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20:55 Uhr

Beamter von Saporoschje: Russische Truppen bringen vier Ortschaften bei Orechow unter Kontrolle

Die russischen Streitkräfte sollen vier Ortschaften bei der Stadt Orechow im Gebiet Saporoschje unter ihre Kontrolle gebracht haben. Dies teilte der Beamte des Hauptrates der Gebietsverwaltung von Saporoschje Wladimir Rogow am Donnerstag TASS. Er fügte lediglich hinzu:

"Das ist ein lokaler Erfolg."

Rogow unterstrich außerdem, dass die ukrainische Armee nach Informationen der Funkspruchabhörung in diesem Gebiet einen Mangel an Artillerie und Drohnen habe, was sie zum Rückzug zwingen könnte.
21:25 Uhr

Ukrainische Behörden initiieren Gesetzentwurf über Verbot der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche

Der ukrainische Premierminister Denis Schmygal hat der Werchowna Rada einen Gesetzentwurf vorgelegt, der darauf abzielt, die Tätigkeit der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche zu verbieten, berichtet TASS. Das Dokument wurde auf der Website des Parlaments veröffentlicht.

Der Gesetzentwurf Nummer 8371 über die "Tätigkeit bestimmter religiöser Organisationen" kann es ermöglichen, die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche zu verbieten, falls die ukrainischen Behörden zu dem Schluss kommen, dass sie mit Russland in Verbindung stehe.

Derzeit gibt es in der Ukraine die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche und die Orthodoxe Kirche der Ukraine. Die Letztere war im Jahr 2018 gegründet worden. Nach dem Beginn der Spezialoperation hatte die Ukrainisch-orthodoxe Kirche ihre Unabhängigkeit von der Russisch-Orthodoxen Kirche erklärt.
13:30 Uhr

Weg aus Europa? Bayer-Chefetage sieht sich in den USA und China um

Der Pharmakonzern Bayer kritisiert das wirtschaftliche Umfeld für Innovationen in Europa und will den Schwerpunkt seines Pharmageschäfts weiter Richtung USA verlagern. Bayer-Pharmachef Stefan Oelrich sagte gegenüber der Financial Times in einem am Montag veröffentlichen Interview: "Europa macht einige wirklich große Fehler [...] Wir verlagern unseren kommerziellen Fußabdruck und die Ressourcen für unseren kommerziellen Fußabdruck deutlich weg von Europa."

Man wolle sich daher weiter auf die USA und China konzentrieren, wo das Pharmageschäft bereits eine bedeutende Marktpräsenz aufgebaut habe, betonte er. China stehe Innovationen deutlich aufgeschlossener gegenüber, während höhere Medikamentenpreise in den USA es Bayer ermöglichten, die durch die hohe Inflation – welche nicht zuletzt durch die antirussischen EU-Sanktionen befeuert wurden und werden – verursachte Kostenexplosion zu tilgen. In den USA hat sich der Leverkusener Agrar- und Pharmakonzern in den vergangenen Jahren mit einigen milliardenschweren Pharmadeals wie dem umstrittenen Monsanto-Konzern verstärkt. Im Gegensatz zu den USA bezeichnete Oelrich die EU als "innovationsunfreundlich".
19:19 Uhr

Microsoft kündigt Abbau von 10.000 Stellen an

Auch in der IT-Branche stehen nun größere Kündigungswellen an: Am Mittwoch hatte Microsoft angekündigt, bis zum Ende des Quartals 10.000 Mitarbeiter zu entlassen, etwas weniger als fünf Prozent der Belegschaft. Wie Konzernchef Satya Nadella in einer Mitteilung erklärte, passe der Softwarehersteller seine Kostenstruktur an die Umsätze und die Nachfrage der Kunden an.

Microsoft äußerte sich gegenüber der Belegschaft nicht dazu, welche Bereiche betroffen sind. Man wolle jedoch "weiterhin Einstellungen in strategischen Schlüsselbereichen vornehmen". Ziel sei, Kapital und Köpfe auf die langfristigen Wachstumsbereiche zu konzentrieren, so Nadella. Er begründete die Entscheidung damit, dass das Unternehmen sich an "technologische Verschiebungen" anpassen müsse.

Analyst Dan Ives vom Vermögensverwalter Wedbush erklärte, die Entscheidung komme nicht überraschend: In den vergangene Jahren habe Microsoft wie auch andere Technologieunternehmen sehr viel Personal eingestellt. Jetzt habe sich die Situation geändert, auch Microsoft müsse handeln.

Auch die IT-Branche steht mittlerweile unter Druck: In den Hochzeiten der Corona-Krise und der damit verbundenen Telearbeit boomten Computerverkäufe und das Online-Anzeigengeschäft. Entsprechend stellten die Unternehmen viele Mitarbeiter ein. Doch nun laufen die Geschäfte nicht mehr, Computer und Smartphones verkaufen sich nicht mehr so gut. Marktforschungsinstituten zufolge gingen die PC-Auslieferungen im vierten Quartal 2022 um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. In den Vereinigten Staaten wurden im vergangenen Jahr laut der Branchenberatung Challenger mehr als 97.000 Arbeitsplätze in der Techbranche abgebaut – so viele wie seit dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 nicht mehr.
21:02 Uhr

Bertelsmann will Druckstandort Ahrensburg schließen

Der Bertelsmann-Konzern will Ende Januar 2024 die Produktion an seinem Druckstandort Ahrensburg nordöstlich von Hamburg einstellen. 545 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien betroffen, teilte das zu Bertelsmann gehörende Unternehmen Prinovis am Donnerstag mit. Ahrensburg befinde sich seit geraumer Zeit in der Verlustzone. Die Produktionsstätte ist nach Unternehmensangaben der letzte verbliebene Tiefdruckstandort von Bertelsmann in Deutschland. Die Arbeitnehmerseite kündigte jedoch Widerstand gegen die Pläne an.

Nach Unternehmensangaben ist der für den Standort relevante europäische Tiefdruckmarkt seit mehr als einem Jahrzehnt strukturell rückläufig. Die Nachfrage nach Katalogen in hoher Auflage sowie Zeitschriften und Beilagen sei überproportional gesunken. Auch die Corona- und die Energiekrise haben in der jüngsten Zeit für Einbußen gesorgt. Prinovis-Geschäftsführer Ulrich Cordes sagte:

"Hinzu kommt, dass unsere Auftraggeber aufgrund der Pandemiefolgen und des enormen Anstiegs der Papier- und Energiepreise ihre Marketingaktivitäten in den vergangenen zwei Jahren immer wieder hinterfragt und häufig in Richtung digitaler Kommunikationslösungen verändert haben."

Es gebe einen starken Rückgang des Auftragsvolumens. Für die betroffenen Mitarbeiter sollen dem Unternehmen zufolge "zeitnah sozialverträgliche Lösungen" gefunden werden. Der Betriebsrat am Standort Ahrensburg teilte mit, man akzeptiere die Schließungspläne nicht:

"Seit mittlerweile mehr als 14 Jahren wurden den Beschäftigten Mitarbeiterbeiträge zur Zukunftssicherung, in Form von direktem Lohnverzicht, Arbeitszeitverlängerung ohne Lohnausgleich und Arbeitsverdichtung, abverlangt."
21:44 Uhr

Gemeinsame Erklärung der Verteidigungsminister nach dem Treffen in Estland veröffentlicht

Am Donnerstag wurde eine gemeinsame Erklärung der Verteidigungsminister Estlands, Großbritanniens, Polens, Lettlands und Litauens sowie der Vertreter Dänemarks, Tschechiens, der Niederlande und der Slowakei nach einem Treffen in Estland veröffentlicht. Darin haben sie ihre weitere Unterstützung für die Ukraine bekräftigt. Demnach soll Tschechien unter anderem die Wartung der bereits gelieferten Ausrüstung zugesagt haben.

Dänemark will seine militärische Hilfe für die Ukraine sowie die Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte fortsetzen. Das Hilfspaket Estlands soll unter anderem aus Dutzenden Haubitzen vom Typ FH-70 und D-30, Tausenden Stück Artilleriemunition und Panzerabwehrhandwaffen vom Typ Carl-Gustaf M2 bestehen. Lettland bereitet neue Spenden vor, darunter zusätzliche Dutzende tragbare Luftabwehrsysteme vom Typ Stinger, zwei Mi-17-Hubschrauber, Dutzende von Maschinengewehren, mehrere Dutzend Drohnen und Ersatzteile für M109-Haubitzen. Außerdem plant Lettland im Jahr 2023, rund 2.000 ukrainische Soldaten auszubilden.

Litauen will Kiew Dutzende von Flugabwehrkanonen vom Typ L-70 und zwei Mi-8-Hubschrauber übergeben. Polen soll Flugabwehrkanonen vom Typ S-60 mit 70.000 Stück Munition an die Ukraine liefern. Außerdem ist Polen bereit, eine Kompanie Leopard-2-Panzer mit 1.000 Stück Munition zu spenden. Großbritannien kündigte an, dass es Challenger-2-Panzer, Panzerhaubitzen vom Typ AS90, Munition, Raketen und Weiteres an die Ukraine liefern will.
21:53 Uhr

Ukrainische Truppen beschießen zivile Ziele in Wolnowacha – zwei Zivilisten getötet

Beim Beschuss der Stadt Wolnowacha in der Volksrepublik Donezk (DVR) durch ukrainische Streitkräfte wurden am Donnerstag zwei Zivilisten getötet. Dies berichtet die Vertretung der Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen. Bei dem ukrainischen Angriff wurden mehrere Wohnhäuser, eine Schule sowie eine Gasleitung beschädigt.
07:07 Uhr

LVR: Ukraine verliert in vier Tagen 1.500 Kämpfer durch Verwundung

Am Frontabschnitt der Volksmiliz der LVR haben die ukrainischen Verluste an Verwundeten in vier vergangenen Tagen etwa 1.500 Kämpfer betragen. Dies berichtete der Militärexperte und Oberstleutnant der LVR a. D. Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Unter Verweis auf eigene Quellen sagte er:

"Nach den von ukrainischen Militärärzten erhaltenen Informationen überlebt nur etwa einer von drei verwundeten Kämpfern."

Der Großteil der ukrainischen Verwundeten sterbe unter anderem wegen verspäteter Behandlung, Blutverlust oder mangelnder Hygiene, so Marotschko.
07:40 Uhr

CNN: Pentagon gelingt kein Ja zu deutschen Panzerlieferungen

Der Pentagonchef Lloyd Austin hat vom neuen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius keine Zusicherung für die Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine erhalten. Dies meldete CNN unter Verweis auf US-amerikanische Regierungsquellen.

Im Vorfeld eines für heutigen Freitag anberaumten Treffens der NATO-Verteidigungsminister sei die Frage nach deutschen Kampfpanzerlieferungen weiter ungeklärt, und es wäre "verwunderlich", wenn Deutschland seine Position trotz US-amerikanischer Bemühungen noch ändern würde, so die Meldung.

Die deutsche Ankündigung, Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 Kiew nur im Falle einer analogen US-amerikanischen Lieferung von Abrams-Kampfpanzern zur Verfügung zu stellen, sorge in US-Regierungskreisen für Unmut. CNN zitierte diesbezüglich einen Mitarbeiter der US-Regierung über die deutsche Regierung:

"Es ist dumm. Sie denken wohl, dass es das Gleiche ist, doch es ist nicht so. Sie scheinen den Unterschied nicht zu verstehen."
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08:24 Uhr

DVR: Zivilist durch ukrainischen Beschuss verwundet

Ein Mann in der Ortschaft Golmowski in der Donezker Volksrepublik ist durch ukrainischen Artilleriebeschuss verwundet worden. Den Vorfall gab der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko bekannt, dem auch Golmowski administrativ untersteht.

Zuvor hatte die Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination gemeldet, dass Gorlowka und Golmowski durch ukrainische Artillerie beschossen wurden. Dabei seien insgesamt 14 Granaten des NATO-Kalibers 155 Millimeter abgefeuert worden.
09:13 Uhr

Ukraine beschießt drei Städte im Gebiet Cherson

In der Nacht ist zivile Infrastuktur in drei Städten des Gebiets Cherson am linken Ufer des Dnjepr von der Ukraine unter Artilleriebeschuss genommen worden. Wie ein Vertreter der regionalen Notdienste der Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldete, wurden gegen die Städte Kasatschji Lagerja, Kachowka und Golaja Pristan 17, 5 bzw. 10 Granaten abgefeuert.

Mindestens ein Wohnhaus in Kachowka wurde durch den Beschuss teilweise zerstört. Weitere Angaben zu zivilen Verlusten und Zerstörungen der Infrastruktur werden derzeit ermittelt.
09:59 Uhr

IAEA-Chef fordert dringend Einrichtung einer Sicherheitszone um AKW Saporoschje

Der Leiter der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) Rafael Grossi hat die schnellstmögliche Errichtung einer Sicherheitszone um das Atomkraftwerk von Saporoschje gefordert. In einem Interview für Fox News erklärte er:

"Die Lage um Saporoschje verschlimmert sich. Mit fortdauernder Entwicklung des Konflikts eskaliert die Lage an der Ostfront. Deswegen glaube ich, dass es wichtig wie noch nie ist, einige Übergangsmaßnahmen zum Schutz der Nuklearanlage zu ergreifen."

Das in Europa leistungsstärkste Kernkraftwerk von Saporoschje in der Stadt Energodar befindet sich bereits seit März 2022 unter Kontrolle russischer Streitkräfte und wird fortwährend vom ukrainischem Militär beschossen.
10:32 Uhr

Saporoschje-Verwaltung: Viele ukrainische Soldaten im letzten Monat nach Russland übergelaufen

Mehrere Dutzend Soldaten der Territorialverteidigung der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje sind seit Mitte Dezember auf die Seite Russlands übergelaufen, teilte Wladimir Rogow, Mitglied des örtlichen Hauptverwaltungsrates, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Eine solche Entwicklung sei am Frontabschnitt Saporoschje regelmäßig zu beobachten, hieß es.

Danach werde geprüft, ob diese Kämpfer an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen waren, so Rogow. Und weiter:

"Wenn ihre Beteiligung nicht bestätigt wird, können sie nach einer Weile in das normale Leben zurückkehren. Im Prinzip gibt es schon viele solcher Leute, und es gibt sogar einige darunter, die bereits wieder auf unserer Seite kämpfen."
11:14 Uhr

DVR bestätigt Einnahme von Kleschtschejewka

Der Stab für Territorialverteidigung der Donezker Volksrepublik hat berichtet, dass die russischen Streitkräfte den Ort Kleschtschejewka unter ihre Kontrolle gebracht haben. Damit wird die gestrige Meldung des Gründers des privaten Militärunternehmens Wagner Jewgeni Prigoschin über die Einnahme des Ortes bestätigt.

Kleschtschejewka liegt etwa 16 Kilometer südwestlich der umkämpften Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut). Das Dorf gilt als strategisch wichtig, da die Kontrolle über den Ort die Einkesselung von Artjomowsk erleichtert und die Versorgung der dortigen ukrainischen Garnison erschwert.
11:46 Uhr

Russische Botschaft in Washington: US-Finanzsystem diskreditiert sich selbst beim Übertragen russischer Vermögenswerte an Kiew

Die russische Botschaft in Washington, D.C. hat auf die von den USA angekündigte Absicht reagiert, eingefrorenes Vermögen von russischen Geschäftsleuten an die Ukraine zu übertragen. Solche gefährlichen Präzedenzfälle würden nur die Vereinigten Staaten als einen Standort des freien Unternehmertums diskreditieren, da es vor allem dem Schutz privater Eigentumsrechte zuwiderlaufe, heißt es in einem Beitrag auf dem Telegram-Kanal der russischen diplomatischen Vertretung:

"Washington untergräbt mit eigenen Händen das Vertrauen in das lokale und internationale Finanzsystem sowie in die Dollar-Gerichtsbarkeit."

Die USA würden ihre Justiz instrumentalisieren, um eigene Ziele unter anderem auch im "Kampf gegen die russische Bedrohung" umsetzen zu können, hieß es weiter.
12:13 Uhr

Pentagon-Chef Lloyd Austin bestätigt Pläne zur fortlaufenden Hilfe für Ukraine

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat in seiner Rede beim Treffen auf dem deutschen Stützpunkt der US Air Force in Ramstein die fortgesetzte US-Unterstützung von Kiew in Aussicht gestellt. Er sagte:

"Wir werden die Selbstverteidigung der Ukraine so lange wie nötig unterstützen."

Austin sprach dabei von einem entscheidenden Zeitpunkt für die Ukraine und einem entscheidenden Jahrzehnt für die ganze Welt.

Die NATO-Verteidigungsminister und ranghohe Militärs beraten neuerlich in Ramstein (Rheinland-Pfalz) über westliche Ukraine-Hilfe.