07:34 Uhr
Moskau fordert UN-Untersuchung zu Anschlag auf Nord Stream
Der Ausschuss für internationale Beziehungen des russischen Parlaments hat einem Antrag zugestimmt, den UN-Sicherheitsrat um eine Untersuchung der Anschläge auf die Ostseepipelines im vergangenen September aufzufordern, für die Moskau Washington verantwortlich macht. Der Antrag wurde am Dienstag eingebracht und soll noch in dieser Woche von der Staatsduma angenommen werden.
In dem Entwurf werden die Anschläge als monströse Sabotage und als ein Akt des internationalen Terrorismus bezeichnet. Moskau fordert die UN auf, sowohl diejenigen, die den Befehl gegeben haben, als auch diejenigen, die ihn ausgeführt haben, zur Rechenschaft zu ziehen. Das kriminelle Vorgehen habe die Sicherheit ganz Eurasiens bedroht, zitiert TASS aus dem Dokument.
Weiter heißt es in dem Dokument, die Regierung unter US-Präsident Joe Biden "gab den rechtswidrigen Befehl und trägt die volle Verantwortung für die milliardenschweren Schäden an der Infrastruktur Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Niederlande".
Moskau fordert UN-Untersuchung zu Anschlag auf Nord Stream
Der Ausschuss für internationale Beziehungen des russischen Parlaments hat einem Antrag zugestimmt, den UN-Sicherheitsrat um eine Untersuchung der Anschläge auf die Ostseepipelines im vergangenen September aufzufordern, für die Moskau Washington verantwortlich macht. Der Antrag wurde am Dienstag eingebracht und soll noch in dieser Woche von der Staatsduma angenommen werden.
In dem Entwurf werden die Anschläge als monströse Sabotage und als ein Akt des internationalen Terrorismus bezeichnet. Moskau fordert die UN auf, sowohl diejenigen, die den Befehl gegeben haben, als auch diejenigen, die ihn ausgeführt haben, zur Rechenschaft zu ziehen. Das kriminelle Vorgehen habe die Sicherheit ganz Eurasiens bedroht, zitiert TASS aus dem Dokument.
Weiter heißt es in dem Dokument, die Regierung unter US-Präsident Joe Biden "gab den rechtswidrigen Befehl und trägt die volle Verantwortung für die milliardenschweren Schäden an der Infrastruktur Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Niederlande".
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09:05 Uhr
Militärexperte: Kiew evakuiert Einrichtungen aus Tschassow Jar bei Artjomowsk
Kiew evakuiert staatliche Einrichtungen und Unternehmen aus Tschassow Jar bei Artjomowsk im Donbass. Dies berichtet Andrei Marotschko, ein Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik. Er erklärt unter Berufung auf eigene Quellen:
"Die Evakuierung staatlicher Einrichtungen und Unternehmen aus der Siedlung Tschassow Jar wurde festgestellt."
Weiter berichtet Marotschko, dass die Evakuierung nicht für medizinische Einrichtungen gelte, es sei jedoch bekannt, dass Patienten, die sich in der Genesung befänden, auf eine beschleunigte Entlassung vorbereitet würden. Es gebe eine Abwanderung der Bevölkerung aus der Ortschaft selbst.
Militärexperte: Kiew evakuiert Einrichtungen aus Tschassow Jar bei Artjomowsk
Kiew evakuiert staatliche Einrichtungen und Unternehmen aus Tschassow Jar bei Artjomowsk im Donbass. Dies berichtet Andrei Marotschko, ein Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik. Er erklärt unter Berufung auf eigene Quellen:
"Die Evakuierung staatlicher Einrichtungen und Unternehmen aus der Siedlung Tschassow Jar wurde festgestellt."
Weiter berichtet Marotschko, dass die Evakuierung nicht für medizinische Einrichtungen gelte, es sei jedoch bekannt, dass Patienten, die sich in der Genesung befänden, auf eine beschleunigte Entlassung vorbereitet würden. Es gebe eine Abwanderung der Bevölkerung aus der Ortschaft selbst.
10:57 Uhr
Ukrainische Medien: Kiew evakuiert staatliche Archive aus Artjomowsk
Nach Angaben der ukrainischen Nachrichten- und Analyse-Website Strana.ua wurden Archive staatlicher Institutionen aus Artjomowsk (Bachmut) evakuiert. Das Portal verwies dabei auf den ukrainischen Aktivisten Wjatscheslaw Iltschenko, ohne zu erwähnen, wer genau die Dokumente abtransportierte.
Strana.ua veröffentlichte außerdem ein angeblich von einem Freiwilligen gedrehtes Video, auf dem zu sehen ist, wie Dokumente des städtischen Bildungsministeriums in einen Kleinbus verladen werden. Sie werden durch ein zerbrochenes Fenster aus dem Gebäude und in das Fahrzeug geworfen.
Ukrainische Medien: Kiew evakuiert staatliche Archive aus Artjomowsk
Nach Angaben der ukrainischen Nachrichten- und Analyse-Website Strana.ua wurden Archive staatlicher Institutionen aus Artjomowsk (Bachmut) evakuiert. Das Portal verwies dabei auf den ukrainischen Aktivisten Wjatscheslaw Iltschenko, ohne zu erwähnen, wer genau die Dokumente abtransportierte.
Strana.ua veröffentlichte außerdem ein angeblich von einem Freiwilligen gedrehtes Video, auf dem zu sehen ist, wie Dokumente des städtischen Bildungsministeriums in einen Kleinbus verladen werden. Sie werden durch ein zerbrochenes Fenster aus dem Gebäude und in das Fahrzeug geworfen.
14:39 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte gestern am Frontabschnitt Kupjansk die ukrainischen Verbände mit Artillerie angegriffen. Außerdem wurden an diesem Frontabschnitt acht ukrainische Sabotagetrupps vernichtet. Die Verluste der Kiewer Truppen betrugen dabei insgesamt bis zu 100 Tote und Verwundete, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos sowie eine Haubitze vom Typ D-30.
Am Frontabschnitt Krasny Liman griffen russische Artillerie und Luftstreitkräfte ukrainische Stellungen an. Dabei wurden bis zu 65 Soldaten getötet sowie ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Fahrzeuge, drei Autos, zwei Selbstfahrlafetten vom Typ 2S1 Gwosdika sowie ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ BM-21 Grad zerstört.
Im Rahmen der Offensive am Donezker Frontabschnitt wurden bis zu 190 ukrainische Militärangehörige getötet. Außerdem wurden dabei zwei Schützenpanzer, ein gepanzerter Mannschaftstransporter, drei Autos, eine Haubitze vom Typ Msta-B sowie eine M777-Haubitze aus den USA zerstört.
An den Frontabschnitten Süd-Donezk und Saporoschje wurden die ukrainischen Stellungen bei Ugledar und Nowoselka von russischer Artillerie und schweren Flammenwerfern unter Feuer genommen. Dabei verlor das ukrainische Militär über 60 Soldaten, zwei Panzer, vier Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Haubitzen sowie eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S1 Gwosdika.
Während der Artilleriekämpfe am Frontabschnitt Cherson wurden eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S1 Gwosdika sowie eine D-30-Haubitze zerstört. Ferner sind entlang der Linien in der Lugansker Volksrepublik acht HIMARS-Raketen sowie elf Drohnen abgeschossen worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte gestern am Frontabschnitt Kupjansk die ukrainischen Verbände mit Artillerie angegriffen. Außerdem wurden an diesem Frontabschnitt acht ukrainische Sabotagetrupps vernichtet. Die Verluste der Kiewer Truppen betrugen dabei insgesamt bis zu 100 Tote und Verwundete, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos sowie eine Haubitze vom Typ D-30.
Am Frontabschnitt Krasny Liman griffen russische Artillerie und Luftstreitkräfte ukrainische Stellungen an. Dabei wurden bis zu 65 Soldaten getötet sowie ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Fahrzeuge, drei Autos, zwei Selbstfahrlafetten vom Typ 2S1 Gwosdika sowie ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ BM-21 Grad zerstört.
Im Rahmen der Offensive am Donezker Frontabschnitt wurden bis zu 190 ukrainische Militärangehörige getötet. Außerdem wurden dabei zwei Schützenpanzer, ein gepanzerter Mannschaftstransporter, drei Autos, eine Haubitze vom Typ Msta-B sowie eine M777-Haubitze aus den USA zerstört.
An den Frontabschnitten Süd-Donezk und Saporoschje wurden die ukrainischen Stellungen bei Ugledar und Nowoselka von russischer Artillerie und schweren Flammenwerfern unter Feuer genommen. Dabei verlor das ukrainische Militär über 60 Soldaten, zwei Panzer, vier Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Haubitzen sowie eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S1 Gwosdika.
Während der Artilleriekämpfe am Frontabschnitt Cherson wurden eine Selbstfahrlafette vom Typ 2S1 Gwosdika sowie eine D-30-Haubitze zerstört. Ferner sind entlang der Linien in der Lugansker Volksrepublik acht HIMARS-Raketen sowie elf Drohnen abgeschossen worden.
15:37 Uhr
Putin verordnet Verbesserung des Zivilschutzsystems unter Einbeziehung aller Erfahrungen der Volksrepubliken Donez und Lugansk
Das System zur Sicherung des Zivilschutzes solle unter Berücksichtigung der modernen Herausforderungen und der Erfahrungen bei dieser Aufgabe in den neuen Regionen Russlands verbessert werden. Das betonte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in einer Videoansprache.
Demnach zähle die Einführung neuer Technologien und moderner Informationsmittel in die Arbeitsweise des Ministeriums für Notstandssituationen weiterhin zu den Prioritäten. Der Staatschef hob hervor:
"Der Übergang zur Digitalisierung wird es ermöglichen, die Kontroll- und Aufsichtstätigkeiten effizienter durchzuführen, ohne übermäßige Hindernisse für die Unternehmer zu schaffen, und dabei gleichzeitig die Interessen der Bürger zu wahren."
Putin verordnet Verbesserung des Zivilschutzsystems unter Einbeziehung aller Erfahrungen der Volksrepubliken Donez und Lugansk
Das System zur Sicherung des Zivilschutzes solle unter Berücksichtigung der modernen Herausforderungen und der Erfahrungen bei dieser Aufgabe in den neuen Regionen Russlands verbessert werden. Das betonte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in einer Videoansprache.
Demnach zähle die Einführung neuer Technologien und moderner Informationsmittel in die Arbeitsweise des Ministeriums für Notstandssituationen weiterhin zu den Prioritäten. Der Staatschef hob hervor:
"Der Übergang zur Digitalisierung wird es ermöglichen, die Kontroll- und Aufsichtstätigkeiten effizienter durchzuführen, ohne übermäßige Hindernisse für die Unternehmer zu schaffen, und dabei gleichzeitig die Interessen der Bürger zu wahren."
11:37 Uhr
Peskow: Minsker Vereinbarungen waren eine Tarnung für Kiew
Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine über die Minsker Vereinbarungen hätten sich als bloße Tarnung erwiesen, die Kiew nutzte, um sich auf eine gewaltsame Lösung des Problems vorzubereiten. Darauf wies Dmitri Peskow hin, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Er erklärte:
"Aber die Tatsache, dass zumindest in der letzten Phase ein gewisser Pessimismus herrschte, als wir das tatsächliche Verhalten von Kiew, Berlin und Paris sahen, machte deutlich, dass sie versuchten, alles zu ersetzen und die Beständigkeit der Verpflichtungen zu untergraben. Sie erinnern sich: Beständigkeit war damals entscheidend. Schon damals herrschte Pessimismus. Aber nachdem sowohl Kiew als auch Berlin und Paris – die direkten Teilnehmer an diesem Prozess – offen erklärten, dass es sich um eine Tarnung der Vorbereitungen Kiews auf eine gewaltsame Lösung der Probleme handelte und niemand etwas umsetzen würde, wurde alles klar."
Peskow: Minsker Vereinbarungen waren eine Tarnung für Kiew
Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine über die Minsker Vereinbarungen hätten sich als bloße Tarnung erwiesen, die Kiew nutzte, um sich auf eine gewaltsame Lösung des Problems vorzubereiten. Darauf wies Dmitri Peskow hin, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Er erklärte:
"Aber die Tatsache, dass zumindest in der letzten Phase ein gewisser Pessimismus herrschte, als wir das tatsächliche Verhalten von Kiew, Berlin und Paris sahen, machte deutlich, dass sie versuchten, alles zu ersetzen und die Beständigkeit der Verpflichtungen zu untergraben. Sie erinnern sich: Beständigkeit war damals entscheidend. Schon damals herrschte Pessimismus. Aber nachdem sowohl Kiew als auch Berlin und Paris – die direkten Teilnehmer an diesem Prozess – offen erklärten, dass es sich um eine Tarnung der Vorbereitungen Kiews auf eine gewaltsame Lösung der Probleme handelte und niemand etwas umsetzen würde, wurde alles klar."