Exil
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Nicht nur im Ukraine-Konflikt agiert die UNO zunehmend parteiisch, wobei die Seite, für die sie Partei ergreift, auffallend häufig mit derjenigen übereinstimmt, auf die sich die USA und der kollektive Westen geschlagen haben. Benötigt man die UNO noch in einer Zeit, in der man eigentlich einen überparteilichen Schiedsrichter und Vermittler bräuchte? https://freeassange.rtde.me/meinung/165066-ende-aera-vereinte-nationen/
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08:42 Uhr

Prigoschin: Lage in Artjomowsk "sehr schwierig"

Die Lage in der Stadt Artjomowsk ist schwierig, berichtet der Gründer des privaten Militärunternehmens Gruppe Wagner Jewgeni Prigoschin. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

"Die Lage ist schwer, sehr schwer. Je näher wir zum Stadtzentrum kommen, desto schwieriger werden die Kämpfe, desto heftiger schießt die Artillerie auf uns, desto mehr Panzer gibt es."

Dennoch erzielen die russischen Truppen trotz des ukrainischen Widerstands zunehmend Geländegewinne, so Prigoschin weiter:

"Die Ukrainer schicken endlose Reserven, doch wir stoßen vor und werden vorstoßen."
Ende letzter Woche fand das wichtigste politische Ereignis in China statt: die so genannten "Zwei Sitzungen" des höchsten Beratungsgremiums des Landes. Die Tagungen waren von mehreren Neuernennungen in der Regierung geprägt – darunter auch von der Berufung eines von den USA sanktionierten Politikers zum Verteidigungsminister. https://freeassange.rtde.me/kurzclips/video/165162-chinas-neue-regierung/
Im Rahmen der antirussischen Sanktionen haben die westlichen Länder den Export von Hochtechnologien nach Russland verboten. Mit den sogenannten Parallelimporten über Drittländer hat Moskau jedoch sehr schnell einen Weg gefunden, trotzdem an westliche Produkte zu kommen. Dieses Schema soll auch nach wie vor erfolgreich funktionieren. https://freeassange.rtde.me/russland/164955-russlands-parallelimport-von-hightech-laeuft/
10:22 Uhr

DVR: Seit Beginn der Eskalation mehr als 4.400 getötete Zivilisten

Seit Beginn der Eskalation im Donbass am 17. Februar 2022 sind in der Donezker Volksrepublik insgesamt 4.457 Zivilisten, darunter 272 Kinder, ums Leben gekommen. Dies berichtet die Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination. Auf dem vor Beginn der Militäroperation von der DVR kontrollierten Gebiet wurden insgesamt 677 Zivilisten, darunter 28 Kinder, getötet. Insgesamt 3.780 Personen, davon 106 Kinder, kamen in den während der Militäroperation befreiten Territorien um.

Außerdem wurden 94 Fälle von Zivilisten gemeldet, die durch Antipersonenminen vom Typ PFM-1 verletzt wurden. Unter den Betroffenen befanden sich neun Kinder, einer der Verletzten starb an seinen Wunden im Krankenhaus.

Verwundet wurden 2.518 Personen, darunter 179 Kinder, innerhalb der Grenzen der DVR vor der Militäroperation sowie 1.677 Zivilisten, davon 93 Kinder, in den befreiten Gebieten.
11:49 Uhr

Kremlsprecher Peskow: Russland kann seine Ziele nur militärisch erreichen

Russlands Ziele in der Ukraine können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur militärisch erreicht werden. Dies erklärte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. In einem Gespräch mit Journalisten sagte er laut der Nachrichtenagentur TASS:

"Das Erreichen der gesetzten Ziele bleibt für uns absolute Priorität. Jetzt können sie nur auf militärischem Wege erreicht werden."
13:01 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Wie Russlands Verteidigungsministerium in seinem täglichen Lagebericht meldet, wurden am Frontabschnitt Kupjansk bei einem Artillerieangriff mehr als 60 ukrainische Soldaten getötet. Zwei Autos wurden zerstört.

Am Frontabschnitt Krasny Liman verlor die ukrainische Seite durch russische Artillerieangriffe bis zu 110 Soldaten. Zwei Pick-ups sowie eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S1 Gwosdika wurden zerstört.

Bei Donezk betrugen die ukrainischen Verluste durch russische Artillerie- und Luftangriffe bis zu 190 Soldaten. Drei Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos sowie eine Haubitze vom Typ Msta-B wurden eliminiert.

An den Frontabschnitten Süd-Donezk und Saporoschje verlor das ukrainische Militär bis zu 60 Soldaten. Zwei Pick-ups sowie zwei Haubitzen vom Typ D-20 beziehungsweise D-30 wurden zerstört.

Bei russischen Artillerieangriffen am Frontabschnitt Cherson wurden mehr als 20 ukrainische Soldaten getötet. Fünf Autos, zwei Selbstfahrlafetten vom Typ 2S3 Akazija und eine Msta-B-Haubitze wurden zerstört.

Außerdem wurden von der russischen Luftabwehr zwölf HIMARS-Raketen abgefangen.
15:05 Uhr

Medien: Ukraine erleidet Verluste in Artjomowsk wegen Problemen beim Transport von Verwundeten

Nach Angaben der US-amerikanischen Zeitung Wall Street Journal erleidet das ukrainische Militär in Artjomowsk erhebliche Verluste. Als Grund dafür würden Probleme beim Transport genannt. Ausgebaute Straßen sind laut Wall Street Journal nicht verfügbar, und alternative Erdstraßen seien für viele Fahrzeuge unbefahrbar. Deswegen seien die ukrainischen Truppen nicht in der Lage, Verwundete zu evakuieren und Munition in die Stadt zu transportieren, heißt es im Artikel.

Der Gründer des privaten Militärunternehmens Gruppe Wagner Jewgeni Prigoschin hatte die Lage in Artjomowsk zuvor als schwierig bezeichnet. Ihm zufolge schickt die Ukraine endlose Reserven in die Stadt. Trotzdem stoße die Gruppe Wagner immer vor und werde weiter vorstoßen.
17:47 Uhr

Russlands Ministerpräsident über Fonds zur Unterstützung von Soldaten: "Arbeit ist in vollem Gange"

Laut dem russischen Ministerpräsidenten Michail Mischustin ist die Einrichtung eines Fonds zur Unterstützung von Veteranen und Familien verstorbener Teilnehmer der militärischen Sonderoperation in vollem Gange.

"Wir müssen hier alles im Detail ausarbeiten, um den Auftrag des Präsidenten zu erfüllen. Glauben Sie mir, die Arbeit ist in vollem Gange."

Darüber hinaus betonte Mischustin, dass Kriegsversehrte und Veteranen ein Höchstmaß an Fürsorge und Aufmerksamkeit erhalten sollen.

"Und das ist unsere vorrangige Aufgabe", fügte der Regierungschef hinzu.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor in seiner Ansprache an das russische Parlament die Einrichtung eines solchen Fonds angekündigt. In der Zukunft soll die Arbeit des Fonds auf andere Kategorien von Bürgern ausgeweitet werden.
18:27 Uhr

Medien: Gruppe Wagner schneidet ukrainische Nachschubwege westlich von Artjomowsk ab

Soldaten der Gruppe Wagner in Artjomowsk nähern sich der Eisenbahnlinie im Westen der Stadt und schneiden auch die Straßen ab, die Kiew als Nachschubwege benutzt. Dies berichtet ein Wagner-Soldat der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Diese Wege im westlichen Teil von Artjomowsk brauche Kiew, um seine Hauptreserven in die Siedlung Tschassow Jar und weiter nach Artjomowsk zu bringen, betont der Soldat. Die Eisenbahnlinie, die sich noch drei Kilometer entfernt befinde, werde von den ukrainischen Truppen auch für die Versorgung benutzt.

Darüber hinaus erinnert das Wagner-Mitglied daran, dass die Kräfte der Gruppe die für Kiew strategisch wichtigen Siedlungen Berchowka und Dubowo-Wasiljewka nordwestlich von Artjomowsk eingenommen haben.
Anlässlich der Solidaritätskundgebung für die Freilassung von Michael Ballweg berichtete der Verteidiger Ralf Ludwig über den Stand des Verfahrens. Weil er seine Steuererklärung nicht einreichte, gebe es jetzt auch noch ein Steuerstrafverfahren gegen Ballweg. Am 29. März würde das Gericht nochmals die Zulässigkeit der langen U-Haft prüfen. https://freeassange.rtde.me/inland/165237-jetzt-auch-noch-steuerstrafverfahren-verteidiger-michael-ballweg/
Der von Künstlicher Intelligenz getriebene Chatbot "ChatGPT" verdient Lob für den Geist seines Friedensvorschlags, der nicht nur zu Recht impliziert, dass Kiew an diesem Konflikt schuld sei, sondern auch einige pragmatische Vorschläge enthält, die das faschistische Regime in Kiew ernsthaft in Erwägung ziehen sollte.
https://freeassange.rtde.me/russland/165190-ki-chatbot-chatgpt-schlug-fast/
07:05 Uhr

Westliche Militärhilfsgüter für ukrainische Streitkräfte nahe Artjomowsk angekommen

Eine große Ladung militärischer Hilfsgüter aus westlichen Ländern für die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ist in der von Kiew kontrollierten Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk eingetroffen. Ein Teil der Ladung wurde sofort nach Tschassow Jar verbracht. Dies berichtet Andrei Marotschko, ein Militärexperte und pensionierter Offizier der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik (LVR), am Dienstag unter Berufung auf Geheimdienstberichte. TASS zitiert:

"Die Ankunft von zehn europäischen 96-Kubikmeter-Lastwagen an einem der Umschlagplätze in Konstantinowka wurde festgestellt. Es ist nicht bekannt, aus welchem Land die Ladung stammt, aber alle Lastwagen hatten polnische Nummernschilder."

Nach Angaben von Marotschko soll die Ladung unter anderem Detektionsausrüstung, Richtkreisgeräte, Laserentfernungsmesser, Drohnen, Uniformen (MultiCam-Farbgebung), Panzerschutzausrüstung, Kommunikationsgeräte einschließlich Starlink, batteriebetriebene autonome Stromversorgungssysteme und Drohnenabwehrwaffen umfasst haben.

Tschassow Jar liegt im Norden der Donezker Volksrepublik etwa elf Kilometer westlich von Artjomowsk und 25 Kilometer südlich von Kramatorsk.