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19:29 Uhr

Serbien dementiert Berichte über Munitionslieferungen an Ukraine

Das Unternehmen Krušik, ein im Staatsbesitz befindlicher serbischer Hersteller von Verteidigungs- und Ziviltechnik, hat die Lieferung von 122-Millimeter-Raketen für Grad-Mehrfachraketenwerfersysteme an die Ukraine dementiert. Das berichtet TASS. Außerdem hat das serbische Verteidigungsministerium gegenüber RIA Nowosti erklärt, dass Serbien keine Munition an die Ukraine geliefert habe:

"Seit Beginn des Konflikts in der Ukraine wurde keine einzige unserer Raketen, Minen oder Granaten durch einen Vertrag abgedeckt oder so geliefert, dass der Endverbraucher eine der Konfliktparteien ist. Unternehmen aus Serbien haben also keine Waffen und militärische Ausrüstung an die Ukraine geliefert."

Zuvor hatten einige Medien berichtet, dass ein kanadisches Unternehmen in Serbien hergestellte Raketen kauft und sie dann über die Türkei und die Slowakei an die ukrainischen Streitkräfte schickt, um den Donbass zu beschießen.
07:01 Uhr

Beamter: In der Stadt Saporoschje reift ein Aufstand gegen das Selenskij-Regime

In der ukrainisch kontrollierten Stadt Saporoschje reifen Unzufriedenheit und Aufruhr gegen das Regime des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij heran. Dies berichtet Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der Regionalverwaltung Saporoschje. Er erklärte gegenüber RIA Nowosti:

"Selenskij und sein Gefolge haben den Kampf um die Seelen und Köpfe der Einwohner von Saporoschje verloren. In der Stadt gibt es Aufruhr und Unzufriedenheit mit dem ukrainischen Regime. Die Einwohner von Saporoschje nehmen alles, was Selenskij tut und sagt, negativ auf und erwarten eine rasche Befreiung."

Ihm zufolge werden auch in den territorialen Verteidigungseinheiten, die in dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje gebildet wurden, immer mehr Fälle von Ungehorsam gegenüber dem ukrainischen Regime registriert. Rogow fügte hinzu:

"Die territoriale Verteidigung von Saporoschje ist die ungehorsamste. Es wurde sogar die Frage ihrer Auflösung aufgeworfen, weil es mehr als ein Dutzend Scharmützel mit ukrainischen Kämpfern gab, nach denen die Einwohner von Saporoschje ihre Positionen an der Kontaktlinie verließen und zu uns überliefen."
09:00 Uhr

Schoigu inspiziert russische Truppen in der Zone der Sonderoperation

Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu hat Formationen der russischen Truppen am Frontabschnitt Süd-Donezk in der Zone der Sonderoperation inspiziert, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Behörde berichtet:

"Der Verteidigungsminister schenkte dabei der Organisation der umfassenden Unterstützung der Truppen des Verbandes besondere Aufmerksamkeit, einschließlich der Bedingungen für die sichere Unterbringung des Personals sowie der Arbeit der medizinischen und logistischen Einheiten."

Darüber hinaus bedankte sich Schoigu für die Selbstlosigkeit und das Heldentum der Soldaten, die in diesem Abschnitt tätig sind, und überreichte staatliche Auszeichnungen und Orden.
10:25 Uhr

Militärexperte: Ukrainisches Militär errichtet neue Befestigungsanlagen in der Nähe von Artjomowsk

Einheiten der ukrainischen Streitkräfte bauen neue Befestigungen in der Nähe von Artjomowsk und stellen dort gepanzerte Fahrzeuge und Artilleriegeschütze auf. Dies berichtet Andrei Marotschko, Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik.

Ihm zufolge habe die Aufklärung der russischen Streitkräfte eine neue feindliche Befestigung nordwestlich von Artjomowsk entdeckt. Er erklärte:

"In der Nähe des Dorfes Minkowka wurden mehrere feindliche Schützengräben und Feuerstellungen entdeckt. In den Stellungen befinden sich auch gepanzerte Fahrzeuge und Artillerieeinheiten."

Marotschko wies darauf hin, dass es bisher keine Anhäufung von Personal und Ausrüstung der ukrainischen Truppen in diesem Gebiet gegeben habe.
13:29 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Am Frontabschnitt bei Kupjansk wurden binnen 24 Stunden bei aktiven russischen Maßnahmen gegen ukrainische Einheiten in den Siedlungen Nowoselowskoje in der Volksrepublik Lugansk, Grjanikowka, Timkowka und Tabajewka im Gebiet Charkow mehr als 90 ukrainische Soldaten getötet sowie ein Panzer und sechs Fahrzeuge zerstört.

In Richtung Krasny Liman griff die russische Armee ukrainische Truppen mit Luftangriffen und Artillerie in den Gebieten Jampolowka in der Volksrepublik Donezk sowie Tscherwonopopowka und Kusmino der Volksrepublik Lugansk an. Die Verluste Kiews an diesem Abschnitt beliefen sich im Laufe des Tages auf 150 Soldaten, zwei Schützenpanzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

Bis zu 490 ukrainische Soldaten wurden am Frontabschnitt bei Donezk getötet oder verwundet. Außerdem wurden ein Panzer, drei Schützenpanzer, vier Kleinlastwagen, neun Fahrzeuge, zwei Haubitzen vom Typ Msta-B, drei Haubitzen vom Typ D-30, ein Geschütz vom Typ D-20 und ein Artilleriesystem vom Typ M777 zerstört.

In den Richtungen Süd-Donezk und Saporoschje führten die russischen Streitkräfte einen komplexen Angriff auf die ukrainischen Einheiten in den Gebieten Wodjanoje, Ugledar und Nowopol in der Volksrepublik Donezk sowie Schtscherbaki und Kamenskoje im Gebiet Saporoschje durch. Im Laufe des Tages erlitten Kiews Truppen an diesem Frontabschnitt Verluste von bis zu 80 Soldaten, einem Panzer, zwei gepanzerten Kampffahrzeugen, drei Kleinlastern und zwei Haubitzen vom Typ D-20.

Im Gebiet Cherson wurden im Laufe des Tages durch russischen Beschuss über 70 ukrainische Soldaten getötet sowie 20 Fahrzeuge, ein Artilleriesystem des Typs M777 und eine Haubitze vom Typ D-30 zerstört.
Forwarded from Susan Bonath (Susan Bonath)
Das chinesische Außenministerium hat eine quasi-offizielle und umfangreiche Generalabrechnung mit den USA veröffentlicht. Da die westlichen Qualitätsmedien die wesentlichen Aussagen des Papiers weitgehend ignorierten, veröffentlicht es RT DE in voller Länge. Teil eins einer dreiteiligen Übersetzung.

https://freeassange.rtde.me/international/164465-die-hegemonie-der-usa-und-ihre-gefahren-teil-1/
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07:31 Uhr

Verteidigungsminister Schoigu berät mit Kommandeuren der an Sonderoperation beteiligten Truppen

Das russische Verteidigungsministerium hat am Sonntagmorgen auf Telegram über eine Beratung von Sergei Schoigu und den Kommandeuren der an der russischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligten Truppengruppierungen berichtet. In der Mitteilung hieß es, dass sich Schoigu Berichte über die aktuelle Lage und die weiteren Handlungen angehört habe. Der Verteidigungsminister habe eine sichere Unterbringung für das Personals im Einsatzgebiet und eine umfassende Versorgung für die Truppen gefordert. Schoigu habe besonders die Rolle von rückwärtigen und medizinischen Einheiten hervorgehoben. Ins Gespräch seien darüber hinaus die Kampfvorbereitung für Reserve-Einheiten und die militärpolitische Arbeit gekommen.
09:30 Uhr

Donezker Volksmiliz: Bahnhof Stupki am Stadtrand von Artjomowsk unter Kontrolle von Wagner-Kämpfern

Die Donezker Volksmiliz hat am Sonntagmorgen auf Telegram bekannt gegeben, dass die Säuberung des Bahnhofs Stupki im Norden von Artjomowsk (Bachmut) zu Ende gegangen sei. Der jeweilige Stadtbezirk werde nun komplett von Kämpfern des privaten Militärunternehmens Wagner kontrolliert. Die Meldung wurde mit einer Videoreportage von vor Ort belegt.

Die Stadt wird seit mehreren Wochen erbittert umkämpft. Artjomowsk ist ein wichtiger Verkehrsknoten für die Versorgung des ukrainischen Truppenverbands im Donbass.
12:30 Uhr

Serbiens Präsident Vučić dementiert Berichte über Waffenlieferungen an Ukraine

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat die Medienberichte, wonach Serbien Waffen an die Ukraine verkaufe, entschieden zurückgewiesen. Es handele sich um eine Lüge. Gleichzeitig gab er zu, dass es in Serbien viele Rüstungsbetriebe gebe und dass das Land Munition herstelle und verkaufe.

"Wenn man Munition herstellt, wird sie unbedingt in einer Konfliktzone oder in einer Krisenregion landen. Wir haben aber an Russland oder die Ukraine kein einziges Stück an Waffen und Munition verkauft."

Der Politiker teilte mit, dass sein Land Waffen und Munition nur an Endverbraucher liefere. Außerdem habe die Regierung in Belgrad zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um eine Weitergabe an eine Drittseite zu verhindern. In jedem Vertrag werde extra verankert, dass ein Weiterverkauf ohne Genehmigung Serbiens unmöglich sei.

Zuvor waren Medienberichte aufgetaucht, wonach Belgrad der Regierung in Kiew Geschosse für Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad übergeben habe. Erwähnt wurde dabei, dass die Waffen über Kanada, die Türkei und die Slowakei in die Ukraine geliefert würden. Das russische Außenministerium bat daraufhin die serbische Regierung um Erklärung.
13:20 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium hat am Sonntag über weitere Angriffe auf Stellungen der ukrainischen Armee berichtet. Allein am Frontabschnitt Kupjansk seien in den letzten 24 Stunden bis zu 40 ukrainische Armeeangehörige ums Leben gekommen, teilte Generalleutnant Igor Konaschenkow mit. Außerdem habe die ukrainische Armee dort ein Panzerfahrzeug und drei Militärautos verloren.

Die Verluste der Ukraine am Frontabschnitt Krasny Liman bezifferte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums auf bis zu 180 Soldaten. Bei russischen Angriffen seien zudem ein ukrainischer Schützenpanzer, vier Panzerfahrzeuge und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika getroffen worden.

Die russische Truppengruppierung Süd habe ihre Luft- und Artillerie-Angriffe am Frontabschnitt Donezk fortgesetzt. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Kämpfer getötet worden. Die Ukraine habe zudem nach Angaben von Konaschenkow einen Schützenpanzer, vier Panzerfahrzeuge, sieben Militärautos, eine Haubitze vom Typ M777, eine selbstfahrende Haubitze vom Typ М109 Paladin, eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika, eine Selbstfahrlafette vom Typ Tjulpan, eine Haubitze vom Typ D-30 und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Smertsch verloren. In der Nähe der Ortschaften Tonenkoje und Awdejewka seien ukrainische Munitionslager getroffen worden. In der Nähe der Ortschaft Nikolajewka sei außerdem ein US-Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-37 zerstört worden.

Südlich von Donezk und im Gebiet Saporoschje seien in den letzten 24 Stunden bis zu 80 ukrainische Armeeangehörige getötet worden. Zudem habe die Ukraine dort einen Schützenpanzer, fünf Panzerfahrzeuge, vier Pick-ups und eine Haubitze vom Typ D-20 verloren. In der Nähe der Ortschaft Warwarowka sei darüber hinaus ein US-Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-37 zerstört worden. Außerdem sei in der Nähe der Ortschaft Nowoiwanowka ein ukrainisches Lager mit Raketen und Artilleriemunition getroffen worden, erklärte Konaschenkow.

Am Frontabschnitt Cherson habe die Ukraine mehr als 30 Armeeangehörige, zehn Militärautos, eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika sowie zwei Haubitzen vom Typ Msta-B und D-30 verloren, sagte der russische Militärsprecher.