieder des UN-Sicherheitsrates unter Druck gesetzt, damit sie gegen russische Resolution zu Nord Stream stimmen

Der Westen übte starken Druck auf die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates aus, nicht für den russischen Resolutionsentwurf zu stimmen, in dem der Generalsekretär der Organisation aufgefordert wird, eine unabhängige internationale Kommission zur Untersuchung der Sabotage an Nord Stream einzurichten. Darauf wies der Erste Stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen Dmitri Poljanski hin.

Er fügte hinzu, dass mehrere Mitglieder des UN-Sicherheitsrates von Dänemark, Deutschland und Schweden erwarten, dass sie die Sabotage an den russischen Pipelines unverzüglich untersuchen.

Zuvor war es dem UN-Sicherheitsrat nicht gelungen, einen russischen Resolutionsentwurf zur Einsetzung einer internationalen Kommission zur Untersuchung des Vorfalls anzunehmen. Das Dokument erhielt aufgrund der Position der westlichen Länder nicht die erforderliche Stimmenzahl. Russland, China und Brasilien stimmten dafür, während sich die übrigen Länder der Stimme enthielten.
10:27 Uhr

DVR-Chef: Russische Einheiten haben Industriezone in Artjomowsk fast vollständig von ukrainischen Truppen geräumt

Die russischen Streitkräfte haben die Industriezone auf dem Gelände des Metallverarbeitungswerks von Artjomowsk (AZOM) fast vollständig geräumt. Dies verkündet das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Denis Puschilin.

Kämpfer der privaten Militärfirma Gruppe Wagner "arbeiten hart und selbstbewusst", sagte Puschilin am Dienstag dem Sender Solowjow Live. Er erklärt:

"Jetzt haben sie für den Feind unerträgliche Bedingungen geschaffen, um auch nur zu versuchen, Munition reinzubringen, Reserven reinzubringen oder gar die Verwundeten herauszubringen. Für den Feind ist das alles extrem schwierig, weil alle Straßen bereits von Kämpfern der Gruppe Wagner durchschossen werden."

"Was die Stadt selbst betrifft, so war es hier wichtig, die Industriezone im Werk selbst zu säubern, darüber können wir praktisch schon reden, die Jungs dort machen den Kämpfern den Garaus, aber das sind einzelne Gruppen, die dort übrig sind."
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14:45 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht seinen täglichen Frontbericht zur Lage im Ukraine-Konflikt.

Am Frontabschnitt Kupjansk verlor die Ukraine im Laufe des Tages bis zu 65 Soldaten sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Fahrzeuge.

In Richtung Krasny Liman beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf etwa 125 Soldaten. Außerdem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Pickups und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika zerstört.

Bei Donezk verlor die Ukraine bis zu 240 Soldaten und Söldner sowie drei Schützenpanzer, drei Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Fahrzeuge und eine Haubitze des Typs D-30.

In Richtungen Süd-Donezk und Saporoschje kamen bis zu 20 ukrainische Soldaten ums Leben. Darüber hinaus wurden drei Fahrzeuge vernichtet.

Am Frontabschnitt Cherson betrugen die Verluste der Ukraine im Laufe des Tages etwa 18 Soldaten und fünf Fahrzeuge.
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Am Montagmorgen durchsuchte die Polizei die Wohnung der Friedenaktivistin Elena Kolbasnikova und ihres Ehemannes Max Schlund. Den beiden wird vorgeworfen, "militärische Sachgüter" an die russische Armee geliefert zu haben. Im Gespräch mit RT DE berichtet Kolbaniskova über den Ablauf der Razzia. https://freeassange.rtde.me/inland/166426-koeln-razzia-bei-friedensaktivisten-wegen/
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Am Dienstag trafen sich der Friedensaktivist Max Schlund und ein Vertreter von UPS vor dem Kölner Arbeitsgericht. Der russischstämmige Mechaniker hatte gegen seine fristlose Kündigung geklagt. Schlund kann seit Januar seinen Arbeitsplatz nicht mehr betreten, weil die Bezirksregierung ihm wegen Sicherheitsbedenken Hausverbot erteilt hat. https://freeassange.rtde.me/inland/166452-russischstaemmiger-friedensaktivist-geht-gegen-kuendigung-vor/
Globale Energieinfrastruktur unmittelbar bedroht: Moskau zu Abstimmung im UN-Sicherheitsrat

Russland ist laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, über die Abstimmung über eine unabhängige Untersuchung der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines im UN-Sicherheitsrat enttäuscht.

„Die westlichen Hauptstädte haben einfach Angst vor unvoreingenommener Wahrheitsfindung“, äußerte Sacharowa in einem Kommentar, der auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde. Moskau sei über das Ergebnis der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat enttäuscht.

„Unser Resolutionsentwurf, der die Besorgnisse aller konstruktiv gesinnten Partner berücksichtigte, zielte auf die Durchführung einer objektiven und umfassenden Untersuchung ab, um die Schuldigen für die beispiellose Sabotage an einer großen Industrieanlage der zivilen Infrastruktur, die schwerwiegende ökologische und wirtschaftliche Folgen verursacht hat, zur Verantwortung zu ziehen.“

Der Westen habe sich hartnäckig geweigert, irgendjemanden zu den laufenden Ermittlungen deutscher, dänischer und schwedischer Behörden zuzulassen. Dementsprechend habe die internationale Gemeinschaft die Chance verpasst, eine klare Botschaft zu senden, dass sich solche Anschläge in Zukunft nicht wiederholen dürften.

„Die Sicherheit der globalen Energieinfrastruktur ist nun unmittelbar bedroht. Und das gilt für jeden Staat, der Erdgas exportiert, transportiert oder importiert.“

Unabhängige internationale Untersuchung der Umstände von Nord-Stream-Sabotage „alternativlos“

Sacharowa begrüßte jedoch den Vorschlag der dänischen Behörden für den Betreiber der Pipeline „Nord Stream 2“, an der Bergung eines in der Nähe der beschädigten Pipelines entdeckten nicht identifizierten Objekts teilzunehmen.

„Wir sind nicht sicher, ob Kopenhagen einen solchen Schritt unternommen hätte, wenn wir uns nicht aktiv darum bemüht hätten, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Untersuchung zu lenken, unter anderem auch im UN-Sicherheitsrat“, äußerte sie.

Selbst eine minimale Transparenz könne nur dadurch erreicht werden, dass der Sicherheitsrat auf die entsprechenden nationalen Aktivitäten aufmerksam gemacht werde, betonte Sacharowa. Daher sei eine unabhängige internationale Untersuchung der Umstände der Sabotage „alternativlos“.
Am Vortag hatte der UN-Sicherheitsrat einen von Moskau initiierten Resolutionsentwurf behandelt, der die Bildung einer unabhängigen internationalen Untersuchungskommission durch den UN-Generalsekretär vorgesehen hatte. Die Kommission sollte zu den Umständen der Explosionen an den Nord-Stream-Gaspipelines ermitteln.

Der Resolutionsentwurf wurde von Russland, China und Brasilien unterstützt. Die übrigen Mitglieder des Sicherheitsrates enthielten sich bei der Abstimmung.

Am 26. September 2022 wurden mit mehreren Sprengungen Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines verübt. Dabei wurden beide Stränge von Nord Stream 1 und einer der beiden Stränge von Nord Stream 2 unterbrochen. Bereits vor dem Beginn des Ukraine-Konflikts hatte US-Präsident Joe Biden bei einem Washington-Besuch des deutschen Bundeskanzlers, Olaf Scholz, damit gedroht, dass es kein Nord Stream 2 mehr geben werde, falls Russland in die Ukraine „einmarschieren“ würde. Das verspreche er, betonte Biden, ohne nähere Angaben gemacht zu haben. „Wir werden dem ein Ende bereiten.“ (snanews/Sputnik)
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