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14:39 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte gestern am Frontabschnitt Kupjansk die ukrainischen Verbände mit Artillerie angegriffen. Außerdem wurden an diesem Frontabschnitt acht ukrainische Sabotagetrupps vernichtet. Die Verluste der Kiewer Truppen betrugen dabei insgesamt bis zu 100 Tote und Verwundete, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos sowie eine Haubitze vom Typ D-30.

Am Frontabschnitt Krasny Liman griffen russische Artillerie und Luftstreitkräfte ukrainische Stellungen an. Dabei wurden bis zu 65 Soldaten getötet sowie ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Fahrzeuge, drei Autos, zwei Selbstfahrlafetten vom Typ 2S1 Gwosdika sowie ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ BM-21 Grad zerstört.

Im Rahmen der Offensive am Donezker Frontabschnitt wurden bis zu 190 ukrainische Militärangehörige getötet. Außerdem wurden dabei zwei Schützenpanzer, ein gepanzerter Mannschaftstransporter, drei Autos, eine Haubitze vom Typ Msta-B sowie eine M777-Haubitze aus den USA zerstört.

An den Frontabschnitten Süd-Donezk und Saporoschje wurden die ukrainischen Stellungen bei Ugledar und Nowoselka von russischer Artillerie und schweren Flammenwerfern unter Feuer genommen. Dabei verlor das ukrainische Militär über 60 Soldaten, zwei Panzer, vier Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Haubitzen sowie eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S1 Gwosdika.

Während der Artilleriekämpfe am Frontabschnitt Cherson wurden eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S1 Gwosdika sowie eine D-30-Haubitze zerstört. Ferner sind entlang der Linien in der Lugansker Volksrepublik acht HIMARS-Raketen sowie elf Drohnen abgeschossen worden.
15:37 Uhr

Putin verordnet Verbesserung des Zivilschutzsystems unter Einbeziehung aller Erfahrungen der Volksrepubliken Donez und Lugansk

Das System zur Sicherung des Zivilschutzes solle unter Berücksichtigung der modernen Herausforderungen und der Erfahrungen bei dieser Aufgabe in den neuen Regionen Russlands verbessert werden. Das betonte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in einer Videoansprache.

Demnach zähle die Einführung neuer Technologien und moderner Informationsmittel in die Arbeitsweise des Ministeriums für Notstandssituationen weiterhin zu den Prioritäten. Der Staatschef hob hervor:

"Der Übergang zur Digitalisierung wird es ermöglichen, die Kontroll- und Aufsichtstätigkeiten effizienter durchzuführen, ohne übermäßige Hindernisse für die Unternehmer zu schaffen, und dabei gleichzeitig die Interessen der Bürger zu wahren."
11:37 Uhr

Peskow: Minsker Vereinbarungen waren eine Tarnung für Kiew

Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine über die Minsker Vereinbarungen hätten sich als bloße Tarnung erwiesen, die Kiew nutzte, um sich auf eine gewaltsame Lösung des Problems vorzubereiten. Darauf wies Dmitri Peskow hin, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Er erklärte:

"Aber die Tatsache, dass zumindest in der letzten Phase ein gewisser Pessimismus herrschte, als wir das tatsächliche Verhalten von Kiew, Berlin und Paris sahen, machte deutlich, dass sie versuchten, alles zu ersetzen und die Beständigkeit der Verpflichtungen zu untergraben. Sie erinnern sich: Beständigkeit war damals entscheidend. Schon damals herrschte Pessimismus. Aber nachdem sowohl Kiew als auch Berlin und Paris – die direkten Teilnehmer an diesem Prozess – offen erklärten, dass es sich um eine Tarnung der Vorbereitungen Kiews auf eine gewaltsame Lösung der Probleme handelte und niemand etwas umsetzen würde, wurde alles klar."
12:28 Uhr

Russische Truppen bringen sämtliche Anhöhen bei Artjomowsk unter ihre Kontrolle

Die russische Armee hat alle Anhöhen um Artjomowsk unter ihre Kontrolle gebracht, sagte Igor Kimakowski, Berater des amtierenden Oberhaupts der Donezker Volksrepublik, gegenüber dem Sender Solowjow Live. Er erklärte:

"Die größten Erfolge haben wir nahe Artjomowsk. Unsere Leute haben bereits die wichtigsten Höhen übernommen. Es gibt nur noch einen kleinen Korridor, der ebenfalls unter unserer Kontrolle ist, was ihre Manövrierfähigkeit bei der Versorgung mit Personal und Munition erheblich einschränkt."

Kimakowski zufolge gibt es viele ausländische Söldner, die in Richtung Artjomowsk operieren. Er fügte hinzu:

"Darunter sind Polen, Franzosen und Engländer. Es gibt bereits Einheiten, die aus der Nähe von Lwow ankommen."
13:09 Uhr

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Am Frontabschnitt bei Kupjansk griff die russische Armee Ansammlungen ukrainischer Truppen nahe der Siedlungen Nowoselowskoje, Dwuretschnaja, Krachmalnoje und Olschana im Gebiet Charkow an. Bis zu 65 ukrainische Soldaten wurden getötet sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Pkw und ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad zerstört.

In Richtung Krasny-Liman wurden ukrainische Einheiten in den Gegenden bei Tscherwonaja Dibrowa und Kusmino in der Volksrepublik Lugansk von Artilleriefeuer getroffen. Im Laufe des Tages verlor Kiew an diesem Abschnitt mehr als hundert Soldaten, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Kleinlastwagen, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, zwei Haubitzen vom Typ D-20 und eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika.

Bei der fortgesetzten Offensive am Frontabschnitt bei Donezk wurden bis zu 135 ukrainische Soldaten getötet sowie zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS, drei Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Pkw, zwei Panzerhaubitzen vom Typ D-20 und D-30, eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika und ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 zerstört.

Darüber hinaus wurde ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte nahe der Siedlung Werchnekamenskoje in der Volksrepublik Donezk zerstört.

In den Richtungen Süd-Donezk und Saporoschje wurden Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe der Siedlungen Ugledar und Pretschistowka in der Volksrepublik Donezk von Artilleriebeschuss der Wostok-Gruppe getroffen. Dabei verlor die ukrainische Armee mehr als 55 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Pkw sowie Haubitzen vom Typ D-20 und D-30.

Im Gebiet Cherson wurden im Laufe des Tages ukrainische Panzerhaubitzen vom Typ Akazija und Msta-B zerstört. Außerdem wurden vier ukrainische Munitionsdepots in der Nähe von Cherson, Dudtschany und Berislaw angegriffen.

Nahe der Stadt Poltawa wurde ein Lager für Treibstoff und Schmiermittel für militärische Ausrüstung der ukrainischen Armee zerstört.

Russische Luftabwehrkräfte schossen einen Mi-8-Hubschrauber der ukrainischen Luftwaffe in der Nähe des Dorfes Doroschowka im Gebiet Charkow ab. Darüber hinaus wurden im Laufe des Tages vier HIMARS-Raketen abgefangen und 20 Drohnen entlang der Front abgeschossen.
18:28 Uhr

Neue Beweise für die Beteiligung der USA an der Sprengung von Nord Stream enthüllt

US-Taucher mit Tiefseeausrüstung haben an der Militärübung BALTOPS 2022 in der Nähe der dänischen Insel Bornholm teilgenommen und wurden vor dem Tauchgang von einem Vizeadmiral der 6. US-Flotte angeleitet, so ein hochrangiger Übungsteilnehmer in einem anonymen Brief, der dem US-Journalisten John Dougan vorliegt. Dougan bestätigte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass er allen Grund habe, der anonymen Quelle zu vertrauen, die ihm Beweise – Fotos von der Übung und Dokumente – zur Verfügung gestellt habe. Er betonte:

"Ich habe volles Vertrauen in den Brief. Er enthält Einzelheiten, die nur jemand, der mit der Übung BALTOPS 22 und der Tiefseeausrüstung vertraut ist, hätte liefern können."

Der Verfasser des anonymen Briefes merkte an, dass am 15. Juni ein Hubschrauber eine Gruppe von US-Amerikanern in Zivilkleidung zu der Übung gebracht hatte. Die Taucher waren von einem Vizeadmiral der 6. Flotte der US-Marine und einer Gruppe von Männern in Zivil empfangen worden.
Der Zeuge gab an: Ihm sei aufgefallen, dass das US-Militär über Kreislaufgeräte verfügte, bei denen ein Helium-Sauerstoff-Gemisch für Tiefseetauchgänge verwendet wird. Darüber hinaus verfügten die Männer über hochentwickelte und teure Ausrüstungen, die von herkömmlichen Marineeinheiten nicht verwendet werden. Sie hatten auch kleine Kisten dabei, mit denen sie auf See gingen. Sechs Stunden später kehrten sie ohne sie zurück.