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17:53 Uhr

Wagner-Chef Prigoschin: Kiew bereitet Gegenoffensive bei Artjomowsk vor

Der Gründer des privaten Militärunternehmens Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat am Dienstag erklärt, dass das ukrainische Militär eine Gegenoffensive bei der schwer umkämpften Stadt Artjomowsk (Bachmut) vorbereite. Dabei wolle Kiew den Wagner-Kräften vier Schläge versetzen: Zum einen wolle der Gegner die beiden Flanken angreifen, und mit zwei weiteren Schlägen wolle er die Wagner-Truppen spalten.

Prigoschin zufolge befänden sich seine Kämpfer inzwischen in der unmittelbaren Nähe der Stadtverwaltung von Artjomowsk. Die nahe der Stadt konzentrierte ukrainische Truppengruppierung bezifferte der Wagner-Gründer auf 50.000 Mann. Allein im Stadtgebiet von Artjomowsk seien es zwischen 12.000 und 20.000 ukrainische Soldaten.

"Die ukrainischen Streitkräfte haben uns zusätzliche Überraschungen vorbereitet, und diese zusätzlichen Schläge gegen uns, zu denen sie bereit sind, implizieren weitere 20.000 Mann. Insgesamt sind es fast 70.000. Aber das bedeutet nicht, dass sie sich alle innerhalb von Artjomowsk befinden."

Die Bedeutung der Stadt für die russischen Kräfte erklärte Prigoschin damit, dass Artjomowsk in der laufenden Etappe der Sonderoperation ein Ort sei, an dem die Armeen zusammenstießen. Die Stadt sei ein Kernpunkt dieses Aufeinandertreffens.
Eine Voraussage zu möglichen Plänen des russischen Kommandos – natürlich mit aller nötigen Vorsicht – im weiteren Verlauf der Kämpfe um die Städte Artjomowsk und Sewersk und danach bietet Juri Podoljaka in seiner Analyse. Dafür stützt er sich auf Information zum Kampfgeschehen an diesen Brennpunkten des Ukraine-Krieges in der nun vergangenen Woche. https://freeassange.rtde.me/kurzclips/video/165350-podoljakas-wochenrueckblick-strategische-sicht-auf-kaempfe/
22:33 Uhr

Russischer Militärexperte gibt Überblick zur Lage um und in Artjomowsk

Der russische Militärexperte Boris Roschin hat sich ausführlich zur Lage im Frontabschnitt Artjomowsk am Abend des 14. März 2023 geäußert. Demnach rückten Wagner-Einheiten weiter im Norden der Stadt vor. In den Außenbezirken des Dorfes Bogdanowka fänden Kämpfe statt. Die ukrainische Armee bereite in dieser Richtung eine Gegenoffensive vor, hieß es. Derzeit seien alle Straßen von Artjomowsk aus unter der Feuerkontrolle der Wagner-Truppen. Eine vollwertige Einkesselung könne aber nur erreicht werden, wenn die ukrainischen Streitkräfte Bogdanowka oder Chromowo verlören, so der Experte.

Im Süden von Artjomowsk seien die Wagner-Kämpfer nach der Abwehr der ukrainischen Angriffe in die Wohngebiete vorgedrungen und näherten sich dem südwestlichen Ausgang der Stadt, so Roschin weiter.

In der Stadt selbst habe die Wagner-Gruppe die Wostokmasch-Fabrik in der ASOM-Industriezone befreit. Es sei gelungen, die ukrainische Verteidigung im nordwestlichen Teil der Stadt zu durchbrechen. Überdies befänden sich nach Angaben von Prigoschin einige Teile russischer Truppen bereits in der Nähe der Stadtverwaltung.

Unterdessen hätten laut Roschin die ukrainischen Truppen Schwierigkeiten, eine Verteidigung im westlichen Teil der Stadt aufrechtzuerhalten. Jetzt verlagerten sich die Kämpfe in den westlichen Teil der Stadt. Indes behauptet Kiew, die ukrainische Armee werde versuchen, die Stadt zu halten. Der russische Militärexperte merkt an, dass mit starken ukrainischen Angriffen zu rechnen sei, sobald der Boden trockener werde und Reserven aus der Zentralukraine einträfen.
07:49 Uhr

Seymour Hersh: Bei drohender Niederlage Kiews werden US-Truppen unter dem Deckmäntelchen "NATO-Kräfte" eingreifen


Wenn dem Kiewer Regime eine Niederlage im Konflikt mit Russland droht, werden die USA unmittelbar in die Feindseligkeiten eingreifen. Dies gab der US-Journalist Seymour Hersh auf einer Veranstaltung der US-Nichtregierungsorganisation Committee for the Republic bekannt. Consortium News veröffentlichte einen Videomitschnitt auf YouTube.

"Mir wurde gesagt, das Spiel werde so laufen: 'Das ist die NATO, wir unterstützen die NATO bei offensiven Operationen gegen die Russen.' Was aber die Welt nicht täuschen wird. Dann sind es wir, die gegen die Russen im Krieg kämpfen."

Hiervor warnte Hersh eindringlich mit einem historischen Verweis auf den Verlauf und Ausgang der Schlacht um Stalingrad:

"Ach hört doch auf. Wollen wir wirklich gegen diese Jungs da kämpfen? Also ich denke, nein. Mir scheint, wir sind dafür nicht bereit. Wir betrügen uns selbst darüber, was in der Ukraine geschieht und wie die Ergebnisse aussehen werden."

Russland habe seine Hauptstreitmacht in der militärischen Sonderoperation noch gar nicht eingesetzt, betonte Hersh.

Dass die Gefahr einer US-Intervention sehr real ist, belegen laut Hersh Truppenverlegungen durch die USA: Die 82. und 101. Luftlandedivisionen der US-Armee würden aktuell in Europa disloziert. Und zwar nicht bataillons-, sondern brigadeweise. Der Investigativjournalist Seymour Hersh ist für seine guten Verbindungen zu Militär- und Geheimdienstkreisen bekannt.
08:49 Uhr

In Handschellen mit Gefängnisbussen herangekarrt: Ukraine versammelt Zwangsrekrutierte bei Kupjansk

In die Umgebung von Kupjansk, eines Landkreiszentrums nahe der Front im Gebiet Charkow unter ukrainischer Kontrolle, werden massenweise Männer gebracht. Diese werden offensichtlich zum Militärdienst gezwungen, meldet Andrei Marotschko, Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik, mit Verweis auf Aufklärungsdaten:

"Ukrainische Männer, im Rahmen der Mobilmachung eingezogen, werden in die Umgebung von Kupjansk gebracht und zwangsweise in die ukrainischen bewaffneten Formationen eingegliedert."

Marotschko zufolge werden die Männer in für die Mobilmachung geeigneten Altersgruppen "in eine gewisse geschlossene Einrichtung" gebracht:

"Sie werden in Spezialfahrzeugen herangefahren, oft in Handschellen. Es ist auch nicht unüblich, dass sie zur Pforte der Einrichtung geschleppt werden. Viele von ihnen tragen Hauskleidung oder sind für das Wetter unpassend gekleidet."

Später verlassen die Männer die Einrichtung in ukrainischen Militäruniformen, so der Oberstleutnant im Ruhestand.
Nach einem Durchbruch vergangene Woche in den diplomatischen Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien, auch dank der Vermittlung durch China, äußerten hohe US-Beamte ihre Zweifel an dem Abkommen. Der Bundeskanzler begrüßte die Entwicklung, ließ aber die Vermittlerrolle Chinas dabei unerwähnt. https://freeassange.rtde.me/asien/165294-iran-saudi-deal-usa-skeptisch/
Artilleristen erzählen von ihrer Aufgabe. In der Region Kremennaja-Swatowo bearbeiten sie feindlichen Stellungen. Dabei werden hauptsächlich der Mehrfachraketenwerfer "Grad" und die Panzerhaubitze "Msta-S" eingesetzt. Damit können sie effektiv Angriffe durchführen und gleichzeitig einem möglichen feindlichen Vergeltungsschlag schnell entkommen. https://freeassange.rtde.me/kurzclips/video/165359-krieg-im-donbass-grad-und-msta-s/
12:32 Uhr

Wagner-Chef: Artjomowsk wird weiter umstellt – weiterer Vorort eingenommen

"Die Sturmtrupps weiten die Umstellung von Artjomowsk aus: Heute morgen wurde die Ortschaft Salisnjanskoje durch Sturmtrupps des privaten Militärunternehmens Wagner eingenommen."

Mit dieser Bekanntmachung geben diverse russische Medien die Worte von Jewgeni Prigoschin, dem Gründer der Gruppe Wagner, wieder.

Salisnjanskoje liegt nördlich von Artjomowsk, unweit der Landstraße E40, die Artjomowsk mit Slawjansk im Westen des Territoriums der Volksrepublik Donezk, das noch von Kiew kontrolliert wird, verbindet.

Nach Angaben einiger Quellen haben die von dort hinausgedrängten Einheiten der 30. mechanisierten und der 61. Infanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte etwa 150 Mann an Toten und Verwundeten verloren. Sie hätten sich nach Westen auf Stellungen in der Nähe von Golubowka, Minkowka und Privolje zurückgezogen. Die Wagner-Truppen seien dabei, das Dorf zu durchkämmmen und die schweren Waffen zu untersuchen, die in den Stellungen der ukrainischen Streitkräfte zurückgelassen wurden.

Diverse weitere Quellen geben ferner an, dass die beteiligten Wagner-Truppen ihre Offensive entlang der E40 fortsetzen.
Unterstützung der Infanterie, "Abarbeiten" gegnerischer Festungen, Duell mit gepanzerten Fahrzeugen und Flankenangriffe – Wie die Ereignisse der letzten Monate gezeigt haben, sind Panzer nach wie vor die Hauptschlagkraft der Bodentruppen. Ein gegnerisches Kampffahrzeug ist für beide Seiten ein vorrangiges Ziel, doch nicht immer gelingt die vollständige Zerstörung. RIA Nowosti berichtet darüber, wie in Donezk beschädigte Panzer wieder einsatzfähig gemacht werden. https://freeassange.rtde.me/europa/165348-warten-auf-abrams-panzer-bericht/
Russlands Präsident Wladimir Putin wandte sich am Mittwoch in einer Rede an die russische Generalstaatsanwaltschaft. Der Schwerpunkt der Rede lag auf Wirtschaftsfragen. Auf Sanktionen müsse die Behörde mit mehr Wirtschaftsfreiheit und weniger administrativen Hindernissen antworten. https://freeassange.rtde.me/russland/165420-putin-auf-sanktionen-antworten-wir/
In Berlin kommen zu den laufenden Prozessen wegen Abrechnungsbetrug und ähnlichen Delikten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie immer noch neue hinzu. Eine Bande erbeutete durch professionell gefälschte Jahresabschlüsse 12 Millionen Euro aus dem Corona-Hilfe-Programm. https://freeassange.rtde.me/inland/165415-berlin-prozesse-wegen-corona-abrechnungsbetrug/
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