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Russland wurde diese Woche durch einen von der Ukraine verübten Terroranschlag in der Region Brjansk erschüttert. Zwei Ziwilisten wurden getötet und ein 11-jähriges Kind verwundet. Trotz seiner Schussverletzung konnte der Junge zwei weitere Kinder retten. Der jünge Held erzählte Einzelheiten über den Anschlag. https://freeassange.rtde.me/kurzclips/video/164603-ukrainischer-terroranschlag-11-jaehriger-junge/
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08:19 Uhr

Medienbericht: Selenskij streitet mit Armeechef über Abzug aus Artjomowsk

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij und der ukrainische Armeechef Waleri Saluschny sind sich über die Lage bei Artjomowsk (Bachmut) uneinig. Das Staatsoberhaupt und der Oberkommandierende der Streitkräfte hätten grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen, wie sich die Armee bei Artjomowsk verhalten solle, berichtet die Zeitung BILD. Saluschny habe bereits vor mehreren Wochen aus taktischen Gründen empfohlen, über einen Abzug aus Artjomowsk nachzudenken. Aber die ukrainische Regierung sei der Meinung, dass die Stellungen dort gehalten werden müssten.

Die ukrainischen Kämpfer verstehen die Strategie der Armee bei Artjomowsk nicht. BILD zitiert einen Soldaten:

"Was ist die Strategie? Warum sollten wir uns eingraben, wenn der Feind uns umzingelt?"

Weiter seien ukrainische Soldaten der Meinung, dass der Rückzug längst hätte passieren müssen:

"Wenn wir hier komplett eingekesselt werden, dann wird es eine Katastrophe."
13:12 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Am Frontabschnitt Kupjansk haben die russischen Luftstreitkräfte und die Artillerie bei Angriffen auf ukrainische Stellungen bis zu 45 ukrainische Soldaten getötet sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Pickups zerstört. Dies gab Russlands Verteidigungsministerium während seines täglichen Lageberichts bekannt.

Am Frontabschnitt Krasny Liman betrugen die ukrainischen Verluste nach Angaben der Behörde über 160 Soldaten, einen Panzer, drei Schützenpanzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos sowie einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ BM-21 Grad.

Bei Donezk verlor die ukrainische Seite bis zu 225 Kämpfer, fünf Schützenpanzer, neun gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Pickups, vier Autos, einen Mehrfachraketenwerfer des Typs BM-27 Uragan und eine D-30-Haubitze. Außerdem wurde in der Nähe von Tschassow Jar eine US-produzierte Radaranlage vom Typ AN/TPQ-37 vernichtet.

An den Frontabschnitten Süd-Donezk und Saporoschje verlor das ukrainische Militär bei russischen Artillerieangriffen bis zu 65 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Pickups sowie zwei Mehrfachraketenwerfer. Weitere drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S3 Akazija wurden im Gebiet Cherson vernichtet.
14:12 Uhr

Nach wie vor etwa zehntausend ukrainische Soldaten in Artjomowsk

Nach Angaben der Verwaltung der Volksrepublik Donezk befinde sich in der umkämpften Stadt Artjomowsk (Bachmut) nach wie vor eine ukrainische Garnison mit einer Stärke von etwa zehntausend Mann. Dies erklärte Jan Gagin, Berater des Republikoberhauptes Denis Puschilin, am Montag im Fernsehsender Rossija. Gagin wörtlich:

"In Artjomowsk befindet sich derzeit eine ziemlich große Garnison. Es sind etwa zehntausend Ukrainer, vielleicht ein paar mehr. Einige Einheiten haben die Stadt verlassen, andere versuchen, sie zu verlassen. Unsere Artillerie versucht jedoch, sie zu treffen."

Wie der DVR-Beamte anmerkte, kontrollierten die russischen Streitkräfte alle Zufahrten zur Stadt, sodass die Lieferung von Munition und der Transport von Militärpersonal für die ukrainischen Truppen "problematisch und gefährlich" sei.

"Ich schließe nicht aus, dass es Versuche geben wird, nach Artjomowsk durchzubrechen, um Munition zu liefern. Ebenso wird es Versuche geben, aus dem Kessel auszubrechen, auch mit Kampfhandlungen, um nach Tschasow Jar zu gelangen."

Am Wochenende hatte Wagner-Gründer Prigoschin gemeldet, dass seine Männer auch die letzte Straßenverbindung in die umkämpfte Stadt unter Feuerkontrolle genommen hätten. Ein großer Teil der Stadt werde inzwischen unmittelbar durch russische Truppen kontrolliert. Es sei jedoch zu früh, von einer vollständigen Einnahme von Artjomowsk (Bachmut) zu sprechen.
14:44 Uhr

Der FSB verhindert Attentat auf Konstantin Malofejew, den Vorstandsvorsitzenden des Fernsehsenders Zargrad

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat am Montag mitgeteilt, er habe einen Mordanschlag auf den Geschäftsmann und Eigentümer des russischen TV-Senders Zargrad Konstantin Malofejew verhindert.

Das Attentat soll von dem sich in der Ukraine aufhaltenden Rechtsradikalen Denis Kapustin organisiert worden sein. Kapustin machte in der vergangenen Woche mit dem terroristischen Überfall auf ein russisches Grenzdorf in der Region Brjansk Schlagzeilen, bei dem zwei Zivilisten getötet und ein elfjähriger Junge schwer verwundet wurden. Er wird verdächtigt, an einer mit Unterstützung der ukrainischen Behörden organisierten terroristischen Untergrundbewegung mit dem Namen "Russisches Freiwilligenkorps" in leitender Funktion beteiligt zu sein.

Die Täter planten Malofejew zu töten, indem sie einen unter seinem Auto angebrachten selbst gebauten Sprengsatz zur Explosion bringen. Die Journalistin Daria Dugina war im vergangenen Jahr auf diese Weise mutmaßlich durch ukrainische Terroristen getötet worden.

Nach der Aufdeckung des Mordkomplotts und dem Auffinden des Sprengsatzes wurde das Auto mithilfe eines Roboters zur Bombenentschärfung gesichert. Die Agentur erklärte, dass sie ein Strafverfahren wegen Terrorismus, Beteiligung an den Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung und illegalem Handel mit Sprengstoff gegen bekannte und unbekannte Verdächtige eingeleitet habe.
15:58 Uhr

Selenskijs Stab entscheidet sich, Artjomowsk "bis zum Ende" zu verteidigen

Wie mehrere ukrainische Medien übereinstimmend meldeten, hat sich die ukrainische Staatsführung nach einer Beratungsrunde am Montag gegen einen Abzug der ukrainischen Truppen aus dem heftig umkämpften Artjomowsk (Bachmut) entschieden. Die Stadt solle "bis zum Ende" verteidigt werden, so die Meldungen, die gleichlautend die Entscheidung des Stabs wiedergaben.

Entgegen früherer Meldungen soll sich auch der Armeechef Saluschny gegen einen Rückzug ausgesprochen haben. Zuvor hatten westliche Medien über die Meinungsverschiedenheiten zwischen Selenskij und Saluschny berichtet, der sich angeblich seit Langem für den Abzug der Truppen aus der Stadt einsetze.
17:16 Uhr

"Nicht hinnehmbar": Ungarischer Außenminister kritisiert die ukrainische Minderheitenpolitik

Der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaftsbeziehungen, Peter Szijjártó, hat in einer Rede im Parlament die Minderheitenpolitik Kiews kritisiert. Er bezeichnete die derzeitige ukrainische Praxis, ungarischstämmige Kinder in Transkarpatien mit finanziellen Anreizen in ukrainischsprachige Schulklassen zu locken, als "nicht hinnehmbar".

Ihm zufolge bieten staatliche Institutionen in Transkarpatien denjenigen Familien, die ihre Kinder nicht in Klassen für nationale Minderheiten, sondern in regulären Klassen, in denen auf Ukrainisch unterrichtet wird, anmelden 850 Dollar pro Jahr, während die Europäische Union das Land mit Milliarden Euro unterstützt. Der Minister betonte, dass ein solches Vorgehen, das auf Assimilation (und damit auf lange Sicht Auslöschung der ungarischen Minderheit in der Ukraine) abzielt, für Budapest inakzeptabel sei.

"Ungarn steht auf der Seite der transkarpatischen ungarischen Minderheit und wir nutzen in allen internationalen Foren die Gelegenheit, den transkarpatischen Ungarn zu helfen", sagte Szijjártó.

Szijjártó wies auch darauf hin, dass in Ungarn 1.247 Kindergärten und Schulen für ukrainische Kinder zur Verfügung ständen, während alle 99 Schulen der ungarischen Minderheit in der Ukraine ab September geschlossen werden sollen. Gleichzeitig wird die Zahl der Fächer, die nach der vierten Klasse in der Minderheitensprache unterrichtet werden, auf 20 Prozent begrenzt und Abschluss- und Aufnahmeprüfungen können nicht wie früher auf Ungarisch abgelegt werden.

Dabei behandelt die Ukraine die ungarische Minderheit im Vergleich zur großen russischsprachigen Mehrheit des Landes noch mild. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass das derzeitige nationalistische Regime in der Ukraine alle russischsprachigen Schulen mit Beginn des Schuljahres 2020 endgültig abgeschafft hat und es selbst in Regionen, in denen Russen und russischsprachige Ukrainer die absolute Mehrheit der Bevölkerung bilden, keinen Unterricht auf Russisch in staatlichen Schulen mehr gibt.
19:27 Uhr

Chef der Gruppe Wagner berichtet über Aufstellung etlicher ukrainischer Gruppierungen um Artjomowsk

Jewgeni Prigoschin, Gründer der Gruppe Wagner, hat erneut berichtet, dass die Gruppe die Stadt Artjomowsk blockiere. Trotzdem habe ihm zufolge das ukrainische Militär Gruppierungen in den Siedlungen um Artjomowsk – Slawjansk, Sewersk, Tschassow Jar und Konstantinowka – aufgestellt. Damit soll Kiew versuchen, die Einheiten der Gruppe Wagner einzudämmen und dadurch die Blockade von Artjomowsk aufzuheben.

Um dies zu vermeiden und das ukrainische Militär in der Stadt vollständig zu blockieren, ruft Prigoschin zur Zusammenarbeit aller Einheiten der russischen Streitkräfte auf.
Forwarded from Susan Bonath (Alexander Kalex)
Das chinesische Außenministerium hat eine quasi-offizielle und umfangreiche Generalabrechnung mit den USA veröffentlicht. Da die westlichen Qualitätsmedien die wesentlichen Aussagen des Papiers weitgehend ignorierten, veröffentlicht es RT DE in voller Länge. Teil drei einer dreiteiligen Übersetzung. https://freeassange.rtde.me/international/164621-chinas-generalabrechnung-kulturelle-hegemonie-usa/
07:00 Uhr

LVR: Kiew verstärkt Garnison von Artjomowsk

Das Kommando des ukrainischen Militärs verstärkt seine Gruppierung in Artjomowsk (ukrainisch Bachmut), um eine vollständige Einkesselung der Stadt durch russische Streitkräfte zu verhindern. Dies erklärte der ehemalige Oberstleutnant der Volksmiliz der DVR Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Unter Berufung auf russische Aufklärungsdaten sagte er:

"Das Kommandi der ukrainischen Streitkräfte versucht, eine vollständige Einkesselung von Artjomowsk zu verhindern. Zu diesem Zweck erfolgte die Verlegung von einigermaßen kampffähigen Verbänden in den Westen der Stadt. Stellungen entlang der Versorgungswege wurden verstärkt."

Marotschko fügte hinzu, dass die ukrainischen Artillerieangriffe aus dem Umland der Stadt Tschassow Jar intensiviert wurden.
08:24 Uhr

Westliche Beobachter: Fall von Artjomowsk steht kurz bevor

Die ukrainischen Truppen ziehen sich allmählich aus Artjomowsk (Bachmut) zurück. Die meisten Soldaten seien bereits aus der Stadt abgezogen worden, sagte Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ererklärte:

"Wenn nicht noch eine Überraschung passiert, wird Bachmut demnächst fallen."

Reisner fügte hinzu, dass russische Streitkräfte bereits alle Ausfallstraßen kontrollierten und es nur noch im Westen eine Möglichkeit gebe, sich über Felder zurückzuziehen. Die Verluste der ukrainischen Truppen seien sehr hoch.

Das Washingtoner Institut for the Study of War (ISW) rechnet ebenfalls mit einem "begrenzten taktischen Rückzug" des ukrainischen Militärs.
10:29 Uhr

Knapp die Hälfte von Artjomowsk unter russischer Kontrolle

Fast die Hälfte des Stadtgebiets von Artjomowsk befindet sich unter der Kontrolle russischer Streitkräfte, meldet Jan Gagin, der Berater des amtierenden Oberhaupts der DVR. In einer Sendung des Fernsehkanals Rossija-24 sagte er:

"Unsere Artillerie, unsere Technik und unsere Truppen sind schon in der Stadt. Sie kontrollieren faktisch die Hälfte von Artjomowsk."

Laut Gagin versuchten ukrainische Soldaten, sich in kleinen Gruppen aus der Stadt zurückzuziehen. Dabei stünden größere Straßen unter Beschuss der russischen Artillerie, was sowohl eine Verstärkung der Artjomowsker Garnison als auch einen Rückzug erschwere. Kiews Militär verliere Hunderte von Soldaten täglich, dennoch gingen die Kämpfe weiter.

Am gestrigen Montag hatte Gagin die Anzahl der in Artjomowsk eingeschlossenen ukrainischen Soldaten auf etwa 10.000 geschätzt.
14:25 Uhr

Schoigu betont Bedeutung der Einnahme von Artjomowsk

Die Einnahme der Stadt Artjomowsk (Bachmut) durch russische Truppen wird es ermöglichen, die Offensive tief in die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte hinein fortzusetzen. Dies erklärte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu. Er sagte:

"Die Befreiung von Artjomowsk geht weiter. Diese Stadt ist ein wichtiger Verteidigungsknotenpunkt der ukrainischen Streitkräfte im Donbass. Wenn wir sie unter Kontrolle bringen, werden weitere Offensiven bis tief in die ukrainische Verteidigung möglich sein."

Artjomowsk liegt in dem von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Versorgung des ukrainischen Truppenverbands im Donbass.
15:46 Uhr

Wagner-Chef Prigoschin spricht von schweren Kämpfen um Artjomowsk

Die Zahl der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte in Artjomowsk (Bachmut) liegt zwischen 12.000 und 20.000, und derzeit finden rund um die Uhr schwere Kämpfe um die Stadt statt. Dies erklärte Jewgeni Prigoschin, Gründer des privaten Militärunternehmens Wagner, dessen Kämpfer in der Stadt Gefechte führen. Prigoschin wörtlich:

"Sowohl tagsüber als auch nachts finden schwere Kämpfe statt, aber die Ukrainer fliehen nicht. Selenskij gehen die Menschen nicht aus, immer mehr Tausende werden in das 'Gemetzel' geworfen."

Prigoschin zufolge gingen den ukrainischen Streitkräften auch die Munition und die Waffen nicht aus.
19:26 Uhr

Berüchtigter ukrainischer Neonazi in Artjomowsk liquidiert

Russische Wagner-Kämpfer haben in Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) einen der führenden Köpfe des Rechten Sektors, Dmitri Kozjubailo, mit Spitznamen "Da Vinci", liquidiert. Sein Tod wurde vom Rechtsanwalt Massi Najem und dem ehemaligen ukrainischen Parlamentsabgeordneten Borislaw Beresa gemeldet, während Selenskij selbst später den Tod des Neonazis bestätigte.

Der aus dem Gebiet Iwano-Frankowsk stammende Kozjubailo zog 2014 im Alter von 18 Jahren als Mitglied des Rechten Sektors in den Donbass, um dort zu kämpfen. Im Donbass stellte er seine unmenschliche Grausamkeit unter Beweis, wofür er von seinen Neonazi-Kameraden den Spitznamen Tschikatilo (nach einem berüchtigten Mörder aus Sowjetzeiten, der mindestens 50 Menschen getötet hatte) erhielt. Im Jahr 2020 wurde er Mitglied des Führungsgremiums des Rechten Sektors.

Am 1. Dezember 2021 verlieh ihm Selenskij persönlich den Titel Held der Ukraine.

Der breiten Öffentlichkeit wurde Kozjubailo durch seine öffentlichkeitswirksame Äußerung bekannt, er füttere seinen Wolf mit den "Knochen russischer Kinder".

Am 19. Februar 2023 berichteten Wagner-Kämpfer, dass die russische Armee eine Gruppe von Neonazi-Kämpfern aus der Spezialeinheit "Da Vinci Wolves" der Gonor-Gruppierung ausgeschaltet habe.

Nach Angaben der Kiewer Medien kämpfte Kozjubailos Großvater während des Zweiten Weltkriegs in der nationalistischen ukrainischen Rebellenarmee UPA, die mit den Truppen Nazi-Deutschlands kollaborierte.