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11:37 Uhr

Peskow: Minsker Vereinbarungen waren eine Tarnung für Kiew

Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine über die Minsker Vereinbarungen hätten sich als bloße Tarnung erwiesen, die Kiew nutzte, um sich auf eine gewaltsame Lösung des Problems vorzubereiten. Darauf wies Dmitri Peskow hin, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Er erklärte:

"Aber die Tatsache, dass zumindest in der letzten Phase ein gewisser Pessimismus herrschte, als wir das tatsächliche Verhalten von Kiew, Berlin und Paris sahen, machte deutlich, dass sie versuchten, alles zu ersetzen und die Beständigkeit der Verpflichtungen zu untergraben. Sie erinnern sich: Beständigkeit war damals entscheidend. Schon damals herrschte Pessimismus. Aber nachdem sowohl Kiew als auch Berlin und Paris – die direkten Teilnehmer an diesem Prozess – offen erklärten, dass es sich um eine Tarnung der Vorbereitungen Kiews auf eine gewaltsame Lösung der Probleme handelte und niemand etwas umsetzen würde, wurde alles klar."
12:28 Uhr

Russische Truppen bringen sämtliche Anhöhen bei Artjomowsk unter ihre Kontrolle

Die russische Armee hat alle Anhöhen um Artjomowsk unter ihre Kontrolle gebracht, sagte Igor Kimakowski, Berater des amtierenden Oberhaupts der Donezker Volksrepublik, gegenüber dem Sender Solowjow Live. Er erklärte:

"Die größten Erfolge haben wir nahe Artjomowsk. Unsere Leute haben bereits die wichtigsten Höhen übernommen. Es gibt nur noch einen kleinen Korridor, der ebenfalls unter unserer Kontrolle ist, was ihre Manövrierfähigkeit bei der Versorgung mit Personal und Munition erheblich einschränkt."

Kimakowski zufolge gibt es viele ausländische Söldner, die in Richtung Artjomowsk operieren. Er fügte hinzu:

"Darunter sind Polen, Franzosen und Engländer. Es gibt bereits Einheiten, die aus der Nähe von Lwow ankommen."
13:09 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Am Frontabschnitt bei Kupjansk griff die russische Armee Ansammlungen ukrainischer Truppen nahe der Siedlungen Nowoselowskoje, Dwuretschnaja, Krachmalnoje und Olschana im Gebiet Charkow an. Bis zu 65 ukrainische Soldaten wurden getötet sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Pkw und ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad zerstört.

In Richtung Krasny-Liman wurden ukrainische Einheiten in den Gegenden bei Tscherwonaja Dibrowa und Kusmino in der Volksrepublik Lugansk von Artilleriefeuer getroffen. Im Laufe des Tages verlor Kiew an diesem Abschnitt mehr als hundert Soldaten, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Kleinlastwagen, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, zwei Haubitzen vom Typ D-20 und eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika.

Bei der fortgesetzten Offensive am Frontabschnitt bei Donezk wurden bis zu 135 ukrainische Soldaten getötet sowie zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS, drei Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Pkw, zwei Panzerhaubitzen vom Typ D-20 und D-30, eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika und ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 zerstört.

Darüber hinaus wurde ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte nahe der Siedlung Werchnekamenskoje in der Volksrepublik Donezk zerstört.

In den Richtungen Süd-Donezk und Saporoschje wurden Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe der Siedlungen Ugledar und Pretschistowka in der Volksrepublik Donezk von Artilleriebeschuss der Wostok-Gruppe getroffen. Dabei verlor die ukrainische Armee mehr als 55 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Pkw sowie Haubitzen vom Typ D-20 und D-30.

Im Gebiet Cherson wurden im Laufe des Tages ukrainische Panzerhaubitzen vom Typ Akazija und Msta-B zerstört. Außerdem wurden vier ukrainische Munitionsdepots in der Nähe von Cherson, Dudtschany und Berislaw angegriffen.

Nahe der Stadt Poltawa wurde ein Lager für Treibstoff und Schmiermittel für militärische Ausrüstung der ukrainischen Armee zerstört.

Russische Luftabwehrkräfte schossen einen Mi-8-Hubschrauber der ukrainischen Luftwaffe in der Nähe des Dorfes Doroschowka im Gebiet Charkow ab. Darüber hinaus wurden im Laufe des Tages vier HIMARS-Raketen abgefangen und 20 Drohnen entlang der Front abgeschossen.
18:28 Uhr

Neue Beweise für die Beteiligung der USA an der Sprengung von Nord Stream enthüllt

US-Taucher mit Tiefseeausrüstung haben an der Militärübung BALTOPS 2022 in der Nähe der dänischen Insel Bornholm teilgenommen und wurden vor dem Tauchgang von einem Vizeadmiral der 6. US-Flotte angeleitet, so ein hochrangiger Übungsteilnehmer in einem anonymen Brief, der dem US-Journalisten John Dougan vorliegt. Dougan bestätigte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass er allen Grund habe, der anonymen Quelle zu vertrauen, die ihm Beweise – Fotos von der Übung und Dokumente – zur Verfügung gestellt habe. Er betonte:

"Ich habe volles Vertrauen in den Brief. Er enthält Einzelheiten, die nur jemand, der mit der Übung BALTOPS 22 und der Tiefseeausrüstung vertraut ist, hätte liefern können."

Der Verfasser des anonymen Briefes merkte an, dass am 15. Juni ein Hubschrauber eine Gruppe von US-Amerikanern in Zivilkleidung zu der Übung gebracht hatte. Die Taucher waren von einem Vizeadmiral der 6. Flotte der US-Marine und einer Gruppe von Männern in Zivil empfangen worden.
Der Zeuge gab an: Ihm sei aufgefallen, dass das US-Militär über Kreislaufgeräte verfügte, bei denen ein Helium-Sauerstoff-Gemisch für Tiefseetauchgänge verwendet wird. Darüber hinaus verfügten die Männer über hochentwickelte und teure Ausrüstungen, die von herkömmlichen Marineeinheiten nicht verwendet werden. Sie hatten auch kleine Kisten dabei, mit denen sie auf See gingen. Sechs Stunden später kehrten sie ohne sie zurück.
20:19 Uhr

Rund 100 Kriegsgefangene kehren aus der Ukraine nach Russland zurück

Das russische Verteidigungsministerium kündigt die Rückkehr von 101 Angehörigen der russischen Streitkräfte aus ukrainischer Gefangenschaft an. In einer Mitteilung des Ministeriums, die von der Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlicht wird, heißt es:

"Heute, am 16. Februar, sind im Zuge des Verhandlungsprozesses 101 russische Armeeangehörige aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgekehrt, die sich in der Gefangenschaft in Lebensgefahr befunden hatten."

Die freigelassenen Männer werden Berichten zufolge zur Behandlung und Rehabilitation nach Moskau geflogen.
08:54 Uhr

Russische Botschaft in Washington reagiert auf Nulands Worte zur Krim

Die Worte der stellvertretenden US-Außenministerin für politische Angelegenheiten Victoria Nuland zur Unterstützung der ukrainischen Angriffe auf die Krim bestätigen die direkte Verwicklung der USA in den Konflikt. Darauf weist Igor Girenko, der Sprecher der russischen Botschaft in Washington, auf dem Telegram-Kanal der diplomatischen Vertretung hin. Er betont:

"Die Äußerungen der hochrangigen Beamtin des Außenministeriums vom 16. Februar über die Unterstützung der ukrainischen Armee bei den Angriffen auf die Krim sind eine klare Bestätigung der russischen Position, dass die Vereinigten Staaten direkt in den Konflikt verwickelt sind. Die Beamtin gab zu, dass die US-Regierung die Ambitionen des Kiewer Regimes, unser Land anzugreifen, anheizt."

Der Diplomat weist darauf hin, dass nicht nur die Rhetorik Washingtons von feindlichen Handlungen spreche, sondern auch seine konkreten Aktionen.

Nuland hatte am Donnerstag auf einer virtuellen Veranstaltung des Carnegie Center die russischen Militäreinrichtungen auf der Krim als "legitime Ziele" für die Ukraine bezeichnet.
10:11 Uhr

Ex-CIA-Berater: Biden bereitet ein schreckliches Ende des Konflikts in der Ukraine vor

Das Vorgehen der US-Regierung könnte zu einem schrecklichen Ende des Konflikts in der Ukraine führen, schrieb der ehemalige CIA-Berater James Rickards in einem Artikel für The Daily Reckoning. Er erklärte:

"Angenommen, ein verzweifelter Biden wird Truppen in die Westukraine schicken."

"Sie können sich vorstellen, was schiefgehen könnte. Die Situation könnte schnell zu einem direkten Krieg zwischen den USA und Russland eskalieren, anstatt zu einem indirekten Krieg, wie es jetzt der Fall ist."

Rickards ist der Ansicht, dass die Biden-Regierung die Situation in der Ukraine im Wesentlichen zu einer existenziellen Krise für die USA und die NATO gemacht habe, obwohl Kiew für Washington nie ein wesentliches Interesse dargestellt habe. Für Russland sei die Bedrohung jedoch existenziell und Moskau werde nicht aufgeben.

Nach Ansicht des ehemaligen CIA-Beraters wird Russland den Konflikt militärisch gewinnen. Westliche Hilfen könnten die Kämpfe zwar verlängern, würden aber das Endergebnis nicht beeinflussen, sondern lediglich das Unvermeidliche hinauszögern und viele Menschen umsonst in den Tod reißen. Rickards stellte fest:

"Die USA werden ihre Waffenlieferungen nicht einstellen, weil Joe Biden Angst hat, sein Gesicht zu verlieren, und seine engsten Berater wie Victoria Nuland einen irrationalen Hass auf Russland hegen."
13:07 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Am 16. Februar führten die russischen Streitkräfte einen konzentrierten Raketenangriff mit luft- und seegestützten Hochpräzisionswaffen mit großer Reichweite gegen Unternehmen durch, die die ukrainischen Streitkräfte mit Treibstoff und Munition versorgen. Das Ziel der Angriffe wurde erreicht. Infolge der Angriffe wurde die Versorgung der ukrainischen Armee mit Treibstoff unterbrochen und die Fähigkeit zur Herstellung von Sprengstoff, Schießpulver und festem Raketentreibstoff in der Ukraine erheblich eingeschränkt.

Am Frontabschnitt bei Kupjansk haben die russischen Truppen ukrainische Einheiten in den Gegenden bei Grjanikowka, Liman Perwy, Berestowoje im Gebiet Charkow und Nowoselowskoje in der Volksrepublik Lugansk angegriffen. Im Laufe des Tages wurden bis zu 80 ukrainische Soldaten getötet sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und sechs Pkw zerstört.

In Richtung Krasny Liman wurden in den Gegenden bei Terny in der Volksrepublik Donezk, Stelmachowka, Newskoje und Tscherwonaja Dibrowa in der Volksrepublik Lugansk etwa 90 ukrainische Soldaten getötet sowie ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und zwei Panzerhaubitzen vom Typ Akazija zerstört.

Die russische Armee setzte ihre Offensivaktionen am Frontabschnitt bei Donezk fort. Dort verlor Kiew binnen 24 Stunden bis zu 200 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Pkw sowie zwei Haubitzen vom Typ D-30 und eine Haubitze vom Typ D-20. Darüber hinaus wurde ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte nahe Awdejewka in der Volksrepublik Donezk vernichtet.

In den Richtungen Süd-Donezk und Saporoschje nahmen russische Einheiten ukrainische Truppen Nahe der Siedlungen Ugledar in der Volksrepublik Donezk sowie Olgowskoje und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje ins Visier. Die Verluste der ukrainischen Armee beliefen sich hier im Laufe des Tages auf über 70 Soldaten, einen Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Kleinlastwagen, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Uragan, zwei Haubitzen vom Typ D-20 und ein M777-Artilleriesystem. Bei Ugledar wurde ein Munitionsdepot der ukrainischen Truppen zerstört.

Überdies verlor Kiew im Gebiet Cherson bis zu 35 Soldaten, zwölf Fahrzeuge, zwei Panzerhaubitzen vom Typ Akazija und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS.
14:50 Uhr

Sacharowa: Beteiligung der NATO am Ukraine-Konflikt erreicht Höhepunkt

Die Verwicklung der NATO-Länder in den Konflikt in der Ukraine ist auf dem Höhepunkt. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Freitag bei einer Pressekonferenz. Sie sagte:

"Die NATO-Länder versuchen unschuldig schauend zu beweisen, dass sie keine Partei des Konflikts sind."

"Die Beteiligung ist maximal, sie führten seit vielen Jahren provokative Aktivitäten durch. Heute leiten sie das Kiewer Regime direkt."

"Es ist offensichtlich, dass großes westliches Kapital hinter dem Aufpumpen der ukrainischen Streitkräfte und der Bildung von Kampfverbänden steht."
18:36 Uhr

Spanische Soldaten in der Ukraine? Podemos-Chefin Belarra hält das für möglich

Ione Belarra, Spaniens Ministerin für soziale Rechte und Vorsitzende der linken Partei "Podemos" (Wir können es), lehnt Waffenlieferungen an Kiew entschieden ab und befürwortet Friedensgespräche. Nun hat sie erklärt, die europäischen Regierungen hätten ihr Wort bezüglich der Ukraine-Hilfe gebrochen. In einer Rede bei der 3. Europäischen Friedenskonferenz in Madrid merkte Belarra an:

"Zuerst haben sie gesagt, dass sie aufgrund des Eskalationsrisikos nur defensives und niemals offensives Kampfgerät in die Ukraine schicken würden. Im Moment werden aber Defensivwaffen, Flugabwehrraketen und Panzer in die Ukraine geliefert."

Derzeit werde versprochen, dass in der Ukraine niemals spanische oder US-amerikanische Soldaten eingesetzt würden. Diesbezüglich stellte die Podemos-Chefin fest:

"Aber wir haben keine Garantie, dass sie ihr Wort nicht brechen werden."
18:53 Uhr

Wagner-Chef Prigoschin: Russisches Militär bringt Paraskowijewka unter Kontrolle

Das strategisch wichtige Dorf Paraskowijewka in der Donezker Volksrepublik (DVR) steht vollständig unter der Kontrolle von Einheiten der russischen Söldnertruppe Wagner, teilte Jewgeni Prigoschin, der Gründer des privaten Militärunternehmens Wagner, auf seinem Telegram-Kanal mit. Prigoschin fuhr fort:

"Trotz schwerer Verluste und blutiger Kämpfe besetzten die Jungs das gesamte Territorium vollständig."

Die DVR-Behörden hatten zuvor mitgeteilt, die Einnahme dieser Ortschaft werde es ermöglichen, den wichtigsten Versorgungsweg der ukrainischen Armee in Artjomowsk zu kappen.