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07:46 Uhr

Medienbericht: Untergrundaktivist berichtet über Organraub an Leichen ukrainischer Militärs im Leichenschauhaus von Nikolajew

Kiewer Behörden lassen angeblich aus Leichen nicht erfasster ukrainischer Soldaten, die keine Anzeichen von Verwundungen aufweisen, in der Leichenhalle des Krankenhauses Nr. 1 der Stadt Nikolajew "Organe entnehmen". Dies behauptete ein Aktivist der prorussischen Untergrundbewegung von Nikolajew gegenüber RIA Nowosti. Er erklärte:

"Im städtischen Leichenschauhaus in der Wolodarski-Straße wurden sauber ausgeweidete Leichen von Soldaten gefunden, die keine Anzeichen von Verwundungen aufwiesen. Wie Sie sehen, haben sie damit begonnen, Soldaten ohne Wunden ihrer Organe zu berauben."

Er fügte hinzu, dass seinen Aktivistenkollegen zufolge die ukrainischen Behörden aus Nikolajew mobilisierte Soldaten in keinerlei Registern und Listen erfassen und viele von ihnen keinen Kontakt zu ihren Angehörigen haben.
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08:33 Uhr

Ukrainischer Oppositionsführer: Westen nicht an der Entwicklung der Ukraine interessiert

Die orchestrierten Maidans in der Ukraine richten sich gegen das ukrainische Volk und der Westen ist nicht an der Entwicklung des Landes interessiert. Darauf weist Wiktor Medwedtschuk, der Vorsitzende des politischen Rates der in der Ukraine verbotenen Partei "Oppositionsplattform – Für das Leben", in einem Beitrag für RIA Nowosti hin. Er erklärt:

"Der Westen ist überhaupt nicht an der Entwicklung der ukrainischen Kultur und Sprache interessiert, er braucht Krieger, die in der Lage sind, für seine Interessen zu kämpfen, nämlich für das Monopol der Weltherrschaft durch die Vereinigten Staaten, und um alle zu vernichten, die daran zweifeln. Jede Infragestellung der Fairness der US-Weltherrschaft wird zur Ketzerei, zum Wahnsinn erklärt und muss hart bestraft werden. All dies wird durch die Sorge um die ukrainischen Interessen und den Kampf gegen die versklavenden Russen verschleiert."

Medwedtschuk fügt hinzu, dass der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij nicht die Positionen der Ukraine, sondern die der NATO verteidige. Er betont:

"Was hat es für einen Sinn, dass der ukrainische Präsident Selenskij gegen die Interessen seines Landes, gegen seine Wahlversprechen, gegen den Frieden und die Stabilität in Europa handelt? Die Politik der NATO hat die Politik der Ukraine und des gesamten Westens miteinander verbunden. Jetzt wird die Niederlage der Ukraine auch die Niederlage der NATO sein, obwohl das Bündnis formal nicht in den Konflikt verwickelt ist."
09:51 Uhr

Sacharowa: Borrell betreibt Verfolgungsdiplomatie

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat das Verhalten des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell während der Afrikareise des russischen Außenministers Sergei Lawrow als "Verfolgungsdiplomatie" bezeichnet.

Es habe kein einziges Ereignis mit Sergei Lawrow gegeben, das nicht von Borrell kommentiert worden sei. Die Beamtin wies darauf hin, dass der EU-Diplomat weder Lawrows Pressesprecher noch eine Person sei, die sich ausschließlich auf die Aktionen der russischen Seite konzentrieren sollte. Sie fügte hinzu:

"Aber aus irgendeinem Grund verfolgt er die Schritte des russischen Ministers buchstäblich überall nach – in sozialen Netzwerken, bei Pressekonferenzen und bei Reden auf Veranstaltungen."

Sacharowa merkte an, Borrell reise ständig auf den Fersen des russischen Außenministers und komme überall dort an, wo die russische Delegation zuvor war, sowohl persönlich als auch vertreten durch andere EU-Beamte. Sie stellte fest:

"Als ob sie Angst hätten, dass Länder, insbesondere der afrikanische Kontinent, sich endlich ihrem Willen entziehen."
11:15 Uhr

Russische Einheiten nehmen mehrere Straßen in Artjomowsk ein

Soldaten der russischen Streitkräfte setzen ihren erfolgreichen Vormarsch in Artjomowsk fort. Sie und befreiten bereits mehrere Straßen der Stadt, berichtet der Kommandeur der Spezialeinheit Achmat und Offizier der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik Apty Alaudinow. Er erklärt:

"Die private Militärfirma Gruppe Wagner und Einheiten des russischen Verteidigungsministeriums, die an der Blockade von Artjomowsk beteiligt sind, kämpfen sehr erfolgreich. Sie sind in die Stadt selbst vorgedrungen, haben sie von der rechten Seite 'umarmt' und bereits mehrere Straßen eingenommen."

Alaudinow zufolge werden auch Fortschritte bei der Autobahn nach Konstantinowka erzielt. Der Offizier fügte hinzu, dass diese Fahrbahn die einzige Verbindung zwischen den Kiewer Truppen in der Stadt und außerhalb sei.
12:29 Uhr

Russlands Vize-Regierungschef: Ohne russische Ölprodukte drohen Europa Kraftstoffengpässe

Europa wird ohne russische Erdölprodukte ein Defizit und einen Anstieg der Kraftstoffpreise erleben. Darauf wies der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak hin. Er betonte:

"Seit dem 5. Februar gibt es Beschränkungen für die Lieferung unserer Erdölprodukte nach Europa und Entscheidungen über Preisobergrenzen. Und buchstäblich zwei Tage später verabschiedeten unsere Kollegen Änderungen ihrer Verordnungen, mit denen sie die früheren Entscheidungen widerriefen."

"Es wird ohne unsere Erdölprodukte ein großes Defizit und einen Preisanstieg geben."
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14:16 Uhr

Frontübersicht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut der täglichen Frontübersicht des russischen Verteidigungsministeriums bekämpften russische Schlacht- und Heeresflieger am Abschnitt Kupjansk ukrainische Einheiten im Gebiet Charkow und in der Volksrepublik Lugansk. Als Folge verloren die ukrainischen Streitkräfte über 35 Soldaten, einen Schützenpanzer und ein Fahrzeug.

In Richtung Krasny Liman beliefen sich die Verluste der Ukraine auf mehr als 130 Soldaten, einen Schützenpanzer sowie einen Grad-Mehrfachraketenwerfer. Außerdem wurde ein Munitionslager in der Nähe der Siedlung Podlimana im Gebiet Charkow vernichtet.

Infolge von Offensivaktionen der russischen Streitkräfte am Frontabschnitt Donezk verlor die Ukraine mehr als 140 Soldaten, einen Panzer, drei Pick-ups, drei Fahrzeuge sowie eine Haubitze vom Typ MSTA-B. Bei den Siedlungen Awdejewka und Slawjansk in der Volksrepublik Donezk wurden auch zwei Munitionslager zerstört.

Auch durch Heeresflieger und Artilleriefeuer in Richtung Süd-Donezk erlitten die ukrainischen Streitkräfte wesentliche Verluste: bis zu 75 Soldaten wurden getötet, ebenso wurden ein Panzer, ein Schützenpanzer, drei gepanzerte Fahrzeuge und zwei Fahrzeuge zerstört. Außerdem wurden in der Volksrepublik Donezk drei Munitions- und Treibstofflager vernichtet.

Am Frontabschnitt Cherson in der Nähe der Siedlung Olgowka wurde durch Artilleriebeschuss eine ukrainische Mörserstellung zerstört.
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15:23 Uhr

Russlands Ombudsfrau: Kiew entsendet vormals Kriegsgefangene wieder an die Front

Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa berichtet über zahlreiche Anfragen ukrainischer Frauen, möglichst ihre Männer und Söhne in russischer Gefangenschaft zu behalten. Grund dafür sei die Praxis ukrainischer Behörden, ehemalige Kriegsgefangene erneut an die Front schicken. Sie würden die Männer damit praktisch zum Tode verurteilen.

In diesem Zusammenhang betont Moskalkowa, dass ein solcher Umgang nicht nur den Normen des Humanismus und der Barmherzigkeit widerspreche, sondern auch das Genfer Abkommen über die Behandlung von Kriegsgefangenen verletze. Demnach dürfe kein Heimgekehrter erneut zum aktiven Militärdienst verwendet werden.

Moskalkowa wiederholt den Aufruf von Russlands Stellvertretendem Ständigem Vertreter bei der UNO, Dmitri Poljanski, solche verheerenden Praktiken zu stoppen.
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Außenministerium Russlands: Bereits mehrfach Beteiligung von USA und NATO an Nord Stream-Sabotage festgestellt

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat den Enthüllungsartikel des US-amerikanischen Journalisten Seymour Hersh kommentiert und schrieb dazu:

"Wir haben bereits wiederholt die Position Russlands bezüglich der Beteiligung der USA und der NATO dargelegt …"

"Wir haben auch regelmäßig festgestellt, dass Dänemark, Deutschland und Schweden keine offene Untersuchung wollten und die Beteiligung Russlands daran behinderten."

All diese Fakten müssten nun vom Weißen Haus [in Washington, D.C. offiziell] kommentiert werden, fügte Sacharowa hinzu.