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08:14 Uhr

Autor des Berichts über Sprengung von Nord Stream Seymour Hersh zu Besuch im russischen Parlament bereit

Der US-Enthüllungsjournalist Seymour Hersh, der einen Bericht über die Rolle der USA bei der Sprengung von Nord Stream veröffentlicht hatte, schließt die Möglichkeit nicht aus, Russland zu besuchen und vor der unteren Kammer des russischen Parlaments zu sprechen. Hersh sagte der Nachrichtenagentur TASS:

"Das ist nicht vom Tisch, aber es wird kurzfristig nicht passieren."

Nach wie vor seien die Beziehungen zwischen den beiden Ländern angespannt, daher seien Auslandsreisen "in einer so heiklen Zeit" nicht förderlich.

Hersh sagte, er habe mehrere Anrufe vom US-Kongress erhalten, nachdem er seinen Artikel über den Anschlag auf Nord Stream veröffentlicht hatte. Er erklärte:

"Ich wurde bereits von Senatoren angerufen und ich sage ihnen, ich kann Ihnen nicht helfen, es ist Ihr Problem, nicht meins."

In den vergangenen Jahren habe er mehrere Einladungen zu Reden vor dem US-Kongress abgelehnt, weil er sich lieber aus der Politik heraushalte, erklärte Hersh.
09:39 Uhr

Russlands Außenministerium: Westliche Waffen in Ukraine werden zerstört

Angesichts der Pläne des Westens, Kiew mit weiteren Waffen zu beliefern, erinnert Moskau erneut daran, dass diese Waffen ein legitimes Ziel für das russische Militär sind. Jegliche Ausrüstung wird letztendlich zerstört, erklärte Alexei Polischtschuk, Direktor des Zweiten Departements der GUS-Staaten des russischen Außenministeriums, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er stellte fest, dass die Differenzierung der westlichen Waffenlieferungen in die Ukraine zwangsläufig zu einer Eskalation des Konflikts führen werde.

"Deshalb bleiben wir wachsam. Wir verstehen, dass wenn Kiew die gewünschten Waffen beschafft, wird es den Beschuss aktivieren und versuchen, die Krim anzugreifen."

Die gesamte Verantwortung für diese Aktionen liege Polischtschuk zufolge bei den westlichen Verbündeten der heutigen Ukraine. Bereits gelieferte Waffen setze die Ukraine gerade mit aktiver Unterstützung des Westens ein, um russische Städte zu beschießen und Zivilisten zu töten. Jede an Kiew gelieferte Waffe werde von den russischen Streitkräften als legitimes militärisches Ziel betrachtet und vernichtet, betonte der Diplomat.
11:16 Uhr

Russlands UN-Botschafter: Russland zu Verhandlungen mit Ukraine bereit, doch Selenskijs Friedensplan ist ein Hohn

Moskau ist bereit, Kiews Angebote zu einer Beilegung des Konflikts in Betracht zu ziehen, allerdings müsse die tatsächliche Sachlage berücksichtigt werden. Dies erklärte Russlands Botschafter bei der UNO Wassili Nebensja in einem Interview an die Agentur RIA Nowosti. Er sagte:

"Unsere Position bezüglich Verhandlungen mit der Ukraine ist wohl bekannt und hat sich nicht geändert. Wir sind nach wie vor bereit, ernsthafte Vorschläge zu betrachten, die unsere Angebote und die Lage vor Ort berücksichtigen."

Gegenwärtig sehe Russland für solche Vorschläge seitens der Ukraine allerdings keine Voraussetzungen, bemerkte Nebensja. Er verwies auf Selenskijs Erlass No. 679, welcher Verhandlungen mit der russischen Regierung untersagt. Den sogenannten Friedensplan des ukrainischen Präsidenten bezeichnete Nebensja als Hohn und erklärte:

"All diese ukrainischen Initiativen, ob sie 'Friedensformel' oder 'Friedensgipfel' heißen, sind Blender, die ausschließlich eine Propagandawirkung erzielen sollen. Ihre Bedingungen sind von vornherein nicht hinnehmbar."
14:37 Uhr

Russlands Verteidigungsministerium: Dwuretschnoje im Gebiet Charkow befreit

Die russischen Streitkräfte haben am Kupjansker Frontabschnitt die Siedlung Dwuretschnoje im Gebiet Charkow befreit. Dies meldete Russlands Verteidigungsministerium in seinem täglichen Lagebericht. Im Verlauf des vergangenen Tages habe die Ukraine an diesem Frontabschnitt insgesamt über 70 Soldaten, zwei Schützenpanzer, zwei Autos, eine US-produzierte Haubitze vom Typ M777 sowie eine D-30-Haubitze verloren.

Am Frontabschnitt Krasny Liman betrugen die ukrainischen Verluste bis zu 100 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, eine D-20-Haubitze sowie einen Mehrfachraketenwerfer BM-21 Grad. Außerdem wurde an diesem Frontabschnitt ein Radar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-amerikanischer Produktion zerstört.

Am Donezker Frontabschnitt setzten die russischen Streitkräfte ihre Offensive fort. Dadurch sowie durch Artillerie- und Luftangriffe verlor die ukrainische Seite bis zu 125 Soldaten, zwei Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos, eine D-30-Haubitze sowie einen BM-21-Mehrfachraketenwerfer.

Am Frontabschnitt Süd-Donezk griffen die russische Artillerie und Luftstreitkräfte die ukrainischen Stellungen bei Ugledar an. Die Verluste der Truppen Kiews beliefen sich auf über 60 Soldaten. Zudem wurden ein Panzer, zwei Schützenpanzer, vier Pickups, drei US-produzierte Haubitzen M777, eine Selbstfahrlafette 2S1 Gwosdika sowie eine Haubitze vom Typ D-20 zerstört. Weitere 60 Soldaten wurden am Frontabschnitt Cherson getötet sowie drei Haubitzen eliminiert, so die Meldung weiter.
16:23 Uhr

Gruppe Wagner etabliert sich im Norden von Artjomowsk

Soldaten der Gruppe Wagner haben sich im nördlichen Teil von Artjomowsk festgesetzt. Dies teilte der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, im Gespräch mit Journalisten mit. Damit habe die Gruppe Wagner die Stadt vom Norden, Süden und Osten umfasst und den ukrainischen Streitkräften drei Versorgungswege abgeschnitten. Die einzige Route bleibe, Puschilin zufolge, die Straße zwischen Artjomowsk und Tschassow Jar.

Darüber hinaus sollen ukrainische Truppen Befestigungen, die als Verteidigungslinie dienen könnten, in der Nähe der Stadt Konstantinowka aufrichten.
17:26 Uhr

UNO hält Video der Hinrichtung russischer Soldaten für echt

Im Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen (OHCHR) ist man überzeugt, dass das Video der Hinrichtung der russischen Kriegsgefangenen von den ukrainischen Soldaten echt sei. Die OHCHR-Sprecherin Marta Hurtado betonte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass nichts diese Tat rechtfertige.

Hurtado fügte hinzu, dass der UNO auch ein weiteres Video bekannt sei, das zusätzliches Filmmaterial des ursprünglichen Vorfalls enthalten könne. Demnach soll ein ukrainischer Soldat den Mord gestehen und behaupten, die Opfer seien Teil der Gruppe Wagner gewesen oder hätten sich geweigert, sich zu ergeben.

"Diese Ausreden rechtfertigen das Vorgehen des Soldaten nach dem humanitären Völkerrecht nicht",

so die Sprecherin.

Angesichts des Vorfalls äußerte das OHCHR gegenüber dem ukrainischen Verteidigungsminister Alexei Resnikow seine Besorgnis über die Behandlung russischer Kriegsgefangener, einschließlich der mutmaßlichen Tötung. Trotzdem, betonte Hurtado, beobachte die UNO Verstöße gegen Menschenrechte in der Ukraine seitens beider Konfliktparteien.
18:25 Uhr

Mehr als 45.000 Menschen fordern Scholz auf, über die Ukraine zu verhandeln

Rund 45.000 Menschen haben eine Petition auf der Webseite change.org unterzeichnet, in der der Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert wird, die zunehmenden Waffenlieferungen an die Ukraine zu stoppen und Verhandlungen einzuleiten. Im Text heißt es:

"Wir fordern den Bundeskanzler auf, die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen. Jetzt! Er sollte sich auf deutscher wie europäischer Ebene an die Spitze einer starken Allianz für einen Waffenstillstand und für Friedensverhandlungen setzen. Jetzt! Denn jeder verlorene Tag kostet bis zu 1.000 weitere Menschenleben – und bringt uns einem 3. Weltkrieg näher."

Die Petition mit dem Titel "Manifest für Frieden" wurde am Freitagmorgen registriert. Initiiert wurde das Dokument von der Abgeordneten Sahra Wagenknecht (Linke), und Alice Schwarzer, einer bekannten deutschen Journalistin und Gründerin der Zeitschrift Emma.

Die Initiative wurde schon jetzt zu einer der am häufigsten unterzeichneten Petitionen auf change.org.